Chiemsee Kasperl wird von Bundesregierung gefördert

Chiemsee Kasperl wird von Bundesregierung gefördert

Prien / Landkreis Rosenheim – Seit 2021 ist das Chiemsee Kasperltheater mit dem von der Bundesregierung geförderten neuen Bühnenanhänger unter freiem Himmel unterwegs und konnte so trotz Corona viele Vorstellungen auch weitgehend ohne Einschränkungen spielen. Jetzt läuft das neue Förderprogramm 2022 von #neustartkultur an und Stephan Mikat erhielt wiederum den Zuschlag für eine finanzielle Unterstützung seiner neuen Sommer-Herbst-Tour.

„Die erneute Förderung durch die Beauftragte der Bundesregierung und den Fond #neustartkultur war für uns schon ein Zeichen der Wertschätzung und eine Auszeichnung auf unserem Weg, ein bairisches Kasperlspiel anzubieten.“ So beschreibt Oberkasperl Stephan Mikat die Freude über die erneute Förderung. Dabei sollen die Vorstellungen auch wieder unter freiem Himmel stattfinden. Nachdem es aber zurzeit keine Corona-Einschränkungen gibt, ist Stephan Mikat flexibel, was die Wahl seiner Spielorte betrifft.
„Natürlich spielen wir am liebsten unter möglichst weiß-blauem Himmel“, weil sich im Freien unsere Besucher auch mit Blick auf die neue Sommerwelle von Corona einfach sicherer fühlen“ beschreibt Mikat seine Planung. „Aber wir werden im Herbst die Entwicklung betrachten. Wenn es keine weiteren Einschränkungen gibt, wollen wir auch wieder geschützt im Saal auftreten, schließlich wird es nicht wärmer“.

„Kinder wieder vom 
Fernseher wegbekommen“

Was unterscheidet das Chiemsee Kasperltheater von anderen Puppentheater-Produktionen, die vielfach in der Region unterwegs sind? „Zunächst vereint uns die Freude am Puppenspiel und das Ziel, die Kinder wieder vom Fernseher wegzubekommen“ beschreibt Stephan Mikat seine Zielsetzung. Immerhin wurde der Kasper(l) als Spielform im vergangenen Jahr in das bundesweite Verzeichnis „Immaterielles Kulturerbe“ eingetragen. Der Chiemsee-Kasperl ist dabei das einzige Kasperltheater in Bayern, das das Siegel „Immaterielles Kulturerbe – Regionale Vielfalt der Mundarttheater in Deutschland“ führen darf.
In Folge wurde der Chiemsee-Kasperl in diesem Jahr wieder von vielen Kindergärten und Grundschulen gebucht. Gerade den Kleinsten soll mit den Stücken des Bayerischen Kasperls die Mundart in pädagogisch leichter Form erhalten bleiben.
Außerdem legt der Chiemsee-Kasperl besonderen Wert auf den Dialog mit den Kindern. Dazu gehört auch ein Händeschütteln mit dem Kasperl nach den Vorstellungen und natürlich dürfen die Eltern auch kostenlose Selfies mit dem Hauptdarsteller machen. Die Seifenblasenmaschine und kindgerechte Musik sind für die Kinder ein weiterer Höhepunkt. Außerdem gibt’s nach den Vorstellungen vom Kasperl noch eine süße Überraschung für die Kinder.
Aktuell spielt Stephan Mikat, der immer mal wieder mit Unterstützung seiner elfjährigen Tochter Denise auftreten kann, in ca. 40 Ferienprogrammen zwischen München und Salzburg und ist dabei bis zu 3 Mal täglich mit seiner mobilen Bühne an unterschiedlichen Spielorten unterwegs.
Das „Bayerische Aufklapptheater“ wie Mikat seine Bühne nennt, ist dabei mittlerweile durch unterschiedlichste Kulturförderungen organisatorisch und technisch hervorragend aufgestellt. Im eigene Bühnenanhänger sind nicht nur ein 6 x 4 Meter große Zeltüberdachung als Regen- und Sonnenschutz im Gepäck. 30 Klappbänke sorgen für angenehme Sitzmöglichkeiten. Dazu kommen eine professionelle Ton- und Lichtausstattung und neu ist auch eine Powerbank, die das Kasperltheater stromunabhängig macht.
Somit spielt der Chiemsee-Kasperl bei (fast) jedem Wetter geschützt und trotzdem weitgehend unter freiem Himmel. Absagen wegen Regen gibt es selten, da muss schon noch ein Sturm dazukommen. Spieltermine, Tickets im Vorverkauf und aktuelle Infos sind unter www.chiemsee-kasperl.de online zu finden.
(Quelle: Presseinformation Chiemsee-Kasperltheater / Beitragsbild: Stephan Mikat)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 2. August.

Namenstag haben: Adriana, Adriane, Eusebius, Gundaker,

3 bekannte Geburtstagskinder:

–  Sulpiz Boisserèe (1783 – war ein deutscher Kunstsammler und einer der bedeutendsten Förderer der Vollendung des Kölner Doms, der 1816 nach 300-jähriger Baupause Teile der Original-Baupläne wiederfand.)

