Gefährlicher Badespaß an der Mangfall – Polizei warnt vor Sprung in die Strömung

Gefährlicher Badespaß an der Mangfall – Polizei warnt vor Sprung in die Strömung

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Gefährlicher Badespaß an der Mangfall: In Bad Aibling hat die Polizei am Mittwochabend (27.52026) Jugendliche davon abgehalten, von der Mangfallbrücke in den Fluss zu springen. Hintergrund waren erhebliche Risiken durch Strömung, niedrigen Wasserstand und die Nähe zum Stauwehr.

Ein Passant informierte gegen 19 Uhr die Polizeiinspektion Bad Aibling darüber, dass sich mehrere Jugendliche im Bereich der Mangfallbrücke aufhalten und offenbar kurz davor waren, in die darunter fließende Mangfall zu springen.
Eine Streife traf vor Ort noch zwei 17-Jährige auf der Brücke an. Ein dritter Jugendlicher war kurz vor dem Eintreffen der Polizei mit dem Fahrrad geflüchtet. Die Beamten klärten die beiden Jugendlichen über die Gefahren auf.

Nach Angaben der Polizei bergen insbesondere der niedrige Wasserstand, ein nicht einsehbarer Untergrund sowie die Nähe zum Stauwehr „Am Oberwöhr“ erhebliche Risiken. Dort könnten selbst geübte Schwimmer in gefährliche Strömungen geraten.
Die Jugendlichen entfernten sich anschließend von der Brücke, ohne in die Mangfall gesprungen zu sein.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Aibling / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Anbieter tauschen sich auf dem Wastlhof über „Erlebnis Bauernhof“ aus

Anbieter tauschen sich auf dem Wastlhof über „Erlebnis Bauernhof“ aus

Elperting / Landkreis Rosenheim – Wie lassen sich Lernprogramme auf Bauernhöfen lebendig und verständlich vermitteln? Diese Frage stand im Mittelpunkt des dritten Anbietertreffens zum Programm „Erlebnis Bauernhof“, das kürzlich auf dem Wastlhof in Elperting stattfand. Eingeladen hatte das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Rosenheim.

Nach der Begrüßung durch Gabriele Hiel-Dicker stellte Gastgeberin Maria Riepertinger ihr Lernprogramm „Huhn und Ei“ vor. Dabei schlüpften die Anbieter selbst in die Rolle von Schülern – und erlebten das Programm bewusst aus dieser Perspektive.

Der Hof war dafür wie für eine echte Schulklasse vorbereitet, inklusive Regeln und Ablauf. Im weiteren Verlauf wechselten die Teilnehmerinnen mehrfach zwischen der Rolle als „Schüler“ und als Anbieterinnen. So konnten sie unmittelbar erfahren, wie einzelne Elemente des Programms wirken und gemeinsam darüber diskutieren.

Austausch für mehr Qualität auf den Bauernhöfen

Im Mittelpunkt des Treffens stand der fachliche Austausch. Ob „Huhn und Ei“, „vom Korn zum Brot“ oder „von der Kuh zur Milch“ – die Erfahrungen aus den verschiedenen Programmen lieferten zahlreiche Anregungen für die Weiterentwicklung der Lernangebote.
Ziel des Treffens war es, die Qualität der Bildungsprogramme im Rahmen von „Erlebnis Bauernhof“ weiter zu stärken und voneinander zu lernen.

Zum Abschluss informierte Gabriele Hiel-Dicker über aktuelle Entwicklungen im Programm und nahm Anregungen sowie Wünsche der Anbieterinnen auf. Gleichzeitig bedankte sie sich bei der Gastgeberin für die Organisation und die Gastfreundschaft.
Das kostenfreie Programm „Erlebnis Bauernhof“ richtet sich an Schulklassen verschiedener Jahrgangsstufen in Bayern und ermöglicht einmalige Lernbesuche auf qualifizierten Bauernhöfen.

