Starke Partner im Ehrenamt

Starke Partner im Ehrenamt

Landkreis Rosenheim – Engagierte Ehrenamtliche braucht es auch im Naturschutz. Sie sind für die untere Naturschutzbehörde im Landratsamt Rosenheim im Außendienst tätig und setzen sich für Wiesenbrüter oder als Naturschutzwächter ein. Um ihre Leistungen zu würden, lud sie Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber zu einem Staatsempfang in die Münchner Residenz.

Der Minister betonte: „In Bayern hat ehrenamtliches Engagement eine lange Tradition. Die Ehrenamtlichen der Naturschutzverwaltung sind eine wesentliche Stütze und starke Partner für den staatlichen Naturschutz. Sie füllen den Naturschutz vor Ort mit Leben. Ich danke den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr großes Engagement. Gemeinsam bringen wir den Naturschutz in Bayern weiter voran.“
Die Ehrenamtlichen unterstützen die untere Naturschutzbehörde insbesondere im direkten Kontakt mit der Bevölkerung. Sie informieren und sensibilisieren ganz gezielt vor Ort für die Belange der heimischen Tier- und Pflanzenwelt und beraten und unterstützen mit ihrem speziellen Fachwissen. Sie erhalten dazu eine umfassende Aus- und Fortbildung durch die Bayerische Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, zeigt von links: Rainer Drews, Helga Weigel, Martin Visser, Margit Böhm, Katharina Weinberger, Albert Huber, Umweltminister Thorsten Glauber, Carola Kahles, Rosmarie Koch, Linda Schuran, Stefanie Niggl, Franz Mühlbauer und Doris Juretzky.)

Ochsenbraterei wird zu Johann Auer auf der Wiesn

Ochsenbraterei wird zu Johann Auer auf der Wiesn

Rosenheim – Die Ochsenbraterei auf der Rosenheimer Wiesn ist Geschichte! Nach über drei Jahrzehnten hat die Erweiterung der Auerbräu Festhalle während der Herbstfestzeit ausgedient. Stattdessen kommt der „Johann Auer“. 

Auerbräu setzt heuer auf ein neues Konzept, wie der Wirtschaftliche Verband Rosenheim in seinem aktuellen Quartalsbrief meldet. Im „Johann Auer“ sollen sich die Besucher wie in einem Gasthaus fühlen, wo man entspannt essen und feiern kann mit einem deutlichen Fokus auf Bier und regionale Spezialitäten. Für das nötige Ambiente soll ein Holzbau sorgen. Die Aufbauarbeiten laufen derzeit nach Plan und sollen vor dem Einzug der Schausteller abgeschlossen sein. 
(Quelle: Artikel Karin Wunsam / Info Wirtschaftlicher Verband / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Chiemsee-Schifffahrt, 1957

Chiemsee-Schifffahrt, 1957

Prien / Landkreis Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1957. Auf dem Foto sehen wir Andrang beim Ticketschalter für die Chiemsee-Schifffahrt und Chiemsee-Bahn in Prien im Landkreis Rosenheim. 

Fraueninsel und Herreninsel im Chiemsee sind schon lange ein beliebtes Ausflugsziel für Gäste aus dem In- und Ausland. Das wird auch beim Blick dieses Fotooldies aus dem Jahr 1957 deutlich. 
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Motorradfahrer ums Leben gekommen

Motorradfahrer ums Leben gekommen

Halfing / Landkreis Rosenheim –  Beim Frontalzusammenstoß mit einem Auto ist am gestrigen Freitagmittag auf der Staatsstraße 2092 in Halfing (Landkreis Rosenheim) ein Motorradfahrer ums Leben gekommen. Die Autofahrerin und ihre Tochter wurden leicht verletzt.

Eine 41-jährige Halfingerin fuhr gegen 12.15 Uhr von Bad Endorf in Richtung Halfing. An der Abzweigung zum Kieswerk bog sie nach links ab und übersah dabei einen entgegenkommenden, 55-jährigen Motorradfahrer aus Bad Endorf. Dieser stieß anschließend frontal mit dem Pkw zusammen und wurde über die Motorhaube geschleudert. Für den Mann kam trotz notärztlicher Versorgung durch den alarmierten Rettungsdienst jede Hilfe zu spät, er erlag noch an der Unfallstelle seinen erlittenen Verletzungen.
Die beiden Insassen des Pkws wurden leicht verletzt und in ein umliegendes Krankenhaus verbracht. Zur Klärung der Unfallursache wurde ein unfallanalytisches Gutachten in Auftrag gegeben.
Die Staatstraße war für die Dauer der Unfallaufnahme rund zweieinhalb Stunden gesperrt. Zur Sicherung der Unfallstelle und Einrichtung einer Umleitung waren die Freiwilligen Feuerwehren Halfing und Bad Endorf mit etwa 30 Mann im Einsatz.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Canyoninggruppe entdeckt toten Wanderer

