„Elterntaxi stehen lassen“

„Elterntaxi stehen lassen“

Rosenheim / Bayern – Elterntaxi stehen lassen!  Die Schule fängt wieder an und damit auch das allmorgendliche Verkehrschaos, verursacht durch Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto vorm Schultor absetzen. Der ökologische Verkehrsclub VCD, das Deutsche Kinderhilfswerk (DKHW) und der Verband Bildung und Erziehung (VBE) rufen dazu auf, die Schüler möglichst selbstständig zur Schule und in den Kindergarten kommen zu lassen: zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Roller.

Das Deutsche Kinderhilfswerk (DKHW) und der ökologische Verkehrsclub VCD ermuntern zusammen mit dem Verband Bildung und Erziehung (VBE) zum Schulbeginn in Bayern alle Kinder, ihren Schulweg zu Fuß, mit dem Roller oder mit dem Fahrrad zurückzulegen. Ein aktiver Start in den Tag fördert ihre körperliche und geistige Entwicklung und sorgt dafür, dass sie im Unterricht entspannter sind und sich besser konzentrieren können. Die Kinder lernen dabei, sich selbstständig und sicher im Verkehr zu bewegen. Andere Verkehrsteilnehmende fordern die Verbände zum Schulstart auf, besonders
aufmerksam zu sein.

Schulweg gemeinsam
mit Freunden zurücklegen

Am schönsten ist der Weg zur Schule oder in den Kindergarten, wenn man ihn gemeinsam mit Freunden zurücklegt. Größere Gruppen können sich zu einem sogenannten Laufbus zusammenschließen und Treffpunkte vereinbaren, um von dort gemeinsam und sicher zur Schule oder in den Kindergarten zu kommen.

Empfehlung an die Eltern
und Lehrkräfte

Gerade die Jüngsten sollten bei der Gestaltung ihres Schulwegs begleitet und aktiv unterstützt werden. Es gibt viele Möglichkeiten, Kindern eigenständige Mobilität und die Verkehrsregeln spielerisch näher zu bringen. Idealerweise passiert das in enger Kooperation zwischen Lehrern, Erziehern und Eltern.

Empfehlung an Auto- und
LKW-Fahrerer:

Viele Kinder sind noch unerfahren im Straßenverkehr und oftmals müssen die Regeln nach den langen Ferien erstmals oder wieder eingeübt werden. Daher ist es umso wichtiger, dass die anderen Verkehrsteilnehmenden ganz besonders aufmerksam und vorsichtig fahren. Gerade im Umfeld von Schulen oder Kindergärten müssen sich alle an Tempo 30 halten und den Kindern zuliebe so vorausschauend wie möglich fahren.

Die Bundesvorsitzende des VCD, Kerstin Haarmann, erklärt: „Eltern wollen das Beste für ihre Kinder und meinen es in der Regel nur gut, wenn sie sie mit dem Auto direkt bis ans Schultor fahren. Allerdings sorgen diese Elterntaxis für ein unübersichtliches Verkehrschaos, das für alle Beteiligten schnell gefährlich werden kann. Weniger Autos auf den Straßen bedeuten mehr Sicherheit und bessere Luft vor den Schulen.“
Der Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes, Holger Hofmann, betont: „Wir appellieren dringend an alle Eltern, gleich zu Beginn des neuen Schuljahres das Auto stehen zu lassen und die Kinder entweder zu Fuß oder mit dem Rad zu begleiten oder sie in Lauf- oder Radelgemeinschaften selbstständig losziehen zu lassen. Kinder, die zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Roller zur Schule kommen, nehmen ihre Umgebung aktiv wahr. Sie lernen so, sich gut zu orientieren und auf sich selbst aufzupassen. Das stärkt ihr Selbstbewusstsein – auch für andere Lebenssituationen.“

„Der beste Schulweg ist
der selbst zurückgelegte“

Der Bundesvorsitzende des VBE, Udo Beckmann, verdeutlicht: „Viele Eltern haben den Wunsch, ihre Kinder zu Fuß oder mit dem Rad zur Schule fahren zu lassen, sie sind aber stark verunsichert ob der Gefahren, die dadurch entstehen, dass viele Erziehungsberichtige ihre Kinder mit dem Auto bis vor das Schultor bringen. Wir appellieren daher an alle Eltern, zumindest kurze Fußwege in Kauf zu nehmen und das Auto an Elternhaltestellen zu parken. Denn der beste Schulweg ist der selbst zurückgelegte!“

