Polizeieinsatz in Tuntenhausen: Unfallverursacher wird nackt entdeckt

Polizeieinsatz in Tuntenhausen: Unfallverursacher wird nackt entdeckt

Tuntenhausen / Landkreis Rosenheim – Ein skurriles Ende fand ein Polizeieinsatz in Tuntenhausen (Landkreis Rosenheim) in der Nacht auf Samstag (15.2.2025): Nach einem Verkehrsunfall versteckte sich der „Verursacher“ bei sich daheim. Die Ehefrau verweigerte der Polizei zuerst den Zugang, und dann stand der Mann nackt vor den Beamten. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
In der Nacht von Freitag auf Samstag, am 15.02.2025, gegen 01:15 Uhr, ereignete sich ein Verkehrsunfall mit anschließendem unerlaubtem Entfernen vom Unfallort. Die 21 Jahre alte Geschädigte aus Rosenheim befuhr mit ihrem VW die Staatsstraße 2080 in Tuntenhausen, wobei ihr ein FIAT entgegen und auch auf ihre Fahrspur kam. Der FIAT touchierte mit der linken Fahrzeugseite den PKW der Geschädigten, wodurch Sachschaden in Höhe von ca. 1.500,- € an deren Fahrzeug entstand. Der Fahrer des FIAT setzte im Anschluss seine Fahrt jedoch einfach fort, ohne die erforderlichen Feststellungen, insbesondere seiner Personalien, zu ermöglichen.
Nach erfolgter Unfallaufnahme konnte die Halteranschrift in Erfahrung gebracht werden. Die eingesetzten Beamten begaben sich daher nach Tuntenhausen zur genannten Anschrift und konnten das Unfallverursacherfahrzeug mit dem entsprechenden Schadensbild antreffen. Da den Beamten das Betreten des Hauses durch die Ehefrau des Unfallfahrers verweigert wurde, ordnete die Staatsanwaltschaft eine Wohnungsdurchsuchung zum Auffinden des Beschuldigten an.
Den Beamten wurde der Grund für die Unfallflucht schnell klar, nachdem diese das Dachgeschoss und somit die Wohnung des Beschuldigten betraten. Der 51-jährige Mann stand komplett nackt und augenscheinlich stark alkoholisiert vor den Beamten und gab zu verstehen, dass er mit deren Anwesenheit nicht einverstanden war. Nachdem die Fahrereigenschaft festgestellt werden konnte, wurde der Beschuldigte mit dem Tatvorwurf konfrontiert. Dieser verweigerte jedoch einen freiwilligen Alkoholtest.

Zum Zwecke einer Blutentnahme sollte der Beschuldigte anschließend zur Dienststelle nach Bad Aibling verbracht werden. Hierauf reagierte er jedoch weiterhin sehr aggressiv, weswegen er nach vorheriger Androhung mittels unmittelbarem Zwang zu Boden gebracht werden musste, damit ihm die Beamten u.a. die Handfesseln anlegen konnten. Im Rahmen der Widerstandshandlung trat der Beschuldigte einem eingesetzten Beamten gegen das Knie, wodurch dieser leicht verletzt wurde, jedoch weiterhin dienstfähig blieb.
Nach Verbringung zur Dienststelle wurde durch einen Arzt eine Blutentnahme durchgeführt, wobei der Beschuldigte erneut Widerstand leistete. Der Führerschein des Herrn wurde an Ort und Stelle sichergestellt.
Es wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet, u.a. Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Gefährdung des Straßenverkehrs und unerlaubtes Entfernen vom Unfallort.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Aibling / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rott am Inn: Pkw nach Überschlag im Graben liegen geblieben

Rott am Inn: Pkw nach Überschlag im Graben liegen geblieben

Rott am Inn ( Landkreis Rosenheim) – Eine 23-jährige Rosenheimerin kam am Samstagvormittag  mit ihrem Auto ((15.2.2025) auf der B 15 bei Rott am Inn (Landkreis Rosenheim) von der Fahrbahn ab. Der Pkw überschlug sich blieb schlussendlich auf dem Dach im Graben liegen. 

