Straßenbau in Fischbachau: Vollsperrung der St 2077 wegen Ausbau und neuem Radweg

Straßenbau in Fischbachau: Vollsperrung der St 2077 wegen Ausbau und neuem Radweg

Fischbachau / Landkreis Miesbach – In Fischbachau wird die Staatsstraße 2077 ab 30. März umfassend erneuert und um einen Geh- und Radweg erweitert. Für die Bauarbeiten zwischen Sandbichl und dem Schotterwerk ist eine Vollsperrung bis 3. Juli vorgesehen.

Der Frühling ist zwar noch etwas unentschlossen, im Straßenbau kann es dennoch wieder losgehen. Am Montag, 30. März, startet die erste große Baumaßnahme des Staatlichen Bauamtes Rosenheim im Landkreis Miesbach: die Fahrbahnerneuerung und der Bau eines neuen Geh- und Radwegs in der Gemeinde Fischbachau.

Die Baustrecke reicht vom Ortsteil Sandbichl bis zum Schotterwerk Fischbachau. Auf diesen rund 815 Metern wird die Fahrbahn der Staatsstraße abgefräst und anschließend eine neue Binder- und Deckschicht eingebaut. Auf einer Länge von rund 30 Metern ist außerdem eine Böschungssicherung notwendig. Gleichzeitig wird von Sandbichl bis zur Zufahrt Wolfsee ein neuer Geh- und Radweg entstehen. Von der Zufahrt Wolfsee entlang des Schotterwerks wird der bestehende Gehweg zum Geh- und Radweg ausgebaut und verbreitert. Auch entlang des Geh- und Radwegs ist stellenweise eine Böschungssicherung notwendig; hier kommen Winkelstützmauern zum Einsatz. Zusätzlich muss der Durchlass am Sattelbach am südlichen Ortsausgang von Fischbachau erneuert werden.

Vollsperrung der St 2077 und Umleitung über MB 8

Wegen der umfangreichen Arbeiten muss die Staatsstraße 2077 bis einschließlich Freitag, 3. Juli, vollständig gesperrt werden. Die Umleitung erfolgt für Autos über die MB 8. Lastwagen werden großräumiger umgeleitet. Mit der Maßnahme investiert der Freistaat Bayern rund 1,8 Millionen Euro in die Verkehrssicherheit der Staatsstraßen und den Ausbau des Radwegenetzes.
(Quelle: Pressemitteilung Copyright Staatliches Bauamt Rosenheim / Beitragsbild, Foto: Copyright Staatliches Bauamt Rosenheim)

Umleitungsplan Copyright Staatliches Bauamt Rosenheim
Theater in Rettenbach: „Alessa“ begeistert bei Premiere im Gasthaus Jobst

Theater in Rettenbach: „Alessa“ begeistert bei Premiere im Gasthaus Jobst

Rettenbach / Landkreis Traunstein – Die Rettenbacher Theaterfreunde feiern mit der Boulevardkomödie „Alessa“ eine gelungene Premiere: Viel Applaus, starke schauspielerische Leistungen und humorvolle Verwicklungen sorgen für beste Unterhaltung in Rettenbach. Restkarten für die kommenden Aufführungen sind noch erhältlich.

Mit viel Applaus ist die neue Produktion der Rettenbacher Theaterfreunde gestartet. Die Boulevardkomödie „Alessa“ greift mit einer digitalen Sprachbox als zentrales Element humorvoll ein Thema der modernen Zeit auf und sorgt für zahlreiche turbulente Szenen.
Im Mittelpunkt steht die Familie Hoppenstedt: Elmar und Edith wollen nach 25 Ehejahren erstmals getrennt verreisen – sehr zum Missfallen von Tante Gieschen Spatz und ihrer Freundin Meta Blümchen, die sich kurzerhand einmischen. Schnell wird klar, dass die Reisepläne nur Tarnung sind, um Zeit mit ihren Liebschaften zu verbringen. Unterstützt durch die Sprachbox „Alessa“ entwickelt sich ein chaotisches Verwirrspiel, in das auch ein Dorfpolizist sowie zwei Ganoven verwickelt werden.