Das Deutsche Kinderhilfswerk (DKHW), der ökologische Verkehrsclub VCD und der Verband Bildung und Erziehung (VBE) rufen vom 19. bis zum 30. September 2022 Schulen und Kindertageseinrichtungen in ganz Deutschland zur Teilnahme an den Aktionstagen „Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten“ auf. Anmeldungen sind unter www.zu-fuss-zur-schule.de möglich. Auf der Webseite können auch Aktions- und Spielideen eingesehen, konkrete Tipps heruntergeladen sowie Materialien bestellt werden. Die Aktionstage stehen unter der Schirmherrschaft der Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Bildungsministerin Karin Prien.
(Quelle: Pressemitteilung Deutsches Kinderhilfswerk / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Aufbaubeginn für „Oper für alle“

Aufbaubeginn für „Oper für alle“

Rosenheim –  Am kommenden Montag, 12. September, beginnen die Aufbauarbeiten für das Kulturhighlight „Oper für alle“ am 16. September. Damit einher gehen kleinere Einschränkungen im Bereich des Mangfallparks Süd.

Mit Beginn des Aufbaus wird der Weg zwischen der Arche und dem Steg der Brücke zum Freibad nicht zur Verfügung stehen. Diese Regelung gilt bis Montag, 19. September. Der Weg auf dem Mangfalldamm bleibt geöffnet und wird lediglich am Tag der Aufführung am Freitag gesperrt.
Der Herrmann-Gröber-Weg bleibt jederzeit zugänglich.
Die Bayerische Staatsoper startet im Mangfallpark Süd die Spielzeit 2022 / 2023 mit dem kostenlosen Konzert „Oper für alle“. Die 5000 Einlasstickets sind bereits vergeben, die Aufführung wird aber live auf www.staatsoper.de/tv übertragen. Und natürlich ist auch Innpuls.me für Euch dabei. 
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re, entstanden beim Aufbau des Rosenheimer Sommerfestivals)

Verabschiedung von Daniel Reichel

Verabschiedung von Daniel Reichel

Rosenheim / Landkreis – Im Rahmen einer sechsteiligen Reihe von Gottesdiensten besteht im Oktober die Möglichkeit, sich von Domkapitular Dekan Daniel Reichel, Pfarrer der Stadtteilkirche-Am Wasen sowie der beiden Pfarrverbände Bad Endorf und Westliches Chiemseeufer (links im Bild), jeweils persönlich zu verabschieden. Der Geistliche verlässt Stadt und Landkreis Rosenheim zum Jahresende und wechselt nach Freising (wir berichteten).

Im Anschluss an die Messen sind jeweils ein Stehempfang oder vergleichbare Veranstaltungen mit einem kleinen Programm geplant. Dabei gibt es auch die Möglichkeit, mit dem Pfarrer ins Gespräch zu kommen und gemeinsam auf die zwölf Jahre seiner Amtszeit in der Region zurückzublicken.

Die Gottesdienste finden statt:
  • am Sonntag, 9. Oktober, um 10:30 Uhr in der Pfarrkirche St. Josef der Arbeiter im Rosenheimer Stadtteil Oberwöhr
  • am Samstag, 15. Oktober, um 19 Uhr, in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Prien am Chiemsee
  • am Donnerstag, 27. Oktober, um 19 Uhr, in der Rundkirche St. Johann Baptist und Heilig Kreuz im Rosenheimer Stadtteil Westerndorf am Wasen
  • am Samstag, 29. Oktober, um 19 Uhr in der Pfarr- und Wallfahrtskirche in Heilig Blut
  • am Sonntag, 30. Oktober, um 9 Uhr, in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Pang.
  • Zudem feiert Domkapitular Dekan Pfarrer Daniel Reichel den Gottesdienst zum Jahrtag der Aisinger Ortsvereine am Samstag, 8. Oktober, um 19 Uhr, in der Filialkirche St. Stephanus.
    (Quelle: Artikel: Martin Aerzbäck / Beitragsbild: Martin Aerzbäck)
Wiesnendspurt mit Regenbogen eingeläutet

Wiesnendspurt mit Regenbogen eingeläutet

Rosenheim – Nur noch zwei Tage und dann ist Schluss mit der fünften Jahreszeit in Rosenheim. Das Ende des Rosenheimer Herbstfestes naht. Eingeläutet wurde der Wiesnendspurt am gestrigen Freitagabend nach einem regnerischen Tag mit Regenbogen und sehr fotogenem Sonnenuntergang.

So viel lässt sich schon mal für die Wiesn 2022 sagen: Es gab viele Stunden Sonnenschein. Das letzte Herbstfestwochenende wird aber laut Wettervorhersage wohl leider sehr regnerisch sein. Nicht so gut für die Fahrgeschäfte und anderen Schausteller auf dem Festgelände. Aber dafür könnte es vielleicht noch mal in den Bierhochburgen sehr voll und zünftig werden.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Gisela Schreiner)

 

Kettenkarussell beleuchtet in der Daemmerung auf dem Herbstfest Rosenheim
Sonnenuntergang auf dem Herbstfest Rosenheim
Sonnenuntergang ueber dem Proseccostadel auf dem Herbstfest Rosenheim mit bunter Kuhfigur auf rechter Seite
Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 10. September.