Interessierte Schulen und Betriebe können sich beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim unter Telefon 08031 3004-1000 oder per E-Mail an poststelle@aelf-ro.bayern.de melden.
(Quelle: Pressemitteilung  Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim / Beitragsbild: AELF) 

Musik, Film und Alpenkulisse: Musikfilmtage Oberaudorf gehen in die 19. Runde

Musik, Film und Alpenkulisse: Musikfilmtage Oberaudorf gehen in die 19. Runde

Oberaudorf / Landkreis Rosenheim – Die Musikfilmtage Oberaudorf gehen in ihre 19. Ausgabe: Vom 7. bis 12. Juli 2026 verwandelt sich der oberbayerische Ort im Inntal erneut in ein Festival für Musik- und Filmfans. Geboten wird ein vielfältiges Programm aus Spiel- und Dokumentarfilmen, Live-Musik sowie zahlreichen Gästen – eingebettet in die Alpenkulisse und eine familiäre Festivalatmosphäre.

Eröffnet wird das Festival am 7. Juli im Kursaal Oberaudorf mit der spanischen Tragikomödie „So klingt das Leben“, in der eine Fischergemeinde nach einem Unglück über Musik neuen Lebensmut findet.

Ein besonderes Highlight folgt am 8. Juli im Festspielhaus Erl: Der Stummfilm „Beggars of Life“ aus dem Jahr 1928 wird live begleitet vom britischen Pianisten Neil Brand und der Band „The Dodge Brothers“ – in Kooperation mit den Tiroler Festspielen Erl.
Ein weiterer Höhepunkt ist der traditionelle Frühschoppen am 12. Juli im Gasthaus Waller in Reisach mit Gästen wie Margarethe von Trotta und Dieter Kosslick.

Filme aus allen Musikrichtungen

In den Spielstätten Kursaal, Kurpark und Kloster Reisach steht erneut ein breites Filmspektrum im Mittelpunkt. Neben Open-Air-Vorführungen wie „Epic: Elvis Presley In Concert“ und dem Biopic „Michael“ werden zahlreiche Musikgenres abgedeckt.

Auf dem Programm stehen unter anderem das Jazz-Biopic „Everybody Digs Bill Evans“, ein Porträt des Wiener Bluesmusikers Al Cook sowie der Kostümfilm „Chopin – Eine Sonate in Paris“. Auch die Unterbiberger Hofmusik wird in der Dokumentation „Über Unterbiberger“ thematisiert.

Für Metal-Fans zeigt das Festival in Kooperation mit dem DOKfest München die Dokumentation „Wacken – Hearts Full Of Metal“ sowie „Iron Maiden: Burning Ambition“ über den Aufstieg der britischen Band.

Gäste, Gespräche und Abschlussfilm

Viele Filmschaffende werden persönlich vor Ort erwartet, um ihre Werke zu präsentieren. Unter anderem zeigt die Regisseurin Magda Zieba-Schwind zwei Dokumentarfilme über Musiklandschaften in Polen und eine Reise der Berliner Philharmoniker nach Japan. Auch der österreichische Schriftsteller Karl-Markus Gauß ist als Gast angekündigt.
Als Abschlussfilm läuft das Biopic „Vaterland“, das in Cannes ausgezeichnet wurde und unter anderem Thomas Mann und seine Tochter Erika thematisiert.

Zum Rahmenprogramm gehören außerdem Kurzfilme in Kooperation mit der HFF München und dem Landshuter Kurzfilmfestival sowie ein Branchentreffen zum Thema grenzüberschreitende Kulturkooperationen am 11. Juli in Kufstein.
(Quelle: Musikfilmtage Oberaudorf / publik insight OHG / Beitragsbild: Symbolfoto re)

45 Jugendliche erleben Berufsfeuerwehrtag in Traunreut

45 Jugendliche erleben Berufsfeuerwehrtag in Traunreut

Traunreut – Ein intensives und einsatzreiches Wochenende haben die Jugendfeuerwehren der Stadt Traunreut beim traditionellen Berufsfeuerwehrtag erlebt. Insgesamt 45 Jugendliche aus den Wehren Traunreut, Traunwalchen, Matzing, Stein an der Traun und Pierling schlüpften für rund 24 Stunden in die Rolle von Berufsfeuerwehrleuten.

