Rotary Club Rosenheim-Innenstadt zieht Bilanz zu Ukraine-Hilfe – Auszeichnung für  langjähriges Engagement

Rotary Club Rosenheim-Innenstadt zieht Bilanz zu Ukraine-Hilfe – Auszeichnung für langjähriges Engagement

Rosenheim – Der Rotary Club Rosenheim-Innstadt hat im Rahmen einer Clubversammlung im Gasthof Höhensteiger im Rosenheimer Stadtteil Westerndorf St. Peter über seine Hilfsaktivitäten für die Ukraine informiert. Nach Angaben des Clubs wurden seit Beginn der Zusammenarbeit mit Partnern in Cherkasy und weiteren internationalen Rotary Clubs umfangreiche Sach- und Geldspenden organisiert.

Insgesamt seien nach Angaben des Rotary Clubs rund 840.000 Euro sowie zahlreiche Sachspenden in die Ukraine gebracht worden. Dazu zählten unter anderem medizinische Geräte wie ein Röntgengerät, Medikamente, Infusions- und Verbandsmaterial sowie technische Ausrüstung wie Generatoren, Batterien und Solar-Wechselrichter. Die Lieferungen seien über bestehende rotarische Netzwerke unter anderem in Polen, Italien, der Schweiz und den USA koordiniert worden.

Langjähriges Engagement im Fokus

Eine zentrale Rolle innerhalb der Hilfsaktionen spielte nach Angaben des Rotary Clubs der frühere Präsident des RC Rosenheim-Innstadt, Hans-Georg Schmidt. Er habe die Hilfsprojekte über mehrere Jahre mitinitiiert und gemeinsam mit weiteren Mitgliedern sowie externen Unterstützern aus Wirtschaft und Kliniken vorangetrieben. Teilweise habe er sich auch selbst vor Ort in der Ukraine ein Bild der Lage gemacht.

Internationale Auszeichnung vergeben

Im Rahmen der Veranstaltung wurde Hans-Georg Schmidt von Governor Uli Kersting (Distrikt 1842) sowie Jan Ilzig von der Rotary Foundation mit der „Rotary Foundation Citation for Meritorious Service“ ausgezeichnet. Die Auszeichnung wird nach Angaben der Rotary Foundation weltweit nur in begrenzter Zahl vergeben und würdigt besonderes Engagement im Zusammenhang mit der Stiftungsarbeit.

Uli Kersting bezeichnete in seiner Laudatio das Engagement von Schmidt als vorbildlich innerhalb der rotarischen Gemeinschaft. Wörtlich sagte Kersting: „Deine Arbeit ist ein Geschenk für die Menschen in der Ukraine“.

Dank und Rückblick

Hans-Georg Schmidt dankte bei der Veranstaltung für die Auszeichnung und erinnerte zugleich an seinen verstorbenen Mitstreiter Ulli Heininger. Solche Projekte seien nur im internationalen Netzwerk von Rotary möglich, sagte Schmidt. Als weiteres Ziel wurde von ihm eine Ausweitung der Hilfsprojekte genannt.
(Quelle: Pressemitteilung Rotary Club Rosenheim-Innstadt / Beitragsbild: Rotary Club Rosenheim)

Ehrenamt gesucht: Qualipaten begleiten Jugendliche auf dem Weg ins Berufsleben

Ehrenamt gesucht: Qualipaten begleiten Jugendliche auf dem Weg ins Berufsleben

Rosenheim – Der Stadtjugendring Rosenheim sucht neue Ehrenamtliche für das Qualipaten-Projekt. Interessierte können sich bei offenen Informationssprechstunden an der VHS Rosenheim unverbindlich über das Engagement informieren.

Seit rund 20 Jahren begleiten die sogenannten Qualipatinnen und -paten Schüler im Landkreis Rosenheim beim Übergang von der Schule ins Berufsleben. Ziel ist es, Jugendliche über einen Zeitraum von ein bis zwei Jahren zu unterstützen und in ihrer schulischen sowie persönlichen Entwicklung zu stärken.
Die Ehrenamtlichen helfen unter anderem beim Lerncoaching, bei der Berufsorientierung und bei persönlichen Fragen. Voraussetzung ist vor allem Interesse an der Arbeit mit Jugendlichen und die Bereitschaft, sich regelmäßig zu treffen.

