Hoher Sachschaden durch Graffiti am Rangierbahnhof Laim

Hoher Sachschaden durch Graffiti am Rangierbahnhof Laim

München – Am Sonntagabend (16.2.2025) wurde durch die Bundespolizei ein 50-Jähriger festgenommen, der am Rangierbahnhof Laim (München) zahlreiche Schmierereien hinterlassen hatte.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
:Festgestellt wurde der Mann durch Mitarbeiter der Deutsche Bahn Sicherheit. Gegen 22:10 Uhr beobachteten Mitarbeiter der Deutschen Bahn Sicherheit eine Person, die eine Lärmschutzmauer sowie das Geländer und die Tür einer Brücke am Rangierbahnhof München Laim besprühte. Sie verständigten umgehend die Bundespolizei. Um eine Gefährdung der eingesetzten Beamten sowie des Tatverdächtigen auszuschließen, wurden im Bereich der Friedenheimer Brücke alle Gleise für den Zugverkehr gesperrt. Der Sprayer, ein 50-jähriger Deutscher aus Olching, konnte später am Bahnsteig des S-Bahnhaltepunkts Hirschgarten von den Einsatzkräften der Bundespolizei festgenommen werden.
Er wies Farbanhaftungen an seiner Kleidung auf und führte einen Rucksack mit mehreren Spraydosen bei sich. In dem Bereich wurden insgesamt elf frische Schmierereien auf einer Fläche von rund 20 Quadratmetern festgestellt. Der entstandene Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 4000 Euro. Der 50-Jährige wurde vorläufig festgenommen und zur Wache der Bundespolizei in der Denisstraße gebracht. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,4 Promille. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Sperrung, die von 22:14 Uhr bis 23:05 Uhr andauerte, führte zu erheblichen Verspätungen und Ausfällen im Bahnverkehr. Betroffen waren 100 Züge, die insgesamt über 3700 Verspätungsminuten verzeichneten, sowie vier Komplett- und 22 Teilausfälle. Die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung werden von der Koordinierungsgruppe Graffiti des Ermittlungsdienstes der Bundespolizeiinspektion München geführt.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Symbolfoto Bundespolizei)

Schechen: Von Fahrbahn abgekommen – berauscht und ohne Führerschein

Schechen: Von Fahrbahn abgekommen – berauscht und ohne Führerschein

Schechen / Landkreis Rosenheim – Auf der B 15 im Gemeindegebiet von Schechen (Landkreis Rosenheim) kam ein Autofahrer am gestrigen Sonntagmorgen (16.2.2025) von der Fahrbahn ab, überfuhr Leitpfosten und Verkehrsschild, ehe er in einer Böschung zum Stehen kam. Der 37-jährige war berauscht und ohne Führerschein unterwegs. 

Den Sachschaden beziffert die Polizei mit rund 1.500 Euro. Der Autofahrer flüchtete von der Unfallstelle.  Eine Fahndung führte aber zum Erfolg. Der 37-jährige aus dem nördlichen Landkreis von Rosenheim, wirkte, laut Polizei, deutlich alkoholisiert. Ein Atemalkohol- und Drogentest wurde verweigert. Eine Blutentnahme wurde durchgeführt. Im Besitz einer Fahrerlaubnis ist der Mann nicht. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs sowie Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Schneefall führt zu Verkehrsunfällen

Schneefall führt zu Verkehrsunfällen

Rosenheim / Riedering – Starker Schneefall am Sonntagabend (16.2.2025) führte zu glatten Straßen. Sowohl in der Stadt Rosenheim als auch in Riedering (Landkreis Rosenheim) kam es deshalb zu einem Verkehrsunfall. 

In Riedering geriet eine 21-jährige Autofahrerin aus Stephanskirchen gegen 19.45 Uhr auf der Kreisstraße Ro 30 in Riedering auf schneeglatter Fahrbahn ins Schleudern. Sie verlor die Kontrolle über ihr Fahrzeug, kam von der Straße nach links ab und stieß gegen ein Verkehrszeichen. Nach den Angaben der Polizei entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 2.000 Euro. Die Fahrerin wurde durch den Aufprall nicht verletzt.