– Frèdèric-Auguste Bartholdi (1834 – war ein französischer Bildhauer, dessen berühmtestes Werk die von ihm ab 1875 entworfene und 1886 eingeweihte Freiheitsstatue auf Liberty Island vor New York ist. )

– Isabel Allende (1942 – ist eine chilenische Schriftstellerin, die mit ihrem Roman „Das Geisterhaus“ zu einer der weltweit populärsten Autorinnen wurde. Weitere Werke u. a. „Paula“ und „Die Stadt der wilden Götter“. )
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1876: In Deadwood (South Dakota“ erschießt Jack McCall hinterrücks den Westernhelden „Wild Bill“ Hickok beim Draw Poker im Saloon No. 10. Sein vor dem Tod gehaltenes Blatt wird unter Spielern als „Dead Man`s Hand“ bekannt – sie besteht aus zwei Paaren Achten und Assen, jeweils von Pik und Kreuz.
  • 1869: Der Chirurg Gustav Simon führt in Heidelberg die erste Nierenoperation der Welt an der Patientin Margaretha Kleb aus.
  • 1925: Conrad Hilton eröffnet sein erstes neu erbautes Hotel im texanischen Dallas, das Dallas Hilton.
  • (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Gisela Schreiner, entstanden am Happinger See)
Mehrausgaben vor allem wegen Corona

Mehrausgaben vor allem wegen Corona

Landkreis Rosenheim – Die Mitglieder von Kreisausschuss und Kreistag Rosenheim haben in einer gemeinsamen Sitzung die Mehrausgaben des Landkreises Rosenheim in Höhe von insgesamt rund 1,4 Millionen Euro aus dem vergangenen Jahr 2021 bewilligt. Die Mehrausgaben sind im Wesentlichen auf die Corona-Pandemie zurückzuführen.

Rund 76.000 Euro an Mehrausgaben entstanden durch das Ausstellen und Verschicken von Serienbriefen und Quarantänebescheinigungen. Zu den Hochzeiten der Pandemie wurden bis zu 1.800 Briefe am Tag verschickt. Mit weiteren knapp 40.000 Euro schlugen im Jahr 2021 die erhöhten Telefonkosten für die Kontaktermittler, das Bürgertelefon und die Corona-Hotline zu Buche.
Deutlich mehr Geld musste der Landkreis im vergangenen Jahr auch in einzelnen Teilbereichen der Jugendhilfe ausgeben. Die überplanmäßigen Ausgaben lagen hier bei knapp 1,3 Millionen Euro. Im Bereich der sozialpädagogischen Familienhilfe stieg die Zahl der betreuten Fälle 2021 um 18 Prozent. Auch benötigten einige Familien länger Hilfe zur Selbsthilfe durch die Fachkräfte. Zudem wurden mehr Kinder durch Kindertagespflegepersonen betreut. Weitere Mehrausgaben waren corona-bedingt für die Erhöhung von Entgelten sowie Betreuungs- und Sachkosten in Einrichtungen notwendig, in denen Kinder und Jugendlichen betreut werden.
Die überplanmäßigen Ausgaben konnten durch Mehreinnahmen bei der Grunderwerbssteuer gedeckt werden. Wie Marcus Edtbauer, Kämmerer des Landkreises Rosenheim, sagte, liegen die Mehreinnahmen für 2021 hier bei rund 3,5 Millionen Euro.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

Mittelschüler für Traumnoten geehrt

Mittelschüler für Traumnoten geehrt

Landkreis Rosenheim – 52 Traumzeugnisse gab es heuer bei den Mittelschulen im Landkreis Rosenheim – 20 Mal gab es beim Mittleren Bildungsabschluss einen Notendurchschnitt von 1,5 oder besser, 32 Mal beim Qualifizierenden Bildungsabschluss. Ein Schüler kann sogar auf die Traumnote 1,0 stolz sein. Alle Abschlussschüler erhielten bei Ihrer Ehrung am Ende des Schuljahres  je 50 Euro vom Landkreis Rosenheim.

