Schwerer Motorradunfall bei Amerang

Schwerer Motorradunfall bei Amerang

Amerang / Landkreis Rosenheim – Ein missglücktes Überholmanöver auf der Kreisstraße RO 36 bei Amerang führte am Ostersonntag (5.4-2026) dazu, dass ein Motorrad von der Fahrbahn abkam – Fahrer und Beifahrerin wurden schwer verletzt.

Gegen 13.30 Uhr kam es auf der Kreisstraße RO 36 im Gemeindegebiet Amerang zu einem schweren Motorradunfall. Dabei kam das Fahrzeug während eines Überholvorgangs von der Fahrbahn ab und stürzte in einen angrenzenden Graben, ohne dass andere Fahrzeuge beteiligt waren.
Der Fahrer erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Seine Beifahrerin wurde ebenfalls schwer verletzt und mit dem Rettungswagen in eine Klinik gebracht.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Essen auf Herd vergessen – Feuerwehr rückt an

Essen auf Herd vergessen – Feuerwehr rückt an

Rosenheim – Starke Rauchentwicklung in einer Wohnung in Rosenheim hat am Montagvormittag (6.4.2026)  einen Feuerwehreinsatz ausgelöst – Auslöser war ein vergessener Kochtopf.

 Ein 85-jähriger Mann hat  gegen 9 Uhr in seiner Wohnung in der Innstraße sein Essen auf dem Herd aufgewärmt und, nach den Angaben der Polizei, anschließend vergessen.
Der Topfinhalt begann zu verbrennen, wodurch es zu einer starken Rauchentwicklung kam. Die Feuerwehr wurde alarmiert und rückte an.
Ein Brand entstand nach Angaben der Polizei nicht. Nach kurzem Lüften konnte der Mann wieder in seine Wohnung zurückkehren.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

IG Bau ruft zu Betriebsratswahlen in Rosenheim auf

IG Bau ruft zu Betriebsratswahlen in Rosenheim auf

Rosenheim – Noch bis Ende Mai können Beschäftigte in vielen Betrieben in Rosenheim einen Betriebsrat wählen – die Gewerkschaft IG BAU sieht dabei noch ungenutztes Potenzial.

In zahlreichen Unternehmen in der Region läuft derzeit die Wahl von Betriebsräten. Darauf weist die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt hin. Die Wahlen sind noch bis Ende Mai möglich – vorausgesetzt, im Betrieb arbeiten mindestens fünf Beschäftigte. Dazu zählen laut Gewerkschaft neben Vollzeit- und Teilzeitkräften auch Auszubildende und Mini-Jobber.

Nach Angaben der IG BAU Oberbayern gibt es in Rosenheim rund 3.410 Unternehmen mit etwa 48.200 Beschäftigten. In rund 41 Prozent dieser Firmen könne ein Betriebsrat gewählt werden. Die Gewerkschaft beruft sich dabei auf Zahlen der Arbeitsagentur.

IG BAU sieht Nachholbedarf in vielen Branchen

Der Bezirksvertreter der IG BAU Oberbayern, Dieter Pangerl, erklärt dazu: „Gerade Handwerker in Rosenheim sollten ihre Chance, einen Betriebsrat zu wählen, besser nutzen: in Bauunternehmen genauso wie bei Dachdecker- oder Malerbetrieben. Da ist nämlich noch viel Luft nach oben, wenn es um die Interessenvertretung der Beschäftigten gegenüber dem Chef geht.“

Auch in der Gebäudereinigung sieht die Gewerkschaft Nachholbedarf. Pangerl sagt: „Immer wieder gibt es gerade in der Reinigungsbranche in der Region Ärger um Dienstpläne, um Urlaub und um fehlende Zulagen für die Arbeit an Sonn- und Feiertagen. Vor allem aber auch, wenn der faire Tariflohn nicht gezahlt wird. In solchen Fällen ist der Betriebsrat ein wichtiges Sprachrohr gegenüber der Chef-Etage.“

Betriebsrat als „wichtiges Instrument“

Aus Sicht der IG BAU sei ein Betriebsrat ein wichtiges Instrument zur Konfliktlösung im Betrieb. „Wenn Jobs wackeln, setzt der Betriebsrat alles daran, Kündigungen zu vermeiden. Auch Azubis können sich auf den Betriebsrat verlassen, wenn es bei der Ausbildung hakt“, so Pangerl weiter.

