Dramatische Szene am Münchner Ostbahnhof: Müllcontainer rollt in die Gleise – Bahnmitarbeiter will ihn bergener

Dramatische Szene am Münchner Ostbahnhof: Müllcontainer rollt in die Gleise – Bahnmitarbeiter will ihn bergener

München – Dramatische Szenen spielten sich am heutigen Donnertagvormittag (23.1.2024) am Münchner Ostbahnhof ab: Ein Müllcontainer rollte in die Gleise. Ein Bahnmitarbeiter versuchte ihn zu bergen. Dann nahte ein Güterzug.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Gegen 10.10 Uhr kam es im Ostbahnhof zu dramatischen Szenen. Am Gleis 8 verselbstständigte sich ein dort abgestellter, vermutlich nicht gesicherter, metallener Müll-Sammelwagen eines DB-Reinigers. Dieser rollte innerhalb weniger Sekunden von der Mitte des Bahnsteigs ins Gleis 8. Die 53-jährige DB-Reinigungskraft erkannte den im Gleis liegenden Müllwagen, begab sich zur schnellen Bergung dessen vom Bahnsteig in den Gleisbereich. Wenige Sekunden später näherte sich ein ca. 600 m langer Güterzug. Der Lokomotivführer erkannte das Hindernis und den im Gleis stehenden Mann, woraufhin er einen Achtungspfiff abgab und eine Schnellbremsung einleitete.

Die Lokomotive und mindestens ein Güterzugwaggon des Zuges, der unterwegs zum Brenner war, überrollten den Müll-Sammelwagen. Dieser wurde vollständig zerstört. Nach ersten Ermittlungen beläuft sich der Sachschaden auf ca. 5.000 bis 10.000 EUR. Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts eines fahrlässigen, gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr aufgenommen. Ein Windstoß dürfte die Ursache des Wegrollens gewesen sein; ein Verschulden Dritter lag nicht vor.

Die Bundespolizei warnt eindringlich beim Abstellen von mit Rollen ausgestatteten Gegenständen, wie Kinderwägen, Rollatoren, Rollkoffern oder ähnlichem, diese zu sichern. Sollten Gegenstände doch ins Gleis rollen, wird dringend davon abgeraten sich in die Schienen zu begeben. Informieren Sie bitte umgehend nahe DB-Mitarbeiter oder unter der Notfall-Nummer 110 die Polizei.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Bundespolizei)

Daniela Ludwig (CSU): „Deutsche Migrationspolitik gescheitert“

Daniela Ludwig (CSU): „Deutsche Migrationspolitik gescheitert“

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Die Rosenheimer Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig (CSU) sieht die deutsche Migrationspolitik der vergangenen Jahre als gescheitert an. Es gelte jetzt aktiv zu handeln, um der illegalen Migration einen Riegel vorzuschieben, schreibt sie in einer aktuellen Pressemitteilung.
„Nach Mannheim, Solingen, Magdeburg und jetzt Aschaffenburg darf es kein Weiter so geben. Die deutsche Migrationspolitik ist gescheitert, dafür gibt es keine Ausreden. Wir müssen jetzt umsteuern. Die illegale Migration nach Deutschland hat ein Ausmaß angenommen, das so nicht mehr beherrschbar ist und das unsere innere Sicherheit gefährdet. Dem müssen wir schnell und kompromisslos einen Riegel vorschieben, um weitere Straftaten zu verhindern. Der Schutz unserer Bevölkerung muss der Kompass für Migrationspolitik sein, nicht Ideologien“.

5-Punkte-Plan für künftige Migrationspolitik

Nun müssten schleunigst die richtigen Konsequenzen folgen.  „Wer ausreisepflichtig ist, muss das Land verlassen, wer nicht nach unseren Regeln spielt, muss das Land verlassen, wer Straftaten begeht, muss das Land verlassen. Der 5-Punkte-Plan des Fraktionsvorsitzenden und Spitzenkandidat Friedrich Merz ist die Grundlage für unsere künftige Migrationspolitik sein“, sagte Daniela Ludwig am heutigen Donnerstag (23.1.2025).
(Quelle: Pressemitteilung Abgeordnetenbüro Daniela Ludwig / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Hauptbahnhof München: 27-jähriger greift Polizisten an