Theaterleiterin Irmi Gartner zeigte sich nach der Premiere zufrieden: „Wenn ihr nur annähernd so viel lachen musstet, wie wir es in den Proben bereits getan haben, dann dürfen wir zufrieden sein“, und ergänzte augenzwinkernd: „Wenn es euch gefallen hat, dann erzählt es gerne weiter.“

Weitere Aufführungen finden am Freitag (27. März) und Samstag (28. März) jeweils um 20 Uhr sowie am Sonntag (29. März) um 19 Uhr im Gasthaus Jobst in Rettenbach statt. Restkarten sind telefonisch unter 0861/12868  und an der Abendkasse erhältlich.
(Quelle: Pressemitteilung Traunstein, Hubert Hobmaier / Beitragsbild: Copyright Hubert Hobmaier)

Palliativmedizin in Rosenheim: RoMed Klinikum baut Versorgungsstruktur ab April aus

Palliativmedizin in Rosenheim: RoMed Klinikum baut Versorgungsstruktur ab April aus

Rosenheim – Das RoMed Klinikum Rosenheim stärkt seine Palliativversorgung: Ab April 2026 ergänzt ein neuer konsiliarischer Palliativdienst die bestehende Palliativstation und bringt spezialisierte Betreuung direkt auf alle Stationen – für mehr Lebensqualität und gezielte Unterstützung schwerstkranker Patienten im Klinikalltag.

Wenn eine Erkrankung nicht mehr heilbar ist, verschiebt sich der Fokus der Therapie. Neben weiterhin möglichen medizinischen Maßnahmen rückt stärker in den Vordergrund, was für den einzelnen Patienten sinnvoll und angemessen ist: Lebensqualität, Symptomlinderung sowie Orientierung und Unterstützung für Patienten und Angehörige. Genau hier setzt das RoMed Klinikum Rosenheim künftig noch intensiver an.

Ab April 2026 erweitert das Haus sein bestehendes Angebot: Ergänzend zur etablierten Palliativstation wird ein stationsübergreifender Dienst aufgebaut. Er bringt spezialisierte, palliativmedizinische Expertise dorthin, wo sie im Klinikalltag zusätzlich gebraucht wird – auf die Normalstationen ebenso wie auf die Intensivbereiche.

Unterstützung im Hintergrund – Behandlung bleibt auf der Station

Die Palliativstation bleibt ein zentraler Ort für Menschen mit besonders komplexen Symptomen und hohem Betreuungsbedarf. Gleichzeitig benötigen viele schwerstkranke Patienten rechtzeitig spezielle Begleitung, ohne dass eine Verlegung notwendig ist. „Wir erleben, dass medizinisch-ethische Fragestellungen häufig schon früh im Krankheitsverlauf entstehen“, sagt Dr. Daniel Drexler, ärztlicher Leiter der Palliativmedizin. „Mit dem neuen Angebot stellen wir sicher, dass diese Kompetenz strukturiert und bedarfsgerecht in allen Fachbereichen zur Verfügung steht.“

Der Dienst arbeitet konsiliarisch: Auf Anforderung des behandelnden Arztes kommt das Team auf die jeweilige Station, berät und begleitet. Die medizinische Gesamtverantwortung bleibt bei der Fachabteilung. Im Fokus stehen die Linderung belastender Beschwerden wie Schmerzen oder Luftnot, die gemeinsame Klärung von Therapiezielen sowie die Unterstützung bei komplexen Entscheidungsprozessen. „Palliativmedizin bedeutet nicht automatisch den Verzicht auf aktive medizinische Maßnahmen“, betont Drexler. „Sie stellt den Menschen mit seinen individuellen Wünschen und Bedürfnissen in dieser speziellen Situation in den Mittelpunkt und richtet die Behandlung bewusst danach aus.“

Orientierung in schwierigen Situationen

Gerade wenn lebensbegrenzende Erkrankungen fortschreiten, entstehen Fragen: Was dient dem Patienten in dieser Lebensphase am besten? Wo liegen seine persönlichen Grenzen? Wie kann unnötige Belastung vermieden werden? Der neue Dienst begleitet solche Gespräche multiprofessionell und bezieht Angehörige ausdrücklich ein. Auch die Planung der weiteren Versorgung – etwa in Richtung spezialisierte ambulante Palliativversorgung oder Hospiz – wird frühzeitig mitgedacht.

