Facetten des Glücks: Fotogruppe Wasserburg zeigt besondere Blickwinkel auf das Glück

Facetten des Glücks: Fotogruppe Wasserburg zeigt besondere Blickwinkel auf das Glück

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Ein Kartenspiel mit dem Enkel, eine Fahrt im Kettenkarussell oder ein Sonnenuntergang, betrachtet von einem in die Jahre gekommenen Stuhl im Garten: Facetten hat viele Facetten. Und manchmal steckt das Glück genau in diesen leisen, unspektakulären Momenten, die im Alltag leicht übersehen werden. Mit ihrer Jahresausstellung 2026 lädt die Fotogruppe Wasserburg unter dem Titel „Facetten des Glücks“ dazu ein, genau diese Augenblicke neu zu entdecken. Die Ausstellung ist noch bis zum 24. Juli 2026 in der Akademie der Sozialverwaltung in Wasserburg (Im Hag 14) zu sehen.

Fotoschau der Fotogruppe Wasserburg "Facetten des Glücks":. Fotos. Hendrik Heuser

Spürbar wurden Glücksmomente auch bei der gutbesuchten Vernissage. Fotos: Hendrik Heuser

Die Mitglieder der Fotogruppe zeigen in ihrer Ausstellung eine vielfältige Auswahl an Fotografien, die sich dem Thema Glück auf ganz unterschiedliche Weise nähern. Dabei geht es nicht um große Inszenierungen, sondern um echte, oft intime Momente: Begegnungen zwischen Menschen, kleine Alltagsfreuden oder besondere Stimmungen, die sich nur für einen kurzen Augenblick zeigen.

Die Bilder überraschen, berühren und erzählen Geschichten, die ohne viele Worte auskommen – und gerade deshalb nachwirken.

Digitale Bilderschau erweitert die Ausstellung

Ergänzend zur analogen Ausstellung erwartet die Besucher eine digitale Bilderschau. Darin geben die Mitglieder der Fotogruppe Wasserburg Einblicke in ihre persönlichen Serien und fotografischen Projekte des vergangenen Jahres. So entsteht ein zusätzlicher Blick auf die Vielfalt der Arbeiten und die unterschiedlichen Handschriften innerhalb der Gruppe.

Die Fotogruppe Wasserburg wurde vor rund 30 Jahren aus einem Kurs der Volkshochschule Wasserburg heraus gegründet. Inzwischen ist sie ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens in der Stadt und darüber hinaus.

Die Ausstellung „Facetten des Glücks“ ist noch bis zum 24. Juli 2026 in der Akademie der Sozialverwaltung in Wasserburg zu sehen.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Info, Beitragsbild, Fotos: Karin Wunsam)

Städtische Mädchenrealschule Rosenheim, 1976

Städtische Mädchenrealschule Rosenheim, 1976

Rosenheim –  Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1976. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist die Städtische Mädchenrealschule Rosenheim an der Ebersberger Straße.

Der Blick zeigt den Schulstandort in einer Zeit, in der das Gelände noch deutlich kompakter wirkte als heute – der später errichtete Erweiterungsbau war damals noch nicht vorhanden. Die Aufnahme vermittelt damit ein Stück Schulgeschichte aus einer Phase, in der sich die Städtische Mädchenrealschule noch in einer früheren baulichen Struktur befand. Viele der heutigen Gebäudeteile und Erweiterungen kamen erst in den folgenden Jahrzehnten hinzu.

Wurzeln reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück

Die Geschichte des Schulstandorts selbst ist jedoch deutlich älter. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts wurde in Rosenheim durch die „Armen Schulschwestern“ höhere Mädchenbildung ermöglicht. Anfang des 20. Jahrhunderts entstand an der Ebersberger Straße ein neues Schulhaus mit Internat, das als „Höhere Töchterschule“ genutzt wurde.

Im Jahr 1916 wurde daraus schließlich eine eigenständige dreiklassige Mädchenmittelschule beziehungsweise Realschule.

