15 Jahre „ÖkoKids“: Früh übt sich in Sachen Nachhaltigkeit

15 Jahre „ÖkoKids“: Früh übt sich in Sachen Nachhaltigkeit

Hilpoltstein / Bayern – Der „Welttag der Umweltbildung“ am 26. Januar zeigt, wie Bildung dazu beitragen kann, ein stärkeres Umweltbewusstsein zu schaffen. Einen entscheidenden Beitrag dazu leistet die Auszeichnung „ÖkoKids – KindertageseinRichtungNachhaltigkeit“ des LBV , die in diesem Jahr bereits zum 15. Mal verliehen wird.

„Bildung für nachhaltige Entwicklung ist dann besonders wirkungsvoll, wenn sie schon im frühen Kindesalter beginnt. Die Kita als erster Bildungsort außerhalb des Elternhauses spielt hierbei eine zentrale Rolle“, erklärt Carmen Günnewig, Projektleiterin des LBV-Programms „ÖkoKids“. Der Titel „ÖkoKids“ zeichnet Krippen, Kindergärten, Horte und Großtagespflegen im Freistaat aus, die den Kindern Kompetenzen und Werte in den Bereichen Nachhaltigkeit und Umwelt vermitteln. Noch bis zum 7. Februar können sich interessierte Einrichtungen für das laufende Kindergartenjahr unter www.lbv.de/oekokids anmelden und Teil des Projekts werden.
Die teilnehmenden Kindertageseinrichtungen aus ganz Bayern führen Aktivitäten im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) durch. BNE ermöglicht es allen Menschen, die Auswirkungen des eigenen Handelns auf die Welt zu verstehen und verantwortungsvolle, nachhaltige Entscheidungen zu treffen. „2024 haben 245 Kitas die begehrte Urkunde erhalten. Die eingereichten Themen sind vielfältig und zeigen, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung schon im Vorschulbereich umgesetzt werden kann. Beliebte Themen aus dem vergangenen Jahr sind Müllvermeidung, Ernährung und Eigenanbau sowie Schutz der Insektenvielfalt“, berichtet Carmen Günnewig.
Zur Vorbereitung bietet der LBV im Frühjahr 2025 kostenlose „ÖkoKids“-Fortbildungen für die pädagogischen Fachkräfte zum Thema Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung an. Bis Ende Juni müssen die Einrichtungen ihre Bildungsprojekte zusammen mit den Kindern durchführen und die Dokumentation ihrer Aktionen beim LBV einreichen. Eine Jury aus Vertretern der Bayerischen Staatsministerien für Umwelt und Verbraucherschutz und für Familie, Arbeit und Soziales sowie dem LBV entscheidet über die Auszeichnung, die verbunden mit einem Fachtag im Herbst stattfindet. „ÖkoKids“ wird gefördert durch das Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Starbulls Nachwuchs-Teams vor spannendem Wochenende

Starbulls Nachwuchs-Teams vor spannendem Wochenende

Rosenheim – Ein abwechslungsreiches Spielwochenende steht für die Starbulls-Nachwuchsmannschaften an, mit spannenden Herausforderungen auf fremdem und heimischem Eis.

Die U20 reist nach Bietigheim, um dort zwei Partien zu bestreiten. Das erste Spiel findet am Samstag um 15:45 Uhr statt, das zweite am Sonntagmorgen um 10 Uhr. Die Mannschaft möchte an die zuletzt guten Leistungen anknüpfen und wichtige Punkte mit nach Hause nehmen.
Für die U17 steht ein Duell gegen Kaufbeuren auf dem Programm. Am Samstag empfangen sie die Gäste um 16:30 Uhr im heimischen Stadion, bevor es am Sonntag zum Rückspiel nach Kaufbeuren geht, das um 11 Uhr beginnt. Ziel ist es, an die positiven Ergebnisse der vergangenen Spiele anzuknüpfen.
Auch die U15 trifft am Wochenende auf Kaufbeuren. Die Partie findet am Samstag auswärts um 14:30 Uhr statt. Am Sonntag steht dann ein Heimspiel gegen Schwenningen an, das um 10:30 Uhr beginnt. Die Mannschaft will sich kämpferisch präsentieren und wertvolle Punkte in der Meisterrunde sichern.
Die U11 B-Mannschaft tritt am Sonntag auswärts gegen Trostberg an. Spielbeginn ist um 11:35 Uhr. Hier wollen die jungen Talente erneut ihr Können unter Beweis stellen.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V. / Beitragsbild: Copyright Starbulls Rosenheim e.V.)

