Bauarbeiten führen zu Fahrplanänderungen auf der Strecke München-Salzburg

Bauarbeiten führen zu Fahrplanänderungen auf der Strecke München-Salzburg

Holzkirchen / Landkreis Miesbach – Fahrgäste der Bayerische Regiobahn (BRB) müssen sich am Wochenende vom 6. auf 7. Juni 2026 auf Fahrplanabweichungen einstellen. Grund sind Bauarbeiten der DB InfraGO AG im Netz Chiemgau-Inntal.

Betroffen ist die Strecke München Hauptbahnhof – Rosenheim – Salzburg. In den Nachtstunden kommt es in beiden Richtungen bei einzelnen Verbindungen zu Änderungen im Fahrplan sowie zum Haltausfall am Bahnhof München Ost.
Nach Angaben der BRB fahren nicht in den Sonderfahrplänen aufgeführte Züge regulär nach Plan.

Infos für Fahrgäste

Die Sonderfahrpläne stehen auf der Website der BRB zum Download bereit. Zusätzlich bietet das Unternehmen aktuelle Informationen über einen Newsletter mit individueller Streckenauswahl sowie über die „BRB Störungsinfo“ auf Facebook und WhatsApp-Kanäle an. Weitere Informationen: www.brb.de.
(Quelle: Pressemitteilung BRB / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Gasnetzarbeiten in der Rathausstraße – Verkehrseinschränkungen während der Pfingstferien

Gasnetzarbeiten in der Rathausstraße – Verkehrseinschränkungen während der Pfingstferien

Rosenheim – Die Stadtwerke Rosenheim führen während der Pfingstferien eine Unterhaltsmaßnahme am Gasnetz in der Rathausstraße durch. Die Arbeiten beginnen am heutigen Dienstag, 26. Mai 2026, und sollen bis spätestens 6. Juni abgeschlossen sein.

Im Rahmen der Maßnahme werden im Rohrleitungsnetz zwei sogenannte Kondensat-Abscheider ausgebaut und die Leitung mit Stickstoff gespült. Zusätzlich kommen an mehreren Standorten – darunter Brianconstraße, Klepperstraße und Schönfeldstraße – technische Einrichtungen der Stadtwerke zum Einsatz. Dabei werden auch Gasfackeln betrieben, an denen austretendes Gas kontrolliert verbrannt wird. Nach Angaben der Stadtwerke ist dieses Verfahren unbedenklich, Polizei und Feuerwehr sind informiert.

Da die Arbeiten teilweise Tiefbauarbeiten erfordern, wird die Rathausstraße stadtauswärts vor der Kreuzung Brianconstraße halbseitig gesperrt. Es kommt dadurch zu einer Fahrbahnverengung.

Die Stadtwerke weisen darauf hin, dass der Zeitraum bewusst in die Pfingstferien gelegt wurde, um die Verkehrsbeeinträchtigungen möglichst gering zu halten.
(Quelle: Pressemitteilung Stadtwerke Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Festlich-alpenländische Maiandacht in Kammer – Musik und Marienverehrung im Mittelpunkt

Festlich-alpenländische Maiandacht in Kammer – Musik und Marienverehrung im Mittelpunkt

Kammer / Traunstein – Eine stimmungsvolle Maiandacht hat kürzlich in der Pfarrkirche Johannes der Täufer in Kammer (Landkreis Traunstein) stattgefunden. Der GTEV Eschenwald Rettenbach hatte dazu eingeladen, zahlreiche Gläubige und Vereinsmitglieder aus der Pfarrgemeinde kamen zusammen.

Alpenländische Maiandacht in Kammer. Foto: Copyright Hubert Hobmaier

Mehrere hochkarätige Gruppen haben die Alpenländische Maiandacht des GTEV Eschenwald Rettenbach in der Pfarrkirche Kammer begleitet. Fotos: Hubert Hobmaier

Nach der Begrüßung durch Trachtenvorstand Franz Maier wurde die Maiandacht musikalisch vielfältig gestaltet. Mitwirkende waren die „Rothen Diandl“ aus Bischofswiesen, „Evi und Miriam“ aus Waging am See sowie die „Geschwister Hundmayer“ aus der Heutau. Mit Hackbrett, Harfe und Steirischen Harmonikas sorgten sie für eine besonders feierliche Atmosphäre.

