CSU Ortsverband Rosenheim-Stadt zieht erfolgreiche Bilanz

CSU Ortsverband Rosenheim-Stadt zieht erfolgreiche Bilanz

Rosenheim – Mitgliederversammlung des CSU-Ortsverbandes Rosenheim-Stadt: Der Fokus lag klar auf den bevorstehenden Herausforderungen. 

Die Veranstaltung fand im Stellwerk 18 statt. Ortsvorsitzender Wolfgang Bergmüller zog eine positive Bilanz und wagte dann auch einen Ausblick auf die kommenden Monate und Jahre.
Höhepunkt des Abends war die Diskussion mit dem neuen Citymanager Rosenheims, Axel Klug. Die Präsentation seiner Visionen für die Stadt inspirierte die Anwesenden zu weiteren Überlegungen und Ideen.
Die nächste Herausforderung ist die Europawahl. Sigrid Knothe tritt für die CSI Rosenheim als Kandidatin an.
(Quelle: Pressemitteilung CSU Ortsverband Rosenheim-Stadt / Beitragsbild: CSU Ortsverband Rosenheim-Stadt, zeigt (links) City-Manager Axel Klug und Dr. Wolfgang Bergmüller, Ortsvorsitzender des CSU Ortsverbandes Rosenheim-Stadt)

Veranstaltungen der Vegans of Rosenheim im Mai

Veranstaltungen der Vegans of Rosenheim im Mai

Die Vegans of Rosenheim veranstalten regelmäßig Events um die Vegane Lebensweise in Verschiedenen Bereichen kennenlernen zu können. Hier findet Ihr die Veranstaltungen im Mai: 

Sonntag, 5. Mai um 11 Uhr – Katerfrühstück im Katzentempel
Am ersten Sonntag im Monat treffen sich die Vegans of Rosenheim zum entspannten Brunch im Katzentempel am Salinplatz, Bahnhofstraße 17, 83022 Rosenheim.
 
Mittwoch, 8. Mai um 19 Uhr – Veganer Stammtisch im Taj Mahal
Am zweiten Mittwoch im Monat ist ein Stammtisch zum Kennenlernen und Austausch im indischen Restaurant Taj Mahal, Münchener Str. 47, 83022 Rosenheim. 
 
Samstag, 18. Mai um 15 Uhr – Bouldertreff im Stuntwerk
Jeden dritten Samstag treffen sie sich zum Bouldern im Stuntwerk, Grubholzer Str. 12, 83026 Rosenheim. Dort gibt es auch vegane Snacks zum Energie tanken.
 
Dienstag, 21. Mai um 20 Uhr – Sneak Preview Crew im Kinopolis
Jeden 3. Dienstag gehen die Vegans of Rosenheim in die Sneak Preview des Kinopolis Kinos in der Kufsteiner Str. 34, 83022 Rosenheim. Hier laufen ein neuer Kinofilm, dazu gibt es veganes Popcorn oder Nachos.
 
Mittwoch, 22. Mai um 19 Uhr – Kneipen-Quiz Team in der Asta
Jeden 4. Mittwoch im Monat spielen sie mit beim wöchentlichen Kneipen-Quiz in der Asta Kneipe, Hubertusstraße 1, 83022 Rosenheim. Dazu gibt es veganes Essen von Pink Deli.
(Quelle: Pressemitteilung Vegans of Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)
Unfall in der Kletterhalle Weyarn

Unfall in der Kletterhalle Weyarn

Weyarn / Landkreis Miesbach – In der Kletterhalle Weyarn (Landkreis Miesbach) kam es am gestrigen Donnerstag (2.5.2024) zu einem Unfall: Ein 34-jähriger Kletterer aus Otterfing stürzte aus mehreren Metern Höhe in die Tiefe.