U18-Wahl in Rosenheim

U18-Wahl in Rosenheim

Rosenheim – Kurz vor den Bundestagswahlen findet in Bayern die U18-Wahl statt. Kinder und Jugendliche, die noch nicht das Wahlalter erreicht haben, können hier ihre Stimme abgegeben. Wo und wann diese in Rosenheim stattfindet erfahrt Ihr hier: 

Zur Wahl stehen dieselben Parteien wie zur Bundestagswahl. Die Wahl soll zum einen Kindern und Jugendlichen die Gelegenheit geben, sich politisch zu orientieren und ihre Meinung einzubringen. Die Wahl gilt aber auch als Stimmungsbarometer für die Zukunft. Die Wahlen finden vom 7. bis 14. Februar an verschiedenen Orten in Rosenheim statt. So gibt es für den Wahlbezirk Rosenheim Wahlstände in der Stadtbibliothek und der Katholischen Jugendstelle bei der Volkshochschule, im Cafe Regenbogen der Erlöserkirche, oder im Jugendtreff Logo. Auch in den Einrichtungen vom Stadtjugendring, zum Beispiel in den Jugendzentren Energy, Jump, ChillMill oder dem Aktivspielplatz Hüttenstadt kann gewählt werden.
Die genauen Termine findet man hier: wahlen.u18.org/bundestagswahl/wahllokale
Am 14. Februar ist der Stadtjugendring außerdem ab 11.30 Uhr mit einem Wahllokal auf dem Ludwigsplatz vor der Nikolauskirche vertreten. Um 18 Uhr schließen die U18-Wahllokale und die Stimmen werden direkt im Anschluss ausgezählt und veröffentlicht. Die U18-Bundestagswahl wird durch den Bayerischen Jugendring (BJR) koordiniert.
(Quelle: Pressemitteilung SJR / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Holzkirchen – Bauarbeiten der DB InfraGO AG bedeuten vom 8. auf 9. Februar auf der Strecke München – Rosenheim – Salzburg/Kufstein Fahrplanänderungen, Haltestellenausfälle und Schienenersatzverkehr.

Die DB InfraGO AG führt Bauarbeiten durch, die von Samstag, 8., auf Sonntag, 9. Februar 2025, Auswirkungen auf die Zugverbindungen der BRB im Netz Chiemgau-Inntal haben. Auf der Strecke München – Rosenheim – Salzburg/Kufstein kommt es abends und nachts zu Fahrplanänderungen, dem Ausfall der Haltestellen München Ost, Grafing Bahnhof, Aßling (Oberbayern), Ostermünchen und Großkarolinenfeld und zu Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen zwischen Grafing Bahnhof und Rosenheim. Die Busse und Züge fahren teilweise zu anderen Zeiten als die Züge im Regelfahrplan.
Wie gewohnt finden Fahrgäste auf der Webseite (www.brb.de) Sonderfahrpläne zum Download. Im Sonderfahrplan nicht aufgeführte Zugverbindungen fahren an allen Tagen ohne Abweichung nach dem Regelfahrplan.
(Quelle: Pressemitteilung BRB / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Öffentlicher Eislauf im ROFA-Stadion

Öffentlicher Eislauf im ROFA-Stadion

Rosenheim – Öffentlicher Eislauf und Schuleislauf finden in der kommenden Woche (KW 05) im städtischen Eisstadion Rosenheim zu folgenden Zeiten statt:

Montag, 27. Januar: 8 bis12:50 Uhr
Dienstag, 28. Januar: 8 bis 9:40 Uhr und 11:20 bis 12:50 Uhr (Von 9:50 bis 11:10 Uhr Unterbrechung wegen Starbulls-Training)
Mittwoch, 29. Januar: 8 bis 9:40 Uhr und 11:20 bis 12:50 Uhr (Von 9:50 bis 11:10 Uhr Unterbrechung wegen Starbulls-Training)
Donnerstag, 30. Januar: 8 bis 9:40 Uhr und 11:20 bis 12:50 Uhr sowie 20:15 bis 22Uhr (Von 9:50 bis 11:10 Uhr Unterbrechung wegen Starbulls-Training)
Freitag, 31. Januar: 8 bis 9:40 Uhr und 10:50 bis12:50 Uhr (Von 9:50 bis 10:40 Uhr Unterbrechung wegen Starbulls-Training)
Samstag, 1. Februar: Kein öffentlicher Eislauf
Sonntag, 2. Februar: Kein öffentlicher Eislauf
Schlittschuhe und Lernhilfen für Kinder können gegen Gebühr im Eisstadion ausgeliehen werden.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Studie unter Beteiligung der LMU zeigt:  Kleinkinder haben kein Verständnis von Moral