Hauptbahnhof München: 27-jähriger greift Polizisten an

München – Polizeieinsatz am Münchner Hauptbahnhof: Ein 27-jähriger Somalier, der bereits von dem Gelände verwiesen worden war, weigerte sich erneut, den Bahnhof zu verlassen – und griff einen Polizisten an. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
In der Nacht zum Mittwoch (22. Januar) kam es zu einem Polizeieinsatz am Münchner Hauptbahnhof. Ein 27-jähriger Somalier, der bereits zuvor wegen seines Verhaltens vom Hauptbahnhof verwiesen worden war, weigerte sich erneut, den Bahnhof zu verlassen und leistete Widerstand gegen Beamte der Bundespolizei. Gegen 02:15 Uhr wurde der Mann zunächst aufgrund seines Verhaltens in einer Gruppe aus dem Hauptbahnhof verwiesen. Etwa 30 Minuten später wurde er jedoch wieder im Zwischengeschoss des Bahnhofs angetroffen, was einen erneuten Platzverweis erforderlich machte. Als die Beamten den Mann aufforderten, den Bahnhof zu verlassen, griff er einen Polizisten an und versuchte, sich gewaltsam aus dessen Griff zu befreien. Der Beamte brachte den Mann daraufhin mit Unterstützung von zwei weiteren Einsatzkräften zu Boden.
Nachdem der Somalier weiter versuchte, sich zu wehren, wurden ihm Handschellen angelegt und er wurde zum Dienstfahrzeug gebracht. Während der Durchsuchung auf der Dienststelle der Bundespolizeiinspektion München setzte der Mann seinen Widerstand fort und bespuckte einen der Beamten. In der Zelle versuchte der Mann, sich aus den Handschellen zu befreien, indem er sie von seinem Rücken nach vorne zog. Er beschädigte den Türspion der Zellentür, indem er mit den Handschellen dagegen schlug. Der Somalier, der in München lebt, erlitt bei der Festnahme leichte Schürfwunden an beiden Beinen, die keine medizinische Behandlung benötigten. Die eingesetzten Beamten blieben unverletzt. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der Mann am Morgen des 22. Januar 2025 auf freien Fuß gesetzt. Der 27-Jährige muss sich nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Sachbeschädigung und Beleidigung verantworten.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheim, Panoramaaufnahme, 1973

Rosenheim, Panoramaaufnahme, 1973

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1973.  Wir präsentieren Euch eine alte Panoramaaufnahme der Rosenheimer Innenstadt.

Im Fokus  der alten Aufnahme steht das Sparkassenhochhaus, als höchstes Gebäude in der Stadt. Errichtet wurde es von 1969 bis 1970. Es hat 14 oberirdische Etagen. Die Fassade wurde mittlerweile komplett neu gestaltet.
(Quelle Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Leseratten aufgepasst: Im Februar startet der Bücherflohmarkt der Bücherei Prien

Leseratten aufgepasst: Im Februar startet der Bücherflohmarkt der Bücherei Prien

Prien / Landkreis Rosenheim – Von Montag, 10. bis Freitag, 21. Februar veranstaltet die Bücherei Prien einen Bücherflohmarkt in den Räumlichkeiten im Dachgeschoss des Haus des Gastes, Alten Rathausstraße 11.

Im vergangenen Jahr haben die Mitarbeiter rund 2800 neue Medien eingearbeitet. „Da in unseren Regalen nicht unbegrenzt Platz ist, muss eine ähnliche Zahl aussortiert werden“, erklärt Büchereileiterin Melanie Schieber. Zudem bekomme die Bücherei Prien aus Aufräumaktionen und Haushaltsauflösungen zahlreiche Exemplare geschenkt, die nicht alle in den Bestand eingestellt werden können. Leseratten, Gelegenheitsleser und Schnäppchenjäger können sich auf zahlreiche Bücher aus den unterschiedlichsten Genres freuen. Zu den regulären Öffnungszeiten – montags von 10 bis 13 Uhr und von 15 bis 19 Uhr, mittwochs von 10 bis 18 Uhr, donnerstags von 15 bis 18 Uhr sowie freitags von 10 bis 13 Uhr und von 15 bis 19 Uhr – können Besucher durch die Bücherkisten stöbern und zum kleinen Preis Romane, Krimis, Sachliteratur, CDs, DVDs und Kinderbücher erwerben.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Melanie Schieber und Kollegin Bianca Radlinger. Copyright Markt Prien a. Chiemsee)

Traunstein: Wiederaufnahme der Bauarbeiten an der Schutzgalerie Weinkaser

Traunstein: Wiederaufnahme der Bauarbeiten an der Schutzgalerie Weinkaser

Traunstein – Trotz herausfordernder Witterungsbedingungen wurden die Arbeiten an der Schutzgalerie Weinkaser auf der B 305 Traunstein Mitte Januar wieder aufgenommen. Die Verkehrsfreigabe ist voraussichtlich nicht vor Mitte 2026 möglich.