In der Aufbauphase rechnet das RoMed Klinikum mit rund 350 bis 400 konsiliarischen Mitbehandlungen pro Jahr. Das Kernteam besteht aus zwei Fachärzten und zwei speziell qualifizierten Pflegefachkräften; bei Bedarf werden Physiotherapie, Sozial- und Entlassmanagement, Psychoonkologie oder Seelsorge eingebunden. Ausgewählte ergänzende Angebote, etwa aromatherapeutische Anwendungen bei Unruhe oder Übelkeit, musiktherapeutische Elemente zur emotionalen Stabilisierung und Angstreduktion sowie psychosoziale und seelsorgerliche Begleitung, sollen indikationsbezogen auf allen Stationen zugänglich sein.

Pflege als zentrale Säule

Auf vielen Normalstationen gehören palliative Situationen längst zur täglichen Versorgungsrealität und verlangen neben medizinischem Wissen vor allem Zeit, kommunikative Kompetenz und große Sensibilität. „Solche Krankheitsverläufe stellen hohe Anforderungen an alle Beteiligten“, sagt Markus Thumes, Stationsleiter und Fachkraft für Palliative Care. Das palliativmedizinische Konsilteam unterstützt dort, wo zusätzliche Expertise gebraucht wird, etwa bei vielschichtigen Beschwerdebildern oder in herausfordernden Gesprächssituationen mit Angehörigen.

„Pflegende nehmen Veränderungen oft als Erste wahr“, sagt Thumes. „Unsere Nähe zu den Patienten ist ein großer Wert – und eine Verantwortung. Sie verlangt Feinfühligkeit und Achtsamkeit, besonders wenn Therapieziele neu überdacht werden müssen. Der Palliativdienst stärkt diese Rolle, indem er fachliche Perspektiven bündelt und den Austausch im Sinne der Betroffenen fördert.“

Mehr Informationen über die Palliativmedizin im RoMed Klinikum Rosenheim: www.romed-kliniken.de/de/rosenheim/palliativmedizin.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Radsport: Birkedal gewinnt Guido Reybrouck Classic – grenke – Auto Eder überzeugt als Team

Radsport: Birkedal gewinnt Guido Reybrouck Classic – grenke – Auto Eder überzeugt als Team

Belgien / Raubling – Im Radsport feiert das U19-Team grenke – Auto Eder bei der Guido Reybrouck Classic in Belgien einen rundum gelungenen Auftritt: Julius Birkedal sichert sich den Gesamtsieg, dazu kommen Erfolge in der Team- und Nachwuchswertung.

Ein starkes Wochenende für das U19-Team grenke – Auto Eder: Beim zweitägigen Etappenrennen Guido Reybrouck Classic in Belgien präsentierte sich die Mannschaft geschlossen und erfolgreich. Am Ende stand der Gesamtsieg durch den Dänen Julius Birkedal, ergänzt durch weitere Top-Ergebnisse in der Gesamtwertung sowie den Gewinn der Team- und Nachwuchswertung.

Bereits im Auftaktzeitfahren über 11,4 Kilometer rund um Damme brachte sich das Team in eine gute Ausgangsposition. Birkedal belegte Rang zwei und hielt damit früh Kontakt zur Spitze im Gesamtklassement. Mit Sander Willems (6.), Enzo Hincapie (9.) und Karl Herzog (10.) schafften es gleich mehrere Fahrer von grenke – Auto Eder unter die besten Zehn.
Auf der zweiten Etappe über 120,3 Kilometer zeigte das Team erneut eine konzentrierte Leistung. In einem überwiegend flachen Rennen übernahm grenke – Auto Eder Verantwortung im Feld und war jederzeit präsent. Joshua Johnson sprintete auf Rang drei, während Birkedal seinen knappen Vorsprung verteidigte und sich den Gesamtsieg sicherte.

