Auch im Winter lohnt die Pilzsuche

Auch im Winter lohnt die Pilzsuche

Rosenheim / Bayern – Für viele Pilzliebhaber ist nach dem Herbst Schluss mit dem Suchen. Kenner werden aber auch jetzt im Winter noch fündig.

Judasohr, Samtfußrübling, Schmetterlingstramete, Birkenporling und Austern-Seitling – das klingt ein bisschen nach Hexenküche, sind aber tatsächlich Pilze, die jetzt im Winter wachsen und durchaus auch gut schmecken.
Fündig wird man im Wald und man muss gar nicht mal so lange suchen, wie unser aktuelles Video zeigt, dass derer Tage in einigen Wäldern im Rosenheimer Stadtgebiet entstand.

Das Judasohr wächst auf abgestorbenen Hollunder-Bäumen. Besser kennt man diesen Pilz aus der asiatischen Küche als Mu-Err-Pilz.

Pilz Judas Ohr

Der deutsche Volksname Judasohr beruht auf einer Sage. Demnach soll sich Judas Iskariot, der Jünger, der Jesus verriet, aus Gram an einem Holunderbaum erhängt haben.

Der Samtfußrübling wächst von Spätherbst bis Frühjahr auf Totholz von Laubbäumen, bevorzugt an Weiden, Buchen und Pappeln. Meistens findet man ihn ab dem ersten Frost. Auch dieser Pilz ist vor allem in der asiatischen Küche sehr beliebt. Dort kennt man ihn als Enoki.

Der Birkenporling

So sieht der Birkenporling aus. Wie der Name schon sagt, findet man ihn vor allem an abgestorbenen Birken.

Die Schmetterlingstramete ist ebenfalls auf Totholz zu finden.

Schmetterlingstramete und Birkenporling sagt man sogar heilende Wirkung zu.  In der traditionellen Chinesischen Medizin werden diese Pilze schon seit Jahrhunderten eingesetzt. Deren Inhaltsstoffe sollen das Immunsystem stimulieren und antiviral wirken.
(Quelle: Artikel: Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Eduard Staudhammer / Video: Josefa Staudhammer / Fotos: re)

Max-Josefs-Platz, Rosenheim, 1950

Max-Josefs-Platz, Rosenheim, 1950

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1950. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist der Max-Josefs-Platz in Rosenheim zur Winterzeit.

Einen Weihnachtsbaum gab es auch damals schon, aber er fiel weitaus kleiner aus als heutzutage. Aufgebaut wurde er damals noch vor dem Nepomuk-Brunnen, denn der Max-Josefs-Platz war zu dieser Zeit noch keine Fußgängerzone. Auf der linken Seite zu sehen ist die Heilig-Geist-Kirche.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Ausstellung Fledermäuse im Bildungswerk

Ausstellung Fledermäuse im Bildungswerk

Rosenheim – Eine Ausstellung des Rosenheimer Bildungswerks zeigt die faszinierende Welt der Fledermäuse und mit welchen einfachen Mitteln wir die Tiere, ihre Lebensräume und Quartiere schützen können.

Das Bayerische Landesamt für Umwelt hat die Ausstellung auf 13 Schautafeln DIN A0 konzipiert. Wie leben Fledermäuse? Häufig leben sie versteckt in unserer unmittelbaren Nachbarschaft. Sie beziehen in Höhlen, Dachböden, Bäumen und Fassadenspalten Quartier. Weil sie aber tagsüber ruhen und nachts jagen, kennen wir unsere heimlichen Untermieter meistens nicht.
Fledermäuse stehen unter strengem Schutz, doch viele der in Bayern heimischen Arten sind in ihrem Bestand gefährdet.
Die Ausstellung ist zu sehen im Bildungszentrum St. Nikolaus, Pettenkoferstraße 5, werktags von 8 bis 16 Uhr. Der Eintritt ist frei.
(Quelle: Pressemitteilung Bildungswerk Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

„Künstlerlandschaft Chiemsee `22“

„Künstlerlandschaft Chiemsee `22“

Prien / Landkreis Rosenheim – Die Galerie im Alten Rathaus in Prien am Chiemsee zeigt bis Sonntag, 29. Januar 2023 die Ausstellung „Künstlerlandschaft Chiemsee `22“ und entführt Interessierte in die aktuelle Kunstszene der Region.