Unterstützt wurden sie von Betreuern sowie zahlreichen Helfern, die ein umfangreiches Übungsprogramm auf die Beine stellten.

Einsätze, Teamarbeit und wenig Schlaf

Bereits kurz nach Beginn am Freitag ging es für die Jugendlichen zu ersten Übungseinsätzen im Stadtgebiet. Unterschiedliche Szenarien forderten die Nachwuchskräfte dabei immer wieder neu.
Am Abend folgte ein komplexes Verkehrsunfall- und Einsatzszenario auf einem Werksgelände in Traunreut. Dabei mussten unter anderem Personen aus Fahrzeugen gerettet, Vermisste gesucht und weitere Gefahrenlagen bewältigt werden.

Auch in den Nachtstunden wurden die Jugendlichen erneut zu Wechseleinsätzen alarmiert, bevor ein gemeinsamer Mitternachtssnack auf dem Programm stand. Der nächste Tag begann früh mit einem simulierten Brandeinsatz um 6 Uhr, gefolgt von weiteren Übungslagen im Laufe des Vormittags.

Großbrand-Übung als Höhepunkt

Ein Höhepunkt war eine groß angelegte Übung in Traunwalchen mit dem Szenario „Brand Lagerhalle“. Neben einem simulierten Flächenbrand mussten auch mehrere vermisste Personen gesucht und ein weiterer Brand im Bereich der Talmühle bekämpft werden.

Kreisbrandmeister Florian Jurisch zeigte sich beeindruckt von den Leistungen der Jugendlichen: „Ich bin schwer beeindruckt, mit wie viel Elan und Ehrgeiz unser Nachwuchs an die unterschiedlichen Aufgaben herangegangen ist. Gleichzeitig waren das Wir-Gefühl, die Freude am Teamwork und die Erfolgserlebnisse am Ende der Übungen bei allen Beteiligten deutlich spürbar“, so Jurisch.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein – hob / Beitragsbild: Kreisfeuerwehrverband Traunstein)

Volltrunken in der Rosenheimer Bahnhofstraße aufgefunden

Volltrunken in der Rosenheimer Bahnhofstraße aufgefunden

Rosenheim – Ein stark alkoholisierter Mann hat am Samstagnachmittag (30.05.2026) in der Rosenheimer Bahnhofstraße für einen Polizeieinsatz gesorgt. Zeugen hatten gegen 17.15 Uhr den Notruf gewählt, nachdem ihnen eine schlafende Person aufgefallen war.

Die alarmierten Einsatzkräfte der Polizei konnten den Mann vor Ort bestätigen.

Mühsames Aufwecken durch Polizei

Nur mit großer Mühe gelang es den Beamten, den 53-jährigen Mann aus Nußdorf zu wecken. Nach Angaben der Polizei war er so stark alkoholisiert, dass er kaum stehen konnte und gestützt werden musste. Ein Atemalkoholtest war ihm nicht mehr möglich.
Der Mann wurde anschließend in eine Ausnüchterungszelle der Rosenheimer Polizei gebracht.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Wiesen als Genreservoir der Zukunft: Molkerei erhält Auszeichnung für Erhaltungsgebiet bei Teisendorf

Wiesen als Genreservoir der Zukunft: Molkerei erhält Auszeichnung für Erhaltungsgebiet bei Teisendorf

Teisendorf / Berchtesgadener Land – Artenreiches Grünland rund um Teisendorf steht im Mittelpunkt einer aktuellen Auszeichnung: Die Molkerei Berchtesgadener Land wurde für ihr Engagement im Erhalt sogenannter Wildpflanzen für Ernährung und Landwirtschaft (WEL) geehrt. Die Flächen gelten als genetisches Erhaltungsgebiet im sogenannten WEL-Hotspot „Bei Teisendorf“.