Die offenen Sprechstunden finden in der VHS Rosenheim, Stollstraße 1, Raum 11, statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Termine:
  • Dienstag, 21.04., 16:30–17:30 Uhr
  • Dienstag, 12.05., 16:30–17:30 Uhr
  • Montag, 15.06.2026, 16:30–17:30 Uhr

Weitere Informationen gibt es unter: www.stadtjugendring.de/projekt-qualipaten.
(Quelle: Pressemitteilung Stadtjugendring / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Neue Freie-Wähler-Gemeinderäte im Landkreis Rosenheim für ihr Amt geschult

Neue Freie-Wähler-Gemeinderäte im Landkreis Rosenheim für ihr Amt geschult

Stephanskirchen / Landkreis Rosenheim – Rund 30 neu gewählte Gemeinderäte der Freien Wähler aus dem Landkreis Rosenheim haben kürzlich an einer Schulungsveranstaltung in Stephanskirchen (Landkreis Rosenheim) teilgenommen. Im Mittelpunkt standen die Grundlagen der kommunalen Arbeit sowie die Vorbereitung auf das neue Mandat.

Die Veranstaltung fand im Hofcafé „Beim Kerner“ statt. Begrüßt wurden die Teilnehmer vom FW-Kreisvorsitzenden Sepp Hofer. Er ging dabei auch auf das Ergebnis der Landratswahl ein und bedankte sich bei der Bezirksrätin Barbara Stein für die Organisation der Schulung.
Im Anschluss richtete der Landtagsabgeordnete Sepp Lausch ein Grußwort an die Anwesenden. Er verwies auf die Ergebnisse der Freien Wähler im Landkreis sowie in Bayern und sprach den kommunalen Mandatsträgern seine Unterstützung aus. Die Teilnehmer bezeichnete er dabei als „absolute Basisdemokraten“ und dankte für das ehrenamtliche Engagement.

Ablauf von Gemeinderatssitzungen erläutert

Das Hauptreferat hielt Daniel Wendrock, Bürgermeister von Rott am Inn und neu gewählter Kreisrat. Der Diplom-Verwaltungswirt erläuterte unter anderem den Ablauf von Gemeinderatssitzungen sowie die Rechte und Pflichten kommunaler Mandatsträger. Im Anschluss beantwortete er zahlreiche Fragen der Teilnehmer. Auch der Austausch zwischen neuen und erfahrenen Mandatsträgern spielte eine Rolle.

Eine weitere Schulung zum Thema Baurecht ist nach Angaben der Veranstalter noch vor der Sommerpause geplant. Die Teilnahme soll laut Mitteilung auch für Mandatsträger anderer Gruppierungen möglich sein.
(Quelle: Pressemitteilung Abgeordnetenbüro Josef Lausch / Beitragsbild: Abgeordnetenbüro Josef Lausch)

Frühkindliche Reflexe und ihr Einfluss auf das Lernen – Vortrag in Bad Aibling

Frühkindliche Reflexe und ihr Einfluss auf das Lernen – Vortrag in Bad Aibling

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Der Verein „Zukunft gestalten“ lädt zu einem Vortrag über frühkindliche Reflexe und deren Einfluss auf das Lernen ein. Die Veranstaltung findet in Bad Aibling (Landkreis Rosenheim) statt und richtet sich an Eltern, Pädagogen und Interessierte.

Am Dienstag, 21. April 2026, um 19.30 Uhr spricht Petra Winkelmann (INPP) in der Raphael-Schule Bad Aibling  (Ebersberger Straße 28, 83043 Bad Aibling) im Rahmen der Reihe „Waldorfpädagogik heute“ über die Auswirkungen anhaltender frühkindlicher Reflexe auf Lernfähigkeit, Leistungsvermögen und Sozialverhalten von Kindern.

Die Referentin stellt dabei vier primäre Reflexe vor und erläutert deren mögliche Auswirkungen auf Bewegungsmuster, Stift- und Sitzhaltung, Selbstorganisation sowie die emotionale Entwicklung. Zudem geht sie auf das Konzept der neuromotorischen Reife ein, das neue Perspektiven auf kindliches Verhalten eröffnen soll.

