Valentinstag immer beliebter: Einzelhandel erwartet Umsätze von 1,3 Milliarden Euro

Valentinstag immer beliebter: Einzelhandel erwartet Umsätze von 1,3 Milliarden Euro

Deutschland / Bayern / Rosenheim – Heute ist Valentinstag. Immer mehr Menschen in Deutschland nutzen diesen als Einkaufsanlass. Der Handelsverband Deutschland (HDE) rechnet in diesem Jahr rund um den Valentinstag mit zusätzlichen Umsätzen in Höhe von 1,3 Milliarden Euro im Einzelhandel.

Wie eine im Auftrag des HDE durchgeführte Umfrage zeigt, plant mehr als ein Viertel der Verbraucher, zu diesem Anlass Ausgaben zu tätigen.
„Der Valentinstag hat in den vergangenen Jahren für den Einzelhandel an Bedeutung gewonnen. Auf die wachsende Beliebtheit hat sich die Branche mit anlassbezogenen Sortimenten eingestellt“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Laut Umfrage planen fast 28 Prozent der Verbraucher, anlässlich des Valentinstags einzukaufen. Im Jahr 2020 waren es nur knapp 17 Prozent. Die Anzahl an Valentinstagskäufern ist somit in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Der HDE geht daher von einem entsprechenden Wachstum der zusätzlichen, anlassbezogenen Umsätze von rund einer Milliarde Euro im Jahr 2020 auf nun 1,3 Milliarden Euro im Jahr 2025 aus.
Für die meisten der Verbraucher, die in diesem Jahr rund um den Valentinstag mit Ausgaben planen, ist der 14. Februar alljährlich ein Einkaufsanlass. Drei Viertel von ihnen tätigen zum Valentinstag immer Ausgaben, während ein knappes Fünftel den Tag in diesem Jahr ausnahmsweise für Einkäufe nutzt. Wenige Verbraucher (7 Prozent) geben zum ersten Mal rund um den Valentinstag Geld aus.
Anlässlich des Valentinstags greifen die Verbraucher vor allem zu Lebensmitteln und Blumen. Auch Geschenkgutscheine, Dekoartikel sowie Uhren und Schmuck werden zu diesem Anlass häufig gekauft.
Die bevölkerungsrepräsentative Befragung wurde im Auftrag des HDE vom IFH Köln durchgeführt. Befragt wurden 1.500 Personen
(Quelle: Pressemitteilung Handelsverband Deutschland (HDE) / Beitragsbild: Symbolfoto re)

„Wir müssen draußen bleiben“ Zugangsrechte mit Hund im städtischen Alltag

„Wir müssen draußen bleiben“ Zugangsrechte mit Hund im städtischen Alltag

Deutschland / Bayern / Rosenheim – Als vierbeiniges Familienmitglied gehört der Hund einfach dazu und wird überall hin mitgenommen. Tatsächlich ist der Zugang mit Hund aber gar nicht in allen Bereichen problemlos möglich, vor allem wenn besondere Hygienevorschriften eingehalten werden müssen. Assistenzhunde bilden eine Ausnahme und dürfen ihre Menschen fast überall begleiten. 

In über 21 Prozent der bundesdeutschen Haushalte leben insgesamt über 10 Millionen Hunde. Das ist das Ergebnis einer Erhebung des Industrieverbands Heimtierbedarf (IVH) e.V. und des Zentralverbands Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands e.V. (ZZF). Außerdem begleiten Vierbeiner ihre Menschen auch immer wieder durch den Alltag. An manchen öffentlichen Orten gelten dafür besondere Bestimmungen, über die sich Halter im Vorfeld informieren sollten, um mögliche Enttäuschungen zu vermeiden. Einige Regelungen unterscheiden sich sogar je nach Bundesland oder Stadt.