Neben den WEL-Arten wie Echter Baldrian,Wiesen-Knäuelgras,<br />
Wilde Möhre, und z.B. Wald-Erdbeeren wächst auf der hofnahen<br />
Weide bei den Langwieders in Teisendorf auch der Echte<br />
Kümmel – weißblühend im Bild-Vordergrund.  Foto: Molkerei Berchtesgadener Land

Neben den WEL-Arten wie Echter Baldrian,Wiesen-Knäuelgras,Wilde Möhre, und z.B. Wald-Erdbeeren wächst auf der hofnahen Weide bei den Langwieders in Teisendorf auch der Echte Kümmel – weißblühend im Bild-Vordergrund. Fotos: Copyright Molkerei Berchtesgadener Land

Die Urkunde wurde von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) überreicht, vermittelt durch das Julius Kühn-Institut. Damit ist die Molkerei Teil des bundesweiten Netzwerks „Genetische Erhaltungsgebiete Deutschland“.

Artenreiche Wiesen als lebendige Genbank

Im Zentrum steht ein 5,43 Hektar großes Dauergrünland rund um die Hofstelle der Familie Langwieder in Oberstarz bei Teisendorf. Die Flächen werden als Weide- und Futterwiesen im Rahmen der Demeter-Milcherzeugung genutzt und liegen teilweise in Hanglage innerhalb der typischen Kulturlandschaft der Alpenregion.

Auf einzelnen Teilflächen wurden bis zu 24 verschiedene WEL-Arten nachgewiesen, darunter Gewöhnliche Schafgarbe, Echter Kümmel, Wilde Möhre, Feld-Thymian und Echter Baldrian. „Diese Flächen zeigen eindrucksvoll, dass nachhaltige Landwirtschaft und Biodiversität zusammengehören. Unsere Bauernfamilien bewirtschaften diese Wiesen nicht gegen die Natur, sondern mit ihr“, betont Molkerei-Geschäftsführer Bernhard Pointner.

Bewirtschaftung als Beitrag zur Artenvielfalt

Die Erhaltung der Wildpflanzen erfolgt direkt im natürlichen Lebensraum (in situ). Die Pflanzenpopulationen bleiben damit Teil eines lebendigen Ökosystems und können sich weiterentwickeln.

Die Familie Langwieder hat sich verpflichtet, die bisherige Bewirtschaftung langfristig fortzuführen. Dazu gehören organische Düngung sowie die Nutzung als Weide- und Futterflächen für die Milchviehhaltung. Der Betrieb stellte 2022 auf Demeter um und liefert seitdem Demeter-Bio-Milch an die Molkerei. „Die biodynamische und nachhaltige Bewirtschaftung unserer Wiesen ist mir ein persönliches Anliegen. Durch die organische Düngung und die schonende Nutzung fördern wir Bodenleben und Humusaufbau auf unseren Flächen“, so Betriebsleiter Robert Langwieder. „Dass wir damit gleichzeitig einen Beitrag zum Erhalt der genetischen Vielfalt von Wildpflanzen leisten können, freut mich besonders.“

Teil eines bundesweiten Netzwerks

Die Einrichtung genetischer Erhaltungsgebiete ist Teil des nationalen Fachprogramms für pflanzengenetische Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft. Seit 2019 wächst das Netzwerk „Genetische Erhaltungsgebiete Deutschland“, in dem ausgewählte Flächen und regionale Partner zusammenarbeiten.

Betreut wurde das IsWEL-Projekt von David-Michael Schafmeister sowie der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Eckhard Jedicke vom Institut für Landschaftsplanung und Naturschutz der Hochschule Geisenheim.

