Handelsverband Bayern warnt vor überzogenen Tarifforderungen im Einzelhandel

Handelsverband Bayern warnt vor überzogenen Tarifforderungen im Einzelhandel

München / Bayern – Zum Auftakt der Tarifverhandlungen im bayerischen Einzelhandel hat der Handelsverband Bayern (HBE) vor zu hohen Lohnforderungen gewarnt. Die Gespräche starten am Freitag (8.5.2026) in München. Aus Sicht der Arbeitgeberseite seien die Forderungen der Gewerkschaft Verdi in der aktuellen wirtschaftlichen Lage nicht tragfähig.

Verdi fordert bei einer Laufzeit von zwölf Monaten eine monatliche Entgelterhöhung von 222 Euro sowie 150 Euro mehr für Auszubildende. Je nach Tarifgruppe entspreche dies nach Angaben der Gewerkschaft einer Steigerung von rund sieben Prozent. Zusätzlich verlangt Verdi eine Anhebung der unteren Beschäftigtengruppen auf ein Mindesteinkommen von 14,90 Euro pro Stunde.

Die Tarifgeschäftsführerin des Handelsverbands Bayern, Dr. Melanie Eykmann, verweist auf die schwierige wirtschaftliche Situation vieler Unternehmen im Einzelhandel. Sie erklärt: „Viele Unternehmen stehen durch schwache Umsätze, hohe Kosten und eine anhaltende Kaufzurückhaltung massiv unter Druck. Für Lohnerhöhungen bleibt daher aktuell nur sehr begrenzter Spielraum.“

Die Arbeitgeberseite plädiert nach Angaben des HBE für einen maßvollen Tarifabschluss, der sowohl die Interessen der Beschäftigten als auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen berücksichtigt. Dr. Eykmann betont zudem: „Es gilt weiterhin der Grundsatz: Nur was erwirtschaftet wird, kann auch verteilt werden.“
(Quelle: Pressemitteilung Handelsverband Bayern / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Landfrauen fordern besseren Mutterschutz und mehr Hebammenhilfe auf dem Land

Landfrauen fordern besseren Mutterschutz und mehr Hebammenhilfe auf dem Land

Bayern – Die Landfrauen im Bayerischen Bauernverband fordern eine zügige Reform des Mutterschutzes für selbständige Unternehmerinnen. Aus Sicht der Landfrauen bestehen für selbständige Frauen weiterhin erhebliche Lücken im Vergleich zu angestellten Frauen – mit Folgen für die wirtschaftliche Stabilität von Betrieben sowie für die Gesundheit von Mutter und Kind.

Gerade im Zusammenhang mit Hofübergaben betonen die Landfrauen die Bedeutung einer verlässlichen Absicherung. Landesbäuerin Christine Singer stellt klar: „Mutterschutz darf keine Frage des Beschäftigungsstatus sein“. Wer Verantwortung für Familie und Betrieb trage, brauche die gleiche Unterstützung wie jede andere Mutter.

Im Koalitionsvertrag ist ein Mutterschutz für Selbständige seit 2025 vorgesehen – analog zu Arbeitnehmerinnen mit Schutzfristen und finanzieller Absicherung. Aus Sicht der Landfrauen kommt es nun auf eine schnelle und praxisgerechte Umsetzung an. Bislang gebe es keinen verpflichtenden Anspruch auf Mutterschutzleistungen, bestehende Modelle seien freiwillig und oft nicht ausreichend.

Forderung nach verbindlicher Absicherung

Die Landfrauen im Bayerischen Bauernverband fordern deshalb einen verbindlichen Mutterschutz mit existenzsicherndem Einkommensersatz, der sich am tatsächlichen Einkommen orientiert. Zusätzlich sprechen sie sich für flexiblere Lösungen aus, etwa die Möglichkeit, Elterngeld stärker für Betriebs- und Haushaltshilfen einzusetzen.

