Neuzugang im Tierpark Hellabrunn: Schimpanse Jambo

Neuzugang im Tierpark Hellabrunn: Schimpanse Jambo

München – Im Münchner Tierpark Hellabrunn gibt es einen Neuzugang: Schimpansenmann Jambo ist ins Urwaldhaus eingezogen. Es bahnt sich vielleicht sogar schon eine Liebesgeschichte an.

Weibchen Zenta hat Jambos Aufmerksam erregt und die beiden sich sich auch bereits nähergekommen, verrät der Tierpark Hellabrunn in einer aktuellen Pressemitteilung:
Obwohl „Liebesbeziehungen“ im Tierreich oft schnell entstehen, braucht es auch bei Schimpansen eine grundsätzliche gegenseitige Sympathie, damit es zu einer Paarung kommt. „Zenta und Jambo haben sich von Anfang an sehr gut gefallen, daher konnten wir die beiden schnell vergesellschaften. Glücklicherweise kam es auch zu ersten Paarungen. Damit können wir schon sagen, dass wir ein erstes Ziel bei Jambos Eingewöhnung erreicht haben“, erklärt Dr. Hanspeter Steinmetz, zuständiger Kurator für Menschenaffen im Tierpark Hellabrunn.

„Jambo ist sehr umgänglich“

Jambo hat sich seit seiner Ankunft Ende November sehr gut eingewöhnt – sowohl im Umgang mit den Tierpflegern als auch in seiner Umgebung. „Er ist wirklich unkompliziert und sehr umgänglich“, so Luisa Mährer, Tierpflegerin bei den Schimpansen und maßgeblich an der Eingewöhnung von Jambo beteiligt. „Beim Kennenlernen mit Zenta musste er natürlich beweisen, dass er das Männchen ist, aber Zenta ist selbstbewusst und hat ihm auch klar gezeigt, dass sie ihn in die Schranken weisen kann. Das äußert sich bei Schimpansen durch lautes Geschrei und auch durch die ein oder andere körperliche Auseinandersetzung.“ Die nächsten Schritte in der Eingewöhnung beinhalten das Kennenlernen von Sofie und den Sichtkontakt zu Willi. „Es ist wichtig, dass die Männchen untereinander klarkommen und auch „Allianzen schmieden“ können“, so Mährer weiter.

Es ist normal, dass es unter Schimpansen laut wird. „Ihre Emotionen drücken sie oft sehr laut aus – ob sie sich ärgern oder freuen, kommunizieren sie auf diese Weise untereinander“, erklärt Mährer. In den kommenden Wochen kann es also durchaus lauter im Urwaldhaus werden. wird es also durchaus lauter im Urwaldhaus bleiben.

„Wir sind sehr zufrieden mit Jambos Eingewöhnung bis hierhin und freuen uns, dass er sich so gut bei uns einlebt. Die Vergesellschaftung von Schimpansen ist ein anspruchsvoller Prozess, der viel Fingerspitzengefühl erfordert. Aber wir sind zuversichtlich, dass er ein fester Bestandteil unserer Gruppe wird“, sagt Rasem Baban, Direktor des Tierparks Hellabrunn.

Die Hellabrunner Schimpansengruppe besteht seit 2003 und umfasst neben Zenta und Sofie, beides zentralafrikanische Schimpansen, auch deren Nachkommen Hannerl, Willi, Annemarie und Seppi. Mit der Aufnahme von Jambo soll die genetische Vielfalt der in Zoos selten gehaltenen Unterart der zentralafrikanischen Schimpansen gefördert werden. Aktuell leben in europäischen zoologischen Einrichtungen nur 43 Individuen dieser Unterart (Pan troglodytes troglodytes). Jambo wurde 2014 im Badoca Safari Park in Portugal geboren und zog 2023 in den Zoo Pilsen um. Dort gestaltete sich seine Integration in die bestehende Schimpansengruppe jedoch schwierig, weshalb das EEP (Europäisches Erhaltungszuchtprogramm) seinen Umzug nach Hellabrunn empfahl.

