Max-Josefs-Platz, Rosenheim, ca. 1910

Max-Josefs-Platz, Rosenheim, ca. 1910

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die Zeit um 1910. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist der winterliche Max-Josefs-Platz in Rosenheim. 

Gehen bei schneeglatten Straßen ist nicht einfach. Auf alle Fälle scheinen die Damen auf dem Foto ihre Schritte sehr bedächtig zu setzen. Genau lässt sich die Aufnahme leider nicht datieren. Wir schätzen aufgrund der Kleidung auf die Zeit um 1910. Wenn jemand etwas genaueres weiß, gerne kommentieren.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

1000 „Mahnstäbe“ als Protest

1000 „Mahnstäbe“ als Protest

Landkreis Rosenheim – Der Brenner-Nordzulauf bleibt Reizthema im Landkreis Rosenheim und die Protestaktionen der Bürgerinitiativen gehen 2023 in die nächste Runde. Im März soll die geplante Strecke zwischen Grafing und Kufstein mit über 1000 sogenannten „Mahnstäben“ markiert werden.

Als „überflüssig“ bezeichnen  die Bürgerinitiativen die geplante Hochgeschwindigkeitsstrecke durch das Inntal. Der bundesweite Zusammenschluss zum „Aktionsbündnis Bahn Bürgerinitiativen Deutschland“ (ABBD) stärke den gemeinsamen Widerstand erheblich.
Jüngst trafen sich Vertreter der Bürgerinitiativen von Grafing bis Kufstein am aus ihrer Sicht „hoch sensiblen Bereich“ der geplanten Inn-Brücke, um die bundesweite Mahnfeueraktion des ABBD solidarisch zu unterstützen. Die Aktion diente auch der Planung weiterer Aktionen, mit denen Bürger, Wirtschaft und Politik auf dieses Thema aufmerksam gemacht werden sollen. Die Bürgerinitiativen sind überzeugt: „Eine neue Hochgeschwindigkeitsstrecke löst keine Probleme des Güterverkehrs. Im Gegenteil, sie zerstört wertvolle Natur und Kulturflächen und verschlingt Milliarden, die für die Sanierung des maroden DB-Netzes dringend gebraucht werden“.

„Dimension der Naturzerstörung verdeutlichen“

Als nächste Aktion ist für kommenden März eine Markierung des geplanten Streckenverlaufs zwischen Grafing und Kufstein mit über 1000 „Mahnstäben“ geplant, um „allen Menschen in der Region die Dimension der Naturzerstörung durch die gewaltigen Beton-Bauwerke zu verdeutlichen“.
Dabei könne die bestehende zweigleisige Bahnstrecke zwischen München und Kufstein schon heute problemlos mehr Güterverkehr sowie einen besseren Personennahverkehrs leisten. Allerdings müssten hierzu Engpässe beseitigt, das elektronische Zugleitsystem ETCS und ein Lärmschutz nach Neubaustandart installiert werden: „Hierfür haben die Bürgerinitiativen schon frühzeitig eine Studie durch einen erfahrenen Verkehrsexperten erstellen lassen, der die Machbarkeit detailliert und kompetent aufzeigt“.
Die geplante Hochgeschwindigkeitsstrecke durch das Inntal sei nach Stuttgart 21 ein weiteres unsinniges Großprojekt, das am Bedarf vorbeigeplant werde, Milliarden verschwende und frühestens in 20 bis 30 Jahren wirksam wäre.
(Quelle: Pressemittteilung Brennerdialog / Beitragsbild: Brennerdialog)

Bayernhalle auf der Grünen Woche eröffnet

Bayernhalle auf der Grünen Woche eröffnet

Bayern / Berlin – Während in den anderen Hallen noch geschraubt und aufgebaut wurde, hat Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber am heutigen Freitag den Bayerntag auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin eröffnet. In diesem Jahr steht beim Auftritt des Freistaats in der beliebten Bayernhalle das Thema Streuobst im Mittelpunkt.