Denn in landwirtschaftlichen Betrieben lasse sich Arbeit bei Ausfällen kaum einfach ersetzen. Betriebshilfen seien zwar zentral, stünden jedoch häufig nicht in ausreichendem Umfang zur Verfügung. Nach Ansicht der Landfrauen brauche es daher einen flächendeckenden Ausbau sowie unbürokratische Regelungen, etwa zur stärkeren Einbindung von Familienangehörigen. Langfristig solle sich die Unterstützung zu einer familienbegleitenden Betriebshilfe bis zum ersten Lebensjahr des Kindes weiterentwickeln.

Hebammenversorgung als Standortfaktor

Ein weiterer Schwerpunkt ist aus Sicht der Landfrauen die Hebammenversorgung im ländlichen Raum. Diese sei nicht nur für die gesundheitliche Betreuung von Mutter und Kind entscheidend, sondern auch für die Organisation landwirtschaftlicher Betriebe. Versorgungslücken wirkten sich direkt auf Arbeitsfähigkeit und Betriebsabläufe aus.

Die Landfrauen appellieren daher an die Politik, bestehende Ungleichheiten zügig zu beseitigen. Eine moderne Familienpolitik müsse alle Erwerbsformen berücksichtigen – auch die selbständige Arbeit in der Landwirtschaft. Nur so lasse sich die Vereinbarkeit von Familie und Betriebsleitung nachhaltig sichern.
(Quelle: Pressemitteilung BBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Neue Bayerische Milchhoheiten gekrönt

Neue Bayerische Milchhoheiten gekrönt

Bayern – Die neuen bayerischen Milchhoheiten für die Amtszeit 2026/27 stehen fest. Julia Decker aus Kirchdorf im Landkreis Mühldorf wurde zur Bayerischen Milchkönigin gekrönt. Annika Riefler aus Immenstadt im Landkreis Oberallgäu trägt künftig den Titel der Milchprinzessin. Beide vertreten in den kommenden zwei Jahren die bayerische Milchwirtschaft im In- und Ausland.

Mit Fachwissen, Auftreten und viel Engagement sollen die beiden die Branche bei Messen, Presseterminen sowie Fach- und Verbraucherveranstaltungen präsentieren. Im Auftrag des Verbandes der Milcherzeuger Bayern (VMB) sowie von milch.bayern e.V. werben sie für Milcherzeugnisse aus Bayern und repräsentieren damit einen der wichtigsten Bereiche der bayerischen Ernährungswirtschaft.

Die Entscheidung fiel nach einem mehrstufigen Auswahlverfahren mit acht Kandidaten. Bewertet wurden insbesondere Fachkenntnisse rund um Milcherzeugung und -verarbeitung sowie ein sicheres und sympathisches Auftreten.

Auswahl in Scheßlitz

Bereits am 4. Mai 2026 stellten sich die Bewerber in Scheßlitz in Oberfranken den Fragen der Jury. Am Ende überzeugten Julia Decker (20) und Annika Riefler (21) besonders.

Julia Decker wurde am 5. Mai 2026 feierlich zur Milchkönigin gekrönt. Annika Riefler erhielt im selben Rahmen den Titel der Milchprinzessin.

Zwei Jahre als Botschafterinnen der Milchbranche

Die Amtszeit 2026/27 führt die beiden durch zahlreiche Termine im In- und Ausland. Dabei sollen sie die bayerische Milchwirtschaft sichtbar machen und für deren Produkte werben.
(Quelle: Pressemitteilung Verband der Milcherzeuger Bayern / Copyright Verband der Milcherzeuger)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Donnerstag, 7. Mai – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass ein Blitz eine Stromstärke von bis zu 100.000 Ampere erreichen kann?
Das ist millionenfach stärker als der Strom aus der Steckdose.
Ein kurzer Moment mit enormer Energie.

Vielleicht erinnert Dich das heute daran, wie viel Kraft in einem Augenblick stecken kann.