Eine halbe Stunde zuvor kam ein 19-jähriger Rosenheimer in der Oberaustraße in Rosenheim mit seinem Pkw ins Schleudern. Das Fahrzeug drehte sich um die eigene Achse und landete schließlich an einem Laternenmasten und einem Fahnenmast eines Unternehmens. Danach stieß der Pkw noch gegen ein geparktes Nutzfahrzeug, das wiederum gegen die Schaufensterscheibe des Unternehmens krachte. Die Schaufensterscheibe zerbrach.
Der Gesamtschaden wird in diesem Fall auf über 20.000 Euro geschätzt. Gegen den 19-jährigen wurde ein Bußgeldverfahren mit Punkten in Flensburg eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Starbulls: 4:2 Heimsieg gegen die Selber Wölfe

Starbulls: 4:2 Heimsieg gegen die Selber Wölfe

Rosenheim – Die Starbulls Rosenheim feierten am Sonntagabend (16.2.2025) vor 3853 Zuschauern im ROFA-Stadion einen 4:2 Heimsieg gegen die Selber Wölfe. Die Rosenheimer sind damit nun erfolgreichste Heimmannschaft der Liga und der direkten Qualifikation für das Playoff-Viertelfinale der DEL 2 einen großen Schritt nähergekommen.

Starbulls Rosenheim gegen Selb am 16.2.2025. Fotos: Copyright Ludwig Schirmer / Peter Lion

3853 Zuschauer erlebten im ROFA-Stadion in Rosenheim ein spannendes Eishockeyspiel. Auch die Show kam nicht zu kurz. Fotos: Copyright Ludwig Schirmer / Peter Lion

Bei den Selber Wölfen fehlte überraschend Topscorer Josh Winquist wegen einer Verletzung. Die Starbulls traten ohne ihre Youngster an. Denn Kilian Kühnhauser, Sebastian Zwickl, Jannick Stein, Michael Muhsin, Johannes Achatz und Andreas Schneider waren allesamt bereits am Sonntagvormittag für das Rosenheimer U20-Team im Einsatz, dem mit einem 7:2-Sieg gegen Schwenningen der wichtige Klassenerhalt in der höchsten deutschen Nachwuchsliga gelang!

Zwei zuletzt kranke Spieler kehrten auf das Eis zurück

Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen konnte zunächst trotzdem drei komplette Reihen auf das Eis schicken, da mit Verteidiger Tobias Beck und Stürmer Ludwig Nirschl zwei zuletzt kranke Spieler zurückkehrten. Allerdings fiel Manuel Strodel im zweiten Drittel aus, für ihn rückte Beck von der Verteidigung in den Sturm.

Starbulls Rosenheim gegen Selb am 16.2.2025. Fotos: Copyright Ludwig Schirmer / Peter Lion

Im zweiten Drittel gab es zunächst überhaupt keine Torchancen auf beiden Seiten.

Bereits mit Anbruch der zweiten Spielminute spielte Beck einen prima Pass auf Manuel Strodel, dem mit einem verdeckten Flachschuss ins kurze Eck nach bereits 77 Sekunden Spielzeit der frühe 1:0-Führungstreffer gelang. Die Starbulls hatten in der Anfangsphase hochkarätige Torchancen im Minutentakt, konnten aber nicht nachlegen. Der starke Gästekeeper Kevin Carr hielt auch den ein oder anderen scheinbar Unhaltbaren. Stefan Reiter scheiterte bei einem Alleingang (4.) und per Abstauber (13.). Vier Überzahlminuten konnten die Starbulls ebenfalls nicht zu einem zweiten Tor nutzen.

Starbulls Rosenheim gegen Selb am 16.2.2025. Fotos: Copyright Ludwig Schirmer / Peter Lion

Die Fans feuerten ihre Mannschaften wieder mit voller Kraft an.

