Mann schläft in Papierkorb ein – Polizei rückt an

Mann schläft in Papierkorb ein – Polizei rückt an

Rosenheim – Ein ungewöhnlicher Einsatz hat sich am Donnerstag (9.4.2026) in der Chiemseestraße ereignet. Passanten hatten der Polizei gemeldet, dass auf einem Parkplatz eine Person teilweise in einem Müll- bzw. Papierkorb liegen soll – offenbar mit einer Weinflasche in der Hand.

Vor Ort bestätigte sich die skurrile Situation: Die Beamten trafen einen 45-jährigen Mann aus Stephanskirchen an, der tatsächlich schlafend halb im Papierkorb lag. Mehrere Weckversuche waren nötig, bevor der Mann schließlich wieder ansprechbar war.
Ein Atemalkoholtest ergab anschließend einen Wert von über drei Promille.

Der 45-Jährige wurde in Gewahrsam genommen und verbrachte den weiteren „Rausch“ in einer Ausnüchterungszelle – dort dann immerhin mit Matratze und Decke.
(Quelle: Pressemittteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

60 Kilogramm Bärlauch sichergestellt

60 Kilogramm Bärlauch sichergestellt

Nußdorf am Inn – Eine größere Sammelaktion von Bärlauch hat jüngst im Gemeindebereich Nußdorf (Landkreis Rosenheim)  die Polizei beschäftigt. Auslöser waren mehrere Hinweise auf Personen, die in einem Waldstück bei Guggenau Wildpflanzen in größerem Umfang ernten sollten. Vor Ort bestätigte sich der Verdacht.

Eine Streife der Polizeiinspektion Brannenburg traf insgesamt neun österreichische Staatsbürger an, die gemeinsam Bärlauch sammelten. In mehreren Müllsäcken hatten sie bereits rund 60 Kilogramm der Pflanzen zusammengetragen.

Nach Angaben der Personen lag eine Erlaubnis des Grundstückseigentümers vor, was sich nach Rücksprache mit diesem auch bestätigte.

Allerdings reicht diese Zustimmung allein nicht aus: Nach dem Bundesnaturschutzgesetz ist für die gewerbsmäßige Entnahme wild wachsender Pflanzen zusätzlich eine Genehmigung der Naturschutzbehörde erforderlich. Diese konnte nicht vorgelegt werden.

Gegen alle Beteiligten wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Der bereits gesammelte Bärlauch wurde sichergestellt und nach Abstimmung mit der Naturschutzbehörde an den Grundstückseigentümer übergeben.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das Sammeln von Wildpflanzen und Pilzen in geringen Mengen für den Eigenbedarf erlaubt ist. Für größere, insbesondere gewerbliche Mengen sind jedoch immer sowohl die Zustimmung des Grundstückseigentümers als auch die Genehmigung der Naturschutzbehörde notwendig.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Brannenburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Innpuls-Tagebuch – Hinter den Schlagzeilen: Zwischen Osterruhe und leisen Abschieden

Innpuls-Tagebuch – Hinter den Schlagzeilen: Zwischen Osterruhe und leisen Abschieden

Rosenheim – Stell dir vor, wir sitzen zusammen bei einem Kaffee – und ich erzähle dir, was uns diese Woche nicht mehr losgelassen hat. Genau darum geht es im Innpuls-Tagebuch: Wir werfen einen persönlichen Blick auf Themen, die wir sonst neutral berichten. Diesmal geht es um die ungewohnte Ruhe rund um die Osterfeiertage – und um Entwicklungen, die sich leise, aber sichtbar durch unsere Stadt ziehen.

Eintrag vom Freitag, 10. April 2026

Osterfeiertage und Osterferien – das spürt man auch bei uns in der Redaktion. Es wird ruhiger. Weniger Termine, weniger Trubel, ein bisschen Zeit zum Durchatmen. Aber wer glaubt, dass es deshalb nichts zu berichten gibt, der irrt.