Öffentliche Verkehrsmittel und öffentliche Einrichtungen

In Bussen, Bahnen und Zügen sind Hunde in der Regel erlaubt. Mitunter gibt es Ausnahmen, die aggressive oder gefährliche Hunde von der Mitfahrt ausschließen. Kleine Hunde, etwa bis zur Größe einer Katze, dürfen meistens ohne zusätzliche Kosten mitfahren, wenn sie in einer Transportbox oder Reisetasche beispielsweise auf dem Schoß gehalten werden können. Für größere Hunde braucht es hingegen oft ein Kinderticket oder eine spezielle Fahrkarte. Üblicherweise gilt eine Leinen-, teilweise auch eine Maulkorbpflicht. Die Bestimmungen können auf den Websites der einzelnen Verkehrsverbünde eingesehen werden.
„In öffentlichen Einrichtungen und Behörden sind vor allem sachliche Kriterien entscheidend, ob ein Hund seinen Halter begleiten darf“, erklärt der auf das Tierrecht spezialisierte Rechtsanwalt Frank Richter. „Dabei geht es etwa um Hygieneregeln, die Gefährdung Dritter oder auch Rücksichtnahme auf Personen im Publikumsverkehr, die etwa Angst vor Hunden haben.“ Behörden nehmen in diesen Fällen ihr Hausrecht wahr und bringen beispielsweise im Eingangsbereich ein Hinweisschild an, das die Mitnahme von Hunden untersagt. Ein generelles Verbot oder spezifische Vorschriften, die dies einheitlich regeln, gibt es allerdings nicht.

Geschäfte und Restaurants

„Bei privaten Betreibern, also etwa in Geschäften, Cafés und Restaurants, gilt vor allem das Hausrecht: Erlauben die Betreiber Hunde, können diese mitkommen, verbieten sie Hunde in ihren Räumlichkeiten, müssen sich die Besitzer daran halten“, führt Richter weiter aus. Klar geregelt ist es hingegen in Lebensmittelgeschäften oder etwa der Küche in einem Restaurant: Nach der europäischen Verordnung über Lebensmittelhygiene (EG Nr. 852/2004) müssen Unternehmen vermeiden, dass Haustiere Zugang zu Räumen haben, in denen Lebensmittel zubereitet, behandelt oder gelagert werden. Auch in Arztpraxen und Krankenhäusern sind es neben der Vermeidung der Gefährdung Dritter vorrangig die hohen Hygienestandards, die das Mitführen von Hunden untersagen können.

Parks und Grünflächen

Grundsätzlich ist der Zugang zu Parks und Grünflächen mit einem Hund gestattet. In nahezu allen Parks gilt allerdings eine Leinenpflicht und das Laufen ohne Leine ist nur auf speziellen Freilaufflächen gestattet. Ob und welche Bedingungen vor Ort herrschen, kann sich je nach Bundesland und teilweise sogar je nach Gemeinde unterscheiden. Insbesondere in Naturschutzgebieten und zur Brut- und Setzzeit besteht meist eine strikte Anleinpflicht. „Im Wald herrscht zur Leinenpflicht das Landesrecht“, erklärt der Experte. „In Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen gibt es ganzjährig keine Pflicht, den Hund im Wald an einer Leine zu führen. In Bremen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und dem Saarland gibt es eine Leinenpflicht nur zur Brut- und Setzzeit – und in Nordrhein-Westfalen dürfen Hunde ausschließlich auf Waldwegen ohne Leine laufen. In den übrigen Bundesländern gilt ganzjährig eine Leinenpflicht im Wald.“

Arbeitsplatz

Ob Hunde am Arbeitsplatz erlaubt sind, liegt im Ermessen des Arbeitgebers. In vielen Unternehmen sind Hunde willkommen. Hier ist immer ein Gespräch mit dem Arbeitgeber und den Kollegen zu empfehlen, ob generelle Gründe oder in Einzelfällen etwa Allergien dagegensprechen. Der Bundesverband Bürohund e.V. informiert auf seiner Website zu den positiven Effekten, die ein Bürohund auf die Arbeitsatmosphäre haben kann und berät zur Umsetzung im eigenen Unternehmen.

Hotels und Unterkünfte

In vielen Hotels und Ferienwohnungen sind Hunde, teils gegen einen Aufpreis, willkommen. Nach dem Urlaub mit Hund Report 2024 des Reiseanbieters Tui erlauben etwa 50 Prozent der Hotels in Deutschland Hunde in ihren Räumen. In der Regel wird darauf bereits im Rahmen der Buchung hingewiesen oder online können Halter die Suchergebnisse ausschließlich nach hundefreundlichen Unterkünften filtern. Findet sich keine derartige Information, sollte man nachfragen, um Konflikte zu vermeiden.