„Die Streuobstwiesen haben eine enorme Bedeutung für unsere einzigartige Kulturlandschaft und die Artenvielfalt. Mit dem Bayerischen Streuobstpakt stellen wir rund 600 Millionen Euro in den nächsten Jahren zur Verfügung, damit Obstbäume gepflanzt, gepflegt und erhalten werden. Denn der Streuobstanbau hat in Bayern eine jahrhundertelange Tradition, die wir auch den nächsten Generationen erhalten wollen“, sagte Kaniber.

Mit über 2.000 Obstsorten sichert der Streuobstanbau nach ihren Worten einen einzigartigen Schatz an genetischer, geschmacklicher und gesunder Vielfalt. Daraus werden mit viel Erfahrung, Sorgfalt und Liebe die verschiedensten Produkte hergestellt: Von unterschiedlichen Säften über edle Brände bis hin zu exzellenter Marmelade. „Nur wenn es uns gelingt, die wunderbaren Streuobstprodukte auch zu vermarkten, wird unser Streuobstpakt langfristig Erfolg haben. Deshalb wollen wir die Grüne Woche gezielt nutzen, um diese Spezialitäten bei den Verbrauchern bekannt zu machen.“ Auf einer Sonderfläche in der Bayernhalle geben in Berlin Verbände, Erzeuger und Verarbeiter Einblick in ihr vielfältiges Streuobstangebot.

Über 50 Aussteller präsentieren typisch bayerische Spezialitäten

Auch dieses Jahr präsentieren wieder über 50 Austeller eine große Auswahl an typisch bayerischen Spezialitäten und geben Einblick in das gastfreundliche deutsche Urlaubsland Nummer eins, nämlich Bayern. Ebenso wie die kulinarischen und touristischen Highlights gehören auch die Kultur, Tracht und Musik unverwechselbar zu Bayern. Deshalb zeigen 50 Musik- und Trachtengruppen mit fast 1.000 Mitwirkenden aus dem ganzen Freistaat, wie im Süden Deutschlands musiziert, getanzt und gefeiert wird.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF / Beitragsbild: Tobias Hase / StMELF) 

Geflügelpest bestätigt

Geflügelpest bestätigt

Landkreis Rosenheim – Geflügelpest bestätigt: Im Landkreis Rosenheim wurde bei einem Hühnerhalter im Bereich Wasserburg das hochpathogene Influenzavirus H5N1 festgestellt.  Fünf Tiere sind verendet, der übrige Bestand wurde, laut Landratsamt Rosenheim, am heutigen Freitag gekeult.

Bei den fünf verendeten Tieren aus dem betreffenden Geflügelbestand konnte das Friedrich-Loeffler-Institut das Virus, laut Landratsamt Rosenheim, zum Teil in hohen Mengen nachweisen. Da der betroffene Halter weniger als 50 Tiere hatte, musste das Landratsamt Rosenheim keine weitergehenden Maßnahmen wie Schutz- und Überwachungszonen ausweisen. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hatte mitgeteilt, dass von einer vorgesehenen Änderung der entsprechenden EU-Verordnung schon jetzt Gebrauch gemacht werden kann.