Sekunden vor der ersten Pause reagierte auch Rosenheims Torwart Oskar Autio prächtig, als er gegen den frei vor ihm auftauchenden Adam Kiedewicz die kurze Ecke entscheidend zumachte. Ein 1:1 wäre für das im ersten Spielabschnitt deutlich unterlegene Tabellenschlusslicht aus Oberfranken allerdings schmeichelhaft gewesen.
Im zunächst sehr zerfahrenen zweiten Drittel übernahmen die Gäste mehr und mehr das Geschehen auf dem Eis. Torchancen gab es auf beiden Seiten aber zunächst überhaupt nicht – bis die Gäste in der eigenen Zone patzten, Lukas Laub den braten roch und Ville Järveläinen die perfekte Ablage aus bester Position knapp am Pfosten vorbeischoss (28.). Zwei Minuten später brachte Travis Ewanyk einen Steilpass von Kevin Handschuh nicht rechtzeitig unter Kontrolle, um frei auf Gästekeeper Carr zulaufen zu können. Nach „Umweg“ hinter dem Gästetor herum legte Ewanyk im perfekten Moment quer und der mit Tempo kommende Handschuh drückte aus kurzer Distanz unhaltbar ein – 2:0 (30.).

Starbulls Rosenheim gegen Selb am 16.2.2025. Fotos: Copyright Ludwig Schirmer / Peter Lion

Die Starbulls haben sich mit 51 Punkten aus 24 Spielen auf Rang eins der Heimtabelle des DEL 2 geschoben.

Danach war mehr und mehr Starbulls-Torwart Autio gefordert, der gegen Brent Readeke (31.) und Joel Hofmann (35.) glänzend parierte. Einen vergleichsweise ungefährlichen Schuss von Maximilian Gläsl ließ der Rosenheimer Schlussmann aber abprallen und Daniel Schwamberger staubte zum 2:1-Anschlusstreffer ab (37.). Ihre beiden einzigen Unterzahlminuten der Partie hatten die Gastgeber davor noch problemlos überstanden.
Zu Beginn des letzten Drittels ließen die Starbulls ihre dritte und letzte Überzahlsituation ungenutzt. Vom in den Partien zuvor schnellen und zielstrebigen Powerplay war nichts zu sehen. Die Grün-Weißen wirkten müde, was angesichts des knappen Kaders und nach den beiden anstrengen Auswärtsaufgaben gegen die Spitzenteams Krefeld und Kassel am Dienstag und Freitag mehr als nachvollziehbar war. Lukas Laub brachte einen Alleingang auf das Gästetor nicht zum Abschluss (46.).

Unmittelbar nach dem Anspiel nach dem Powerbreak prallte ein abgefälschter Schuss von Gästeverteidiger Ryan Sproul an den Pfosten (49.). Danach konnten sich die Gäste mehrere Male in der Angriffszone festsetzen – und den Ausgleich erzwingen. Ein Schuss von Hofmann prallte am Rosenheimer Torraum nach oben ab und Selbs U21-Stürmer Seonwoo Park drückte den Puck aus der Luft zum 2:2 über die Linie (53.).
Das Unentschieden hatte aber nur ein Minute Bestand. Wie aus dem Nichts waren die Starbulls wieder da. Ville Järveläinen schnappte sich an der eigenen blauen Linie die Scheibe, zündete den Turbo, entschied sich gegen den Pass auf den mitgelaufenen Zack Dybowski und traf aus dem Handgelenk unhaltbar ins rechte Kreuzeck zum 3:2 (54.). Die Gäste fanden keine Antwort mehr, die Hausherren ließen nun plötzlich wieder vorhandene Hochkaräter ungenutzt. In der letzten Sekunde traf Lukas Laub von der Mittellinie im Fallen ins leere Tor zum 4:2-Endstand.

Auf Rang eins der Heimtabelle der DEL 2 geschoben

Die Starbulls haben sich mit 51 Punkten aus 24 Spielen nun auf Rang eins der Heimtabelle der DEL2 geschoben – einen Zähler vor Kassel, zwei vor Dresden. Bei insgesamt 83 Punkten beträgt der Rosenheimer Vorsprung auf Pre-Playoff-Rang sieben und die Blue Devils Weiden neun Zähler. Allerdings haben die Oberpfälzer noch ein Nachholspiel am kommenden Dienstag in Ravensburg in der Hinterhand und könnten den Abstand vier Spieltage vor Hauptrundenende auf sechs Punkte verkürzen.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild, Fotos: Copyright: Ludwig Schirmer / Peter Lion)

Wohnbebauung Kastenauer Hof: Das sagt der Bund Naturschutz dazu

Wohnbebauung Kastenauer Hof: Das sagt der Bund Naturschutz dazu

Kastenau / Rosenheim – Auf dem Areal des ehemaligen „Kastenauer Hofs“ soll eine Wohnbebauung entstehen. Die Ausmaße des Projekts schockieren viele der Anwohner in diesem Rosenheimer Stadtteil (wir berichteten). Neben Problemen im Sozialleben und der Infrastruktur befürchten sie auch massive negative Auswirkungen auf den Wasserhaushalt und den Naturraum. Auch der Bund Naturschutz sieht in dieser Hinsicht Probleme, wie ein Interview mit dem Rosenheimer Ortsgruppenvorsitzenden Steffen Storandt zeigt.

