Radfahrer bei Ausweichmanöver verletzt – Polizei sucht Zeugen

Radfahrer bei Ausweichmanöver verletzt – Polizei sucht Zeugen

Rosenheim – Ein 35-jähriger E-Bike-Fahrer wurde am Dienstagnachmittag (7.6.2026 verletzt, als ein Auto ihn beim Abbiegen zu einem Ausweichmanöver zwang. Die Polizei sucht nun den Fahrer eines weißen VW Touran, der sich vom Unfallort entfernte.

Der Mann aus Bad Dürkheim war, nach den Angaben der Polizei, gegen 15.45 Uhr auf der Straße Am Wasen unterwegs. Auf Höhe der Einmündung Unterkaltbrunner Straße wurde er von dem Pkw überholt, der anschließend nach rechts abbog. Um eine Kollision zu vermeiden, wich der Radfahrer in den Grünstreifen aus und stürzte. Er zog sich Prellungen und Schürfwunden zu, eine medizinische Versorgung vor Ort war nicht nötig. Am E-Bike entstand ein Schaden von rund 500 Euro.

Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet. Zeugen werden gebeten, sich unter 08031/200-2200 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Auto manipuliert – Polizei entdeckt auch geladene Waffe

Auto manipuliert – Polizei entdeckt auch geladene Waffe

Aising / Rosenheim – Bei einer Verkehrskontrolle am Dienstagabend (7.4.2026 hat die Polizei einen 19-jährigen Autofahrer aus dem Landkreis Rosenheim gestoppt, dessen Fahrzeug offenbar „umfrisiert“ worden war. Zudem fanden die Beamten im Wagen eine geladene Waffe.

Gegen 18.30 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Rosenheim den jungen Mann im Ortsteil Aising. Sowohl der Fahrer als auch sein Opel erregten dabei die Aufmerksamkeit der Beamten. Ein genauerer Blick bestätigte den Verdacht: Die Fahrgestellnummer (FIN) des Autos passte nicht zu den angebrachten Kennzeichen.
Nach ersten Erkenntnissen wurde die Fahrgestellnummer eines anderen Fahrzeugs nachträglich in den Opel eingebaut. Damit stimmten Kennzeichen und Fahrzeugdaten nicht überein. Wie es zu den baulichen Veränderungen kam, ist nun Gegenstand weiterer Ermittlungen.

PTB-Waffe griffbereit im Auto

Bei der Kontrolle entdeckten die Beamten zudem im Fahrzeug eine griffbereite, geladene PTB-Waffe (Schreckschuss-, Reizstoff- oder Signalwaffe- Anmerkung der Redaktion). Eine entsprechende waffenrechtliche Erlaubnis konnte der 19-Jährige nicht vorweisen. Die Waffe wurde sichergestellt.

Gegen den jungen Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Urkundenfälschung sowie eines Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Mittwoch, 8. April – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Licht die Produktion von Melatonin steuert – dem Hormon für Deinen Schlafrhythmus?
Helles Licht signalisiert Deinem Körper Aktivität, Dunkelheit fördert Ruhe.
Deshalb ist Dein natürlicher Rhythmus eng an Licht gekoppelt.

Vielleicht achtest Du heute bewusst darauf, wie viel Licht Du Dir gönnst.

Wir wünschen Dir einen ausgeglichenen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: re)

Bundespolizei stoppt rund 60 unerlaubte Einreisen über die Grenze bei Kiefersfelden

Bundespolizei stoppt rund 60 unerlaubte Einreisen über die Grenze bei Kiefersfelden

Rosenheim / Kiefersfelden – Die Rosenheimer Bundespolizei hat über die Osterfeiertage hinweg rund 60 Personen ohne die erforderlichen Einreisepapiere festgestellt. Die Kontrollen fanden schwerpunktmäßig im Bereich Kiefersfelden (Landkreis Rosenheim) statt.

