Zwei Körperverletzungen an Münchner Bahnhöfen – Bundespolizei ermittelt

Zwei Körperverletzungen an Münchner Bahnhöfen – Bundespolizei ermittelt

München – Gleich an zwei Münchner Bahnhöfen ist es am Sonntag (14.6.2026) nach Angaben der Bundespolizeidirektion München zu körperlichen Auseinandersetzungen gekommen. 

Am Bahnhof München-Laim wurde in der Nacht gegen 00.55 Uhr eine Auseinandersetzung in der Unterführung gemeldet. Vor Ort trafen Einsatzkräfte auf einen 56-jährigen Mann aus München sowie zwei Tatverdächtige im Alter von 20 und 22 Jahren aus München und dem Landkreis Fürstenfeldbruck.

Nach bisherigen Erkenntnissen soll der 22-Jährige den Mann zunächst mit dem Mobiltelefon gefilmt und anschließend geschubst haben. Im weiteren Verlauf sollen beide Tatverdächtigen auf den 56-Jährigen eingeschlagen und eingetreten haben. Der Mann erlitt eine Nasenbeinfraktur und wurde stationär im Krankenhaus behandelt.

Angriff in Unterführung und Auseinandersetzung am Ostbahnhof

Die Auswertung der Videoüberwachung bestätigte nach Angaben der Bundespolizei den Tatverdacht. Das Mobiltelefon des 22-Jährigen wurde als Beweismittel sichergestellt. Atemalkoholtests ergaben Werte von 2,3 und 1,6 Promille, zudem fielen Drogenschnelltests positiv aus. Nach Abschluss der Maßnahmen wurden die Beteiligten entlassen.

Am Sonntagabend gegen 18.50 Uhr kam es zudem am Münchner Ostbahnhof zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen mit insgesamt sieben Beteiligten.

Nach ersten Erkenntnissen trafen eine Gruppe aus drei ukrainischen Staatsangehörigen im Alter von 17, 23 und 50 Jahren aus dem Landkreis Erding sowie eine zweite Gruppe aus zwei ukrainischen Staatsangehörigen im Alter von 20 und 26 Jahren aus München sowie zwei Zeuginnen aufeinander.

Aus einer zunächst verbalen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern entwickelte sich laut Bundespolizei eine körperliche Konfrontation, in deren Verlauf es zu wechselseitigen Schlägen und Tritten kam. Mehrere Beteiligte wurden leicht verletzt.
Zwei Männer wurden medizinisch versorgt, begaben sich anschließend jedoch eigenständig in Behandlung. Auch in diesem Fall wurden alle Beteiligten nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die Bundespolizei ermittelt und prüft den genauen Ablauf.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizeidirektion München / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

Legendäres Fußballspiel, TSV1860 Rosenheim, 1972

Legendäres Fußballspiel, TSV1860 Rosenheim, 1972

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1972. Das alte Foto zeigt einen historischen Moment in der Rosenheimer Fußballgeschichte.

Zu sehen auf der alten Aufnahme ist Fußballlegende Franz Beckenbauer (links) im Gespräch mit Schiedsrichtern und Spielern des TSV 1869 Rosenheim im damaligen Jahnstadion.

Das Bild entstand im Umfeld eines besonderen Fußballabends, der sich tief in die Erinnerung der Region eingebrannt hat. Nur zwei Tage nach dem Europameisterschaftsfinale 1972 in Brüssel, das die deutsche Nationalmannschaft mit einem 3:0 gegen die Sowjetunion gewann, kam es in Rosenheim zu einem außergewöhnlichen Freundschaftsspiel.

Am Dienstagabend, 20. Juni 1972, gastierte der FC Bayern München im Rosenheimer Jahnstadion. Die Münchner reisten unmittelbar nach den Feierlichkeiten rund um den EM-Titel in die Region und traten in Bestbesetzung an.