Frage: Das betreffende Areal ist rund 6400 Quadratmeter groß. Darauf geplant sind, nach jetzigem Stand, vier Gebäude mit insgesamt 101 Wohnungen und einer fast 4000 Quadratmeter großen Unterkellerung für eine Tiefgarage. Ein enormer Eingriff – auch im Hinblick auf die Natur?
Antwort: Mit dieser massiven Bebauung wird nicht nur die zulässige Grundflächenzahl (GRZ) mit Nebenanlagen überschritten, sondern auch die Natur beeinträchtigt. Zum Beispiel gibt man sich keinerlei Mühe, auch nur einen Teil des bestehenden Baumbestandes zu erhalten. Dies widerspricht dem Rosenheimer Klimawandel-Anpassungskonzept. Ersatzpflanzungen bräuchten Jahrzehnte, um ähnliche ökologische Leistungen zu erzielen; über der Tiefgarage können zudem keine größeren Bäume gepflanzt werden.

Frage: Die Kastenau liegt nah am Inn. Der Grundwasserspiegel ist generell sehr hoch. Das bekommen die Kastenauer bei Hochwasser und Starkregen schnell zu spüren. Kann diese zusätzliche massive Bebauung diese Situation noch verschärfen?
Antwort: Die Kastenau ist auch vom Landesamt für Umwelt als wassersensibler Bereich mit hohen Grundwasserständen eingestuft. Durch die Neubauten können insbesondere für die bestehenden Gebäude gravierende Nachteile entstehen: Der Aufstau an den neuen Fundamenten und Tiefgaragen dürfte das Grundwasser noch höher steigen lassen und vorhandene Keller bedrohen. Ferner ist es fraglich, ob bei Starkregenfällen, die durch den Klimawandel häufiger und stärker werden, das Wasser auf dem Grundstück versickern kann. Und schon während der Bauphase könnte das anfallende Grund- und Niederschlagswasser aus der Baugrube ein Problem darstellen.

Frage: Das betreffende Areal grenzt an einen Wald an. Im Gespräch ist, dass er im Zuge der Baumaßnahme als Erholungsort nutzbarer gemacht werden soll sowohl für die zukünftigen Bewohner der neuen Wohnbebauung als auch die anderen Kastenauer. Was hält man beim Bund Naturschutz von dieser Überlegung?
Antwort: Dadurch ginge im Landschaftsschutzgebiet Wald verloren, der auch wichtige Aufgaben für den Menschen erfüllt, z. B. durch Klima-, Immissions- und Lärmschutz. Neue Waldwege würden zudem wegen der damit verbundenen Verkehrssicherungspflicht regelmäßig weitere Baumfällungen verursachen. Wald sollte daher Wald bleiben!

Frage: Aus dem Bauwerber-Plan geht hervor, dass man sogar den Gießenbach für diese Baumaßnahme verschieben will. Was sagt der Bund Naturschutz dazu?
Antwort: Dem Bauwerber geht es offenbar darum, die Grundfläche eines Hauses noch größer zu machen als es auf dem Areal möglich ist. Der Gießenbach würde durch den Umbau leiden und das dahinter liegende bewaldete Landschaftsschutzgebiet würde deutlich verkleinert. Das ist nicht akzeptabel und wäre ein schlimmer Präzedenzfall.

Frage: Stand 2020 zählt die Kastenau rund 1240 Einwohner. Bei über 100 Wohnungen könnten mit einem Schlag um die 200 neue Bewohner hinzukommen. Viele Kastenauer befürchten, dass dies zu einem Kollaps in Sachen Infrastruktur führen könnte. Wie sehen Sie das?
Antwort: Vermutlich wären es sogar an die 300 neue Bewohner. Auch wir sehen hier die Gefahr einer Überlastung z. B. von Straßen, Stellplätzen, Nahversorgung, Freizeitmöglichkeiten und Kanalisation.