Canyoninggruppe entdeckt toten Wanderer

Ruhpolding / Landkreis Traunstein – Eine Canyoninggruppe entdeckte am gestrigen Freitag im Grenzgebiet zwischen Deutschland und Österreich nahe Ruhpolding im Fischbach einen toten Wanderer.

Die Canyoninggruppe befand sich auf einer Wanderung im Fischbach vom Heutal aus kommend in Richtung Ruhpolding. Der Guide der Gruppe stieß dabei im Bachbett auf den Toten. Da in diesem Bereich kein Mobilfunknetz verfügbar war, musste der Guide weitergehen und konnte erst am Ende des Baches die Polizeistation Ruhpolding informieren. Eine Streife der Ruhpoldinger Polizei konnte den tödlich verunglückten Mann aus dem nördlichen Landkreis Altötting an der Einsatzstelle feststellen.

Bei dem 82-Jährigen handelt es sich, nach den Angaben der Polizei, offensichtlich um einen Wanderer, welcher von Ruhpolding aus vermutlich auf dem Weg in Richtung Staubfall oder auf dem Rückweg von diesem war und aus bisher ungeklärter Ursache über steiles Waldgelände bis zum Bachbett abstürzte. Aufgrund des steilen Geländes im Bereich der Auffindestelle konnte eine terrestrische Bergung nicht erfolgen. Zur weiteren Unterstützung wurden zwei Bergführer der Alpinen Einsatzgruppe Grassau als auch der Polizeihubschrauber Edelweiß angefordert.
Durch die Alpinbeamten erfolgte die Unfallaufnahme vor Ort als auch die Bergung des Leichnams. Die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache werden in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Traunstein geführt. Die Ermittler gehen von einem tragischen Unfallgeschehen aus, da keinerlei Hinweise auf eine Fremdbeteiligung vorliegen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 15. Juli.

Namenstag haben: Anne Marie, Answer, Bernhard, Bonaventura, Ceslaus, Egon, Gumbert, Guntbert, Rudolf, Waldemar, Wladimir

3 bekannte Geburtstagskinder:

Christoph von Hellwig (1663 – war ein deutscher Stadtphysicus in Bad Tennstedt und Erfurt sowie Publizist, der um 1700 als Erster den später so betitelten „Hundertjährigen Kalender“ publizierte und mit seiner Abhandlung über die Zahnbürste als deren Erfinder gilt.)

Henri Buisson (1873 – war ein französischer Physiker, der zusammen mit Charles Fabry durch UV-spektroskopische Messungen im Jahr 1913 erstmals Ozon in höheren Schichten der Atmosphäre nachweisen konnte. Die beiden gelten damit als Entdecker der Ozonschicht.)

Diane Kruger (1976 –  ist eine deutsche Schauspielerin, die auch in vielen Hollywood-Filmen zu sehen ist. Werke mit ihr: „Inglourious Basterds“, „Mr. Nobody“ und „Unknown Identity“.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1823: Durch Unachtsamkeit setzt in Rom am Abend ein am Dach arbeitender Handwerker die Kirche Sankt Paul vor den Mauern in Brand. Das aus dem vierten Jahrhundert stammende Gotteshaus wird vom Feuer stark beschädigt.
  • 1913: Der erste fahrplanmäßige Zug durchfährt den rund 15 Kilometer langen Lötschbergtunnel, der die Stadt Bern mit der Simplon-Bahn und Italien verbindet.
  • 1965: Die amerikanische Raumsonde Mariner 4 fliegt am Mars vorbei und liefert die ersten Nahaufnahmen eines fremden Planeten.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Gisela Schreiner)
Neues von der Roselinde: Impfung gegen Hitze!?

Neues von der Roselinde: Impfung gegen Hitze!?

Griaß Eich liabe Leid!

 

Heid is `s scho wieda ganz schee warm. Aba so richtig hoass soi`s dann moang am Samsdog wern. 36 Grod im Schatdn! Jo, do draht ma doch duach und greift buchstäblich noch jedem Strohhoim.