Teamleistung spiegeln sich in Wertungen 

Auch in den weiteren Wertungen spiegelte sich die geschlossene Teamleistung wider: Sander Willems wurde Vierter der Gesamtwertung und gewann zugleich die Nachwuchswertung. Zudem ging die Teamwertung an grenke – Auto Eder.
„Das war eine Mega-Teamleistung. Wir waren ständig vorn dabei, haben jede Attacke mitgenommen und das Rennen kontrolliert. Auch wenn es nicht viele Attacken gab – genau solche Tage musst du erst einmal souverän herunterfahren. Umso schöner, das Ganze mit dem Gesamtsieg zu krönen.“ so Julius Løvstrup Birkedal

Mit diesem Ergebnis bestätigt das U19-Team von Red Bull – Bora – hansgrohe seine gute Frühform. Als nächster Einsatz steht vom 3. bis 6. April das belgische Etappenrennen Ster van Zuid-Limburg auf dem Programm.
(Quelle: Pressemitteilung Red Bull – Bora – hansgrohe / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Umweltmobil in Eggstätt: Kostenlose Abgabe von Problemabfällen

Umweltmobil in Eggstätt: Kostenlose Abgabe von Problemabfällen

Eggstätt / Landkreis Rosenheim – Das Umweltmobil des Landkreises Rosenheim macht Halt in Eggstätt: Am Mittwoch, den 25. März, können Bürger ihre Problemabfälle von 12 bis 13 Uhr kostenlos am Wertstoffhof Eggstätt entsorgen.

Die Gemeinde Eggstätt informiert über einen Termin des Umweltmobils im Landkreis Rosenheim. Am Mittwoch, 25. März, steht das Umweltmobil von 12 bis 13 Uhr am gemeindlichen Wertstoffhof in Eggstätt bereit.
In diesem Zeitraum können private Haushalte Problemabfälle kostenfrei abgeben. Dazu zählen unter anderem Farb- und Reinigungsmittelreste, Chemikalien, Verdünner, Holz- und Pflanzenschutzmittel, Haushaltsbatterien, Säuren, Laugen sowie Ölfilter.
Problemabfälle enthalten Stoffe, die sowohl für die Umwelt als auch für die Gesundheit schädlich sein können. Sie dürfen daher nicht über den Hausmüll oder das Abwasser entsorgt werden, auch nicht in kleinsten Mengen.
(Quelle: Pressemitteilung Gemeinde Eggstätt / Beitragsbild: Symbolfoto re)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Montag, 23. März – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Lachen die Produktion von Abwehrzellen im Körper fördern kann?
Außerdem werden Stresshormone reduziert und Glückshormone ausgeschüttet.
Schon ein echtes Lachen kann also einen positiven Effekt auf Deine Gesundheit haben.

Vielleicht suchst Du heute ganz bewusst nach einem Moment, der Dich zum Lächeln bringt.

Wir wünschen Dir einen fröhlichen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Symbolfoto re)

In Kürze steht fest: Rosenheim wählt zwischen März und Erdogan

In Kürze steht fest: Rosenheim wählt zwischen März und Erdogan

Rosenheim – Im Rosenheimer Rathaus steigt die Spannung: Innpuls.me berichtet live von der Oberbürgermeister-Stichwahl. Die Wahllokale schließen um 18 Uhr – jetzt entscheidet sich, ob Amtsinhaber Andreas März (CSU) eine weitere Amtszeit erhält oder Herausforderer Abuzar Erdogan (SPD) das Rathaus übernimmt.

 

Liveticker:

19: Uhr  Da passt der Begriff „Paukenschlag“ mal wirklich: Die politische Sensation ist perfekt. Abuzar Erdogan wird der neue Rosenheimer Oberbürgemeister .Betretene Gesicher. 

18.54 Uhr: 66 von 68 Stimmbezirken sind ausgezählt – und noch immer ist Abuzar Erdogan von der SPD vor dem amtierenden Oberbürgmeister März. Eine Überraschung bahnt sich an.

18.50 Uhr: Wieder mal ein Blick in ein Rosenheimer Stadtteil: Die Kastenau hätte auf alle Fälle Andreas März (CSU) gewählt. Dort ist fertig ausgezählt – März hat 58 Prozent der Stimmen erhalten. Abuzar Erdogan ist auf 42 Prozent gekommen.

18.45 Uhr: 65 Jahre stellte die CSU in der Stadt Rosenheim den Oberbürgermeister. Nun könnte sich das ändern. Abuzar Erdogan führt immer noch. Zuletzt war mit Josef Sebald bis 1960 ein SPD-Mann an der Spitze.