Tote Tiere auf  keinen Fall
ohne Schutzhandschuhe berühren

Im Übrigen bittet das Landratsamt Rosenheim die Bürger, verendetes Wassergeflügel wie Wildenten, Wildgänse oder Schwäne sowie größere Wildvögel wie Möwen oder Reiher dem Veterinäramt, der jeweiligen Gemeinde oder der Polizei zu melden. Tote Tiere sollten auf keinen Fall ohne Schutzhandschuhe berührt werden.
Um gehaltene Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasanen, Laufvögel, Wachteln, Enten, Gänse oder andere in Gefangenschaft gehaltene Vögel vor der Geflügelpest zu schützen, hatte das Landratsamt Rosenheim Ende November eine Allgemeinverfügung erlassen. Halter mit einer Betriebsgröße bis einschließlich 1.000 Tieren haben seitdem eine ganze Reihe von Maßnahmen umzusetzen. Unter anderem dürfen Unbefugte Ställe oder sonstige Standorte der Tiere nur noch mit betriebseigener Schutzkleidung oder Einwegschutzkleidung betreten. Dazu sind Einrichtungen zum Waschen der Hände, zum Wechseln oder Ablegen der Kleidung sowie zur Desinfektion der Schuhe vorzuhalten.

Wildvögel dürfen
nicht gefüttert werden

Zudem sind Ausstellungen, Märkte und Schauen, bei denen Geflügel verkauft, gehandelt oder zur Schau gestellt wird, verboten. Wildvögel dürfen nicht gefüttert werden.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Jetzt gibt es wieder Winterbilder

Jetzt gibt es wieder Winterbilder

Aschau / Landkreis Rosenheim – Lang erwartet und nun ist der Winter endlich zurück. Auch wenn die Landschaft wie hier in Aschau im Chiemgau nur leicht bezuckert ist, gibt es doch gleich ein ganz anderes Bild ab.

Schneelandschaft in Aschau im Chiemgau mit Schloss Hohenaschau im Hintergrund

Die gute Nachricht für alle Winterfans: die weiße Pracht bleibt die kommenden Tage auf alle Fälle erhalten. Es könnten sogar noch einige Zentimeter mehr werden laut aktuellen Wetterbericht. Wir können uns also über weitere schöne Winterfotos aus der Region Rosenheim freuen.
(Quelle: Bildtext: Karin Wunsam / Beitragsbild, Foto: H. Reiter)

Neue App für Bahnreisende

Neue App für Bahnreisende

München / Bayern: Deutschlandweit bisher einmalig: Bahnreisende in Bayern können ab sofort ihren Anschlusswunsch per App melden. Die Zuverlässigkeit des Bahnverkehrs soll dadurch gesteigert werden.

Screenshots von Handys mit App

So sieht die neue Funktion aus. Foto: Screenshots BEG

Wer in Bayern in einen Regionalzug umsteigen will, kann ab sofort per App melden, dass der Anschlusszug am Umsteigebahnhof nach Möglichkeit warten soll. Rund zehn Minuten vor dem Umstieg erhalten die Fahrgäste per Push-Nachricht eine Rückmeldung, ob es gelungen ist, den Anschluss zu sichern. Falls nicht, kann man sich über die App eine alternative Verbindung vorschlagen lassen. Bislang mussten Fahrgäste ihren Anschlusswunsch persönlich bei den Zugbegleitern melden. Nun können Fahrgäste, die in Fern- oder Regionalzügen in Bayern unterwegs sind, ihre Meldung per App selbst erledigen – auch bereits kurz vor Fahrtantritt. Derzeit steht die Funktion in der Bayern-Fahrplan-App und der Streckenagent-App zur Verfügung, direkt in der Verbindungsauskunft. Weitere Eisenbahnverkehrsunternehmen können die Funktion ebenfalls in ihre Fahrplan-Apps übernehmen. „Dass Fahrgäste ihren Anschlusswunsch selbst per App melden können, ist ein weiterer Schritt bei der Digitalisierung des Nahverkehrs im Freistaat und zahlt auf unsere ÖPNV-Strategie 2030 ein“, sagt Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter. „Die Funktion erhöht den Komfort für die Fahrgäste und macht die Reisekette zuverlässiger. Damit sind wir Vorreiter in Deutschland und darüber hinaus.“

Gemeinsame Idee von BEG und DB Regio.