Rosenheims Landrat Otto Lederer hatte die Schüler an einen besonderen Ort eingeladen: auf Schloss Hartmannsberg in Bad Endorf. „Die Menschen, die hier geehrt werden, sind genauso besonders wie dieser geschichtsträchtige Ort. Sie alle sind nun auch Teil der Geschichte von Schloss Hartmannsberg.“ Lederer gratulierten allen Absolventen herzlich zu den hervorragenden Leistungen – und das unter erschwerten Bedingungen. „Die Corona-Pandemie hat das ganze Schulleben auf den Kopf gestellt. Unter diesen Bedingungen, mit Maskenpflicht, Wechselunterricht oder der Testpflicht haben Sie sich auf Ihre Prüfungen vorbereitet und das haben Sie hervorragend gemacht. Sie haben sich nicht zurückfallen lassen. Das zeigt, aus welchem Holz sie geschnitzt sind und welche besonderen Persönlichkeiten in Ihnen stecken.“ Er betonte, dass solche Noten nur mit Fleiß, Engagement und Lust am Lernen zu erreichen sind. Diese hervorragenden Zeugnisse seien nun ein Sprungbrett, um nach den Sternen zu greifen, motivierte Lederer: „Sehen Sie es als Ansporn. Ihnen stehen alle Türen offen. Es gibt keine Grenzen, außer denen, die Sie sich selbst setzen. Glauben Sie an sich.“
Diesen motivierenden Worten schloss sich auch Markus Kinzelmann vom Staatlichen Schulamt Rosenheim an: „Seid euch bewusst, dass ihr eine wichtige Etappe in eurem Leben geschafft habt.“ Der Schulamtsdirektor überbrachte die besten Glückwünsche des staatlichen Schulamts Rosenheim sowie der Fachlichen Leiterin Angelika Elsner. Er hob besonders die Anstrengungsbereitschaft und den besonderen Ehrzeig der Absolventinnen und Absolventen hervor, der nötig war, um solche Ergebnisse zu erzielen. „Dabei verlangen wir neben der Theorie auch ein hohes Maß an planungsvollem Vorgehen, Zeitmanagement und guter Präsentationsfähigkeit. Genauso wichtig ist aber auch Ihre Haltung: Ihr Verhalten gegenüber Ihren Mitschülern, Ihr Benehmen, Fleiß, Pünktlichkeit und auch die Fähigkeit, Kritik annehmen zu können. Denn all das brauchen Sie auch im Berufsleben.“ 
(Quelle: Presseinformation Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)

Städtische Verordnung regelt Lärmbelastung

Städtische Verordnung regelt Lärmbelastung

Rosenheim – Um möglichen Nachbarschaftskonflikten vorzubeugen, gilt im Rosenheimer Stadtgebiet eine Hausarbeits- und Musiklärmverordnung. Darin ist geregelt, wann lärmintensive Gartenarbeiten oder ruhestörende Hausarbeiten ausgeführt werden dürfen.

Unter ruhestörenden Garten- und Hausarbeiten versteht man beispielsweise das Hämmern und Bohren in der Wohnung, das Holzsägen oder -hacken im Garten und natürlich das Rasenmähen. Beim Rasenmähen spielt es keine Rolle, ob es sich um einen Elektro- oder Benzinrasenmäher handelt oder ob ein Rasenmähroboter tätig ist.
Diese Arbeiten dürfen laut Verordnung in der Sommerzeit (Ende März bis Ende Oktober) von Montag bis Freitag zwischen 8 Uhr und 12 Uhr sowie von 14 Uhr bis 19 Uhr und an Samstagen von 8 Uhr bis 12 Uhr und von 14 Uhr bis 18 Uhr erledigt werden.
In der Winterzeit (Ende Oktober bis Ende März) gelten diese Zeiten: Montag bis Freitag von 8 Uhr bis 12 Uhr und von 14 Uhr bis 18.30 Uhr. Samstags von 8 Uhr bis 12 Uhr und von 14 Uhr bis 17 Uhr.
Winter- und Sommerzeit gemein ist die Mittagsruhe von 12 Uhr bis 14 Uhr an allen Werktagen. An Sonn- und Feiertagen sind lärmintensive Garten- und Hausarbeiten gänzlich verboten.
Eine Ausnahme hat die Haus- und Musiklärmverordnung: sie gilt nicht für gewerbliche Tätigkeiten wie beispielsweise den Hausmeisterservice.
„Im Sinne gegenseitiger Rücksichtnahme und guter Nachbarschaft bitten wir alle Rosenheimer und Rosenheimerinnen sich an die Regelungen der Haus- und Musiklärmverordnung zu halten. Zuwiderhandlungen können mit einer Geldbuße geahndet werden“, so Pressesprecher Christian Schwalm.
Weitergehende Informationen zur Hausarbeits- und Musiklärmverordnung erteilt das Ordnungsamt der Stadt Rosenheim unter der Telefonnummer: 08031/365-1862.

Die Hausarbeits- und Musiklärmverordnung ist hier einzusehen:

Viel los beim Familientag im Prienavera

Viel los beim Familientag im Prienavera

Prien / Landkreis Rosenheim – Am gestrigen Sonntag herrschte mit rund 1.000 Besuchern reger Trubel beim Familienfest im Prienavera Strandbad, veranstaltet von der Chiemsee Marina GmbH. Besonders viele jüngere Kinder waren mit ihren Familien gekommen um bei Spiel und Spaß die freie Zeit in vollen Zügen zu genießen. Direkt am Chiemseeufer lief das bunte Programm zum Zuschauen und Mitmachen, zu dem einige ortsansässige Vereine und Institutionen ihren Beitrag leisteten.