Nach Angaben der Beteiligten soll die Auszeichnung auch die Bedeutung der traditionellen Grünlandwirtschaft im Alpenraum unterstreichen. Artenreiche Wiesen sichern demnach nicht nur die Futtergrundlage für die Milchwirtschaft, sondern erhalten auch Lebensräume und genetische Vielfalt für kommende Generationen.
(Quelle: Pressemitteilung Molkerei Berchtesgadener Land / Beitragsbild, Foto: Molkerei Berchtesgadener Land)

Brenner-Sperre ohne Verkehrschaos im Süden Bayerns

Brenner-Sperre ohne Verkehrschaos im Süden Bayerns

Bayern / Brenner – Trotz der im Vorfeld viel beachteten Sperrung des Brennerkorridors und zahlreicher Warnungen ist es am Samstag (30.05.2026) im südlichen Oberbayern zu keinen nennenswerten Verkehrsbehinderungen gekommen. Aus Sicht des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd fällt die Bilanz insgesamt sehr positiv aus.

Die angekündigten Einschränkungen hatten im Vorfeld für viel Aufregung und großes mediales Interesse gesorgt – auch Innpuls.me hatte mehrfach darüber berichtet. Befürchtet worden waren lange Staus und massive Verkehrsprobleme in der Region.

Kaum Verkehr trotz umfangreicher Vorbereitungen

Hintergrund der Maßnahmen war eine angemeldete Versammlung auf der Brennerautobahn A13 bei Matrei am Brenner (Tirol), die im Zeitraum von 11.00 bis 19.00 Uhr zu umfangreichen Sperrungen im gesamten Brennerkorridor führte.

Im Vorfeld hatte die Polizei in Bayern umfangreiche Vorbereitungen getroffen. Im Polizeipräsidium Oberbayern Süd in Rosenheim war ein Führungsstab eingerichtet worden, zudem waren mehrere Hundert Einsatzkräfte im Einsatz. Auch der enge Austausch mit österreichischen Behörden, der Autobahn GmbH, Rettungsdiensten, dem THW und Feuerwehren war sichergestellt.
Ziel war es, bei möglichen Staus schnell reagieren und insbesondere Rettungswege freihalten zu können.

Deutlich weniger Verkehr als erwartet

Tatsächlich kam es im gesamten Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd zu keinen nennenswerten Verkehrsbehinderungen. Auf den Autobahnen A8 München–Salzburg und A93 Rosenheim–Kufstein waren ausgesprochen wenige Verkehrsteilnehmer unterwegs. Staus oder andere Beeinträchtigungen traten nicht auf.

Die Polizei führt die entspannte Lage auch auf die im Vorfeld wiederholten Hinweise zurück. Viele Verkehrsteilnehmer verzichteten offenbar auf nicht notwendige Fahrten in die Region oder verschoben ihre Reisepläne.
Die Polizei bedankt sich ausdrücklich bei allen, die diesen Empfehlungen gefolgt sind.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Miesbach: Mann soll Mutter vor Auto geschubst haben

Miesbach: Mann soll Mutter vor Auto geschubst haben

Miesbach – Ein Vorfall in Miesbach sorgt derzeit für Ermittlungen der Polizei: Ein Mann soll am Samstagabend (30.05.2026) seine Mutter vor ein fahrendes Auto auf die Fahrbahn geschubst haben.

Der Vorfall ereignete sich, nach den Angaben der Polizei, gegen 19.55 Uhr auf Höhe des Hagebaumarktes. Nach Angaben der Polizei soll der Mann seine Mutter dabei vor einen Pkw geschubst haben.
Die Autofahrerin, eine 40-jährige Frau aus Tegernsee, konnte durch eine Vollbremsung rechtzeitig reagieren und einen Zusammenstoß verhindern.

Mutter und Sohn flüchten nach Vorfall

Im Anschluss an die Situation entfernten sich sowohl die Mutter als auch der Sohn vom Ort des Geschehens.
Ob Verletzungen entstanden sind, ist nach aktuellem Stand nicht näher bekannt.