Der Mann wurde, nach den Angaben der Polizei, mit mittelschweren Verletzungen, zur Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus eingeliefert. Die Unfallursache ist derzeit noch nicht bekannt. Zur Ermittlung vor Ort waren neben Beamten der Polizeiinspektion Holzkirchen auch Bergführer der Bayerischen Polizei eingesetzt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Holzkirchen / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Streit am Hauptbahnhof München eskaliert

Streit am Hauptbahnhof München eskaliert

München – Streit am Hauptbahnhof München eskalierte. Ein 43-jähriger Nigerianer wurde von einem 21-jährigen Türken durch einen Tritt gegen den Kopf leicht verletzt.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (2. Mai) kam es am S-Bahn Mittelbahnsteig des Hauptbahnhofs München zu einer tätlichen Auseinandersetzung, bei der ein 43-Jähriger infolge eines Trittes gegen den Kopf leicht verletzt wurde. Der Angreifer wird am heutigen Tag dem Haftrichter vorgeführt. Gegen 3 Uhr erreichte die Bundespolizeiinspektion München die Mitteilung über eine tätliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen am S-Bahnsteig des Münchner Hauptbahnhofes.
Nach den vorliegenden Informationen geriet ein 43-jähriger Nigerianer aus München mit einem 21-jährigen Türken und dessen drei Begleitern zunächst in eine verbale Auseinandersetzung. Infolge eskalierte die Situation, als der 21-Jährige auf eine am Bahnsteig befindliche Sitzbank stieg und anschließend in Richtung des Nigerianers sprang. Dabei trat er den Nigerianer mit dem Fuß ins Gesicht. Die Begleiter des Türken trennten daraufhin die beiden Männer. Der 43-Jährige erlitt durch die Tat eine leichte Schwellung im Gesicht. Alle beteiligten Personen konnten im Anschluss durch die Sichtung der Videodaten unweit des Tatorts festgestellt werden. Der 21-Jährige wurde festgenommen und wird nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft am heutigen Tag (3. Mai) durch den Ermittlungsdienst der Bundespolizei München einem Richter vorgeführt, da er über keinen festen Wohnsitz verfügt. Gegen den Mann wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Immer wieder ohne Führerschein unterwegs

Immer wieder ohne Führerschein unterwegs

Rosenheim – „Den kennen wir doch!?“ – Die Rosenheimer Polizei traf in der Rosenheimer Papinstraße auf einen Autofahrer, der ihnen gut bekannt wer. Es war nicht das erste Mal, dass er ohne Führerschein unterwegs war.

Gegen den 40-jährigen Bad Aiblinger wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Die Fahrt war für ihn noch vor Ort beendet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

ÖPNV Rosenheim: Busfahrplan vom Boden aus lesen?

ÖPNV Rosenheim: Busfahrplan vom Boden aus lesen?

Rosenheim – Der ÖPNV in Rosenheim ist nach wie vor ein viel diskutiertes Thema. Es gibt einiges, was für Fahrgäste nicht unbedingt  nachvollziehbar ist – dazu zählen  Fahrplan-Tafeln, die man nur vom Boden aus lesen kann.

Unser Beitragsbild entstand an der Haltestelle in der Gillitzerstraße. Was wie ein Schildbürgerstreich aussieht, ist kein Einzelfall. Es gibt auch noch andere Bushaltestellen im Stadtgebiet, an denen ein Fahrplan nicht lesbar ist, weil er sich am Boden befindet, beispielsweise in der Äußeren Münchener Straße und am Gries stadteinwärts.
Die für Außenstehende seltsam anmutende Anbringung der Fahrpläne ist nicht neu, sondern sorgt schon seit sehr vielen Jahren immer wieder mal für Kopfschütteln.
Abhilfe könnte ein Echtzeit-Fahrgastinformationssystem schaffen – also digitale Fahrplan-Tafeln ähnlich,, die flächendeckend an allen Haltestellen des Rosenheimer Stadtbusverkehrs installiert werden. Gefordert wurde dies Ende September vergangenen Jahres von der CSU-Fraktion (wir berichteten). Getan hat sich in dieser Hinsicht bis jetzt aber noch nichts.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

3. Mai: Internationaler Tag der Pressefreiheit

3. Mai: Internationaler Tag der Pressefreiheit

Rosenheim / Bayern / Deutschland / Welt – Der 3. Mai ist der Internationale Tag der Pressefreiheit. „Es ist ein Uhr – nicht mehr fünf nach nach zwölf“, so der Verband Deutscher Lokalzeitungen und Lokalmedien zur Pressekonzentration. Die Reporter ohne Grenzen sehen Deutschland in ihrer Rangliste auf Platz 10.