Entwicklung über Jahrzehnte

Über die Jahrzehnte hinweg entwickelte sich die Schule kontinuierlich weiter. Neue pädagogische Anforderungen, steigende Schülerzahlen und veränderte Schulstrukturen führten zu mehreren Ausbau- und Umstrukturierungsphasen. 1969 folgte schließlich die Verstaatlichung des Schulbetriebs.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann – Krämer/ Bildtext: Karin Wunsam)

Bahndamm bei Surberg fängt Feuer – aktuell hohe Waldbrandgefahr

Bahndamm bei Surberg fängt Feuer – aktuell hohe Waldbrandgefahr

Surberg / Landkreis Traunstein – Ein Flächenbrand entlang der Bahnstrecke München–Salzburg hat am Samstagabend (23.5.2026)  die Feuerwehr Surberg beschäftigt. Rund 50 Quadratmeter Wiesenfläche gerieten nahe der Ortschaft Oed (Landkreis Traunstein) in Brand. Verletzt wurde niemand.

Die Einsatzkräfte wurden gegen 19 Uhr mit dem Stichwort „B2 – Brand Bahndamm“ alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr standen laut Einsatzbericht etwa 50 Quadratmeter Wiesenfläche entlang der Bahnlinie in Flammen. Mit den beiden Löschfahrzeugen aus Surberg konnte das Feuer rasch eingedämmt und gelöscht werden.

Nachalarmiertes Tanklöschfahrzeug sichert Wasserversorgung

Aufgrund der schwierigen Löschwasserversorgung an der Einsatzstelle wurde zusätzlich ein Tanklöschfahrzeug aus Traunstein nachgefordert. Damit stand ausreichend Wasser für die Löscharbeiten zur Verfügung. Die Bahnstrecke musste für die Dauer des Einsatzes kurzzeitig gesperrt werden. Nach rund einer Stunde waren die Maßnahmen der Feuerwehr abgeschlossen.

Neben etwa 30 Einsatzkräften der Feuerwehren Surberg und Traunstein waren auch die Kreisbrandinspektion des Landkreises Traunstein, eine Rettungswagenbesatzung sowie Beamte der Polizei Traunstein und der Bundespolizei vor Ort. Ein Bahnmanager nahm ebenfalls den Sachverhalt auf. Verletzte gab es nicht.

Kreisfeuerwehrverband warnt vor hoher Waldbrandgefahr

Der Kreisfeuerwehrverband Traunstein weist angesichts der aktuellen Wetterlage mit hohen Temperaturen und anhaltender Trockenheit auf die weiterhin erhöhte Waldbrandgefahr in der Region hin. In weiten Teilen des Landkreises gilt derzeit eine hohe Gefahrenstufe, die nach Prognosen auch in den kommenden Tagen bestehen bleiben dürfte.

Bereits kleine Unachtsamkeiten könnten ausreichen, um Brände auszulösen, so der Hinweis der Feuerwehr. Besonders wichtig sei es daher, offenes Feuer zu vermeiden, keine Zigarettenreste in der Natur wegzuwerfen und Fahrzeuge nicht auf trockenem Gras abzustellen. Zudem sollten Wald- und Forstwege stets freigehalten werden, um Einsatzfahrzeugen die Zufahrt zu ermöglichen.
Wer Rauch oder ein Feuer bemerkt, sollte umgehend den Notruf 112 wählen.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Kater Gimli weiß, wie Sommer geht: Bauch nach oben und bloß keinen Stress

Kater Gimli weiß, wie Sommer geht: Bauch nach oben und bloß keinen Stress

Rosenheim – Wer an diesem verlängerten Pfingstwochenende einen Experten für sommerliche Temperaturen sucht, muss nicht lange suchen: Kater Gimli hat die Sache längst durchschaut. Während Zweibeiner hektisch Sonnencreme suchen, Ventilatoren entstauben oder den Grill anwerfen, genießt der Vierbeiner in aller Ruhe das Bilderbuchwetter – bevorzugt auf einer Liege in einem schattigen Fleckchen in „seinem“ Garten. Bauch nach oben, Pfoten entspannt ausgestreckt und bitte bloß keinen Stress. Denn eines scheint Gimli genau zu wissen: Sommer funktioniert am besten in Zeitlupe.

Und nach allem, was die Wetterprognosen derzeit versprechen, dürfte der Kater in den kommenden Tagen noch reichlich Gelegenheit zum gepflegten Nichtstun haben. Heute klettern die Temperaturen im Raum Rosenheim auf gut 30 Grad. Sonne satt und frühsommerlich bis hochsommerlich warme Temperaturen begleiten uns auch im weiteren Verlauf der Woche. Selbst in den Nächten bleibt es vergleichsweise mild – auch wenn Meteorologen wohl noch nicht von echten „tropischen Nächten“ sprechen würden.