Durch die Andacht führten Martin Pohl und Josef Schmalzbauer von der Pfarrgemeinde Kammer. Gemeinsam mit den Besuchern wurden mehrere Marienlieder aus dem Gotteslob gesungen. Die musikalischen Beiträge und Gebete prägten die besinnliche Gestaltung der Feier.

Ausklang im Gasthaus

Zum Abschluss spendeten die beiden die Segnung für Gläubige und Mitwirkende. Anschließend klang der Abend in geselliger Runde im Gasthaus Jobst aus, wo weiter musiziert und in gemütlicher Atmosphäre beisammengesessen wurde.
Die Besucher zeigten sich sehr angetan von der gelungenen Veranstaltung, die Besinnlichkeit und alpenländische Musik auf besondere Weise verband.
(Quelle: Artikel: Hubert Hobmaier / Beitragsbild: Hubert Hobmaier)

Rasante Fahrt im Kurpark von Schliersee – Polizei sucht Zeugen

Rasante Fahrt im Kurpark von Schliersee – Polizei sucht Zeugen

Schliersee / Landkreis Miesbach – Eine gefährliche Fahrweise hat in der Nacht auf Samstag (23.5.2026) im Kurpark von Schliersee (Landkreis Miesbach)  die Polizei beschäftigt.

Nach Angaben der Polizeiinspektion Miesbach fuhr ein blauer VW Golf gegen 00.45 Uhr mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit durch den Kurpark. Weitere Details zum Fahrer oder möglichen Gefährdungen liegen derzeit nicht vor.

Polizei bittet um Hinweise

Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Miesbach unter Telefon 08025/2990 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Miesbach / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Garage in Trostberg vollständig ausgebrannt – Feuerwehr verhindert Übergreifen auf Wohnhaus

Garage in Trostberg vollständig ausgebrannt – Feuerwehr verhindert Übergreifen auf Wohnhaus

Trostberg – Ein Garagenbrand hat am Pfingstmontag (25.5.2026i) in der Helene-Sedlmayr-Straße in Trostberg einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Die Garage sowie ein darin abgestelltes Fahrzeug wurden vollständig zerstört. Ein Übergreifen der Flammen auf das angrenzende Wohnhaus konnte nach Angaben der Feuerwehr weitgehend verhindert werden.

Die Feuerwehr Trostberg wurde gegen 14.32 Uhr mit dem Einsatzstichwort „B3 – Garagenbrand“ alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die Garage bereits in Vollbrand. Vom Brandort stieg eine weithin sichtbare Rauchsäule auf, weshalb die Feuerwehren Heiligkreuz und Lindach nachalarmiert wurden.

Rund 60 Einsatzkräfte bekämpften den Brand unter Atemschutz und verhinderten durch eine sogenannte Riegelstellung ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus sowie ein benachbartes Gebäude. Eine Hausseite wurde dennoch erheblich beschädigt. Nach etwa 30 Minuten meldeten die Einsatzkräfte „Feuer unter Kontrolle“.

Feuerwehrmann leicht verletzt

„Dass wir das Wohnhaus retten konnten, war wirklich eine Sache von wenigen Minuten“, sagte der Trostberger Kommandant und Einsatzleiter Hans-Peter Heimbach nach dem Einsatz. Den Nachbarn sprach er besonderen Dank aus: Diese hätten „blitzschnell reagiert, umgehend über den Notruf 112 Hilfe angefordert und erste Löschversuche mit Feuerlöschern unternommen“.

Die Bewohner des Hauses waren zum Zeitpunkt des Brandes nicht zuhause. Vorsorglich brachte die Polizei einen Nachbarn in Sicherheit.

