Protestaktion gegen Ponykarussell

Protestaktion gegen Ponykarussell

Rosenheim – Am ersten Herbstfest-Wochenende in Rosenheim fand auch gleich eine Protestaktion gegen das Ponykarussell statt. Veranstalter war „Animals United“. 

Demonstration gegen Ponykarussell auf dem Rosenheimer Herbstfest auf dem Max-Josefs-Platz
Blick auf Schild von Demo gegen Ponykarussell auf dem Herbstfest Rosenheim. Aufschrift: Ponys raus aus dem Kreisverkehr

Zuerst versammelten sich rund 50 Tierschützer in der Fußgängerzone. Ihre Forderung: Kein Ponykarussell mehr auf dem Rosenheimer Herbstfest. In vielen anderen Deutschen Städten ist das schon der Fall. In München werden ab 2024 keine Ponykarussells mehr auf Volksfesten zugelassen.
„60 Prozent der Rosenheimer sind gegen diese unsägliche Tierquälerei. Das ergaben Umfragen von Rosenheim24 im September 2020“, so Andreas Kulot, Sprecher der Animals United Aktionsgruppe. Das Ergebnis stimme mit den Werten einer offiziellen deutschlandweiten Umfrage überein. Sechs Passanten hätten sich sogar spontan der Demo in Rosenheim angeschlossen. „Das Thema Pferde in Sport und Unterhaltung wird aktuell stark in der Gesellschaft diskutiert und bewegt daher auch viele Menschen“, so Kulot weiter.
Nach der Versammlung in der Innenstadt zogen die Demonstrierenden lautstark mit Bannern und Fahnen durch die Stadt, um dann direkt vor dem Herbstfest und somit in unmittelbarer Nähe des Ponykarussells ihre Abschlusskundgebung abzuhalten.
(Quelle: Pressemitteilung Animals United / Beitragsbild, Fotos: Sarah Grosser)

Der „Breakdance“ fährt wieder

Der „Breakdance“ fährt wieder

Rosenheim – Nichts ging mehr beim Wiesn-Fahrgeschäft „Breakdance“ am gestrigen Montagnachmittag. Schuld war ein technischer Defekt (wir berichteten). Die Reparatur dauerte bis in den Abend hinein. Innpuls.me hat mit dem Betreiber Alexander Goetzke gesprochen, was da genau los war.

Fahrgeschäft Breakdance

Für Schausteller ist das ein Horrorszenario: Andrang auf dem Volksfest und dann steht das Fahrgeschäft plötzlich still, nichts geht mehr. Beim Breakdance war das gestern der Fall. Ein Schild wies die Besucher auf das technische Problem hin.
„Das ist natürlich ein Albtraum für einen Schausteller“, sagt Betreiber Alexander Goetzke am heutigen frühen Morgen im Gespräch mit Innpuls.me . Die Erleichterung in der Stimme ist unverkennbar: Bis zum Abend konnte das Problem gelöst werden und das Fahrgeschäft drehte dann wieder seine Runden.
„Schuld am Ausfall war ein Motorschaden. Das kann halt immer mal vorkommen“, erzählt Goetzke.  Zum Glück war er auf diesen Fall vorbereitet: „Wir haben sogar immer zwei Ersatz-Motoren parat“. Gerade in Zeiten von Lieferengpässen sei das unglaublich wichtig. Denn den Schaustellern geht es nicht anders wie vielen anderen Branchen: Ersatzteile sind aktuell nur sehr schwer zu bekommen.

Der „Breakdance“ präsentiert
sich heuer völlig neu gestaltet

Der „Breakdance“ ist übrigens der Rundfahrgeschäftsklassiker schlechthin. 1985 war er das erste Mal in Rosenheim. Seitdem hat ihn Alexander Goetzke immer wieder einmal dem aktuellen Zeitgeist angepasst.. Heuer präsentiert sich das Fahrgeschäft komplett neu gestaltet und mit Led-Technik ausgerüstet: „Dafür habe ich eine halbe Million hineingesteckt“, erzählt der Schausteller.
Obwohl schon einige Jahre auf dem Buckel und nicht das Superlative-Fahrgeschäft kommt der „Breakdance“ nach wie vor gut an: „Bei uns erinnern sich Besucher an ihre Jugendzeit vor gut 30 Jahren. Aber auch Kinder und Jugendliche ab 8 Jahren fahren immer wieder gerne mit.“
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Foto: Karin Wunsam)