18.35 Uhr: Es könnte tatsächlich zu einem politischen Paukenschlag in Rosenheim kommen: Ausgezählt 63 von 68 Stimmbezirken – und Abuzar Erdogan (SPD) führt immer noch – aktuell mit 52,9 Prozent. Andreas März (CSU) liegt mit 47,1 Prozent dahinter.

18.53 Uhr: Es zeichnet sich eine schlechte Wahlbeteiligung ab. 61 von 68 Stimmbezirken sind ausgezählt – und die Wahlbeteiligung liegt bei 37,9 Prozent.

18.31 Uhr: Blick in ein anderes Rosenheimer Stadtteil – auch Pang ist fertig ausgezählt. Da führt Andreas März (CSU) mit 56 Prozent. Abuzar Erdogan (SPD) kommt auf 44 Prozent.

18.28 Uhr: Aising ist fertig ausgezählt – Da führt Erdogan Abuzsar (SPD) mit 53,4 Prozent vor Andreas März (CSU) mit 46,6 Prozent.

18.25 Uhr: : Es bleibt eng. Andreas März aktuell bei 47,6 Prozent und Erdogan Abuzar bei 52,4 Prozent.

18.20 Uhr: Interessantes Detail,. Es gibt auch bereits wieder 22 ungültige Wahlzettel. 🤔

18.19 Uhr: Das Bild hat sich gedreht: Ausgezählt sind jetzt 21 von 68. Und nun führt Erdogan Abuzar (SPD) mit 53,5 Prozent vor Andreas März (CSU) mit 46,5 Prohzent.

17.50 Uhr: Zahlreiche Medien sind vor Ort, um die Ergebnisse direkt zu verfolgen.

18.13 Uhr: Jetzt ausgezählt: 4 von 68 – und Andreas März weiter vorn.

18.11 Uhr: Das erste Ergebnis ist da – und damit schaut es erst mal gut aus für den amtierenden Oberbürgermeister Andreas März. Er bekommt 59,3 Prozent. Erdogan Abuzar kommt auf 40,7 Prozent. Aber es ist auch erst das erste Wahllokal. 

Blick in Foyer. Foto: Innpuls.me

18.10 Uhr: Nach und nach treffen jetzt im Rosenheimer Rathaus mehr und mehr Politiker ein. Gerade eben eingetroffen ist jetzt die Rosenheimer Bundestagsabgeordnete und Staatssekretärin Daniela Ludwig.

18.08 Uhr: Die Wahlbeteiligung bei den Kommunalwahlen am 8. März 2026 lag bei 53, 2 Prozent. Spannend heute darum auch die Frage, ob es diesmal mehr oder gar noch weniger Rosenheimer werden, die von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht haben.

OB-Wahl 2026. Foto: Josefa Staudhammer

Das Warten auf die ersten Ergebnisse beginnt. 

18.00 Uhr: Nichts mehr geht in den Wahllokalen – und damit wandert der Blick von jetzt an auf die Leinwand im großen Rathaussaal., wo dann die Ergebnisse nach und nach eintreffen. Es gibt 68 Stimmbezirke, Wahlberichtig sind 46.777 Personen

17.55 Uhr:  Der amtierende Oberbürgermeister Andreas März kam bei den Kommunalwahlen vor 2 Wochen auf 39,1 Prozent. Abuzar Erdogan bekam 26,6 Prozent.

OB-Wahl MÄrz 2026 live vom Rathaus. Fotos: Innpuls.me
Die Wahllokale schließen erst  um 18 Uhr. aber im großen Rathaussaal im Rosenheimer Rathaus ist schon ganz schön was los. Fotos: Josefa Staudhammer
Frühlingsmarkt in Rosenheim: Sonne, volle Straßen und ein bunter Mix aus Angeboten

Frühlingsmarkt in Rosenheim: Sonne, volle Straßen und ein bunter Mix aus Angeboten

Rosenheim – Wer am heutigen Sonntag (22.3.2026)  durch die Rosenheimer Innenstadt unterwegs ist, merkt schnell: Der Frühlingsmarkt zieht die Menschen an. Seit dem Start um 9 Uhr füllen sich die Straßen zunehmend, am frühen Nachmittag gegen 14 Uhr herrscht reger Betrieb zwischen Ludwigsplatz, Mittertor und Fußgängerzone.
Frühlingsmarkt in Rosenheim März 2026. Fotos: Josefa Staudhammer
Stellenweise ist ein Durchkommen nur noch schwer möglich. Fotos: Josefa Staudhammer
Der Markt erstreckt sich quer durch die Innenstadt bis in die Münchener Straße und Richtung Bahnhofstraße.  Besucher schlendern, bleiben stehen, schauen, probieren – vielerorts bilden sich kleine Menschentrauben vor besonders gefragten Angeboten.