Die Migranten stammten aus mehr als 20 Ländern, darunter Nigeria, Syrien, Irak, Afghanistan, Albanien, Nordmazedonien, Moldau, Palästina und Kosovo. Für ihre Einreiseversuche nutzten etwa 40 Personen grenzüberschreitende Reisebusse, rund zehn den Zug und knapp zehn weitere Personenkraftwagen.

Im Zuge der Kontrollen wurden zwei Autofahrer wegen des Verdachts der Einschleusung von Ausländern vorläufig festgenommen und angezeigt. Ein 24-jähriger Afghane hatte drei Landsleute ohne gültige Einreisepapiere in seinem Fahrzeug. Die Männer wurden nach Österreich zurückgewiesen. Ebenso kontrollierten die Beamten einen 36-jährigen Syrer, der zwei weitere syrische Staatsangehörige ohne erforderliche Dokumente transportierte. Diese waren bereits zuvor in Deutschland registriert worden. Über ihren weiteren Verbleib entscheidet nun die zuständige Ausländerbehörde.
Insgesamt mussten rund 50 der festgestellten Personen Deutschland wieder verlassen. Sie wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen nach Österreich zurückgewiesen.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei Rosenheim)

Planspiel Börse: Rosenheimer Teams überzeugen mit starken Ergebnissen

Planspiel Börse: Rosenheimer Teams überzeugen mit starken Ergebnissen

Rosenheim – Beim europaweiten Börsenlernspiel der Sparkassen haben junge Teilnehmer erneut ihr Gespür für die Finanzmärkte unter Beweis gestellt. Knapp 130.000 Schüler, Studierende, Auszubildende und junge Erwachsene sammelten dabei risikofrei Erfahrungen an der Börse. Auch im Geschäftsgebiet der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling war das Interesse groß: Rund 800 Teilnehmer traten in 388 Teams an.

Die Spielrunde fand in einem wirtschaftlich bewegten Umfeld statt. Diskussionen über die US-Zoll- und Handelspolitik, sinkende Inflation in der Eurozone sowie leicht fallende Zinsen prägten die Märkte. Gleichzeitig sorgten steigende Verteidigungsausgaben und Entwicklungen im Bereich Künstlicher Intelligenz für neue Impulse. Zum Jahresende führte dies zu einem deutlichen Wachstum beim DAX.

Besonders gefragt bei den Teilnehmern waren Aktien wie RHEINMETALL, NVIDIA, AMAZON und AMD. Insgesamt wurden rund 1,59 Millionen virtuelle Orders abgegeben und ein Gesamtumsatz von mehr als 5,5 Milliarden Euro erzielt.

Erfolgreiche Teams aus Rosenheim

In der Depotgesamtwertung setzte sich das Team „BDD“ von der Johann-Rieder-Realschule Rosenheim durch. Es steigerte das Startkapital von 50.000 Euro auf 58.411,74 Euro.

In der Nachhaltigkeitswertung erzielte das Team „CC611“ vom Karolinengymnasium Rosenheim mit 4.514,30 Euro den höchsten Ertrag.

Auch im Studentenwettbewerb gab es starke Leistungen: In der Depotgesamtwertung belegte Didier Lico (TH Rosenheim) mit 57.343,76 Euro den ersten Platz. Die nachhaltigste Anlagestrategie verfolgte Timo Fromherz mit einem Nachhaltigkeitsertrag von 4.482,88 Euro.

Börsenwissen spielerisch vermittelt

Das Planspiel Börse ist ein onlinebasiertes Lernangebot der Sparkassen zur Finanzbildung. Teilnehmer erhalten ein virtuelles Startkapital, das sie durch den Kauf und Verkauf von Wertpapieren vermehren können. Ziel ist es, wirtschaftliche Zusammenhänge besser zu verstehen und sich mit Finanzthemen praxisnah auseinanderzusetzen.
Die nächste Spielrunde startet am 1. Oktober 2026.
(Quelle: Pressemitteilung Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling / Beitragsbild: Söparkasse Rosenheim-Bad Aibling)

Seniorenbeirat Rosenheim wird neu aufgestellt – Vorschläge nur noch bis 12. April möglich

Seniorenbeirat Rosenheim wird neu aufgestellt – Vorschläge nur noch bis 12. April möglich

Rosenheim – Wer die Interessen älterer Menschen in der Stadt aktiv mitgestalten möchte, sollte jetzt handeln: Für die Neuaufstellung des Seniorenbeirats der Stadt Rosenheim läuft aktuell die Bewerbungsphase. Wichtig: Die Frist zur Einreichung der Wahlvorschläge endet am 12. April 2026.