Studie unter Beteiligung der LMU zeigt: Kleinkinder haben kein Verständnis von Moral

München / Deutschland / Welt – Die Frage, ob Moral angeboren ist, wird in der Entwicklungspsychologie seit Jahrzehnten kontrovers diskutiert. Eine Internationale Studie unter Beteiligung der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) kommt jetzt zu einem klaren Ergebnis: Kleinkinder haben kein Verständnis von Moral.

Bislang gab es zu der Frage, ob Moral angeboren ist, widersprüchliche Befunde. Eine Reihe von Studien legte nahe, dass bereits Kleinkinder ein Verständnis für Situationen haben, in denen moralisches handeln erforderlich ist, und sie Figuren bevorzugen, die gut sind. Diese wurden als Beleg dafür gesehen, dass Moral angeboren sei.

Nun haben sich Forschungsteams weltweit zusammengeschlossen, um im Rahmen einer Replikationsstudie bisherige Befunde zu überprüfen. Ihr Ergebnis, das in der Fachzeitschrift Developmental Science veröffentlicht ist, macht klar: „Es gibt keine Evidenz für angeborene Moral. Kinder unter zehn Monaten können noch nicht zwischen einer guten und einer schlechten Handlung unterscheiden“, sagt Professor Markus Paulus, Inhaber des Lehrstuhls für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU).

Mehr als 1000 Kleinkinder nahmen an der Studie teil

An der Studie nahmen mehr als 1000 Kleinkinder im Alter von 5,5 bis 10,5 Monaten teil. Ihnen wurden in einer experimentellen Situation Szenen mit Figuren vorgespielt, die sich unterschiedlich verhielten: Mal halfen sie einer anderen, einen Berg hochzukommen, mal hinderten sie diese daran und schubsten sie hinunter. Anschließend durften die Kinder zwischen den beiden Figuren wählen. Vorherige Befunde hatten nahegelegt, dass bereits Säuglinge lieber die helfende Figur haben wollten. In der nun bislang größten Studie zeigt sich jedoch, dass sich etwa die Hälfte der Kinder für die helfende Figur entschied, die andere Hälfte für die Schubser. „Die Kinder zeigten also keine Vorliebe für die Figur, die sich prosozial verhalten und einer anderen geholfen hat“, sagt Markus Paulus.
An der Studie nahmen 40 entwicklungspsychologische Forschungsteams aus der ganzen Welt teil, die auf die Verhaltensbeobachtung von Kindern in experimentellen Settings spezialisiert sind. An der LMU war neben dem Labor von Markus Paulus auch das Team von Dr. Tobias Schuwerk beteiligt. Die Idee des weltweiten Verbundprojekts zur Säuglingsforschung sei sehr innovativ und vielversprechend, um Befunde zu überprüfen, so Markus Paulus.
In Deutschland waren neben der LMU beteiligt: die Universität Bochum, die Universität Göttingen, die Universität Leipzig, die TUM School of Social Sciences and Technology, das Max-Planck-Institut für Bildungsforschung Berlin sowie das Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften Leipzig.
(Quelle: Pressemitteilung LMU / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Anstieg der Kraftstoffpreise setzt sich fort

Anstieg der Kraftstoffpreise setzt sich fort

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Tanken ist in Deutschland erneut teurer geworden. Wie die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise zeigt, stieg der Preis für einen Liter Super E10 im bundesweiten Mittel im Vergleich zur Vorwoche um 0,5 Cent auf 1,746 Euro. Der Dieselpreis kletterte um 0,9 Cent und liegt aktuell im Schnitt bei 1,699 Euro. Damit sind die Spritpreise zum sechsten Mal in Folge im Vergleich zur jeweiligen Vorwoche gestiegen.