In ihrem natürlichen Lebensraum sind diese Menschenaffen stark bedroht. Besonders Wilderei, illegaler Handel, die Zerstörung ihres Lebensraums und Krankheiten wie Ebola haben ihre Bestände in den Regenwäldern von Kongo, Gabun und Kamerun massiv dezimiert. Aufgrund ihrer geringen Populationsdichte und langsamen Fortpflanzungsrate können lokale Populationen schnell aussterben, wenn keine gezielten Schutzmaßnahmen ergriffen werden.
(Quelle: Pressemitteilung Tierpark Hellabrunn / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Landkreis Rosenheim: Schulbauprojekt in rund 7000 Kilometer Entfernung abgeschlossen

Landkreis Rosenheim: Schulbauprojekt in rund 7000 Kilometer Entfernung abgeschlossen

Landkreis Rosenheim – Weil Bildung der Schlüssel zu einer persönlichen und gesellschaftlichen Entwicklung ist, entschied der Rosenheimer Kreistag schon vor Jahren, sich an der Initiative „1000 Schulen für unsere Welt“ zu beteiligen. Jetzt konnte Landrat Otto Lederer den Kreisräten den erfolgreichen Abschluss eines Schulbauprojekts in Liberia präsentieren.

In der Gemeinde Gao in dem westafrikanischen Staat dürfen sich die Kinder erstmals über ein eigenes Schulgebäude freuen. Es konnte Ende vergangenen Jahres an die Gemeinde übergeben werden. Die neue Schule besteht aus drei Klassenzimmern und einem Büro. Die Toiletten sind in einem Nebengebäude untergebracht. Im Zuge des Projekts wurden unter anderem Samen und die dazu notwendigen Gerätschaften übergeben. Mit dem Verkauf der Ernte soll der laufende Schulbetrieb finanziert werden.

Sitzungsgeld für Projekt gespendet

Im Dezember 2023 hatte Landrat Otto Lederer das Projekt dem Rosenheimer Kreistag vorgestellt. Seiner Bitte, das Sitzungsgeld zu spenden, kamen rund 50 Kreisrätinnen und Kreisräte nach. Zusammen mit weiteren Privatspenden konnte der Landkreis 10.000 Euro für das Schulprojekt in Gao einbringen. Ein weiterer Projektpartner stellte 15.000 Euro zur Verfügung. Um die Umsetzung vor Ort kümmerte sich der Verein Street Child Deutschland e.V.

 Bürger können „1000 Schulen für unsere Welt“ ebenfalls unterstützen. Spenden nimmt die Westerwald Bank eG, Volks- und Raiffeisenbank, IBAN: DE 94 5739 1800 0000 0055 50, entgegen. Als erster Verwendungszweck muss „Landkreis Rosenheim“ angegeben werden und als zweiter Verwendungszweck der Name sowie die Adresse der spendenden Person.

Die Initiative „1000 Schulen für unsere Welt“ wird von allen bayerischen kommunalen Spitzenverbänden unterstützt. Auch der Landkreis Rosenheim stellte sich mit einstimmigen Kreistagsbeschluss im Jahr 2019 hinter diese Aktion. Für Landrat Otto Lederer muss das jetzt abgeschlossene Schulbauprojekt kein Einzelfall bleiben. Wenn genügend Spendengelder zusammenkommen, können weitere Projekte unterstützt werden.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Landratsamt Rosenheim)

München: 17-jähriger mit Softair-Waffe im Zug

München: 17-jähriger mit Softair-Waffe im Zug

München – Ein 17-jähriger stieg am Freitagabend (14.2.2025)  am Bahnhof Oberschleißheim in München mit  Softairwaffen in einen Zug ein. Das Zugpersonal informierte die Polizei. Der junge Mann durfte seine Reise mit Waffen fortsetzen:

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Gegen 20:20 Uhr meldete eine 19-Jährige aus dem RE 2 (Zuglauf Landshut – München), vor dem Bahnhof Oberschleißheim, einen jungen Mann, der eine Schusswaffe bei sich hatte. Ein 17-jähriger Deutscher soll dabei auf Höhe der Zugtoilette nervös auf und ab gegangen sein. Gegenüber zwei Mitreisenden hatte er sein Oberteil hochgezogen und dabei sei eine schwarze Schusswaffe im Hosenbund zum Vorschein gekommen. Die beiden informierten Zugpersonal und Polizei.