Und des wissn woi aa de, de uns heid a Presseinformation gschick hom, mid foigenda Übaschrift: „Impfstoff gegen Hitze“.
East hom mia dachd, mia ham uns do valesn – ogsichts hoha Temperaturn und den oan oda andern kühln Cocktail wär des guad möglich gwesn – aba na!
Mia ham richtig glesn: „Impfstoff gegen Hitze“!!!

Do steign oam doch glei interessante Buidl in den Kopf, wia so a Impfstoff dann woi wirkt…
Werd ma damit zum Eiswürfl und kühlt si seibsd auf angenehme 20 Gradl oba? Oda weard ma zum Supaheldn, dea mid seim Atem ois um si herum eigfriarn ko?
Vuielleicht is dea Impfstoff gega de Hitzn aba gar ned fia uns Menschn dachd, sondan glei fia unsan ganzn Planedn? Des muas ab dann scho a ganz schee große Spritzn sei, mit dera ma dann die Erdn impft.
Mei, wos wundert oan heid scho no?

Aba, wenn jetzt vo Eich glei amoi oa ofangn zua goggln, wo ma den Wunderimpfstoff jetzt hearkriagt- spart`s Eich die Energie. Do kemmtt`s ihr nua sinnlos ins Schwitzn.
Nochdem mia de Meldung dann gnau studiad ham, wussdn mia, `s geht eigentle grod um Kühlwesdn.
Wia jetzt do da Schreibaling draufkema ist, dass a Westn a  Impfstoff ist – des ist wieda a andere Frog. 
Aba so vui steht jetzt fest: Oiso do bleib i dann doch lieba bei mein Cocktail und dem Strohhoim.

Prost- Bis zum naxtn Moi
Eire Roselinde

Max-Josefs-Platz, Rosenheim, 1899

Max-Josefs-Platz, Rosenheim, 1899

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1899. Auf der historischen Aufnahme sehen wir den Max-Josefs-Platz in Rosenheim.

Verewigt auf der historischen Aufnahme ist ein kleines Gold- und Silbergeschäft direkt bei der Kirche St. Nikolaus. Überliefert ist davon wenig. Auf alle Fälle haben wir nichts dazu im Internet gefunden. Das Gebäude existiert auf alle Fälle längst nicht mehr.
(Quelle: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Italien-Feeling am Happinger Ausee

Italien-Feeling am Happinger Ausee

Rosenheim – Italien-Feeling am Happinger Ausee in Rosenheim: Neuerdings gibt es dort beim „Koko-Beach-Pavillion“ einen Sandstrand. Wie viel Sand und woher kommt er? Innpuls.me hat nachgefragt. 

Karin Wunsam (rechts) und Josefa Staudhammer (links) beim "Test" des neuen Strandfeelings am Happinger Ausee in Rosenheim. Foto: Innpuls.me

Wir haben für Euch natürlich heute gleich einmal das neue Strandfeeling am Happinger Ausee getestet. Unser Fazit: Super!. Fotos: Innpuls.me

Gemütliche Sonnenstühle, Sitzsäcke und Sonnenschirme laden zum Verweilen ein. Am Abend können sogar Fackeln entzündet werden. Die Atmosphäre erinnert an die legendäre Sundowner Beachbar in Übersee am Chiemsee. „Was gibt es besseres, als ein einem heißen Tag mit einem kühlen Drink in der Hand und Sand unter den Füßen auf einen See zu schauen. Und endlich muss ich dafür jetzt nicht extra an den Chiemsee fahren“, erzählt ein 29-jähriger Rosenheimer begeistert, der die Neuerung bereits entdeckt hat.

Blick auf Sandstrand beim Koko-Beach-Pavillion am Happinger See. Fotos: Innpuls.me

Initiator für den Sandstrand war Rosenheims Zweiter Bürgermeister Daniel Artmann, der sich der Sache zusammen mit den Stadträten Herbert Borrmann (CSU) und Abuzar Erdogan (SPD) angenommen hat. Von der Stadtverwaltung gab es dann schnell ein „Ja“ und so kommt nun seit einigen Tagen am Happinger Ausee echtes Strandfeeling auf.