Elektrofahrzeug brannte vollständig aus

Das in der Garage abgestellte Elektrofahrzeug wurde vollständig zerstört. Eine Gasflasche konnte durch einen Atemschutztrupp aus dem Gefahrenbereich gebracht werden. Das Fahrzeug wurde anschließend von einem Abschleppunternehmen geborgen und in ein spezielles Tauchbecken gebracht, um eine mögliche Wiederentzündung des Energiespeichers zu verhindern.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Angaben zur Schadenshöhe liegen bislang nicht vor. Nach dem Einsatz wurde zudem festgestellt, dass sich ein Feuerwehrmann leichte Verbrennungen am Arm zugezogen hatte. Er wurde ambulant im Krankenhaus behandelt.
(Quelle: Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rasante Fahrt im Kurpark von Schliersee – Polizei sucht Zeugen

Sekundenschlaf auf B318: BMW gerät bei Warngau auf Gegenfahrbahn

Warngau / Landkreis Miesbach – Ein Verkehrsunfall infolge eines mutmaßlichen Sekundenschlafs hat sich am Samstagnachmittag (24.5.2026) auf der B318 bei Warngau (Landkreis Miesbach) ereignet. Verletzt wurde nach Angaben der Polizei niemand.

Ein 25-jähriger Mann aus Freising war gegen 16.50 Uhr mit seinem BMW auf der B318 in Fahrtrichtung Holzkirchen unterwegs. Auf Höhe der Krottenthaler Alm geriet er nach eigenen Angaben in einen Sekundenschlaf und kam dadurch auf die Gegenfahrbahn.
Dort touchierte der BMW seitlich den entgegenkommenden Ford eines 46-jährigen Mannes aus München.

Beide Fahrzeuge abgeschleppt

Bei dem Zusammenstoß entstand an beiden Fahrzeugen ein geschätzter Gesamtschaden von rund 8.000 Euro. Die beiden Autofahrer blieben unverletzt. Aufgrund der Schäden mussten beide Fahrzeuge abgeschleppt werden.

Strafverfahren eingeleitet

Gegen den 25-jährigen BMW-Fahrer wurde laut Polizei ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Holzkirchen / Beitragsbild: Symbolfoto re)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Dienstag, 26. Mai – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Licht nicht immer geradeaus fliegt?
Wenn es an sehr großen Himmelskörpern vorbeizieht, wird es durch deren Schwerkraft abgelenkt.
Dadurch können Astronomen sogar Sterne und Galaxien sehen, die eigentlich verborgen wären.

Vielleicht erinnert Dich das heute daran, dass es oft neue Perspektiven gibt, wenn man genauer hinschaut.

Wir wünschen Dir einen inspirierenden Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: re)

Badewannenrennen am Chiemsee: Bernau lädt zum großen Wasserspektakel ein

Badewannenrennen am Chiemsee: Bernau lädt zum großen Wasserspektakel ein

Bernau am Chiemsee / Landkreis Rosenheim – Im Rahmen der Feierlichkeiten zu „1100 Jahre Bernau am Chiemsee“ veranstalten die Wasserwacht Bernau und die Chiemseenixen am Samstag, 13. Juni, ein großes Badewannenrennen im Chiemseepark Felden. Neben dem Rennen mit selbstgebauten Wasserfahrzeugen erwartet Besucher ein ganztägiges Festivalprogramm mit Musik, Gastronomie und Beachparty.

Beim Badewannenrennen treten Teams mit schwimmfähigen Eigenkonstruktionen gegeneinander an. Zugelassen sind Mannschaften mit zwei oder vier Personen. Die Fahrzeuge dürfen ausschließlich mit Muskelkraft angetrieben und gelenkt werden. Außerdem müssen alle Teammitglieder auf dem Gefährt Platz finden, während es weiterhin schwimmfähig bleibt.

Die Rennstrecke auf dem Chiemsee ist rund 120 Meter lang und wird in mehreren Massenstarts gefahren. Zusätzlich zur schnellsten Zeit werden auch die kreativsten Boote prämiert. Bewertet werden die drei schönsten Fahrzeuge sowie die schnellsten Zwei- und Vierer-Teams.