Polizei bittet um Hinweise

Die Polizei bittet Zeugen, die sachdienliche Angaben zu dem Täter oder seiner Mutter machen können, sich unter der Telefonnummer 08025/2990 bei der Polizeiinspektion Miesbach zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Miesbach / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Immer mehr Menschen in Bayern leben allein

Immer mehr Menschen in Bayern leben allein

Bayern – Immer mehr Menschen in Bayern leben allein. Das geht aus aktuellen Erstergebnissen des Mikrozensus 2025 hervor, die vom Bayerischen Landesamt für Statistik veröffentlicht wurden. Demnach leben rund 2,7 Millionen Menschen im Freistaat in einem Einpersonenhaushalt. Damit wohnt etwa jede fünfte Person in Bayern alleine, rund 41 Prozent aller Haushalte bestehen aus nur einer Person.

Insgesamt gibt es in Bayern rund 6,4 Millionen Privathaushalte, in denen knapp 13,2 Millionen Menschen leben. Im Durchschnitt wohnen zwei Personen in einem Haushalt zusammen. Seit Jahrzehnten steigt der Anteil der Alleinlebenden stetig an – bereits seit 1965 ist dieser Trend zu beobachten.

Besonders viele Single-Haushalte in Großstädten

Vor allem in den bayerischen Großstädten leben viele Menschen alleine. In Augsburg, München und Nürnberg besteht inzwischen etwa jeder zweite Haushalt aus nur einer Person.

In Augsburg leben rund 85.000 Menschen allein, was 52 Prozent aller Haushalte entspricht. In München sind 49 Prozent der rund 797.000 Haushalte Einpersonenhaushalte. In Nürnberg liegt der Anteil bei 47 Prozent beziehungsweise rund 127.000 Haushalten.

Auch deutschlandweit zeigt sich ein ähnliches Bild: In Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern besteht etwa jeder zweite Haushalt aus nur einer Person.

Regional betrachtet ist der Anteil der Einpersonenhaushalte in Oberbayern und der Oberpfalz mit jeweils 43 Prozent am höchsten. In Niederbayern und Unterfranken liegt er dagegen mit jeweils 38 Prozent unter der 40-Prozent-Marke.

Unterschiede zwischen Männern und Frauen

Frauen und Männer leben insgesamt betrachtet in etwa gleich häufig allein. Deutliche Unterschiede zeigen sich jedoch beim Alter.
Zwischen 25 und 30 Jahren leben Männer häufiger allein als Frauen. Nach dem 30. Lebensjahr geht die Zahl der Einpersonenhaushalte zunächst zurück und steigt ab etwa 50 Jahren wieder an.

Im Alter von 75 Jahren oder älter leben in Bayern rund 567.000 Menschen allein. Drei Viertel dieser Einpersonenhaushalte sind weiblich. Das hängt laut Landesamt unter anderem mit der höheren Lebenserwartung von Frauen zusammen.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik (Mikrozensus 2025) / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Vorsicht vor falschen Rundfunkbeitrags-Mails

Vorsicht vor falschen Rundfunkbeitrags-Mails

Bayern – Wer aktuell eine E-Mail mit dem Betreff „Ihr Zahlungsplan für den Rundfunkbeitrag ab 2026“ erhält, sollte genau hinsehen. Die Verbraucherzentrale Bayern warnt vor betrügerischen Nachrichten, die auf den ersten Blick seriös wirken – tatsächlich aber Teil einer Phishing-Masche sind.

Die E-Mails tragen die Logos von ARD, ZDF und Deutschlandradio und erwecken so den Eindruck, vom offiziellen Beitragsservice zu stammen. Tatsächlich versuchen Betrüger damit offenbar, Empfänger zu einer Überweisung eines angeblich offenen Rundfunkbeitrags zu bewegen.

In den Schreiben wird behauptet, bisherige feste Zahlungstermine seien angepasst worden. Gleichzeitig wird zu einer schnellen Überweisung aufgefordert.

