Erster tödlicher Badeunfall in Bayern – Wasserwacht warnt zum Start der Saison vor unterschätzten Gefahren

Erster tödlicher Badeunfall in Bayern – Wasserwacht warnt zum Start der Saison vor unterschätzten Gefahren

Bayern – Mit den ersten warmen Tagen hat in Bayern die Badesaison begonnen – nun hat sich bereits der erste tödliche Badeunfall ereignet. Im Landkreis Aschaffenburg in Unterfranken kam dabei ein 40-jähriger Mann an einem Badesee ums Leben. Die Wasserwacht Bayern warnt deshalb eindringlich vor den Gefahren in den Gewässern.

Der Vorfall ereignete sich Medienberichten zufolge am Kahler See im Raum Kahl am Main. Trotz eines schnellen Rettungseinsatzes konnte der Mann nur noch leblos geborgen werden.

Wasserwacht warnt vor unterschätzten Risiken

Die Wasserwacht Bayern sieht den Vorfall als alarmierendes Zeichen zu Beginn der Badesaison. Bereits seit Anfang Mai verzeichneten die Einsatzkräfte zahlreiche Wasserrettungseinsätze, teils mit lebensrettenden Maßnahmen.

Besonders kritisch seien laut Wasserwacht noch die niedrigen Wassertemperaturen in vielen Seen. Diese könnten schnell zu Unterkühlung oder einem Kälteschock führen – auch bei geübten Schwimmern.

Die Organisation appelliert daher, vorsichtig ins Wasser zu gehen, die eigenen Kräfte nicht zu überschätzen und Kinder stets im Blick zu behalten. Im Notfall soll umgehend der Notruf 112 gewählt werden.
(Quelle: Pressemitteilung Wasserwacht / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Streit unter Arbeitskollegen eskaliert – Mann bewusstlos gewürgt

Streit unter Arbeitskollegen eskaliert – Mann bewusstlos gewürgt

Wallgau / Landkreis Garmisch-Partenkirchen – In Wallgau im Landkreis Garmisch-Partenkirchen ist ein Streit zwischen zwei Arbeitskollegen am Montagabend eskaliert. Ein 39-Jähriger steht im Verdacht, seinen 37-jährigen Kollegen so stark gewürgt zu haben, dass dieser kurzzeitig bewusstlos wurde. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

Der Vorfall ereignete sich am 25. Mai 2026 in einem Gastrobetrieb in Wallgau. Zwischen einem 39 Jahre alten polnischen Staatsangehörigen und seinem 37-jährigen deutschen Arbeitskollegen kam es zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung.
Im weiteren Verlauf entwickelte sich der Streit zu einer körperlichen Auseinandersetzung.

Würgegriff bis zur Bewusstlosigkeit

Nach bisherigen Erkenntnissen soll der 39-Jährige seinen Kollegen über einen gewissen Zeitraum gewürgt haben, bis dieser das Bewusstsein verlor. Das Opfer wurde anschließend zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Nach aktuellem Stand erlitt der 37-Jährige keine bleibenden Schäden.

Ermittlungen der Kriminalpolizei

Die ersten Ermittlungen übernahm die Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen. Inzwischen führt die Kriminalpolizeistation Garmisch-Partenkirchen unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II den Fall weiter.

Die Hintergründe der Auseinandersetzung sind derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Gegen den 39-Jährigen wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Traditionelles Pfarrfest in der Kastenau am 13. Juni

Traditionelles Pfarrfest in der Kastenau am 13. Juni

Kastenau / Rosenheim – Im Rosenheimer  Stadtteil Kastenau steht wieder das jährliche Pfarrfest der Pfarrei Heilige Familie an. Am Samstag, 13. Juni 2026, kommen Besucher im Stadtteil Rosenheim zusammen, um nach dem Gottesdienst im Pfarrhof in geselliger Runde zu feiern.

Beginn ist um 17 Uhr mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche. Die musikalische Gestaltung übernimmt der Rosenheimer Polizeichor und sorgt damit für einen feierlichen Auftakt.
Im Anschluss verlagert sich das Geschehen in den Pfarrhof, wo das traditionelle Pfarrfest stattfindet. Dort steht das gemeinsame Beisammensein im Mittelpunkt.