Sonderregelungen für Assistenzhunde

„Assistenzhunde wie Blindenführhunde genießen in Deutschland besondere Rechte“, erklärt Richter. „§ 7 des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) verbietet, dass Menschen aufgrund einer Behinderung benachteiligt werden. Und §12e des Behindertengleichstellungsgesetzes regelt entsprechend, dass Menschen mit Behinderung der Zutritt zu allen üblicherweise zugänglichen Bereichen nicht dadurch verwehrt werden darf, dass sie ein ausgebildeter Assistenzhund begleitet.“ Daher dürfen Assistenzhunde beispielsweise auch in Lebensmittelgeschäfte, Restaurants oder Krankenhäuser mitgenommen werden, selbst wenn es für andere Hunde untersagt wäre. Der Hund sollte dabei das offizielle Assistenzhund-Logo tragen und somit als Assistenzhund erkennbar sein. Außerdem sollte der Mensch auf Nachfrage seinen Ausweis über die Mensch-Assistenzhund-Gemeinschaft vorzeigen können, um mögliche Diskussionen zu vermeiden. Zentrale Fragen und Antworten unter anderem zu Eignung, Anerkennung und Prüfung des Assistenzhundes hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) in einem Artikel auf seiner Website zusammengestellt: www.bmas.de/DE/Soziales/Teilhabe-und-Inklusion/Politik-fuer-Menschen-mit-Behinderungen/Assistenzhunde/Fragen-und-Antworten-AHundV/faq-ahundv-art.html
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 14. Februar

Namenstag haben: Licinius, Maron, Valentin

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Renée Fleming (1959 – ist eine US-amerikanische Sopranistin, die zu den weltweit führenden Opernsängerinnen zählt.)

– Stephen A. Schwarzman (1947– ist ein US-amerikanischer Investmentbanker und Tycoon, der als Mitgründer und Chef von „Blackstone“ (1985) einem der weltweit größten Finanzinvestoren vorsteht und mit diesem zum Multimilliardär wurde.)

– Carl Bernstein (1944 – ist ein US-amerikanischer Journalist, der Anfang der 1970er-Jahre als Reporter der Washington Post zusammen mit Bob Woodward die Hintergründe der Watergate-Affäre aufdeckte.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1876: Alexander Graham Bell beantragt beim US-amerikanischen Patentamt das Patent für seine Erfindung des Telefons. Er kommt damit Elisha Gray um zwei Stunden zuvor, der Bell daher mit seinem Patentantrag unterliegt, obwohl er diesem mit seinen Versuchen zur Übertragung von Tönen bereits weit voraus ist.
  • 1747: In Paris entsteht die weltweit erste Ingenieurschule, die École des Ponts ParisTech.
  • 1981: Die erste Folge der ZDF-Show Wetten, dass..? wird mit dem Erfinder der Show, Frank Elstner, als Moderator ausgestrahlt.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Florian Hahn (CDU/CSU) zu Besuch in Rosenheim: „Deutschland und die Nato sind bedroht“

Florian Hahn (CDU/CSU) zu Besuch in Rosenheim: „Deutschland und die Nato sind bedroht“

Rosenheim – Seit drei Jahren herrscht Krieg in der Ukraine. Für den Sicherheitspolitischen Sprecher der CDU/CSU Bundestagsfraktion Florian Hahn steht fest. „Die Welt hat sich dramatisch verändert. Deutschland und die Nato sind bedroht. Unser Land muss sich neu aufstellen und in Verteidigung und Sicherheit investieren.“  Am Mittwochvormittag (12.2.2025) sprach Hahn auf Einladung der Senioren-Union Rosenheim und CSU-Bundestagsabgeordneten Daniela Ludwig im Gasthaus „Stockhammer“

Die Rosenheimer Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig betonte:. „Die Themen Krieg und Frieden, die Äußere Sicherheit und Bundeswehr brennen den Menschen auf den Nägeln. Deutschland muss hier besser werden, das hat höchste Priorität.“ Dass das Thema die Menschen in der Region Rosenheim interessiert, zeigte auch diese Veranstaltung. Der Saal im Gasthaus Stockhammer war voll besetzt, die Fragen aus dem Publikum vielfältig.