Ausschlaggebend für die Verteuerung an den Tankstellen waren die höheren Rohölnotierungen. So kletterte der Preis für ein Barrel Rohöl der Sorte Brent in den vergangenen sechs Wochen von etwa 72 US-Dollar auf zeitweise über 82 US-Dollar. Mittlerweile scheint diese Entwicklung vorerst gebremst – Brent-Öl ist wieder unter die Marke von 80 Dollar gerutscht. Der ADAC verbindet mit der leichten Beruhigung am Ölmarkt die Erwartung, dass die Kraftstoffpreise ebenfalls sinken und die Autofahrerinnen und Autofahrer wieder günstiger tanken können, zumal der Euro im Vergleich zum US-Dollar wieder fester notiert.

Zu günstigen Zeitpunkten und an preiswerten Tankstellen tanken

Auch durch eigenes Verhalten können die Verbraucher die Preisentwicklung an den Tankstellen zu ihren Gunsten beeinflussen. So gilt es, besonders preisbewusst auf die Verteuerung zu reagieren und jede Möglichkeit zu nutzen, zu einem günstigen Zeitpunkt und an einer preiswerten Tankstelle zu tanken. Erfahrungsgemäß ist Kraftstoff in den Abendstunden im Vergleich zum Morgen um durchschnittlich sieben Cent günstiger. Doch auch zwischen den Anbietern auf dem Kraftstoffmarkt gibt es erhebliche Preisunterschiede, die die Verbraucher nutzen könnten. Die Spritpreis-App „ADAC Drive“ informiert laufend über die aktuellen Preise an den mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland und ist damit ein wichtiger Begleiter auf dem Weg zur günstigsten Tankstelle.

Jetzt für „Junge Kunst“ bewerben

Jetzt für „Junge Kunst“ bewerben

Landkreis Rosenheim – Die Kommunale Jugendarbeit des Landkreises Rosenheim lädt auch dieses Jahr junge Künstlerinnen und Künstler ein, sich für die Wanderausstellungen „Junge Kunst 2025“ und „Kinder von Dali bis Picasso“ zu bewerben. Der Einsendeschluss von maximal drei Arbeiten ist für beide Wettbewerbe am 14. März 2025. Voraussichtlich von April bis Juni werden die beiden Ausstellungen an insgesamt drei Orten in Stadt und Landkreis Rosenheim zu sehen sein.

Mit der Präsentation der Exponate soll Kunst als Kommunikationsform erkennbar sein, mit deren Hilfe man sich mit gesellschaftlichen Normen und Problemen, aber natürlich auch mit den schönen Seiten des Lebens auseinandersetzen kann.

Der gestalterischen Kreativität freien Lauf lassen

Für „Junge Kunst 2025“ sind Jugendliche und junge Erwachsene bis 26 Jahren aus Landkreis und Stadt Rosenheim aufgerufen, ihrer gestalterischen Kreativität freien Lauf zu lassen und die Gelegenheit zu nutzen, sich mit Farben, Symbolen sowie mit abstrakten und expressiven Formen darzustellen. Auf inhaltliche Vorgaben verzichten die Organisatoren, um eine möglichst breite Palette an Arbeiten zu ermöglichen. Gleiches gilt für die angewandten Techniken. So sind neben den traditionellen Formen der Malerei, Bildhauerei, Grafik und Drucktechnik auch Objekte, Collagen und Fotos willkommen. „Junge Kunst“ gibt es heuer zum 13. und vorerst letzten Mal.
Parallel dazu wird zum achten Mal die Ausstellung „Kinder von Dali bis Picasso“ präsentiert. Hier sind Kinder bis 13 Jahren gefragt, die frei aus dem Bauch heraus ihre Fantasien auf ein Blatt Papier bringen. Dabei gilt, richtig oder falsch gibt es nicht, am Ende zählt nur das Bild. Hintergrund der Aktion ist, dass die kulturellen Bereiche Musik, Tanz und Theater in der Jugendarbeit in vielfältiger Form angeboten werden, im Unterschied zur bildenden Kunst, die eher spärlich vertreten ist.

Die Ausschreibungen und Anmeldeunterlagen für die Wanderausstellungen „Junge Kunst 2025“ und „Kinder von Dali bis Picasso“ sind ab sofort am Empfang im Landratsamt Rosenheim, zu erhalten, können telefonisch unter 08031 392 2392 angefordert, oder unter www.landkreis-rosenheim.de heruntergeladen werden. Eine Jury wählt anschließend aus den Einsendungen die Arbeiten für die Ausstellungen.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Gefährliche Gifte und skrupellose Methoden: Jahresbilanz im Projekt „Tatort Natur“

Gefährliche Gifte und skrupellose Methoden: Jahresbilanz im Projekt „Tatort Natur“

Hilpoltstein – Von der Kamikazetaube bis zum vergifteten Uhu: Zahlreiche Fälle von Naturschutzkriminalität haben der bayerische Naturschutzverband LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz) und die Gregor-Louisoder Umweltstiftung (GLUS) im Rahmen ihres gemeinsamen Projekts „Tatort Natur“ im Jahr 2024 registriert.