Groß und Klein waren bei dem Familienzumba mit Judith und Bernd, von dem Tanzzentrum Ziegler, mit Begeisterung bei der Sache. Fleißig suchten die Mädchen und Buben nach vergrabenen Edelsteinen und räumten Dosen bei der Spielstation des Priener Tennisclubs ab. Auch das Kinderschminken war sehr beliebt – unter den vielen farbenfrohen Motiven war für jeden etwas dabei. Die volle Aufmerksamkeit aller Besucher hatte die Wasserwacht Prien/Rimsting – zeitweise bildeten sich lange Schlangen bei den Schlauchbootfahrten. Ein reger Betrieb herrschte auch beim Bogenschießen mit dem Kletterwald Prien. Das Schießen mit Pfeil und Bogen übte auf die Kinder einen besonderen Reiz aus und auch bei den Erwachsenen erfreute sich die älteste Jagdform der Menschheit großer Beliebtheit.
Für jede Menge Witz und spaßige Unterhaltung sorgte der Chiemsee-Kasperl. Die Vorstellungen „Kasperl, Mucki & der entführte Bürgermeister“, „Kasperl, Mucki & der Gummibärchenzauber“ und „Wiggerl der Märchenkönig & das Schlossgespenst“ waren stets gut besucht. Sechsmal hieß es: An die Schaufel, fertig los! Bei den Sandburgbau-Wettbewerben entstanden aus kleinen Kinderhänden beeindruckende Kreationen. Gaudi war auch auf der XXL-Hüpfburg angesagt.
Bei den gut besuchten Führungen hinter die Kulissen des Prienavera Erlebnisbads waren die Teilnehmer überrascht, wie viel Aufwand und Technik dahintersteckt. Vor dem Eingang zum Strandbad konnte man sich auf den Segways von MonaTours probieren. Hier wurden die Besucher angehalten durch Verlagerung des Körperschwerpunkts das Segway zum Fahren zu bewegen und durch einen Parcours zu manövrieren.
Nach so vielen Mitmachaktionen stellte sich bei Groß und Klein der Appetit ein: Das Prienavera-Bistro sorgte für das leibliche Wohl der Strandbadgäste. 
(Quelle: Pressemitteilung Prienavera Strandbad / Beitragsbild: Copyright Chiemsee-Maria-GmbH)

Der Schwung des Stadtradelns bleibt

Der Schwung des Stadtradelns bleibt

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – Die Bruckmühler Vorherrschaft beim Stadtradeln ist ungebrochen. Zwar liegt das 2022 Gesamtkilometer-Ergebnis knapp unter dem von 2021. Doch war dieses unter ganz anderen Voraussetzungen, nämlich im strengen Coronamodus ohne Festivitäten. 195.443 Kilometer zu 196.487 Kilometer lauten die harten Fakten. „Ich bin beeindruckt, was die 1380 aktiven Radler heuer geleistet haben. Das durchwachsene Wetter erschwerte zudem den Anfang der Aktion. Aber die Faszination des Radelns ist in Bruckmühl ungebrochen“, freut sich Bruckmühls Koordinatorin Anna Heimgartner.

Die „Miss-Stadtradeln“ lässt sich dabei neben den Buttons für die Teilnehmer, gesponsortem Eisentrunk und Regencapes immer wieder neue „Zuckerl“ einfallen. 30 Tonnen CO2 wurden durch das Bruckmühler Stadttradeln von 49 Teams und ihren Einsatz auf dem Drahtesel vermieden. Die Teilnehmer nutzen statt dem Auto das Fahrrad auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkaufen oder zum Besuch von Freunden. Gemeinsame Touren am Wochenende zum Baden oder in den Biergarten sorgten überdies für Geselligkeit. Letztere wurde zusammen mit den vielen Informationen auch von den Radlern für die Mittwochstouren mit Bürgermeister Richard Richter besonders gewürdigt. Unter den Titeln „Kul-Tour“, Direktvermarktertour und „Na(h)-Tour“ ging es zu interessanten Punkten in der Gemeinde. Die erste und letzte Tour sind nach wie vor nachzuradeln. Denn: An den Stationen gibt es die Erklärungen weiterhin via QR-Code zum Anhören. Die Routen sind auf der Homepage der Gemeinde unter www.bruckmuehl.de nachzulesen. Denn eines hebt Richter hervor: Der Schwung des Stadtradelns bleibe in Bruckmühl das ganze Jahr bestehen und ende nicht nach den 21 Aktionstagen. „Der gesundheitliche und ökologische Beitrag geht daher weit über die drei Wochen hinaus. Mit diesem Bruckmühler Elan ist auch eine kleine Verkehrswende geschafft. Wir setzen mehr und mehr auf das Fahrrad – und das dauerhaft“, freut er sich.