Mit dabei waren unter anderem Franz Beckenbauer, Gerd Müller, Paul Breitner und Uli Hoeneß. Das Spiel gegen den TSV 1869 Rosenheim war entsprechend ein echtes Fußball-Highlight für die Region und zog zahlreiche Zuschauer ins Stadion.

Der FC Bayern setzte sich am Ende deutlich mit 6:1 durch. Für Rosenheim blieb vor allem die besondere Konstellation in Erinnerung: frisch gebackene Europameister auf dem Platz, direkt aus einer der erfolgreichsten Phasen des deutschen Fußballs.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Neue Förderung für Landwirte: Investitionen in bodenschonende Technik werden bezuschusst

Neue Förderung für Landwirte: Investitionen in bodenschonende Technik werden bezuschusst

Rosenheim – Ab jetzt (Juni) können landwirtschaftliche Betriebe von dem Förderprogramm „Investitionsförderung von Maschinen und Geräten zur Stärkung der natürlichen Bodenfunktionen in Agrarlandschaften“ (NABO) der Landwirtschaftlichen Rentenbank profitieren. Antragsberechtigt sind neben landwirtschaftlichen Betrieben auch landwirtschaftliche Lohnunternehmen, anerkannte Naturschutzorganisationen sowie gewerbliche Maschinenringe.

Wer eine Förderung beantragen möchte, muss zunächst am Interessensbekundungsverfahren teilnehmen. Dieses läuft noch bis 22. Juni über das Onlineportal der Landwirtschaftlichen Rentenbank.

Gefördert werden Maschinen und Geräte, die zur Schonung des Bodens und zum Erhalt seiner natürlichen Funktionen beitragen. Welche Technik förderfähig ist, kann über die Positivliste der Rentenbank geprüft werden. Dazu zählen beispielsweise Messerbalkenmäh-werke oder Motormäher. Die beantragten Maschinen müssen die in der Liste festgelegten technischen Anforderungen erfüllen.

Die Förderung erfolgt auf Basis der Nettokosten der Investition. Das Mindestinvestitionsvolumen beträgt 7.500 Euro. Für Anträge der Kategorie A.1 ist zudem der Nachweis von mindestens fünf Hektar bewirtschafteter nasser Moorfläche erforderlich.

Weitere Informationen und Ansprechpartner

Ausführliche Informationen zum Förderprogramm, den Fördervoraussetzungen und zur Antragstellung sind auf der Internetseite der Landwirtschaftlichen Rentenbank zu finden unter: www.rentenbank.de/zuschussprogramme/ank-nabo/aktuelles/

Fragen zum Förderprogramm beantwortet die Landwirtschaftliche Rentenbank unter bundesprogramme@rentenbank.de.

Für regionale Auskünfte steht außerdem zur Verfügung:
Amelie Wahl, Moorbodenberaterin am AELF Rosenheim, Telefon: +49 8031 3004-1233, E-Mail: poststelle@aelf-ro.bayern.de
(Quelle: Pressemitteilung Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim / Beitragsbild: Beispielhafte Darstellung eines Einachsmähers für bodenschonende Moorbodenbewirtschaftung. Copyright AELF Rosenheim)

Rechts-Irrtümer beim Einkauf: Verbraucherzentrale Bayern klärt auf

Rechts-Irrtümer beim Einkauf: Verbraucherzentrale Bayern klärt auf

Rosenheim / Bayern – Viele Verbraucher gehen davon aus, dass gekaufte Ware problemlos zurückgegeben oder umgetauscht werden kann, wenn sie nicht gefällt oder nicht den Erwartungen entspricht. Doch das ist nicht in jedem Fall möglich. Die Juristin Juliane von Behren von der Verbraucherzentrale Bayern erläutert im Interview die wichtigsten rechtlichen Grundlagen rund um Reklamation, Garantie und Gewährleistung.