1400 Jahre alten Klappstuhl ausgegraben

1400 Jahre alten Klappstuhl ausgegraben

Rothenburg / Bayern – „Grabt den Klappstuhl aus!“ hieß es jüngst auf einer archäologischen Grabung in Rothenburg-Endsee. Mit der bekannten Filmszene aus „Der Schuh des Manitu“ hat dieser außergewöhnliche Fund aber nichts zu tun. Der 1400 Jahre alte eiserne Faltstuhl gehört zu einem frühmittelalterlichen Frauengrab.

„Es ist der zweite Fund eines eisernen Klappstuhls aus dem Frühmittelalter in Deutschland überhaupt! Dieser auf den ersten Blick so neuzeitlich wirkende Fund ist eine absolute Seltenheit und von höchstem kulturhistorischem Interesse, denn er gibt Einblick in die Grabausstattung herausgehobener Bevölkerungsschichten und in den frühen Gebrauch von Möbeln“, erklärt Generalkonservator Prof. Dipl.-Ing. Architekt Mathias Pfeil, Leiter des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege.

Die wissenschaftliche Grabung, die vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege fachlich betreut wurde, fand im Zuge von Baumaßnahmen im Gewerbepark Rothenburg-Endsee statt.
Der Klappstuhl wurde als Grabbeigabe einer weiblichen Bestattung vorgefunden. Er ist in seinem gefalteten Zustand etwa 70 mal 45 Zentimeter groß und stammt aus der Zeit um 600.

Die Tote, nach erster anthropologischer Einschätzung eine im Alter von 40-50 Jahren verstorbene Frau, hatte um ihren Hals eine Perlenkette aus kleinen mehrfarbigen Glasperlen. An ihrem Gürtel befand sich ein Gehänge, unter anderem mit zwei Bügelfibeln, einer Almandin-Scheibenfibel, einer großen Millefioriperle und einem Spinnwirtel. Neben dem Klappstuhl, der zu Füßen der Toten deponiert war, lag ein Tierknochen, vermutlich die Rippe eines Rindes als Teil einer Fleischbeigabe. Reste einer Holzverschalung lassen auf eine geschlossene Grabkammer schließen.

Archäologen legten auch noch
ein Männergrab frei

Neben dem Frauengrab legten die Archäologen ein Männergrab frei, das sich in nahezu paralleler Anordnung und West-Ost-Ausrichtung befand. Dem Verstorbenen waren neben seinem Leibgurt mit Bronzeschnalle und Gürteltasche eine komplette Waffenausstattung (Lanze, Schild, Spatha) und ein Beinkamm beigegeben.
Restauratoren untersuchen nun den als Block geborgenen Klappstuhl in den Restaurierungswerkstätten des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege bei Bamberg und werden ihn nach und nach freilegen. Es ist zu erwarten, dass Röntgenaufnahmen Aufschluss über die Beschaffenheit des Stuhls geben werden, so könnten Verzierungen zum Vorschein kommen.
(Quelle: Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege / Beitragsbild: Copyright Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 30. August.

Namenstag haben: Adolf, Amadeus, Felix, Fiacrius, Guarin, Warin, Heribert, Ingeborg, Rebekka

3 bekannte Geburtstagskinder:

Helge Schneider (1955 –  ist ein deutscher Entertainer, Musiker, Schriftsteller und Regisseur.)

Peter Maffay (1949 – ist ein erfolgreicher deutscher Sänger, Gitarrist, Komponist und Produzent. Richtiger Name: Peter Alexander Makkay.)