Der Seniorenbeirat versteht sich als Bindeglied zwischen älteren Bürgern und der Stadtpolitik. Er bringt Anliegen ein, gibt Impulse für kommunale Entscheidungen und vermittelt bei Bedarf an Fachstellen und Einrichtungen. Dabei arbeitet das Gremium unabhängig von Parteien, Verbänden und Konfessionen.

Der Beirat besteht aus 22 Mitgliedern und wird für sechs Jahre vom Stadtrat berufen. Wer kandidieren möchte, muss vorgeschlagen werden und benötigt die Unterstützung von mindestens 20 Rosenheimer Bürgern. Voraussetzung ist zudem ein Mindestalter von 60 Jahren.

20 Prozent der Rosenheimer Bevölkerung sind Senioren

Schon jetzt sind mehr als 20 Prozent der Rosenheimer Bevölkerung Senioren – Tendenz steigend. Entsprechend wichtig ist eine starke Interessenvertretung für diese Altersgruppe.

So können Vorschläge eingereicht werden:
Alle Wahlvorschläge müssen bis spätestens 12. April 2026 bei der Stadt Rosenheim eingegangen sein – entweder per Post an die Stadt Rosenheim, Sozial-, Wohnungs- und Versicherungsamt, Königstraße 24 / Dienstgebäude Reichenbachstraße 8, 83022 Rosenheim, oder per E-Mail an Geschaeftszimmer.Sozialamt@rosenheim.de
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)
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Wendelsteinplatz in Prien wird attraktiver Treffpunkt für alle Jahreszeiten

Wendelsteinplatz in Prien wird attraktiver Treffpunkt für alle Jahreszeiten

Prien / Landkreis Rosenheim – Der Wendelsteinplatzin Prien am Chiemsee entwickelt sich Schritt für Schritt zu einem multifunktionalen Treffpunkt für Bürger und Gäste. Ziel ist es, den Platz das ganze Jahr über nutzbar zu machen – von Sommerangeboten wie der Beach Bar und Konzerten bis hin zur geplanten Eisfläche im Winter.

Die Maßnahmen folgen einem klaren Gesamtkonzept: Neue Bodenbeläge, zusätzliche Begrünung, erweiterte Bestuhlung sowie Liegen und Loungemöbel sollen zum Verweilen einladen. Sonnensegel sorgen für Schatten und eine optische Aufwertung.
Die Hütten auf dem Platz werden künftig flexibel nutzbar sein. Gastronomiebetriebe, Vereine und Veranstalter können einzelne Hütten zeitweise mieten oder bespielen – zum Beispiel beim Kinderflohmarkt am 17. Mai 2026.

Ein besonderes Highlight ist erneut die Beach Bar des Jugendrates Prien in Kooperation mit dem Piraten Pub. Sie soll voraussichtlich vom 16. Juli bis 23. August 2026 geöffnet sein. Mit Liegestühlen, Loungemöbeln und Lichterketten entsteht eine entspannte Atmosphäre, bei der Vereine einzelne Abende aktiv mitgestalten können.
(Quelle: Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Copyright Wingmen Media)

Klaus Voss übernimmt Sprecherrolle der Arge Rosenheim

Klaus Voss übernimmt Sprecherrolle der Arge Rosenheim

Rosenheim – Die Diakonie Rosenheim hat turnusmäßig die Federführung in der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (Arge) Rosenheim übernommen. Klaus Voss tritt die Nachfolge von Veronika Leidl (Der Paritätische) an. Der Wechsel erfolgte im Rahmen eines Treffens mit den Verwaltungsspitzen von Stadt und Landkreis Rosenheim.