Der Verkehrsunfall ereignete sich, nach den Angaben der Polizei, kurz nach dem Bahnübergang in Lengdorf. Die 23-jährige verlor von Wasserburg kommend die Kontrolle über ihr Fahrzeug und kam alleinbeteiligt von links von der Fahrbahn ab.
Mithilfe eines Ersthelfers konnte sie sich aus dem Auto befreien. Das Fahrzeug musste aufwendig geborgen werden. Die Fahrerin blieb unverletzt. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab allerdings einen Wert von rund 0,50 Promille, weshalb die Rosenheimerin eine Blutentnahme über sich ergehen lassen musste und nun ein Strafverwahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs sowie den Entzug ihrer Fahrerlaubnis zu erwarten hat. 
Für die Dauer der Unfallaufnahme und die Bergung des Autos war die Unfallstelle gesperrt. Die Freiwillige Feuerwehr Rott am Inn war mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort.
Die 23-jährige fiel bereits vor dem Unfall durch ihre Fahrweise auf: sie soll, nach Zeugenangaben, immer wieder auf die Gegenfahrbahn geraten sein. Dabei soll es auch fast zu einem Zusammenstoß mit einem Lkw gekommen sein. Die Polizei sucht deshalb nach weiteren Zeugen, insbesondere diesem Lkw-Fahrer. Zeugenhinweise nimmt die Polizeiinspektion Wasserburg unter Telefon 08071 / 9177-0 entgegen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg am Inn / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Altötting: Brand in Einfamilienhaus

Altötting: Brand in Einfamilienhaus

Altötting  Am Samstagnachmittag (15.2.2025), brach an einem Einfamilienhaus in Altötting ein Feuer aus. Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Polizei wurde eine Person leicht verletzt, der entstandene Sachschaden ist hoch. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am Samstagnachmittag (15. Februar 2025), gegen 14.30 Uhr, gingen mehrere Notrufe bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd wegen eines Brandes an einem Einfamilienhaus in der Werner-Bergengruen-Straße in Altötting ein. Bei Eintreffen der sofort alarmierten Einsatzkräfte und Feuerwehren stand das Wohnhaus bereits lichterloh in Flammen. Die anwesenden Hausbewohner hatten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen können. Die Feuerwehren Altötting und Neuötting konnten den Brand im Obergeschoss des Hauses ablöschen und verhindern, dass die Flammen auf umliegende Gebäude übergriffen.
Das Einfamilienhaus aber wurde stark beschädigt; der entstandene Sachschaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge möglicherweise im sechsstelligen Euro-Bereich.

Ersten Ermittlungen zufolge hatte ein Hausbewohner einen Haarfön in Betrieb und verließ das Zimmer. Wie die Person wenig später zurückkam, stand das Zimmer bereits in Brand.
Durch den Brand wurde, nach hier vorliegenden Erkenntnissen, der Hauseigentümer durch eine Rauchgasvergiftung leicht verletzt und zur weiteren medizinischen Behandlung ins Klinikum Altötting gebracht.

Die ersten Maßnahmen vor Ort erfolgten durch Beamte der örtlich zuständigen Polizeiinspektion Altötting. Noch vor Ort übernahmen Beamte des Kriminaldauerdienstes der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein die Brandstelle und führen nun die weiteren Ermittlungen in dieser Sache.
(Quelle. Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Pullach: Betrunkener wird von S-Bahn erfasst

Pullach: Betrunkener wird von S-Bahn erfasst

Pullach / München – In der Nacht auf Samstag (15.2.2025) wurde am S-Bahnhaltepunkt Pullach im Isartal ein 50-jähriger Deutscher von einer S-Bahn erfasst und schwer verletzt. Der Mann war mit über 2 Promille im Gleisbereich unterwegs. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Gegen 00:15 Uhr befand sich die S-Bahn als Leerfahrt auf dem Weg von Wolfratshausen zum Münchner Ostbahnhof, als der 53-jährige Triebfahrzeugführer kurz vor der Einfahrt in den Haltepunkt Pullach eine Person im Gleisbereich bemerkte, die versuchte sich am Bahnsteig hochzuziehen. Der Triebfahrzeugführer gab einen Achtungspfiff ab und leitete eine Schnellbremsung ein, konnte eine Kollision aber nicht mehr verhindern.