Insbesondere die Machtpolitik Putins sorge für die Bedrohungslage, so Hahn. „Russland greift uns an- sei es an den Kabeln in der Ostsee oder im Cyber-Raum. Egal ob bei Banken oder Kliniken, täglich kommen hier Angriffe, die von Russland aus gesteuert werden.“ Das Einzige, was jetzt helfe, sei die Abschreckung. „Abschreckung heißt: wir müssen uns verteidigen können, um uns nicht verteidigen zu müssen.“ Doch von dieser Fähigkeit sei Deutschland derzeit weit entfernt. „Wir haben Waffen in die Ukraine geliefert, das war richtig und wichtig. Was die Bundesregierung nicht hinbekommen hat, war die Nachbeschaffung. Das ist ein schwerer Fehler.“ Jahrelang sei die Bundeswehr vernachlässigt worden. Auch unter der Großen Koalition, räumte Hahn ein. „Wir haben 2010 die Wehrpflicht
ausgesetzt. Das war fahrlässig, wie sich jetzt zeigt.“ Doch spätestens mit dem Beginn des Ukraine Krieges hätte man das Ruder herumreißen müssen, betonte Hahn. Auch auf den Amtsantritt von US Präsident hätte sich Deutschland besser vorbereiten müssen.
Deutschland sei jetzt massiv im Hintertreffen. „Putin kann in einem Jahr 1.500 Kampfpanzer herstellen lassen, Deutschland gerade mal 28. Und dann dauert es zwei Jahre, bis was geliefert wird. Das wird Putin sicher beeindrucken.“

Sollte die Union nach der Bundestagswahl Regierungsverantwortung übernehmen, habe die
Verteidigungspolitik höchste Priorität. „Wir müssen Geld investieren, rund 50 Milliarden Euro in die Bundeswehr.“ Aber ohne Streichung der Schuldenbremse, betonte Hahn. „Wir müssen die Ausgaben auf den Prüfstand stellen, schauen, wo wir kürzen können. Da nenne ich nur das Bürgergeld oder das Heizungsgesetz.“ Als zweites werde die Union die Wehrpflicht wieder einführen. Die sei nur ausgesetzt, man müsse nur das Gesetz ändern. Das steht auch im Wahlprogramm der Union. Lauten Protest dagegen gebe es nicht, besonders auch bei jungen Leuten nicht. Insgesamt brauche Deutschland einen Politikwechsel. “Hier geht es um die Existenz unseres Landes, nicht um Politikstil.“

Zu guter Letzt erwartet die CSU nach den Worten von Hahn, dass Deutschland wieder eine
Führungsrolle in Europa übernimmt und sich wieder um Bündnisse kümmert. „Wir müssen unsere Bündnisse hegen und pflegen und uns neue Bündnispartner suchen. Indien ist dafür ein Beispiel, das Land ist die größte Volkswirtschaft der Welt. Wir müssen auch auf dieses Land zugehen.“ Deutschland habe die größte Volkswirtschaft in Europa, müsse Europa wieder führen und zusammenhalten. „Ich bin fest überzeugt davon, dass ein Bundeskanzler Friedrich Merz diese Aufgabe wahrnehmen wird.“
(Quelle: Pressemitteilung CSU Rosenheim / Beitragsbild: CSU)

Kultdisco „Calypso“ in Rosenheim: Jetzt ist das Gebäude Geschichte

Kultdisco „Calypso“ in Rosenheim: Jetzt ist das Gebäude Geschichte

Rosenheim – Nun ist die Rosenheimer Kult-Disco „Calypso“ endgültig Geschichte. Wie berichtet weicht das alte Gebäude in der Königstraße 7a einer Neubebauung. Am heutigen Donnerstag (13.2.2025) sind die Abrissarbeiten schon weit fortgeschritten. 

Das Gebäude stand viele Jahre im Zeichen von Spaß und Unterhaltung. Vor der Disco „Calypso“ waren dort die Kammer-Lichtspiele beheimatet. Doch jede Geschichte hat ein Ende. Entstehen soll an dieser Stelle zukünftig eine Wohnbebauung.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

RoMed Kliniken: Therapietiere helfen Demenzpatienten

RoMed Kliniken: Therapietiere helfen Demenzpatienten

Rosenheim – Die RoMed Kliniken gehen einen innovativen Weg in der Betreuung von
Menschen mit Demenz: Dank einer großzügigen Spende des Rotary Clubs (RC) Rosenheim in Höhe von 1.000 Euro kommen ab sofort besondere Therapietiere zum Einsatz – und zwar Plüschtiere.

Sie sind speziell entwickelt und unterscheiden sich von herkömmlichen Kuscheltieren durch ihr erhöhtes Gewicht, das den Eindruck eines lebendigen Tieres vermittelt. „Mit dieser Spende möchten wir einen kleinen, aber wichtigen Beitrag leisten, um den Klinikalltag für Demenzpatienten angenehmer zu gestalten“, weiß Ingmar Töppel, Präsident des RC Rosenheim, aus persönlicher Erfahrung in seinem familiären Umfeld.