Frage: Frau von Behren, kann man gekaufte Ware immer problemlos umtauschen?
Antwort: Nein, leider nicht. Wer etwas in einem Ladengeschäft kauft, kann die Ware nicht einfach zurückgeben, nur weil sie später nicht mehr gefällt.
Ein Umtausch ist nur möglich, wenn das Geschäft ihn freiwillig anbietet. In diesem Fall bestimmt der Händler auch die Bedingungen, etwa ob es einen Gutschein gibt anstelle der Erstattung des Kaufpreises.
Anders ist es bei Online-, Telefon- oder Haustürgeschäften. Hier gilt meist ein 14-tägiges Widerrufsrecht. Verbraucher können die gekaufte Ware ohne Angabe von Gründen zurückgeben.

Händler bleibt erster Ansprechpartner bei Mängeln

Frage: Ein Verbraucher kauft einen neuen Smart-TV und stellt zu Hause fest, dass das Gerät nicht funktioniert. Im Geschäft verweist man ihn direkt an den Hersteller. Ist der wirklich zuständig?
Antwort: Nein, das ist er nicht. Der Vertragspartner des Käufers ist immer der Verkäufer, bei dem das Produkt gekauft wurde. Liegt ein Mangel – etwa ein technischer Defekt – vor, haben Kunden gesetzliche Gewährleistungsrechte und können vom Verkäufer Reparatur oder Ersatz verlangen.
Der Verkäufer kann sich dieser Pflicht auch nicht entziehen, indem er an den Hersteller verweist. Verbraucher sollten sich deshalb nicht abwimmeln lassen, sondern gezielt ihre Gewährleistungsrechte gegenüber dem Verkäufer einfordern – ganz gleich, ob der Kauf online oder im stationären Handel erfolgt ist.

Online-Käufe: Wer ist der richtige Ansprechpartner?

Frage: Wer ist bei Online-Plattformen der richtige Ansprechpartner? Oft werden Verbraucher zwischen Plattform und Verkäufer hin- und hergeschickt.
Antwort: Bei Online-Käufen müssen Verbraucher genau hinsehen, wer tatsächlich der Verkäufer des Produkts ist. Online-Plattformen vermitteln häufig nur zwischen Käufern und Drittanbietern. Vertragspartner und richtiger Ansprechpartner für Gewährleistungsansprüche ist in diesem Fall der jeweilige Verkäufer und nicht die Plattform selbst.
Etwas anderes gilt, wenn die Plattform das Produkt in eigenem Namen verkauft. Dann ist sie der Vertragspartner. Hier hilft ein Blick ins Impressum oder die Bestellbestätigung, um den richtigen Ansprechpartner herauszufinden.

Garantie und Gewährleistung sind nicht dasselbe

Frage: Bei Reklamationen fällt oft das Stichwort „Garantie“. Sind Garantie und Gewährleistung dasselbe?
Antwort: Nein, das wird häufig verwechselt. Garantie und Gewährleistung sind zwei grundverschiedene Rechte. Die Gewährleistungsrechte sind gesetzlich vorgeschrieben. Sie greifen immer dann, wenn die gekaufte Sache mangelhaft ist. Diese Rechte können Händler nicht ausschließen.
Die Garantie ist hingegen eine freiwillige Leistung und wird meist vom Hersteller des Produkts angeboten. Ob eine Garantie angeboten wird und welche Bedingungen gelten, legt der Garantiegeber selbst fest.
Wichtig ist, dass die Garantie nicht die gesetzlichen Gewährleistungsrechte ersetzt.