Im Landkreis Rosenheim ist
Bruckmühl unangefochten

Aktuell wurden von den 1380 Aktiven in 49 Teams 11,43 Kilometer pro Einwohner des Markts Bruckmühl geradelt. Das ist in dieser Rubrik Platz 3 und Bronze. Zwar ist der Aktionszeitraum für die Kommune im Mangfalltal beendet. Generell läuft das Stadtradeln bundesweit noch bis 30. September. Bruckmühl belegt bei der Anzahl der Teilnehmer in seiner Kategorie bei kommunen zwischen 10.000 und 49.999 Einwohnern den vierten Platz. Das Gesamtergebnis an Kilometern bringt bundesweit Rang 7 ein. Im Landkreis Rosenheim ist der Markt Bruckmühl unangefochten und mit 70.000 Kilometer Abstand auf Goldkurs vor den Städten Bad Aibling, Kolbermoor und der weiteren Region. Man verteidigt somit seit Beginn der Stadtradeln-Ära diese Position. Die Kreisfreie Stadt Rosenheim ist in einer anderen Wertung. Nur sie kommt auf mehr.
„Chapeau an die Stadtradler. Auch wenn wir das Rekordergebnis nicht geknackt haben, haben wir und das ist viel wichtiger einen enormen Beitrag zur CO2-Vermeidung geleistet und in zugleich in unsere Gesundheit investiert“, betont Bruckmühls Bürgermeister Richard Richter. Das Miteinander der Gruppen sei dabei immer wieder ein Erlebnis. „Sie spornen sich gegenseitig zu Mehrkilometern an und unternehmen gemeinsam Ausfahrten. Gerade von den Firmen und Schulen bin ich beeindruckt“, so Richter. Eines bedauert er aber sehr: Aktuell liege man leider bei den Parlamentariern wieder „nur“ auf dem zweiten Platz. Hie wird bayernweit gerechnet und Bruckmühl misst sich hier mit Kommunen zwischen 10.000 und 49.999 Einwohnern. „Nicht falsch verstehen. Das Ergebnis ist sensationell und ich danke jedem Ratskollegen, der so fleißig in die Pedale getreten hat. Aber wenn man so knapp zweimal Silber einfährt, linst man halt schon auch ein bisschen gen Gold“, stellt der Bürgermeister die Relationen klar.

Die erfolgreichsten Vielradler ehrten Richter und Heimgartner jetzt in der Theaterhalle Heufeld. Urkunden wurden dabei wie folgt vergeben: Bronze ab 5.000 eingefahrenen Kilometern, Silber ab 8.000 Kilometern und Gold ab 10.000 Kilometern. Sieben Mal Gold ging dabei unter dem frenetischen Applaus aller Gäste an das Team „Holnstainer-Grundschule Bruckmühl“ . 285 Teilnehmer sichern sich mit 16.944 Kilometern den ersten Platz. Pro Kopf wurden hier 59,5 Kilometer gefahren. Einen knappen Kampf zwischen Silber und Bronze gab es zwischen dem Gymnasium Bruckmühl und dem Team Salus/Herbaria: nur 73,1 Kilometer machten hier den Unterschied aus. So fuhr das Gymnasium Bruckmühl mit 136 Aktiven 13837,3 Kilometer (Pro-Kopf-Durchschnitt von 101,7 Kilometern) ein. Hier machte die Menge der Teilnehmer den Unterschied aus. Denn das Team Salus/Herbaria brachte es mit 55 Radlern auf 13.764,2 Kilometern und haben einen sagenhaften Pro-Kopf-Durchschnitt von 250,3 Kilometern. Diesen toppt zwar mit 258,8 Kilometern pro Teamkopf das „Offene Team Bruckmühl“ mit 51 Aktiven. Dennoch kommen sie letztlich „nur“ 13.200,7 Kilometern. „Das ist unfassbar, was sie alle leisten“, würdigt Richter diese imposanten Zahlen.
12144 Kilometer (Pro-Kopf-Durchschnitt von 205,8Kilometern)brachten die 59 Radler des Teams „Staatliche Realschule Bruckmühl“ zusammen. Die Truppe der Justus-von-Liebig-Grundschule Heufeld war mit 252 Teilnehmern die schlagkräftigste Mannschaft. Sie kam auch 12.138,7 Kilometer (Pro-Kopf-Durchschnitt von 48,2 Kilometern). Das Pendant, die Justus-von-Liebig-Mittelschule Heufeld wiederum erhielt Silber für 8654,8 Kilometer. 130 Aktive brachten es pro Kopf auf 66,6 Kilometer. Die Belegschaftsradler des Markts Bruckmühl sicherten sich mit summa summarum 10.809,5 Kilometern (Pro-Kopf-Durchschnitt von 251,4 Kilometern) die letzte goldene Urkunde 2022.
Bei der Firma Clariant Heufeld nahmen 30 Mitarbeiter an der Aktion teil und brachten es auf 9071,6 Kilometer. „Das ist ein Pro-Kopf-Durchschnitt von 302,4 Kilometern“, hebt Stadtradel-Koordinatorin Anna Heimgartner hervor. Dieser Durchschnitt werde nur von einer Gruppe mit einem Durchschnitt von 530,9 Kilometern pro Kopf überboten: den Heufelder Mittwochsradlern. Die 17 Aktiven brachten es auf 9025 Kilometern und konnten an der Siegerehrung nicht teilnehmen, „weil sie natürlich radeln“, freute sich Richter über diese Größe bei der Aktion. Bronze gab es heuer nur einmal du ging mit 7218,7 Kilometern an die Soli Bruckmühl. „27 Aktive waren auf den Drahteseln unterwegs. Pro-Kopf kamen hier unbeschreibliche 267,4 Kilometer zusammen“, hob Der Rathauschef hervor Zugleich lud er alle bereits zur Stadtradelaktion 2023 ein und wies daraufhin, dass die besten Sommersportler im Winter „gemacht würden“ und es auch im Herbst und Winter nur schlechte Ausrüstung zum Radeln gebe.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Bruckmühle / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Erste Erfahrungen im Holzbildhauerhandwerk

