Blackout-Ratgeber sorgt für Wirbel

Blackout-Ratgeber sorgt für Wirbel

Rosenheim – In diesen Tagen bekommen die Rosenheimer Post von Oberbürgermeister Andreas März höchstpersönlich: einen Informationsflyer mit dem Thema „Blackout – und dann?“ samt Begleitbrief mit persönlichen Worten (wir berichteten). Der Wirbel darum ist groß. Auch Innpuls.me hat deswegen schon viele Anfragen erhalten. Bei der gestrigen Bürgerversammlung im Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim hat  Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März noch einmal Stellung zu dieser Aktion bezogen.

Medien in ganz Deutschland beschäftigten sich mit dem Rosenheimer Blackout-Flyer. „Rosenheim schockt mit Flyer“ titelte news.de, „Angst vor dem Blackout: Bayerische Stadt verteilt Vorsorge-Flyer für den Notfall“ schrieb merkur.de und bei Focus.de hieß es: „Rosenheim verteilt bizarre Flyer – Auf Blackout sollen sich Bürger „wie auf einen Campingurlaub“ vorbereiten.

Blackout-Flyer
sorgte für viel Aufregung 

Und auch in Rosenheim selbst sorgte diese besondere Post für viel Aufregung, wie die vielen E-Mails und Nachrichten auf den Social-Media-Accounts zu diesem Thema belegen, die Innpuls.me in den vergangenen Tagen bereits erreicht haben. „Was passiert da jetzt bei uns?“, meinte beispielsweise eine 63-jährige verängstigt. Ein Wasserburger schrieb uns: „Die spinnen die Rosenheimer!“ und wieder andere wollten einfach nur wissen, was Innpuls.me von dieser Aktion hält (dazu hier jetzt ein Kommentar).
Was steht jetzt nun eigentlich drin in Flyer und Anschreiben? Im Anschreiben von Oberbürgermeister Andreas März wird die Herausgabe des Flyers so begründet: „Die internationale Lage, speziell der russische Überfall auf die Ukraine, macht es erforderlich, sich mit Szenarien zu beschäftigen, die vor einigen Jahren noch undenkbar schienen“ Neben einem möglichen Engpass in der Gastversorgung betreffe dies auch einen möglichen länger andauernden Stromausfall und seine Folgen: „Die Anforderungen an die Steuerung der Strommetze nehmen europaweit kontinuierlich zu. Gleichzeitig geraten diese Netze als lebenswichtige Infrastruktur zunehmend ins Visier internationaler Hacker-Banden. Beide Entwicklungen können eine erhöhte Störanfälligkeit mit der Folge von Ausfällen der Stromversorgung nach sich ziehen.“

„Verwaltung will mit dieser
Handreichung keinesfalls Panik erzeugen“

Weiter heißt es noch, dass die städtische Verwaltung mit dieser Handreichung keinesfalls Panik erzeugen will. Das hat Oberbürgermeister Andreas März dann auch bei der gestrigen Bürgerversammlung noch einmal betont. Das Thema „Blackout“ sei auch nicht neu. Die Stadt Rosenheim beschäftige sich damit bereits seit Dezember 2018 und ein Ergebnis davon sei nun eben auch der Handzettel, der nun „für viel Furore, Unsicherheit und Unverständnis“ gesorgt habe.

Rosenheims Stadtoberhaupt 
entschuldigt sich für Aufregung

Rosenheims Stadtoberhaupt entschuldigte sich dafür  – „wenn das verunsichert hat, tut mir das leid“ . Außerdem räumte er ein, dass man im Nachhinein betrachtet einige Formulierungen anders hätte treffen sollen. Generell hält er aber an der Richtigkeit dieser Aktion fest: „Es war unsere erklärte Absicht, die Rosenheimer zu diesem Thema zu informieren“. Und das sei auch gelungen. Man erfahre in dem Flyer, wo man Hilfe bei einem derartigen Vorfall finden könne: „Enthalten sind alle wichtigen Anlaufstellen der Stadt Rosenheim. Deren Telefonnummern kann man im Ernstfall auch noch im Dunkeln mit der Taschenlampe erkennen und wählen.“
Andreas März ist sich sicher, dass Rosenheim mit dieser Aktion nicht lange allein bleiben wird und andere Städte ebenfalls derartige Aktionen planen.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragbild: Josefa Staudhammer)

Viele Sitzplätze frei bei der Bürgerversammlung

Viele Sitzplätze frei bei der Bürgerversammlung

Rosenheim – Am  gestrigen Dienstagabend fand die erste von insgesamt zwei Bürgerversammlung in Rosenheim statt.  Sie konzentrierte sich auf den Stadtbereich Süd. Viele Sitzplätze im Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim blieben aber leer. Die Themen, die zur Sprache kamen, waren breit gefächert. 