Fristen und Beweislast im Überblick

Frage: Wie lange können Verbraucher reklamieren?
Antwort: Den Widerruf können Verbraucher innerhalb von 14 Tagen ab Erhalt der Ware erklären. Gewährleistungsrechte stehen Verbrauchern grundsätzlich zwei Jahre lang zu. Bei gebrauchten Waren kann die Gewährleistungsfrist auf ein Jahr verkürzt werden.
Entscheidend ist allerdings die Frage der Beweislast. Grundsätzlich müssen Verbraucher beweisen, dass der Mangel von Anfang an vorlag. Innerhalb der ersten zwölf Monate nach dem Kauf ist die Rechtslage verbraucherfreundlicher. Zeigt sich in diesem Zeitraum ein Fehler, wird gesetzlich vermutet, dass der Mangel von Anfang an vorlag. Danach wird es für Verbraucher zwar nicht unmöglich, aber deutlich schwieriger, den Beweis zu führen und die Ansprüche durchzusetzen.
(Quelle: Pressemitteilung Verbraucherzentrale Bayern / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)

Luke Tuckwell von Red Bull – Bora – Hansgrohe wird Gesamtzweiter bei der Tour Auvergne-Rhône-Alpes

Luke Tuckwell von Red Bull – Bora – Hansgrohe wird Gesamtzweiter bei der Tour Auvergne-Rhône-Alpes

Frankreich / Raubling – Luke Tuckwell hat die Tour Auvergne-Rhône-Alpes auf dem zweiten Gesamtrang beendet. Der 21-jährige Australier musste das Gelbe Trikot auf der abschließenden Bergetappe zwar noch abgeben, sicherte sich jedoch einen Platz auf dem Gesamtpodium. Gesamtsieger wurde Isaac Del Toro, Rang drei ging an Juan Ayuso.

Den Grundstein für seinen Erfolg legte Tuckwell auf der vorletzten Etappe, als er überraschend die Gesamtführung übernahm und das Gelbe Trikot erfolgreich verteidigte. Auf der anspruchsvollen Schlussetappe mit rund 4.000 Höhenmetern geriet das Team Red Bull – Bora – hansgrohe jedoch unter Druck. Nach Stürzen und Krankheitsfällen standen nur noch drei Fahrer im Rennen.
Unterstützt von Gianni Vermeersch und dem Belgier Maxim Van Gils konnte Tuckwell bis tief in den letzten Anstieg hinein um die Spitzenplätze kämpfen. Am Ende reichte es für Rang zwei in der Gesamtwertung – das bisher größte Ergebnis seiner Profikarriere.

„Schon am Fuß des letzten Anstiegs hat Maxim mich gerettet. Ohne ihn hätte ich wirklich große Probleme bekommen. Diese Woche war eine unglaubliche Teamleistung – ich kann kaum in Worte fassen, was wir gemeinsam erreicht haben. Ehrlich gesagt habe ich noch gar nicht realisiert, was passiert ist. Das wird noch etwas Zeit brauchen“, sagte Tuckwell.

Podestplatz und gelungenes Comeback

Der Australier war erst zu Beginn der Saison ins WorldTour-Team von Red Bull – Bora – hansgrohe aufgestiegen. Bereits beim Giro Next Gen im vergangenen Jahr hatte er mit dem Tragen des Maglia Rosa auf sein Talent aufmerksam gemacht. Mit Platz zwei bei der Tour Auvergne-Rhône-Alpes gelang ihm nun sein bislang größter Erfolg auf WorldTour-Niveau.

Für das Team war die Rundfahrt auch wegen des Comebacks von Maxim Van Gils von Bedeutung. Der Belgier kehrte nach 111 Tagen Verletzungspause ins Renngeschehen zurück, gewann eine Etappe in Crest-Voland und unterstützte Tuckwell auf dem Weg zum Podestplatz entscheidend.
(Quelle: Pressemitteilung Red Bull – Bora – hansgrohe / Beitragsbild: Symbolfoto re)

„Hoch hinauf bis zur Vereinsspitze“ – Inklusions-Aktiv-Tag für Vereine in Bad Aibling

„Hoch hinauf bis zur Vereinsspitze“ – Inklusions-Aktiv-Tag für Vereine in Bad Aibling

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Unter dem Motto „Hoch hinauf bis zur Vereinsspitze“ lädt die Ehrenamtskoordination am Landratsamt Rosenheim am Sonntag, 11. Juli 2026 von 9 bis 13 Uhr zu einem Inklusions-Aktiv-Tag in die inklusive Kletterhalle „Basislager“ in Bad Aibling (Landkreis Rosenheim) ein. Die Veranstaltung richtet sich an Vorstände sowie Trainer aus Sport- und Bewegungsvereinen im Landkreis.