Die Software für die Anschlussmeldung per App hat die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) finanziert, die im Auftrag des Freistaats den Regional- und S-Bahn Verkehr in Bayern plant, finanziert und kontrolliert. Am Anfang stand eine gemeinsame Idee von BEG und DB Regio. Beide Unternehmen haben den neuen Service unter Beteiligung weiterer bayerischer Eisenbahnunternehmen entwickelt und im Realbetrieb getestet. „Die Anschlusszüge zu erreichen ist eines der wichtigsten Kriterien für die Zufriedenheit unserer Fahrgäste, das wissen wir aus der Marktforschung und Kundenbefragungen. Wir freuen uns sehr, dass wir gemeinsam mit der BEG unseren Fahrgästen nun dieses innovative neue Serviceangebot anbieten können“, sagt Patrick Pönisch, Geschäftsleiter Marketing DB Regio Bayern
Am Umsteigebahnhof warten können bisher Regionalzüge; in den kommenden Jahren könnten insbesondere Regionalbusse folgen. Lediglich für Züge der Bayerischen Regiobahn (BRB) in den Netzen Chiemgau-Inntal und Oberland kann der Anschlusswunsch derzeit noch nicht per Klick gemeldet werden. Dort erfolgt in den nächsten Wochen noch die Integration in das neue System.

Digitalisierung soll Prozess komfortabler und schneller machen

Heute sind im Hintergrund noch mehrere mündliche Abstimmungsgespräche zwischen verschiedenen Stellen nötig, um einen Anschluss zu sichern. Das wird nun weitgehend automatisiert und soll deshalb wesentlich schneller funktionieren. Die Fahrgäste haben bis 15 Minuten vor der regulären Ankunft des Zuges im Umsteigebahnhof die Möglichkeit, ihren Anschlusswunsch per App zu melden. „Ein weiteres Problem gehört damit der Vergangenheit an: Wenn kein Zugbegleiter in der Nähe war, hatten Fahrgäste bislang überhaupt keine Möglichkeit, einen Anschlusswunsch zu melden“, so Bernreiter.

„Mehr als fünf Minuten Wartezeit nicht machbar“

Die Meldung des Anschlusswunsches bietet allerdings keine Garantie, dass der Anschlusszug in jedem Fall wartet. „Mehr als fünf Minuten Wartezeit sind in der Regel für den Anschlusszug nicht machbar“, erklärt Bärbel Fuchs, Geschäftsführerin der BEG. „In jedem einzelnen Fall ist eine Abwägung zwischen Anschlusssicherung und Pünktlichkeit notwendig.“ Denn auch der wartende Zug soll die Fahrgäste schließlich pünktlich ans Ziel oder zu weiteren Anschlusszügen und -bussen bringen. Auch gibt es technische Gründe, weshalb Züge nicht immer warten können: Beispielsweise kann es sein, dass das Gleis im Bahnhof für einen nachfolgenden Zug freigegeben werden muss und deshalb kein Zeitpuffer vorhanden ist. Auch eingleisige Streckenabschnitte ohne Begegnungsmöglichkeiten für die Züge schränken die Wartezeit ein. Die BEG erwartet durch die neue App-Funktion dennoch merkliche Verbesserungen für die Fahrgäste: Etwa die Hälfte aller nicht erreichten Anschlüsse in Bayern kommen dadurch zustande, dass sich die Züge um maximal fünf Minuten verpassen. „Wir erwarten, dass sich die breite Nutzung der Funktion auf die Zuverlässigkeit im Bahnland Bayern positiv auswirkt“, sagt Bärbel Fuchs. „Denn auch Fahrgäste, die ihren Anschlusswunsch nicht melden, profitieren von der Meldung anderer Fahrgäste.“