Schnell haben Innpuls.me aber auch ein paar kritische Stimmen erreicht, die wissen wollten, wo der Sand überhaupt herkommt. "Wenn man den Sand extra aus Rimini oder einen anderen Sandstrand nach Rosenheim geholt hat, wäre das keinesfalls im Sinne von Natur, Klima und Energie", gab eine Leserin zu bedenken.<br />
Da kann Entwarnung gegeben werden. Beim Sandstrand handelt es sich nach Auskunft der Rosenheimer Stadtverwaltung um feinsten Innsand aus der  Region. Rund 70 Kubikmeter wurden vor dem Koko-Beach-Pavillon aufgebracht. Die Einrichtung des Sandstrands ist permanent. Bei Bedarf soll Innsand nachgeliefert werden.<br />
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Karin Wunsam)
Schnell haben Innpuls.me aber auch ein paar kritische Stimmen erreicht, die wissen wollten, wo der Sand überhaupt herkommt. "Wenn man den Sand extra aus Rimini oder einen anderen Sandstrand nach Rosenheim geholt hat, wäre das keinesfalls im Sinne von Natur, Klima und Energie", gab eine Leserin zu bedenken.<br />
Da kann Entwarnung gegeben werden. Beim Sandstrand handelt es sich nach Auskunft der Rosenheimer Stadtverwaltung um feinsten Innsand aus der  Region. Rund 70 Kubikmeter wurden vor dem Koko-Beach-Pavillon aufgebracht. Die Einrichtung des Sandstrands ist permanent. Bei Bedarf soll Innsand nachgeliefert werden.<br />
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Karin Wunsam)

Schnell haben Innpuls.me aber auch ein paar kritische Stimmen erreicht, die wissen wollten, wo der Sand überhaupt herkommt. „Wenn man den Sand extra aus Rimini oder einen anderen Sandstrand nach Rosenheim geholt hat, wäre das keinesfalls im Sinne von Natur, Klima und Energie“, gab eine Leserin zu bedenken.
Da kann Entwarnung gegeben werden. Beim Sandstrand handelt es sich nach Auskunft der Rosenheimer Stadtverwaltung um feinsten Innsand aus der Region. Rund 70 Kubikmeter wurden vor dem Koko-Beach-Pavillon aufgebracht. Die Einrichtung des Sandstrands ist permanent. Bei Bedarf soll Innsand nachgeliefert werden.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Karin Wunsam)

ACE testet Park-and-Ride-Anlagen

ACE testet Park-and-Ride-Anlagen

Rosenheim – Die Ehrenamtlichen des Auto Club Europa (ACE) sind aktuell im Rahmen der Clubinitiative „Kann Deutschland P+R?“ unterwegs, um Park-and-Ride-Anlagen näher unter die Lupe zu nehmen. Bundesweit sollen dieses Jahr 250 Anlagen gecheckt werden , darunter auch acht in Stadt und Landkreis Rosenheim.

Im Fokus stehen dabei unter anderem die Ausstattung, die Sicherheit und die Barrierefreiheit. Auch im ACE-Kreis Chiemseer Land wurde schon fleißig bewertet –Kreisvorsitzender Dr. Marc Herzog, sein Stellvertreter Alexander Oberst und Beisitzer Franz Polland waren unterwegs, um gemeinsam mit der Regionalbeauftragten im Club-Service, Ursula Hildebrand, P+R-Anlagen dem ACE-Test zu unterziehen.

Acht P+R-Plätze hatte sich der Vorstand auf seiner letzten Sitzung ausgesucht: zwei Plätze in der Klepperstraße in Rosenheim, die beiden Plätze am Bahnhof in Raubling sowie den Pendlerparkplatz bei der Autobahnpolizei in Raubling, den Platz am Bahnhof in Wasserburg-Reitmehring sowie den P+R-Platz in Altötting am Bahnhof und den in der Güterhallenstraße in Traunstein. Bis auf die Letztgenannte haben alle P+R-Anlagen den ACE-Test bestanden.

Am Bahnhof in Wasserburg-Reitmehring gibt es ein Carsharing-Fahrzeug - etwas stiefmütterlich wurde es zwischen Bäume und Büsche geparkt. Foto: Hildebrand/ACE

Am Bahnhof in Wasserburg-Reitmehring gibt es ein Carsharing-Fahrzeug – etwas stiefmütterlich wurde es zwischen Bäume und Büsche geparkt. Foto: Hildebrand/ACE

Für den P+R-Platz, der in der Klepperstraße links von der Unterführung liegt, konnten die ACE-Tester 9,25 Punkte vergeben. Die E-Ladesäulen und der großzügige Fahrradabstellbereich brachten ebenso Punkte wie die Behindertenparkplätze, die Beschilderung und die Beleuchtung. Auch Fahrrad-Boxen und eine Radlreparatur-Station brachten Punkte. Der Platz rechts von der Unterführung kam auf acht Punkte – hier gab es keine Ladesäulen und auch keine Kurzeitparkplätze. Auf beiden Plätzen waren die Kassenautomaten leider nicht barrierefrei. „Das ist ein großes Manko, das bayerweit zu beobachten ist. Oft sind Kassenautomaten und auch E-Ladesäulen nicht barrierefrei zugänglich. Das sollte sich dringend ändern“, so Kreisvorsitzender Dr. Herzog.