Die Gewerkschaft betont zudem mögliche Vorteile für Beschäftigte: „Es ist wie mit der Superzahl beim Lotto: Mit einem Betriebsrat hat man einfach bessere Chancen, mehr für sich herauszuholen. Aber das hat nichts mit Lotterie zu tun. Die Vorteile, die man mit einem Betriebsrat hat, sind ein garantierter Gewinn für alle in der Firma“, macht Dieter Pangerl deutlich.

Beschäftigte aus Branchen wie Bau, Gebäudereinigung, Garten- und Landschaftsbau sowie Forst- oder Landwirtschaft können sich bei Fragen an die IG BAU Oberbayern wenden. Die Gewerkschaft bietet Unterstützung bei der Wahl oder Gründung eines Betriebsrats an.
((Quelle: Pressemitteilung Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt / Beitragsbild: Copyright Florian Göricke)

Alte Buchkunst zum Mitmachen: Workshop im Freilichtmuseum Amerang

Alte Buchkunst zum Mitmachen: Workshop im Freilichtmuseum Amerang

Amerang / Landkreis Rosenheim  – Wie aus Papier ein  Buch entsteht, lässt sich bald im Freilichtmuseum Amerang selbst ausprobieren – bei einem Workshop, der eine der ältesten Buchbindetechniken vermittelt.

Wie entsteht ein Buch von Hand? Dieser Frage widmet sich ein Workshop im Freilichtmuseum Amerang, bei dem Teilnehmer die Grundlagen der sogenannten koptischen Bindung kennenlernen – einer der ältesten überlieferten Buchbindetechniken.

Am Sonntag, 19. April 2026, zeigt Designerin Aline Christoph von 10 bis 15 Uhr Schritt für Schritt, wie Papier mit Nadel und Faden zu einem stabilen Notizbuch gebunden wird. Dabei entsteht ein eigenes Werk mit offener Rückenheftung.
Die Teilnehmer können die Materialien für das Cover aus verschiedenen Farben und Bezugsmaterialien selbst auswählen und so ihrem Notizbuch eine persönliche Note verleihen. Gearbeitet wird mit einfachen Werkzeugen, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Ein wenig Geschick im Umgang mit Nadel und Faden ist allerdings von Vorteil.
Der Workshop richtet sich an alle, die sich für Handwerk, Bücher und kreative Arbeit mit Papier interessieren.

Eine Anmeldung ist vorab per E-Mail an museum@flm-amerang.de erforderlich. Die Kursgebühr beträgt 50 Euro zuzüglich Museumseintritt. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.flm-amerang.de oder telefonisch unter 08075/915090.
(Quelle: Pressemitteilung Freilichtmuseum Amerang/ Beitragsbild: Copyright Aline Christoph)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Dienstag, 7. April – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Bewegung – besonders Spazierengehen – neue Gedanken anregen kann?
Viele Ideen entstehen beim Gehen, weil das Gehirn besser durchblutet wird.
Körper und Geist arbeiten dabei eng zusammen.

Vielleicht gehst Du heute bewusst ein paar Schritte – und lässt Deine Gedanken fließen.

Wir wünschen Dir einen kreativen Start in den Tag! 🌞
(Quelle

Königschule, Rosenheim, 1915

Königschule, Rosenheim, 1915

Rosenheim – Unsere heutige Zeitreise führt zurück ins Jahr 1915. Auf der historischen Aufnahme ist die ehemalige Königschule in Rosenheim zu sehen – ein Gebäude mit Geschichte. Errichtet in den Jahren 1866 und 1867, kurz nach der Erhebung Rosenheims zur Stadt, sollte es die damals akute Raumnot im Schulwesen lindern.