Namenstag haben: Carlo, Diethard, Isabel, Nikolaus

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Arnold Palmer (1929 –war ein US-amerikanischer Golfspieler, der zu den besten und populärsten Sportlern der Golfgeschichte zählt. Spitzname deshalb „The King“.)

– Karl Lagerfeld (1933 – war ein berühmter deutscher Modedesigner, der in den 1980ern als Kreativdirektor die Traditionsmarkte „Chanel“ modernisierte und zur Modeikone aufstieg.)

– Guy Ritchie (1968 – ist ein britischer Filmregisseur und Drehbuchautor, der mit seinem Debütfilm „Bube, Dame, König, grAS““ im Jahr 1998 bekannt wurde und seither u. a. Regie bei „Revolver“, Sherlock Holmes und „Aladdin“ führte.
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1846: Elias Howe erhält in den USA ein Patent auf eine Nähmaschine.
  • 1947: Mit 114.000 Losen und einem Höchstgewinn von 250.000 Reichsmark nimmt die Süddeutsche Klassenlotterie in der US-Besatzungszone ihren Lotteriebetrieb auf.
  • 2008: In der Forschungseinrichtung Cern bei Genf wird der Large Hadron Collider, der größte Teilchenbeschleuniger der Welt, in Betrieb genommen.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Gisela Schreiner.)
Chlorung in Eiselfing wird eingestellt

Chlorung in Eiselfing wird eingestellt

Eiselfing / Landkreis Rosenheim – Das Abkochgebot in Eiselfing wurde bereits am 11. August aufgehoben (wir berichteten). Jetzt wird auch die Chlorung eingestellt, das meldet aktuell das Landratsamt Rosenheim. 

Am 26. Juli dieses Jahres waren bei einer routinemäßigen Trinkwasseruntersuchung coliforme Bakterien festgestellt worden. Für die betroffenen Haushalte des Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Schonstett Gruppe wurde deshalb ein Abkochgebot ausgesprochen. Dieses konnte am 11. August 2022 wieder aufgehoben werden, da die erforderliche Konzentration von mindestens 0,1 Milligramm Chlor pro Liter Wasser im betroffenen Leitungsnetz nachgewiesen worden ist. Die Chlorung wurde zur Sicherheit noch fortgesetzt und kann nun beendet werden.
Jetzt ist Schluss mit der Chlorung. Die Desinfektion des Wasser sei nicht mehr notwendig. Die Kontrollproben waren laut Pressemitteilung des Landratsamtes Rosenheim ohne Beanstandung.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Aktueller Corona-Lagebericht

Aktueller Corona-Lagebericht

Rosenheim / Landkreis – Rosenheimer Herbstfest in Zeiten von Corona. Dr. Wolfgang Hierl, Leiter des Rosenheimer Gesundheitsamtes sieht einen klaren Zusammenhang zwischen der Wiesn und dem aktuellen Anstieg der Infektionszahlen. Die 7-Tage-Inzidenz liege in der Stadt Rosenheim nun knapp unter 400 und habe sich damit im Vergleich zum Stand vor zwei Wochen mehr als verdoppelt. Der Landkreis steuere auf 300 zu.

Seit dem letzten Covid-19-Lagebericht mit Stand 25. August, wurden dem Gesundheitsamt Rosenheim 1507 neue Fälle für Stadt und Landkreis Rosenheim gemeldet (letzter Covid-19-Lagebericht 1289 Fälle).
Laut Dr. Wolfgang Hierl hat die Infektionsaktivität damit deutlich zugenommen. Das Wellental nach abgeklungener Sommerwelle sei beendet.
Zum Endspurt für das Rosenheimer Herbstfest mahnt er deshalb zu überlegtem Verhalten: „Wir sehen einen klaren Zusammenhang zwischen der Rosenheimer Wiesn und dem Anstieg der Infektionszahlen. Das zeigen uns auch die Erfahrungen anderer Kommunen, wie zuletzt dem Gäubodenfest in Straubing und dem Volksfest in Dachau“.

Für eine endgültige Beurteilung der
Lage sei es noch zu früh

Noch sei es zu früh, um sich abschießend über den Effekt auf das Infektionsgeschehen zu äußern, noch sei nicht klar, wie sich die Zunahme der Infektionsfälle beim Personal auf den Betrieb von Heimen und Kliniken auswirken werde. Aber eines sei klar: Bierzelte und dichtes Gedränge in Menschenmassen seien Hotspots für Virusübertragung. Dr. Wolfgang Hierl appelliert deshalb, die Rosenheimer Wiesn nur mit vollständigem Corona-Impfschutz zu besuchen. Bei typischen Erkältungssymptomen sei die Wiesn absolut tabu.