Gimli macht’s vor: Schatten statt Hitzestress

Was der entspannte Gartenkönig intuitiv richtig macht, gilt übrigens auch für Menschen und Tiere: Wer kann, sucht sich in den heißesten Stunden des Tages lieber ein schattiges Plätzchen. Viel trinken bleibt ohnehin das Gebot der Stunde – bei Haustieren gerne auch mit mehreren Wasserschalen an unterschiedlichen Orten.

Auch Hunde, Katzen und andere tierische Begleiter freuen sich über kühle Rückzugsorte. Spaziergänge oder größere Anstrengungen verlegt man besser in die Morgen- oder Abendstunden. Und eigentlich selbstverständlich, aber trotzdem wichtig: Tiere gehören bei sommerlichen Temperaturen niemals – auch nicht „nur kurz“ – ins Auto.

Sommerwetter wohl bis zum Wochenende

Ganz unendlich scheint Gimlis kleines Sommerparadies aber nicht anzuhalten. Aktuelle Wetterprognosen deuten darauf hin, dass es ab dem kommenden Wochenende wieder etwas kühler und wechselhafter werden könnte.

Bis dahin gilt offenbar: einfach mal machen wie Gimli. Schatten suchen, tiefenentspannt bleiben und den Sommer genießen – am besten mit dem Bauch Richtung Himmel.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Wasserburg: Renitenter Frühlingsfestbesucher schlägt Jugendlichen

Wasserburg: Renitenter Frühlingsfestbesucher schlägt Jugendlichen

Wasserburg / Landkreis Rosenheim -‚ Ein Vorfall auf dem Wasserburger Frühlingsfest (Landkreis Rosenheim) hat am Sonntagabend (24.5.2026) einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Ein 30-Jähriger aus dem Altlandkreis Wasserburg soll zunächst einen 14-Jährigen geschlagen und später Polizeibeamte angegriffen haben.

Nach Angaben der Polizei wurde der Polizeiinspektion Wasserburg gegen 20 Uhr mitgeteilt, dass ein Mann auf dem Frühlingsfest ein Kind geschlagen habe. Eine Streifenbesatzung traf vor Ort auf einen 14-jährigen Jungen. Dieser gab an, von einem Mann ins Gesicht geschlagen worden zu sein. Der Jugendliche wurde laut Polizei glücklicherweise nur leicht verletzt. Mehrere unbeteiligte Zeugen hätten den Vorfall bestätigt.

Während der Anzeigenaufnahme sei der 30-jährige Tatverdächtige selbstständig auf die Beamten zugekommen. Laut Polizei zeigte sich der Mann sofort unkooperativ und renitent. Ihm wurde daraufhin ein Platzverweis für das Festgelände ausgesprochen, dem er zunächst nachkam.

Mann kehrt auf Festgelände zurück

Kurze Zeit später erhielt die Polizei erneut die Mitteilung, dass sich der Mann wieder auf dem Frühlingsfest befinde. Als Beamte den Platzverweis durchsetzen und den nach Polizeiangaben äußerst aggressiven Mann in Gewahrsam nehmen wollten, soll dieser die Einsatzkräfte angegriffen haben.

Nach Angaben der Polizei schlug der Mann mehrfach um sich und trat gezielt gegen die Beamten. Zudem sei es zu mehreren Beleidigungen und Bedrohungen gegenüber den Einsatzkräften gekommen.

Fünf Polizeibeamte leicht verletzt

Durch die Widerstandshandlungen wurden laut Polizei insgesamt fünf Beamte leicht verletzt. Sie blieben jedoch weiterhin dienstfähig.
Gegen den 30-Jährigen wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet, unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Beleidigung und Bedrohung.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Red Bull – Bora – hansgrohe dominiert Dünkirchen-Rundfahrt mit Meeus-Sieg und Gesamterfolg für Pithie

Red Bull – Bora – hansgrohe dominiert Dünkirchen-Rundfahrt mit Meeus-Sieg und Gesamterfolg für Pithie

Frankreich / Raubling – Red Bull – Bora – hansgrohe hat bei den 4 Tagen von Dünkirchen im Radsport ein starkes Ausrufezeichen gesetzt. Jordi Meeus gewann die Schlussetappe vor Teamkollege Danny van Poppel, während Laurence Pithie den Gesamtsieg der traditionsreichen Rundfahrt in Nordfrankreich perfekt machte.