Musik, Brotzeiten und Spiele

Für die musikalische Unterhaltung sorgt die Vogtareuther Dorfmusi. Für das leibliche Wohl der Gäste ist mit Grillfleisch und Brotzeiten bestens gesorgt.
Auch die kleinen Besucher kommen nicht zu kurz: Sie dürfen sich auf Spiele und ein Kinderprogramm freuen
(Quelle: Mitteilung Heilige Familie Kastenau / Beitragsbild: Symbolfoto re).

Weniger Mehlschwalben und Mauersegler in Bayern: Vogelzählung zeigt Rückgang bei Gartenvögeln

Weniger Mehlschwalben und Mauersegler in Bayern: Vogelzählung zeigt Rückgang bei Gartenvögeln

Bayern / Rosenheim – Bei der diesjährigen „Stunde der Gartenvögel“ in Bayern haben Teilnehmer erneut deutlich weniger Vögel gezählt als noch vor einigen Jahren. Vor allem Insektenjäger wie Mauersegler und Mehlschwalben wurden seltener beobachtet. Darauf weisen die Ergebnisse der gemeinsamen Mitmachaktion des LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz) und des NABU hin. Insgesamt beteiligten sich rund 10.800 Menschen aus mehr als 7.300 Gärten im Freistaat und meldeten etwa 190.000 Vögel.

Nach Angaben des LBV wurden im Durchschnitt fast zehn Vögel weniger pro Garten gezählt als noch vor zehn Jahren. Besonders auffällig sei der Rückgang bei Arten, die sich von Fluginsekten ernähren. Obwohl das Wetter am Zählwochenende vielerorts warm und trocken war, wurden Mauersegler und Mehlschwalben nur in geringer Zahl gemeldet.
„Dass selbst bei gutem Flugwetter weniger Tiere beobachtet wurden, bereitet uns Sorge. Der Rückgang der Fluginsekten macht sich offenbar immer stärker bemerkbar“, ordnet LBV-Biologin Dr. Angelika Nelson die Ergebnisse ein.

Neben dem schwindenden Nahrungsangebot fehlen vielen Gebäudebrütern zudem geeignete Nistplätze. Mauersegler und Mehlschwalben brüten häufig an Häusern und sind auf passende Strukturen angewiesen. Der LBV empfiehlt deshalb unter anderem künstliche Nisthilfen oder kleine Lehmpfützen im Garten, damit Mehlschwalben Material für ihre Nester finden können.

Finkenvögel derzeit stabil

Etwas entspannter ist die Lage nach Einschätzung des LBV bei mehreren Finkenarten. Derzeit gebe es in Bayern keine Hinweise auf eine größere Ausbreitung von Trichomonaden. Die Parasiten können von Vogel zu Vogel übertragen werden und führen häufig zum Tod der Tiere.
Grünfink, Buchfink und Stieglitz wurden laut LBV in niedrigen, aber stabilen Zahlen gemeldet. Dennoch bleibt insbesondere der Grünfink im Fokus der Naturschützer.

„Den Grünfink werden wir in den kommenden Jahren trotzdem genau im Blick behalten. Denn seit dem massiven Einbruch durch die Krankheit vor mehr als zehn Jahren, hat sich der Bestand nicht erholt“, so Angelika Nelson.

Der Verband weist außerdem darauf hin, wie wichtig saubere Futterstellen und Vogeltränken sind. Regelmäßige Reinigung könne helfen, die Ausbreitung von Krankheiten unter Gartenvögeln zu reduzieren.

Haussperling bleibt häufigster Gartenvogel

An der Spitze der meistbeobachteten Arten in Bayerns Gärten gab es auch 2026 kaum Veränderungen. Der Haussperling belegt erneut Platz eins, gefolgt von Amsel und Star. Auf den weiteren Plätzen folgen Kohlmeise, Feldsperling und Blaumeise. Elster und Rabenkrähe liegen auf den Rängen sieben und acht.
Der Mauersegler fiel in diesem Jahr auf Platz neun zurück. Die Mehlschwalbe schaffte es nicht mehr unter die zehn häufigsten Arten. Neu in den Top Ten ist dagegen die Ringeltaube.