Erste Erfahrungen im Holzbildhauerhandwerk

Prien / Landkreis Rosenheim – Im Rahmen der „Priener KunstZeit“ sammelten acht Nachwuchskünstler, im Alter von acht bis zwölf Jahren  erste Erfahrungen im Holzbildhauerhandwerk. Die Ergebnisse des Workshops „Kinder machen Kunst“ können sich wirklich sehen lassen. Doch bevor das Werk den Meister lobt, wurde im Kleinen Kurpark eifrig gewerkelt.

Zu Beginn vermittelte die Holzbildhauerin Franziska Bürger den jungen Teilnehmer  eine kurze Einführung in die Schnitztechniken und die Sicherheitsregeln. „Um Unfallgefahren zu vermeiden, sollten die Hände frei arbeiten können“, erklärte Bürger. „Dazu ist es wichtig, dass das Werkstück gut befestigt ist.“ Anschließend wurden die Rohlinge aus Lindenholz mit Hilfe von Schraubzwingen an den Tischen angebracht. Ausgerüstet mit Schnitzeisen und Klöppel arbeiteten die Mädchen und Buben mit Freude und meditativer Konzentration an ihren Stücken. Nach rund eineinhalb Stunden lagen zahlreiche Späne auf dem Boden verteilt und die jungen Schnitzer  hielten stolz ihre kunstvoll geschaffenen Holzfedern in den Händen.
Begeistert von den ihr gegebenen Möglichkeiten den Werkstoff Holz zu bearbeiten, ist Franziska Bürger seit elf Jahren als Bildhauerin tätig und stellt unter Anderem regelmäßig bei der „Priener KunstZeit“ aus.  Ihr Atelier hat sie im „Kunsthof Pösling“ bei Rosenheim, wo sie ihre Erfahrungen und ihr Wissen in der traditionellen Handwerkskunst an Kursteilnehmern vermittelt. „Kinder sind von Natur aus sehr kreativ. Der achtsame Umgang mit Holz schult automatisch ihre Sinne und sie haben große Freude daran, etwas aus eigener Kraft entstehen zu lassen“, so die Künstlerin.
(Quelle: Prien Marketing GmbH / Beitragsbild: Copyright Prien Marketing GmbH)

Mit dem Segway auf Panormatour

Mit dem Segway auf Panormatour

Prien / Landkreis Rosenheim  – Ausflugstipp für die Ferienzeit: Bis Oktober 2022 hat man immer mittwochs die Möglichkeit auf einer abenteuerlichen Panoramafahrt das hügelige Umland von Prien am Chiemsee zu erkunden. Ausgerüstet mit Segways, elektrisch angetriebene Einpersonen-Fahrzeuge, und einem professionellen Guide fahren die Teilnehmer auf einer abwechslungsreichen Wegstrecke entlang einer Anhöhe zwischen der Ratzinger Höhe und den Chiemgauer Bergen.

Angekommen am ersten Haltepunkt haben die Segway-Fahrern freie Sicht auf die gesamte Bergkette – vom Wendelstein bis zum Hochgern. Weiter gehts zum nächsten Aussichtspunkt, von dort hat man einen Postkartenblick auf den Chiemsee, die Christkönigskirche zu Wildenwart und die Kampenwand. Anschließend geht es mit den Offroad-Segways über Forstwege zurück zum Ausgangspunkt. Treffpunkt zu der zirka eineinhalbstündigen „Segway – Panoramatour Prien“ ist jeweils um 11 Uhr in Elperting 4 (Wastlhof), in Prien/Atzing. Eine Voranmeldung ist bis zum Vortag bei Monatours unter der Telefonnummer +49 176 603 877 31 erforderlich. Die Mindestteilnehmerzahl beträgt zwei Personen, die maximale Gruppengröße sind sieben Teilnehmer.
Weitere Informationen im Tourismusbüro Prien unter Telefon +49 8051 6905-0 oder info@tourismus.prien.de sowie im Internet unter www.tourismus.prien.de und www.segway-am-chiemsee.de. Detaillierte Auskünfte kann man aus dem Heft „Führungen 2022“ entnehmen. Änderungen vorbehalten!
(Quelle: Pressemitteilung Prien Marketing GmbH / Beitragsbild: Monatours)

Besuch in der American Pop Art Ausstellung

Besuch in der American Pop Art Ausstellung

Prien / Landkreis Rosenheim – In Prien findet die Eingliederung der ukrainischen Flüchtlingskinder in sogenannten Willkommensklassen statt, welche die Franziska Hager Mittelschule in Kooperation mit der Freien Waldorfschule Chiemgau durchführt. Neben intensivem Deutschunterricht gibt es seit April 2022 zwei Mal pro Woche Kunstunterricht. Zum Abschluss des Schuljahres ging es für die ukrainischen Kinder zur American Pop Art Ausstellung in der Galerie im alten Rathaus.