Blick auf die Besucher der Buergerversammlung Rosenheim

Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März stellte zu vielen aktuellen Themen seine Sicht der Dinge dar. Fotos: Karin Wunsam

Buergerversammlung Rosenheim - Rosenheims Oberbuergermeister Andreas Maerz bei seinen Ausfuehrungen

„Vielleicht sollte man für die Bürgerversammlungen doch wieder in die einzelnen Stadtteile gehen“, meinte ein Stadtrat in Gespräch mit Innpuls.me angesichts der vielen Sitzplätze, die unbesetzt blieben. Insgesamt verfolgten nur rund 130 Rosenheimer die Ausführungen der Stadtspitze zu den aktuellen Themen.
Sehr wenige also bei einer Einwohnerzahl von derzeit rund 64.000 Einwohnern. Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März ging quer durch alle Themen, die die Rosenheimer aktuell bewegen. Ganz oben mit dabei war da die Post an alle Haushalte der Stadt zum Thema „Blackout“, die für viel Wirbel gesorgt hat. Dazu gibt es heute auf Innpuls.me noch einen ausführlichen Bericht, ebenso zu den Neuigkeiten, die zum ehemaligen Seehotel Hubertus am Happinger See verkündet wurden.

Beim Thema Energie gab sich
Rosenheims Stadtoberhaupt gelassen

Fragen aus dem Publikum wurden immer sofort behandelt. Dabei ging es viel um die Energieversorgung. Die Rosenheimer wollten genau wissen, woher die Stadt eigentlich ihr Gas bekommt und ob man damit dann auch über den Winter kommt. Andreas März gab sich bei diesem Thema gelassen. Die Speicher der Stadt seien aktuell bereits zu 90 Prozent gefüllt. „Damit kommen wir gut durch einen mittelkalten Winter“, meinte er. Überhaupt wurde er nicht müde, immer wieder zu betonen, wie gut es um die Stadt Rosenheim und seinen Bewohnern bestellt ist. „Uns geht es grundsätzlich sehr gut“, sagte er gleich mehrmals am Abend.
Das Problem heutzutage sei, dass viele Menschen vergessen hätten, für sich selber zu sorgen. Stattdessen sage das Amt den Bürgern, was zu tun sei.

Viele Wortmeldungen zum Thema
Hochwasserschutz am Auerbach

Viele Wortmeldungen gab es zum Thema Hochwasserschutz am Auerbach. Dieser ist auf ein 100-jähriges Hochwasser ausgelegt. Das Wasserwirtschaftsamt prüft aktuell, ob das noch ausreichend ist. Angesicht des Bauvorhabens „Krainstraße Nordwest“ befürchtet man in Oberwöhr, dass es zukünftig aufgrund zusätzlicher Versiegelung der Flächen erneut zu einer Überschwemmung des Stadtteils wie beim schlimmen Hochwasser im Jahr 2013 kommt. Schon jetzt gehe es bei starkem Regen in viele Keller nass ein, berichteten einige Anwohner bei der Bürgerversammlung. Die Stadtverwaltung teilte diese Angst nicht, will sich aber mit dem Wasserwirtschaftsamt in Verbindung setzen, um zu klären, warum das Wasser aktuell bei länger anhaltendem oder starken Regen hin zu den Siedlungen läuft.
(Quelle: Artikel Karin Wunsam / Beitragsbild: Karin Wunsam)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 28. September.

Namenstag haben: Adalrich, Bernhardin, Gishelher, Kuniald, Lioba, Lorenzo, Lorenz, Thekla, Thiemo, Wenzel

3 bekannte Geburtstagskinder:

Max Schmeling (1905 – war ein deutscher Schwergewichtsboxer, der Boxweltmeister im Schwergewicht und insbesondere in den 1930er Jahren einer der populärsten Sportler Deutschlands war..)

Brigitte Bardot (1934 –  ist eine französische Filmschauspielerin und Sängerin, die durch den Film „Und immer lockt das Weib“ im Jahr 1956 weltweit bekannt wurde.)