Am Bahnhof Oberschleißheim durchsuchten Kräfte von Landes- und Bundespolizei den außerplanmäßig zum Halt gebrachten Zug und trafen im vorderen Zugteil auf den Mann aus Höchstadt im Fichtelgebirge. Dieser verneinte das Mitführen einer Schusswaffe, gab jedoch an zwei Softair-Pistolen dabei zu haben. Diese hätte er allerdings nicht im Hosenbund getragen, sondern sie nur kurzfristig aus einem Behältnis genommen und auf einen Tisch neben sich abgelegt zu haben, da er ein Ladekabel aus der mitgeführten Tüte geholt hatte.

Bei den weiteren polizeilichen Maßnahmen wurden in der Tüte die beiden Softair-Pistolen aufgefunden. Sie befanden sich in einer Verpackung. Die Magazine waren leer. Der 17-Jährige gab an, die Softair-Pistolen für sich und seinen Bruder, zu dem er nach München unterwegs war, gekauft zu haben.

Kein Verstoß gegen das Waffengesetz

Bei den Softair-Pistolen handelte es um legal erworbene Waffen der Klasse 7 (<0,5 Joule), somit lag kein Verstoß gegen das Waffengesetz vor. Nach einer eindeutigen Gefährderansprache durch die Bundespolizei konnte der Höchstädter seine Reise mit den beiden verstauten Waffen fortsetzen. Durch den Polizeieinsatz kam es zu einer rund ¾-stündigen Verspätung des Regionalexpress.
Die Bundespolizei in München warnt, beim Transport von Softair-Waffen im Zug oder Bahnhof, die Bestimmungen dazu einzuhalten und diese ausschließlich gut verstaut und für Mitreisende nicht einsehbar aufzubewahren bzw. mitzuführen. Bei Verstößen, wie im Fall vom Freitagabend, kann die Bundespolizei für ihre Einsatzmaßnahmen Kosten erheben. Auch die Deutsche Bahn oder andere Eisenbahnverkehrsunternehmen können wegen der Verspätungen oder auch bei Zugausfällen oder -umleitungen Schadensansprüche anmelden. Schnell kommt es für Verursacher zu vierstelligen Beträgen.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Bundespolizei)

Radl-Demo mit Poolnudeln in Rosenheim

Radl-Demo mit Poolnudeln in Rosenheim

Rosenheim – Der Ortsverband Rosenheim der Grünen lädt zusammen mit dem ADFC Rosenheim zu einer Radl-Demo mit Poolnudeln am Montag, 17. Februar ein. „Mit der Poolnudel-Aktion wollen wir erlebbar machen, wie breit der gesetzlich vorgeschriebene Überholabstand von 1,50 Metern wirklich ist“, heißt es dazu in der Pressemitteilung.

Die Route der Poolnudelaktion. Foto: re

Die Route der Poolnudelaktion. Foto: re

Die Poolnudelaktion findet am Montag, 17. Februar, von 15 bis 17 Uhr statt .Treffpunkt ist am Rosenheimer Ludwigsplatz. Mit den Fahrrädern geht es dann zwischen der Gaborhalle und der Mangfallbrücke hin und her. Wer mitmachen will, wird von den Veranstaltern gebeten, eine Poolnudel und eine Warnweste mitzubringen. 
(Quelle: Pressemitteilung Ortsverband der Grünen Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Münchner Sicherheitskonferenz: Bundespolizei verstärkt unterwegs

Münchner Sicherheitskonferenz: Bundespolizei verstärkt unterwegs

München / Bayern – Aktuell findet in München die 61. Sicherheitskonferenz (MSC) statt. Die Bundespolizei ist in der Spitzenzeit am heutigen Samstag (15.2.2024) mit 250 Einsatzkräften unterwegs.

Als besondere Schwerpunkte gelten der Haupt-, der Ost- sowie der Pasinger Bahnhof, aber auch die S-Bahnhaltepunkte Karlsplatz (Stachus) und Marienplatz sowie die S-Bahn-Stammstrecke.
Die Bundespolizeiabteilungen Deggendorf und Bayreuth sowie mehrere bayerische Inspektionen Unterstützen personell Auch Diensthundeführer und Super-Recogniser sorgen für Sicherheit. 
Die Münchner Sicherheitskonferenz endet am morgigen Sonntag (16.2.2025).
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