Mary Shelley (1797 – war eine britische Schriftstellerin, die u. a. den berühmten und vielfach aufgegriffenen Roman „Frankenstein oder Der moderne Prometheus“ schrieb.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1873: Die Österreicher Julius von Payer und Carl Weyprecht entdecken während der Österreich-Ungarischen Nordpolexpedition die Inselgruppe Franz-Josef-Land im Nordpolarmeer.
  • 1872: Der Potsdamer Bahnhof in Berlin wird eingeweiht. Er wird später zum europäischen Verkehrsknotenpunkt.
  • 1904: Der ungarische Erfinder Alfred Pongracz erhält in Deutschland das erste Patent auf eine Bohnermaschine. Wegen einiger technischer Unzulänglichkeiten der Geräte erleidet das Unternehmen aber bald darauf Konkurs.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Anton Hötzelsperger von den Samerberger Nachrichten)
Karibik-Stimmung im Bayerischen Meer

Karibik-Stimmung im Bayerischen Meer

Chiemsee / Landkreis Rosenheim – Nicht oft sieht man das Bayerische Meer in so einer strahlend türkisen Farbe wie in den letzten Tagen.

Oft ist es so, wenn ein Wetterumschwung oder ein Gewitter ansteht, dass sich kurz vorher dann der Chiemsee in besonders satten Farben präsentiert. Vielleicht ist es heuer auch ein Hinweis darauf, dass jetzt dann tatsächlich der Herbst einzieht. Mitte der Woche sollen die Temperaturen deutlich fallen und am heutigen Montagmorgen gab es erstmals den für den Herbst so typischen Frühnebel.
Die Aufnahme von Herbert Reiter zeigt die Fraueninsel gebettet im türkisen Wasser. Da kommt tatsächlich Karibik-Stimmung auf und der weiß-blaue bayerische Himmel passt auch bestens dazu.
(Quelle: Info: Tourist Information Aschau / Beitragsbild H. Reiter)

Technischer Defekt beim „Breakdance“

Technischer Defekt beim „Breakdance“

Rosenheim – Auch am 3. Tag des Rosenheimer Herbstfest spielt das Wetter gut mit. Dementsprechend viel los ist dort bereits am Nachmittag. Beim „Breakdance“ ging allerdings nichts mehr. Dort sorgte ein technischer Defekt für eine Zwangspause.

Fahrgeschäft Breakdance
Fahrgeschäft Breakdance in Rosenheim auf der Wiesn

Stillstand beim „Breakdance“ gegen 14 Uhr.

Die Wiesn-Nachmittage nutzen vor allem Familien für einen Besuch. Wenig los war dagegen noch in den beiden Bierhochburgen. Die Biergärten dagegen gut gefüllt. Hier noch ein paar aktuelle Impressionen:

Herbstfest Rosenheim
Herbstfest Rosenheim
Herbstfest Rosenheim
Herbstfest Rosenheim - zwei kleine Besucher bei der Fahrt im Riesenrad
„Rama dama“ in Rosenheim

„Rama dama“ in Rosenheim

Rosenheim – Müll gehört nicht in die Natur oder auf die Straße. Weil aber überall im Rosenheimer Stadtgebiet Müll achtlos weggeworfen wird, findet auch in diesem Jahr vom 4. Oktober bis zum 30. Oktober eine „Rama-Dama“-Aktion im Rosenheimer Stadtgebiet statt. Alle Schulen, Kindergärten und Vereine sind von der Stadt Rosenheim herzlich eingeladen mitzumachen.

Sorglos weggeworfener Müll verschmutzt nicht nur die Umwelt, er generiert auch hohe Kosten für dessen Beseitigung. Mit der jährlichen „Rama-Dama“-Aktion werden Kinder schon früh auf das Müllproblem aufmerksam gemacht und sie können aktiv etwas für den Umweltschutz tun.
Die Stadt Rosenheim stellt Handschuhe und Müllsäcke zur Verfügung und holt den gesammelten Müll im Anschluss zur Entsorgung ab. Jede Einrichtung erhält für ihre Teilnahme eine kleine Aufwandsentschädigung.
Interessierte können sich bis spätestens den 23. September mit der Anzahl der Teilnehmer beim Umwelt- und Grünflächenamt der Stadt Rosenheim unter Telefon 08031/ 365 16 92 oder umweltamt@rosenheim.de melden.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Simsseer Weidefleisch eG löst sich auf

Simsseer Weidefleisch eG löst sich auf

Stephanskirchen / Landkreis Rosenheim – Diese Nachricht kam überraschend: die Simsseer Weidefleisch Genossenschaft in Stephanskirchen löst sich auf und damit ist auch erst einmal die Vision von bewusstem Fleischkonsum, hochwertiger Bio-Qualität und Tierwohl an dieser Stelle bereits in wenigen Tagen Geschichte.  Innpuls.me hat mit Rudolf Finsterwalder, Initiator und Vorstand der Simsseer Weidefleisch Genossenschaft, über die Hintergründe gesprochen.