Ziel ist es, die sich abzeichnende Verschiebung des Bauendes und damit die mit dem Bau verbundenen Einschränkungen für Anwohner und Verkehrsteilnehmer in Grenzen zu halten. Deshalb ergreift das Staatliche Bauamt Traunstein derzeit umfangreiche Winterbaumaßnahmen.
Für den Roh- und Straßenbau der 470 m langen Schutzgalerie am Weinkaser wurden rund zwei Bausaisonen veranschlagt, für die zu installierende Betriebstechnik weitere vier bis sechs Monate. Der Baubeginn erfolgte im März 2024. Demzufolge geht das Staatliche Bauamt Traunstein derzeit von einem Bauende bis Mitte 2026 aus. Der Grund für die Verzögerungen liegt jedoch nicht an einer längeren Bauzeit, sondern an dem vorausgegangenen langen Verlauf des Vergabeverfahrens. Entgegen der ursprünglichen Planung konnte mit den Bauarbeiten erst rund ein Jahr später als geplant begonnen werden. Dieser Verzug konnte trotz hervorragender Zusammenarbeit mit der ausführenden Firma nicht aufgeholt werden.

Reine Betonarbeiten voraussichtlich  bis Herbst 2025 abgeschlossen

Gleichwohl schreiten die Arbeiten an der Lawinengalerie Weinkaser gut voran. Mit Hilfe von zwei 40 Tonnen schweren Schalwagen wächst die Galerie im Wochentakt in beide Richtungen. Nach aktuellem Stand geht das Staatliche Bauamt Traunstein davon aus, dass die reinen Betonarbeiten bis Herbst 2025 abgeschlossen werden können.
Nach Abschluss der Rohbauarbeiten des äußerst komplexen Ingenieurbauwerks nimmt insbesondere die Betriebstechnik großen Raum ein. Die Lawinengalerie erhält eine umfangreiche sicherheitstechnische Ausstattung nach den einschlägigen Regelwerken für den Tunnelbau und den Betrieb. Für die im Anschluss an den Rohbau zu installierende Betriebstechnik werden etwa vier bis sechs Monate benötigt. Aufgrund des Winterzeitraums werden auch hier die Witterungsbedingungen eine entscheidende Rolle für den Bauablauf spielen.
Erst nach Abschluss der betriebstechnischen Arbeiten erfolgt der Straßenbau, der unmittelbar vor Verkehrsfreigabe umgesetzt wird.
Das Staatliche Bauamt Traunstein bittet Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis für die entstehenden Einschränkungen.
(Quelle: Pressemitteilung Staatliche Bauamt Traunstein / Beitragsbild: Copyright Staatliche Bauamt Traunstein)

Lauter Protest beim Aiwanger-Besuch auf der Rosenheimer Loretowiese

Lauter Protest beim Aiwanger-Besuch auf der Rosenheimer Loretowiese

Rosenheim – Hubert Aiwanger, Spitzenkandidat der Freien Wähler spricht am heutigen Donnerstag (23.1.2025), ab 19.30 Uhr,  in der Auerbräu-Festhalle. Zuvor könnte es auf der Loretowiese laut werden. Sowohl „Hand in Hand für unser Land“ als auch der Bund Naturschutz planen lautstarke Protestaktionen. 
Initiatoren von dem Verein „Hand in Hand für unser Land“ sind Unternehmer Markus Huber und Landwirt Franz Huber aus dem Landkreis Rosenheim. Sie haben in den vergangenen Monaten, insbesondere im Frühjahr 2024 schon einige Protestveranstaltungen gegen die aktuelle Politik auf die Beine gestellt. Nach dem tödlichen Messerangriff in Aschaffenburg wollen sie nun am heutigen Donnerstagabend (23.1.2025) bei der Wahlkampfveranstaltung von Hubert Aiwanger ab 19 Uhr ein Zeichen setzen und mit dem Spitzenkandidat der Freien Wähler ins Gespräch kommen. Das Motto lautet „Seid laut! Es reicht!“. Markus Huber dazu: „Stilles Gedenken für Aschaffenburg? Was hat es in Solingen oder Magdeburg gebracht, still protestieren?“.