Breites Angebot – mit stärkerem regionalem Bezug

Das Sortiment zeigt sich gewohnt vielfältig: Haushaltswaren, Dekoartikel, Schmuck, Spielzeug und Mode wechseln sich mit kulinarischen Spezialitäten ab. Auffällig ist in diesem Jahr die stärkere Präsenz regionaler Anbieter, die ihre Produkte direkt vor Ort präsentieren.

Auch das gastronomische Angebot fällt umfangreicher aus als in den vergangenen Jahren. Zusätzliche Imbissstände sorgen dafür, dass Besucher zwischen süßen und herzhaften Speisen wählen können – entsprechend gut genutzt werden die Möglichkeiten.

Verkaufsoffener Sonntag bringt zusätzliche Besucher

Parallel zum Markt haben seit 12 Uhr zahlreiche Geschäfte in der Innenstadt geöffnet. Noch bis 17 Uhr können Besucher den Marktbesuch mit einem Einkaufsbummel verbinden. Auch hier zeigt sich eine hohe Frequenz, viele nutzen die Kombination aus Markt und offenem Einzelhandel.

Frühlingshafte Bedingungen begünstigen den Andrang

Für zusätzlichen Zulauf sorgt das Wetter: Strahlender Sonnenschein und milde Temperaturen schaffen angenehme Bedingungen für einen längeren Aufenthalt im Freien. Auch die Gastronomen profitierten – Cafès und Restaurants mit Sitzplätzen in de Sonne waren durchgehend voll belegt.
Der Frühlingsmarkt läuft noch bis 18 Uhr.
(Quelle: Artikel Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Josefa Staudhammer)

Ski-Saison2025/26 neigt sich dem Ende zu – Alpen Plus zufrieden mit Nachfrage

Ski-Saison2025/26 neigt sich dem Ende zu – Alpen Plus zufrieden mit Nachfrage

München und Region – Die Wintersaison 2025/26 neigt sich dem Ende zu, und die Alpen Plus Skigebiete blicken auf erfolgreiche Monate zurück. Während Sudelfeld bereits am heutigen Sonntag (22.3.2026) die Lifte stilllegt, halten Spitzingsee und Brauneck die Pisten noch für einige Wochen geöffnet. Trotz der frühen Winterferien und wechselhaften Wetterbedingungen konnten die Skigebiete durchgehend Betrieb anbieten und viele Besucher anlocken.

Betriebszeiten im Überblick
  • Sudelfeld: Saisonende am Sonntag, 22. März 2026
  • Spitzingsee: Lifte noch bis Sonntag, 29. März 2026 geöffnet
  • Brauneck: Zwei Lifte in Betrieb, Öffnung abhängig von Pistenverhältnissen; Kabinenbahn bis Ostermontag, 6. April; Wallbergbahn startet am Karfreitag, 3. April
    Saisonbilanz 2025/26

Die Skigebiete Sudelfeld, Spitzingsee und Brauneck verzeichnen eine positive Bilanz. Dank kalter Temperaturen und reichlich Schneefall im November konnte die Saison früh starten, durchgehend von Anfang Dezember bis Mitte März betrieben werden und viele Skifahrer begeistern.
„Mit dem Betrieb bis Mitte März haben wir unser Hauptziel erreicht. Sobald in den Tälern und in der Stadt der Frühling Einzug hält, sinkt die Nachfrage erfahrungsgemäß deutlich“, erklärt Egid Stadler, Geschäftsführer der Bergbahnen Sudelfeld.