Der Vortrag richtet sich an Eltern, Pädagogen und Interessierte. Der Eintritt beträgt 8 Euro, Ermäßigungen sind möglich. Eine Teilnahmebestätigung wird ausgestellt.
(Quelle: Pressemitteilung Verein Zukunft gestalten / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Biber-Kadaver aus Mühlbach geborgen – Feuerwehr und DLRG im Einsatz

Biber-Kadaver aus Mühlbach geborgen – Feuerwehr und DLRG im Einsatz

Traunstein – In Traunstein haben Feuerwehr und DLRG kürzlich einen Tierkadaver aus dem Mühlbach geborgen. Passanten hatten den toten Biber am Wehr nahe des Schwimmbads entdeckt und die Rettungskräfte verständigt.

Nach der Alarmierung rückten rund 20 Einsatzkräfte der Feuerwehr Traunstein sowie der DLRG Traunstein-Siegsdorf aus. Vor Ort bestätigte sich der Fund eines im Wasser treibenden Tierkörpers.
Gemeinsam konnte der Kadaver eines Bibers rasch geborgen werden. Zum Einsatz kam dabei ein Strömungsretter, der am Kran eines Rüstwagens der Feuerwehr gesichert war. Für die Dauer der Arbeiten wurde die Schleuse kurzzeitig geschlossen.

Nach Angaben der Einsatzkräfte befand sich das Tier bereits mehrere Tage im Wasser. Die Bergung war nach rund 45 Minuten abgeschlossen. Die ebenfalls alarmierte Wasserwacht konnte den Einsatz bereits auf der Anfahrt abbrechen.
(Quelle: Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: DLRG Traunstein-Siegsdorf)

Parteifreie/ÜWG ziehen Bilanz nach Kommunalwahlen und wählen neue Vorstandschaft

Parteifreie/ÜWG ziehen Bilanz nach Kommunalwahlen und wählen neue Vorstandschaft

Neubeuern / Landkries Rosenheim – Der Kreisverband Rosenheim der Parteifreien/ÜWG hat bei seiner Jahreshauptversammlung in Neubeuern  die Ergebnisse der zurückliegenden Kommunalwahlen analysiert und eine neue Vorstandschaft gewählt. Im Mittelpunkt standen zudem strukturelle Fragen der Zusammenarbeit im Landkreis.

Unterschiedliche Ergebnisse auf Gemeinde- und Kreisebene

Bei der Versammlung im „Beurer Hof“ in Neubeuern (Landkreis Rosenheim)  berichtete der Vorsitzende Georg Huber über die kommunalen Wahlergebnisse. Die Parteifreien/ÜWG seien demnach weiterhin in vielen Gemeinden stark vertreten. In 22 der 46 Städte und Gemeinden im Landkreis stellen sie nach eigenen Angaben die Bürgermeister, teils mit deutlichen Mehrheiten.
Genannt wurden unter anderem Christoph Schneider in Neubeuern mit 95,2 Prozent Zustimmung sowie Holger Steiner, der in Flintsbach mit knapp 60 Prozent gewählt wurde.

Auf Kreisebene fiel die Bilanz weniger positiv aus. Dort verlor die Gruppierung einen Sitz im Kreistag und stellt nun fünf Mandate. Nach Einschätzung aus der Versammlung profitieren dort weiterhin etablierte Parteien vom sogenannten Listenkreuz.

Georg Huber wird in diesem Zusammenhang mit den Worten zitiert: „Man kann sich über Erfolge freuen, aber wichtiger ist, dass es den Gemeinden gut geht – egal, ob man ein Parteibuch hat oder nicht.“ Zudem betonte er die Bedeutung der überparteilichen Zusammenarbeit in den Kommunen.

Thema Verwechslung mit Freien Wählern

Ein weiterer Punkt der Diskussion war die nach Ansicht der Parteifreien/ÜWG wiederkehrende Verwechslung mit den Freien Wählern. Diese seien als Partei auch auf Landes- und Bundesebene aktiv, während die Parteifreien/ÜWG bewusst ausschließlich auf kommunaler und Kreisebene tätig seien. Nach Einschätzung des Kreisverbands beeinflusse diese Verwechslung auch Wahlergebnisse.