Die traurige Jahresbilanz beinhaltet neben zwölf nachweislich vergifteten Großvögeln auch einen Fall, bei dem eine geschützte Vogelart beschossen wurde. Die tatsächliche Zahl der Vergehen dürfte noch deutlich höher liegen. „Kein einziger der Täter konnte bisher zur Rechenschaft gezogen werden. Das zeigt, wie groß der Handlungsbedarf weiterhin ist“, erklärt Dr. Andreas von Lindeiner, LBV-Landesfachbeauftragter für Naturschutz. Gemeinsam setzen LBV und GLUS ihr Engagement auch 2025 fort, indem sie alle bekannten Naturschutzdelikte konsequent zur Anzeige bringen und auf eine stärkere Strafverfolgung drängen.
Der LBV dokumentierte 2024 insgesamt 50 tote Großvögel, bei denen ein Verdacht auf illegale Aktivitäten bestand. Ist die Todesursache des Vogels bei einer Obduktion nicht ersichtlich, veranlasst der LBV für gewöhnlich eine toxikologische Untersuchung.
In zwölf Fällen ergab diese, dass der tote Vogel an einer Vergiftung verstorben war. Besonders häufig kam dabei das Nervengift Carbofuran zum Einsatz. „Dieses Nervengift, das bereits 2007 in der EU verboten wurde, ist hochgefährlich, besonders für Kinder und Haustiere, die schon durch Hautkontakt schwere gesundheitliche Schäden erleiden können“, so Andreas von Lindeiner. Im Landkreis Erlangen-Höchstadt kam es im März innerhalb von drei Tagen zu einer besorgniserregenden Häufung von drei Fällen, bei denen Greifvögel durch Carbofuran getötet wurden. Der LBV und engagierte Privatpersonen vor Ort haben für Hinweise, die zur Aufklärung der Taten führen, eine Belohnung in Höhe von 3.000 Euro ausgelobt. Die Straftaten beschränkten sich jedoch nicht auf Mittelfranken. Auch in Oberbayern, Niederbayern, der Oberpfalz und Schwaben konnten Vergiftungen von Großvögeln nachgewiesen werden.

Unbeabsichtigte Vergiftungen als zusätzliches Problem

Auffällig war im Jahr 2024 die hohe Anzahl an sekundären und fahrlässigen Vergiftungen. So starb beispielsweise ein Weißstorch im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim, weil er Ibuprofen gefressen hatte. Das Schmerzmittel verursacht tödliche Nierenschäden und Blutungen bei Vögeln. Bei einem Rotmilan im Oberallgäu und einem Habicht bei Ansbach wurden Vergiftungen mit Pentobarbital nachgewiesen. „Der Arzneistoff wird in der Tiermedizin zum Einschläfern von Haustieren verwendet. Werden diese Haustiere widerrechtlich in der freien Natur beigesetzt, graben Aasfresser die Kadaver oft wieder aus und sterben an dem im Tierkörper noch enthaltenen Gift“, erklärt der LBV-Landesfachbeauftragte für Naturschutz. Ein weiteres Problem sind Rattengifte wie Brodifacoum. Ein Uhu und ein Rotmilan verendeten im Laufe des vergangenen Jahres nachweislich daran. Ratten fressen das Gift, sterben aber erst nach mehreren Tagen. In dieser Zeit können sie von Greifvögeln erbeutet werden, die sich dadurch selbst vergiften und zu Tode kommen.