Randale im Münchner Ostbahnhof: Ladengeschäft verwüstet

Randale im Münchner Ostbahnhof: Ladengeschäft verwüstet

München – Ein Ladengeschäft am Münchner Ostbahnhof wurde am Donnerstagabend (13.2.2025) verwüstet. Täter war ein 30-jähriger Deutscher. Aufgrund seines psychischen Zustands wurde er von der Bundespolizei in ein Krankenhaus eingeliefert.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Gegen 20:15 Uhr meldete eine Mitarbeiterin des DB-Infopoints der Bundespolizei, dass ein Mann im Geschäft „Press & Books“ am Münchner Ostbahnhof randaliere. Als die Streife eintraf, bot sich den Beamten ein Bild der Verwüstung. Der 30-jährige Deutsche beruhigte sich beim Erblicken der Polizei und ließ sich ohne Widerstand festnehmen. Zeugenberichten zufolge sprang der Mann zunächst ohne Vorwarnung gegen die Scheibe des DB-Reisezentrums, wobei die Scheibe nicht beschädigt wurde. Anschließend riss er einen Mülleimer aus der Verankerung, warf einen Warenständer vor einem anderen Geschäft um und begab sich schließlich ins „Press & Books“, wo er mehrere weitere Warenständer umwarf. Die Bundespolizei nahm den Mann fest und brachte ihn zur Wache.
Dort stellte sich heraus, dass er sich in einem psychisch instabilen Zustand befand. Aus diesem Grund wurde er durch Beamte des Polizeipräsidiums München in ein Krankenhaus eingewiesen. Die Höhe des entstandenen Schadens wird derzeit ermittelt.
Personen, die durch das Verhalten des Mannes möglicherweise zu Schaden gekommen sind, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 089 515 550 0 bei der Bundespolizei zu melden. Etwa zwei Stunden nach dem Vorfall läutete ein besorgter Bürger an der Wache und gab an, dass im gleichen Laden erneut eine Person randalieren würde. Bei einer Überprüfung stellte sich jedoch heraus, dass der Verkäufer den Laden bereits abgesperrt hatte und mit dem Aufräumen begonnen hatte.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Bundespolizei)

 

Tüßling: Hoher Sachschaden nach Brand in Mehrfamilienhaus

Tüßling: Hoher Sachschaden nach Brand in Mehrfamilienhaus

Tüßling / Landkreis Altötting – In einem Mehrfamilienhaus in Tüßling (Landkreis Altötting) brach am Freitagvormittag (14.2.2024) ein Feuer aus. Der Sachschaden wird auf einen mittleren sechsstelligen Euro-Betrag geschätzt. Verletzt wurde niemand. Verletzt wurde niemand:

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am späten Freitagvormittag (14. Februar 2025), gegen 10.20 Uhr, ging bei der Integrierten Leitstelle Traunstein die Mitteilung über einen Brand am Marktplatz in Tüßling ein. Die sofort alarmierten Einsatzkräfte der regionalen Feuerwehren stellten fest, dass der Dachstuhl des Hauses in Vollbrand stand. Durch das rasche und professionelle Eingreifen der Feuerwehren konnte ein größeres Ausbreiten der Flammen verhindert und der Brand schnell abgelöscht werden.
Durch den Brand wurde, nach derzeitigen Erkenntnissen, glücklicherweise niemand verletzt. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf einen mittleren sechsstelligen Euro-Betrag geschätzt. Neben den Floriansjüngern waren Kräfte des THW, sowie das Landratsamt Altötting ebenfalls vor Ort.
Die ersten Maßnahmen vor Ort erfolgten durch Beamte der örtlich zuständigen Polizeiinspektion Altötting. Noch vor Ort übernahmen Beamte des Kriminaldauerdienstes der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein die Brandstelle. Im weiteren Verlauf führen Brandfahnder des zuständigen Fachkommissariats 1 der Kriminalpolizeistation Mühldorf die weitere Sachbearbeitung. Unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein ist jetzt unter anderem die Ermittlung der Brandursache Gegenstand der kriminalpolizeilichen Untersuchungen. Hinweise auf ein Einwirken Dritter ergaben sich bislang nicht. Die Ermittlungen hierzu dauern an.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

Rimsting: Bus kracht mit Auto zusammen

Rimsting: Bus kracht mit Auto zusammen

Rimsting (Landkreis Rosenheim) – Ein Bus krachte am Donnerstagnachmittag (13.2.2024) in Rimsting (Landkreis Rosenheim) mit einem Pkw zusammen. Alle Beteiligten, inklusive Busfahrgäste, blieben glücklicherweise unverletzt. 