An der Priener Waldorfschule konnten die Schüler unter der Leitung von Künstlerin Nicola Heim und Kunstlehrerin Antonia Herdrich selbst kreativ werden. Dolmetscherin und Deutschlehrerin Olga Borovskykh begleitet die Klasse und hilft Sprachbarrieren zu überbrücken. „Anfänglich waren die Themen der Kinder stark geprägt von ihren Erlebnissen, der Krieg war allgegenwärtig. Nach einiger Zeit hat sich das verändert. Die Kinder und Jugendlichen begannen Berge zu malen, der Chiemsee wurde Thema, ihre neue Umgebung trat in den Vordergrund. Auch wenn das, was sie jeden Tag aus ihrer Heimat erfahren müssen unverändert schrecklich ist, so haben sie doch einen Ort gefunden um etwas zur Ruhe zu kommen“, erzählt Nicola Heim.

Mitte Juli 2022 besuchte die ukrainische Kunstklasse die Ausstellung „James Francis Gill – American Pop Art“ in der Galerie im Alten Rathaus und war begeistert. Die Kuratorin Inge Fricke führte durch die Räumlichkeiten und Olga Borovskykh übersetzte, so dass ein reger Austausch entstehen konnte. Das Gefühl von James Gill für Farbe und Form hat von seinen frühen politischen Motiven der „Political Prisoner“ Serie bis zu den Pop-Art-Ikonen an Komplexität gewonnen. Sein Verlangen Portrait und Collage zu vereinen, bewegt ihn zu Bildraum füllenden Kompositionen, seinen „Metamages“. „Gill selbst verarbeitete in seinen Arbeiten aus den 60ger und 70ger Jahren seine eigenen Kriegserlebnisse aus dem Vietnam Krieg“, erklärt Fricke den 22 jungen Kunstinteressierten. „Als Mitbegründer der West Coast Pop-Art führen uns seine farbintensiven Portraits bis ins Heute und bringen uns die Leinwandstars ganz nah.“ Anhand der ausgestellten Werke, Unikate und handsignierte Serigrafien in limitierter Auflage, wurde der Unterschied zwischen Malerei und Druckgrafik besprochen. Abschließend setzte sich die Kunstklasse mit seiner seit 60 Jahren bestehenden Werkserie der „Women in Cars“ auseinander. Die Autokultur der 60er, das Auto als Symbol für Freiheit und Freizügigkeit, prägte das Denken und die Lebensweise einer ganzen Generation, besonders in Südkalifornien.
(Quelle: Pressemitteilung Prien-Marketing GmbH / Beitragsbild: Prien Marketing GmbH)

Tourismus vor großen Herausforderungen

Tourismus vor großen Herausforderungen

Bad Endorf / Landkreis Rosenheim – Eine reizvolle Landschaft mit Bergen und Seen auf der einen Seite, Fachkräftemangel, hohe Energiekosten und Klimawandel auf der anderen Seite – der Tourismus in der Region Rosenheim steht vor großen Herausforderungen. „Wir müssen uns fragen, wie wir uns mit einem ganzjährigen, nachhaltigen Tourismus gut für die Zukunft aufstellen“, so die Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig. Aus diesem Grund lud sie Touristiker, Bürgermeister und Leistungsträger zu einem „Runden Tisch Tourismus“ in die Chiemgau-Thermen nach Bad Endorf ein.