Neue Struktur und Vorstand gewählt

Zur besseren regionalen Vernetzung sollen künftig vier Gebietsvertreter eingesetzt werden: für den Norden Thomas Weber (Soyen), für den Süden Christoph Schneider (Neubeuern), für den Westen Johannes Zistl (Feldkirchen-Westerham) und für den Osten Andreas Friedrich (Prien).

Die im März neu gewählten Bürgermeister stellten sich ebenso kurz vor wie die fünf Kreisräte Georg Huber (Samerberg), Susanne Grandauer (Nußdorf), Johannes Zistl (Feldkirchen-Westerham), Andreas Friedrich (Prien) und Karl Liegl (Flintsbach).

Bei den Vorstandswahlen wurde Georg Huber als erster Vorsitzender bestätigt, ebenso Christoph Schneider als zweiter Vorsitzender. Neue Kassierin ist Nicole Bauer-Schäfer (Edling), neue Schriftführerin Eva Lagler (Flintsbach). Als Revisoren wurden Veronika Wiesböck und Georg Gäch gewählt.

Als Beisitzer gehören dem Gremium künftig unter anderem Vertreter aus zahlreichen Gemeinden des Landkreises an, darunter Bad Feilnbach, Flintsbach, Prien, Stephanskirchen, Riedering, Soyen, Kolbermoor, Brannenburg und Pfaffing.

Beitragsanpassung beschlossen

Abschließend beschloss die Versammlung eine Erhöhung des Mitgliedsbeitrags für Ortsvereine von 30 auf 50 Euro. Der Beitrag pro Mandatsträger bleibt unverändert bei fünf Euro
(Quelle: Pressemitteilung .Parteifreie /ÜWG Kreisverband Rosenheim / Beitragsbild: Parteifreie /ÜWG Kreisverband Rosenheim) 

Sven Hannawald in Bad Endorf: Ein Abend über Druck, Grenzen und mentale Gesundheit

Sven Hannawald in Bad Endorf: Ein Abend über Druck, Grenzen und mentale Gesundheit

Bad Endorf / Landkreis Rosenheim – Die Gesundheitswelt Chiemgau AG hat in Bad Endorf im Rahmen ihres Betrieblichen Gesundheitsmanagements gemeinsam mit der AOK Bayern einen Themenabend zur mentalen Gesundheit veranstaltet. Im Mittelpunkt stand der ehemalige Skispringer Sven Hannawald, der offen über Leistungsdruck und psychische Belastungen im Spitzensport sprach.

Burnout-Entstehung braucht Zeit

Zum Auftakt hielt der Psychologe Dr. Philipp Hubert einen Vortrag zur Burnout-Prävention. Er erklärte, dass sich psychische Erkrankungen wie Depressionen in der Regel nicht plötzlich entwickeln, sondern über längere Zeiträume entstehen – und entsprechend auch die Stabilisierung Zeit benötige.
Im Anschluss wurde die Dokumentation „Seelenstark – Sven Hannawalds Sprung zurück ins Leben“ gezeigt, die seinen Weg durch eine Phase mentaler Erschöpfung nachzeichnet.

„Ich war im Kopf oft schon beim nächsten Sprung“

In der Gesprächsrunde schilderte Hannawald seine damalige Situation im Spitzensport. Deutlich wurde, wie stark mentale Belastung und fehlende Erholungsphasen zusammenwirkten. „Wir haben alle denselben Sport gemacht. Aber die anderen konnten ein sprungfreies Wochenende auch wirklich zum Abschalten nutzen“, so Hannawald. Bei ihm sei das anders gewesen: „Ich war im Kopf oft schon beim nächsten Sprung und konnte meine Akkus nicht richtig auffüllen.“

Neben dem sportlichen Umfeld hätten auch persönliche Erfahrungen eine Rolle gespielt, etwa frühe Trennungen im Internat. Dadurch habe sich ein starker Fokus auf Leistung entwickelt, da dieser Bereich kontrollierbar gewesen sei. Aus heutiger Sicht seien fehlende mentale Pausen ein zentraler Faktor der damaligen Überlastung gewesen.