Der kostenfreie Aktionstag soll nach Angaben des Landratsamts Einblicke in gelebte Inklusion im Sport vermitteln und Vereinen Impulse für ihre eigene Arbeit geben. Eingeladen sind unter anderem Vereine aus dem Fußball, Tanzsport oder Stockschießen. Ziel sei es, Berührungsängste abzubauen und Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Behinderung zu fördern.

Klettern, Teamsport und Impulse für die Vereinsarbeit

Auf dem Programm stehen gemeinsame Sportangebote wie Klettern unter Anleitung erfahrener Trainerinnen und Trainer mit Behinderung, Unified-Teams im Hockey und Basketball sowie Zirkeltraining. Im Mittelpunkt stehen dabei Teamgeist, Spaß und das gemeinsame Erleben von Sport unabhängig von Einschränkungen.

Im Anschluss geben Fachleute Einblicke in die Praxis inklusiver Vereinsarbeit. Unter anderem informieren Vertreterinnen und Vertreter aus dem Umfeld der Kletterhalle „Basislager“, von Special Olympics Bayern sowie der Stiftung des Landkreises Rosenheim für Menschen mit Behinderung über Umsetzungsmöglichkeiten und Förderangebote. Abschließend ist ein gemeinsames inklusives Mittagessen im Café der Halle vorgesehen.

Ehrenamtskoordinatorin Giulia Giardina betont laut Mitteilung die Bedeutung von Inklusion für die Vereinsarbeit. Vereine, die Vielfalt lebten, seien nicht nur gesellschaftlich verantwortungsvoll, sondern auch zukunftsfähig und attraktiver für neue Mitglieder sowie Förderer und Sponsoren.

Der Aktiv-Tag findet im Rahmen des Projekts „Inklusion im Engagement“ statt und wird von der Ehrenamtskoordination des Landkreises Rosenheim gemeinsam mit der Fachstelle Inklusion sowie der Behindertenbeauftragten des Landkreises organisiert. Unterstützt wird das Projekt unter anderem von lagfa Bayern e.V., der Basislager gGmbH, Stützpunkt Inntal e.V. und Special Olympics Bayern.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist online unter www.landkreis-rosenheim.de/landkreisveranstaltungen/ möglich.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

KronastHaus in Prien schließt vorübergehend für Ausstellungswechsel

KronastHaus in Prien schließt vorübergehend für Ausstellungswechsel

Prien / Landkreis Rosenheim – Im Zuge der Vorbereitungen für die Ausstellungen während der „Kunstzeit in Prien“ bleibt das KronastHaus am Marktplatz ab Freitag, 19. Juni vorübergehend geschlossen.

Die Schließung dient dem Aufbau der neuen Sonderausstellungen und der Einrichtung der Ausstellungsräume. Ab Freitag, 17. Juli ist das KronastHaus wieder für Besucher geöffnet.
Zur Wiedereröffnung präsentiert das KronastHaus neben der Dauerausstellung „Sammlung Abé: Hugo Kauffmann“ die Sonderausstellung „Die langsame Form der Dinge – Topografien des Lebendigen“. Gezeigt werden Arbeiten von Clemens Büntig, Vicky Anna Lardschneider, Torsten Mühlbach und Gregor Passens. Die Ausstellung ist freitags und samstags von 17 bis 19 Uhr geöffnet. Parallel dazu ist im „Scherzl“, dem gemütlichen Lokal im KronastHaus, die Ausstellung „Fluid State“ von Katharina Obermaier zu sehen. Die Räumlichkeiten sind donnerstags bis samstags jeweils ab 17 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen im Tourismusbüro Prien unter Telefon +49 8051 6905-0 oder info@tourismus.prien.de sowie unter tourismus.prien.de.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Copyright Markt Prien a. Chiemsee, Tanja Ghirardini)