Verstümmelte Tauben als Köder und Armbrust-Attacke

Besonders schockierend für die Naturschützer war im vergangenen Jahr ein Fall im Landkreis Regensburg. Dort fand eine Spaziergängerin im November eine flugunfähige Zuchttaube und brachte sie nach Regenstauf in die Vogelauffangstation des LBV. Es stellte sich heraus, dass das Tier absichtlich verstümmelt und mit dem Gift Carbofuran präpariert worden war, um einen Wanderfalken oder Habicht zu ködern und zu töten. „Der LBV arbeitet in diesem Fall eng mit Polizei und Staatsanwaltschaft zusammen, um den Täter zu stellen“, so Andreas von Lindeiner. Einen weiteren Fall solcher „Kamikazetauben“ gab es vermutlich bereits im August im Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm. Dort wurde ein toter Mäusebussard neben zwei toten Zuchttauben gefunden. Ebenfalls erschrocken zeigen sich GLUS und LBV von einem Vergehen, bei dem ein bisher Unbekannter mitten in München mit einer Armbrust auf eine Krähe schoss.

Sensibilisierung von Behörden und Gesellschaft bleibt essenziell

Im Rahmen des Projekts führen der LBV und die GLUS auch immer wieder Schulungen rund um Naturschutzkriminalität durch, zum Beispiel an Landratsämtern. Auch der Austausch zwischen Behörden, Ehrenamtlichen und Polizei wird bei Fachtagungen angeregt. Durch die wertvolle Aufklärungsarbeit ist das Thema in vielen Behörden mittlerweile bekannt, und die nötigen Abläufe zur Meldung und Dokumentation haben sich etabliert. Zudem gibt es inzwischen einen Handlungsleitfaden für alle Polizeibehörden in Bayern. „Die Sensibilisierung von Gesellschaft, Polizei, Staatsanwaltschaften und Behörden ist entscheidend, um bei der Strafverfolgung tatsächlich Erfolge zu erzielen. Wir hoffen, dass so zukünftig viele der Delikte aufgeklärt werden können. Bisher konnten leider nur in wenigen Fällen Tatverdächtige ausfindig gemacht werden“, erklärt Franziska Baur, GLUS-Fachreferentin für Naturschutz.
Alle angegebenen Zahlen sind vorläufig und beziehen sich auf die zwischen Januar und Dezember 2024 vollständig abgeschlossenen Fälle.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

TH Rosenheim: Marktplatz für innovative Ideen

TH Rosenheim: Marktplatz für innovative Ideen

Rosenheim – Auch in diesem Jahr hat die Projektmesse Digitalisierung an der TH Rosenheim praxisnahe Einblicke in die Studiengänge Informatik, Wirtschaftsinformatik und Applied Artificial Intelligence geboten.

18 studenten Teams präsentierten im Gründerzentrum Stellwerk18 innovative Softwarelösungen und Beratungsprojekte, die sie im Wintersemester für Firmen und Institutionen entwickelt haben. Die Studierenden stellten in kurzen Vorträgen ihre jeweilige Aufgabenstellung vor und erläuterten die Umsetzung.
„Uns geht es bei der Messe darum, Studierende mit Unternehmen zu vernetzen und Herausforderungen aus der Praxis zu lösen. Die TH Rosenheim ist im Bereich Innovation ein wichtiger Impulsgeber für die Region und wir loten gerne aus, was technologisch möglich ist“, sagt Professor Gerd Beneken, Leiter des Innovationslabors der Fakultät für Informatik. Er organisierte die Messe auch in diesem Jahr federführend mit seiner Kollegin Professorin Claudia Förster. Diese ergänzt: „Anhand der Projekte sehen wir, was die Unternehmen derzeit beschäftigt. Wichtige Themen sind dabei zum Beispiel Kundenzentrierung, Prozessdigitalisierung und die Anwendungsmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz.“

Personalisierte Kunden-Kommunikation mithilfe von KI

Eben diese Themen standen auch im Mittelpunkt eines Projekts, das Studierende für das Softwareunternehmen itelio GmbH mit Sitz in Kiefersfelden umgesetzt haben. Sie entwickelten eine Anwendung für die Vertriebsabteilung, mit der sich auf Basis von ChatGPT personalisierte E-Mails an Kunden und Interessenten erstellen lassen. „Bislang verwenden wir eine ganze Reihe von Templates, aber das ist ziemlich aufwendig und hinsichtlich der Personalisierung eingeschränkt. Mit der Softwarelösung können wir unsere Vertriebsaktivitäten weiter verbessern“, erläutert Regula Keller, Business Application Manager bei itelio. Die Zusammenarbeit mit den Studierenden sei hervorragend gewesen. „Sie waren sehr engagiert und haben eine tolle Lösung erarbeitet“, so Keller weiter.
Ein anderes Projekt widmete sich der Rückengesundheit von Kindern. Zusammen mit der Osteopathin Simone Lüders aus Rosenheim erarbeiteten Informatik-Studierende eine App, mit der sich die Sitzhaltung am Schreibtisch dokumentieren lässt. Eine KI soll dann eine Beurteilung und Korrektur der Sitzhaltung für Eltern und Lehrer unterstützen. „Studien zeigen, dass viele Grundschulkinder eine schlechte Stift- und Körperhaltung haben. Das wirkt sich auf die Gesundheit und auf die Leistungsfähigkeit aus. Die App kann dabei helfen, diese Situation zu verbessern“, betont Lüders. Die Entwickler profitierten laut Teammitglied Jan Tamas sehr vom direkten Praxisbezug und dem Austausch mit der Therapeutin. „Wir haben eine Menge Arbeit reingesteckt. Es wäre schon cool, wenn man die App irgendwann herunterladen kann.“