„Die Ringeltaube ist sehr anpassungsfähig. Sie findet auch in Städten und Siedlungen Brutplätze und ausreichend Nahrung und wird deshalb in Bayerns Gärten immer häufiger beobachtet“, so die LBV-Vogelexpertin.

Vogelstimmen und Apps spielen größere Rolle

Bei der Zählung wurden zunehmend auch Vogelstimmen zur Bestimmung genutzt. Arten wie Mönchsgrasmücke oder Girlitz seien oft eher zu hören als zu sehen. Unterstützt würden viele Teilnehmer inzwischen durch KI-gestützte Bestimmungs-Apps.

Naturnahe Gärten als Rückzugsorte

Trotz des allgemeinen Rückgangs beobachteten viele Teilnehmer in naturnah gestalteten Gärten weiterhin eine vergleichsweise hohe Artenvielfalt. Besonders Gärten mit Wildblumen, Hecken und wenig gemähten Flächen bieten Insekten und Vögeln wichtige Lebensräume.
„Gerade der mähfreie Mai zeigt, wie schnell die Natur reagiert, wenn man ihr etwas Raum lässt“, sagt Nelson.

Der LBV empfiehlt unter anderem heimische Pflanzen, selteneres Mähen und den Verzicht auf Pestizide. Naturnahe Gärten könnten zwar keine großen Schutzgebiete ersetzen, aber wichtige Rückzugsorte im Siedlungsraum schaffen.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Unfall beim Abbiegen auf der B304 bei Hebertsham – ein Verletzter

Unfall beim Abbiegen auf der B304 bei Hebertsham – ein Verletzter

Hebertsham / Landkreis Rosenheim – Ein kurzer Moment der Unaufmerksamkeit hat am Freitagnachmittag auf der B304 bei Hebertsham (Landkreis Rosenheim) zu einem Verkehrsunfall mit zwei Pkw geführt. Eine Person wurde dabei leicht verletzt, zudem entstand erheblicher Sachschaden.

Der Unfall ereignete sich am 23. Mai 2026 gegen 18.15 Uhr im Gemeindebereich Eiselfing im Bereich der Einmündung nach Hebertsham.

Ein 46-jähriger Fahrer eines Ford Fiesta war auf der B304 von Traunstein in Richtung Wasserburg unterwegs. Vor ihm wollte eine 61-jährige Fahrerin eines Peugeot 208 nach links in Richtung Hebertsham abbiegen und hatte sich dazu ordnungsgemäß eingeordnet bzw. an der Einmündung gehalten.

Der Unfallfahrer bemerkte die Situation, nach den Angaben der Polizei, zu spät, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und wich nach links aus. In diesem Moment bog die vorausfahrende Fahrerin ebenfalls nach links ab. Es kam zum seitlichen Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge.

Eine Person verletzt – Fahrzeuge abgeschleppt

Im Fahrzeug des 46-Jährigen befanden sich neben dem Fahrer zwei weitere Insassen. Eine Person wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Alle übrigen Beteiligten blieben nach ersten Erkenntnissen unverletzt, wurden jedoch vorsorglich vom Rettungsdienst in nahegelegene Krankenhäuser gebracht. Alle stammen aus dem Landkreis Rosenheim.

Beide Fahrzeuge wurden stark beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Nach derzeitiger Einschätzung entstand vermutlich ein wirtschaftlicher Totalschaden. Zudem wurde ein Verkehrszeichen beschädigt. Der Gesamtschaden wird auf rund 12.500 Euro geschätzt.