Situation auf den Intensivstationen
aktuell noch konstant

Die Fallzahlen in den Kliniken in Stadt und Landkreis Rosenheim waren nach den Worten von Dr. Hierl auf den Normalstationen in den letzten zwei Wochen im Durchschnitt leicht rückläufig und auf den Intensivstationen konstant.
Problematisch bleibe jedoch der hohe krankheitsbedingte Personalausfall in ärztlichen und pflegerischen Bereich. Dadurch komme es in den RoMed-Kliniken zu einer massiven Belastung des Betriebs.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Besuch bei der Pferdereitbahn auf der Wiesn

Besuch bei der Pferdereitbahn auf der Wiesn

Rosenheim – Tradition oder Tierquälerei? Das Ponyreiten polarisiert. Familie Kaiser – seit 1950 mit Ponys auf dem Rosenheimer Herbstfest vertreten – hat gelernt, mit Kritik zu leben. Aber Hass und Hetze nehmen immer mehr zu. Jetzt wurde sogar das Kassenhäuschen und die Reitmanege mutwillig beschädigt. „Das geht dann deutlich zu weit“, ärgert sich  Ronny Kaiser. Am heutigen Vormittag hat sich Innpuls.me zusammen mit Klaus Hertreiter vom Wirtschaftlichen Verband, SPD-Stadtrat Abuzar Erdogan und anderen Pressevertretern vor Ort ein Bild von der Lage gemacht. 

Blick in die Manege des Ponyreiten auf dem Herbstfest Rosenheim mit Kindern auf Pferden von hinten

Nach wie vor ist das Ponyreiten bei vielen Besuchern des Rosenheimer Herbstfestes sehr beliebt. 

Es ist kurz vor Mittag und beim Ponyreiten ist schon ganz schön viel los. Den Kindern, die auf den Rücken der Tiere ihre Runden in der Manege drehen, sieht man die Begeisterung deutlich an. Und ihren Eltern und Großeltern, die sie dabei beobachten, ebenfalls. „Ich erinnere mich, wie sehr ich mich selbst als Kind immer darauf gefreut habe, auf dem Herbstfest einmal reiten zu dürfen“, erzählt uns eine 63-jährige Rosenheimerin, stolze Oma der fünfjährigen Sophia. Dass der Trott in der Runde den Pferden weit weniger gefallen könnte als den Menschen, darüber hat sich die 63-jährige bisher noch nie Gedanken gemacht, gesteht sie. „Das ist halt Tradition“, meint sie und fügt im Gespräch mit Innpuls.me  an: „Und unglücklich sehen die Pferde für mich auch nicht aus.“
Viele Tierschützer und Tieraktivisten sehen das aber ganz anders. Auch heuer haben sie deshalb wieder Demonstrationen organisiert. Ihre Forderung: Ponykarussells generell abschaffen (wir berichteten).
Rony Kaiser kann schon mit dem Begriff „Ponykarussell“ überhaupt nichts anfangen. „Meine Pferde haben keine Räder unter den Hufen“, ärgert er sich. Er selbst spricht deshalb von einer Pferdereitbahn, die von seinem Großvater auf seinem Vater übergegangen ist und dann an ihn. Und mit seinen beiden Töchtern Janine (18 Jahre) und Josephine (10 Jahre) steht auch schon die nächste Generation in den Startlöchern.

Abuzar Erdogan und Ronny Kaiser bei der Pferdetränke im Stall

Ronny Kaiser zeigt SPD-Stadtrat Abuzar Erdogan die Pferdetränke im Stall, die sich selbständig nachfüllt. Fotos: Josefa Staudhammer

Für beide junge Damen steht bereits fest, dass sie den Betrieb unbedingt weiterführen wollen. „Für uns sind die Pferde Familienmitglieder. Ein Leben ohne sie kann ich mir nicht vorstellen“, sagt Janine. Ihre jüngere Schwester sieht das ebenso. Die Anfeindungen von Seiten der Tierschutzaktivisten kann Josephine überhaupt nicht verstehen. „Das ist schlimm“, meint sie traurig und zeigt Innpuls.me die zerkratzte Scheibe am Kassenhäuschen. „Fuck you“ wurde mit einem scharfen Gegenstand dort eingeritzt. Für Familie Kaiser ganz klar die Tat von Tierschutzaktivisten, ebenso die herausgerissenen Bolzen an der Reitbahn. „Wir waren hinten im Stall, da hat es plötzlich vorne laut gescheppert. Wir sind schnell nach vorne und dann war es passiert“, erzählt uns Josephine.