Nach den Angaben der Polizei fuhr ein 24-jähriger Autofahrer in den Kreisverkehr im Ortszentrum von Rimsting ein und wollte diesen wieder ordnungsgemäß zur Oberdorfstraße verlassen. Zur gleichen Zeit kam ein Linienbus von Bad Endorf und wollte ebenfalls in den Kreisverkehr einfahren. Dabei übersah der Bus-Fahrer offensichtlich das Auto und es kam zum Zusammenstoß.
Beim Eintreffen der Polizeistreife hatten sich die Fahrgäste bereits teilweise vom Unfallort entfernt. Darum konnte die genaue Anzahl nicht erhoben werden. Der Sachschaden an den beiden Fahrzeugen wird auf rund 3000 Euro beziffert.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Nach Fahrraddiebstahl in Prien am Chiemsee: DNA führt zum Täter

Nach Fahrraddiebstahl in Prien am Chiemsee: DNA führt zum Täter

Aschau / Prien / Landkreis Rosenheim – Im November 2024 wurden in Aschau und Prien (Landkreis Rosenheim) 6 hochwertige Fahrräder im Gesamtwert von rund 25.000 Euro gestohlen (wir berichteten). Mittels DNA-Muster kam die Polizei nun dem Täter auf die Spur.

„Im Zuge der Ermittlungen der Polizeiinspektion Prien konnte ein DNA-Muster festgestellt werden, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit dem bislang unbekannten Täter zuzuordnen ist“; heißt es dazu in der aktuellen Pressemitteilung.
Im Rahmen des Datenabgleichs konnte dieses Muster einem 34-jährigen moldauischen Staatsangehörigen zugeordnet werden, welcher bereits einschlägig im In- und Ausland in Erscheinung getreten sei. Derzeit würden von den Ermittlern weitere Zusammenhänge mit aktuell bekannten Diebstählen geprüft, die dem überregional agierenden Tatverdächtigen, mit derzeit unbekannten Aufenthalt, zuzuordnen sei.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

U18-Wahl in Rosenheim: CSU knapp vor AfD

U18-Wahl in Rosenheim: CSU knapp vor AfD

Rosenheim / Landkreis Rosenheim –  Nur noch 8 Tage bis zur Bundestagswahl. Kinder und Jugendliche aus Stadt und Landkreis Rosenheim, die noch nicht wahlberechtigt sind, haben  bereits abgestimmt. Ergebnis: CSU knapp vor AfD.

Die symbolische U18-Wahl – also für alle unter 18 Jahren, gibt es seit 1996. Sie soll zum einen Kindern und Jugendlichen die Gelegenheit geben, sich politisch zu orientieren und ihre Meinung einzubringen. Die Wahl gilt aber auch als Stimmungsbarometer für die Zukunft.
Koordiniert wird die U18-Bundestagswahl durch den Bayerischen Jugendring (BJR). Für Rosenheim übernahm die Aufgabe der Stadtjugendring Rosenheim.. Die Wahl wurde wieder über mehrere Tage hinweg an verschiedenen Standorten in Rosenheim durchgeführt, so zum Beispiel in den Jugendzentren des Stadtjugendring Rosenheim.

Und so ist das Ergebnis der U18-Wahl für Rosenheim:
Insgesamt wurden 1060 Stimmen in Stadt und Landkreis Rosenheim abgegeben – anders als bei der realen Wahl wurden nur Zweitstimmen abgegeben.