In der Arge Rosenheim stimmen sich die großen Wohlfahrtsverbände gemeinsam mit den Kommunen zu zentralen sozialen Themen ab – von Kinder- und Jugendhilfe über Seniorenarbeit bis zur Eingliederungshilfe. Ziel ist es, Angebote aufeinander abzustimmen, Bedarfe frühzeitig zu erkennen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. So wird sichergestellt, dass soziale Unterstützung in der Region koordiniert und bedarfsgerecht bei den Menschen ankommt.

Abgestimmtes Handeln für die Region

Klaus Voss kündigte an, die enge Zusammenarbeit mit Stadt und Landkreis weiter auszubauen. Die regelmäßigen Treffen auf Leitungsebene haben sich in den vergangenen Jahren als wichtiger Baustein der regionalen Sozialplanung etabliert. Viele Projekte konnten trägerübergreifend angestoßen und umgesetzt werden. Voss betonte, dass der Dialog nicht nur effektiv ist, sondern auch ein gemeinsames Verständnis für ein lebendiges soziales Miteinander in Stadt und Landkreis Rosenheim fördert.

Die Teilnehmer dankten Veronika Leidl ausdrücklich für ihren Einsatz und ihre verlässliche Koordination. Das nächste Treffen der Arge Rosenheim mit Vertretern aus Verwaltung und Politik ist für Oktober 2026 geplant. Das Format soll auch künftig als verbindliche Austauschplattform fortgeführt werden, um eine starke sozialräumliche Vernetzung und eine bedarfsgerechte Versorgung in der Region sicherzustellen.
(Quelle: Pressemitteilung Caritas / Beitragsbild: Copyright Caritas)

Planungsteam für Sanierung der König-Otto-Kapelle in Kiefersfelden steht

Planungsteam für Sanierung der König-Otto-Kapelle in Kiefersfelden steht

Rosenheim – Das Staatliche Bauamt Rosenheim treibt die Sanierung der König-Otto-Kapelle in Kiefersfelden an der deutsch-österreichischen Grenze voran. Ein Team aus Architekten, Statikern, Bauphysikern, Geologen und Vermessern wurde nun zusammengestellt, um ein Sanierungskonzept zu erstellen und die notwendigen Maßnahmen zur statischen Sicherung zu ermitteln.

Bereits erste Untersuchungen hatten deutliche Schäden am Außenbereich gezeigt, die geotechnische Analyse bestätigte das teils drastische Schadensbild. Um den Umfang der Arbeiten genau festlegen zu können, werden in den kommenden Wochen weitere Voruntersuchungen durchgeführt – darunter Bohrungen und Schürfungen zur Prüfung der Statik, der Trockenlegung des Sockelgeschosses und der Zugänglichkeit.

 zeigt von links nach rechts:<br />
Christiane Hüpping (Projektleiterin, Staatliches Bauamt Rosenheim), Florian Igl (Architekt), Pfarrer Dr. Hans Huber, Michael Priermeier (Geschäftsleitung, Gemeinde Kiefersfelden), Andreas Steigenberger (Tech. Bauamt, Gemeinde Kiefersfelden), Sebastian Senftleben (Bauamt, Gemeinde Kiefersfelden), Doris Lackerbauer (Behördenleiterin, Staatliches Bauamt Rosenheim), Hajo Gruber (1. Bürgermeister, Gemeinde Kiefersfelden). Foto: Staatlicihes Bauamt Rosenheim

Foto zeigt von links nach rechts: Christiane Hüpping (Projektleiterin, Staatliches Bauamt Rosenheim), Florian Igl (Architekt), Pfarrer Dr. Hans Huber, Michael Priermeier (Geschäftsleitung, Gemeinde Kiefersfelden), Andreas Steigenberger (Tech. Bauamt, Gemeinde Kiefersfelden), Sebastian Senftleben (Bauamt, Gemeinde Kiefersfelden), Doris Lackerbauer (Behördenleiterin, Staatliches Bauamt Rosenheim), Hajo Gruber (1. Bürgermeister, Gemeinde Kiefersfelden). Fotos: Staatliches Bauamt Rosenheim

Sichtbare Feuchteschäden erkennbar

Im Sockelgeschoss sind durch drückendes Hangwasser bereits sichtbare Feuchteschäden zu erkennen. Seit Anfang 2025 werden Klimamessungen protokolliert, zudem dokumentiert ein Steinrestaurator Schäden an Ziegel- und Natursteinfassade.