Johannikonzert in Westerndorf am Wasen – Musik in der barocken Rundkirche

Johannikonzert in Westerndorf am Wasen – Musik in der barocken Rundkirche

Westerndorf am Wasen / Rosenheim – In der barocken Rundkirche St. Johann Baptist und Heilig Kreuz im Rosenheimer Stadtteil Westerndorf am Wasen findet am Sonntag, 21. Juni 2026 ein Johannikonzert statt. Beginn ist um 19 Uhr.

Auf dem Programm stehen Auftritte der „Rotmayer Stubenmusi“, von Julia und Elisabeth Sinhart sowie des Streichkonzerts des Schloss-Ensembles Neubeuern. Die musikalische Gestaltung übernimmt Christina Rothmayer.
Veranstaltet wird das Konzert von Johann Vorleitner aus Rosenheim im Rahmen der Sebastian und Anna Garnreiter-Vorleitner Stiftung. Die Spenden des Abends sind nach Angaben der Veranstalter für die Renovierung der Kirche vorgesehen.
(Quelle: Artikel: aez / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheimer Autor stellt Buch zur Klimapolitik und Wirtschaftsordnung vor

Rosenheimer Autor stellt Buch zur Klimapolitik und Wirtschaftsordnung vor

Rosenheim – Im „Z – dem Linken Zentrum in Selbstverwaltung“ in Rosenheim (Innstraße 45 a) findet am Dienstag, 30. Juni 2026 um 19.30 Uhr eine Buchvorstellung mit dem Rosenheimer Autor Franz Garnreiter statt. Er wird dort sein neues Buch „System Change oder Klimakollaps“ vorstellen.

Das Buch ist im Oekom-Verlag erschienen und beschäftigt sich laut Verlag mit der Frage, welche politischen und wirtschaftlichen Veränderungen notwendig seien, um die Klimaproblematik zu bewältigen. Der Untertitel lautet „Verantwortungslosigkeit kapitalistischer Gesellschaften“.

Buchvorstellung mit Diskussion in Rosenheim geplant

In dem Werk werden unter anderem Daten verschiedener Institutionen wie IPCC, International Energy Agency (IEA), OECD, Umweltbundesamt und UNO herangezogen. Daraus leitet er die Einschätzung ab, dass marktwirtschaftliche Klimapolitik an Grenzen stoße und strukturelle Veränderungen notwendig seien. Als Ansatzpunkte nennt er unter anderem Veränderungen in der Energiewirtschaft, beim Wirtschaftssystem, bei der Einkommensverteilung sowie beim Konsum.
Franz Garnreiter war nach Angaben der Veranstalter viele Jahre für das Münchner „ISW – Institut für sozialökologische Wirtschaftsforschung“ tätig und hat dort zu wirtschafts- und klimapolitischen Themen gearbeitet.
Im Anschluss an die Buchvorstellung ist eine Diskussion vorgesehen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind möglich.
(Quelle: Pressemitteilung  Attac Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

20 Jahre Sparkassenstiftungen Zukunft: 200.000 Euro für Projekte in Stadt und Landkreis Rosenheim

20 Jahre Sparkassenstiftungen Zukunft: 200.000 Euro für Projekte in Stadt und Landkreis Rosenheim

Rosenheim – Die Sparkassenstiftungen Zukunft für die Stadt Rosenheim und den Landkreis Rosenheim feiern in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass stellen die beiden Stiftungen im Rahmen einer Jubiläumsausschreibung insgesamt 200.000 Euro für gemeinnützige Vereine und Organisationen in der Region zur Verfügung. Zusätzlich ist eine kreative Sonderaktion mit weiteren 10.000 Euro geplant.