Wir wünschen Dir einen energiegeladenen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: re)

Kreisklasse – U21 des TSV 1860 Rosenheim mit 5:0-Heimsieg gegen Pittenhart

Kreisklasse – U21 des TSV 1860 Rosenheim mit 5:0-Heimsieg gegen Pittenhart

Rosenheim – Die U21 des TSV 1860 Rosenheim hat ihr letztes  Fußball-Heimspiel der Saison in der Kreisklasse deutlich gewonnen. Gegen die SpVgg Pittenhart setzte sich das Team mit 5:0 durch und bleibt damit zuhause verlustpunktfrei. Die Rosenheimer beenden die Heimserie mit 13 Siegen aus 13 Spielen. In den verbleibenden vier Saisonpartien tritt die Mannschaft ausschließlich auswärts an.

Die Partie begann zunächst ausgeglichen. In den ersten rund 30 Minuten konnte die SpVgg Pittenhart das Spiel offen gestalten und kam selbst zu einigen Torchancen.

Erst in der 30. Minute fiel der erste Treffer für die Gastgeber: Tobias Bensch verwertete einen Konter zur 1:0-Führung. Danach übernahm die Rosenheimer U21 zunehmend die Kontrolle und erhöhte noch vor der Pause auf 3:0.

Rosenheim zieht nach der Pause davon

Nach der Halbzeitpause boten sich der Heimmannschaft zahlreiche weitere Torchancen. Marinus Bauer und erneut Tobias Bensch bauten die Führung auf 5:0 aus. Kurz vor Schluss verhinderte der wieder genesene Torhüter Simon Stein mit einer starken Aktion den möglichen Ehrentreffer der Gäste.

Die Tore im Überblick: 1:0 Bensch (29.), 2:0 Ransberger (38.), 3:0 Bensch (44.), 4:0 Bauer (63.), 5:0 Xhelili (75.).
(Quelle: Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

LBV ruft zur Igel-Meldung auf: Jede Sichtung zählt

LBV ruft zur Igel-Meldung auf: Jede Sichtung zählt

Bayern – Igel gehören zu den heimlichen Bewohnern vieler Gärten – doch ihr Bestand ist gefährdet. Deshalb ruft der Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) im Rahmen eines bundesweiten Projekts dazu auf, Igel zu melden und so einen Beitrag zum Artenschutz zu leisten.

Vom 15. bis 25. Mai 2026 können Bürger in ganz Deutschland Igel melden. Hintergrund ist, dass das Tier nicht nur in Bayern, sondern weltweit als „potenziell gefährdet“ gilt und zunehmend unter Lebensraumverlust, Straßenverkehr und Nahrungsmangel leidet.

„Lebendig oder tot – Jeder gemeldete Igel in Bayern zählt, damit wir noch mehr über die Verbreitung und das Verhalten des stachelige Gartenbewohners erfahren und seinen Schutz langfristig verbessern können“, sagt die LBV-Igelexpertin Dr. Angelika Nelson.

Meldungen sind einfach online über das Bürgerforschungsprojekt „Igel in Bayern“ unter www.igel-in-bayern.de
möglich.

Weniger mähen – mehr Lebensraum schaffen

Gerade im Mai sind Igel besonders aktiv, denn es ist Paarungszeit. Auf der Suche nach Weibchen legen die Tiere große Strecken zurück und benötigen viel Energie. Gleichzeitig wird ihr Nahrungsangebot immer knapper.

Gartenbesitzer können laut LBV aktiv helfen: „Wer im Mai Rasen und Wiese bewusst wachsen lässt, fördert direkt vor der Haustür die Artenvielfalt. Denn ungemähte Flächen schaffen Lebensraum für Wildblumen, Kräuter und viele Insekten. Davon profitieren dann Igel, Vögel und Fledermäuse“, erklärt Angelika Nelson.

Der LBV hatte daher bereits zum Aktionsmonat „Mähfreier Mai“ aufgerufen.

Vorsicht bei Mährobotern

Wer dennoch mäht, sollte laut LBV gezielt nur kleinere Flächen oder Wege schneiden und möglichst viele wilde Ecken im Garten erhalten.