B304 für rund eineinhalb Stunden halbseitig gesperrt

Während der Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge war die B304 für etwa eineinhalb Stunden halbseitig gesperrt. Die Freiwillige Feuerwehr Schönberg unterstützte die Polizei mit rund 15 Einsatzkräften bei der Absicherung der Unfallstelle und der Verkehrsregelung.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Ludwigsplatz, Rosenheim, 1954

Ludwigsplatz, Rosenheim, 1954

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1954. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist der Rosenheimer Ludwigsplatz – einer der zentralen Plätze der Innenstadt, der sich bereits damals als lebendiger Treffpunkt des städtischen Alltags präsentierte.

Der Ludwigsplatz entstand ursprünglich aus mehreren kleineren Marktplätzen des sogenannten äußeren Marktes, der sich im Zuge der Stadtentwicklung seit dem Spätmittelalter gebildet hatte. Seinen heutigen Namen erhielt er um 1825 zu Ehren von König Ludwig I. von Bayern. Bis heute ist er eng mit der Handels- und Stadtgeschichte Rosenheims verbunden und zählt zu den prägenden Plätzen der Altstadt.

Kaum veränderte Häuser – aber ganz andere Zeit

Auf den ersten Blick wirkt die Gebäudestruktur auf dem Foto von 1954 erstaunlich vertraut: Viele der Bürgerhäuser im Bereich des Ludwigsplatzes sind bis heute erhalten. Und doch zeigt sich beim genaueren Hinsehen, wie sehr sich die Zeit verändert hat – etwa durch die Fahrzeuge, die das Straßenbild damals prägten und heute längst als klassische Oldtimer gelten.

Der Ludwigsplatz war auch in den 1950er-Jahren bereits ein wichtiger innerstädtischer Raum zwischen Max-Josefs-Platz und den angrenzenden Geschäftsstraßen. Charakteristisch war schon damals seine Funktion als Markt- und Aufenthaltsort.

Schuhhaus Reindl als echte Konstante

Eine bemerkenswerte Kontinuität zeigt sich bis heute: das traditionsreiche Schuhgeschäft Reindl am Ludwigsplatz. Das Familienunternehmen hat seine Wurzeln bereits im Jahr 1812, als der Schuhmacher Georg Reindl in Rosenheim tätig wurde. In der Folge entwickelte sich daraus über Generationen hinweg eines der bekanntesten Fachgeschäfte der Stadt, das auch 1954 bereits fest zum Stadtbild gehörte.

Vom Fischmarkt zum Grünen Markt

Historisch gesehen war der Ludwigsplatz lange Zeit auch ein wichtiger Handelsplatz für Lebensmittel. Noch um 1900 fanden hier Märkte mit frischem Obst, Gemüse und weiteren Waren statt. Der sogenannte Fischbrunnen erinnert bis heute an diese frühere Nutzung des Platzes als Verkaufsort für Fisch und Lebensmittel.

Ein Platz zwischen Tradition und Wandel

Auch wenn sich Rosenheim seit den 1950er-Jahren deutlich weiterentwickelt hat, ist der Ludwigsplatz bis heute ein Ort geblieben, an dem sich Stadtgeschichte und Alltag begegnen – damals wie heute mitten im Herzen der Innenstadt.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann- Foto Nickl / Bildtext: Karin Wunsam)

Tote Vögel am Hammerbach entdeckt – Polizei bittet um Hinweise

Tote Vögel am Hammerbach entdeckt – Polizei bittet um Hinweise

Schechen / Landkreis Rosenheim – Im Bereich des Hammerbachs bei Marienberg (Landkreis Rosenheim) sind im Frühjahr mehrere tote Vögel gefunden worden. Die Polizei ermittelt derzeit wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizeiinspektion Rosenheim sind die Tiere nicht auf natürliche Weise verendet. In einzelnen Fällen kann auch ein Abschießen der Vögel nicht ausgeschlossen werden.
Die Funde wurden im Zeitraum von Anfang Januar bis Mitte Februar im Bereich Marienberg am Hammerbach gemacht.