Die zweistündige Diskussion zeigte schnell Gemeinsamkeiten und drängende Forderungen auf. Gemeinsamkeit Nummer eins: Nachhaltigkeit wird im Tourismus in der Region großgeschrieben. So ist der Tourismusverband Chiemsee Alpenland mit seinem neuen Nachhaltigkeitssiegel „Natürlich bewusst“ sehr erfolgreich. „Wir konnten bereits 200 Siegel an Betriebe verleihen – und die Nachfrage steigt“, berichtete die Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Chiemsee-Alpenland Christina Pfaffinger. „Umfragen zufolge wollen 60 Prozent der Gäste einen ökologisch-sozialverträglichen Urlaub. Unsere Region ist bei diesem Thema führend.“ Hannes Rechenauer von den Hocheck Bergbahnen brachte es auf den Punkt: „Ein Satz ist wichtig: Wir machen es richtig! 80 Prozent des CO2-Ausstoßes entstehen bei An- und Abreise, besonders mit dem Flieger. Das heißt: Wer bei uns bleibt, macht klimafreundlich und nachhaltig Urlaub. Zudem sind 99 Prozent der bayerischen Alpen unverbaut. Das können und müssen wir mit vollem Selbstbewusstsein sagen.“
Gemeinsames Anliegen Nummer zwei: Der Tourismus braucht eine bessere Vernetzung. „Jede Gemeinde in unserem Landkreis kann ihre Touristen nicht aus eigenen Kräften halten“, betonte der Bad Endorfer Bürgermeister Alois Loferer. „Wir müssen unsere Angebote miteinander vernetzen. Wir verkaufen zum Beispiel sehr erfolgreich unser Bad Endorfer Zuckerl – mit Thermeneintritt, einer Fahrt auf der Kampenwandbahn und mit Tickets für die Chiemsee-Schifffahrt. So etwas wollen die Gäste. Genau um solche gemeinsamen Angebote geht es.“ Mehr Vernetzung bedeutet aber auch mehr Kommunikation untereinander. „Ich wünsche mir, diesen Runden Tisch zu etablieren, damit wir gemeinsam unsere Themen nach außen tragen und besprechen und sie gleichzeitig in den Gremien sowohl in München als auch in Berlin zu platzieren. Ziel muss sein, die gemeinsamen Tourismuspotentiale von Stadt und Landkreis Rosenheim zu erkennen, weiter auszubauen und zu nutzen“, sagte der zweite Bürgermeister der Stadt Rosenheim, Daniel Artmann.
Forderung Nummer drei: Den Mittelstand von Bürokratie entlasten, und im Tourismus für einen besseren Zugang zu Fördermitteln sorgen. „Wir als Mittelständler würden uns sehr gerne stärker vernetzen“, meinte Hannes Rechenauer. „Doch vor lauter Bürokratie haben wir dafür keine Zeit. Die Bundesregierung tut für den Mittelstand hier nichts.“ Die Tourismusbeauftragte der Gesundheitswelt Chiemgau, Dominique Hannig, wies auf den wichtigen Beitrag der Bäder und Thermen für den Gesundheitstourismus hin. Ein Problem sei jedoch der Anstieg der Energiekoste. „Die Energiepreise galoppieren uns davon. Wir brauchen Förderinstrumente, um Modernisierungen zu ermöglichen.“ Die Preise machen auch dem Oberaudorfer Bürgermeister Matthias Bernhardt Kopfzerbrechen. „Als Kommune können wir unseren Betrieben kein seriöses, günstiges Energieangebot mehr machen. Das müssen wir lösen.“
Daniela Ludwig sieht hier vor allem die Bundesregierung in der Pflicht. „Wir müssen alle Energiequellen konsequent nutzen. Warum Italien einen Gasvertrag mit Katar hat, Deutschland aber nicht, ist für mich unverständlich.“
Michael Maier, Geschäftsführer des Tourismus-Dienstleisters Top on Mountain, hob die Bedeutung von touristischen Einrichtungen wie Bike-Parks in den Gemeinden hervor. „Wir brauchen eine solche Infrastruktur, also Orte, wo sich Einheimische, Familien oder Touristen treffen, anstatt woanders hinzufahren. Wir müssen dazu gemeinsam unsere Kräfte bündeln.“

Auch kleine Betriebe sollen
im Internet sichtbar werden

Der Bad Feilnbacher Bürgermeister und Vorsitzende des CAT-Verbandsausschusses Anton Wallner, will die Digitalisierung vorantreiben. „Früher war die Theke in der Tourist-Info der zentrale Anlaufpunkt für unsere Gäste. Heute gibt es die virtuelle Theke. Die Gäste reisen bestens informiert und digital bestens aufgestellt an.“ Wichtig sei das IRS-Buchungssystem in der Region. „Damit bringen wir auch kleine Betriebe ins Internet und machen sie online sichtbar.“ Ein wesentliches Thema bewegte alle Teilnehmer: Lauter und selbstbewusster werden! „Dieser Runde Tisch ist wichtig, um alle Akteure zusammenzubringen“, betonte Dehoga-Landesgeschäftsführer Thomas Geppert. „Wir müssen nicht nur mehr zusammenarbeiten, sondern mehr für den Tourismus werben.“
Daniela Ludwig will den Runden Tisch auf jeden Fall zu einer regelmäßigen Einrichtung machen. „Wir haben bei allen Problemen sehr gute Voraussetzungen für einen nachhaltigen und ganzjährigen Tourismus. Es freut mich, dass es ein großes Plädoyer für mehr Vernetzung unter allen Beteiligten gibt. Meine Aufgabe als heimische Wahlkreisabgeordnete ist es, den Austausch zu fördern und den Anliegen der Menschen in meiner Heimatregion Gehör zu verschaffen.“
(Quelle: Presseinformation Wahlkreisbüro Daniela Ludwig / Beitragsbild Wahlkreisbüro Daniela Ludwig, zeigt von links: die Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Chiemsee-Alpenland Christina Pfaffinger, MdB Daniela Ludwig, der Bad Endorfer Bürgermeister Alois Loferer, die Tourismusbeauftragte der Gesundheitswelt Chiemgau Dominique Hannig und der Leiter der Chiemgau-Thermen Markus Füller.)