Werner Schlager (1972 – ist ein populärer und sehr erfolgreicher österreichischer Tischtennisspieler. Er erklomm Platz 1 in der Weltrangliste und wurde in Österreich als „Sportler des Jahres“ ausgezeichnet.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1871: Der brasilianische Senat verabschiedet das „Gesetz des freien Bauches“ als ersten Schritt zur Abschaffung der Sklaverei. Danach sind ab diesem Zeitpunkt Kinder von Sklavinnen frei geboren.
  • 1927: Der Bakteriologe Alexander Fleming bemerkt zufällig, dass eine seiner Staphylokokken-Kulturen, in die Schimmelpilze der Gattung „Penicillicum“ geraten sind, abgetötet ist. Seine weiteren Untersuchungen führen zur Entwicklung des antibakteriellen Wirkstoffs Penicillin.
  • 1990: Die tragbare Spielkonsole „Game Boy“ von Nintendo wird in Europa veröffentlicht. Sie entwickelt sich rasch zu einer der kommerziell erfolgreichsten Spielkonsolen der 90er Jahre.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
So viele profitieren vom höheren Mindestlohn

So viele profitieren vom höheren Mindestlohn

Rosenheim / Landkreis / Bayern / Deutschland  – Der gesetzliche Mindestlohn steigt zum 1. Oktober diesen Jahres auf 12 Euro je Stunde. In der Stadt und dem Landkreis Rosenheim profitieren davon laut DGB Region Oberbayern 21.059 Beschäftigte, die aktuell weniger als 12 Euro pro Stunde verdienen. 

„Das sind 15,3 Prozent aller Beschäftigten in Stadt und Landkreis Rosenheim, die grundsätzlich Anspruch auf den gesetzlichen Mindestlohn haben. Diese Zahlen zeigen: Der Mindestlohn wirkt. Wir Gewerkschaften haben uns lange dafür eingesetzt, die Lohnuntergrenze auf 12 Euro je Stunde anzuheben – mit Erfolg“, so Günter Zellner, Geschäftsführer der DGB Region Oberbayern.

Vor allem Frauen helfe
die neue Lohnuntergrenze

Vor allem Frauen und geringfügig Beschäftigten helfe die neue Lohnuntergrenze. Besonders in Branchen wie dem Gastgewerbe, bei Lieferdiensten und im Einzelhandel würden  Arbeitgeber  den Beschäftigten oft anständige Löhne verweigern. Und in Betrieben ohne Tarifvertrag würden besonders häufig Niedriglöhne bezahlt. „Der gesetzliche Mindestlohn ist auch ein Mittel gegen Lohndumping-Konkurrenz durch Unternehmen, die sich Tarifverträgen verweigern“, erklärte Zellner. Dennoch sei klar: „Der Mindestlohn kann immer nur die unterste Haltelinie sein. Gute Löhne gibt es nur mit Tarifvertrag. Umso wichtiger ist es, die Tarifbindung wieder zu stärken.“
Quer durch alle Branchen würden jedoch nach wie vor viele den gesetzlichen Mindestlohn trotz Anspruchs nicht erhalten. Der DGB fordert deshalb mehr Kontrollen. „Die Bundesregierung muss die zuständige Behörde Finanzkontrolle Schwarzarbeit personell deutlich stärken. Mindestlohnbetrügereien sind keine Kavaliersdelikte, sondern müssen geahndet werden. Das geht nicht ohne effektive Kontrollen und Sanktionen“, sagte Zellner.

Trotz der Mindestlohnanhebung wies der DGB Oberbayern mit Nachdruck auf die Sorgen vieler Menschen hin. „Auch mit Mindestlohn ist eine echte Teilhabe am kulturellen und gesellschaftlichen Leben nicht möglich. Schlimmer noch: Viele machen sich aktuell ernsthafte Sorgen, was im Herbst und Winter auf sie zukommt“, sagte Zellner. „Die gestiegenen Energie- und Lebensmittelpreise kann auch der neue Mindestlohn nicht auffangen. Die Bundesregierung müsse jetzt schnellstens eine Energiepreispauschale und einen Energiepreisdeckel beschließen. Um das zu finanzieren, müsse der Gesetzgeber die Übergewinne der großen Energie- und Mineralölkonzerne abschöpfen.“