Ein 71-Jähriger und ein 23-Jähriger hörten den Pfiff sowie die Schnellbremsung des Zuges und eilten zum Bahnhof, wo sie den 50-jährigen Münchner am Bahnsteig sitzend antrafen. Nachdem sie bemerkten, dass der Mann am Bein blutete, leisteten sie Erste Hilfe und wählten den Notruf. Auch durch den Triebfahrzeugführer wurde die Rettungskette in Gang gesetzt, sodass kurze Zeit später Rettungskräfte eintrafen, die Verletzungen des 50-Jährigen versorgten und ihn in ein Krankenhaus brachten.
Der Mann erlitt Frakturen an Bein und Handgelenk, sowie eine Gehirnerschütterung. Weiterhin stellte sich heraus, dass er mit über 2 Promille stark alkoholisiert war. Die Gleise waren bis 01:34 Uhr gesperrt. Es kam zu geringfügigen Auswirkungen auf den Bahnverkehr. Der Triebfahrzeugführer des Unfallszuges wurde abgelöst. Die Bundespolizei übernimmt die Ermittlungen zum Unfallhergang.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

Miesbach: Randalierer außer Rand und Band

Miesbach: Randalierer außer Rand und Band

Miesbach  – Ein 25-jähriger gebürtiger Rosenheimer randalierte am Samstagabend (15.2.2025) in einem Imbiss am Miesbacher Bahnhof. Dabei zertrümmerte unter anderem eine Glastheke. Zwei Mitarbeiter, die ihn bis zum Eintreffen der Polizei festhielten, verletzte er leicht.

Nach den Angaben der Polizei leistete er der Wohnsitzlose bei seiner Festnahme erheblichen Widerstand, sodass mehrere Polizeistreifen der umliegenden Dienststellen erforderlich waren, den außer Rand und Band geratenen Mann zu bändigen.
„Dieser bedrohte und beleidigte zudem fortlaufend die Einsatzkräfte mit Schimpfwörtern über und unter der Gürtellinie“, heißt es dazu in dem Polizeibericht. Neben den beiden Imbissmitarbeitern wurden auch zwei Einsatzkräfte der Polizei leicht verletzt. Allesamt erlitten Kratzer und/oder Bisswunden. Der verursachte Sachschaden dürfte sich im mittleren 4-stelligen Bereich befinden.
Es wurden Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung, Bedrohung, Beleidigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.
Aufgrund seines Zustandes wurde der Mann in eine psychosomatische Klinik untergebracht. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine psychiatrische Begutachtung an.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Miesbach / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Hauptbahnhof München: Sexuelle Belästigung im Zug