Die Kunst am Chiemsee steht in einer langen Tradition. Alljährlich finden sich über 60 Künstler zu einer Werkschau ihrer stilistischen Vielfalt ein und treten in einen Dialog mit der Kunst der Gegenwart. Gezeigt werden Malerei, Druckgrafik, Fotografie und Skulpturen, die mit ihrer enormen Fülle und künstlerischen Aussagekraft begeistern. Die diesjährige Studioausstellung widmet sich einer Künstlerin, die 1941 in München geboren wurde und ihre Kindheit in Rimsting am Chiemsee verbrachte. Sylvia Roubaud sieht die eruptive Kraft des Vulkans oder auch die Fähigkeit des Phoenix zur Selbsterneuerung als ein Gleichnis für die künstlerische Tätigkeit: Dem Gestalt verleihen, was aus dem eigenen Inneren hervorbricht. Die traditionsreiche Ausstellung wird von einem Künstlergespräch begleitet – am Sonntag 22. Januar 2023, um 14.30 Uhr, spricht Hannes Stellner mit verschiedenen Künstler:innen über deren Schaffen und die Exponate, die in der Galerie zu sehen sind.

Auch kindgerechte Führungen
gehören zum Programm

Am Donnerstag, 12. Januar 2023, von 17 bis 19 Uhr, laden die Prien Marketing GmbH und der Kulturförderverein Prien am Chiemsee e. V. zu einer Afterwork-Veranstaltung mit der Künstlerin Sylvia Roubaud. Am Dienstag, 17. Januar 2023 verwandeln sich die Räumlichkeiten in der Alten Rathausstraße 22 von 14.30 bis 16.30 Uhr in ein Atelier für die Künstler von morgen. Bei einer kindgerechten Führung begeben sich die kleinen Galeriebesucher gemeinsam mit der Kunstvermittlerin Inge Fricke auf eine Entdeckungsreise durch die aktuelle Kunst im Chiemgau. Anschließend machen sich die jungen Teilnehmer gemeinsam mit dem Künstler und Druckgrafiker Karl Heinz Hauser ans Werk. Der Workshop „Kinder machen Kunst“ ist für Sechs- bis Zwölfjährige geeignet.

Unempfindliche Kleidung wird empfohlen. Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt, eine Anmeldung ist unter galerie@tourismus.prien.de erforderlich.
Während der aktuellen Ausstellung hat die Galerie im Alten Rathaus donnerstags von 17 bis 19 Uhr sowie freitags bis sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eingang befindet sich in der Alten Rathausstraße 22. Weitere Informationen unter www.galerie-prien.de und unter Telefon +49 8051 92928. Der Flyer mit Begleitprogramm ist im Tourismusbüro Prien, Alte Rathausstraße 11 erhältlich.
(Quelle: PressemitteilungPrien Marketing GmbH  / Beitragsbild: Copyright Franz Kimmel, zeigt die Künstlerin Sylvia Roubaud in ihrem Atelier in Prien am Chiemsee.)

Neue IHK-Bildungspartnerschaft besiegelt

Neue IHK-Bildungspartnerschaft besiegelt

Rosenheim – In Rosenheim wird das Netz der IHK Bildungspartnerschaften immer dichter: Die Grund- und Mittelschule Rosenheim-Aising wird in Zukunft bei der Berufsorientierung mit der hiesigen esmo AG zusammenarbeiten. Beide Seiten haben jüngst ihre Kooperation besiegelt.