Vor gut fünf Jahren wurde die Simsseer Weidefleisch Genossenschaft gegründet. An der Landlmühle in Stephanskirchen entstand eine Biometzgerei mit Warmfleischbearbeitung. Das bedeutet, das Fleisch wird schlachtwarm verarbeitet. Denn dann enthält es noch natürliches Phosphat als Bindemittel und dadurch kann auf chemische Zusatzstoffe verzichtet werden.
Geschlachtet wurde direkt vor Ort. Die Tiere wurden von Bauern aus der Region bezogen. Dabei legte die Genossenschaft höchsten Wert darauf, dass es den Tieren zuvor gut gegangen ist. Die Schlachtung erfolgte so stressfrei wie möglich.
Zum Betrieb an der Landlmühle gehörte auch noch die Gastwirtschaft „Salettl“, in der ebenfalls nur hochwertige Speisen aus Bio-Produkten angeboten wurden.
Die Begeisterung über dieses Konzept war in den Anfangsjahren groß. Aufgrund der Corona-Pandemie änderte sich dann aber einiges.
„Es wurde immer schwerer Mitarbeiter zu finden“, erzählt Rudolf Finsterwalder im Gespräch mit Innpuls.me.
Aktuell fehlen der Simsseer Weidefleisch Genossenschaft Metzger, Servicepersonal und Verkäufer. Der Betrieb sei so nicht mehr möglich. In dieser Woche wurde noch einmal geschlachtet, die Produkte werden in den nächsten Tagen abverkauft und dann ist Schluss.
Doch nicht nur der Personalmangel machte der Genossenschaft zu schaffen. Durch den Krieg in der Ukraine und extrem steigenden Energiekosten habe sich auch das Kaufverhalten deutlich verändert. „Der Biomarkt ist eingebrochen“, so Rudolf Finsterwalder. Die Wirtschaftlichkeit sei so nicht mehr gegeben.
Rund 230 Mitglieder zählt die Genossenschaft aktuell. Auch für sie kam die Nachricht vom Ende überraschend. „Wir haben den Ehrgeiz, dass wir den Wunsch derjenigen nachkommen können, die sich ihre Anteile wieder auszahlen lassen wollen“, erklärt der Vorstand. Er hoffe aber, dass viele von diesem Schritt absehen. 
Wie es nach dem Ende an der  Landlmühle weitergeht, kann Finsterwalder dieser Tage noch nicht sagen, nur so viel: „Es wird wieder etwas Neues entstehen“. Auch in die Gastwirtschaft „Salettl“ soll es mit einem neuen Betrieb weitergehen.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Öllerschlössl, Großkarolinenfeld, 1930er

Öllerschlössl, Großkarolinenfeld, 1930er

Großkarolinenfeld / Landkreis Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die 1930er Jahre. Es zeigt ein kurioses Bauwerk: Das Öllerschlössl war gut 100 Jahre an der Landstraße von Westerndorf nach Großkarolinenfeld zu finden.

Das Gebäude wurde mitten im Filzengebiet erbaut. Schon das ist interessant. Warum es wie ein Schloss gestaltet wurde!? Das kann nicht mehr so genau gesagt werden. Aber eine Version ist, dass gewettet wurde, ob man auch in einer Filze ein „Schloss“ erbauen könnte.
Sicher ist dagegen, dass das Gebäude von den beiden Unternehmern Ludwig Moll und Franz Öller um 1850 herum errichtet wurde. Sie betrieben Torfabbau in großem Umfang.
Durch den Torfabbau sank aber im Laufe der Jahre der Grundwasserspiegel und das Fundament, auf dem das Öllerschlössl stand, verrottete. 1950 stand das ungewöhnliche Haus dann leer. 1959 wurde es gesprengt. Seitdem erinnern nur noch einige alte Fotos an dieses ganz besondere Bauwerk.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Info: stadtarchiv.de)