Zeitplan und Festivalprogramm

Die Veranstaltung beginnt bereits am Morgen mit dem Aufbau der Fahrzeuge. Das eigentliche Rennen startet ab 12 Uhr. Am Abend folgt die Siegerehrung mit Preisverleihung, anschließend geht das Event in ein Beach Festival mit Barbetrieb und Live-DJs über. Unter anderem treten DJ StuN und Lady Dee auf.
Der Zeitplan im Überblick:

  • 8 bis 10 Uhr: Aufbau und Anlieferung der Fahrzeuge
  • 11 Uhr: letzte Anmeldemöglichkeit
  • 12 bis 16 Uhr: Badewannenrennen
  • 18 bis 19 Uhr: Siegerehrung
  • ab 19 Uhr: Beach Festival mit Bar und Musik

Für Besucher gibt es während der gesamten Veranstaltung Essen, Getränke sowie einen Public-Viewing-Bereich mit Liveübertragung des Rennens.

Anmeldung noch möglich

Die Anmeldung für Teams läuft bis 5. Juni. Die Teilnahme kostet 25 Euro. Nachmeldungen am Veranstaltungstag sind noch bis 11 Uhr möglich und kosten 30 Euro.
Anmeldungen können online über die Website der Wasserwacht Bernau eingereicht werden.

Alle Detail zum Rennen sind zu finden unter: Badewannenrennen
(Quelle: Wasserwacht Bernau / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Salzburg sperrt Innenstadt für Durchreiseverkehr – neue Regelung betrifft auch Reisende aus dem Raum Rosenheim

Salzburg sperrt Innenstadt für Durchreiseverkehr – neue Regelung betrifft auch Reisende aus dem Raum Rosenheim

Salzburg – Die Stadt Salzburg führt in den Sommermonaten Juli und August eine neue Verkehrsbeschränkung in der Innenstadt ein. Ziel ist es, den Durchreise- und Tagestourismus mit dem Auto deutlich zu reduzieren und das Verkehrsaufkommen im Zentrum spürbar zu senken.

Nach Angaben der Stadt Salzburg, die die Regelung im Anschluss an Beschlüsse im Gemeinderat und im zuständigen Planungsausschuss Anfang Mai 2026 öffentlich kommuniziert hat, soll die Maßnahme ab 1. Juli 2026 gelten.

Innenstadtzone für Touristenverkehr eingeschränkt

Kern der Maßnahme ist eine verkehrsberuhigte Zone in der Salzburger Innenstadt rund um die Altstadt. Ab bestimmten Zufahrten – darunter unter anderem Bereiche beim Neutor, der Imbergstraße und der Schwarzstraße – gilt künftig eine Zufahrtsbeschränkung für Pkw bis 3,5 Tonnen.

Ziel der Stadt ist es, nach eigenen Angaben rund 1.000 Autofahrten pro Tag aus dem Innenstadtbereich herauszuhalten.

Diese Fahrzeuge dürfen weiter in die Innenstadt

Die Zufahrt bleibt weiterhin erlaubt für Fahrzeuge aus dem unmittelbaren Salzburger Zentralraum sowie angrenzenden Regionen. Dazu zählen nach offizieller Regelung unter anderem Kennzeichen aus:

  • Stadt Salzburg (S)
  • Salzburg-Umgebung (SL)
  • Hallein (HA)
  • Berchtesgadener Land (BGL mit Unterbezirken)

Ebenfalls ausgenommen sind unter anderem Anwohner, Lieferverkehr, Hotelgäste mit Buchungsnachweis, Beschäftigte im Innenstadtbereich sowie Menschen mit Behinderung.

Was gilt für den Raum Rosenheim?

Für Autofahrer aus dem Landkreis Rosenheim (Kennzeichen RO) gilt:
Sie fallen nicht unter die Ausnahmeregelung.

Damit werden Tagesgäste und Durchreisende aus der Region künftig in besonderer Weise von der Neuregelung betroffen sein. Die Stadt Salzburg will sie gezielt auf Park-and-Ride-Anlagen am Stadtrand lenken. Von dort aus ist die Weiterfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln möglich.