Ein Ankerpunkt im Klinikalltag

Menschen mit Demenz leiden häufig unter Orientierungsverlust und Angstzuständen. Die
Therapietiere bieten ihnen nicht nur Trost, sondern auch eine sensorische Erfahrung, die
nachweislich beruhigend wirkt. „Das realistische Gewicht und die weiche Beschaffenheit der
Tiere sprechen die Sinne an und geben unseren Patienten ein Gefühl von Sicherheit und Vertrautheit“, erklärt Judith Hantl-Merget, Pflegedirektorin der RoMed Kliniken. Doch nicht nur Menschen mit Demenz profitieren von den besonderen Begleitern: Auch Patienten mit Angstsymptomatik oder Unruhe erleben durch das sanfte Gewicht eine spürbare Entlastung.
Gerade bei einem Klinikaufenthalt bieten die therapeutischen Begleiter eine wertvolle emotionale Unterstützung.

Wissenschaftlich belegte Wirkung

Neurologische Studien belegen, dass gleichmäßiger Druck auf den Körper die Ausschüttung
von Oxytocin fördert – ein Hormon, das Stress reduziert und Vertrauen sowie Bindung stärkt. Ähnlich wie therapeutische Gewichtsdecken können die Tiere das parasympathische
Nervensystem aktivieren und so zu einer Verlangsamung des Herzschlags sowie einer tieferen, ruhigeren Atmung führen. Diese körperliche Beruhigung überträgt sich auf die psychische Verfassung der Patienten.

Ruhe finden, Heilung fördern

„Stress und Angst sind große Hindernisse auf dem Weg zur Genesung“, erklärt Hantl-Merget. „Wenn sich Patienten unruhig oder ängstlich fühlen, bleibt ihr Körper in Alarmbereitschaft – der Puls beschleunigt sich, der Blutdruck steigt, und Stresshormone wie Cortisol werden vermehrt ausgeschüttet. In Summe kann das den Heilungsprozess verlangsamen. Unsere speziellen Therapietiere helfen, diesen Kreislauf zu durchbrechen: Durch ihr Gewicht, den sanften und gleichmäßigen Druck vermittelt es Geborgenheit, beruhigt das Nervensystem und lässt Anspannung weichen. Patienten, die sich sicher fühlen, schlafen besser, ihr Blutdruck stabilisiert sich, und ihr Tag-Nacht-Rhythmus normalisiert sich. All das sind entscheidende Faktoren, um den Körper bestmöglich bei der Heilung zu unterstützen.“

Gemeinsam Gutes tun: Eine Spende, die wirkt

Möglich gemacht wurde das Projekt durch das Engagement des Rotary Clubs Rosenheim.
„Wir freuen uns, mit unserer Spende einen nachhaltigen Beitrag zur Patientenbetreuung
leisten zu können“, betont Dr. Christoph Knothe, Past-Präsident des RC Rosenheim. Die
positiven Effekte der gewichteten Therapietiere gehen dabei über die Demenzbetreuung
hinaus: Auch Patienten mit Unruhezuständen oder Ängsten profitieren von der beruhigenden
Wirkung.
Da einige Patienten in besonderen Fällen ihr Therapietier mit nach Hause nehmen dürfen, sind die Kliniken weiterhin auf die Unterstützung durch Spenden angewiesen, um neue Tiere
beschaffen zu können. Interessierte Spender können sich direkt an die RoMed Kliniken
wenden, um dieses wertvolle Projekt zu unterstützen oder an den Förderverein Freunde der
RoMed Kliniken spenden. 
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: RoMed Kliniken)

Öffentlicher Eislauf im ROFA-Stadion

Öffentlicher Eislauf im ROFA-Stadion

Rosenheim – Öffentlicher Eislauf und Schuleislauf finden in der kommenden Woche (KW 08) im städtischen Eisstadion Rosenheim zu folgenden Zeiten statt:

Montag, 17. Februar: 8 bis 12:50 Uhr
Dienstag, 18. Februar: 8 bis 9:40 Uhr und 11:20 bis 12:50 Uhr (Von 9:50 bis 11:10 Uhr Unterbrechung wegen Starbulls-Training)
Mittwoch, 19. Februar: 8 bis 9:40 Uhr und 11:20 bis 12:50 Uhr (Von 9:50 bis 11:10 Uhr Unterbrechung wegen Starbulls-Training)
Donnerstag, 20. Februar: 8 bis 9:40 Uhr und 11:20 bis 12:50 Uhr sowie 20:15 bis 22 Uhr (Von 9:50 bis 11:10 Uhr Unterbrechung wegen Starbulls-Training)
Freitag, 21. Februar: 8 bis 9:40 Uhr und 10:50 bis 12:50 Uhr (Von 9:50 bis 10:40 Uhr Unterbrechung wegen Starbulls-Training)
Samstag, 22. Februar: Kein öffentlicher Eislauf
Sonntag, 23. Februar: 13 bis 15 Uhr
Schlittschuhe und Lernhilfen für Kinder können gegen Gebühr im Eisstadion ausgeliehen werden.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

München: Tiefe Bestürzung über Anschlag auf Verdi-Demo

München: Tiefe Bestürzung über Anschlag auf Verdi-Demo

München –  In ganz Bayern herrscht Bestürzung, nachdem am heutigen Donnerstag (13.2.2025), laut übereinstimmender Medienberichte, ein 24-jähriger Afghane mit einem Mini-Cooper in eine Verdi-Demo raste. Es gab mindestens 20, teils schwer Verletzte – darunter wohl auch ein Kind.

Mittlerweile wird bereits offiziell von einem Anschlag gesprochen. Immer mehr Details werden jetzt bekannt. Festgenommen wurde ein 24-jähriger Afghane. Der Mann ist wohl polizeibekannt.
Der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder, Staatsminister Joachim Herrmann und Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter haben sich bereits vor Ort ein Bild von der Lage gemacht und zeigten sich dabei betroffen. „Es ist einfach furchtbar“, so Söder bei einem Pressestatement vor Ort.
Tiefe Bestürzung herrscht auch bei der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi). Frank Werneke zu den schrecklichen Ereignissen. „Wir sind zutiefst bestürzt und schockiert über den schwerwiegenden Vorfall während eines friedlichen Demonstrationszuges von ver.di-Kolleginnen und Kollegen. Unsere Gedanken sind bei den unschuldigen Opfern und Verletzten sowie ihren Angehörigen. Noch ist nicht klar, ob es auch Todesopfer gibt. Wir danken allen Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz. Dies ist ein schwerer Moment für alle Kolleginnen und Kollegen. Wir Gewerkschaften stehen für ein solidarisches Miteinander, gerade auch in so einer dunklen Stunde. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt liegen uns noch keine gesicherten Informationen über die Hintergründe des Vorfalls vor. Wie beteiligen uns nicht an Spekulationen und warten die Ermittlungen der Polizei ab“, sagt er in einer aktuellen Pressemitteilung.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Ausstellung „Was bleibt“ in der Rosenheimer Erlöserkirche

Ausstellung „Was bleibt“ in der Rosenheimer Erlöserkirche

Rosenheim – Die Frage „Was bleibt?“ hat viele Facetten. Natürlich stellt sie sich uns am Lebensende, aber auch bereits vorher bei der Berufswahl, bei einem Umzug oder in vielen anderen Situationen. In der Erlöserkirche in Rosenheim findet ab 5. März eine Ausstellung zu diesem Thema statt.

Die Ausstellung befindet sich in den Räumen der Erlöserkirche in Rosenheim und kann dort vom 5. März bis 18. April zu den regulären Öffnungszeiten der Kirche (Montag bis Samstag von 10 Uhr bis 17 Uhr) besucht werden. Der Veranstalter ist die Stiftung „Kirchen(t)räume“.
Bei der Ausstellung selbst steht zwar primär das Lebensende im Vordergrund, doch während des Ausstellungszeitraums finden in der Stadt und dem Landkreis Rosenheim zahlreiche Veranstaltungen rund um das Thema „Was bleibt“ statt, bei denen die Fragestellung auch aus der Perspektive anderer Lebensstadien beleuchtet wird. Somit ergänzen sich Ausstellung und Veranstaltungen und nähern sich der Thematik aus unterschiedlichen Perspektiven an.