Platz 10 ist ein Aufstieg gegenüber 2023. Da fand man Deutschland in Sachen Pressefreiheit noch auf Platz 21. Doch sieht man genauer hin, hat sich dann doch gar nicht so viel verändert. „Betrachtet man die Gesamtpunktzahl, hat sich die Situation in Deutschland aber nur geringfügig verbessert und auch nur in der Kategorie Sicherheit. Der Sprung auf Ranglistenplatz 10 ist zudem auch der Tatsache geschuldet, dass sich andere Länder auf der Rangliste verschlechtert haben“, heißt es dazu in der aktuellen Pressemitteilung von Reporter ohne Grenzen.

Keine guten Noten gibt es vom Verband Deutscher Lokalzeitungen und Lokalmedien (VDL) zur Pressekonzentration. Pressefreiheit und Pressevielfalt seien eng miteinander verknüpft. „Wir erleben gegenwärtig einen erheblichen Konzentrationsprozess, gerade im Bereich kleinerer Zeitungsverlage“, warnt der Geschäftsführer des VDL, Martin Wieske. „Die politisch auch von Bundeskanzler Scholz in Aussicht gestellten und dennoch ausgebliebenen Vertriebshilfen stellen jetzt gerade für kleine Presseunternehmen erwartungsgemäß ein schwerwiegendes Problem dar. Insbesondere der Kostendruck im Vertrieb erdrückt überwiegend kleine Titel und zwingt sie zur Aufgabe ihrer Eigenständigkeit. Im Lokalen geht somit nach und nach vielerorts ein Stück der Vielfalt verloren. Die Politik sollte darüber noch einmalnachdenken, ob sie das in der Fläche so weiterlaufen lassen möchte, hinterfragt Wieske. Sein Fazit ein einer aktuellen Pressemitteilung: „Es ist nun ein Uhr, nicht mehr fünf nach zwölf““.
(Quelle: Pressemitteilungen VDL und Reporter und Grenzen / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Kastanienallee in der Rosenheimer Rathausstraße in voller Blüte

Kastanienallee in der Rosenheimer Rathausstraße in voller Blüte

Rosenheim – Die Kastanienallee in der Rosenheimer Rathausstraße ist aktuell in voller Blüte. Aber warum gibt es eigentlich weiße und rote Kastanienblüten. 

Wer denkt, das sind halt zwei unterschiedliche Farbvarianten, irrt. Viel mehr handelt es sich dabei um zwei verschiedene Arten von Rosskastanien.  Die weiß blühende eine europäische Art, die seit gut 500 Jahren wieder in Westeuropa heimisch ist. Die rot blühende Art ist aus einer Kreuzung mit einer nordamerikanischen Art entstanden. 
Interessant auch. Auf einem Baum finden sich weibliche und männliche Blüten. Die männlichen Blüten blühen 7 bis 19 Tage früher als die weiblichen. Die Blühdauer liegt bei etwas drei bis vier Wochen. 
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Alexandra Wolf übernimmt Amtsleitung im Landratsamt Rosenheim

Alexandra Wolf übernimmt Amtsleitung im Landratsamt Rosenheim

Landratsamt Rosenheim – Bei der jüngsten Sitzung des Kreistags (30.4.2024) ist mit Alexandra Wolf die neue Amtschefin für das Landratsamt Rosenheim vorgestellt worden. Die gelernte Juristin folgt auf Ulrich Sedlbauer, der sich auf der Kreistagssitzung in den Ruhestand verabschiedete.