Beim Protest des Bund Naturschutz geht es um Gasbohrungen

Und auch der Bund Naturschutz hat für den heutigen Donnerstagabend eine Kundgebung auf der Loretowiese auf Facebook angekündigt. Ihr Protest wendet sich gegen Gasbohrungen und für mehr Klimaschutz in Bayern. Start dieser Aktion ist um 18.30 Uhr  und auch da soll es laut werden.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Wie Sterne zählen: Kinder entdecken Kunst von Elisabeth Mehrl

Wie Sterne zählen: Kinder entdecken Kunst von Elisabeth Mehrl

Prien / Landkreis Rosenheim – In der Galerie im Alten Rathaus Prien finden schon seit einigen Jahren die Workshops „Kinder machen Kunst“ statt und die Nachwuchskünstler sind begeistert, Kunst auf ganz eigene Art zu erleben.

Aufgrund der großen Nachfrage fanden im Januar gleich zwei Workshops im Rahmen der Ausstellung „Elisabeth Mehrl – wie Sterne zählen“ statt. Zu Beginn begrüßte die Kuratorin Ingrid Fricke die jungen Teilnehmer vor den tellergroßen Gemälden funkelnder Edelsteinschliffe im Foyer der Galerie. „Seit über 30 Jahren malt die Künstlerin vorwiegend überdimensional große Schmuckstücke“, erklärte Fricke und leitete die Gruppe ein Stockwerk höher. Sichtlich beeindruckt zeigten sich die Kinder von der detailgetreuen Darstellung einer Brosche, die sich im Kontrast zu einer abstrakten Malerei präsentiert und sich lediglich durch die ausgewählten Farben mit den vertikalen Linien vereint. „Das sieht aus wie Froschlaich“, sagte ein Mädchen im nächsten Raum, in dem drei großformatige Leinwände ausgestellt sind. Die in schwarz-weiß gehaltenen Bilder zeigen unzählige Perlen, die die Künstlerin alle frei Hand mit Acrylfarbe und Pinsel in ihrer eigenen Vollkommenheit gemalt hat.
Die Farbe Rot dominiert im obersten Stockwerk, auch hier Perlen über Perlen. „Was glaubt ihr wie viele das sind“, fragte die Kunstvermittlerin in die Runde und schmunzelte. „Das ist wie Sterne zählen – mehr als 7.000 Perlen sind auf diesem Gemälde abgebildet.“ Im Anschluss an die kindgerechte Führung machten sich die Kinder, inspiriert von der mehrteiligen Bilderreihe „Kosmos der Möglichkeiten“, selbst ans Werk. Ausgerüstet mit Leinwand, Acrylfarben und Pinsel entstanden spannende Bildinterpretationen der Lieblingsmotive. Natürlich wurden bei dem Workshop auch Perlen gezählt , mit flinken Fingern fädelten die Nachwuchskünstler kleine Mäuse, die künftig als Schmuckstücke an Schulranzen und Rucksäcken baumeln.
Noch bis einschließlich kommenden Sonntag, 26. Januar 2025 zeigt die Galerie im Alten Rathaus unter dem Titel „wie Sterne zählen“ die Gemälde von Elisabeth Mehrl. Die Ausstellung hat in den nächsten Tagen täglich von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Eintritt 4 Euro, Personen bis einschließlich 21 Jahre haben freien Eintritt. 
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Bei der kindgerechten Führung durch die Ausstellung „wie Sterne zählen“ sind vor allem die Mädchen von dem zwölf Meter langen Kunstwerk „Große Kette“ beeindruckt. Copyright Markt Prien a. Chiemsee)

Fahrplanabweichungen bei der Bahn

Fahrplanabweichungen bei der Bahn

Holzkirchen / Landkreis Miebach – Bauarbeiten der DB InfraGO AG bedeuten vom 6. bis 19. Februar 2025 auf der Strecke Holzkirchen – Rosenheim Fahrplanabweichungen und Schienenersatzverkehr.