Die Schüler profitieren von geplanten Betriebsführungen, Praktika, Bewerbungstrainings, vom Besuch aktueller Azubis im Unterricht sowie von der Teilnahme am Girls/Boys Day. „Im Unterricht geben wir den Jugendlichen einen Überblick, worauf es bei der Suche nach dem richtigen Ausbildungsplatz und bei der Bewerbung ankommt. Die perfekte Ergänzung dazu sind Tipps von Profis aus dem echten Arbeitsalltag und Einblicke hinter die Kulissen eines heimischen Unternehmens“, sagt Gerhard Walch, Schulleiter der Grund- und Mittelschule Rosenheim-Aising. „Dank der Bildungspartnerschaft können die Schüler ihre Interessen und Talente schärfen und sich bei der Suche nach einem geeigneten Ausbildungsberuf beraten lassen. Der Austausch ist wichtig, um den Jugendlichen ein realistisches Bild vom Alltag eines Azubis zu vermitteln. Als Schule ist es uns wichtig, dass jede und jeder einen passenden Traumberuf findet.“

Für einen erfolgreichen
Start in das Berufsleben

Für Florian Zosseder, Ausbildungsleiter bei der esmo AG, bietet die Bildungspartnerschaft die optimale Möglichkeit, die Schülern aus der Region schon zu Schulzeiten an die duale Ausbildung heranzuführen. „Oft ist den Jugendlichen gar nicht bewusst, wie viele verschiedenen Ausbildungsberufe sowie Möglichkeiten es gibt. Deswegen sind die Einblicke in den Unternehmensalltag und die Berichte von aktuellen Azubis so wichtig. Wir wollen mit der Bildungspartnerschaft dazu beitragen, dass die Schüler das breite Angebot kennenlernen können und Tipps für einen erfolgreichen Start in das Berufsleben bekommen.“

Eine lebendige Partnerschaft zwischen Schulen und Unternehmen ist aus Sicht von Jens Wucherpfennig, Leiter der IHK-Geschäftsstelle in Rosenheim, eine
Bereicherung für die heimische Wirtschaft und die Schüler. „Je besser wir
Jugendliche und Unternehmen miteinander vernetzen, desto erfolgreicher sind wir in der Berufsorientierung. Dank solcher Partnerschaften können Schüler die Vielfalt der Ausbildung in technischen und kaufmännischen Berufen kennenlernen. Die Betriebe können die Schüler schrittweise an ihre Ausbildungsangebote heranführen und nehmen ihnen damit Berührungsängste. Als IHK begrüßen wir es, dass das Netz von Bildungspartnerschaften in der letzten Zeit immer dichter wurde. Wir würden uns freuen, wenn jede allgemeinbildende Schule in der Region eigene Bildungspartnerschaften unterhält.“
(Quelle: IHK für München und Oberbayern / Beitragsbild: Copyright IHK, zeigt von links: Thomas Gebert (Bildungsberater in der IHK-Geschäftsstelle Rosenheim), Florian Zosseder (Ausbildungsleiter esmo AG), Gerhard Walch (Schulleiter der Grund- und Mittelschule Rosenheim-Aising), Marita Gschwandtner (Jugendsozialarbeit) und Georg Fischbacher (esmo AG))

BBV fordert Änderung des Tierarzneimittelgesetzes

BBV fordert Änderung des Tierarzneimittelgesetzes

München / Bayern – Der Bayerische Bauernverband (BBV) zeigt sich enttäuscht, dass „trotz bisheriger Erfolge bei der Reduzierung des Antibiotikaeinsatzes nun weitere Verschärfungen auf die Tierhalter zu kommen.