Josephine Kaiser zeigt auf die zerkratzte Scheibe des Kassenhaus beim Ponyreiten auf dem Herbstfest Rosenheim

Josephine Kaiser zeigt auf die zerkratzte Scheibe am Kassenhaus des Ponyreitens. „Fuck you“ wurde mit einem scharfen Gegenstand eingekratzt.

Blick auf die Koppel hinter der Manege des Ponyreitens auf dem Herbstfest Rosenheim mit vielen neugierigen Pferden

Nach ihrem Einsatz in der Manege dürfen sich die Pferde auf einer Koppel dahinter frei bewegen.

SPD-Stadtrat Abuzar Erdogan gehört zu denjenigen, die sich für ein Ende des Ponyreitens auf dem Herbstfest einsetzen. Derartige Taten verurteilt er aber scharf:  „Das geht natürlich überhaupt nicht“.
Rony Kaiser lässt nichts unversucht, um auch ihn davon zu überzeugen, dass es seinen Tieren gut geht. Er zeigt die Tränken, die sich selbständig nachfüllen, dann die mit Gummimatten und Stroh weich ausgepolsterten Stallungen und danach geht es zur Koppel hinter der Manege. Die Ponys traben sofort neugierig auf die Besucher zu. Besonders spannend finden sie die Filmkamera.

Pony beschnuppert die Kamera eines Kameramanns

Was ist denn das? So eine Filmkamera ist für ein Pferd eine ganz schön spannende Angelegenheit.

von links: Klaus Hertreiter vom Wirtschaftlichen Verband Rosenheim, Josephine Kaiser, Ronny Kaiser und SPD-Stadtrat Abuzar Erdogan mit Ponys auf der Koppel hinter der Manege

von links Klaus Hertreiter vom Wirtschaftlichen Verband Rosenheim, Josephine Kaiser, Papa Ronny Kaiser und SPD-Stadtrat Abuzar Erdogan auf der Koppel hinter dem Ponyreiten.

Josefa rechts streichelt ein Pony

Neugierige Kontaktaufnahme auf beiden Seiten: Josefa und eines der Kaiser-Pferde.

30 Pferde besitzt Familie Kaiser insgesamt. „Die werden auf Veranstaltungen regelmäßig ausgewechselt“, erklärt Ronny Kaiser. Generell sei seine Pferdereitbahn pro Jahr nur noch auf sechs Veranstaltungen in Bayern zu finden: „Das bedeutet zehn Monate sind die Pferde eh daheim bei unserem Ponyhof und machen Urlaub.“
Watte in den Ohren käme bei seinen Tieren ebenso wenig zum Einsatz wie ein durch Klappen eingeschränktes Sichtfeld. „Das ist alles nur böse Hetze gegen uns“, meint Kaiser.
Ob es das Ponyreiten auf dem Rosenheimer Herbstfest in Zukunft weiter geben wird? Bei dieser Frage wollte sich Klaus Hertreiter vom Wirtschaftlichen Verband nicht festlegen: „Das entscheiden wir jedes Jahr neu und zwar für jeden Schausteller.“
Familie Kaiser hofft, dass sie noch lange weitermachen dürfen. Ronny Kaiser betont aber auch: „Wenn es das Ponyreiten nicht mehr geben sollte, muss ich mir eben eine andere Tätigkeit suchen. Aber die Pferde bleiben bei uns. Die meisten habe ich selbst aufgezogen. Sie sind wie Kinder für mich.“
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Josefa Staudhammer)

„Die Lage ist nicht ernst, sondern dramatisch“

„Die Lage ist nicht ernst, sondern dramatisch“

Aschau im Chiemgau / Bayern – „Die Lage ist nicht ernst, sondern dramatisch!“. So wurde die Situation der Reha- und Vorsorgeeinrichtungen bei der Pressekonferenz des Gesundheits- und Pflegepolitischen Arbeitskreises (GPA) beschrieben. Gefordert wird ein Verlängerung der Hilfen.

Die Pressekonferenz fand in der Klinik Sonnenbichl im Aschau im Chiemgau statt. Mit dabei waren zahlreiche Vertreter des Bayerischen Reha- und Vorsorgeeinrichtungen:

Der Gesundheits- und Pflegepolitische Arbeitskreis (GPA) der CSU fordert die Verlängerung der bestehenden Hilfen und Schaffung eines Ausgleiches für Kostensteigerungen für Rehabilitations- und Vorsorgeeinrichtungen und dessen Personal. Die Reha-Klinik-Landschaft müsse dabei nachhaltig gestärkt werden, denn die stationären Rehabilitations- und Vorsorgeeinrichtungen seien ein Kernelement der Gesundheitsversorgung in Deutschland und das Bindeglied zwischen akutstationärer Versorgung und ambulanter Nachsorge.