Ziel: weniger Ausweichverkehr und Entlastung der Altstadt

Die Stadt Salzburg reagiert mit der Maßnahme auf regelmäßig hohe Verkehrsbelastungen in den Sommermonaten. Besonders der touristische Durchreiseverkehr soll reduziert werden, um Staus, Lärm und Belastungen in der Altstadt zu verringern.

Nach Angaben der Stadt handelt es sich um ein Modell, das sich an sogenannten Verkehrsberuhigungszonen in anderen europäischen Städten orientiert.

Kontrolle zunächst durch Polizei

Die Einhaltung der Regelung soll zunächst durch Polizeikontrollen erfolgen. Perspektivisch sind auch technische Lösungen zur Überwachung der Zufahrten vorgesehen. Details zur konkreten Strafenregelung sollen im Zuge der Umsetzung weiter präzisiert werden.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: re)

Diakonie Rosenheim beteiligt sich an UNESCO-Projekttagen an der Mädchenrealschule Rosenheim

Diakonie Rosenheim beteiligt sich an UNESCO-Projekttagen an der Mädchenrealschule Rosenheim

Rosenheim – Bei den UNESCO-Projekttagen an der Mädchenrealschule Rosenheim haben Schüler gemeinsam mit der Diakonie Rosenheim soziale Themen wie Armut, Wohnungslosigkeit, Flucht und Ausgrenzung behandelt. Mitarbeitende verschiedener Einrichtungen brachten dabei ihre Erfahrungen aus der Praxis in den Schulalltag ein.

Unter dem Motto „Grenzen überwinden“ beschäftigten sich Schüler der Mädchenrealschule Rosenheim mit unterschiedlichen sozialen Herausforderungen. Beteiligt waren die Tafel Rosenheim, das Streetwork-Projekt der Diakonie Rosenheim sowie die Therapeutischen Angebote für Flüchtlinge (TAFF).
Ziel der Projekttage war es, Themen wie Armut, Wohnungslosigkeit, Flucht und Ausgrenzung nicht nur theoretisch zu behandeln, sondern durch praktische Erfahrungen und persönliche Begegnungen greifbar zu machen.

Schüler sammeln Spenden für die Tafel Rosenheim

Im Rahmen eines Projekts stellte Martina Kaul von der Tafel Rosenheim den Schülern zunächst die Arbeit der Einrichtung vor. Dabei erklärte sie, wie die Tafel arbeitet, wer die Angebote nutzt und wie ehrenamtliche Helfer Menschen im Alltag unterstützen.
Am darauffolgenden Tag sammelten rund 20 Schüler Spenden in der Rosenheimer Innenstadt. Unter anderem verkauften sie selbst gebackene Muffins gegen freiwillige Spenden. Innerhalb von etwa eineinhalb Stunden kamen 580 Euro zusammen.

Mit dem gesammelten Geld kauften die Schüler anschließend haltbare Lebensmittel wie Öl, Mehl, Nudeln und Milch für die Tafel Rosenheim ein. Martina Kaul sagte dazu: „Die Mädels haben einen super Job gemacht. Ihre Spenden helfen uns sehr.“
Auch Lehrerin Martina Eiser zog ein positives Fazit: „Da haben viele Mädchen ganz konkret gespürt, wie es sich anfühlt, Grenzen zu überwinden – manchen ist es leichter gefallen, für manche war es schwer. Aber alle haben mitgemacht“.

Einblicke in die Arbeit der Streetworker

Ein weiteres Projekt beschäftigte sich mit den Lebensrealitäten wohnungs- und obdachloser Menschen. Gemeinsam mit Streetworkern der Diakonie Rosenheim erfuhren die Schüler, wie aufsuchende Sozialarbeit funktioniert und welche Unterstützung betroffene Menschen erhalten.
Die Mitarbeiter erklärten unter anderem, wie Hilfe direkt im öffentlichen Raum angeboten wird und welche Rolle Vertrauen, Unterstützung bei Behördengängen oder die Vermittlung von Unterkünften spielen.

Am nächsten Tag sammelten die Schüler eigenständig Geld- und Sachspenden in der Rosenheimer Innenstadt. Die Spenden wurden anschließend vom Streetworkteam abgeholt und in die Herberge Rosenheim gebracht.