Manchmal sind es gerade die stilleren Momente, in denen einem Dinge besonders auffallen.
So ging es uns bei einem kurzen vorösterlichen Spaziergang durch Rosenheim. Ohne konkreten Anlass, einfach mal raus – und dabei sind wir wieder auf einige Geschäfte gestoßen, die schließen oder bereits geschlossen haben. Diese spürbaren Zeichen des Wandels gibt es nicht erst seit gestern. Aber sie sind eben wieder ein Stück mehr geworden.

Mit Süd-Gummi in der Münchener Straße 42 trifft es ein traditionsreiches Unternehmen. Ein Geschäft, das viele wahrscheinlich schon seit Jahren – vielleicht sogar seit Jahrzehnten – kennen. Solche Namen verschwinden nicht einfach nur aus dem Stadtbild. Sie nehmen auch ein Stück Erinnerung mit.

Und dann ist da noch der gemeinsame Store von Vero Moda und Jack & Jones in der Münchener Straße 7. Auch hier: Schluss, aus, vorbei. Wieder ein Laden weniger in der Innenstadt.

Zwischen Aufschrei und Realität

Und wie immer, wenn wir über Geschäftsschließungen berichten, ist der Aufschrei – vor allem in den sozialen Medien – groß. Das Thema Rosenheimer Innenstadt ist seit Jahren ein Dauerreizthema. Zu viele Leerstände, zu unattraktiv – die Kritik ist bekannt, die Diskussionen wiederholen sich.

Das Gegensteuern fällt schwer. Auch wenn es Ansätze gibt.

So hat das Rosenheimer Citymanagement zum Jahreswechsel damit begonnen, mit Schaufenster-Folierungen auf leerstehende Geschäfte aufmerksam zu machen – zum Beispiel in der Innstraße. Das Projekt trägt den Namen „FreiRaumRosenheim“. Die bunten Gestaltungen sollen nicht nur ins Auge fallen, sondern auch potenzielle Pächter auf freie Flächen aufmerksam machen.

Begleitet wurde das Ganze von einer Mitmach-Aktion: Gesucht wurden Ideen, was in den leerstehenden Läden entstehen könnte. Als kleiner Anreiz gab es einen 10-Euro-Cityscheck-Gutschein für besonders kreative Vorschläge.

Und die ließen nicht lange auf sich warten. Auf Instagram reichte die Bandbreite von Flohmarktflächen über einen Comedyclub bis hin zu einem Indoorspielplatz oder Bio-Markt. „Tolle Idee, alle zu fragen, was dort rein könnte“, lautete ein Kommentar.

Ja – an sich sind das sicher nette Ideen. Aber eben auch nicht mehr als das.
Denn wünschen kann man sich vieles. Die Umsetzung ist eine ganz andere Geschichte.

Wünsche, Wirklichkeit – und die Grenzen

Nach jeder neuen Schließung werden die Forderungen laut: Die Stadt müsse etwas tun, die Leerstände endlich beheben. Doch so einfach ist es nicht.

Die Realität ist: Die Stadt kann nur bedingt Einfluss darauf nehmen, ob sich neue Geschäfte ansiedeln. Mietpreise, wirtschaftliche Risiken, verändertes Kaufverhalten – all das liegt oft außerhalb ihres direkten Einflusses.

Und das ist auch ganz gut so.

Denn wir leben in einer freien Marktwirtschaft. Entscheidungen darüber, wer ein Geschäft eröffnet – oder eben schließt –, werden nicht im Rathaus getroffen, sondern von Unternehmern, Investoren und letztlich auch von uns allen als Kunden.

Gerade in Zeiten, in denen wieder häufiger über mehr Regulierung „von oben“ diskutiert wird, ist diese Freiheit ein hohes Gut. Auch wenn sie manchmal unbequeme Folgen hat – wie leerstehende Läden oder vertraute Namen, die verschwinden.