Für die beiden Plätze am Bahnhof in Raubling – Ortsmitte und Kufsteiner Straße – gab es acht bzw. 9,75 Punkte. E-Ladesäulen gibt es auf beiden Plätzen nicht, die Behindertenparkplätze hingegen entsprechen der Norm und sind in ausreichender Zahl vorhanden. Mit Punkten für Radabstellmöglichkeiten und die Beleuchtung liegt hier der Platz an der Kufsteiner Straße vorne. In Raubling waren die ACE-Tester zudem am Pendlerparkplatz bei der Autobahnpolizei vor Ort – hier gab es acht Punkte für einen soliden Platz – E-Ladesäulen und Videoüberwachung könnten hier das Gesamtbild abrunden.

In Wasserburg-Reitmehring gibt es am Bahnhof einen großzügigen P+R-Platz – mit Carsharing und E-Ladesäule. Beides allerdings wird etwas stiefmütterlich behandelt. Das Carsharing-Fahrzeug steht zwischen Bäumen und Büschen und fällt im ersten Moment nicht auf. Die E-Ladesäule ist von der Barrierefreiheit weit entfernt. Die Behindertenparkplätze selbst sind zu schmal. Positiv fiel der Platz durch Toiletten, eine E-Bike-Ladestation, eine Bücherzelle und extra ausgewiesene Motorradstellplätze auf. Außerdem gibt es einen Defibrillator.

Bereits am 1. Juni war Martin Hochreiter, Schriftführer des ACE-Kreises Chiemseer Land, unterwegs und hatte zwei Plätze getestet – in Altötting am Bahnhof und in Traunstein in der Güterhallenstraße. Der Platz in Altötting konnte 13,5 Punkte erzielen und wird daher mit der Bewertung „Exzellent“ ausgezeichnet. Lediglich die nicht barrierefreie E-Ladesäule fiel negativ auf. Toiletten, eine E-Bike-Ladestation und eine Umkleide für Radfahrer brachten Zusatzpunkte. Als einziger im Test durchgefallen ist der P+R-Platz Güterhallenstraße in Traunstein. Hier schlugen sieben Punkte zu Buche. Eine E-Ladesäule oder auch eine flächendeckende Beleuchtung brächten hier den fehlenden Punkt für ein „Bestanden“.

Alles in allem zeigten sich Dr. Marc Herzog und seine Mitstreiter erfreut über das solide Ergebnis der getesteten Plätze. Hie und da gebe es etwas Nachbesserungsbedarf, „im Großen und Ganzen können wir aber zufrieden sein. Nun liegt es auch an den Kommunen, weitere P+R-Plätze in der Region zu errichten, um den Umstieg vom Auto auf den ÖPNV leichter zu machen“, so Dr. Herzog.

Parallel zu den Checks vor Ort gibt es auch eine Online-Umfrage, die sich noch bis zum 31. Juli an Pendlerinnen und Pendler richtet. Hier will der ACE zusätzlich zu seinen eigenen Tests in Erfahrung bringen, wie Nutzerinnen und Nutzer die P+R-Plätze bewerten. Weitere Infos zur Clubinitiative gibt es im Internet unter www.ace-clubinitiative.de. Hier findet sich auch der Link zur Umfrage.