Mit Laurence gewinnt der konstanteste Profi im Peloton die Rundfahrt. Nach dem Sieg im Bergaufsprint zum Auftakt gewann er auch im Flachen den Sprint des Feldes hinter einer vierköpfigen Ausreißergruppe. Am dritten Tag bewies der Neuseeländer Kopfsteinklassiker-Qualitäten, als er über Paris-Roubaix-Pflaster in Arenberg Zweiter wurde. Das lange Finale der vierten Etappe verbrachte er im Wind, weil die Konkurrenz bei der Jagd auf die Ausreißer kaum Unterstützung anbot.

Am letzten Tag zeigte Laurence dann, dass er auch mit Rückschlägen umgehen kann. Weder ein Sturz früh im Rennen noch ein Defekt kurz vor dem Ziel konnten ihn um den Lohn einer Woche in Nordfrankreich bringen, die dem 23-Jährigen seinen ersten Rundfahrtsieg bei den Profis bescherte. Neben dem Pinken Trikot für den Gesamtsieger nahm Laurence zudem die Leibchen für den besten Jungprofi und den besten Punktesammler mit.

Für das Team versüßte Jordi die Woche dann noch mit einem weiteren Erfolg. In Dünkirchen feierte er im Massensprint nach 181 Kilometern seinen zweiten Saisonsieg mit Überlegenheit. Danny als sein Anfahrer schaffte es dazu noch auf Rang zwei.
(Quelle: Pressemitteilung Red Bull – Bora – Hansgrohe / Beitragsbild: Symbolfoto re)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Montag, 25. Mai – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass der Panzer einer Schildkröte mit Nerven durchzogen ist?
Berührungen werden also tatsächlich wahrgenommen.
Ein Schutz, der gleichzeitig sensibel ist.

Vielleicht gehst Du heute achtsam mit Deiner Umgebung um.

Wir wünschen Dir einen ruhigen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: re)

Cafè Liebl, Simssee, Stephanskirchen, Landkreis Rosenheim

Cafè Liebl, Simssee, Stephanskirchen, Landkreis Rosenheim

Stephanskirchen / Landkreis Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1960. Auf der historischen Aufnahme sehen wir vier Motive des einst sehr beliebten Café Liebl am Simssee in Stephanskirchen (Landkreis Rosenheim).

Der Waldgasthof und das Strandbad Liebl gehörten über Jahrzehnte zu den bekanntesten Ausflugsgaststätten am Simssee. Entstanden ist die Anlage bereits um die Wende zum 20. Jahrhundert, als der Baierbacher Gastwirt Sebastian Liebl dort eine einfache Sommerschänke mit Ruderbootverleih und Badekabinen errichtete. Daraus entwickelte sich bis 1912 ein vollständiger Waldgasthof im damals typischen Heimatstil.

Besonders in den Sommermonaten zog das Café Liebl Gäste aus der gesamten Region an. Baden, Bootfahren und der Blick auf den Simssee machten den Ort zu einem klassischen Ziel der „Sommerfrische“.

Blütezeit in den 1950er- und 1960er-Jahren

Seine große Zeit erlebte der Betrieb in der Wirtschaftswunderzeit – genau aus dieser Epoche stammt auch die vorliegende Aufnahme. In den 1950er- und 1960er-Jahren war das Café Liebl ein lebendiger Treffpunkt: Familienausflüge, Badebetrieb, ein großer Biergarten und Tanzveranstaltungen prägten das Geschehen direkt am Seeufer.

Der Simssee entwickelte sich in dieser Zeit zu einem der wichtigsten Naherholungsziele im Landkreis Rosenheim. Mit zunehmender Motorisierung wurde er für Tagesausflügler aus der gesamten Region schnell erreichbar und entsprechend stark frequentiert.