Streetworkerin Jana erklärte: „Uns war wichtig zu zeigen, dass Wohnungslosigkeit meist keine Entscheidung ist. Dahinter stehen immer persönliche Geschichten und schwierige Lebenssituationen. Gleichzeitig wollten wir über die Unterschiede zwischen Wohnungs- und Obdachlosigkeit aufklären und die Bedürfnisse betroffener Menschen sichtbar machen“.

Workshop zu Flucht und Trauma

Im dritten Workshop beschäftigte sich das Team der Therapeutischen Angebote für Flüchtlinge (TAFF) gemeinsam mit den Schülern mit Flucht- und Traumaerfahrungen. Dabei wurde vermittelt, wie belastende Erlebnisse Körper, Gefühle und Verhalten beeinflussen können.

Zusätzlich nahmen die Schüler an Übungen zur Selbstwahrnehmung teil und setzten sich mit persönlichen Grenzen auseinander.
Psychologin Johanna Mur: „Ohne zuvor mit Geflüchteten in Berührung gekommen zu sein, konnten die Mädchen sich sehr gut in die Realität von geflüchteten Kindern und Jugendlichen hineinversetzen. Das war sehr berührend“. Weiter erklärte sie: „Auch die praktischen Übungen zur Wahrnehmung eigener Grenzen kamen bei den Schülerinnen sehr gut an“.
(Quelle: Pressemitteilung Diakonie Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Susanne Neumann)

Teilhabeplan im Landkreis Rosenheim: Beteiligungsprozess abgeschlossen

Teilhabeplan im Landkreis Rosenheim: Beteiligungsprozess abgeschlossen

Rosenheim – Mit einer abschließenden Teilhabekonferenz im Landratsamt Rosenheim ist der Beteiligungsprozess für den neuen Teilhabeplan des Landkreises auf die Zielgerade eingebogen. Ziel ist eine Fortschreibung des bestehenden Plans aus dem Jahr 2013, der die Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen im Landkreis weiter verbessern soll.

Im großen Sitzungssaal des Landratsamts kamen zum Abschluss noch einmal zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen – darunter auch viele Menschen mit Beeinträchtigungen. Sie brachten weitere Ideen und Anregungen ein und nutzten die Gelegenheit zum Austausch.

Die im Vorfeld gesammelten Ergebnisse aus verschiedenen Veranstaltungen wurden von der Sozialplanerin des Landkreises, Sevgi Cetinkaya, auf Stellwänden präsentiert. Sie rief die Anwesenden dazu auf, sich zu informieren, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich weiterhin aktiv einzubringen. Ziel sei es, praktikable Lösungen zu entwickeln. Dabei stellte sie klar: „Nicht der Mensch ist das Problem, sondern die Barrieren sind es.“

Vorschläge reichen von ÖPNV bis Bildung

Im Rahmen der Diskussion wurden zahlreiche konkrete Anliegen benannt. Dazu gehörten unter anderem mehr inklusive Angebote in Sportvereinen und Volkshochschulen, etwa Gebärdensprachkurse, ebenso wie die Stärkung ehrenamtlicher Fahrdienste.

Weitere Vorschläge betrafen unter anderem Behindertenparkplätze vor Arztpraxen, mehr personelle Unterstützung im Schulbereich für Kinder mit Förderbedarf, zusätzliche Schulsozialarbeit, mobile Nahversorgung im ländlichen Raum sowie eine konsequentere Berücksichtigung von Barrierefreiheit bei Neubauten.

Wiederkehrend wurden zudem grundlegende Kritikpunkte angesprochen, darunter fehlende Zebrastreifen im Umfeld von Bahnhöfen, nicht vorhandene Aufzüge an Bahnsteigen, unzureichende Busverbindungen, fehlende Niederflurbusse im ÖPNV sowie zu wenige barrierefreie Toiletten.