DGB-Aktion an
Bahnhöfen und Marktplätzen

Am morgigen 28. September macht der DGB mit einer Info-Aktion auf mehr als 230 Bahnhöfen und Marktplätzen im gesamten Bundesgebiet auf den gesetzlichen Mindestlohn aufmerksam.
(Quelle: Pressemitteilung DGB Region Oberbayern / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Podcast mit Sven Feilitsch

Podcast mit Sven Feilitsch

Rosenheim – Es gibt einen neuen Podcast-Beitrag auf „Hallo Welt – Hier Rosenheim“. Hagen Dessau hat diesmal mit Sven Feilitsch. Er kocht gerne und hat nun den Food-Kanal @kiss.cook.smile ins Leben gerufen.

Sven Feilitsch ist ein kreativer Mensch. Im ersten Lockdown konnte er seine Kreativität aber nicht mehr so ausleben, wie er sich das gewünscht hat. Deswegen kam er gemeinsam mit seiner Frau auf die Idee, die abendlichen Gerichte zu fotografieren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Das war die Geburt seines Food-Kanals kiss.cook.smile.
Im Podcast erzählt er, wie er sein Hobby in den Alltag integriert und wie seine Familie auf seine Kochleidenschaft reagiert.
(Quelle: Artikel: Josefa Staudhammer / Beitragsbild: re)

Oktoberfest geht langsam in den Endspurt

Oktoberfest geht langsam in den Endspurt

München / Rosenheim – Schön langsam geht das Münchner Oktoberfest in den Endspurt. Schausteller und Gastronomen ziehen laut Oktoberfest-Halbzeitbilanz auf www.oktoberfest.de eine zufriedene Zwischenbilanz.  Einen Rekord bei den Besucherzahlen gibt es aber wohl nicht mehr. Vorteil auch für Besucher aus Rosenheim: man bekommt leichter einen Platz.

So voll wie auf unserem Archiv-Beitragsfoto ist es in diesem Jahr auf dem Münchner Oktoberfest bei weitem nicht.  Grund ist zum einen sicherlich das doch schon sehr kalte, regnerische Wetter. Zum anderen macht sich aber auch Corona nach wie vor bemerkbar. „Ich fahr da jetzt lieber noch nichts ins Gedränge hinauf“, hört Innpuls.me von Rosenheimern derzeit immer wieder und zuletzt sitzt derzeit auch das Geld nicht so locker.
Bis einschließlich vergangenen Sonntag kamen Schätzungen der Oktoberfestleitung zufolge rund 2 Millionen Gäste auf die Theresienwiese. 2019 waren es zum gleichen Zeitpunkt 3,3 Millionen. Besonders auffällig ist heuer der Rückgang der Besucherzahlen auf der „Oidn Wiesn“. Hochgerechnet sollen es bis vergangenen Sonntag 100.000 Gäste gewesen sein. 2019 waren es noch 250.000
Verkaufen lassen sich der Halbzeitbilanz in diesem Jahr aufgrund der kühlen Witterung vor allem wärmende Schmankerl. Eisverkäufer haben es dagegen schwer. Von Rosenheimer Besuchern wurde uns berichtet, dass diese darum zum Teil auf Glühwein umgeschwenkt haben.

Einige kuriose
Fundsachen

Bei der Halbzeit-Bilanz lohnt dann auch noch ein Blick auf die Fundsachen, die sind teils wirklich wieder kurios. Neben Ausweisen, Geldbeuten, Schlüsseln, Handys und Kameras wurden bisher auch zwei Eheringe, ein Berufsausbildungsvertrag und eine ganze Reihe von Schuhen gefunden.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Info u. a. Oktoberfest-Halbzeit-Bilanz auf www.oktoberfest.de / Beitragsbild: Archiv re)

Bestmögliche Betreuung für Menschen mit Diabetes

Bestmögliche Betreuung für Menschen mit Diabetes

Rosenheim / Landkreis Rosenheim – Für die Versorgung von Patienten mit Diabetes mellitus wurde das Fachzentrum der Medizinischen Klinik 2 am RoMed Klinikum Rosenheim vom Bundesverband Klinischer Diabeteseinrichtungen (BVKD) mit dem bestmöglichen Ergebnis von fünf Sternen als eine der führenden Behandlungseinrichtungen in Deutschland ausgezeichnet.