Das Schulhaus beherbergte nicht nur klassische Klassenräume, sondern auch die gewerbliche Fortbildungsschule und war ausschließlich eine Knabenschule. Am 7. Oktober 1867 wurde das neue Knabenschulhaus eingeweiht. Aufgrund seiner Lage an der Königstraße erhielt es später den Namen Königschule.

Heute dient das denkmalgeschützte Gebäude als Private Wirtschaftsschule Dr. Kalscheuer – ein Beispiel dafür, wie historische Gebäude in Rosenheim weitergenutzt werden und Geschichte lebendig bleibt.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

„Das bin ich“ – Ausweistausch bei Rosenheimer Lokalbesuchen aufgefallen

„Das bin ich“ – Ausweistausch bei Rosenheimer Lokalbesuchen aufgefallen

Rosenheim –  Zwei 17-Jährige aus dem Rosenheimer Landkreis versuchten innerhalb von nur 24 Stunden, sich Zutritt zu einem Lokal in der Ruedorfferstraße zu verschaffen – mit gestohlenen Ausweisen.

Am Samstag, 5. April 2025, kurz nach Mitternacht, trat der erste Jugendliche an den Eingang und zeigte dem Türsteher den Ausweis eines Freundes. Knapp 23 Stunden später versuchte ein weiterer 17-Jähriger aus demselben Landkreis dasselbe. Beide behaupteten jeweils: „Das bin doch ich!“, doch der Türsteher erkannte die Täuschung sofort. Die Polizei wurde verständigt, und gegen beide Jugendliche wurden Ermittlungsverfahren wegen Missbrauchs von Ausweispapieren eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

„Doppelt“ unterwegs: zwei Personen auf E-Scooter betrunken und berauscht gestoppt

„Doppelt“ unterwegs: zwei Personen auf E-Scooter betrunken und berauscht gestoppt

Rosenheim – In Rosenheim haben Beamte der Polizei am Samstagabend (4.4.2026) in der Münchener Straße ein ungewöhnliches Szenario gestoppt: Auf einem E-Scooter standen zwei Personen gleichzeitig, beide hielten während der Fahrt die Hände am Lenker.

Während der Kontrolle stellten die Einsatzkräfte bei der 20-jährigen Rosenheimerin Alkoholgeruch fest. Ein Atemalkoholtest ergab über 1,20 Promille. Hinter ihr stand ein 26-jähriger Mann aus Bad Feilnbach, der ebenfalls die Hände am Lenker hielt und drogentypische Auffälligkeiten zeigte. Ein Drogentest verlief positiv auf Marihuana; ein Alkoholtest war negativ.

Beide Personen wurden einer Blutentnahme unterzogen. Gegen die 20-Jährige wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt; sie besitzt keinen Führerschein. Den 26-Jährigen erwartet ein Bußgeldverfahren, Punkte in Flensburg und ein einmonatiges Fahrverbot.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Kradfahrer ohne Kennzeichen flüchtet vor Polizeikontrolle von Kolbermoor nach Rosenheim

Kradfahrer ohne Kennzeichen flüchtet vor Polizeikontrolle von Kolbermoor nach Rosenheim

Rosenheim / Kolbermoor – Ein 16-jähriger Kradfahrer aus dem Landkreis Rosenheim hat am Samstagabend, 4. April 2026, eine waghalsige Flucht von Kolbermoor nach Rosenheim hingelegt und dabei mehrere Verkehrsteilnehmer gefährdet.