  • Auf Platz 1 kam: CSU mit 230 Stimmen (56 Stadt / 174 LK) = 22,37 Prozent
  • Auf Platz 2 kam: AfD mit 220 Stimmen (49 Stadt / 171 LK) = 21,40 Prozent
  • Auf Platz 3 kam: Grünen mit 144 Stimmen (55 Stadt / 89 LK) = 14,00 Prozent
  • Auf Platz 4 kam: Linke mit 141 Stimmen (50 Stadt / 91 LK) = 13,72 Prozent
  • Auf Platz 5 kam: SPD mit 132 Stimmen (28 Stadt (104 LK) = 12,84 Prozent
  • Auf Platz 6 kam: Tierschutzpartei mit 36 Stimmen (7 Stadt / 29 LK) = 3,50 Prozent
  • Auf Platz 7 kam: FDP mit 35 Stimmen (11 Stadt / 24 LK) = 3,40 Prozent
  • Auf Platz 8 kam: Freie Wähler mit 25 Stimmen (6 Stadt / 19 LK) = 2,43 Prozent
  • Auf Platz 9 kam: BSW mit 22 Stimmen (5 Stadt /17 LK)  = 2,14 Prozent
  • Auf Platz 10 kam: Die Partei mit 15 Stimmen (6 Stadt / 9 LK) = 1,46 ProzentÖPP, BP, die Basis, Bündnis Deutschland, MLPD, PdH, Voit lagen alle bei unter 1 Prozent der Stimmen.Werfen wir noch einen Blick auf die bayernweiten Ergebnisse der U18-Wahl:
    Auch da liegt die CSU vor AFD. Die Linke kommt aber dann auf Platz 3, gefolgt von SPD und Grüne

     

    Und beim Blick auf das gesamte Bundesgebiet sieht es noch einmal ganz anders aus. Da kommt die Linke auf Platz 1 gefolgt von SPD, CDU / CSU und AfD.
    (Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Starbulls: Die Rosenheimer erkämpfen sich Punkt in Kassel

Starbulls: Die Rosenheimer erkämpfen sich Punkt in Kassel

Rosenheim / Kassel – Die Starbulls Rosenheim traten am Freitagabend (14.2.2025) dem  47. Spieltag der DEL,  beim top aufgestellten Titelaspiranten Kassel Huskies an – und erkämpften sich mit einem 1:1 nach regulärer Spielzeit einen Punkt. Lukas Laub egalisierte noch vor der ersten Pause mit einem Überzahltreffer die frühe Führung der Hausherren. Die Grün-Weißen verteidigten effektiv, kämpften leidenschaftlich und konnten sich auf einen hervorragend aufgelegten Torwart Cody Porter Porter verlassen – der aber elf Sekunden vor Ende der Verlängerung doch noch ein zweites Mal hinter sich greifen musste.

Lukas Laub war auf Rosenheimer Seite trotz Krankheit unter der Woche mit dabei, Jannick Stein musste dagegen passen. Ludwig Nirschl, Tobias Beck und die Langzeitverletzten fehlten. Rückkehrer Stefan Reiter spielte im zweiten Sturm mit Charlie Sarault und Manuel Strodel. Das Tor der Starbulls hütete, wie angekündigt, Cody Porter.
Der erst vor knapp drei Wochen verpflichtete Porter präsentierte sich in seinem vierten Einsatz für die Starbulls in exzellenter Verfassung und strahlte Ruhe und Souveränität aus. Unterstützt wurde er von seinen taktisch clever verteidigenden Vorderleuten, die zwar viele Schüsse auf das Rosenheimer Tor zulassen mussten, darunter aber die deutlich Mehrzahl aus ungefährlichen Positionen. Einem allein auf ihn zufahrenden gegnerischen Stürmer sah sich der kanadische Goalie kein einzige Mal ausgesetzt.

Machtlos war Porter mit Anbruch der sechsten Spielminute. Hunter Garlent brachte sich mit einem raffinierten Move zur Mitte in beste Abschlussposition und versenkte unhaltbar im linken unteren Eck zur Führung der Hausherren. Erst 60 Minuten später war Porter ein zweites Mal machtlos. Luis Brune spielte mit Brandon Cutler Doppelpass und drückte elf Sekunden vor Ende der Overtime aus kurzer Distanz zum 2:1-Siegtreffer für Kassel ein.
Den Starbulls-Treffer, der zum Punktgewinn reichte, erzielte Lukas Laub im Powerplay in der 15. Minute. Nach Querpass von C.J. Stretch wuchtete der 2022 von den Huskies nach Rosenheim gewechselte Stürmer den Puck aus dem hohen Slot maßgenau in den rechten oberen Torwinkel. Dafür, dass es für Kassels Keeper Philipp Maurer überhaupt nichts zu halten gab, sorgte zusätzlich der am Torraum arbeitende Travis Ewanyk. Es war die zweite von insgesamt nur drei Rosenheimer Powerplaysituationen.