Hauptbahnhof München: Sexuelle Belästigung im Zug

München – Sexuelle Belästigung in einem ICE am Münchner Hauptbahnhof am Samstagnachmittag (15.2.2025): Ein 28-jähriger Nigerianer soll einer 19-jährigen Deutschen beim Vorbeigehen an die Brust gefasst haben. Die Bundespolizei ermittelt. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am Samstagnachmittag (15. Februar) fasste ein 28-Jähriger einer 19-Jährigen in einem stehenden ICE am Münchner Hauptbahnhof im Vorbeigehen an die Brust. Die Frau reagierte schnell und wendete sich an Einsatzkräfte der Bundespolizei. Im Rahmen sofortiger Fahndungsmaßnahmen konnte der Tatverdächtige gestellt werden. Gegen 17:00 Uhr befand sich die 19-jährige Deutsche aus dem Landkreis Erlangen-Höchstadt im aus Erlangen ankommenden ICE am Münchner Hauptbahnhof. Als sie ihre Sachen zusammenpackte und aussteigen wollte, soll sich der ihr unbekannte Mann an ihr vorbeigedrängt und ihr dabei an die Brust gefasst haben. Als sie ihn ansprach reagierte er nicht, sondern verließ den Zug.
Die junge Frau konnte noch ein Video des Mannes machen. Am Bahnsteig traf sie auf Einsatzkräfte der Bundespolizei, denen sie den Sachverhalt schilderte und das Video des Tatverdächtigen zeigte. Dank sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen konnte der Tatverdächtige, ein 28-jähriger Nigerianer, am Münchner Hauptbahnhof gestellt und vorläufig festgenommen werden. Die 19-Jährige bestätigte, dass es sich um den Mann handelte, der sie zuvor belästigt haben soll. Nach Durchführung aller polizeilicher Maßnahmen wurde der 28-Jährige aus dem Landkreis Berchtesgadener Land auf Weisung der zuständigen Staatsanwaltschaft auf freien Fuß gesetzt. Die Bundespolizei führt die Ermittlungen wegen sexueller Belästigung.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

„Können wir so weiterwirtschaften?“: Vortrag von Hans Holzinger stieß auf reges Interesse

„Können wir so weiterwirtschaften?“: Vortrag von Hans Holzinger stieß auf reges Interesse

Rosenheim – Ohne Wachstum kann die Wirtschaft nicht funktionieren – das hört man immer wieder. Aber kann und muss es tatsächlich immer weiter nach oben gehen? Mit dieser Frage setzte sich Wirtschafts- und Sozialgeograph Hans Holzinger in seinem Vortrag im Rosenheimer Bildungswerk auseinander. Zur Sprache kamen dabei einige alternativen Denkansätze.

Hans Holzinger beim Vortrag "Können wir so weiterwirtschaften" im Rosenheimer Bildungswerk. 13.2.2025. Foto: Innpuls.me

Hans Holzinger bei seinem Vortrag im Rosenheimer Bildungswerk. Fotos: Innpuls.me

Veranstalter waren das Rosenheimer Forum für Städtebau und Umweltfragen in Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk Rosenheim. Eigentlich sollte der Vortrag bereits Anfang November 2024 stattfinden, musste aber aus gesundheitlichen Gründen abgesagt werden.
Nun also der Neuanlauf. Das Interesse an dem Vortrag war groß, der Saal im Bildungswerk Rosenheim dementsprechend gut gefüllt. Kein Wunder, wurde mit Hans Holzinger doch ein Referent eingeladen, der viel zum Thema „Wirtschaft“ sagen kann. Nach einem Studium der Germanistik und Geographie an der Universität Salzburg war er seit 1992 wissenschaftlicher Mitarbeiter und seit 2016 pädagogischer Leiter der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen in Salzburg. Seit seiner Pensionierung im Jahr 2022 ist er dort Senior Adviser. Außerdem moderiert er seit über 30 Jahren Zukunftswerkstätten und hat kürzlich das  Buch „Wirtschaftswende“ veröffentlicht.

Ein Umdenken in Sachen Wirtschaftswachstum sei notwendig. Denn das „immer mehr“ verursache auf der anderen Seite  Schäden wie Flächenfraß, Artensterben und Klimawandel. Darüber hinaus würden Einkommens- und Vermögensdiskrepanzen zur sozialen Polarisierung führen und damit die Gesellschaft spalten.