Und vielleicht ist genau das der Punkt, der die Debatte so schwierig macht:
Dass es keine einfache Lösung gibt, ohne an anderer Stelle Grundsätzliches infrage zu stellen.

Bewegung – aber nicht immer vollständige Entspannung

Der Ehrlichkeit halber gehört aber auch dazu: Es tut sich schon auch immer was.

Für manche Leerstände finden sich neue Pächter. Ein Beispiel ist das ehemalige Karstadt-Sporthaus, das aktuell saniert wird. Dort soll künftig die Drogerie dm einziehen. Eine Entwicklung, die viele sicher begrüßen.

Allerdings entsteht damit nur wenige Meter weiter gleich der nächste Leerstand – nämlich dort, wo die Drogerie aktuell noch untergebracht ist. Und was dort künftig passiert, ist aktuell noch offen.

Heißt: Es bewegt sich etwas. Aber es löst das Grundproblem nicht.

Auch andere Ansätze wurden in den vergangenen Jahren ausprobiert. Pop-up-Stores zum Beispiel – also Geschäfte auf Zeit. Viele erinnern sich vielleicht noch an den Tesla-Schauraum in der Münchener Straße. Ein Konzept, das durchaus eine gewisse Aufmerksamkeit schaffte, aber eben nur kurzfristig. Und dann war die Fläche wieder leer.

Immerhin: An genau dieser Stelle ist inzwischen wieder ein „richtiges“ Geschäft eingezogen. Auch das gehört zur Wahrheit dazu.

Und trotzdem bleibt mein Eindruck: Die Zahl der Leerstände ist weiterhin zu hoch. Und auch die Vielfalt im Angebot hat in den vergangenen Jahren deutlich gelitten. Immer mehr Friseure, Nagelstudios oder Imbisse allein machen eine Innenstadt nicht unbedingt attraktiver.

Am Ende hängt alles zusammen.

Nur wenn eine Innenstadt für Kunden attraktiv ist, kommen sie auch. Nur dann wird eingekauft. Und nur dann ist es für Händler interessant, sich dort anzusiedeln. Und genau daraus entsteht wieder ein vielfältiges Angebot – und es kommen wieder mehr Kunden….

Ein Kreislauf – der aktuell an vielen Stellen nicht so funktioniert, wie man es sich wünschen würde. 

Liebe Grüße aus der Redaktion
Karin

Saisonende im ROFA-Stadion Rosenheim: Letzter öffentlicher Eislauf

Saisonende im ROFA-Stadion Rosenheim: Letzter öffentlicher Eislauf

Rosenheim – Heute, am Freitag, 10. April, steht im ROFA-Stadion der letzte öffentliche Eislauf der Saison an. Von 13 bis 15:50 Uhr können Interessierte sowie Schulklassen noch einmal ihre Runden auf dem Eis drehen.

Nach rund 30 Wochen geht der öffentliche Lauf damit in die Sommerpause. Eine erste Bilanz zeigt: Das Angebot wurde – ähnlich wie in den vergangenen Jahren – gut angenommen. Vor allem die Rosenheimer Schulen nutzten die Eiszeiten am Vormittag intensiv.

Mit dem heutigen Abschlusstag endet die Saison, die neue Eislaufperiode soll voraussichtlich im September 2026 starten.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Freitag, 10. April – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass selbst eine kleine Wolke mehrere Tonnen Wasser enthalten kann?
Trotzdem schwebt sie scheinbar leicht am Himmel.
Das liegt an der Verteilung der winzigen Wassertröpfchen.

Vielleicht erinnerst Du Dich heute daran, dass auch „Leichtigkeit“ oft mehr trägt, als man denkt.