Dazu betont Bauernpräsident Günther Felßner: „Unsere Landwirte bekennen sich klar zum Ziel, den Antibiotikaeinsatz auf das therapeutisch notwendige Maß zu begrenzen. Die Menge eingesetzter Antibiotika in der Landwirtschaft konnte dadurch innerhalb der letzten zehn Jahre bereits um 65 Prozent verringert werden. Das ist allein dem gewissenhaften und verantwortungsbewussten Handeln unserer Tierhalter und Tierärzte zu verdanken.“

„Kranke Tiere
adäquat behandeln“

Die in der aktuellen Gesetzesänderung enthaltene pauschale Forderung der Antibiotikareduktion um 50 Prozent – noch dazu ohne Bezugsgröße – ist aus Sicht des Bayerischen Bauernverbandes aber völlig inakzeptabel. Felßner: „Dies ignoriert die bisherigen Erfolge in der Antibiotikareduzierung. Außerdem gebietet es der Tierschutz, kranke Tiere adäquat zu behandeln, wozu bei Bedarf auch der Einsatz von Antibiotika gehört. Eine Minimierung des Antibiotikaeinsatzes auf Null ist somit weder möglich noch zielführend.“

Sehr problematisch sieht der BBV zudem die Kurzfristigkeit der Umsetzung, die letztendlich auf dem Rücken der Tierhalter ausgetragen werde. Zwischen der finalen Verabschiedung der Gesetzesänderung und dem Inkrafttreten am 1- Januar 2023 liegen würden gerade mal zwei Wochen liegen. „Eine reibungslose Umsetzung ist damit praktisch unmöglich“, sagt Felßner. Kritikwürdig sei auch die zusätzliche Bürokratie, die nun insbesondere auf die neu eingeführten Bereiche wie beispielsweise die Milchkuhhaltung zukomme. „Der zusätzliche Dokumentationsaufwand stellt die Nutztierpraxen, die in einigen Regionen bereits mit einem verschärftem Tierärztemangel zu kämpfen haben, vor eine erhebliche Herausforderung“, mahnt Felßner.

Inhaltlich gäbe es noch eine Reihe weiterer Kritikpunkte an der Gesetzesänderung, wie die Einführung von Gewichtungsfaktoren bei der Berechnung der betrieblichen Therapiehäufigkeit. So werde beispielsweise die Anzahl der Behandlungstage beim Einsatz von kritischen Antibiotika wie Colistin mit dem Faktor drei multipliziert. Die Gewichtung führe zu einem deutlichen Anstieg der individuellen Therapiehäufigkeit und damit zu einer ungerechtfertigten Bestrafung der Tierhalter.

„Leidtragende sind
wieder einmal die Tierhalter“

Felßner weist darauf hin, dass der Bauernverband seine Forderungen an verschiedenen Stellen des Gesetzgebungsprozesses angebracht und dabei immer wieder mit Nachdruck Verbesserungen gefordert sowie vor neuer überbordender Bürokratie gewarnt habe. Felßner: „Leider hat die Politik dies weitgehend ignoriert. Dabei sind die Leidtragenden wieder einmal insbesondere unsere Tierhalter.“
(Quelle: Pressemitteilung BBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

5 Hybridwolfskinder zum Abschuss freigegeben

5 Hybridwolfskinder zum Abschuss freigegeben

Augsburg / Landkreis Rhön-Grabfeld / Bayern – Tierleidfreie Lösung gefordert: Das Landesamt für Umwelt (LfU) in Augsburg gibt fünf Hybridwolfskinder zum Abschuss frei. Die Welpen leben zusammen mit ihrer Mutter im Landkreis Rhön-Grabfeld. Laut Medienbericht handelt es sich um Nachkommen einer Wölfin und eines Haushundes. Als  Begründung gibt das LfU den Schutz der Wolfspopulation an, denn eine Vermischung der Gene von Wolf und Hund würde den Genpool für Wölfe schwächen. Die Tierschutzorganisation Peta hat das Landesamt für Umwelt in Augsburg aufgefordert, von der Tötung der Tiere abzusehen und eine tierfreundliche Lösung vorzuziehen. In ihrem Schreiben schlägt die Tierrechtsorganisation vor, die Jungtiere vor Eintritt der Geschlechtsreife zu sterilisieren. Die Geschlechtsreife setzt in der Regel um den 22. Lebensmonat ein.