Auf den Wunsch der Fahrgäste kommt es an

Es ist nicht vorgesehen, dass die Anschlusssicherung flächendeckend automatisch angestoßen wird, sobald ein Zug an einem Umsteigebahnhof Verspätung hat. Voraussetzung dafür ist auch weiterhin der ausdrückliche Wunsch von Fahrgästen. Der Grund laut BEG: Die Anschlusssicherung greift in den Bahnbetrieb ein und führt zu Verspätungen der wartenden Züge. Das ist nicht sinnvoll, wenn es überhaupt keine Anschlussreisenden gibt. Ausnahmen sind stark frequentierte Verbindungen, bei denen die Erfahrung zeigt, dass es praktisch immer Anschlussreisende gibt. Bei diesen Anschlussverbindungen stößt das System künftig selbständig eine Warteprüfung an.
Das System zur Anmeldung von Anschlusswünschen soll in den folgenden Jahren weiter ausgebaut werden. Geplant ist insbesondere die Einbindung von Regionalbussen, damit auch die Zuverlässigkeit von Bahn-Bus-Reiseketten steigt. Die BEG stellt den Service auf Wunsch auch Aufgabenträgern und Eisenbahnverkehrsunternehmen außerhalb Bayerns zur Verfügung.
Mehr Informationen (zum Beispiel zum Geltungsbereich in S-Bahn-Systemen) und ein Video zur Meldung eines Anschlusswunschs finden sich unter www.bahnland-bayern.de/anschluss.
(Quelle: Pressemitteilung BEG / Foto: Screenshot BEG / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Kirche St. Nikolaus wurde zum Konzertsaal

Kirche St. Nikolaus wurde zum Konzertsaal

Rosenheim – Vollbesetzt war die Kirche St. Nikolaus am Ludwigsplatz Rosenheim beim gestrigen Neujahrskonzert des Bundespolizeiorchester München. Das Repertoire unter der Leitung von Dirigentin Irene Anda reichte von Klassik bis Soul- und Pop. Das Publikum war begeistert. 

Blick auf das Bundespolizeiorchester München

Das Bundespolizeiorchester München wurde 1952 als „Musikkorps des BGS“ gegründet und ist damit beinahe so alt wie die Bundespolizei selbst, die ein Jahr später als Polizei des Bundes ins Leben gerufen wurde. 
Das sinfonische Blasorchester sorgt nicht nur bei innerdienstlichen Veranstaltungen für einen stimmungsvollen musikalischen Rahmen, sondern gibt auch regelmäßig öffentliche Konzerte und war auch schon oft einmal zu Gast bei Rundfunk und Fernsehen. 
Das Neujahrskonzert in Rosenheim hat dabei auch schon eine lange Tradition. Die Bundespolizei will auf diesem Wege ihrer Verbundenheit mit der Bevölkerung Ausdruck verleihen.
Die Kirche St. Nikolaus bot heuer, nach zwei Jahren coronabedingter Pause, wieder einen passenden stimmungs- und klangvollen Rahmen. Unter den Gästen waren auch Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März und die stellvertretende Landrätin Marianne Loferer, außerdem Stadtpfarrer Andreas Maria Zach. 
Bei freiem Eintritt erwartete die Besucher eine Stunde lang ein abwechslungsreiches musikalisches Programm unter anderem mit Werken von Ambroise Thomas, Alexandre Guilmant, Whitney Houston, Dmitri Schostakowitsch und Billy Joel. 
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Karin Wunsam)

Hier Impressionen des Konzerts:

Zwei Musiker
Blick von oben auf vollbesetzte Kirche
Blick ins Publikum mit Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März
Blick auf Besucher mit Stadtpfarrer Andreas Maria Zach und der stellvertretenden Landrätin Marianne Loferer
Blick in Kirche St. Nikolaus in Rosenheim von oben auf Besucher und Orchester
Ansprache
Ein Mann singt, daneben Dirigentin
Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 20. Januar

Namenstag haben: Fabian, Sebastian, Ursula, Ute
(Quelle: namenstage.katholisch.de)

3 bekannte Geburtstagskinder:

Andrè-Marie Ampère (1775 – war ein französischer Physiker, Mathematiker und ein Begründer der Elektrodynamik, nach dem die Einheit der Stromstärke „Ampere“ benannt wurde..)