Wir wünschen Dir einen leichten Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Copyright Josefa Staudhammer)

Tödlicher Bahnunfall bei Burgkirchen an der Alz

Tödlicher Bahnunfall bei Burgkirchen an der Alz

Burgkirchen an der Alz / Landkreis Altötting – Am gestrigen Donnerstag (8.4.2026)  ist eine Fahrradfahrerin an einem unbeschrankten Bahnübergang von einem Güterzug erfasst und tödlich verletzt worden. Die Polizeiinspektion Burghausen hat die Ermittlungen zur Unfallursache übernommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Nach bisherigen Erkenntnissen überquerte die Frau gegen 19.25 Uhr den Bahnübergang bei Lehner in Burgkirchen an der Alz, als sich ein Güterzug in Richtung Burghausen näherte. Trotz mehrfacher akustischer Warnungen durch das Signalhorn wurde die Seniorin vom Zug erfasst und tödlich verletzt. Der 51-jährige Lokführer blieb unverletzt.
Die Freiwilligen Feuerwehren Burghausen und Dorfen waren mit vier Fahrzeugen und zahlreichen Einsatzkräften vor Ort. Ein Kriseninterventionsteam unterstützte die Einsatzkräfte.

Die Polizeiinspektion Burghausen ermittelt unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein. Unfallursache und exakter Unfallhergang sind derzeit Gegenstand der Ermittlungen.

Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe: Wer Hinweise zum Unfallhergang geben kann oder wem am Unfallort Besonderheiten aufgefallen sind, wird gebeten, sich unter 08677/9691-0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
(Quelle: Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Überfall auf 19-Jährigen in Bad Reichenhall war vorgetäuscht

Überfall auf 19-Jährigen in Bad Reichenhall war vorgetäuscht

Bad Reichenhall / Landkreis Berchtesgadener Land – Ein angeblicher Überfall am 15. März 2026 in Bad Reichenhall sorgte zunächst für Aufsehen (wir berichteten). Nun hat sich herausgestellt, dass der Vorfall erfunden war. Gegen den 19-Jährigen, der als Soldat in Bad Reichenhall stationiert ist, ermitteln Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei wegen des Vortäuschens einer Straftat und des Missbrauchs von Notrufen.

Der Mann hatte angegeben, am Abend des 15. März im Fürschlachtweg an der Fußgängerbrücke von mehreren Unbekannten bedroht, körperlich angegriffen und beraubt worden zu sein. Die Polizeiinspektion Bad Reichenhall leitete daraufhin Fahndungsmaßnahmen ein, die jedoch erfolglos blieben.
Die weiteren Ermittlungen übernahm das Fachkommissariat 2 der Kriminalpolizei Traunstein. Bereits frühzeitig zeigten sich bei den Ermittlern Zweifel an den Angaben des 19-Jährigen. In einer erneuten Vernehmung gestand er schließlich, die Tat erfunden zu haben.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Blitzermarathon 2026: Polizei kontrolliert Geschwindigkeiten verstärkt

Blitzermarathon 2026: Polizei kontrolliert Geschwindigkeiten verstärkt

Rosenheim – Autofahrer müssen sich im April auf mehr Geschwindigkeitskontrollen einstellen. Im Rahmen der sogenannten „Speedweek“ führt die Polizei vom 13. bis 19. April zusätzliche Messungen durch. Höhepunkt ist der 15. April.

Zu schnelles Fahren gefährdet nicht nur den Geldbeutel, sondern vor allem Leib und Leben – und bleibt eine der Hauptursachen schwerer Verkehrsunfälle, warnt der ADAC.

Ziel: Sensibilisierung für Verkehrssicherheit

Der Blitzermarathon soll Fahrer für die Gefahren von Tempoverstößen sensibilisieren und damit die Verkehrssicherheit erhöhen. Die Kontrollen können überall stattfinden – innerorts, zum Beispiel vor Schulen und Kindergärten, ebenso wie auf Bundesstraßen oder Autobahnen. Nicht alle Bundesländer beteiligen sich gleichermaßen: Manche führen nur am 15. April Kontrollen durch, andere erhöhen die Messungen die ganze Woche.