Besuch im Bauernhofkindergarten

Besuch im Bauernhofkindergarten

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – Idyllisch gelegen, im kleinen Ort Noderwiechs in Bruckmühl, befindet sich der Bauernhof der Familie Ettenhuber. Der Bioland-zertifizierte Hof betreibt jedoch nicht nur ökologische Landwirtschaft, sondern auch einen Kindergarten. Die Rosenheimer Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig war zu Besuch.

31 Buben und Mädchen werden derzeit von 10 Erzieherinnen, Kinderpflegerinnen und Praktikantinnen auf dem Bauernhofkindergarten Lindenbaum betreut. Unter den Kindern befinden sich auch fünf Integrationskinder, denen besonderer Förder- und Betreuungsbedarf zusteht.
Die Leiterin, Annerose Ettenhuber, zeigte der CSU Bundestagsabgeordneten Daniela Ludwig die teilweise neu errichteten und renovierten Räumlichkeiten des Kindergartens. Um die Privaträume der Familie Ettenhuber von den Kindergartenräumen besser zu trennen, wurden im vergangenen Jahr größere Umbaumaßnahmen getätigt. Eine Investition, die auch weitere – dringend benötigte – Kindergartenplätze geschaffen hat. Hierfür wurde der Heuboden ausgebaut und viel Platz auch im Innenraum geschaffen. Doch die Kinder zieht es gerade jetzt im Sommer selbstverständlich raus in den weitläufigen Garten. Neben einem Wasserspielplatz, einem großen Sandkasten, Schaukeln und vielen weiteren Spielgeräten bildet die große Linde das Herzstück des Gartens.

Kinder dürfen Esel füttern
und den Stall der Meerschweinchen ausmisten

Zu den täglichen Routinen der Kinder gehört es die Esel zu füttern, den Stall der Meerschweinchen auszumisten und beim silieren dabei zu sein. Auch bepflanzen und pflegen die Kinder mit Hilfe ihrer Betreuerinnen ein Hochbeet und sammeln die Eier aus dem Hühnerstall. Die Vorschulkinder dürfen sogar zum Kühe melken mitkommen. Hin und wieder sind die Kinder auch dabei, wenn ein Kalb geboren wird und dürfen diesem einen Namen geben.
Einmal in der Woche ist Waldtag. An diesem Tag marschieren die Kinder gemeinsam in den Wald der Familie Ettenhuber und können die Natur hier hautnah erleben und erforschen. „Mir ist es wichtig, dass die Kinder viel Kontakt mit der Natur haben und durch das Vertrauen der Betreuerinnen auch Vertrauen in sich selbst und ihre Fähigkeiten entwickeln.“ so Ettenhuber. Das Motto „Kind sein“ steht für das Kindergarten-Team immer an aller erster Stelle. Da gehört dreckig werden genauso dazu wie die gemeinsame Brotzeit und die das Freispiel.
Im Jahr 2016 erhielt die engagierte Kindergartenleiterin, die als Unternehmerin auch die wirtschaftliche und personelle Verantwortung trägt, sogar die Auszeichnung „Unternehmerin des Jahres“ der Bayerischen Landfrauen, sowie den Ehrenpreis des bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in der Kategorie „Bäuerin als Unternehmerin“.
Die Wahlkreisabgeordnete Daniela Ludwig sieht in dem Konzept nicht nur eine exzellente Ergänzung der Kinderbetreuung im Landkreis Rosenheim, sie sieht darin auch ein Projekt, das auch als Vorbild für andere Bauernhöfe dienen könnte: „Ein Bauernhofkindergarten muss ja nicht zwingend von den Landwirten selbst betrieben werden, völlig ausreichend wäre es wenn die Räumlichkeiten innen wie auch außen zur Verfügung gestellt werden und ein Träger den Kindergarten betreibt. Durch die Mieteinnahmen könnte so ein weiteres Standbein für den ein oder anderen Landwirt entstehen.“
(Quelle: Pressemitteilung Wahlkreisbüro Daniela Ludwig / Beitragsbild: Wahlkreisbüro Daniela Ludwig, zeigt links MdB Daniela Ludwig mit der Kindergartenleiterin Annerose Ettenhuber vom Bauernhofkindergarten Lindenbaum)