Eröffnung mit Gottesdienst und Empfang

Los geht es am 5. März um 18 Uhr in der Erlöserkirche in Rosenheim (Königstraße 23) Hier eröffnen ein Gottesdienst am Aschermittwoch sowie ein sich anschließender Sektempfang die Ausstellung.
Im Eröffnungsgottesdienst singt der Kammerchor unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Andreas Hellfritsch. Liturgie und Predigt feiern Dekanin Dagmar Häfner-Becker und Pfarrer Dr. Richard Graupner.
Informationen zur Stiftung „Kirchen(t)räume“ finden Sie unter: https://www.dekanat-rosenheim.de/bildung-und-gesellschaft/stiftung-kirchentraeume.
Aktuelle Ausstellungsinformationen und alle Veranstaltungen im Zusammenhang mit der Ausstellung findet man zudem auf der Homepage des Evangelisch-Lutherischen Dekanats Rosenheim unter: https://www.dekanat-rosenheim.de/.
(Quelle: Pressemitteilung Evang.-Luth. Dekanats Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Wahlbekanntmachung der Stadt Rosenheim

Wahlbekanntmachung der Stadt Rosenheim

Rosenheim – Am 23. Februar wählen die Rosenheimer den neuen Bundestag in 30 allgemeinen Wahlbezirken. Zusätzlich ermitteln 30 Briefwahlvorstände das Briefwahlergebnis.

Die persönliche Stimmabgabe ist am Wahltag, 23. Februar, zwischen 8 Uhr und 18 Uhr möglich. Wahlberechtigte Personen können nur in dem Wahllokal des Wahlbezirks wählen, in dessen Wählerverzeichnis sie eingetragen sind. Der Wahlbenachrichtigung ist zu entnehmen, in welchem Wahlraum jeder Wahlberechtigte zu wählen hat. Um wählen zu können, hat der Wahlberechtigte seine Wahlbenachrichtigung und seinen Personalausweis oder Reisepass mitzubringen.
Das Briefwahlergebnis wird in 20 Abstimmungsräumen im Sebastian-Finsterwalder-Gymnasium ermittelt. Weitere 10 Abstimmungsräume für die Briefwahl sind in der Johann-Rieder Realschule.
Der Stimmzettel muss von der wählenden Person in einer Wahlzelle des Wahlraums gekennzeichnet und in der Weise gefaltet werden, dass die Stimmabgabe nicht erkennbar ist. Die Durchführung der Abstimmung und die Feststellung des Wahlergebnisses sind öffentlich, soweit dies das Wahlgeschäft nicht beeinträchtigt.
Wahlberechtigte mit einem Wahlschein können entweder in einem beliebigen Wahllokal in Wahlkreis 221 Rosenheim oder per Briefwahl wählen. Wer durch Briefwahl abstimmen will, muss dies im Wahlamt der Stadt Rosenheim beantragen (spätestens bis zum Freitag vor der Wahl, 15 Uhr). Die Briefwahlunterlagen müssen spätestens am Wahlsonntag bei der Stadt Rosenheim um 18 Uhr abgegeben sein. Der Hausbriefkasten befindet sich am Rathaus.
Jede wahlberechtigte Person kann ihr Wahlrecht nur einmal und nur persönlich ausüben. Wer unbefugt wählt oder sonst ein unrichtiges Ergebnis einer Wahl herbeiführt oder das Ergebnis verfälscht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Der Versuch ist strafbar.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Deko-Ideen von Floristin Katrin Föstl: Frühlingerwachen

Deko-Ideen von Floristin Katrin Föstl: Frühlingerwachen

Rosenheim / Ebersberg – Deko ganz leicht selber machen – mit Dingen, die man in der Natur oder auch bei sich daheim findet – darum geht es in unserer Innpuls.me-Serie mit der gelernten Floristin Katrin Föstl. Diesmal läutet sie dekorativ den Frühling ein.

Frühlinhskranz. Foto: Katrin Föstl

Mit diesem Frühlingkranz kann man das Erwachen des Frühlings aus nächster Nähe erleben. Fotos: Katrin Föstl

Das braucht Ihr für den Frühlingskranz:
  • Strohkranz (eine weitere Verwendung des ausgedienten Adventskranzes)
  • Wickeldraht dünn in grüner Farbe
  • Zahnstocher
  • verschiedene Frühlingsblüher-Zwiebeln
  • Drahthaften
  • Moos, verschiedene Zweigerl, getrocknete Gräser, Steine
  • Heißkleber
  • Zange
Material für den Krant. Foto: Katrin Föstl

Der Frühlingskranz lässt sich schnell und kostengünstig herstellen.