„Eine Kirchensanierung in dieser markanten Hanglage ist komplex. Umso mehr freut es mich, dass wir nun ein fachübergreifendes Team einsetzen können“, erklärt Christiane Hüpping, Projektleiterin beim Staatlichen Bauamt Rosenheim.
(Quelle: Pressemitteilung Staatliches Bauamt Rosenheim / Beitragsbild, Foto: Staatliches Bauamt Rosenheim)

Vernissage der Kunstausstellung bei der Caritas Rosenheim

Vernissage der Kunstausstellung bei der Caritas Rosenheim

Rosenheim – Farbenfroh, ausdrucksstark und voller Lebensfreude: Kürzlich eröffnete die Rosenheimer Künstlerin Aleisa ihre Ausstellung in den Räumen des Sozialpsychiatrischen Dienstes der Caritas Rosenheim. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher folgten der Einladung, um die Werke der 1979 geborenen Malerin zu entdecken.

Bereits seit einigen Jahren zeigt die Caritas Werke von Künstlern, die mit ihrer Kunst psychische Krisen bewältigt haben. Aleisa präsentiert noch bis November 2026 eine Vielzahl ihrer Bilder und möchte mit ihren Werken „Farbe bekennen“.

Die Gemälde können von Montag bis Freitag zwischen 9 und 12 Uhr sowie von Montag bis Donnerstag zwischen 13 und 16 Uhr in der Münchener Straße 24 in Rosenheim besichtigt und käuflich erworben werden. Der Eintritt ist frei.
(Pressemitteilung Caritas Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Caritas)

Spielmannszug Rosenheim startet mit neuen Plänen ins Jubiläumsjahr

Spielmannszug Rosenheim startet mit neuen Plänen ins Jubiläumsjahr

Rosenheim – Bei der Jahreshauptversammlung des Spielmannszug Rosenheim e.V. zog die Vorstandschaft Bilanz über das ereignisreiche Jubiläumsjahr 2025 und stellte die Weichen für 2026. Im Mittelpunkt stehen ein neues musikalisches Repertoire sowie ein Konzert zum Jahresende.

Das 70-jährige Vereinsjubiläum wurde mit zahlreichen Höhepunkten gefeiert: Der Spielmannszug führte den Herbstfesteinzug an, das Jubiläumskonzert in der Kirche in der Kastenau war restlos ausverkauft, und im Anschluss wurde gemeinsam mit ehemaligen Mitgliedern und befreundeten Vereinen gefeiert. Gründungsmitglied Theo Czerny wurde für seine Verdienste geehrt.

Nachwuchsförderung und neue Instrumente

Ein Schwerpunkt des Vereins liegt auf der Ausbildung junger Musiker. Zwölf Kinder werden derzeit in Flöten-, Schlagwerk- und Fanfarengruppen unterrichtet. Ziel für 2026 ist der Aufbau eines Kinder- und Jugendorchesters. Neue Musikinstrumente, darunter Base-Trommeln für Anfänger, sollen die Ausbildung unterstützen.

Die Mitgliedsbeiträge für Anfänger wurden von 55 auf 95 Euro angepasst, um unter anderem die Kosten für neue Trachten, Übungsmaterialien, Leihinstrumente und kostenlosen Unterricht zu decken.

Termine und Aktivitäten 2026

Für 2026 sind zahlreiche Auftritte und Vereinsaktivitäten geplant: ein Freizeitwochenende am Happinger Ausee, Teilnahme am Brauchtumstag in Rosenheim, Auftritt beim Altstadtfest in Bad Windsheim sowie ein Standkonzert beim Traubenfest in Meran im Oktober.