Wandel der Ausflugskultur

In den folgenden Jahrzehnten veränderte sich vor allem die Struktur der Freizeitgestaltung deutlich. Reisen wurden internationaler, Urlaubsziele weiter entfernt und die klassische Ausflugsgastronomie am Seeufer geriet zunehmend unter Druck. Und so wurde das Cafè Liebl schließlich geschlossen.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

 

Tachinger Feuerwehr öffnet Tore – Zwei Grundschulklassen zu Besuch

Tachinger Feuerwehr öffnet Tore – Zwei Grundschulklassen zu Besuch

Taching am See / Landkreis Traunstein – Einen spannenden und zugleich lehrreichen Vormittag erlebten die beiden dritten Klassen der Grundschule Taching bei ihrem Besuch der Freiwilligen Feuerwehr Taching,. Die Schüler wurden von den Feuerwehrleuten herzlich empfangen und erhielten zunächst einen Einblick in die vielfältigen Aufgaben der Feuerwehr.

Im Anschluss stand die Gerätekunde auf dem Programm. Die Kinder konnten dabei verschiedene Ausrüstungsgegenstände sowie die Einsatzfahrzeuge aus nächster Nähe besichtigen. Die Feuerwehrleute erklärten anschaulich, wofür die einzelnen Geräte im Einsatz benötigt werden und welche Bedeutung das Zusammenspiel der Ausrüstung bei Einsätzen hat.

Besonders eindrucksvoll war die Vorstellung eines Atemschutzgeräteträgers in vollständiger Schutzausrüstung. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren dabei, warum Atemschutz bei Brandeinsätzen unverzichtbar ist und wie umfangreich und schwer die Ausrüstung im Ernstfall sein kann.

Gerätekunde und Atemschutz im Fokus

Ein weiteres Highlight war die Fettbrand-Vorführung. Dabei zeigten die Feuerwehrkräfte eindrücklich, warum brennendes Fett niemals mit Wasser gelöscht werden darf. Die Demonstration sorgte für Staunen und vermittelte gleichzeitig wichtige Verhaltensregeln im Brandfall.

Mit vielen neuen Eindrücken und großem Interesse verabschiedeten sich die beiden Klassen schließlich von der Feuerwehr Taching. Der Besuch machte deutlich, welche wichtige Rolle die Freiwillige Feuerwehr für die Sicherheit in der Gemeinde spielt.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Feuerwehr Taching)

Gestohlenes Rennrad in Rosenheim wiederentdeckt – Sicherheitswacht stellt Tatverdächtigen

Gestohlenes Rennrad in Rosenheim wiederentdeckt – Sicherheitswacht stellt Tatverdächtigen

Rosenheim – Ein gestohlenes Rennrad ist am Samstagabend (23.5.2026) in Rosenheim dank des Besitzers und der Sicherheitswacht wieder aufgetaucht. Gegen einen 30-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Ein 29-jähriger Rosenheimer hatte sein Rennrad gegen 18.30 Uhr in der Ebersberger Straße für kurze Zeit unversperrt abgestellt, um einzukaufen. Als er wenige Minuten später zurückkehrte, stellte er fest, dass das Fahrrad gestohlen worden war.

Rund zwei Stunden später entdeckte der Rosenheimer nach Polizeiangaben einen Unbekannten auf seinem Rennrad im Bereich der Bahnhofstraße. Er verfolgte den Mann und verständigte die Polizei.
Im Rahmen der eingeleiteten Fahndung konnten ehrenamtliche Mitglieder der Sicherheitswacht Rosenheim den Tatverdächtigen schließlich im Salingarten stellen. Bei dem Mann handelt es sich laut Polizei um einen 30-Jährigen aus Bad Endorf.

Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Fahrraddiebstahls eingeleitet. Der Zeitwert des gestohlenen Rennrads liegt bei rund 300 Euro.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rund 11 Millionen Euro für kommunale Hochbauprojekte im Stimmkreis Rosenheim-Ost

Rund 11 Millionen Euro für kommunale Hochbauprojekte im Stimmkreis Rosenheim-Ost

Rosenheim – Im Rahmen der kommunalen Hochbauförderung 2026 fließen rund 10,894 Millionen Euro in Projekte im Stimmkreis Rosenheim-Ost. Darüber informiert der Landtagsabgeordnete und Haushaltspolitiker Daniel Artmann.

„Es freut mich, dass heuer 10.894.000 Euro für kommunale Hochbaumaßnahmen in den Stimmkreis Rosenheim-Ost fließen“, sagt Artmann. Der Freistaat Bayern bleibe aus seiner Sicht ein verlässlicher Partner der Kommunen, insbesondere beim Bau und Erhalt von Bildungs-, Betreuungs- und Sporteinrichtungen.