„Die Tötung der Tierkinder wird mit dem Schutzstatus des Wolfes begründet. Das ist eine dreiste und scheinheilige Lüge. Wer den Wolf wirklich schützen will, hört zuallererst damit auf, ihn zu jagen“, so Scarlett Treml, Fachreferentin bei PETA. „Das Vorhaben steht in keinerlei Hinsicht in Beziehung mit einem vernünftigen Grund, wie es das Tierschutzgesetz beim Töten von Tieren vorschreibt. Denn durch eine Sterilisation können die Welpen vermehrungsunfähig gemacht werden, sodass sie keine Auswirkungen mehr auf den Genpool der Population haben. Als nachhaltige Lösung und um solche Dilemmata in Zukunft zu verhindern, muss die Zucht von Wolfshunden umgehend verboten werden. Es ist völlig unverständlich, dass dies in Deutschland überhaupt noch legal ist. Abgesehen davon ist es schlicht rassistisch und stimmt uns fassungslos, dass die Tiere sterben sollen, nur weil sie nicht reinrassig sind.“

Eine Sterilisation – auch der männlichen Tiere – ist einer Kastration vorzuziehen. Kastrierte Hybridrüden würden aufgrund des Testosteronmangels in der Sozialstruktur des frei lebenden Wolfsrudels voraussichtlich von den anderen Tieren unterdrückt werden.

Verantwortliche des Zoos Magdeburg
nach Tötung von nicht reinrassigen Tierkindern verurteilt

Im Zoo Magdeburg wurden 2008 drei Tigerbabys eingeschläfert, weil sie nicht reinrassig waren. Die Zooverantwortlichen wurden nach einer Strafanzeige von Peta rechtskräftig dafür verurteilt. Vor diesem Hintergrund warnt die Tierrechtsorganisation ausdrücklich vor der strafrechtlichen Relevanz einer etwaigen Tötung der Welpen in Rhön-Grabenfeld.
(Quelle: Pressemitteilung Peta / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Das sind die beliebtesten Haustiere

Das sind die beliebtesten Haustiere

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Die Katze bleibt das beliebteste Haustier in Deutschland, dicht gefolgt vom Hund. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die das Marktforschungsinstitut Skopas für IVH und ZZF durchgeführt hat.

Befragt wurden rund 7000 Menschen in Deutschland.  Demnach lebten im Jahr 2021 in fast der Hälfte aller Haushalte in Deutschland (47 Prozent) Heimtiere. Dieser Prozentsatz entspricht dem des Vorjahres.
Vor allem Familien mit Kindern holen sich ein Tier nach Hause, um genau zu sein 69 Prozent aller Familien mit Kindern hatten ein Heimtier. In 15 Prozent aller Haushalte wohnten sogar mindestens zwei Heimtierarten.

An erster Stelle bleiben laut Befragung die Katzen. Insgesamt leben 16,7 Millionen Samtpfoten in 26 Prozent der Haushalte. An zweiter Stelle kommen 10.3 Millionen Hunde in 21 Prozent der Haushalte. Dabei sei der Anteil der Mischlingshunde von 42 auf 44 Prozent gestiegen.

4,6 Millionen Kleintiere wie Mäuse, Hamster, Meerschweinchen und Co. leben in 5 Prozent der Haushalte. Die Zahl der Ziervögel betrug 2021 3,1 Millionen in 3 Prozent der deutschen Haushalte. Außerdem gab es im Jahr 2021 2,3 Millionen Aquarien in 4 Prozent der Haushalte und 1,2 Millionen Terrarien in 2 Prozent der Haushalte

Die Altersstruktur ist laut ZZF über die vergangenen Jahre hinweg fast unverändert geblieben. Besonders viele Haustierhalter finden sich in der Lebensmitte: 10 Prozent sind 30 bis 39 Jahre alt, 18 Prozent gehören zur Altersklasse 40 bis 49 Jahre und 22 Prozent zu den 50 bis 59-jährigen. Mit 24 Prozent gehörten die über 60-jährigen Tierhalter auch im Jahr 2021 zu der größten Gruppe der Haustierhalter.
(Quelle: Information www.zzf.de / Beitragsbild: Marion Protzek)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 28. Dezember