DeForest Kelley (1920 – war ein US-amerikanischer Schauspieler, der vor allem für seine Rolle als Dr. Leonard „Pille“ McCoy in der Fernsehserie „Raumschiff Enterprise“ und sechs „Star-Trek“-Filmen bekannt ist.)

Felicitas Woll (1980 – ist eine deutsche Schauspielerin, die als „Lolle“ in der erfolgreichen und vielfach ausgezeichneten ARD-Vorabendserie „Berlin Berlin“ bekannt wurde.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1778: James Cook landet aus Kaua`ì (Hawaii).
  • 1885: Der US-Amerikaner LaMarcus Adna Thompson lässt die erste realisierte Achterbahn patentieren.
  • 1998: Der mutmaßlich witterungsbedingte Ausfall einer alten Stromleitung beschwört in der Folgezeit eine Stromkrise in der Innenstadt von Auckland herauf. Erst nach fünf Wochen ist dort die Versorgung mit elektrischer Energie vollständig, aber provisorisch wiederhergestellt.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Gisela Schreiner)
Ausstellung „point nemo“ wird eröffnet

Ausstellung „point nemo“ wird eröffnet

Rosenheim – In den Räumen des Kunstvereins Rosenheim (Klepperstraße 19, Rosenheim) eröffnet am morgigen Freitag, 20. Januar, um 19 Uhr Gabriele Baschs Ausstellung „point memo“.

Gabriele Basch lebt in Berlin und Hamburg. Sie ist eine Malerin, die vor allem für ihre Paper-Cutouts bekannt ist. Das Besondere dieser Werke ergibt sich aus der Spannung des rückseitig hinzugefügten Farbauftrages und der im Gegenzug anhand von Schnitten reduzierten Fläche des Bildträgers. Der eigentliche Malgrund wird auf ein Geflecht farbiger Grate reduziert, ähnlich den höhergelegenen Bereichen eines Territoriums, das ein steigender Wasserspiegel sichtbar bleiben lässt. Dabei sind die Hinzufügungen und Wegnahmen gleichberechtigte Elemente der Gestaltung. Es entstehen im wahrsten Sinne des Wortes ein Vorder- und Hintergrund, wobei  Täuschungen der Raumwahrnehmung mit modulierter Farbe und farbigen Schatten das „Davor“ und das „Dahinter“ ineinander übergehen lassen.
Indem die Oberfläche, das Bild, zerschnitten wird, öffnet sich die Fläche dem Raum, die Umgebung wird zum Teil der Komposition.

Im besonderen Bezug auf die Räume im Kunstverein Rosenheim ist eine Reihe von großformatigen Malereien auf Leinwand entstanden. Bei diesen Arbeiten bleiben die geschnittenen Aussparungen integraler Bestand des Entwurfes, indem sie jeweils zu Vorder- oder Rückseite gekippt werden. Die Oberfläche und ihr „Dahinter“ vermengen sich so zu einem „Dazwischen“.

Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 26. Februar  Donnerstag, Freitag, Samstag von 14 bis 17:30 Uhr und Sonntag von 11 bis 17:30 Uhr.
(Quelle: Pressemitteilung Kunstverein Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Jager Aren, zeigt „Der Erde Nacht I“, 2017, Lack auf Folienschnitt, 400 x 250 cm)

Bayern hebt seine Maskenpflichten auf

Bayern hebt seine Maskenpflichten auf

Bayern – Ende dieses Monats hebt Bayern die letzten landeseigenen Corona-Maskenpflichten auf – betrifft konkret Beschäftige in Arztpraxen und Personen in Gemeinschaftsunterkünften. Das verkündete am heutigen Donnerstag Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek im oberfränkischen Banz.