Beamte des Einsatzzuges Bad Aibling hatten den Jugendlichen gegen 19:45 Uhr in der Rosenheimer Straße in Kolbermoor bemerkt, weil sein Motorrad ohne Kennzeichen unterwegs war. Trotz Anhaltesignalen, Blaulicht und Martinshorn beschleunigte der Fahrer stark und flüchtete über die Landstraße Richtung Rosenheim. Während der Nachfahrt erreichte er Geschwindigkeiten von rund 100 km/h und verursachte mehrere Beinahe-Unfälle mit entgegenkommenden und überholten Fahrzeugen.
Im Rosenheimer Ortsteil Aising kam der Fahrer in einer langgezogenen Kurve alleinbeteiligt zu Sturz. Sein Motorrad schleuderte gegen einen geparkten Pkw eines 40-jährigen Rosenheimers sowie gegen ein Polizeifahrzeug. Der Fahrer lief zunächst weiter, konnte jedoch nach kurzer Verfolgung von den Einsatzkräften eingeholt werden.

Bei dem 16-Jährigen wurden technische Veränderungen am Krad festgestellt. Er blieb unverletzt, gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet. Sein Führerschein wurde sichergestellt. Der Sachschaden an Motorrad, geparktem Pkw und Polizeifahrzeug wird auf rund 9.000 Euro geschätzt
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

25 Jahre Rettungshundestaffel Inntal – Nachwuchsprojekt gestartet

25 Jahre Rettungshundestaffel Inntal – Nachwuchsprojekt gestartet

Rosenheim / Landkreis / Region – Die Rettungshundestaffel Inntal feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen. Parallel zum Jubiläum startet der ehrenamtliche Verein wieder sein Nachwuchsgewinnungsprojekt, um neue Mitglieder und geeignete Hunde für die Vermisstensuche zu gewinnen.

Seit einem Vierteljahrhundert ist die Staffel in der Vermisstensuche aktiv und setzt auf gut ausgebildete Rettungshunde, die für Einsätze in realen Such- und Rettungssituationen vorbereitet werden. Das Training umfasst Grundlagen wie Gehorsam, Leinenführigkeit und Sozialverhalten sowie eine artgerechte Beschäftigung der Hunde. Interessierte Hundebesitzer können prüfen lassen, ob ihr Hund für die Ausbildung zum Rettungshund geeignet ist.

Die Rettungshundestaffel Inntal sucht weiterhin ehrenamtlich engagierte Mitglieder. Weitere Informationen gibt der Staffelleiter Kurt Schmalwieser unter Telefon  0173 – 9870772.
(Quelle: Pressemitteilung Rettungshundestaffel Inntal / Beitragsbild: Copyright Rettungshundestaffel Inntal)

Haagn/Fellermair bringen Rallye-Gemeinschaft Rosenheim aufs Podest beim Saisonauftakt

Haagn/Fellermair bringen Rallye-Gemeinschaft Rosenheim aufs Podest beim Saisonauftakt

Rosenheim / Bayerischer Wald – Beim Saisonauftakt der Rallye-Szene, der „19. ADAC Rallye 35 Hutthurm“ der MSG Bayerischer Wald Hutthurm e.V., waren auch Mitglieder der Rallye-Gemeinschaft Rosenheim e.V. erfolgreich am Start. Das Team Josef Haagn/Sandra Fellermair sicherte sich mit ihrem BMW E30 318 is nach 2,5 Jahren Pause einen dritten Platz in der stark besetzten Wertungsklasse NC3.

Die Rallye, die über die Gemeinden Hutthurm, Thyrnau und Salzweg führte, startete im Rallyezentrum „DGL-Center“ der Brauerei Hacklberg in Hutthurm. Insgesamt 50 Teams gingen bei der Veranstaltung an den Start, darunter 18 in der NC3 (bis 2.000 ccm).

Sprintprüfung erfolgreich gemeistert

Haagn/Fellermair meisterten zunächst die Sprintprüfung „Ramling 1“ als achte Gesamtzeit und Dritte in ihrer Klasse. Im Rundkurs „Thyrnau 1“ konnten sie nicht ihr volles Potenzial abrufen, lagen aber nach der ersten Sektion weiter auf Klassenrang drei und zehnten Platz in der Gesamtwertung.
In der zweiten Sektion zeigten sie erneut starke Leistungen: Auf der Sprintprüfung „Ramling 2“ fuhren sie unter die Top drei der Klasse, und im abschließenden Rundkurs „Thyrnau 2“ sicherten sie trotz Überholmanövern den dritten Podestplatz in NC3 und achten Gesamtrang.