Namenstag haben: Donna, Mattèa, Thaddäus, „Unschuldige Kinder“

3 bekannte Geburtstagskinder:

Stan Lee (1922 – war ein US-amerikanischer Verleger und Comicautor. Zusammen mit Comiczeichnern wie Jack Kirby und Steve Ditko schuf er so berühmte Superhelden-Figuren wie „X.Men“, „Hulk“ oder „Spider-Man“.)

Hildegard Knef (1925 – war eine berühmte deutsche Schauspielerin und Chansonsängerin. Filme mit ihr u. a: „Die Sünderin“ im Jahr 1950 und „Schnee am Kilimandscharo“ im Jahr 1952. Wohl bekanntester Liedertitel von ihr: „Für mich soll`s rote Rosen regnen“.)

Nichelle Nichols (1932 – war eine US-amerikanische Schauspielerin, Sängerin und Tänzerin. Hierzulande ist sie vor allem bekannt für ihre Rolle als „Lieutenant Uhura“ auf dem „Raumschiff Enterprise“ von 1966 bis 1969.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1895: Wilhelm Conrad Röntgen veröffentlicht seine erste Mitteilung zu den später nach ihm benannten Röntgenstrahlen.
  • 1924: Die Seilbahn auf den Fichtelberg im Erzgebirge nimmt ihren Betreib auf. Die Fichtelberg-Schwebebahn ist die älteste Luftseilbahn in Deutschland.
  • 1997: Um die weitere Verbreitung von H5N1, des Erregers der Vogelgrippe, zu stoppen, lassen die Behörden in Hongkong, rund 1,5 Millionen Hühner töten.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Gisela Schreiner)
Musik kennt kein Alter

Musik kennt kein Alter

Rosenheim  – Musik kennt kein Alter: die Rosenheimerin Ilse Holzmann ist 88 Jahre alt und lebt in einem Rosenheimer Seniorenwohnheim. Das Weihnachtsfest hat sie aufgrund einer Corona-Infektion alleine in ihrem Appartement verbracht. Für weihnachtliche Stimmung musste sie also selbst am Klavier sorgen und das kann sie nach wie vor richtig gut, wie dieses Video beweist.

Ilse Holzmann spielt Klavier, seit sie acht Jahre alt ist. Eigentlich wollte sie am Heiligen Abend für die anderen Bewohnern des Seniorenwohnheims Musik spielen, aber daraus wurde leider aufgrund ihrer Corona-Infektion nichts. „Bei Laune gehalten hat sie sich während dieser Tage, indem sie lustige Filme angeschaut hat und einer Mitbewohnerin am Heiligen Abend am Telefon Stille Nacht vorgespielt hat“, erzählt ihre Tochter Vroni Holzmann, die das künstlerische Talent ihrer Mutter geerbt hat und Komponistin, Musikerin, Fotografin, Cartoonistin und Dichterin ist.
Vroni Holzmann lebt in Schottland. Als sie vor einigen Wochen ihre Mama in Rosenheim besuchte, übte diese gerade am Klavier Weihnachtslieder und dabei entstand dieses Video.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Video, Beitragsbild: Vroni Holzmann)

Eine Uhr auf zwei Beinen am Bahnhof

Eine Uhr auf zwei Beinen am Bahnhof

Rosenheim – Es hat sich schon viel getan am Südtiroler Platz vor dem Bahnhof Rosenheim. Kurz vor Weihnachten wurde nun noch ein Kunstwerk aufgestellt: Eine Uhr auf zwei Beinen. Die Uhrzeit ablesen kann man darauf aber nicht.