Frage: Wie geht es jetzt weiter? Hat der Bund Naturschutz bei derartigen Bauvorhaben überhaupt eine Möglichkeit, Einfluss zu nehmen?
Antwort: Zunächst ist die Verwaltung am Zug. Bliebe es bei der derzeitigen Planung, müsste der Naturschutzbeirat angehört werden. Nach positiver Entscheidung im Stadtrat wäre auch unser Verband zu beteiligen.

Frage: Wozu würden Sie raten?
Antwort: Klug wäre ein sofortiger Neustart der Planung mit einem völlig anderen Konzept. Ein solches hat die BayernHeim GmbH selbst neulich in Ruhpolding in nur 14 Monaten umgesetzt: 24 Wohneinheiten ohne Tiefgarage in Holzhybrid-Bauweise gemäß KfW-55-Standard mit PV-Anlage. So etwas wäre deutlich preisgünstiger, ökologischer, schneller realisierbar und würde viel Ärger mit Bürgern und Verbänden ersparen.
(Quelle: Interview: Karin Wunsam / Beitragsbild: Fotomontage Innpuls.me)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 18. Februar

Namenstag haben: Alexius, Benignus, Bonosus, Ebermut, Isfried, Lukas

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Michael Bay (1965 – ist ein US-amerikanischer Regisseur und Filmproduzent.)

– Stefan Kretzschmar  (1973 – ist ein ehemaliger deutscher Handballspieler.)

– Paris Hilton (1981 – ist ein seit Anfang der 2000er-Jahre in den Medien populäres US-amerikanisches Fotomodel.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1897: Nach eingehender Prüfung nimmt die Technische Universität München den von Rudolf Diesel in der Maschinenfabrik Augsburg entwickelten 10 PS starken Motor ab, den ersten Versuchs-Dieselmotor.
  • 1972: Mit einem 1302 S in Hellblaumetallik, der als 15.007.032. Fahrzeug vom Band läuft, übertrifft der VW Käfer das Ford Modell T als meistgebautes Auto der Welt.
  • 2003: In London wird die London Congestion Charge, eine Innenstadtmaut für Kraftfahrzeuge, eingeführt.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re)
Grabenstätt: Zwei Tote in Bucht am Chiemsee

Grabenstätt: Zwei Tote in Bucht am Chiemsee

Grabenstätt / Landkreis Traunstein – Am heutigen Sonntagmorgen (16.2.2025) wurden in einer Buch in Grabenstätt am Chiemsee zwei Tote gefunden. Es handelt sich um eine 72-jährige Frau und ihren 74 Jahre alten Mann. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am frühen Sonntagmorgen (16. Februar 2025), wurde über den Notruf der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd mitgeteilt, dass sich an einer Bucht in Grabenstätt am Chiemsee zwei augenscheinlich leblose Personen befänden.

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte und eines Notarztes konnte bei beiden Personen nur mehr der Tod festgestellt werden. Anhaltspunkte für eine Beteiligung weiterer Personen gibt es derzeit keine.
Unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein ermitteln jetzt Kriminalbeamte der Kriminalpolizei Traunstein in dem Fall wegen eines Tötungsdeliktes.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen muss davon ausgegangen werden, dass der 74 Jahre alte Mann seine 72-jährige Lebensgefährtin mit deren Einverständnis tötete und sich anschließend selbst das Leben nahm.
Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei, auch zu den Hintergründen der Tat, dauern in dem Fall an.
(Quelle. Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern)
Haben Sie suizidale Gedanken oder haben Sie diese bei einem Angehörigen/Bekannten festgestellt? Hilfe bietet die Telefonseelsorge: 0800/111 0 111 und 0800/111 0 222. Auch eine Beratung über das Internet ist möglich unter http://www.telefonseelsorge.de“

CSU-Bezirksempfang in Rosenheim: „Am 23. Februar geht es um viel“

CSU-Bezirksempfang in Rosenheim: „Am 23. Februar geht es um viel“

Rosenheim – Am heutigen Sonntag (16.2.2025) fand der Bezirksempfang der CSU Oberbayern im Ballhaus in Rosenheim statt. Die Polizeipräsenz war groß. Kein Wunder, denn anwesend im Stucksaal war die gesamte CSU-Spitze, allen voran der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder.  Es wurde auf die Bundestagswahl  eingestimmt und eingeschworen, denn so Ilse Aigner, Präsidentin des Bayerischen Landtags: „Am 23. Februar geht es um viel“.