Wie stehen die Überlebenschancen in einem Horrorfilm?

Eine Sonderausstellung befasste sich mit „Visual Storytelling auf der Grundlage von Daten“. Dabei beschäftigten sich Studierende unter anderem mit Stereotypen in Horrorfilmen. „Die augenzwinkernde Frage ist, mit welchen Voraussetzungen man die besten Chancen hat, in so einem Streifen zu überleben“, erklärt Professor Markus Breunig von der Fakultät für Informatik. „In der Anwendung kann man die verschiedenen Parameter wie Alter, Hautfarbe, Geschlecht und Art des Horrorfilms verändern und dann sehen, wie sich das auswirkt. Ganz allgemein hat man als Frau offensichtlich bessere Chancen, das Filmende mitzuerleben“, so Breunig.
(Quelle: Pressemitteilung TH Rosenheim / Beitragsbild: In kurzen Vorträgen erläuterten die studentischen Teams ihre Projekte. Copyright Anton Maier)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 24. Januar

Namenstag haben: Arno, Franz, Theorigith, Thurid, Vera

3 bekannte Geburtstagskinder:

Joachim Gauck (1940 – ist ein ehemaliger evangelischer Pfarrer und DDR-Bürgerrechtler.)

Ernest Borgnine (1917 – war ein US-amerikanischer Schauspieler mit einer über 60-jährigen Karriere.)

 Neil Diamond (1941 – ist ein US-amerikanischer Sänger und Songwriter, der vor allem in den 1960er- und 1970er-Jahren zahlreiche berühmte und vielfach gecoverte Songs veröffentlichte.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1962: Brian Epstein übernimmt mit einem Fünfjahresvertrag das Management der Beatles.
  • 1835: In den Vereinigten Staaten kommt nach einer vorausgegangenen Testphase das erste Dosenbier, abgefüllt von der Brauerei Gottfried Krueger Brewery Company, in den Handel.
  • 2006: Die Walt Disney Company gibt bekannt, dass sie für 7,4 Milliarden US-Dollar die Pixar Animation Studios erwerben werde.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re)
Fahrradkontrollen in Bruckmühl

Fahrradkontrollen in Bruckmühl

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – Gerade in der dunklen Jahreszeit ist es wichtig, dass Fahrräder  verkehrssicher ausgerüstet sind. Die Polizeiinspektion Bad Aibling kontrollierte deshalb am heutigen Donnerstagmorgen (23.1.2024) in Bruckmühl (Landkreis Rosenheim) Kinder und Jugendliche auf dem Weg zur Schule. 

Bei der Kontrolle  wurden in der Kirchdorfer Straße in Bruckmühl zwischen 7.15 Uhr und 8 Uhr insgesamt 34 radelnde Kinder und Jugendliche ohne oder mit mangelhafter Beleuchtung, fehlender Reflektoren sowie fehlender Klingel festgestellt. Dank der von der Verkehrswacht Rosenheim zur Verfügung gestellten Reflektoren und Klingeln, konnten einige Mängel noch vor Ort behoben werden. So konnten mehrere  Schüler ihre Fahrt mit einem verkehrssicheren Fahrrad fortsetzen.

Viele Schüler ohne Fahrradhelm unterwegs

Den Beamten fiel auf, dass viele Schüler ohne Fahrradhelm fahren. Ein Fahrradhelm ist zwar gesetzlich nicht vorgeschrieben, empfohlen wird dieser aber dennoch, kann er doch im Falle eines Unfalls schwere Verletzungen des Kopfes verhindern oder zumindest reduzieren.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Aibling / Beitragsbild: Symbolfoto re)