Die DB InfraGO AG führt Bauarbeiten durch, die von Donnerstag, 6., bis Mittwoch, 19. Februar 2025, Auswirkungen auf die Zugverbindungen der BRB im Netz Chiemgau-Inntal haben. Auf der Strecke Holzkirchen – Rosenheim kommt es an einzelnen Tagen (06/07., 08./09. sowie 17. bis 19. Februar) nachts bei den letzten vier Verbindungen zu Fahrplanabweichungen und Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen, bei der jeweils letzten Verbindung mit Taxis, zwischen Holzkirchen und Kreuzstraße bzw. Rosenheim.
Die Busse und Taxis fahren teilweise zu anderen Zeiten als die Züge im Regelfahrplan.
Fahrgäste finden auf der Webseite (www.brb.de) Sonderfahrpläne zum Download. Im Sonderfahrplan nicht aufgeführte Zugverbindungen fahren an allen Tagen ohne Abweichung nach dem Regelfahrplan. Seit Neuestem besteht auch die Möglichkeit die BRB-eigenen WhatsApp-Kanäle zur umfassenden und zuggenauen Information in Echtzeit zu nutzen:
(Quelle: Pressemitteilung BRB / Betragsbild: Symbolfoto re)

Happinger See in Rosenheim: Wie geht es weiter mit dem „Seehotel Hubertus?“

Happinger See in Rosenheim: Wie geht es weiter mit dem „Seehotel Hubertus?“

Happing / Rosenheim – Für Wirbel sorgte im Jahr 2024 das ehemalige „Seehotel Hubertus“ am Happinger See in Rosenheim. Das Gebäude ist in die Jahre gekommen und soll abgerissen werden. Nicht allen gefallen die Pläne der Stadt. Bei der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschuss äußerte sich Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März zum Stand der Dinge.

Der Happinger See mit seinem klaren Wasser, den kleinen Buchten und dem Bergpanorama zählt für viele Rosenheimer zu den schönsten Plätzen in der Stadt. Das „Seehotel Hubertus“ war darum auch viele Jahre eine beliebte Adresse für Gäste aus nah und fern. Doch dann kam das Gebäude in die Jahre, die Besucher blieben zunehmend aus. Das Seehotel wurde geschlossen und das Gebäue einige Jahre als Flüchtlingsunterkunft genutzt.
Nun aber gibt es neue Pläne für das Gebäude, das sich samt Grundstück seit dem Jahr 2011 im Besitz der Stadt befindet: es soll abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden (wir berichteten).
Weil der Stadt die finanziellen Mittel für das Projekt fehlen, will sie ein Erbbaurecht vergeben und damit einen privaten Investor mit ins Boot holen. Das wiederum gefällt nicht allen. Die Bürgerinitiative Happinger See startete 2024 eine Petition. Rund 4.300 Unterschriften kamen zusammen und wurden Mitte Oktober an Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März übergeben (wir berichteten).
Die Unterstützer der Bürgerinitiative wünschen sich Alternativen zur Vergabe im Erbabbaurecht und zum Abriss. Sie befürchten, dass es durch die derzeitigen Planungen bald vorbei sein könnte mit der Ruhe an dem See und dem öffentlichen Badestrand. Deshalb haben sie sogar in der Technischen Hochschule Rosenheim angestoßen, dass Studenten in ihren Masterarbeiten mit dem Thema „Bauen im Bestand“ alternative Nutzungskonzept für das Seehotel Hubertus entwickeln mit dem Fokus auf „Gemeinwohl“.

Antrag auf Vorbescheid ist aktuell in  Prüfung

Das Ergebnis steht noch aus. Die Planungen nehmen aber jetzt Fahrt auf. „Ein Antrag auf Vorbescheid ist aktuell in Prüfung“, informierte Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März die Stadträte bei der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschuss. Er betonte aber auch, dass noch nichts entschieden sei und die endgültige Entscheidung dann im Stadtrat falle. An den Plänen mit dem Neubau und der Erbbaurechtlösung hält er weiter fest.
Er könne sich vorstellen, dass das neue Gebäude weiter nach hinten gerutscht wird, um so die Liegewiese zu vergrößern. Diese soll, seinen Worten nach, auf jeden Fall weiterhin für die Öffentlichkeit freizugänglich bleiben.  Auch zur möglichen Größenordnung des neuen Gebäudes äußerte sich Rosenheims Stadtoberhaupt – Neben einer Gastronomie seien bis zu 15 Fremdenzimmer vorstellbar.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Praxisnahe Berufsorientierung für Schüler in Wasserburg