Themen waren: Wirtschaft, Bürokratieabbau, Technologie und Migration. Bei letzterem war die Bestürzung über den Anschlag vor drei Tagen in München sowohl bei den Rednern als auch im Publikum spürbar. 
Der ausführliche Bericht folgt am morgigen Montag (17.2.2025)

Chiemsee-Kasperltheater auf Tour: „Kasperl und der Blumenstrauß“

Chiemsee-Kasperltheater auf Tour: „Kasperl und der Blumenstrauß“

Vogtareuth / Bad Feilnbach – Das Chiemsee-Kasperltheater, ausgezeichnet mit dem Siegel „Regionale Vielfalt der Mundarttheater in Deutschland“, bringt sein neuestes Kasperl-Abenteuer „Kasperl und der Blumenstrauß“ auf die Bühne.

Am Donnerstag, 21. Februar um 16 Uhr im Pfarrheim St. Emmeram Vogtareuth und am Samstag, 22. Februar um 15 Uhr in Stefanies Café Bad Feilnbach heißt es Vorhang auf für „Kasperl & der Blumenstrauß“, ein lustiges, spannendes und interaktives Puppenspiel für die ganze Familie.
Die Kasperl-Oma hat Geburtstag. Kasperl hat extra einen wunderschönen Blumenstrauß gepflückt und den Bürgermeister gebeten, ihn feierlich zu überreichen.
Doch der schlaue Zauberer hat andere Pläne: Mit einer List lenkt er den Bürgermeister ab und führt ihn auf den falschen Weg, direkt zum Zauberschloss. Kurz vor Beginn der Geburtstagsfeier, bleibt der Blumenstrauß verschwunden, und der Bürgermeister ist weit und breit nicht zu sehen.
Zum Glück ist Mucki, der Osterhase, mit dabei. Normalerweise arbeitet er nur einmal im Jahr zu Ostern, doch in der Faschingszeit hilft er im Kasperltheater aus, sehr zur Freude der Kinder, denn Mucki ist ihr absoluter Liebling. Gemeinsam mit Kasperl setzt er alles daran, den Blumenstrauß wieder auf den richtigen Weg zu bringen und die Geburtstagsüberraschung doch noch zu retten.

Tickets und Vorverkauf:
Ermäßigte Tickets gibt es online unter www.chiemsee-kasperl.de
Die Preise im Vorverkauf sind: Kinder 8 Euro, Erwachsene 10 Euro, Familienkarte (4 Personen) 30 Euro, Restkarten an der Tageskasse kosten 10 Euro pro Person
(Quelle: Pressemitteilung Chiemsee Kasperl / Beitragsbild: „Kasperl & der Blumenstrauß“ – Mit diesem fröhlichen und interaktiven Kasperlstück sorgt das Chiemsee-Kasperltheater für beste Unterhaltung und bringt Kinder und Eltern gleichermaßen zum Lachen und Staunen. Copyright Foto Franz Mees)

Infostand der „Omas gegen Rechts“: Diesmal ging es um Gewalt gegen Frauen

Infostand der „Omas gegen Rechts“: Diesmal ging es um Gewalt gegen Frauen

Rosenheim – Über 100 Wahlpostkarten zum Thema „Demokraten schützen Frauen vor Femiziden und Gewalt“ haben die „Omas gegen Rechts“ am Samstagvormittag (15.2.2025) in der Rosenheimer Innenstadt an Passanten verteilt. 