Warnzeichen bei den E-Mails

„Verbraucherinnen und Verbraucher sollten hier sehr vorsichtig sein. Diese E-Mail stammt nicht vom Beitragsservice“, warnt Elisabeth Graml, Fachberaterin bei der Verbraucherzentrale Bayern.
Nach Angaben der Verbraucherzentrale gibt es mehrere Hinweise auf den Betrugsversuch. Dazu zählen eine unpersönliche Anrede wie „Sehr geehrte Damen und Herren“, eine unbekannte Beitragsnummer oder eine ausländische Bankverbindung, auf die Geld überwiesen werden soll. Teilweise werben die Betrüger zudem mit einem angeblichen Rabatt für Vorauszahlungen.

„Der Beitragsservice verschickt keine Zahlungsaufforderungen per E-Mail“, so die Expertin. Grundsätzlich müsse der Rundfunkbeitrag pro Wohnung entrichtet werden – einen Rabatt gebe es dabei nicht.

Verbraucherzentrale bietet Unterstützung an

Auch auf der offiziellen Internetseite des Beitragsservice wird vor den gefälschten E-Mails gewarnt. Verbraucher sollten keinesfalls Geld an die angegebene Kontonummer überweisen. Die Verbraucherzentrale Bayern bietet bei Fragen zum Rundfunkbeitrag kostenfreie Beratung an. Termine können online vereinbart oder telefonisch unter 089 55 27 94-0 gebucht werden.
(Quelle: Pressemitteilung Verbraucherzentrale Bayern / Beitragsbild: Symbolfoto re)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Sonntag, 31. Mai – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Dein Herz seine Schläge selbst steuert?
Es kann sogar außerhalb des Körpers noch kurz weiterschlagen.
Dein Körper arbeitet also für Dich – ganz automatisch.

Vielleicht spürst Du heute bewusster Deinen eigenen Rhythmus.

Wir wünschen Dir einen energiegeladenen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: re)

Gesuchter Ungar bei Kiefersfelden gefasst – nach Zahlung von 5.100 Euro folgt Auslieferungshaft

Gesuchter Ungar bei Kiefersfelden gefasst – nach Zahlung von 5.100 Euro folgt Auslieferungshaft

Kiefersfelden / Landkreis Rosenheim – Die Bundespolizei hat am Donnerstag (28.5.2026) auf der A93 bei Kiefersfelden einen europaweit gesuchten Mann festgenommen. Gegen den 31-jährigen Ungarn lag nicht nur ein Haftbefehl der Rosenheimer Justiz vor – auch die Behörden seines Heimatlandes suchten ihn wegen mehrerer mutmaßlicher Betrugs- und Fälschungsdelikte.

Die Beamten kontrollierten den Mann an der Autobahn-Rastanlage Inntal-Ost. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellte sich heraus, dass gegen den Autofahrer gleich mehrere Fahndungen bestanden.

Nach Angaben der Bundespolizei hatte die Staatsanwaltschaft Rosenheim einen Haftbefehl gegen den 31-Jährigen erwirkt. Hintergrund war eine Verurteilung wegen Urkundenfälschung. Das Amtsgericht Rosenheim hatte eine Geldstrafe von 5.100 Euro verhängt. Ersatzweise hätten dem Mann 255 Tage Haft gedroht.
Zugleich lag gegen den Ungarn ein europäischer Haftbefehl vor. Die ungarischen Behörden suchen den Mann wegen mehrerer Betrugs- und Fälschungsdelikte. Zuletzt hatte der 31-Jährige in Österreich gelebt.

Nach seiner Festnahme konnte der Mann die offene Geldstrafe in Deutschland begleichen. Damit entging er zwar einer Haft wegen der Rosenheimer Verurteilung – auf freien Fuß kam er dennoch nicht.

Auf Anordnung der Generalstaatsanwaltschaft München wurde der 31-Jährige am Freitagmorgen dem Amtsgericht Rosenheim vorgeführt. Anschließend brachten ihn Bundespolizisten in die Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim. Dort wartet er nun auf seine Auslieferung nach Ungarn.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)