„Die Reha- und Vorsorgeeinrichtungen leisten den wesentlichen Beitrag für die Teilhabe durch Wiedereingliederung in das Erwerbsleben und Vermeidung von Pflegebedürftigkeit. Bricht die Reha-Landschaft in sich zusammen, gehen unwiderruflich Strukturen und Angebote verloren. Dies würde einen für uns nicht hinzunehmenden nachhaltigen und irreversiblen Schaden für die Gesundheitsversorgung Bürger unseres Landes verursachen“, so Landtagsabgeordneter und GPA-Landesvorsitzender Bernhard Seidenath.

Kritik an Professor
Dr. Karl Lauterbach

„Es enttäuscht mich, dass auch die Ampel-Fraktionen im Deutschen Bundestag im parlamentarischen Prozess den Bitten und Hilferufen der Einrichtungen, Träger und Verbänden eine Absage erteilt haben. Ich kann nicht verstehen, wie Bundesgesundheitsminister Professor Dr. Karl Lauterbach angesichts der Energiekrise keine Unterstützung für die Rehabilitations- und Vorsorgeeinrichtungen in Aussicht stellt.“, bestätigt die Bundestagsabgeordnete und Gesundheitspolitikerin Emmi Zeulner.
„Ein Wegfall finanzieller Hilfen, Personaldruck und massive Kostensteigerungen führen zu einer existenziellen Notlage für die Kliniken und Einrichtungen und damit zu einer ebenso existentiellen Notlage für das gesamte Gesundheitssystem und für die Patientinnen und Patienten“, so der Rosenheimer GPA-Kreisvorsitzende Elmar Stegmeier.

Konkret seien deshalb zur Bewältigung der aktuellen Herausforderungen die folgenden Schritte notwendig:
• Verlängerung der Corona-Hilfen bei Minderbelegung durch ministerielle Verordnung bis 23.09.2022 und durch Gesetzesinitiative darüber hinaus (in pandemischen Lagen);
• Weiterhin Gewährung des Hygienezuschlags pro Behandlungstag, da die Mehraufwendungen – anders als behauptet – bestehen bleiben;
• Etablierung eines Inflations- und Energiekostenausgleichs durch einen Zuschlag pro Behandlungstag durch Gesetzesinitiative, da Verhandlungslösungen in kurzer Frist nicht greifen werden;
• Etablierung eines Nothilfeprogramms für Investitionen durch ein KfW-Programm, um sowohl betrieblich-organisatorische als auch technologische/technische Anpassungsmaßnahmen durchführen zu können;
• Förderung von Programmen zur psycho-sozialen Entlastung von Mitarbeitenden in Rehakliniken, v.a. in den unmittelbar patientenversorgenden Berufsgruppen. Alternativ: Gewährung von Unterstützungen oder Freibeträgen für die Inanspruchnahme derartiger Programme.

Denn nach über zwei Jahren struktureller und finanzieller Belastungen der Reha- und Vorsorgeeinrichtungen in der Corona Pandemie durch Schließungen, Kontakteinschränkungen und Hygienemaßnahmen würden die Einrichtungen weiterhin und durch die Ukraine-Krise bedingt zusätzlich enorm belastet, insbesondere durch:

  • Wegfall der noch bestandenen Corona-Hilfen mit dem 30. Juni 2022
  • Massive Sachkostensteigerung durch die hohe Inflationsrate
  • Massive Energiekostensteigerung
  • Keine oder geringe Möglichkeit die Mehrkosten an Patienten oder Kassen weiterzugeben (im Gegensatz zu anderen Branchen)
  • Massive finanzielle Belastung des Personals (insb. auch für Berufspendler im ländlichen Raum)
  • Massiver Arbeitskräftemangel (inzwischen über alle Berufsgruppen)
  • Personallücken durch Dauerbelastung, einrichtungsbezogene Impfpflicht und Erkrankungen
  • Massive Personalkostensteigerung
  • Reduzierte Patientenzahlen aufgrund der weiterhin strengen Abstands- und Hygienemaßnahmen / einem sich ausbreitenden Infektionsgeschehen bei gleichzeitig steigendem Bedarf

Betroffen seien alle Reha- und Vorsorgeeinrichtungen. Alle Einrichtungen würden einen wichtigen und notwendigen Beitrag für das Gesundheitswesen leisten. Um das Familien- und Pflegesystem in Deutschland aufrecht zu erhalten, brauche es Unterstützung und Behandlung der Sorgekräfte. „Diesen Baustein des Gesundheitssystems nun ausbluten zu lassen, heißt die Folgen der Pandemie auf dem Rücken derer auszutragen, die den Hauptteil der Belastungen getragen haben“, heißt es in der betreffenden Pressemitteilung.