Leistungssport trotz Belastung

Auf die Frage aus dem Publikum, ob er seinen Kindern Leistungssport empfehlen würde, antwortete Hannawald: „Absolut. Besonders in der heutigen Zeit, weil sie beim Training nicht die ganze Zeit am Handy hängen.“

„Mental Gesundheit braucht eigenes Handeln“

Psychologe Dr. Philipp Hubert fasste die Diskussion zum Abschluss zusammen: „Unterstützung durch das Unternehmen ist wie die Mitgliedschaft im Fitnessstudio: Der Arbeitgeber stellt die Mittel bereit, doch aktiv werden muss der Einzelne. Das ist bei der mentalen Gesundheit nicht anders.“
Im Anschluss nutzten viele Besucher die Gelegenheit zum persönlichen Austausch mit Sven Hannawald.
(Quelle: Pressemitteilung Gesundheitswelt Chiemgau AG / AOK Bayern / Beitragsbild: Copyright Alexandra Hartmann / Gesundheitswelt Chiemgau AG)

15. Wasserburger Lauf: Benefizlauf für das Mehrgenerationenhaus steht bevor

15. Wasserburger Lauf: Benefizlauf für das Mehrgenerationenhaus steht bevor

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Am Sonntag,  26. April, wird die Wasserburger Altstadt (Landkreis Rosenheim) erneut zur Laufstrecke: Der 15. Wasserburger Lauf verbindet Sport und Benefiz – jede Teilnahme unterstützt das Mehrgenerationenhaus Wasserburg mit seinen Angeboten für Kinder, Familien und Senioren.

Anmeldung noch möglich

Die Online-Anmeldung ist noch bis 24. April unter www.wasserburgerlauf.de
möglich. Kurzentschlossene können sich am Veranstaltungstag auch direkt vor Ort in der Herrengasse registrieren.

Die Startzeiten im Überblick:
  • Walker: 13:30 Uhr
  • Zwergerllauf: 14:15 Uhr
  • Hauptlauf: 15:00 Uhr

„Die Startgebühr fließt vollständig in die Arbeit des Mehrgenerationenhauses und hilft uns dabei, wichtige soziale Projekte zu realisieren. Wir sind dankbar, dass uns die Stadt Wasserburg samt Badria, der Wirtschaftsförderungsverband, die Firmen Meggle und Bauer und viele weitere Partner nach wie vor zur Seite stehen. Mit der Sparkasse Wasserburg haben wir darüber hinaus einen Gold-Sponsor gewinnen können,“ berichtet Nina Lau, Leiterin des Mehrgenerationenhauses.

Rahmenprogramm für die ganze Familie

Neben den Läufen ist in der Altstadt ein umfangreiches Programm geplant. Dazu gehören ein Kinderprogramm mit Kinderschminken und Glitzertattoos, eine Hüpfburg der Sparkasse, Musik von DJ DEFRA sowie ein Auftritt der Kindertanzgruppe „Tanzen mit Schalli“. Ergänzt wird das Angebot durch eine Tombola mit Preisen wie Familienkarten für die Wendelstein-Zahnradbahn, ein 3-Gänge-Menü im Herrenhaus sowie weitere Sachpreise.

Unterstützung für soziale Angebote

Mit den Einnahmen werden verschiedene Projekte im Mehrgenerationenhaus finanziert – darunter Kidsclub, Kreativ- und Strickangebote, Smartphone-Sprechstunden für Seniorinnen und Senioren sowie das Repaircafé.
(Quelle: Pressemitteilung Mehrgenerationenhaus Wasserburg / Kinderschutzbund Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Kinderschutzbund Rosenheim)

Kiebitz-Küken im Landkreis Rosenheim: Wasserstellen entscheiden über Überleben

Kiebitz-Küken im Landkreis Rosenheim: Wasserstellen entscheiden über Überleben

Landkreis Rosenheim – Im Landkreis Rosenheim hat die Brutzeit des Kiebitzes begonnen. Auf Äckern und Wiesen sind bereits Nester angelegt, in den kommenden Wochen werden die ersten Küken schlüpfen. Für deren Entwicklung spielt vor allem eines eine zentrale Rolle: ausreichend Wasser in der Landschaft.