Die gebürtige Rosenheimerin Wolf hat nach dem Abitur am Ignaz-Günther-Gymnasium in Passau und Würzburg Rechtswissenschaften studiert. Zuletzt war Alexandra Wolf Leiterin der Stiftungsaufsicht der Regierung von Oberbayern.
Eine wesentliche Station ihres beruflichen Werdegangs war zudem das Landratsamt Traunstein. Hier leitete sie die Abteilung Öffentliche Sicherheit und Ordnung und wechselte anschließend an die Spitze der Abteilung Rechtsamt und Regionalentwicklung. „In dieser Zeit ist quasi alles über meinen Schreibtisch gelaufen, was der Landkreis gemacht hat. Dabei habe meine Liebe für die Arbeit mit den Landkreisgremien und den Kommunen entdeckt“, sagte Wolf bei einer kurzen Vorstellung vor den Mitgliedern des Kreistags. Die verheiratete Mutter von drei Kindern freut sich nach eigenen Worten sehr auf die neue Aufgabe. Der genau Starttermin steht noch nicht fest. Landrat Otto Lederer äußerte aber die Hoffnung, dass Wolf noch vor der Sommerpause ihren Dienst antreten kann.

Rosenheims Landrat Otto Lederer (rechts) verabschiedete den bisherigen Amtschef Ulrich Sedlbauer in den Ruhestand. Foto: Landratsamt Rosenheim

Rosenheims Landrat Otto Lederer (rechts) verabschiedete den bisherigen Amtschef Ulrich Sedlbauer in den Ruhestand. Foto: Landratsamt Rosenheim

Dem Vorgänger Ulrich Sedlbauer dankte Lederer für sein Wirken in den vergangenen sieben Jahren. Unter anderem gehen der MVV-Beitritt des Landkreises und die Aufstockung des Hauptgebäudes auf Impulse von Sedlbauer zurück. Schwerpunkte setzte er zudem bei der Digitalisierung der Verwaltung. „Du wusstest das Haus auch in schwierigen Zeiten mit Ruhe und Sachverstand zu lenken“, sagte Landrat Lederer mit Blick auf die Corona-Jahre und bedankte sich für die immer offene und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Sedlbauer lobte in seiner kurzen Abschiedsrede die zukunftweisenden Beschlüsse des Kreistags in den vergangenen Jahren. Der scheidende Amtschef blickt nach eigenen Worten optimistisch in die Zukunft der Landkreises Rosenheim. „Sie bekommen eine Nachfolgerin, die durch die Traunsteiner Schule gegangen ist. Ich bin sicher, sie wird das Amt mit ruhiger Hand weiterführen“, so Sedlbauer schmunzelnd. Vor seiner Zeit am Landratsamt Rosenheim war Ulrich Sedlbauer rund 24 Jahre im Landratsamt Traunstein tätig.

Rosenheimer Kreistag: Deutschlandticket wird bis Dezember fotgeführt

Rosenheimer Kreistag: Deutschlandticket wird bis Dezember fotgeführt

Rosenheimer Landkreis – Der Rosenheimer Kreistag hat in seiner jüngsten Sitzung die formale Voraussetzung dafür geschaffen, damit das Deutschlandticket im Öffentlichen Personennahverkehr im Landkreis weiterhin anerkannt wird. Die Kreisräte ermächtigten den Landrat, unter dem Vorbehalt der Kostenneutralität eine entsprechende Allgemeinverfügung zu erlassen.

Mit Verabschiedung dieser Allgemeinverfügung wird die bisherige allgemeine Vorschrift des Landkreises Rosenheim vom 29. Dezember .2023 abgelöst und tritt außer Kraft. Damit folgt der Landkreis Rosenheim, wie auch andere Landkreise und kreisfreie Städte im MVV, der Empfehlung des Bayerischen Landkreistags hinsichtlich der noch unklaren Finanzierungssituation.

Kostenneutralität ist Voraussetzung für den Fortbestand

Die Kreisräte stimmten zudem einer erneuten Beteiligung der Gremien zu. Sollte sich abzeichnen, dass die Finanzierung des Deutschlandtickets nicht mehr kostenneutral sein wird. In diesem Fall wird erneut über die Fortdauer des Deutschlandtickets entschieden. Flankierend wurde eine Regelung für grenzüberschreitende Linien getroffen. Gemeinsam mit den Landkreisen Ebersberg und Mühldorf am Inn soll nun eine öffentlich-rechtliche Zweckvereinbarung abgeschlossen werden.
Diese allgemeine Vorschrift regelt rechtsverbindlich, dass die im Landkreis Rosenheim tätigen Verkehrsunternehmen im Öffentlichen Personennahverkehr das Deutschlandticket akzeptieren. Im Gegenzug ist in der Vorschrift auch der Ausgleich für die hierdurch entstehenden finanziellen Nachteile für die Verkehrsunternehmen festgelegt. Die Allgemeinverfügung tritt rückwirkend am 1. Januar 2024 in Kraft und endet am 31. Dezember 2024.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)