Besonders gewarnt wird vor dem Einsatz von Mährobotern in den Abend- und Nachtstunden: „Bei Gefahr rollen sich Igel ein, anstatt zu fliehen und können so schwere Verletzungen durch das Schneidewerk erleiden. In einem igelfreundlichen Garten sind Mähroboter in der Dämmerung und Dunkelheit tabu“, warnt die LBV-Biologin.

Teil eines bundesweiten Projekts

Die gemeldeten Daten werden von Wissenschaftlern des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung ausgewertet. Ziel ist es, mehr über Verbreitung, Lebensweise und Gefährdungen der Tiere zu erfahren.

Das Projekt „Igel in Bayern“ ist Teil der bundesweiten Aktion „Deutschland sucht Igel und Maulwurf“, die von mehreren Organisationen gemeinsam getragen wird. Ziel ist ein langfristiges Monitoring der Bestände, um gezielte Schutzmaßnahmen entwickeln zu können.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Kultur im Park startet in Bad Aibling – Red Oax eröffnet die Saison

Kultur im Park startet in Bad Aibling – Red Oax eröffnet die Saison

Rosenheim – Sommer, Live-Musik und entspannte Abende unter freiem Himmel: In Bad Aibling (Landkreis Rosenheim) startet die Reihe „Kultur im Park“ in die neue Saison. Zum Auftakt am Freitag, 15. Mai 2026, sorgt die Band Red Oax für musikalische Stimmung im Kurpark.

Die Konzertreihe verspricht auch in diesem Jahr wieder abwechslungsreiche Live-Musik in besonderer Atmosphäre – von bekannten Songs bis hin zu eigenen Kompositionen. Ziel ist es, den Kurpark zum Treffpunkt für entspannte Sommerabende mit Freunden und Familie zu machen.

Zum Saisonauftakt am Freitag (15. Mai 2026) ab 19.30 Uhr bringt Red Oax den Sound des amerikanischen Südens nach Bad Aibling. Die fünf Musiker kombinieren druckvolle Gitarren, satten Bass und ehrliche Grooves zu einem energiegeladenen Live-Erlebnis.
Auf dem Programm stehen Interpretationen von Bands wie Blackberry Smoke, Lynyrd Skynyrd und The Steel Woods. Die Band setzt dabei auf handgemachte Musik und eine authentische Bühnenpräsenz.
Der Eintritt ist frei, Spenden sind jedoch erwünscht.

Musik, Atmosphäre und Verpflegung

Für das leibliche Wohl sorgt das Team des Kurhauses bereits ab 18.30 Uhr mit einem Angebot an Speisen und Getränken. Ein Großteil der Plätze ist überdacht, sodass die Veranstaltung weitgehend wetterunabhängig stattfinden kann.
Weitere Informationen zum Programm des Open-Air-Kultursommers sind online unter www.bad-aibling.de/open-air-kultursommer verfügbar.
(Quelle: Pressemitteilung Aib-Kur GmbH / Beitragsbild. Copyright Aib-Kur GmbH)

Heavy Metal trifft Ehrenamt: Diakonie setzt auf neue Wege für freiwilliges Engagement

Heavy Metal trifft Ehrenamt: Diakonie setzt auf neue Wege für freiwilliges Engagement

Rosenheim / Ebbs – Ehrenamt einmal anders – laut, leidenschaftlich und überraschend: Mit einem ungewöhnlichen Veranstaltungsformat haben die Diakonie Rosenheim und das Freiwilligenzentrum KUUSK in Ebbs (Tirol) gezeigt, wie freiwilliges Engagement auch jenseits klassischer Wege Menschen erreichen kann.

Im Rahmen der Freiwilligenwoche Tirol wurde deutlich: Ehrenamt ist vielfältig, kreativ und kann auch über Musik und Kultur neue Zielgruppen ansprechen.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Ebbes Bürgermeister Josef Ritzer, der in seinem Grußwort die Bedeutung grenzüberschreitender Zusammenarbeit und die Rolle des Ehrenamts für den gesellschaftlichen Zusammenhalt hervorhob.