Feuchte Senken als entscheidender Lebensraum

Kiebitzküken sind sogenannte Nestflüchter. Kurz nach dem Schlüpfen verlassen sie das Nest und werden von den Altvögeln zu geeigneten Nahrungsplätzen geführt. Entscheidend sind dabei feuchte Senken und kleine Wasserstellen.
Dort finden die Küken Insekten und andere Kleinstlebewesen – ihre wichtigste Nahrungsquelle. Gleichzeitig benötigen sie Wasser zum Trinken, besonders in trockenen Frühjahrsphasen.

Fehlen diese feuchten Bereiche, sinken die Überlebenschancen deutlich. Auf trockenen, intensiv genutzten Flächen finden die Jungvögel kaum Nahrung, was laut Fachstellen häufig zu Verlusten führt.
Im Landkreis Rosenheim werden deshalb gemeinsam mit Landwirten und Ehrenamtlichen gezielt Senken erhalten oder temporär wasserführende Mulden auf Feldern und Wiesen geschaffen. Bereits kleine Wasserflächen auf Feldwegen können dabei eine wichtige Rolle spielen.

„Ein besonderer Dank gilt bereits vielen Landwirten, die durch umsichtiges Handeln einen wichtigen Beitrag zum Kiebitzschutz leisten. Der Erhalt dieser zum Teil gesetzlich geschützten Senken, ist nicht nur für den Kiebitz so wichtig, sondern trägt auch insgesamt zu einer vielfältigen und widerstandsfähigen Agrarlandschaft bei“, so Elisabeth Knapp vom Landschaftspflegeverband Rosenheim, der das Kiebitzschutz-Projekt betreut.

Rücksicht in der Natur wichtig

Auch die Bevölkerung kann laut Projektverantwortlichen zum Schutz beitragen. Spaziergänger werden gebeten, Hunde anzuleinen und auf den Wegen zu bleiben. Gesperrte Bereiche sollten unbedingt gemieden werden, da sich dort häufig Brutplätze und wichtige Rückzugsräume befinden.
Störungen führen zu Stress bei den Altvögeln und können die Aufzucht der Küken gefährden. Der Kiebitzschutz ist damit eng an funktionierende Lebensräume gebunden – entscheidend sind Wasserstellen, ausreichend Deckung und möglichst wenig Störung.

Das Projekt „Netzwerke für den Kiebitz“ wird in den Landkreisen Rosenheim, Altötting und Traunstein umgesetzt und vom Bayerischen Naturschutzfonds sowie dem Bezirk Oberbayern gefördert.
(Quelle: Pressemitteilung Gemeinde Eiselfing / Beitragsbild: Copyright Margit Böhm)

10 Jahre Stifterkreis Zukunft: Über 7 Millionen Euro Stiftungskapital aufgebaut

10 Jahre Stifterkreis Zukunft: Über 7 Millionen Euro Stiftungskapital aufgebaut

Rosenheim / Bad Aibling – Der Stifterkreis Zukunft der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling hat sein zehnjähriges Bestehen gefeiert. Seit der Gründung im Jahr 2016 hat sich die Stiftungsgemeinschaft nach eigenen Angaben deutlich entwickelt – aus einem Startkapital von 100.000 Euro ist ein Stiftungsvermögen von inzwischen über 7 Millionen Euro entstanden.

Breite Förderung in der Region

Der Stifterkreis Zukunft wurde 2016 mit dem Leitgedanken „Gemeinsam. Individuell. Fördern.“ als Dachstiftung gegründet. Ziel ist es, Menschen in der Region eine unkomplizierte Möglichkeit zu bieten, eigene Stiftungsfonds einzurichten und damit gemeinnützige Projekte zu unterstützen.

Bereits ab einem Kapital von 25.000 Euro kann laut Angaben der Stiftung ein eigener Fonds eingerichtet werden – zu Lebzeiten oder per Testament. Die Errichtung ist kostenfrei. Die Stifterinnen und Stifter legen dabei selbst Namen, Zweck und begünstigte Organisationen fest. Das Kapital bleibt dauerhaft erhalten, gefördert wird ausschließlich aus den Erträgen der gemeinschaftlichen Anlage.