Positiver Effekt durch frühe Faschingsferien

„Besonders positiv wirkten sich die frühen Faschingsferien aus, in denen das Wetter winterlich blieb. Sehr gut angenommen wurde zudem der ‚Mittwochskracher‘, der teilweise Besucherzahlen auf Wochenendniveau brachte“, ergänzt Antonia Asenstorfer, Geschäftsführerin der Brauneck- und Wallbergbahnen sowie der Alpenbahnen Spitzingsee.
Am Wallberg war in dieser Saison kein Rodelbetrieb ins Tal möglich, da die Schneedecke im unteren Bereich nicht ausreichte. Lediglich eine Teilstrecke zwischen Wallbergkircherl und Wallbergsattel war zeitweise geöffnet.

Den tagesaktuellen Anlagenbericht sowie weitere Informationen zu allen Gebieten finden Interessierte unter www.alpenplus.com.
(Quelle: Pressemitteilung Alpen Plus / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)
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Friedensdemo durch Rosenheimer Innenstadt – rund 150 Teilnehmer, starke Polizeipräsenz

Friedensdemo durch Rosenheimer Innenstadt – rund 150 Teilnehmer, starke Polizeipräsenz

Rosenheim – Am gestrigen Samstag (21.3.2026) zog ein Demonstrationszug unter dem Motto „Für den Frieden“ durch die Rosenheimer Innenstadt. Die Veranstaltung startete um 14 Uhr auf dem Max-Josefs-Platz und wurde von der Friedensinitiative Rosenheim organisiert.

Ziel der Initiative ist es, ein Zeichen für Frieden zu setzen und das Bewusstsein für gewaltfreie Konfliktlösungen zu stärken. Die Gruppe wurde am 11. März 2025 von Veronika Herwegh, Peggy Galic und Major a. D. Florian D. Pfaff gegründet. In ihrer Gründungspressemitteilung hieß es, die Initiative wolle „Hass, Hetze und Feindbilder, die Kriege fördern, bekämpfen und stattdessen Völkerverständigung, Interessenausgleich und Diplomatie unterstützen“ (wir berichteten).

Rund 150 Teilnehmer zogen durch die Rosenheimer Innenstadt. Foto: Gisela Schreiner

Rund 150 Teilnehmer zogen durch die Rosenheimer Innenstadt. Foto: Gisela Schreiner

Teilnahme und Ablauf

Bei der Kundgebung sprachen unter anderem Peggy Galic sowie zwei junge Mädchen am Mikrofon und plädierten für friedliche Lösungen in Konflikten. Während bei der Gründungskundgebung im März 2025 noch über 500 Teilnehmer gezählt wurden, lag die Zahl der Teilnehmer diesmal bei rund 150. Die Polizei war mit einer hohen Präsenz vor Ort, der Demonstrationszug verlief ruhig und ohne Zwischenfälle.
(Quelle: Artikel Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Gisela Schreiner)

Heilig-Geist-Straße, Rosenheim, 1962

Heilig-Geist-Straße, Rosenheim, 1962

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1962. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist die Heilig-Geist-Straße in Rosenheim.

Die drei alten Häuser gibt es längst nicht mehr – ebenso den Baumbestand daneben. Gegenüber steht heute ein Parkhaus.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Ab 30. März: Vollsperrung der Kreisstraße Ro 52 zwischen Tatzelwurm und Niederaudorf

Ab 30. März: Vollsperrung der Kreisstraße Ro 52 zwischen Tatzelwurm und Niederaudorf

Landkreis Rosenheim – Die Kreisstraße RO 52 zwischen Tatzelwurm und Niederaudorf (Landkreis Rosenheim) wird im Bereich vor Rechenau vom 30. März bis zum 22. April 2026 wegen Sanierungsarbeiten vollständig gesperrt. Grund für die Sperrung sind dringend notwendige Hangsicherungsarbeiten zwischen Tatzelwurm und Rechenau.

Das Landratsamt Rosenheim informiert: Die Tiefbauverwaltung des Landratsamtes Rosenheim führt diese Sicherungsmaßnahmen an der Böschung durch, um die Verkehrssicherheit langfristig zu gewährleisten. Als Umleitung wird der Verkehr über die Staatsstraße St 2089 nach Brannenburg und weiter über die Tatzelwurmstraße (mautpflichtig) geführt.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)