Laut ADAC leisten Blitzeraktionswochen einen wichtigen Beitrag, die Risiken zu verdeutlichen. Sie ersetzen jedoch nicht die Verantwortung jedes Fahrers: Jeder sollte das eigene Fahrverhalten regelmäßig überprüfen und gegebenenfalls anpassen.

Bußgelder, Punkte, Fahrverbote

Wer sich nicht an die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten hält, muss mit Bußgeldern, Punkten und Fahrverboten rechnen:

  • Innerorts bis 10 km/h zu schnell: 30 Euro (außerorts 20 Euro)
  • 21–25 km/h zu schnell: 115 Euro + 1 Punkt (außerorts 100 Euro + 1 Punkt)
  • 31–40 km/h zu schnell innerorts: 260 Euro + 2 Punkte + 1 Monat Fahrverbot
    (außerorts 41–50 km/h: 320 Euro + 2 Punkte + 1 Monat Fahrverbot)
  • Mehr als 70 km/h über der erlaubten Geschwindigkeit innerorts: 800 Euro + 2 Punkte + 3 Monate Fahrverbot
    (außerorts: 700 Euro + 2 Punkte + 3 Monate Fahrverbot)

Mit dem ADAC Bußgeldrechner lassen sich die Sanktionen schnell überprüfen. ADAC Mitglieder können sich bei einem Bußgeldbescheid an die kostenlose Erstberatung der ADAC Juristen und Vertragsanwälte wenden.
Mehr Informationen zum Blitzermarathon gibt es auf adac.de
(Quelle: Pressemitteilung ADAC / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Rosenheim, Panoramaaufnahme, um ca. 1905

Rosenheim, Panoramaaufnahme, um ca. 1905

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die Zeit um ca. 1905. Wir präsentieren Euch eine Panorama-Aufnahme von Rosenheim.

Entstanden sein muss die alte Aufnahme von Schloßberg aus. Die Kirche St. Nikolaus wirkt aber aus von dieser Perspektive aus sehr nah, wie überhaupt die Rosenheimer Innenstadt.. Erkennbar auch die Türme der Saline.
Eine genaue Jahreszahl ist auf dem Foto nicht vermerkt. Wir schätzen auf die Zeit um ca. 1905. Wer Näheres weiß, wie immer gerne unter dem Foto kommentieren.

Einer unserer Leser hat uns mittlerweile zusätzliche Infos zu dem Foto geschickte, demnach wurde das Foto doch nicht vom Schloßberg aus aufgenommen: „Der Turm voin St. Nikolaus und der Giebel des Hofbrau liegen in einer Linie. Wenn man die Linie auf der Karte verlängert, landet man in Leonhardspfunzen, das wohl der Aufnahmeort ist. Damals hat man noch freien Blick auf Rosenheim. Heute finde ich dort keinen Standort mehr, von dem aus man Rosenheim sieht. Übrigens würde man vom Schloßberg aus nicht die Nordseite des damaligen Städtischen Krankenhauses (damal so geannt im Unterschied zum Loretokrankenhaus) sehen.“ Anmerkung der Redaktion: Vielen Dank für den Hinweis.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Tretboot läuft am Schliersee voll – Kinder und Erwachsener in Sicherheit

Tretboot läuft am Schliersee voll – Kinder und Erwachsener in Sicherheit

Schliersee / Landkreis Miesbach – Am Mittwoch (8.6.2026) gegen 14:10 Uhr kam es auf der nördlichen Seite des Schliersees (Landkreis Miesbach) zu einem größeren Einsatz. Ein Tretboot lief mit Wasser voll und drohte unterzugehen, da im Bootsboden der erforderliche Stöpsel fehlte.

Die Bootsbesatzung, bestehend aus vier Kindern und einem erwachsenen Mann, wurde, nach den Angaben der Polizei, rechtzeitig in Sicherheit gebracht: zunächst durch den Bootsverleih, anschließend von einer anderen Familie auf einem Tretboot sowie durch einen Mitarbeiter eines weiteren Bootsverleihs. Verletzt wurde niemand.