Polizei sucht Zeugen

Die Polizei bittet daher um Hinweise: Wer in diesem Zeitraum ebenfalls tote Vögel im Bereich Marienberg/Hammerbach festgestellt hat oder verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich unter Telefon 08031/200-2200 bei der Polizeiinspektion Rosenheim zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

T-Shirt zerrissen und randaliert – Polizei nimmt Mann in Gewahrsam

T-Shirt zerrissen und randaliert – Polizei nimmt Mann in Gewahrsam

Rosenheim – Nicht jede hitzige Auseinandersetzung endet nur mit lauten Worten: In der Samerstraße in Rosenheim hat ein Polizeieinsatz am Sonntagabend (25.5.2026) gegen 21 Uhr eine ungewöhnliche Wendung genommen.

Vor einem Lokal war ein 35-jähriger Mann aus Rohrdorf aufgefallen, der laut herumschrie, aggressiv auftrat und Gäste sowie Passanten anpöbelte.
Als die Polizeistreife eintraf, reagierte der Mann weiterhin aggressiv und riss sich schließlich sein T-Shirt vom Leib. Mit freiem Oberkörper stand er anschließend vor den Beamten.

Da er sich, nach den Angaben der Polizei, auch unter Alkoholeinfluss von rund zwei Promille nicht beruhigen ließ, wurde der 35-Jährige in Gewahrsam genommen und in eine Zelle der Polizeiinspektion Rosenheim gebracht.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

„Altes Eisen, heißes Feuer“: Oldtimertreffen in Stephanskirchen begeistert Besucher

„Altes Eisen, heißes Feuer“: Oldtimertreffen in Stephanskirchen begeistert Besucher

Stephanskirchen / Landkreis Rosenheim – Knatternde Motoren, blitzender Chrom und so mancher liebevoll gepflegter Oldtimerschatz prägten am Pfingstmontag das Bild in Stephanskirchen. Zahlreiche Fahrzeuge ließen die Herzen von Oldtimerfans höherschlagen und sorgten für einen stimmungsvollen Abschluss der Jubiläumsfestwoche der Jungbauernschaft.

Mit einem gut besuchten Oldtimertreffen hat die Jungbauernschaft Stephanskirchen ihr 65-jähriges Bestehen gefeiert und zugleich die sechstägige Festwoche abgeschlossen. Unter dem Motto „Altes Eisen, heißes Feuer“ wurden am Festplatz in der Friedhofstraße zwischen Stephanskirchen und Scheiberloh mehr als 200 historische Bulldogs und weitere Fahrzeuge präsentiert. Beginn war um 10 Uhr.

Von Bulldog bis Feuerwehr-Oldtimer

Bei bestem Bilderbuchwetter strömten zahlreiche Besucher auf das Gelände, um die historischen Maschinen aus nächster Nähe zu erleben. Das Spektrum reichte von alten Traktoren und Bulldogs über Motorräder und Fahrräder bis hin zu historischen Feuerwehrfahrzeugen. Auch einige seltene Raritäten waren unter den ausgestellten Fahrzeugen vertreten.

Von alten Traktoren bis hin zu Klassikern war alles vertreten beim Oldtimertreffen der Jungbauernschaft Stephanskirchen. Fotos: Hendrik Heuser

Festwoche mit starkem Gemeinschaftscharakter

Die Jungbauernschaft Stephanskirchen ist seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil des Gemeindelebens und verbindet Vereinsleben, Brauchtumspflege und generationenübergreifendes Engagement. Bereits am Pfingstsonntag hatte der Festzug einen ersten Höhepunkt der Jubiläumsfeierlichkeiten gebildet.
Mit dem Oldtimertreffen fand die Festwoche einen stimmungsvollen und gut besuchten Abschluss.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Hendrik Heuser)

Feierliche Erstkommunion in Kammer – 19 Kinder feiern großen Glaubensmoment

Feierliche Erstkommunion in Kammer – 19 Kinder feiern großen Glaubensmoment

Kammer / Traunstein – In diesen Wochen steht vielerorts im Raum Rosenheim und Traunstein ein besonderer Tag im Mittelpunkt: die Erstkommunion. Auch in Kammer (Landkreis Traunstein) haben jüngst 19 Kinder diesen wichtigen Schritt im katholischen Glauben gefeiert.