„Es gibt viele Arten von Wohlstand“

„Wir produzieren für Menschen mit genügend Kaufkraft, statt für Menschen mit Bedarf“, meinte Holzinger bei seinem Vortrag in Rosenheim. Und er ist auch überzeugt, dass mit dem Kauf immer neuer Güter nicht zwingend die Lebensqualität steigt: „Erlebnisse kann man nicht kaufen, man muss sie selber gestalten“.
Nach Meinung von Holzinger hängt Wohlstand sowieso nicht zwingend mit Geld zusammen. Es gäbe viel mehr Definitionsmöglichkeiten dieses Begriffs, da währe beispielsweise der Ernährungswohlstand, der Raumwollstand, der Demokratiewohlstand oder auch der Zeitwohlstand. „Obwohl wir immer mehr technische Geräte besitzen, wird die Zeit für viele Menschen doch immer knapper“, sagte er.
Statt viel zu besitzen, müsste es in Zukunft mehr darum gehen, die Menschen mit qualitativ hochwertigen Grundgütern zu versorgen. Damit sei aber auch klar, dass es bei der Wirtschaft nicht mehr um ständiges Wachstum gehen könnte, sondern viel mehr darum. anzukommen.
Nach seinem Vortrag gab es noch Möglichkeit zur Diskussion.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Foto: Karin Wunsam)

Faschingsgaudi bei Orthodorn: Ablinger Prinz tanzt mit Rosenheimer Prinzessin

Faschingsgaudi bei Orthodorn: Ablinger Prinz tanzt mit Rosenheimer Prinzessin

Rosenheim – Nanu, was war denn da passiert? Beim Faschings-Familien-Event vor dem OrthoDorn-Zentrum in Rosenheim am Samstag (15.2.2025) musste sich der Bad Aiblinger Prinz spontan die Rosenheimer Prinzessin ausleihen. Insgesamt traten, verteilt über den Tag, sechs Faschingsgarden aus Stadt und Landkreis auf und begeisterten insgesamt gut 1000 Besucher mit Prinzenwalzer, Marsch und Showtanz.

So viele Faschingsgarden auf einmal und das auch noch bei freiem Eintritt bekommt man nur selten zu sehen. Erhard Seiler, Geschäftsführer von OrtoDorn , veranstaltete das Faschings-Familien-Event zum sechsten Mal. Diesmal mit dabei waren die Kindergarde „Crazy Teens“ aus der Kastenau, die Bad Endorfer Kinder- und Jugendgarde, die „Hot Socks“ Showtanzgruppe des SV Ramerberg, die Kolbermoorer Faschingsgilde, die Bad Aiblinger Faschingsgilde und die Rosenheimer Faschingsgilde.

Das Wetter spielte blendend mit. Bei strahlendem Sonnenschein feierten die  kleinen und großen Besucher von 11 bis 17 Uhr bei Musik und Brotzeiten. Höhepunkte waren natürlich die Auftritte der Faschingsgilden und Faschingsgruppen. Ohne Zugabe durfte keine den Platz verlassen.

Eine Überraschung gab es beim Auftritt der Bad Aiblinger Faschingsgilde. Da musste sich die Prinzessin spontan aus persönlichen Gründen entschuldigen und somit stand Prinz Thomas plötzlich alleine da. Doch schnell war eine Lösung für das Problem gefunden. Die Rosenheimer Prinzessin Sophia sprang ein. Ganz ohne Probe gelang den beiden ein gefühlvoller Prinzenwalzer. Belohnt für diese nicht ganz einfache Leistung wurden die beiden mit einem Extra-Applaus vom Publikum.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild Fotos: Innpuls.me)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 16. Februar

Namenstag haben: Juliana, Onesimus, Pamphilius,, Pamela, Philippa

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Ernst Haeckel (1834 – war ein bedeutender deutscher Biologe und Philosoph, der tausende neue Arten benannte und beschrieb, zahlreiche Begriffe der Biologie prägte und Charles Darwin’s Theorie in Deutschland populär machte.)

– John McEnroe (1959 – ist einer der erfolgreichsten US-amerikanischen Tennisspieler, der von Ende der 1970er- bis Anfang der 1990er-Jahre insgesamt 170 Wochen Nummer 1 der Weltrangliste war.)