Im Einsatz waren die Wasserwacht Schliersee, die Freiwillige Feuerwehr Schliersee, der Rettungsdienst, ein Notarzt sowie zwei Streifen der Polizeiinspektion Miesbach. Gegen den Bootsverleih, der das Tretboot ohne Abdichtungsstöpsel ins Wasser gelassen hatte, wurden Ermittlungen eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Miesbach / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Luis Gerhofer bei U18-WM-Vorbereitung – Starbulls-Verteidiger im DEB-Aufgebot

Luis Gerhofer bei U18-WM-Vorbereitung – Starbulls-Verteidiger im DEB-Aufgebot

Rosenheim – Erneut steht ein Nachwuchsspieler der Starbulls Rosenheim auf internationaler Bühne im Einsatz: Verteidiger Luis Gerhofer wurde in den Kader der deutschen U18-Nationalmannschaft für die Vorbereitung auf die IIHF U18-Weltmeisterschaft 2026 berufen.

Am Mittwoch, 8. April 2026, startet die Mannschaft von U18-Bundestrainer Andreas Becherer am Bundesstützpunkt in Füssen in die erste Phase der WM-Vorbereitung. Der Lehrgang umfasst insgesamt 28 Spieler, die sich in den kommenden Tagen intensiv auf das bevorstehende Großereignis vorbereiten.
Auf dem Programm stehen mehrere Eiseinheiten, taktische Besprechungen sowie Teammeetings. Ziel ist es, die Spieler nach ihren Einsätzen in den jeweiligen Vereinen schnell wieder in die Abläufe der Nationalmannschaft zu integrieren und die gemeinsame Spielidee zu festigen.

Erster Härtetest in der Schweiz

Ein erster Härtetest wartet am Samstag, 11. April 2026, wenn die deutsche Auswahl in Herisau (Schweiz) auf die U18-Nationalmannschaft der Schweiz trifft. Das Vorbereitungsspiel dient dazu, wichtige Erkenntnisse zu sammeln und sich optimal auf die nächsten Schritte vorzubereiten.

Nach Abschluss der ersten Phase wird das Trainerteam den finalen 25-köpfigen Kader benennen, der zur zweiten Vorbereitungsphase nach Bratislava (Slowakei) reist und anschließend an der Weltmeisterschaft teilnimmt.

Die IIHF U18-WM 2026 findet vom 22. April bis 2. Mai in Trenčín und Bratislava statt. Deutschland trifft in der Vorrundengruppe unter anderem auf Schweden, Tschechien, Dänemark und die USA.

Für Luis Gerhofer ist die Nominierung ein weiterer wichtiger Schritt in seiner sportlichen Entwicklung und zugleich eine Bestätigung seiner starken Leistungen im Trikot der Starbulls. 
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim /  Beitragsbild: Copyright Starbulls Rosenheim)

Auto übersehen – über 12.000 Euro Sachschaden in Rosenheim

Auto übersehen – über 12.000 Euro Sachschaden in Rosenheim

Rosenheim – Am Mittwochabend (8.4.2026) kam es an der Einmündung Ebersberger-/Uhlandstraße zu einem Zusammenstoß zweier Fahrzeuge, bei dem rund 12.000 Euro Sachschaden entstanden.

Ein 44-jähriger Rosenheimer wollte von der Uhlandstraße in die Ebersberger Straße einfahren. Dabei hatte er die Vorfahrt zu beachten. Ein 54-jähriger Kolbermoorer befuhr die Ebersberger Straße und hatte Vorfahrt. Die beiden Fahrzeuge stießen im Einmündungsbereich zusammen, nachdem der Rosenheimer den Kolbermoorer übersehen hatte.
Beide Fahrer blieben unverletzt. Gegen den Rosenheimer wurde ein Bußgeldverfahren mit Punkten in Flensburg eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)