Diabetes ist die Volkskrankheit Nummer 1 in Deutschland: Über 8,5 Millionen Menschen sind betroffen. Weil die Krankheit sehr komplex ist, braucht jeder Patient eine spezielle auf ihn zugeschnittene Behandlung. Gerade während eines stationären Aufenthaltes muss die Stoffwechseleinstellung engmaschig überwacht und gegebenenfalls angepasst werden, da es sonst nicht selten zu Komplikationen und einer Verlängerung des stationären Aufenthalts kommt. Aber auch bei Erstdiagnose, bei Stoffwechselentgleisungen und bei diabetesbedingten Folgeschäden ist eine kompetente Betreuung durch spezialisiertes Fachpersonal erforderlich.

Die BVKD-Transparenzliste-Akutkliniken 2022 soll Patienten und Hausärzten einen Überblick bieten und die Suche nach einer geeigneten Klinik vereinfachen. Es wurde dafür ein Punktesystem entwickelt, mit dem spezialisierten Kliniken in einer Art Ranking – ähnlich wie im Hotelgewerbe – Sterne verliehen werden. Für eine gute Nachvollziehbarkeit werden ausschließlich öffentlich zugängliche Datenquellen genutzt. In die Bewertung fließen unter anderem die Höhe der Zertifizierungsstufe durch die Deutsche Diabetesgesellschaft, die Anzahl der behandelten Patienten, die Vielzahl der angebotenen fachspezifischen Schulungsprogramme und das vorhandene Fachpersonal ein.

Gute Bewertung als
Ansporn für die Zukunft

Seit 1994 ist die Diabetologie als Abteilung innerhalb der Medizinischen Klinik 2, Chefarzt Prof. Dr. von Delius, etabliert und auf höchster Stufe zertifiziert. Das Diabetesteam, bestehend aus langjährigen erfahrenen Mitarbeitern, betreut jährlich ca. 1.800 Patienten mit Diabetes während ihres stationären Aufenthalts im gesamten Klinikum. „Wir freuen uns sehr über die 5-Sterne- Auszeichnung“, sagt Dr. Christina Bayer, Ärztliche Leiterin des Diabeteszentrums. „Wir haben in allen Bereichen eine hohe Punktzahl erhalten. Dies ist für uns ein Ansporn für die Zukunft, in unseren Bemühungen um eine optimale Versorgung unserer Patientinnen und Patienten nicht nachzulassen.“
(Quelle: Pressemitteilung RoMed-Kliniken / Beitragsbild: RoMed-Kliniken zeigt: Stolz präsentiert das Team des Diabeteszentrums die 5-Sterne-Auszeichnung: (von links) Diabetesberaterin Angela Ludwig, Chefarzt der Medizinischen Klinik 2 Professor Dr. Stefan von Delius, Ärztliche Leiterin des Diabeteszentrums Dr. Christina Bayer, Diabetesberaterin Sylvia Neumann sowie Diätassistentin Heike Kind)

Cosplay: Eintritt in eine andere Welt

Cosplay: Eintritt in eine andere Welt

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – In Japan ist „Cosplay“ längst Selbstverständlichkeit. Für westliche Augen mutet es aber häufig noch seltsam an, wenn Menschen auch außerhalb von Fasching und Halloween in phantasievollen Kostümen in der Öffentlichkeit herumlaufen und dabei völlig in ihren Rollen aufgehen. Samantha Preuß kennt die „schiefen“ Blicke. 2014 stieg die junge Bruckmühlerin in die japanische Popkultur ein und ist nach wie vor großer Fan.

Cosplay- Samantha verkleidet als General

Mit der Verkleidung schlüpft Samantha in eine ganz andere Welt. Foto: re

Das Wort „Cosplay“ ist eine Wortschöpfung und setzt sich aus den englischen Begriffen „costume“ und „play“ zusammen – kann also mit „Kostümspiel“ übersetzt werden.
Diese Übersetzung wird aber dem, was Cosplay eigentlich ausmacht, überhaupt nicht gerecht. „Cosplay“ ist für seine Anhänger weit mehr als Verkleidung. Die phantasievollen Kostüme sind quasi ein Ticket in eine ganz eigene Welt mit eigenen Regeln und eigenen Lebensgefühl.
„Für mich ist Cosplay eine Auszeit von der Realität, mit der ich vor allem meiner Kreativität freien Lauf lassen kann. Der Spaß dabei ist mir auch sehr wichtig“, erzählt Samantha Preuß.