Die Inanspruchnahme von Rehabilitationsleistungen durch Menschen im Erwerbsleben sei aufgrund der Pandemie stark rückläufig und stark schwankend. Dieser Belegungsrückgang sei wirtschaftlich nicht kalkulierbar und daher existenzgefährdend: Die Versorgung von Menschen nach Krankenhausaufenthalt beginnt früher als vor der Pandemie und konzentriert sich zunehmend auf vulnerable Menschen, die auch im häuslichen Umfeld oder im Krankenhaus nicht betreut werden können. Hinzu kommt eine direkte Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen bzw. Geschehen im Krankenhaus), was zum einen nicht mehr kalkulierbar ist und zum anderen v.a. die Mitarbeitenden in den entsprechenden Rehakliniken stark belastet.“

Kinder- und Jugendliche
hohen psychischen Belastungen ausgesetzt

Während der ersten zwei Jahre der Coronapandemie seien insbesondere Kinder und Jugendliche durch die Unterbindung von sozialen Kontakten und Fernunterricht hohen psychischen Belastungen ausgesetzt gewesen. Diese Belastungsfaktoren fordere in der Konsequenz nun einen hohen Bedarf vor allem an psychosomatischen und psychischen Rehabilitationsmaßnahmen, um die zukünftige Arbeitskraft zu sichern. Das weiter vorherrschende Infektionsgeschehen führe für die Klinken durch eine kaum noch kalkulierbare Belegungssteuerung zu hohen finanziellen Verlusten. Insbesondere die finanziellen Verluste durch vorzeitige Abreisen bei einer Corona-Infektion während der Rehamaßnahme oder kurzfristige Absagen aufgrund eines Infektionsgeschehens seien existenzbedrohend. Hinzu würden umfangreiche und notwendige Hygiene- und Schutzmaßnahmen sowie personelle Ausfälle kommen.

„Einrichtungsbezogene Impfpflicht
zudem ein Risiko für Besetzung freier Stellen“

Die einrichtungsbezogene Impfplicht stelle zudem ein hohes Risiko für die Besetzung von freien Stellen dar. Jährlich würden ca. 40.000 Kinder und Jugendliche in den spezialisierten Rehakliniken behandelt werden. Wenn dieses Leistungsangebot künftig nicht mehr angeboten werden könne, komme es unweigerlich zur Unterversorgung der Kinder und Jugendlichen. Es bestehe die große Gefahr, dass deshalb viele Einrichtungen im Bereich der Kinder- und Jugendrehabiliation nicht weiter bestehen können.

 

Eltern und ihre Kinder seien eine der am meisten ge- und überforderten Leidtragenden der Corona-Pandemie- Gerade sie würden jetzt und in Zukunft dringend medizinisch-therapeutische Behandlung sowie pädagogische Förderung brauchen, um durch die Folgen der Corona-Krise keine chronischen Gesundheitsschäden zu entwickeln. Die Corona-Generation benötige die zielgruppenspezifischen stationären medizinischen Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen als Grundlage für die Gesundheit der Gesellschaft in der Zukunft: „Dieses Angebot muss langfristig gesichert bleiben für die mehr als 2,3 Millionen Mütter, Väter und Kinder, die in Deutschland eine solche Maßnahme dringend benötigen und nicht vergessen werden dürfen.“
(Quelle: Pressemitteilung GPA / Beitragsbild, Foto: GPA)

Wasserburg, Landkreis Rosenheim, 1898

Wasserburg, Landkreis Rosenheim, 1898

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1898. Auf der historischen Aufnahme sehen wir die Stadt Wasserburg am Inn.

Wasserburg zählt zu den geschichtsträchtigsten Städte Altbayerns. Die Stadt ist sogar älter als das gut 50 Kilometer westlich gelegene München. Bis ins 19. Jahrhundert blühte dort der Salzhandel. 
(Quelle: Beitragsbild: Archiv: Herbert Borrmann)

Rosenheimer Freibadsaison wird verlängert

Rosenheimer Freibadsaison wird verlängert

Rosenheim – Gute Nachricht für alle Fans des Rosenheimer Freibads: Die Freibadsaison 2022 geht in die Verlängerung, wurde Innpuls.me gerade von den Stadtwerken Rosenheim (SWRO) gemeldet. Grund ist die gute Wetterprognose für die kommende Woche.

Aktuell  ist es ja in Rosenheim schon recht herbstlich. Aber kommende Woche sollen die Temperaturen dann ab Dienstag noch mal bis zu 30 Grad hoch klettern. Darum haben sich die Stadtwerke Rosenheim entschieden, die Freibadsaison über die üblichen Saisonwechsel zum Ferienende hinaus bis einschließlich Sonntag, 18. September, zu verlängern. „Die Wetterprognosen sind so gut, dass die Temperaturen noch ein Schwimmvergnügen im Freien zulassen“, heißt es in der betreffenden Pressemitteilung.