Skulptur Uhr vor dem Rosenheimer Bahnhof

Das Ziffernblatt erinnert an eine Sonnenuhr, ist sie aber auch nicht. Fotos: Karin Wunsam

Skulptur Uhr vor dem Rosenheimer Bahnhof

Die Uhr auf zwei Beinen und Skater-Schuhen soll Bewegung und Verbindung versinnbildlichen.

Die Skulptur trägt den Titel „Los geht`s“ und stammt von der Berliner Künstlergruppe „Inges Idee„.  Das 12 Meter hohe Kunstwerk belegte beim Künstlerwettbewerb „Südtiroler Platz“ der Stadt Rosenheim den ersten Platz (wir berichteten).
Wer auf der Uhr die Zeit ablesen will, wird aber enttäuscht. Wie bei einer Sonnenuhr gibt es nur einen Zeiger und auch dieser dient nur der Dekoration. 
(Quelle: Artikel Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Karin Wunsam)

Rosenheimer Christkindlmarkt wird abgebaut

Rosenheimer Christkindlmarkt wird abgebaut

Rosenheim – Schon sind die Weihnachtsfeiertage vorbei, begann am heutigen Dienstagvormittag auch schon der Abbau des Rosenheimer Christkindlmarktes auf dem Max-Josefs-Platz.

Mit einem Kran werden Elemente einer Hütte auf einem Anhänger verstaut

Mit einem Kran werden die einzelnen Elemente des Standes auf einen Anhänger verladen. Fotos: Wunsam

Blick auf Riesenrad am Ludwigsplatz mit Hütten im Abbau davor mit zwei Arbeitern auf einem Dach und einem Kran daneben

Auch das Riesenrad wird demnächst abgebaut.

Fünf bis sechs Stunden dauert es, bis Max-Fahrenschon (Unser Beitragsbild dritter von links) seinen Stand komplett abgebaut hat. „Angefangen haben wir heute um 9 Uhr“, erzählt der Schausteller Innpuls.me. Um die Mittagszeit waren die meisten Arbeiten dann schon abgeschlossen. Am Heiligen Abend hat er noch bis 17 Uhr gearbeitet. Viel Zeit zum Entspannen gab es also bei Familie Fahrenschon nicht.

Max Fahrenschon bei seiner Hütte

Nach so vielen Jahren auf dem Christkindlmarkt ist für Max Fahrenschon der Abbau natürlich längst Routine.

Klaus Hertreiter bei einer Hütte, die noch steht

Klaus Hertreiter vom Wirtschaftlichen Verband schaute auch bei den Abbauarbeiten vorbei.

Auch Klaus Hertreiter, Geschäftsführer vom Wirtschaftlichen Verband, schaute am Vormittag vorbei, um zu sehen, ob beim Abbau des Christkindlmarktes alles reibungslos funktioniert. Die Bilanz des Wirtschaftlichen Verbandes Rosenheim als Veranstalter fiel für dieses Jahr insgesamt positiv aus: „Nach der doch recht kurzen Vorlaufzeit und der gegenwärtigen allgemeinen Rahmenbedingungen bestand doch etwas Unsicherheit in Bezug auf des Besucherverhalten, daher sind wir mit dem dann tatsächlichen Besuch des Marktes sehr zufrieden. Trotz des sehr wechselhaften Adventswetters waren Zuspruch und Stimmung großartig“ (wir berichteten).
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Karin Wunsam)

Weitere Bilder vom Abbau des Rosenheimer Christkindlmarktes:

Detailbild von abmontierten Standldach. Daneben Baggerschaufel
Blick auf die fast abmontierte Christkindlmarkt-Bühne in Rosenheim
Blick auf ein Untergestell eines Standes
Vor dem Städtischen Museum montiert ein Arbeiter das Dach eines Christkindmarkt-Standes ab
Blick zu einem Arbeiter mit Leiter zwischen zwei Ständen
Blick zu noch stehenden Ständen mit danebenliegenden Christbäumen
Blick zu Lastwagen und Ständen