– Sonny Bono (1935 – war ein US-amerikanischer Sänger, der im Pop-Duo gemeinsam mit seiner Ehefrau Cher in den 1960er-Jahren erfolgreich wurde.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1874: Die Challenger überquert im Rahmen der Challenger-Expedition als erstes Dampfschiff den südlichen Polarkreis.
  • 1904: Nach zwei Jahren im Eis gelingt es einer Rettungsexpedition unter der Führung der Terra Nova, das britische Forschungsschiff RRS Discovery unter Robert Falcon Scott aus dem Packeis im antarktischen McMurdo-Sund zu befreien. Trotz des langen Eingeschlossenseins ist die Discovery-Expedition, an der auch Ernest Shackleton teilnimmt, ein Erfolg.
  • 2003: In This World – Aufbruch ins Ungewisse des britischen Regisseurs Michael Winterbottom wird als bester Film im Wettbewerb der 53. Berlinale mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Münchener Straße, Rosenheim, 1980er Jahre

Münchener Straße, Rosenheim, 1980er Jahre

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die 1980er Jahre. Auf dem historischen Foto zu sehen ist die Münchener Straße in Rosenheim.

Unglaublich viel los ist auf diesem Foto in der Rosenheimer Innenstadt. Neben den Fußgängern durften zu dieser Zeit auch noch die Autos in der Münchener Straße fahren. Hingucker bei diesem Fotooldie ist auch der Wienerwald im Hintergrund.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

 

Nach betrügerischen Anrufen: Geld im fünfstelligen Bereich übergeben

Nach betrügerischen Anrufen: Geld im fünfstelligen Bereich übergeben

Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen –  Am Freitag, 14. Februar 2025, kam es nach betrügerischen Anrufen erneut zur Übergabe einer hohen Summe an eine unbekannte Abholerin m Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen und warnt eindringlich vor den betrügerischen Maschen.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am Freitagvormittag, gegen 10.00 Uhr, erhielt eine 79-jährige Frau aus Wolfratshausen einen betrügerischen Anruf von unbekannten Anrufern. Die Trickbetrüger hatten sich als Mitarbeiter des Amtsgerichts München ausgegeben und vorgespiegelt, eine Angehörige der 79-Jährigen hätte einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht und nun müsse hierfür eine Kaution zur Freilassung ihrer Angehörigen hinterlegt werden.
Leider hatten die Betrüger mit ihrer perfiden, hinterlistigen Masche Erfolg und die 79-Jährige übergab schließlich gegen 12.00 Uhr an ihrer Wohnadresse Bargeld im mittleren fünfstelligen Bereich.

Die Abholerin des Geldes, welche sich nach der Übergabe in Richtung des Friedhofs Waldram in Wolfratshausen entfernte, kann folgendermaßen beschrieben werden:

– ca. 160 cm groß

– zwischen 30 und 40 Jahre alt

– schwarzes, schulterlanges Haar

– kräftige Statur

– südländischer Teint

– Oberbekleidung: beiger Wollmantel

Die Ermittlungen zu diesem Fall hat die für organisierte Betrugsdelikte zuständige Kriminalpolizei mit Zentralaufgaben, KPI(Z), des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, unter Sachleitung der zuständigen Staatsanwaltschaft, übernommen.

Hierbei bitten die Ermittler auch um Hinweise aus der Bevölkerung, die zur Klärung der Tat beitragen können:

– Wer hat im Zusammenhang mit der Tat am späten Freitagvormittag, 14. Februar, in Wolfratshausen, Nahe des Friedhofs Waldram verdächtige Wahrnehmungen gemacht?

– Wer kann Hinweise zur Identität der unbekannten Frau/Abholerin des Geldes geben?

– Wem sind vor/nach der Tat im Umfeld des Wohngebiets in der Nähe des Friedhofs Waldram verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen?

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0861 9873 505 bei der KPI(Z) oder bei jeder anderen Dienststelle zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rote Ampeln: E-Scooter-Fahrer begehen die meisten Verstöße

Rote Ampeln: E-Scooter-Fahrer begehen die meisten Verstöße

München / Bayern / Deutschland – Der ADAC hat 2024 in München die Rotlichtverstöße erfasst. Die Ergebnisse liegen jetzt vor: Fazit: Die meisten Verstöße begehen E-Scooter Fahrer. 