Die Wertungsklasse NC3 wurde angeführt von Allkofer/Götzenberger (Renault Clio F/R3) auf Platz eins und Bannert/Marold (Renault Clio 2 RS) auf Platz zwei. Die RGR-Mitglieder Haagn/Fellermair komplettierten das Podium.

Rallye-Leiter Fritz Riedl, MSG-Vorstand Thomas Poschinger und die Funktionäre lobten den reibungslosen Ablauf und die selektive Streckenauswahl, die bei den Teilnehmern gut ankam. Die Vorfreude auf die nächste Auflage der Rallye ist bereits groß.

Endergebnis Top 10 Gesamtwertung „19. ADAC Rallye 35 Hutthurm“:
  1. Rudolf Reindl/Michael Ehrle – 20:02,20 Min.
  2. Sebastian Schmidt/Nina Uttenreuther – 20:23,80 Min.
  3. Christian Allkofer/Kathi Götzenberger – 25:25,20 Min.
  4. Timo Weigert/Jasmin Weigert – 20:28,70 Min.
  5. Sebastian Wundsam/Maximilian Beismann – 20:52,90 Min.
  6. Patrick Bannert/Julian Marold – 21:08,90 Min.
  7. Christian Wallner/Michael Gallistl – 21:09,30 Min.
  8. Josef Haagn/Sandra Fellermair, RGR Rosenheim – 21:13,80 Min.
  9. Daniel Pauli/Andrea Pieringer – 21:15,00 Min.
  10. Franz Beck/Stella Winnik – 21:29,50 Min.

Quelle: Rallye-Gemeinschaft Rosenheim – biwi  / Beitragsbild: Copyright Haagn)

Bau-Turbo: Kreishandwerksmeister erläutert Möglichkeiten für Wohnraumerweiterungen in Rosenheim

Bau-Turbo: Kreishandwerksmeister erläutert Möglichkeiten für Wohnraumerweiterungen in Rosenheim

Rosenheim – Bei einem Gespräch mit dem bayerischen Bauminister Christian Bernreiter und Landrat Otto Lederer erläuterte Kreishandwerksmeister Rudi Schiller, welche Möglichkeiten der Bau-Turbo für Wohnraumerweiterungen und nachhaltiges Bauen im Bestand in der Region Rosenheim eröffnet.

Der Bau-Turbo ist ein Programm des Freistaats Bayern, das Genehmigungsprozesse für Bauprojekte in Bestandsgebäuden vereinfacht und beschleunigt, etwa bei Wohnraumerweiterungen, Gaubeneinbauten oder Dachaufstockungen. Ziel ist es, zusätzlichen Wohnraum effizient zu schaffen, ohne neue Flächen zu versiegeln, und gleichzeitig die regionale Bauwirtschaft zu stärken.

Schiller erklärte, dass der Bau-Turbo es Gemeinden ermögliche, bestehende Wohngebäude schneller aufzubauen oder zu erweitern. „Endlich kann hier vor Ort Bürokratie abgebaut werden und somit schnell gehandelt werden“, betonte er. Zudem könnten auf diese Weise zusätzliche Wohnungen für junge Menschen entstehen.

Nach Angaben der Kreishandwerkerschaft entfällt rund 75 Prozent der Handwerksleistung in der Region auf das Bau-Haupt- und Bau-Nebengewerbe. Schiller wies darauf hin, dass der Bau-Turbo auch wirtschaftliche Effekte für die Region haben könne.
(Quelle: Kreishandwerkerschaft Rosenheim / Beitragsbild Kreishandwerkerschaft)