Praxisnahe Berufsorientierung für Schüler in Wasserburg

Wasserburg / Amerang – Bei der Vorbereitung auf das Berufs- und Arbeitsleben profitieren die Schüler am Luitpold-Gymnasium in Wasserburg von einer jüngst geschlossenen IHK Bildungspartnerschaft. Ihre Schule ist mit dem Ameranger Standort der Advantest Europe GmbH die Kooperation für eine praxisnahe Berufsorientierung eingegangen. Die IHK Bildungspartnerschaft sieht unter anderem gemeinsame Informationsveranstaltungen, Betriebsbesichtigungen, Bewerbungstrainings und Praktika vor.

Aus Sicht von Schulleiterin Tanja Oberhofer ist es wichtig, dass sich die Schüler frühzeitig über mögliche Wege in das Berufsleben informieren. „Unser Unterricht ist dabei nur ein Baustein. Die IHK Bildungspartnerschaft vervollständigt unser Angebot bei der Berufsorientierung. Dank der Zusammenarbeit mit Advantest erfahren die Jugendlichen aus erster Hand, wie eine Ausbildung abläuft, worauf sie bei einer guten Bewerbung achten müssen und welche Karrierechancen es in der Region gibt.“
Für Matthias Pfeilstetter aus der Academy-Abteilung der Advantest Europe GmbH steht fest: „Die Schülerinnen und Schüler von heute sind die Auszubildenden sowie dual Studierenden der Zukunft und damit die Fachkräfte von morgen. Top qualifizierte Fachkräfte sind unsere wichtigste Ressource als Unternehmen. Daher ist die IHK Bildungspartnerschaft die ideale Gelegenheit, unsere Ausbildungsmöglichkeiten den Jugendlichen vorzustellen und Einblicke in unseren Alltag zu geben. Gerne wollen wir junge Menschen frühzeitig bei ihrer Berufsorientierung unterstützen und das Thema Ausbildung und duales Studium in den Schulen erlebbar machen.“
´(Quelle: Pressemitteilung IHK München / Beitragsbild: IHK München)

Diebstahlserie aus Kraftfahrzeugen in Kolbermoor

Diebstahlserie aus Kraftfahrzeugen in Kolbermoor

Kolbermoor / Landkreis Rosenheim – Im Zeitraum seit Mitte Dezember 2024 bis Anfang Januar 2025, kam es im Stadtgebiet von Kolbermoor (Landkreis Rosenheim) zu einer Serie von Diebstählen aus abgestellten Pkws. Insgesamt wurden bei der PI Bad Aibling in diesem Zusammenhang bereits annähernd zehn Fälle angezeigt.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Wie die bisherigen Ermittlungen der PI Bad Aibling ergaben, begab sich der Täter hierbei jeweils zur Nachtzeit zu den Fahrzeugen, welche zumeist unversperrt im Freien abgestellt waren, öffnete diese und durchsuchte sie nach Wertgegenständen und Bargeld. Der Beuteschaden beläuft sich zwischenzeitlich auf einen niedrigen vierstelligen Betrag.
Nach Bekanntwerden der Deliktshäufung veranlasste die PI Bad Aibling umfangreiche Ermittlungen und erhöhte zudem die Polizeiliche Präsenz im Stadtgebiet von Kolbermoor.
Durch eine Streifenwagenbesatzung der PI Bad Aibling konnte sodann in den frühen Morgenstunden des 12.01.2025, eine 20jährige männliche Person, mit Wohnsitz im Stadtgebiet von Kolbermoor, einer Kontrolle unterzogen werden. Im Rahmen der Kontrolle ergab sich ein konkreter Tatverdacht gegen den 20jährigen, weshalb die Staatsanwaltschaft eine Wohnungsdurchsuchung anordnete. Im Rahmen der Wohnungsdurchsuchung konnten mehrere Gegenstände aufgefunden werden, welche den Diebstählen zugeordnet werden konnten.
Die weiteren Ermittlungen zur endgültigen Klärung der Straftaten werden unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein Zeigestelle Rosenheim, durch die PI Bad Aibling geführt.
(Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Aibling / Beitragsbild: Symbolfoto: re)