 Projekte in der Region gefördert

Gefördert werden im Stimmkreis Rosenheim-Ost mehrere Bau- und Erweiterungsmaßnahmen in Städten und Gemeinden. Dazu zählen unter anderem:

  • Amerang: Neubau einer Kindertageseinrichtung (769.000 Euro)
  • Aschau i. Chiemgau: Ersatzneubau Sporthalle Preysing-Grundschule (215.000 Euro)
  • Markt Bad Endorf: Neubau Schulzentrum (5.000.000 Euro)
  • Frasdorf: Neubau Kindertageseinrichtung Wildenwart (1.158.000 Euro)
  • Stadt Rosenheim: mehrere Maßnahmen, darunter Schul- und Kita-Erweiterungen sowie Neubauten von Sport- und Bildungseinrichtungen (u. a. Schulschwimmbad Nörreut, Sporthalle Karolinengymnasium, Kindertageseinrichtung BayWa-Wiese)

Auch kleinere Maßnahmen in Gemeinden wie Bernau a. Chiemsee und der Verwaltungsgemeinschaft Breitbrunn a. Chiemsee werden berücksichtigt.

Bedeutung für kommunale Infrastruktur betont

Artmann verweist auf die Bedeutung der Fördermittel im Rahmen des kommunalen Finanzausgleichs. Insgesamt stehen für den kommunalen Hochbau in Bayern in diesem Jahr 1,37 Milliarden Euro zur Verfügung, darunter Mittel aus einem Sondervermögen für Infrastruktur.

Die Förderungen dienen nach Angaben des Abgeordneten vor allem dem Bau und der Sanierung von Schulen, Kindertageseinrichtungen sowie schulischen Sportanlagen. Die Auszahlung erfolge in jährlichen Teilbeträgen.
„Die erheblichen Mittel für den kommunalen Hochbau sind ein fester Bestandteil der kommunalfreundlichen Landespolitik der CSU und des bayerischen Haushalts“, so Artmann weiter. Insgesamt erhielten die bayerischen Kommunen in diesem Jahr 12,83 Milliarden Euro aus dem kommunalen Finanzausgleich, ein Anstieg um 7,1 Prozent.
(Quelle: Pressemitteilung Daniel Artmann, MdL / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Zahl der Adoptionen in Bayern steigt erstmals seit 2021 wieder an

Zahl der Adoptionen in Bayern steigt erstmals seit 2021 wieder an

Bayern – In Bayern sind im Jahr 2025 insgesamt 563 minderjährige Kinder adoptiert worden. Damit steigt die Zahl der Adoptionen nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik erstmals seit vier Jahren wieder an – im Vergleich zum Vorjahr um 7,6 Prozent.

Die meisten Adoptionen erfolgen weiterhin durch Stiefeltern. Auch der Anteil sehr junger Kinder ist hoch: Mehr als die Hälfte der adoptierten Minderjährigen war zum Zeitpunkt der Adoption jünger als drei Jahre.

Mehrheit der Adoptionen durch Stiefeltern

Wie das Landesamt für Statistik mitteilt, machen Stiefeltern mit 82,9 Prozent den größten Anteil der Adoptierenden aus. In 15,1 Prozent der Fälle adoptierten nicht verwandte Personen, 2,0 Prozent entfielen auf Verwandte.

Das Geschlechterverhältnis der adoptierten Kinder ist nahezu ausgeglichen: 51,0 Prozent sind Mädchen, 49,0 Prozent Jungen.

Viele Kinder sehr jung bei Adoption

Mehr als die Hälfte der adoptierten Kinder (54,9 Prozent) war jünger als drei Jahre. Das Durchschnittsalter lag bei 5,4 Jahren.

Der überwiegende Teil der Kinder und Jugendlichen (91,3 Prozent) besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit. Die übrigen adoptierten Kinder stammen überwiegend aus europäischen Ländern.

Trend zeigt nach oben

Im längerfristigen Verlauf war die Zahl der Adoptionen nach einem Höchstwert im Jahr 2019 (628 Fälle) bis 2024 leicht rückläufig. Für 2025 zeigt sich nun erstmals wieder ein Anstieg.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)