Rosenheimer Kreistag lehnt Antrag auf Gutachten zur Zusammenlegung von Stadt und Landkreis ab

Rosenheimer Kreistag lehnt Antrag auf Gutachten zur Zusammenlegung von Stadt und Landkreis ab

Rosenheim / Landkreis  – Stadt und Landkreis Rosenheim zusammenlegen? Die Partei Linke erhoffte sich durch diesen Schritt einen effizienteren Einsatz der Mitarbeiter und forderte die Erstellung eines Gutachtens (wir berichteten). Dies wurde nun im Kreistag mehrheitlich abgelehnt.

Grundsätzlich sieht die Gemeindeordnung die Möglichkeit einer Eingliederung kreisfreier Städte in einen Landkreis vor. Allerdings wird ein solches Eingliederungsverfahren ungeachtet möglicher Vor- und Nachteile nur auf Antrag einer kreisfreien Stadt oder von Amts wegen durch die Staatsregierung eingeleitet.

Nur Stadt oder Staatsregierung könnte Antrag stellen

Rosenheims Landrat Otto Lederer begründete die Entscheidung: „Hintergrund ist, dass der Landkreis gar nicht berechtigt ist, diesen Antrag durchzuführen. Zuständig wären entweder die Staatsregierung oder die Stadt Rosenheim.“
Laut Antrag könnten durch die Zusammenlegung von Stadt und Landkreis die Personalkapazitäten der Verwaltungen besser genutzt und Bearbeitungszeiten auf diese Weise verkürzt werden. Auch könnte dadurch mehr Zeit in die Digitalisierung der Verwaltung investiert werden, so die Argumentation des Antragstellers, Kreisrat Dr. Klaus Rosellen (Die Linke). Ebenso sieht der Antrag eine Jobgarantie für bestehende Beschäftigte vor.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Rosenheimer Kreistag: Keine Arbeitspflicht für gemeinnützige Arbeit für Asylbewerber

Rosenheimer Kreistag: Keine Arbeitspflicht für gemeinnützige Arbeit für Asylbewerber

Landkreis Rosenheim – In der jüngsten Sitzung (30.4.2024) haben die Mitglieder des Rosenheimer Kreistages gegen den Antrag auf eine Arbeitspflicht für gemeinnützige Arbeiten für Asylbewerber gestimmt. 

Rosenheims Landrat Otto Lederer stellte fest: „Wir sehen eine einzelfallabhängige oder generelle Arbeitspflicht für Asylbewerber als verfassungsrechtlich höchst bedenklich.“ Zudem seien die Bestimmungen des Paragraphen 5 Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) nicht anwendbar, soweit Flüchtlinge, wie etwa ukrainische Kriegsflüchtlinge einen Anspruch auf Leistungen nach dem AsylbLG haben. Außerdem sehe man praktische Hemmnisse, wie Sprachbarrieren, die die Umsetzung der Vorschrift erschweren.

Antrag kam von der AfD-Kreistagsfraktion

Der Antrag war durch die AfD-Kreistagsfraktion gestellt worden. Darin wurde eine Arbeitspflicht für alle Asylbewerber im Landkreis nach Paragraphen 5 AsylbLG gefordert. Eine solche Arbeitspflicht lässt sich jedoch auf den Paragraphen 5 AsylbLG nicht stützen. Dieser sieht vor, dass in größeren (Sammel-) Unterkünften Arbeitsgelegenheiten, insbesondere zur Aufrechterhaltung und zum Betrieb der Einrichtung, sowie im übrigen Arbeitsgelegenheiten bei staatlichen, bei kommunalen und bei gemeinnützigen Trägern für Asylbewerber zur Verfügung gestellt werden sollen, wenn deren Arbeitsergebnis der Allgemeinheit dient. Eine unbegründete Ablehnung dieser Arbeitsgelegenheiten durch Asylbewerber führt zu einer Reduzierung des Leistungsanspruchs.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)