Kultur im Park mit „Baeck In Town“

Kultur im Park mit „Baeck In Town“

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Die fünf Musiker von „Baeck In Town“ aus dem oberbayerischen Raum bieten ihren Zuhörern am Freitag, 2. September, ab 19.30 Uhr bei Kultur im Park im Kurpark Bad Aibling „Handmade-Musik“ ohne jeglichen Schnick-Schnack. Das Repertoire dieser Formation beinhaltet knapp 800 Songs und umfasst die letzten 60 Jahre der Pop- und Rockgeschichte sowie zeitlose Party- und Stimmungsmusik zum Tanzen, Mitsingen und Mitklatschen. Der Eintritt ist frei.

Die sich optimal ergänzenden Musiker Manuel Gramüller an der E-Gitarre, Peter Schuster an der Akustikgitarre, Reiner Winterstetter am Bass/Keyboard und Andi Calvelli am Schlagzeug erzeugen einen einzigartigen Sound. Ergänzt werden die vier seit kurzem von der Sängerin Veronika Weinhart, die mit viel Erfahrung und Leidenschaft förmlich für die Bühne lebt und frischen Wind in die Männertruppe bringt.
Gespielt wird open air, die meisten Plätze sind überdacht. Mehr Infos und das gesamte Sommerprogramm mit allen Terminen und Band sind auch online unter www.bad-aibling.de/kultur-events zu finden.
(Quelle: Pressemitteilung Aib-Kur / Beitragsbild: Copyright Aib-Kur)

Schwierige Zeiten für den Mittelstand

Schwierige Zeiten für den Mittelstand

München / Bayern Schwierige Zeiten für den Mittelstand. Beim jüngsten Stimmungstest des Bund der Selbständigen Bayern (BDS) fallen die Geschäftserwartungen zum ersten Mal innerhalb der letzten zehn Jahre in den negativen Bereich, während der Geschäftsklimaindex eine Erholung durch die ausklingende Coronakrise zeigt.

Die aktuelle Geschäftslage zeige sich seit dem Einbruch im Winterlockdown 2021 stark verbessert. Mit einem Wert von 34,1 liege der BDS-Geschäftsklimaindex aber dennoch unterhalb des langjährigen Durchschnitts.
Aufhorchen lassen allerdings die Geschäftserwartungen. „Diese erleben mit einem Wert von -21,6 einen Einbruch von satten 30 Punkten. Dies ist auch das erste Mal innerhalb der letzten 10 Jahre, dass dieser Wert ein negatives Vorzeichen hat“, heißt es dazu in der aktuellen Pressemitteilung des BDS.
„Die düsteren Vorzeichen für den bayerischen Mittelstand lassen sich in unserer Erhebung leider deutlich ablesen. Die unklare Aussicht auf die wie auch immer gearteten Corona-Regelungen für den Herbst, die galoppierende Inflation, steigender Lohndruck und die explodierenden Energiepreise sind nur einige der Problemthemen für die Selbständigen. Die Diskussionen über weitere Entlastungspakete müssen jetzt schnell zu einem guten Ende geführt werden. Dieses Mal muss aber auch der Mittelstand entlastet werden,“ zeigt sich Stefan Julinek – Referent für Politik und Kommunikation des BDS überzeugt.
Der BDS-Stimmungstest wird seit Sommer 2005 in Form einer Online-Umfrage und per Fax halbjährlich unter allen BDS-Mitgliedsunternehmen durchgeführt. Er entsteht in Kooperation mit Prof. Dr. Karlheinz Zwerenz von der Hochschule München. Erhebungszeitraum war die zweite Juli-Hälfte 2022. Es haben 904 Betrieb bzw. Selbständige teilgenommen.
(Quelle: Pressemitteilung BDS / Beitragsbild: Symbolfoto re)