Flexible Saisonzeiten je
nach Wetterlage

Überhaupt sollen die Saisonzeiten in Zukunft flexibler als bisher gestaltet werden. „Damit kommen wir den eingehenden Anfragen von Schwimmern entgegen, die ihre Bahnen gerne im großen 50-Meter-Becken unseres Freibads ziehen“, erklärt Stephan Heidig, Bäderleiter der SWRO. Das Freibad wird also künftig – wie in den letzten Jahren bereits praktiziert – je nach Wetterlage bereits im April seine Pforten öffnen und bleibt im September auch nach dem Ferienende noch geöffnet, solange es nicht zu kalt wird. „So können die Spätsommertage noch für einen Freibadbesuch genutzt werden“, so Heidig weiter.

Traumsommer für die
ganze Familie

Die heiße Sommersaison hat den SWRO einen Besucherrekord beschert: bis zum 9. September haben über 107.000 Badegäste das Freibad besucht. „Es ist schön, dass vor allem viele Rosenheimer Familien unser Angebot so gerne nutzen und ihre Freizeit in unserem Freibad verbringen“, freut sich Stephan Heidig.

Hallenbad öffnet am
19. September

Ab Montag, 19.09.2022 steht dann auch wieder das Hans-Klepper-Hallenbad in der Stemplinger Straße 1 allen Schwimmbegeisterten zur Verfügung. Es gelten dann wieder die gewohnten Öffnungszeiten: Montag von 9 bis 18 Uhr, Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 9 bis 21 Uhr.
Die SWRO informieren über die Angebote und Aktivitäten in den Rosenheimer Bädern auf ihrer Website unter swro.de und auf Facebook unter „Rosenheimer Bäder“.
(Quelle: Pressemitteilung SWRO / Beitragsbild: Symbolfoto re)

So schön war das Wiesnfeuerwerk

So schön war das Wiesnfeuerwerk

Rosenheim – Das große Brillant-Feuerwerk hat am gestrigen Donnerstagabend den Endspurt auf dem Rosenheimer Herbstfest eingeläutet. Exakt 11 Minuten durften die Rosenheimer eine Himmelsshow der Superlative erleben. Auf dem Herbstfestgelände selbst war da Innehalten angesagt. Der Blick wanderte verzaubert hinauf in den Himmel. Fotograf Rainer Nitzsche hat das Feuerwerk für uns begleitet.

Die Wettervorhersage für den gestrigen Donnerstag fiel nicht optimal aus. Regen wäre durchaus möglich gewesen. Aber das Wetter hielt. Der Himmel am Abend über Rosenheim dann sogar klar. Optimale Bedingungen also, um als Zuschauer das Feuerwerk in vollen Zügen zu genießen und fotografisch gekonnt in Szene zu setzen.
Rund 1500 Feuerwerkskörper stiegen iann Punkt 21 Uhr innerhalb von 11 Minuten in den Himmel (wir berichteten). Zu bestaunen gab es auch einige Neuheiten in Sachen Pyrotechnik. Mal schienen Tausende leuchtende Sterne vom Himmel zu schweben. mal war es eine wahre Farbexplosion, die den Nachthimmel über der Stadt erleuchtete und mal erschien sogar ein lächelndes Gesicht über dem Herbstfestgelände.

Hier für Euch nun der Bilderbogen des Wiesnfeuerwerks 2022 von Rainer Nitzsche:

Brillant-Feuerwerk auf dem Herbstfest Rosenheim 2022
Herbstfest Rosenheim mit Langzeitbelichtung in der Dämmerung
Brillant-Feuerwerk auf dem Herbstfest Rosenheim 2022
Brillant-Feuerwerk auf dem Herbstfest Rosenheim 2022
Brillant-Feuerwerk auf dem Herbstfest Rosenheim 2022
Brillant-Feuerwerk auf dem Herbstfest Rosenheim 2022
Brillant-Feuerwerk auf dem Herbstfest Rosenheim 2022
Brillant-Feuerwerk auf dem Herbstfest Rosenheim 2022
Brillant-Feuerwerk auf dem Herbstfest Rosenheim 2022
Brillant-Feuerwerk auf dem Herbstfest Rosenheim 2022
Brillant-Feuerwerk auf dem Herbstfest Rosenheim 2022
Brillant-Feuerwerk auf dem Herbstfest Rosenheim 2022
Brillant-Feuerwerk auf dem Herbstfest Rosenheim 2022
Brillant-Feuerwerk auf dem Herbstfest Rosenheim 2022
Brillant-Feuerwerk auf dem Herbstfest Rosenheim 2022
Brillant-Feuerwerk auf dem Herbstfest Rosenheim 2022