Gastgeber personell top besetzt

Insgesamt acht Unterzahlminuten überstanden die Starbulls ohne Gegentreffer. Die personell top besetzten und bestens aufgestellten Gastgeber kombinierten zwar oft schnell, sicher und variabel, die grün-weiße Defensive arbeitete aber auch mit einem Mann weniger taktisch perfekt und konsequent. Die wenigen gefährlichen der vielen Kasseler Abschlüssen wurden ausnahmslos und spätestens im Nachfassen zur Beute von Cody Porter.
Ende des ersten und Mitte des zweiten Spielabschnitts hatten die Starbulls die besten Gelegenheiten, selbst in Führung zu gehen. Ansonsten verpufften die Rosenheimer Entlastungsangriffe weitgehend ohne nennenswerten Torabschluss.

„Es war ein spannendes Spiel“

Fazit von Starbulls-Headcoach Jari Pasanen: „Es war ein spannendes Spiel. Respekt für meine Mannschaft, sie hat das Anrennen von Kassel gut gebremst, so wie wir wollten. Wir verteidigen mittlerweile sehr gut und das war unsere einzige Chance heute. Wir haben auf unsere Chancen gewartet – Konterchancen, Überzahlchancen, Offensivbullys. Ein Überzahltor haben wir geschossen. Wenn wir zwei Überzahltore schießen, dann gewinnen wir das Spiel – das war meine Prognose. Es war knapp. Unsere Unterzahl hat einen guten Job gemacht. Wir fahren nach Hause mit einem Punkt und damit bin ich zufrieden – und sehr stolz, was meine Jungs heute gemacht haben“,
Am Sonntag (16.2.2024) empfangen die Starbulls Rosenheim die Selber Wölfe. Spielbeginn im ROFA-Stadion ist um 17 Uhr (Eintrittskarten auf www.starbulls.de/tickets und ab 15 Uhr an der Stadionkasse, Liveübertragung auf sportdeutschland.tv).
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls / Beitragsbild: Copyright: Ludwig Schirmer / Peter Lion)

Entscheidungsspiele für die U20: Nachwuchsteams der Starbulls im Einsatz

Entscheidungsspiele für die U20: Nachwuchsteams der Starbulls im Einsatz

Rosenheim – Das kommende Wochenende verspricht Spannung pur für die Nachwuchsteams der Starbulls Rosenheim. Besonders die U20 steht vor einer entscheidenden Herausforderung.

U20: Alles oder nichts – Endspiele gegen Schwenningen

Für die U20 geht es um alles. Die Mannschaft steht vor zwei entscheidenden Heimspielen gegen Schwenningen und muss beide Partien gewinnen, um den Klassenerhalt in der 1. Liga zu sichern. Der erste Showdown steigt am Samstag um 19:30 Uhr im ROFA-Stadion, gefolgt vom zweiten Duell am Sonntag um 10:30 Uhr. Um das Team bestmöglich zu unterstützen, spendiert die Flötzinger Brauerei 250 Liter Freibier für die Fans. Jede Unterstützung zählt, also kommt vorbei und feuert die Mannschaft an.

U17: Auswärtswochenende in Köln

Die U17-Mannschaft reist am Wochenende nach Köln und trifft dort auf ein starkes Team. Das erste Spiel findet am Samstag um 16:30 Uhr statt, während die zweite Partie am Sonntag um 12:00 Uhr angepfiffen wird. Das Team will sich mit einer starken Leistung präsentieren und wichtige Punkte holen.

U13: Heimspiel gegen Erding

Auch die U13 ist am Samstag gefordert. Sie empfängt um 11:30 Uhr das Team aus Erding und wird alles daransetzen, die Punkte in Rosenheim zu behalten.

U11 und U9: Heimspiel und Freundschaftsturnier

Die U11 A-Mannschaft tritt am Samstag um 16:30 Uhr daheim gegen Bad Tölz an und will vor heimischem Publikum eine starke Leistung zeigen. Die U9 hingegen nimmt am Samstag an einem Freundschaftsturnier in Ottobrunn teil und freut sich auf spannende Spiele.
Ein Wochenende voller Eishockey-Action steht bevor, besonders für die U20 geht es um alles. Die Starbulls hoffen auf zahlreiche Unterstützung der Fans, um gemeinsam den Klassenerhalt zu schaffen.
(Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V. (L.K.) / Beitragsbild: Copyright: Starbulls Rosenheim e.V.)