Es wurde auch wieder gesungen und das „Demokratierad“ vor allem von interessierten Jugendlichen gedreht. „Nachdem am vergangenen Freitag auch der Bundesrat seine Zustimmung zum Gewalthilfegesetz gegeben hat, ist nun ein erster Schritt für einen besseren Schutz für Freuen von Gewalt getan“, so die Omas gegen Rechts Rosenheim.
Viele Standbesucher seien aber erstaunt gewesen, dass die volle Umsetzung dieses Gesetzes erst in sieben Jahren, also 2032, vorgesehen ist.  Dabei werden jährlich 360 Frauen von ihren Partnern oder Ex-Partnern getötet. Hinzu kommen die vielen weiblichen Opfer von häuslicher Gewalt – allein im Jahr 2023 waren es 180.000 Frauen, wie der Lagebericht „Geschlechtsspezifisch gegen Frauen gerichtete Straftaten“ des Bundeskriminalamtes dokumentiert. 
(Quelle: Pressemitteilung Omas gegen Rechts Rosenheim / Beitragsbild: Omas gegen Rechts Rosenheim) 

Kinder-Blau-Weiss-Faschingsball in Traunstein

Kinder-Blau-Weiss-Faschingsball in Traunstein

Kammer / Landkreis Traunstein – Langsam, aber sicher nimmt der Fasching in der Region Fahrt auf. Neben zahlreichen Auftritten in der Region organisieren die Faschingsfreunde Blau-Weiss-Kammer auch in dieser Saison wieder mehrere eigene Veranstaltungen. So auch den Kinder-Blau-Weiss-Ball  am 22. Februar.

Kommenden Samstag (22. Februar) macht der Nachwuchs den Auftakt beim Kinder-Blau-Weiss-Ball im Gasthaus Jobst in Rettenbach. Die Band „Orange Club“ wird für gute Stimmung sorgen und ein buntes Rahmenprogramm samt Spieleparadies rundet den Nachwuchsball, der zwischen 14 Uhr und 17:30 Uhr über die Bühne geht, ab.
„Wir gehen fest davon aus, dass die Kinder und Jugendlichen den Saal zum Beben bringen und viele Gäste das großartige Programm genießen werden“, freut sich Präsident Max Hiebl und ergänzt, „überall, wo wir bisher waren, präsentierte sich das Publikum in bester Stimmung und war voller Begeisterung“. Die Vorbereitungen dazu sind bereits im vollen Gange und das Gasthaus Jobst in Rettenbach wird die kleinen und großen Gäste in diesem Jahr als „echten Hexenkessel“ begrüßen, denn im Norden der Großen Kreisstadt steht der Fasching heuer unter dem Motto „Kammer: Voll verhext.“.
Eine große Tombola mit unzähligen Preisen und mehrere Auftritte runden den Nachmittag für den närrischen Nachwuchs ab. Als „Highlight für die kleinen Besucher“ bezeichnet Max Hiebl das Angebot eines Fotos mit dem diesjährigen Prinzenpaar Andreas IV. & Anita I. „Besonders freue ich mich jedoch auf die vielen unterschiedlichen Kostüme unserer kleinen Gäste. Wenn Prinzessinnen, Seeräuber und Meerjungfrauen bei den Spielen miteinander wetteifern, dann gibt’s bei der Stimmung im Saal kein Halten mehr“.
Am 28. Februar, dem „Ruaßigen Freitag“, steht als nächstes Event, der Blau Weiss Ball auf dem Programm und den Abschluss der diesjährigen Faschingssaison bildet in Kammer der traditionelle Kehraus mit Faschingsbegräbnis am 4. März.
(Quelle: Pressemitteilung Hubert Hobmaier Traunstein / Beitragsbild: Copyright Hubert Hobmaier)

Radfahrer stürzt in der Hofmillerstraße in Rosenheim – Alkohol im Spiel

Radfahrer stürzt in der Hofmillerstraße in Rosenheim – Alkohol im Spiel

Rosenheim – Ein 22-jähriger Radfahrer aus dem Raum Kaufbeuren stürzte am heutigen frühen Sonntagmorgen (16.2.2025) in der Hofmillerstraße in Rosenheim. Ein möglicher Grund könnte die Alkoholisierung des Mannes gewesen sein. 

Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab, nach den Angaben der Polizei, einen Wert von über 1,60 Promille. Der 22-jährige erlitt leichte Prellungen im Oberkörperbereich, eine weitere medizinische Versorgung vor Ort war nicht erforderlich. Gegen den Radfahrer wurde nach Durchführung einer Blutentnahme ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.
(Quelle. Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)