Ehrenamt im Wandel – von Festival bis Film

Im Mittelpunkt des Abends stand ein Vortrag des Filmemachers Daniel Hofmann, der Ausschnitte aus seiner Dokumentation „Ehrenamt – eine Kulturreise im ländlichen Raum“ präsentierte. Darin wird gezeigt, wie aus einem kleinen Musikfestival eine große ehrenamtlich getragene Bewegung entstehen kann.

Im Anschluss diskutierten Daniel Hofmann, Sebastian Kurz von der Diakonie Rosenheim, Carmen Schwinghammer vom Freiwilligenzentrum KUUSK sowie Alexander Neulinger von der Band ROACHCOCKS über die Zukunft und Bedeutung des Ehrenamts.

Dabei wurde deutlich, dass freiwilliges Engagement zunehmend neue Formen annimmt und sich auch durch kulturelle Projekte weiterentwickeln kann. „Der Abend hat gezeigt, Ehrenamt kann verbinden – über Grenzen hinweg“, sagte Sebastian Kurz von der Diakonie Rosenheim. „Und manchmal entstehen gerade dort die stärksten Impulse, wo man sie nicht unbedingt erwartet.“

Moderiert wurde die Veranstaltung von Jeremy „Jele“ Lentner, Musiker und Mitinhaber der Learn to Rock Musicschool Kufstein.

Musik als Brücke zum Engagement

Für die musikalische Gestaltung sorgten die Bands Messmerized vom Ignaz-Günther-Gymnasium Rosenheim sowie ROACHCOCKS aus Kufstein. Mit ihren Auftritten unterstrichen sie das Motto des Abends und machten das Zusammenspiel von Musik, Jugendkultur und Ehrenamt sichtbar.
Auch die beteiligten Musiker und der Moderator engagierten sich ehrenamtlich und trugen damit selbst zum Konzept der Veranstaltung bei.

Die Organisatoren zogen ein positives Fazit: Ehrenamt könne dann besonders gut wirken, wenn es offen für neue Wege bleibe und Menschen dort abhole, wo ihre Interessen liegen.
(Quelle: Pressemitteilung Diakonie Rosenheim / Beitragsbild. Diakonie Rosenheim)

Königstraße, Rosenheim, 1970er

Königstraße, Rosenheim, 1970er

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die 1970er Jahre. Auf der historischen Aufnahme sehen wir die Königstraße in Rosenheim. 

Die  kleine Ladenzeile,  die auf unserem Foto zu sehen ist, war früher einmal insbesondere auch bei Kindern beliebt, die sich auf dem Schulweg dort mit Süßigkeiten und Brotzeiten eingedeckt haben. 
Wir konnten leider keine genaue Daten dazu gefunden, wann die Ladenzeile dann abgerissen wurde. Wer dazu nähere Infos hat, gerne wie immer unter dem Foto kommentieren.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Innpuls.me / Bildtext: Karin Wunsam)

Wirtshausliedersingen in Rosenheim: Gemeinsames Singen erlebt Renaissance

Wirtshausliedersingen in Rosenheim: Gemeinsames Singen erlebt Renaissance

Rosenheim – Musik und Gesang im Wirtshaus – vor allem das gemeinsame Singen – erlebt derzeit wieder einen Aufschwung in Rosenheim. Genau diesen Trend greifen die drei Rosenheimer Trachtenvereine „Stamm I“, „Alt Rosenheim“ und „Innviertler“ mit einer neuen Veranstaltungsreihe auf.

Am Freitag, 8. Mai 2026, ab 19.30 Uhr laden die Vereine zu einem geselligen Wirtshausliedersingen ein. Veranstaltungsort ist das „Wirtshaus zum Johann Auer“ in der Färberstraße 17 in Rosenheim.
Im Mittelpunkt steht ein Mitmachprogramm für alle, die gerne selbst singen. Durch den Abend führt Ernst Schusser. Liedertexte werden kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Der Eintritt ist frei. Die drei Trachtenvereine freuen sich auf eine rege Beteiligung und einen musikalisch-geselligen Abend in klassischer Wirtshausatmosphäre.
(Quelle: Pressemitteilung Trachtenverein Innviertler / Beitragsbild: Trachtenverein Innviertler- Marga Leingartner)