Trend begann in Japan
in den 80er Jahren

Begonnen hat der Trend in Japan in den 80er Jahren. Nobuyuki Takahashi, Gründer des japanischen Verlagshauses Studio Hard, soll den Begriff „Cosplay“ erstmals verwendet haben.
Bei ihrer Verkleidung lassen sich die „Cosplayer“ vor allem von Mangas, Animes, Filmen und Videospielen inspirieren. Das ist auch bei Samantha so. „Ich habe Animes immer schon gut gefunden. Irgendwann habe ich dann im Internet Fotos von Cosplayer gesehen und fand diese sofort cool“.

Cosplay - Samantha aus Bruckmuehl im Landkreis Rosenheim als mystische Gestalt mit langen Hoernern

In jedem Kostüm stecken unglaublich viel Herzblut, Kreativität und viele Stunden Arbeit. Foto: re

Die junge Bruckmühlerin fing an, sich intensiver mit der Szene zu beschäftigen. Schnell stand für sie fest, dass sie sich auch selbst ein Kostüm zulegen will. Die Herausforderung war dabei groß, denn Cosplay-Kostüme zeichnen sich durch hohe Qualität aus. Möglichst nah sollen sie dem Original kommen.

Samantha holt sich kreative Inspiration bei einem Plastikskelett

Mit der Ideensuche fängt es an.

Samantha wählt aus einem Karton die Materialien fuer ihr Kostuem aus

Dann werden die Materialien für das Kostüm ausgewählt.

Samantha schneidet eine Schablone zu

Für den Zuschnitt der einzelnen Teile fertigt Samantha Schablonen an.

Samantha schneidet ein Teil aus einem speziellen Kunststoffplatte aus

Verschneiden ist keine gute Option, denn die Materialien sind nicht gerade billig.

„Ich habe mir alles selbst beigebracht“, erzählt die 22-jährige stolz. Aus Stoff und speziellen Schaumstoffen fertigt sie ihre Kostüme in monatelanger, mühevoller Handarbeit an. Schon die Arbeitsmaterialien für dieses Hobby sind alles andere als billig. Über 500 Euro sind da schnell beisammen.

Wettbewerbe sind der
Höhepunkt für Cosplay-Spieler

Höhepunkt für die meisten Cosplay-Spieler sind die Wettbewerbe, die mittlerweile auch hierzulande schon regelmäßig in größeren Städten stattfinden. „Dort lebt man dann für eine bestimmte Zeit in einer ganz anderen, eigenen Welt. Das ist immer wieder ein tolles Erlebnis“, so Samantha.

Mit der Heißluftpistole wird ein schwarzes Teil des Kostuems erwärmt

Wenn man die einzelnen Teile mit Heißluft erwärmt, lassen sie sich perfekt in Form biegen.

Samantha arbeitet an einem kleinen schwarzen Teil ihres neuen Kostuems

Bis aus den vielen aufwendigen Einzelteilen ein ganzes Kostüm wird, vergehen meist viele Wochen und Monate. 

Eine blonde Peruecke

Auch die Frisur muss genau zum Kostüm passen. 

Das Kostüm nimmt immer mehr Formen an

Das Kostüm nimmt schön langsam Formen an.

Ihr großes Traum ist es, auch einmal bei einem dieser Wettbewerbe einen Platz ganz vorne zu ergattern. Aber zum Zug kommt nur, wer auf der Bühne ein perfektes Kostüm und eine perfekte Show abliefern kann. Dafür gibt Samantha alles. Aktuell schneidert und klebt sie schon wieder an einer neuen Kreation. Sie will Ziggs von „League of Legends“ zum Leben erwecken. Das Fabelwesen ähnelt ein bisschen der Grinsekatze aus „Alice im Wunderland“. Es trägt Fell und hat große grüne Augen. „Bei meiner Maske sollen die Augen dann auch richtig leuchten“, verrät die Bruckmühlerin. Damit will sie dann im kommenden Jahr beim nächsten Wettbewerb unter ihrem Instagram-Namen „Thunderdragon.cos“ unbedingt punkten. Innpuls.me drückt fest den Daumen, dass es klappt. 
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam, Beitragsbild: re, Fotos: re / Josefa Staudhammer)