Der Stifterkreis übernimmt nach eigenen Angaben die gesamte Verwaltung, sodass sich die Stifter auf die inhaltliche Ausrichtung ihres Engagements konzentrieren können.

Knapp 650.000 Euro ausgeschüttet

Seit der Gründung wurden laut Stifterkreis insgesamt knapp 650.000 Euro an Fördermitteln vergeben. Unterstützt wurden mehr als 80 gemeinnützige Organisationen und Projekte in der Region und darüber hinaus.
Im Jahr 2025 belief sich die Fördersumme auf 120.270 Euro, die an 29 Vereine und Organisationen aus den Bereichen Sport, Bildung, Kultur, Jugend- und Altenhilfe sowie Umwelt- und Tierschutz gingen.

„Die Entwicklung des Stifterkreis Zukunft in den vergangenen zehn Jahren zeigt, wie groß das Vertrauen in unsere Stiftungsarbeit ist. Jeder Beitrag hilft dabei, Projekte zu fördern, die das gesellschaftliche Leben ganz konkret verbessern und unsere Region stärken“, wird Alexa Dietz in der Mitteilung zitiert.

Jubiläumsfeier in Rosenheim

Das zehnjährige Bestehen wurde am 14. April 2026 im Sparkassenhochhaus in Rosenheim gefeiert. Rund 100 geladene Gäste, darunter Stifterinnen und Stifter sowie Vertreter aus Politik und Gesellschaft, nahmen am Festakt im 11. Obergeschoss teil.

Neben einem Rückblick auf die Entwicklung stand ein Podiumsgespräch mit dem Titel „Stiftungen gestalten und Wirkung entfalten“ im Mittelpunkt. Diskutiert wurde dabei über die Bedeutung und Wirkung von Stiftungsengagement. Musikalisch gestaltet wurde der Abend von Schülerinnen der Mädchenrealschule Rosenheim. Weitere Informationen unter www.stifterkreis-zukunft.de
(Quelle: Pressemitteilung Stifterkreis Zukunft / Beitragsbild: Copyright Stifterkreis Zukunft)

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Schlangen als Heimtiere: Viel Ruhe, wenig Bewegung – und oft Missverständnisse

Schlangen als Heimtiere: Viel Ruhe, wenig Bewegung – und oft Missverständnisse

Bayern / Deutschland – Schlangen gelten als faszinierende Heimtiere, werden aber häufig falsch eingeschätzt. Wer zum ersten Mal über eine Schlange als Mitbewohner nachdenkt, hat meist ein lebhaftes Bild im Kopf: ein Tier, das sich aktiv durchs Terrarium bewegt und seine Umgebung erkundet. In der Realität verbringen viele Schlangen jedoch lange Zeit nahezu regungslos an einem Ort – ein völlig normales, artspezifisches Verhalten. Wer sich für eine Schlange interessiert, sollte sich laut Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) im Vorfeld genau über die jeweilige Art informieren. Denn je nach Lebensweise zeigen die Tiere sehr unterschiedliche Verhaltensweisen: Einige graben sich ein, andere nutzen die Höhe ihres Terrariums, wieder andere verharren lange in Lauerstellung.

Grabende Arten: Rückzug statt Dauerbewegung

„Grabende Schlangen verbringen den Großteil ihres Lebens am oder direkt im Boden“, erklärt Dr. Birgit Rüschoff, Fachtierärztin für Reptilien. „Wenn sie sich eingraben oder eng an das Bodensubstrat anschmiegen, fühlen sie sich sicher. Gerne verbringen sie auch viel Zeit in ihren Rückzugsorten und Verstecken.“
Für Halter bedeutet das: Diese Tiere sind häufig nicht sichtbar. Das sei jedoch kein Nachteil, sondern Ausdruck eines stressarmen Lebens. Zu den typischen grabenden Arten zählen etwa Sandboas oder Hakennasennattern. Sie benötigen einen geeigneten, grabfähigen Bodengrund sowie mehrere Versteckmöglichkeiten.

Grabende Schlangen eignen sich besonders für Menschen, die kein dauerhaft sichtbares Tier erwarten, naturnahe Terrariengestaltung schätzen und ein ruhiges Tier bevorzugen.