So geht es:
  1. den ganzen Strohkranz mit Hilfe des Bindedrahtes mit Moos umwickeln.
  2. verschiedene Zweigerl aus der Natur locker mit den Haften auf dem Kranz feststecken.
  3. Von einzelnen Blumenzwiebeln die Erde vorsichtig abschütteln und auf Zahnstocher stecken.
  4. die aufgespießten Blumenzwiebeln gemischt zwischen den Zweigen verteilt in den Mooskranz stecken.
  5. Kleine Steine gruppiert mit der Heißklebepistole in die Lücken kleben.
Kranz wird umwickelt. Foto: Katrin Föstl

Zuerst wird der Strohkranz mit Moos umwickelt,

2 Frühlingszwiebeln. Foto: Katrin Föstl

Frühlingszwiebeln vereinzeln und auf Zahnstocher auf dem Kranz befestigen.

Der Kranz wird mit Zweigen, Frühlingszwiebeln, Steinen und Gräsern geschmückt.  Foto: Katrin Fstl

Der Kreativität sind beim Schmücken des Kranzes keine Grenzen gesetzt.

Der fertige Kranz. Foto: Katrin Föstl

Der fertige Kranz macht Lust auf den Frühling.

fertig ist der Hauch von Frühling mit dem wiederverwerteten Adventskranzrohling, den ganzen Frühling verwendbar, weil die Zwiebeln jederzeit erneuert werden können. Den Zwiebelblühern reicht es, gelegentlich mit Wasser besprüht zu werden.
(Quelle: Artikel: Katrin Föstl / Beitragsbild, Fotos: Katrin Föstl)

Katrin Föstl. Foto: re„Man muss der Natur nur mit offenen Augen begegnen“

Katrin Föstl ist staatlich geprüfte Hauswirtschafterin und zweifache Mama. Gemeinsam mit Ehemann Sebastian und ihren Kindern Lorenz und Antonia bewirtschaftet sie den Ackererbaubetrieb „Föstlhof“ in Markt Schwaben Landkreis Ebersberg – einem Erlebnisbauernhof für Schulklassen mit Hühnern und Alpakas.

Katrin Föstl betreibt auf dem landwirtschaftlichen Betrieb den Floristik Hofladen „s`Bleamerl-Florstik am Hof“, dieser arbeitet überwiegend auf Bestellung. Saisonal gibt es Öffnungstage. Katrins Spezialgebiet sind Hochzeits-, Messe- und Eventdeko, aber auch Trauerfloristik und individuelle Geschenke. Ihr Markenzeichen: natürlich und filigran.
Außerdem hat Katrin auch die Kunst des Weidenflechtens für sich entdeckt und möchte dieses Handwerk langfristig weiter ausbauen.

Ihre Philosophie: Wald, Wiese und Garten bieten zu jeder Jahreszeit jede Menge Blumen, Gräser und Grünwaren für wunderschöne Dekoideen: „Man muss der Natur nur mit offenen Augen begegnen.“.

Die Floristin bietet auch Floristikkurse für Gruppen und Junggesellenabschiede an, bei denen Bräute zusammen mit ihren Freundinnen ihre eigenen Haarkränze, Armbänder und andere Dekostücke unter professioneller Anleitung von Katrin selber und individuell anfertigen können. Die Kurse werden mit einen spritzigen Aperitif auf Wunsch und je nach Wetter direkt am Alpakagehege oder im schattigen Garten des Hofes zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Informationen und Anmeldung ist möglich über die Homepage oder über Telefon: 0176/43006911.
Katrin Föstl findet man auch auf Instagram und Facebook.

Hier gibt es noch mehr Dekotipps mit Katrin Föstl:
Mehrere Autospiegel in Rosenheim beschädigt – Polizei sucht Zeugen

Mehrere Autospiegel in Rosenheim beschädigt – Polizei sucht Zeugen

Rosenheim – In der Nacht auf den heutigen Donnerstag (13.2.2025) wurden in der Pfandlstraße in Rosenheim bei mehreren Fahrzeugen die Seitenspiegel abgetreten. Die Polizei sucht Zeugen.

Die Pressemitteilung im Wortlaut: 
Betroffen waren nach den Angaben der Polizei mindestens fünf in der Pfandlstraße geparkte Fahrzeuge. Die Polizeiinspektion Rosenheim hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich unter Telefon 08031 / 200-0 zu melden.
(Quelle. Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)