Mehr Transparenz und mehr Bürgerdialog im Stadtrat

Mehr Transparenz und mehr Bürgerdialog im Stadtrat

Rosenheim – Im Rosenheimer Stadtrat werden bei der Stadtratssitzung am Mittwoch, 12. Mai 2026,  zwei Anträge behandelt, die auf mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung in der Kommunalpolitik abzielen. Konkret geht es um frühere Einsicht in Sitzungsunterlagen sowie um ein neues Format für den direkten Austausch zwischen Bürgern und Stadtrat.

Einer der Anträge kommt von den Stadtratsfraktionen von Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke sowie dem ÖDP-Stadtrat. Ziel ist es, öffentliche Vorlagen und Beratungsunterlagen künftig früher zugänglich zu machen.

Konkret sollen diese Unterlagen mindestens sieben Kalendertage vor einer Stadtratssitzung elektronisch im Ratsinformationssystem bereitgestellt werden – sowohl für die Stadtratsmitglieder als auch für die Öffentlichkeit. 

Die Antragsteller verweisen auf mehr Transparenz in Entscheidungsprozessen. Eine frühzeitige Veröffentlichung ermögliche eine fundiertere öffentliche Diskussion, stärke das Vertrauen in die Verwaltung und erleichtere die Beteiligung der Bürger an kommunalpolitischen Entscheidungen.

Bürgerfrage-Viertelstunde als neues Beteiligungsformat

Ein weiterer Antrag stammt von der Stadtratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen gemeinsam mit dem ÖDP-Stadtrat. Vorgesehen ist die Einführung einer Bürgerfrage-Viertelstunde zu Beginn des öffentlichen Teils der Stadtratssitzungen.

Nach der Eröffnung durch den Oberbürgermeister soll die Sitzung für maximal 15 Minuten unterbrochen werden. In dieser Zeit könnten anwesende Bürger Fragen oder Anregungen direkt an Stadtrat und Verwaltung richten. Eine Diskussion ist dabei nicht vorgesehen.

Das Format soll zunächst in einer sechs Sitzungen umfassenden Testphase erprobt werden.

Nach Ansicht der Antragsteller würde damit der direkte Austausch zwischen Bürgerschaft und Kommunalpolitik gestärkt und zusätzliche Beteiligungsmöglichkeiten geschaffen. In anderen Kommunen gebe es bereits positive Erfahrungen mit vergleichbaren Modellen.
(Quelle: Pressemitteilung Bündnis 90 / Die Grünen / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Crashkurs für pflegende Angehörige startet im Mehrgenerationenhaus Flintsbach

Crashkurs für pflegende Angehörige startet im Mehrgenerationenhaus Flintsbach

Flintsbach / Landkreis Rosenheim – Das Christliche Sozialwerk Degerndorf–Brannenburg–Flintsbach (Landkreis Rosenheim)  bietet im Mai einen mehrteiligen Crashkurs für pflegende Angehörige an. Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, praxisnahes Wissen rund um die Pflege und den Umgang mit altersbedingten Erkrankungen zu vermitteln.

Der erste Termin findet am Dienstag, 13. Mai 2026, von 18.00 bis 19.30 Uhr im Mehrgenerationenhaus in Flintsbach statt. Im Mittelpunkt steht das Thema „Alterstypische Erkrankungen“.
Dabei werden unter anderem Diabetes mellitus, Schlaganfall, Demenz und Parkinson näher erläutert und in ihren Auswirkungen auf den Pflegealltag erklärt.
Dozentin der Veranstaltung ist die Geschäftsführerin des Christlichen Sozialwerks, Nathalie Winterling.
Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist telefonisch unter 08034 4383 oder per E-Mail an pdl@pflegefueralle.de möglich.
(Quelle: Pressemitteilung / Christliches Sozialwerk Degerndorf-Brannenburg-Flintsbach / Beitragsbild: Symbolfoto re)