Mit einem festlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche Kammer empfingen die jungen Christinnen und Christen ihre erste Heilige Kommunion. Die Feier stand unter dem Leitgedanken der Gemeinschaft mit Jesus und wurde musikalisch vom Chor „Glücksfoi“ unter der Leitung von Caro Schneider feierlich umrahmt. Am Abend trafen sich die Kinder und ihre Familien zu einer gemeinsamen Dankandacht in der Kirche.

„Unsichtbarer Freund“ in der Predigt

Den Gottesdienst zelebrierte Pfarrvikar Josef Heiß, assistiert von Diakon Tobias Raab sowie der für Kammer zuständigen Gemeindereferentin Monika Angerer. Auch Lehrkräfte der Grundschule Kammer nahmen teil. „Wir haben uns gemeinsam monatelang vorbereitet – und nun ist er da, der große Tag“, begrüßte der Diakon die Kinder in der voll besetzten Kirche.

Erstkommunion im Frühling – ein besonderer Zeitpunkt im Kirchenjahr

Die Erstkommunion wird traditionell im Frühling gefeiert, häufig rund um die Oster- und Pfingstzeit. In dieser Zeit steht im Kirchenjahr die Auferstehung Jesu und das neue Leben im Mittelpunkt – zentrale Themen, die auch in der Vorbereitung der Kinder auf die erste Heilige Kommunion eine große Rolle spielen.
Bei der Erstkommunion empfangen katholische Kinder erstmals das Sakrament der Eucharistie. Sie gelten dann als vollständig in die eucharistische Gemeinschaft der Kirche aufgenommen.

In seiner Predigt verglich Diakon Tobias Raab den Heiligen Geist mit einem „unsichtbaren Freund“. Dieser werde dort spürbar, wo Menschen im Sinne Jesu handeln. „Besonders erfahrbar wird dies beim Empfang der Heiligen Kommunion, die ihr heute zum ersten Mal empfangen werdet“, so der Diakon.

Während der Feier nahmen alle 19 Kinder im Altarraum Platz und empfingen erstmals die Heilige Kommunion.

Viele Helfer im Hintergrund

Zahlreiche Mütter unterstützten die Vorbereitung und erhielten als Dank eine kleine Aufmerksamkeit in Form eines Marmeladenglases. Auch weitere Helferinnen wurden gewürdigt, darunter Anita Billinger, Pia Brandstätter, Barbara Huber, Barbara Sailer, Veronika Schimpfhauser, Krissi Tiefenböck und Christa Zollner. Walburga Kiesl gestaltete zudem eine große „Freundebuchseite für Jesus“ am Kircheneingang.
Im Anschluss wurde der besondere Tag im Familienkreis gefeiert. Am Abend kamen die Kinder und Eltern nochmals zu einer kurzen Dankandacht in der Kirche zusammen.
(Quelle: Artikel: Hubert Hobmaier / Kasten Karin Wunsam / Beitragsbild: Copyright Hubert Hobmaier)

ADAC Stauprognose: 29. bis 31. Mai – volle Straßen Richtung Süden erwartet

ADAC Stauprognose: 29. bis 31. Mai – volle Straßen Richtung Süden erwartet

Rosenheim / Bayern – Autofahrer müssen sich am letzten Maiwochenende, 29. bis 31. Mai, auf erhebliche Verkehrsbehinderungen einstellen. Auch wenn kein Feiertag ansteht, sorgen die Pfingstferien in Bayern und Baden-Württemberg für ein deutlich erhöhtes Reiseaufkommen in Richtung Alpen, Italien, Kroatien und Südfrankreich. Starke Belastungen werden zudem auf den Routen Richtung Nord- und Ostsee sowie in Richtung Polen und Niederlande erwartet.

Der ADAC rechnet bereits am Freitag, 29. Mai, ab den Mittagsstunden mit dichtem Verkehr und teils langen Staus, die sich bis in die Abendstunden ziehen können. Viele Urlauber könnten ihre Abreise zudem vorziehen, um einer besonders kritischen Verkehrssituation am Samstag auszuweichen.