Der Minister betonte: „Die Entwicklung bei der Corona-Pandemie ist erfreulich. Deshalb werden in Bayern mit Ablauf des 31. Januar die landesrechtlichen Maskenpflichten gemäß BayIfSMV fallen – also die Maskenpflicht für Beschäftigte in Arztpraxen, weiteren ambulanten medizinischen Einrichtungen und für Personen in Gemeinschaftsunterkünften. Wir haben uns dazu im Vorfeld mit den Ärzten intensiv abgestimmt.“
Holetschek betonte: „Klar ist, dass wir das Tragen von Masken in bestimmten Situationen weiterhin empfehlen. Aber die Zeiten, in denen der Staat die Maßnahmen anordnen musste, werden nach jetzigem Stand bald überwunden sein.“ Die Situation heute sei eine ganz andere als zu Beginn oder in der Mitte der Pandemie. Die Grundimmunität in der Bevölkerung sei hoch, die Menschen würden  wissen, wie sie sich vor einer Infektion schützen können – und falls es doch zu einer Ansteckung komme, so verlaufe die Infektion in der ganz überwiegenden Zahl der Fälle zwar symptomatisch, aber nicht schwer. Und für diejenigen, die ein hohes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben, gäbe es wirksame Therapien.

Der Minister wies darauf hin, dass aufgrund bundesinfektionsschutzrechtlicher Regelungen weiterhin FFP2-Maskenpflichten beispielsweise in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen und für Patienten sowie Besucher von Arztpraxen bis zum 7. April 2023 gelten. Holetschek ergänzte: „Es stellt sich die Frage, ob man diese Maßnahmen bis Anfang April aufrechterhalten muss. Derzeit gilt die Maskenpflicht vorwiegend in Bereichen, wo ohnehin infektiologisch geschultes Personal arbeitet, also in Einrichtungen zur ambulanten medizinischen Versorgung, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Die Entscheidung darüber, wo Masken weiterhin getragen werden müssen, sollte in Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen in die Hände derer gelegt werden, die hier eigene Sachkompetenz haben – nämlich die Einrichtungen selbst. Der Freistaat geht mit gutem Beispiel voran.

Holetschek erläuterte zudem: „Die landesrechtlichen Ausnahmen von den bundesrechtlichen Testnachweiserfordernissen bleiben vorerst bis zum 17. Februar unverändert bestehen. Die Testpflichten sind bundesrechtlich vorgegeben – Bayern hat aber bereits etliche Ausnahmen bei Besuchen von Krankenhäusern, Rehabilitationseinrichtungen und Pflegeeinrichtungen erlassen. Daran halten wir zunächst fest. Über das weitere Vorgehen wollen wir uns mit allen Beteiligten zu gegebener Zeit austauschen. Klar ist: Auch in diesen Bereichen soll mit dem fortschreitenden Ende der Pandemie Eigenverantwortung an die Stelle staatlicher Vorgaben treten.“
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Neujahrskonzert des Bundespolizeiorchester

Neujahrskonzert des Bundespolizeiorchester

Rosenheim – Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim lädt am heutigen Donnerstag, 19. Januar, zum festlichen Neujahrskonzert in  der Kirche St. Nikolaus in Rosenheim ein. Beginn ist um 18 Uhr.

Damit kann nach coronabedingter Pause wieder eine Rosenheimer Tradition aufleben, mit der die Bundespolizei ihrer besonderen Verbundenheit mit der Bevölkerung Ausdruck verleihen will.
Unter der Leitung von Dirigentin Irene Anda gastiert das renommierte Bundespolizeiorchester München in der Pfarrkirche St. Nikolaus in Rosenheim am Ludwigsplatz. Das sinfonische Blasorchester spielt im Rahmen eines abwechslungsreichen, etwa einstündigen Programms unter anderem Werke von Ambroise Thomas, Alexandre Guilmant, Whitney Houston, Dmitri Schostakowitsch und Billy Joel.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Bundespolizei)