In Raubling gibt es sowohl in Richtung Ortsmitte als auch in der Kufsteiner Straße (Foto) einen P+R-Platz. Letzterer wurde neu angelegt. Foto: Hildebrand/ACE

In Raubling gibt es sowohl in Richtung Ortsmitte als auch in der Kufsteiner Straße (Foto) einen P+R-Platz. Letzterer wurde neu angelegt. Foto: Hildebrand /ACE

Bereits am 1. Juni war Martin Hochreiter, Schriftführer des ACE-Kreises Chiemseer Land, unterwegs und hatte zwei Plätze getestet – in Altötting am Bahnhof und in Traunstein in der Güterhallenstraße. Der Platz in Altötting konnte 13,5 Punkte erzielen und wird daher mit der Bewertung „Exzellent“ ausgezeichnet. Lediglich die nicht barrierefreie E-Ladesäule fiel negativ auf. Toiletten, eine E-Bike-Ladestation und eine Umkleide für Radfahrer brachten Zusatzpunkte. Als einziger im Test durchgefallen ist der P+R-Platz Güterhallenstraße in Traunstein. Hier schlugen sieben Punkte zu Buche. Eine E-Ladesäule oder auch eine flächendeckende Beleuchtung brächten hier den fehlenden Punkt für ein „Bestanden“.

Alles in allem zeigten sich Dr. Marc Herzog und seine Mitstreiter erfreut über das solide Ergebnis der getesteten Plätze. Hie und da gebe es etwas Nachbesserungsbedarf, „im Großen und Ganzen können wir aber zufrieden sein. Nun liegt es auch an den Kommunen, weitere P+R-Plätze in der Region zu errichten, um den Umstieg vom Auto auf den ÖPNV leichter zu machen“, so Dr. Herzog.

Parallel zu den Checks vor Ort gibt es auch eine Online-Umfrage, die sich noch bis zum 31. Juli an Pendlerinnen und Pendler richtet. Hier will der ACE zusätzlich zu seinen eigenen Tests in Erfahrung bringen, wie Nutzerinnen und Nutzer die P+R-Plätze bewerten. Weitere Infos zur Clubinitiative gibt es im Internet unter www.ace-clubinitiative.de. Hier findet sich auch der Link zur Umfrage.

Von den acht im Kreis Chiemseer Land getesteten P+R-Plätzen konnte der Platz am Bahnhof in Altötting die meisten Punkte erzielen – am Ende schlugen 13.5 Punkte zu Buche.<br />
Foto: M Hochreiter

Von den acht im Kreis Chiemseer Land getesteten P+R-Plätzen konnte der Platz am Bahnhof in Altötting die meisten Punkte erzielen – am Ende schlugen 13.5 Punkte zu Buche. Foto: M Hochreiter

Alles in allem zeigten sich Dr. Marc Herzog und seine Mitstreiter erfreut über das solide Ergebnis der getesteten Plätze. Hie und da gebe es etwas Nachbesserungsbedarf, „im Großen und Ganzen können wir aber zufrieden sein. Nun liegt es auch an den Kommunen, weitere P+R-Plätze in der Region zu errichten, um den Umstieg vom Auto auf den ÖPNV leichter zu machen“, so Dr. Herzog.
(Quelle: Pressemitteilung ACE Kreis Chiemseer Land / Beitragsbild, Fotos: Hildebrand /ACE, M. Hochreiter)

Neuer Beurteilungsbogen für Pflegefamilien

Neuer Beurteilungsbogen für Pflegefamilien

Landkreis Rosenheim – Der Jugendhilfeausschuss des Landkreis Rosenheim hat einstimmig einem neuen Beurteilungsbogen zur Bewertung möglichen Mehrbedarfs bei Pflegefamilien zugestimmt.

Der neue Bewertungsbogen wurde vom Bayerischen Landesjugendamt entwickelt und bestimmt einen erhöhten Förderbedarf, wenn junge Menschen aufgrund schwerer emotionaler, psychischer, kognitiver oder körperlicher Beeinträchtigungen im Alltag gravierende Verhaltensauffälligkeiten zeigen und daher besondere pädagogische Betreuung benötigen.
Im Landkreis Rosenheim werden aktuell 108 Kinder und Jugendliche in Pflegefamilien erzogen und betreut, für 22 Kinder wird derzeit Mehrbedarf gewährt.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)

Grillfest der Kastenauer Schützen

Grillfest der Kastenauer Schützen

Kastenau / Rosenheim – Das Grillfest der Kastenauer Schützen (Stadt Rosenheim) findet am Samstag, 29. Juli, am Schützenheim beim ehemaligen Kastenauer Hof im Rosenheimer Ortsteil Kastenau statt.

Veranstalter ist die Schützengesellschaft Waldfrieden Kastenau.  Neben Steckerlfisch, Grillfleisch und Schweinswürstl gibt es auch heuer wieder Flötzinger Märzenbier frisch vom Fass sowie Kaffee und Kuchen.
(Quelle: Mitteilung Schützengesellschaft Waldfrieden Kastenau / Beitragsbild. Archiv Innpuls.me)