Brenner-Sperrung sorgt für zusätzliche Belastung

Erschwerend kommt am Samstag, 30. Mai, eine Vollsperrung der Brennerautobahn A13 zwischen 11 und 19 Uhr hinzu. Grund ist eine Demonstration (wir berichteten). Auch die Brennerbundesstraße (B182) sowie die Landesstraße L38 sind betroffen, sodass laut ADAC keine Ausweichmöglichkeiten bestehen.

Damit ist eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen Richtung Italien zeitweise komplett blockiert. Besonders betroffen sind damit unter anderem Reisende in Richtung Gardasee und andere Urlaubsregionen in Norditalien.

Der ADAC warnt vor erheblichen Rückstaus auf den Zulaufstrecken in Österreich und Süddeutschland sowie auch in Richtung Norden auf italienischer Seite. Eine An- und Abreise über den Brenner am Samstag sollte unbedingt vermieden werden. Da viele Reisende auf andere Zeiten ausweichen, wird auch am Sonntag mit erhöhtem Verkehrsaufkommen gerechnet.

Zahlreiche Autobahnen besonders belastet

Auch abseits der Alpenrouten wird es voll: Vor allem am Samstagvormittag ist mit starkem Reiseverkehr in Richtung Küstenregionen sowie ins Ausland zu rechnen. Zusätzlich verschärfen rund 1.000 Autobahnbaustellen in Deutschland die Situation.

Besonders staugefährdet sind laut ADAC unter anderem folgende Strecken:
  • A1 Fehmarn – Lübeck – Hamburg – Bremen – Osnabrück – Münster – Dortmund – Köln
  • A2 Oberhausen – Dortmund – Hannover – Braunschweig – Magdeburg
  • A3 Arnheim – Oberhausen – Köln – Frankfurt; Linz – Passau
  • A4 Heerlen/Aachen – Köln – Olpe; Chemnitz – Dresden – Görlitz
  • A5 Karlsruhe – Basel; Kassel – Frankfurt
  • A6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
  • A7 Flensburg – Hamburg – Hannover – Kassel; Ulm – Füssen/Reutte
  • A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
  • A9 Berlin – Halle/Leipzig
  • A10 Berliner Ring
  • A99 Autobahnring München
Auch im Ausland drohen Verzögerungen

In Österreich verschärfen zusätzliche Maßnahmen die Lage weiter. Auf der Inntalautobahn A12 wird vor und nach dem Wochenende erneut eine Blockabfertigung durchgeführt (28. Mai und 1. Juni). Zudem gelten auf mehreren Ausweichstrecken Abfahrtssperren, ebenso auf der Tauernautobahn A10.
Auch die Transitachsen in der Schweiz – darunter Gotthard- und San-Bernardino-Route – sind erfahrungsgemäß stark belastet.

Reisende müssen zudem an den Grenzen mit Wartezeiten rechnen. Insbesondere bei der Einreise nach Deutschland kann es durch Kontrollen zu zusätzlichen Verzögerungen kommen,
(Quelle: Pressemitteilung ADAC / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)

Marmeladenglas fliegt in Rosenheimer Wohnzimmer – Polizei ermittelt

Marmeladenglas fliegt in Rosenheimer Wohnzimmer – Polizei ermittelt

Rosenheim – Ein eigentlich alltäglicher Gegenstand hat in der Nacht auf Sonntag (24.5.2026) in der Ellmaierstraße in Rosenheim für einen Polizeieinsatz gesorgt.

Ein 49-jähriger Rosenheimer saß gegen 23.15 Uhr in seinem Wohnzimmer, als er plötzlich ein lautes Krachen hörte. Als er nachsah, stellte er fest, dass in Richtung seines Balkons ein Marmeladenglas geworfen worden war. Dabei wurden Teile der Fensterverglasung beschädigt. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 500 Euro geschätzt.
Der Täter konnte in der Dunkelheit unerkannt entkommen.
Die Polizeiinspektion Rosenheim hat Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)