Kletternde Arten: mehr Aktivität in der Höhe

„Kletternde oder teil-kletternde Schlangen nutzen die Höhe des Terrariums – man stellt es für sie in der Regel vertikal auf, weil es nicht so viel Bodenfläche braucht“, erklärt die Expertin. „Die Tiere liegen häufig zusammengerollt auf Ästen oder erhöhten Plätzen und beobachten ihre Umgebung. Für Schlangen sind sie aktiv – dennoch sind auch hier lange Ruhephasen normal und Bewegung erfolgt meist gezielt und zu festen Zeiten, etwa in der Dämmerung.“

Arten wie Kornnattern und Strumpfbandnattern gehören zu den etablierten Heimtieren dieser Gruppe. Durch ihre Kletteraktivität sind sie oft besser sichtbar, benötigen jedoch ebenfalls Rückzugsmöglichkeiten und geschützte Bereiche im Terrarium.

Diese Schlangen eignen sich für Halter, die ihr Tier häufiger beobachten möchten, ein strukturiertes Terrarium gestalten wollen und bereit sind, mehr Raum in der Höhe einzuplanen.

Lauernde Arten: Geduld statt Bewegung

„Lauerjäger bewegen sich am wenigsten – und genau das verunsichert viele Einsteiger. Insbesondere Kinder fragen schnell, warum sich die Schlange denn gar nicht bewegt“, so Dr. Rüschoff. „Diese Tiere sind darauf spezialisiert, reglos auf ihre Beute zu warten, manchmal über Tage hinweg. Bewegung ist für sie kein Selbstzweck, sondern kostet Energie.“
Der bekannteste Vertreter dieser Gruppe ist der Königspython. Er verbringt viel Zeit eingerollt in Verstecken und wird vor allem nachts aktiv. Auch kleinere Boa-Arten zählen zu den Lauerjägern. Entscheidend für ihr Wohlbefinden sind enge Verstecke und möglichst konstante Bedingungen im Terrarium.

Lauernde Arten passen besonders zu Haltern, die ein ruhiges, berechenbares Tier bevorzugen und keine permanente Aktivität erwarten.

Fazit: Ruhe ist kein Warnsignal

Nicht jede Schlange eignet sich für jeden Halter. Entscheidend ist, die Bedürfnisse der jeweiligen Art zu kennen. Denn geringe Bewegung ist bei Schlangen in der Regel kein Zeichen von Krankheit, sondern Teil ihres natürlichen Verhaltens.

„Ein Grundsatz lautet: Eine ruhige Schlange ist meist eine entspannte Schlange“, so Dr. Rüschoff. Solange Futteraufnahme, Häutung und Körperhaltung unauffällig sind, ist wenig Bewegung kein Warnsignal, sondern normaler Bestandteil des Schlangenalltags.
(Quelle: Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Ehrlicher Finder gibt Rucksack mit 5.260 Euro ab

Ehrlicher Finder gibt Rucksack mit 5.260 Euro ab

München – In einer Münchner S-Bahn ist ein ungewöhnlicher Fund gemacht worden: Ein liegen gelassener Rucksack mit einer hohen Bargeldsumme ist bei der Bundespolizei abgegeben worden.

Am Mittwochabend (15.4.2026) wurde in einer stadteinwärts fahrenden S-Bahn der Linie S8 ein roter Rucksack vergessen. Darin befand sich nach Angaben der Bundespolizei eine größere Menge Bargeld in verschiedenen Währungen – insgesamt umgerechnet rund 5.260 Euro, darunter Scheine aus dreizehn unterschiedlichen Währungen, auch aus mehreren südamerikanischen Staaten. Zum Inhalt gehörten zudem übliche Reiseutensilien.

Ein ehrlicher Finder übergab den Rucksack am Münchner Ostbahnhof an die Bundespolizei. Die Beamten stellten die Fundsache sicher und konnten im weiteren Verlauf den mutmaßlichen Eigentümer ermitteln: einen 45-jährigen paraguayischen Staatsangehörigen.

Da bislang keine Kontaktdaten vorliegen und der Mann keinen Wohnsitz in Deutschland hat, wurde der Rucksack schließlich an das Fundbüro am Ostbahnhof übergeben.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizeidirektion München / Beitragsbild: Bundespolizei)