Abschlussbericht geht in politische Beratung

Die Sozialplanerin kündigte an, die eingegangenen Rückmeldungen in den Teilhabeplan einzuarbeiten. Anschließend wird dieser dem Kreistag des Landkreises Rosenheim zur Beratung und Entscheidung vorgelegt. Nach einem möglichen Beschluss soll die Umsetzung über die Fachstelle Inklusion sowie weitere Netzwerk- und Kooperationspartner erfolgen.
Insgesamt hatten sich in den vergangenen Monaten rund 500 Personen an dem Beteiligungsprozess beteiligt. Dieser umfasste unter anderem eine Auftaktkonferenz, mehrere Fachforen, Zukunftswerkstätten sowie eine Online-Beteiligung.

Landrat Otto Lederer dankte allen Beteiligten für ihre Mitwirkung und den offenen Austausch. Er wünsche sich, dass der Dialog auch künftig fortgeführt werde: Man solle weiter miteinander sprechen, zuhören und gemeinsam handeln.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)

Kreisverkehr an der Kreuzung St 2078/RO 8 bei Bruckmühl: Baustart nach den Pfingstferien

Kreisverkehr an der Kreuzung St 2078/RO 8 bei Bruckmühl: Baustart nach den Pfingstferien

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – An der unfallträchtigen Kreuzung der Staatsstraße St 2078 und der Kreisstraße RO 8 bei Bruckmühl beginnt nach den Pfingstferien der Bau eines neuen Kreisverkehrs. Das Staatliche Bauamt Rosenheim will mit der Maßnahme die Verkehrssicherheit an einem stark belasteten Knotenpunkt im Landkreis Rosenheim deutlich verbessern. Die Arbeiten starten am Montag, 8. Juni, die Fertigstellung ist bis Ende September vorgesehen.

Die Kreuzung der Staatsstraße St 2078 mit der Kreisstraße RO 8 in Bruckmühl zählt seit Jahren zu den bekannten Unfallschwerpunkten im Landkreis Rosenheim. Täglich nutzen nach Angaben des Staatlichen Bauamts Rosenheim rund 16.000 Fahrzeuge die Staatsstraße, weitere etwa 6.000 Fahrzeuge sind auf der RO 8 unterwegs. In der Vergangenheit kam es dort immer wieder zu schweren Verkehrsunfällen.
Um die Verkehrssituation dauerhaft zu verbessern, ließ das Staatliche Bauamt verschiedene Lösungen prüfen. Ein Kreisverkehr erwies sich dabei als die wirtschaftlichste und zugleich sicherste Variante. Nachdem die Planungen sowie die notwendigen Grunderwerbsverhandlungen abgeschlossen wurden, kann das Bauprojekt nun umgesetzt werden.

Bauarbeiten starten am 8. Juni

Der Baustart ist für Montag, 8. Juni, direkt nach den Pfingstferien vorgesehen. Die Arbeiten erfolgen in mehreren Bauabschnitten. Zunächst wird südlich der bestehenden Kreuzung eine Behelfsumfahrung eingerichtet, damit der Verkehr während der Bauzeit möglichst ohne größere Einschränkungen an der Baustelle vorbeigeführt werden kann.

Der neue Kreisverkehr erhält einen Durchmesser von 40 Metern und soll damit auch für größere Lastwagen problemlos befahrbar sein. Ab Ende Juni beginnen die eigentlichen Tiefbau- und Erdarbeiten sowie der Aufbau des Untergrunds für die spätere Asphaltfahrbahn.

Fertigstellung bis Ende September geplant

Nach aktuellem Zeitplan sollen die Arbeiten bis Ende September abgeschlossen sein. Anschließend wird der Verkehr auf die neue Streckenführung umgelegt. Für den Bau und den späteren Rückbau der Umfahrung muss die RO 8 zeitweise gesperrt werden. Die genauen Termine dafür will das Staatliche Bauamt Rosenheim noch gesondert bekannt geben.

Die Gesamtkosten für den neuen Kreisverkehr liegen bei rund einer Million Euro. Davon übernimmt der Freistaat Bayern etwa 700.000 Euro, weitere 300.000 Euro trägt der Landkreis Rosenheim.
(Quelle: Pressemitteilung Staatliches Bauamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)