Klimaneutral bis 2030

Klimaneutral bis 2030

München –  Die Sektion München des Deutschen Alpenvereins hat erste Maßnahmen zur Erreichung ihrer Klimaneutralität bis zum Jahr 2030 in die Wege geleitet. Manfred Zink, Vorsitzender der Sektion München: „Im Juni letzten Jahres haben wir auf der Mitgliederversammlung beschlossen, das Handeln unserer Sektion bis 2030 komplett klimaneutral zu stellen. Ein knappes halbes Jahr später stehen alle internen Strukturen, um diese Mammutaufgabe auch erfolgreich durchführen zu können.“

Die Sektion München ist mit rund 190.000 Mitgliedern der drittgrößte Sport- und größte Bergsportverein der Welt. Die Auswirkungen der Klimakrise sind besonders stark beim Betrieb und Unterhalt der zehn bewirtschafteten Alpenvereinshütten, zwei Selbstversorgerhäusern sowie elf Selbstversorgerhütten zu spüren. Auch die bergsportlichen Aktivitäten im Sommer und Winter sind und werden zukünftig ebenfalls betroffen sein. Dabei ist die Ausübung des Bergsports die Kernaufgabe der Sektion.

Spagat zwischen Bergsport
und Entgegenwirken der Klimakrise

Die Klimakrise stellt die Sektion somit vor neue Herausforderungen, daher wird sie neben dem Umwelt- und Naturschutz auch im Bereich Klimaschutz aktiv und übernimmt Verantwortung. Die Herausforderung besteht darin, den Spagat zu schaffen zwischen der Fortsetzung der Ausübung von Bergsport und dem Entgegenwirken der Klimakrise.
Die Sektion wird die Entwicklung des Bergsports zukunftsorientiert nach Gesichtspunkten eines ökonomischen, ökologischen sowie sozialen Ausgleichs der Interessen anstreben, damit auch zukünftige Generationen mit einem guten Gewissen Bergsport betreiben können. Dabei sieht sie sich als Vorreiter des Klimaschutzes – nicht nur innerhalb des Deutschen Alpenvereins.
Dafür nahm Ende letzten Jahres eine Projektgruppe und ein Lenkungskreis die Arbeit auf. Die Grundpfeiler des Vorgehens sind dabei klar definiert: Vermeiden vor Reduzieren vor Kompensieren. Basierend auf der bestehenden Emissionsbilanzierung werden Felder identifiziert, bei denen sich Emissionen sowohl vermeiden als auch reduzieren lassen. Eine vollständige Emissionsbilanzierung der Sektion München ist hier verfügbar.

Unter dem Motto „Wir fürs Klima – unser Beitrag für die Zukunft!“ wurden bereits erste Maßnahmen gemeinsam definiert und deren Umsetzung gestartet:

• Umstellung der Energieversorgung der Hütten auf regenerative Energieträger
• Umstellung der Energieversorgung der Kletterhalle in Gilching auf Geothermie
• Einführung eines Energiesparmanagements in der Geschäftsstelle der Sektion am Rindermarkt, um Emissionen durch Heiz- und Stromverbrauch weiter zu reduzieren
• Sensibilisierung der Mitarbeitenden zur Energieeinsparung im Arbeitsalltag
• Umstellung der Versorgung bei Vereinsveranstaltungen auf vegetarisches Essen, um Emissionen durch die Fleischproduktion zu reduzieren
Manfred Zink: „Ohne die Bereitschaft zu spürbaren Veränderungen werden wir es nicht schaffen, unser Ziel der Klimaneutralität zu erreichen. Die Sektion versteht sich als Teil einer großen gesellschaftlichen Herausforderung, diese gilt es gemeinsam zu meistern.“
(Quelle: Pressemitteilung Sektion München des DAV / Beitragsbild: Symbolfoto re)