Mit dem neuen Repertoire und den geplanten Konzerten möchte der Spielmannszug Rosenheim seine musikalische Präsenz in der Region weiter ausbauen.
(Quelle: Pressemitteilung Spielmannszug Rosenheim / Beitragsbild. Copyright Spielmannszug Rosenheim)

Jubiläumsabend der Traunsteiner Schwertertänzer – 100 Jahre Neuinszenierung

Jubiläumsabend der Traunsteiner Schwertertänzer – 100 Jahre Neuinszenierung

Traunstein – Mit einem glanzvollen Jubiläumsabend feierten die Traunsteiner Schwertertänzer zusammen mit rund 200 Gästen in der Aula der Berufsschule an der Wasserburger Straße das 100-jährige Bestehen der heutigen Form ihres traditionellen Tanzes. Die Uraufführung der Neuinszenierung fand am 4. April 1926 statt. Stadtarchivar Franz Haselbeck hielt die Festrede, Landrat Andreas Danzer und Oberbürgermeister Christian Hümmer richteten Grußworte an die Gäste. Höhepunkt des Abends war der Auftritt der Tänzer selbst, der mit stehenden Ovationen belohnt wurde.

Der Vorsitzende des St.-Georgs-Vereins, Simon Schreiber, unterstrich in seiner Begrüßung die Bedeutung des Schwertertanzes für den Traunsteiner Georgiritt am Ostermontag: „Dieser ist ein fester Bestandteil des schönsten Festtages im Chiemgau, wenn im Anschluss der Georgiritt vom Stadtplatz aus nach Ettendorf zieht.“ Sowohl Tanz als auch Ritt gehören seit zehn Jahren zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO.

Historische Wurzeln und heutige Bedeutung

Stadtarchivar Haselbeck erläuterte die Ursprünge: Erste Hinweise auf den Schwertertanz stammen aus dem Jahr 1530. Für die Neuinszenierung 1926 mussten Kostüme entworfen, Noten und Texte neu erstellt werden. „Der Erfolg gibt den Verantwortlichen Recht“, betonte Haselbeck und würdigte den Tanz als eine der bedeutendsten Brauchtumsveranstaltungen Bayerns. Mit dem Zitat „Dahoam is da, wos Gfui is!“ schloss er seinen Vortrag.

Oberbürgermeister Hümmer hob die Rolle des Schwertertanzes für die Stadt hervor: „Die Kostüme, die Musik und der Tanz machen Geschichte erlebbar.“ Landrat Danzer ergänzte: „Es ist schön zu sehen, dass Tradition lebendig bleibt, wenn sie von Menschen getragen wird, die sich ihr verbunden fühlen.“

Ehrungen und Tanzaufführung

Im Rahmen des Abends wurden verdiente Mitglieder ausgezeichnet. Schwerttanzmeister Karl Weilharter ehrte Martin Lenz für 25 Jahre und Uwe Steinmetz für 50 Jahre Hauptmannsjubiläum. Josef Parzinger erhielt für 40 Jahre Vereinszugehörigkeit und seine Arbeit als Chronist eine Ehrenurkunde und die silberne Vereinsnadel. Auch die Traunsteiner Stadtmusik, die seit 40 Jahren die Melodie zum Schwertertanz spielt, wurde geehrt.

Den Abschluss bildete die Tanzaufführung der Schwertertänzer mit 16 Tänzern, Hauptmann, zwei Wursteln und vier Fahnenschwingern. Der traditionelle Prolog wurde von Tambourmajor Hermann Daxenberger verlesen. Höhepunkt war der symbolische Schwerterkranz mit dem Frühling, dargestellt durch Hauptmann Franz Schuhböck, der von den Zuschauern mit großem Applaus gefeiert wurde.
(Quelle: Artikel: Hubert Hobmeier  / Beitragsbild: Hubert Hobmaier)