Sperrung der Kreisstraße RO 46 verschiebt sich

Sperrung der Kreisstraße RO 46 verschiebt sich

Die angekündigte Vollsperrung der Kreisstraße RO 46 verschiebt sich. Ursprünglich sollte ab dem gestrigen 26. September 2022 die Kreisstraße RO 46 von der Landkreisgrenze Miesbach bis zur Einmündung in die St 2089 bei Bad Feilnbach (Gemeindebereich Bad Feilnbach) vollständig gesperrt werden. Aufgrund von krankheitsbedingten Ausfällen wird dieser Termin nun verschoben. Die Kreisstraße bleibt derzeit frei befahrbar.
Die geplanten Arbeiten sollen voraussichtlich ab 4. Oktober starten. Die alte Straßendecke wird abgefräst und eine neue Asphaltdeckschicht eingebaut.
Die Umleitungsstrecke führt dann über die St 2089, Kreisverkehr Kreuzstraße, die St 2010 Au b. Bad Aibling, die St 2077 Zieglhaus, Leitzach und weiter auf der St 2077 bis Hundham.
Die Bauarbeiten führt die Firma Grossmann Bau GmbH & Co. KG. aus Rosenheim durch. Die Baukosten betragen voraussichtlich etwa 350.000 Euro.
Die Tiefbauabteilung im Rosenheimer Landratsamt bittet die Verkehrsteilnehmer und die Anlieger wegen der Beeinträchtigung um Verständnis.
Da die Arbeiten stark wetterabhängig sind, kann sich der Terminplan bei ungünstiger Witterung verschieben.
(Quelle: Pressemitteilung Landkreis Rosenheim / Beitragsbild: Symbolbild: re)

 

Jugendfahrt in den Herbstferien nach Berlin

Jugendfahrt in den Herbstferien nach Berlin

Landkreis Rosenheim – Jugendliche und junge Erwachsene aus dem Landkreis Rosenheim von 14 bis 18 Jahren können sich ab jetzt für eine Jugendfahrt nach Berlin von 31. Oktober bis 4. November 2022 anmelden. Die Kommunale Jugendarbeit des Landkreises Rosenheim organisiert diese Fahrt zum Preis von 200 Euro.

Die Fahrt der Kommunalen Jugendarbeit Rosenheim ist nicht nur eine geschichtliche Reise in die deutsche Hauptstadt. Sie soll den Teilnehmenden auch die Möglichkeit geben, die Stadt mit den prächtigen Bauten aus der Vergangenheit und der Gegenwart, den vielen Museen und dem spannenden politischen Leben, individuell zu entdecken und kennenzulernen.

Besuch von Checkpoint Charlie
und Stadtrundfahrt

Die Veranstalter haben im Hinblick auf die gesellschaftlichen, historischen, politischen und kulturellen Aspekte einer solchen Reise bereits ein Rahmenprogramm zusammengestellt. Diese beinhaltet neben einer Stadtrundfahrt auch einen Besuch des Mauermuseums und Checkpoint Charlie sowie des Humboldt Forums.
Auch wenn das Programm bereits ziemlich voll erscheinen mag, bietet es noch ausreichend Freiräume für eigene Wünsche und Vorschläge.
Im Preis von 200 Euro sind neben Busfahrt, Betreuung und Unterkunft im Jugendgästehaus „Acama“ in Kreuzberg mit Halbpension auch alle offiziellen Programmtermine enthalten.
Die Anmeldung ist bis 21. Oktober per Mail an kommunale.jugendarbeit@lra-rosenheim.de oder telefonisch unter 08031/392-2392 möglich. Weitere Informationen zur Reise sind ebenfalls dort erhältlich.
(Quelle: Pressemitteilung Landkreis Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Änderung der Müllabfuhr

Änderung der Müllabfuhr

Rosenheim – Wegen des Feiertages am Montag,  03. Oktober – Tag der Deutschen Einheit – verschiebt sich in dieser Woche die Müllabfuhr im Stadtgebiet Rosenheim jeweils um einen Tag nach hinten.

Die Stadtreinigung bittet die Bürger, ihre Mülltonnen entsprechend bereitzustellen.
(Quelle: Pressemitteilung der Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheim, Luftaufnahme, 20er Jahre

Rosenheim, Luftaufnahme, 20er Jahre

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die 1920er Jahre. Wir präsentieren Euch eine Luftaufnahme von Rosenheim.

Interessant ist auf dieser Aufnahme der Blick zum Lokschuppen und der Saline. Im Hintergrund der Inn mit Innbrücke.
(Quelle: Beitragsbild: Herbert Borrmann)