2023 verzeichnete das Kraftfahrtbundesamt deutschlandweit insgesamt 327.230 Rotlichtverstöße, bei denen rund 10.000 Personen (Quelle: Destatis) verletzt oder sogar getötet wurden. Vor diesem Hintergrund hat der ADAC unter anderem in München das Verhalten von Fußgängern, Rad-, E-Scooter- und Kraftfahrzeugfahrern genauer untersucht. Das Ergebnis: E-Scooter-Fahrer missachten rote Ampeln am häufigsten.

Untersucht wurden sowohl einfache Verstöße, bei denen die Ampel maximal eine Sekunde auf Rot stand, qualifizierte Verstöße, bei denen die Ampel länger als eine Sekunde auf Rot stand, sowie Frühstarter. Im Testzeitraum wurden in der Landeshauptstadt 12.861 Verkehrsteilnehmer und 597 Rotlichtverstöße erfasst. Besonders auffällig die E-Scooterfahrer, die prozentual gesehen die meisten Rotlichtverstöße begangen. Bei ihnen lag die Quote der Rotlichtverstöße bei gut 15 Prozent (13 von 86 Fahrern). Darauf folgte die Gruppe der Radfahrer mit gut 13 Prozent Verstößen (345 der 2.590 Radfahrer), der Fußgänger mit rund 5 Prozent Rotlichtverstößen (76 der 1.495 Fußgänger) und schließlich die Kraftfahrer mit rund 2 Prozent (163 der 8.690 gezählten Kraftfahrer).

Übersicht Sanktionen bei Rotlichtverstoß

Kraftfahrzeuge (Pkw, Lkw, Motorrad):
Einfacher RLV: 90 Euro / 1 Punkt
Qualifizierter RLV: 200 Euro / 2 Punkte / 1 Monat Fahrverbot

Fahrräder /E lektrokleinstfahrzeuge (z.B. E-Scooter):
Einfacher RLV: 60 Euro / 1 Punkt
Qualifizierter RLV: 100 Euro / 1 Punkt

Fußgänger:
Rotlichtmissachtung gemäß § 37 Abs. 2, § 49 StVO; § 24
Abs 1, 3 Nr. 5 StVG; 130 BKat: 5 Euro

Wären die Verstöße geahndet worden, wären etwa 54.270 Euro Bußgeld fällig geworden, dazu 559 Punkte im Flensburger Zentralregister und 38 einmonatige Fahrverbote.
Alexander Kreipl, Verkehrsexperte des ADAC Südbayern äußert zu diesem Ergebnis: „Rotlichtverstöße sind alles andere als ein Kavaliersdelikt. Trotz teils empfindlicher Sanktionen zeigt das Testergebnis, dass zahlreiche Verkehrsteilnehmer rote Ampeln ignorieren. Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, müssten konsequentere Ampelkontrollen erfolgen, damit Verstöße auch tatsächlich öfter geahndet werden. Nur dann ist eine Verhaltensänderung zu erwarten. Viele Verkehrsteilnehmer wiegen sich zu oft in falscher Sicherheit – dies kann sie im schlimmsten Fall nicht nur Geld und Punkte, sondern auch das Leben kosten.“ Der ADAC Südbayern appelliert daher an alle, insbesondere Kindern aber auch allen anderen Verkehrsteilnehmern ein Vorbild zu sein.

Das Test-Setup

Die vom ADAC beauftragten Tester setzten ein KI-gestütztes Kamerasystem ein, das die Verkehrsteilnehmer an vier Kreuzungen anonymisiert zählte sowie Verhaltensmuster analysierte: Wer blieb noch nach der Haltelinie stehen, wer fuhr weiter, wer ging bei Rot über die Straße und wann. Getestet wurde jeweils vier Stunden lang an einem Werktag im Oktober 2024.
(Quelle: Pressemitteilung ADAC / Beitragsbild: Symbolfoto: re)