Die Jubiläumsausschreibung trägt den Titel „Nachhaltig. Gutes. Tun.“ und startet am 15. Juni 2026. Bis einschließlich 4. September 2026 können sich gemeinnützige Vereine, Organisationen und Einrichtungen aus Stadt und Landkreis Rosenheim um eine Förderung bewerben. Die maximale Fördersumme pro Projekt beträgt 4.000 Euro.

Nach Angaben der Sparkassenstiftungen Zukunft sollen insbesondere innovative, nachhaltige und zukunftsweisende Projekte unterstützt werden, die das gesellschaftliche Engagement in der Region stärken und weiterentwickeln. Gefördert werden sowohl konkrete Anschaffungen als auch Projektideen, die die Arbeit gemeinnütziger Organisationen langfristig sichern.

Jubiläumsausschreibung und Sonderaktion für kreative Beiträge

Neben der regulären Förderung gibt es im Jubiläumsjahr zusätzlich eine Sonderaktion. Dafür stehen weitere 10.000 Euro zur Verfügung. Im Mittelpunkt stehen dabei die sogenannten „Jubiläumsbänke“, die an mehrere Gemeinden und Städte in der Region vergeben wurden.

Aus allen Foto- und Videoeinsendungen, die auf oder mit einer dieser Bänke entstehen, sollen zehn kreative Beiträge ausgewählt werden. Diese werden jeweils mit 1.000 Euro für die Vereinsarbeit prämiert. Auch diese Sonderaktion läuft vom 15. Juni bis 4. September 2026.

Teilnehmen können alle gemeinnützigen Vereine und Organisationen mit Sitz in der Stadt oder im Landkreis Rosenheim, sofern ihr Zweck mit den Stiftungszielen der Sparkassenstiftungen Zukunft übereinstimmt.

Die Auswahl der geförderten Projekte erfolgt nach Angaben der Stiftungen im September 2026. Sollte das Antragsvolumen das verfügbare Budget übersteigen, werde eine Entscheidung per Losverfahren getroffen.

Die Sparkassenstiftungen Zukunft bestehen seit 2006 und verstehen sich als Plattform für gesellschaftliches Engagement in der Region. Sie fördern und initiieren Projekte, die zur Entwicklung von Stadt und Landkreis Rosenheim beitragen. Insgesamt verfolgen die Stiftungen 17 verschiedene Förderzwecke.

Weitere Informationen und Antragsunterlagen sind online unter www.sparkassenstiftung-zukunft.de abrufbar.
(Quelle: Pressemitteilung Sparkassenstiftungen Zukunft / Beitragsbild: Sparkassenstiftung Zukunft)

Sechs Schwerverletzte bei Frontalzusammenstoß auf der ST 2096 bei Grabenstätt

Sechs Schwerverletzte bei Frontalzusammenstoß auf der ST 2096 bei Grabenstätt

Grabenstätt / Landkreis Rosenheim – Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Staatsstraße 2096 bei Grabenstätt sind am Sonntag (14.6.2026) insgesamt sechs Personen schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei kam es am Sonntagnachmittag gegen 16.30 Uhr zu einem Frontalzusammenstoß zweier Fahrzeuge. Auch die Feuerwehren waren im Einsatz und mussten eine Person aus einem Fahrzeug befreien.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war ein 66-jähriger Mann aus dem Landkreis Traunstein mit einem Toyota von Übersee in Richtung Oberwinkl unterwegs. Rund 300 Meter vor dem Kreisverkehr in Oberwinkl geriet er aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte das Fahrzeug frontal mit einem entgegenkommenden Opel eines 75-jährigen Autofahrers aus dem Landkreis Lörrach.

Durch die Wucht des Aufpralls wurden insgesamt sechs Fahrzeuginsassen schwer verletzt. Die Unfallstelle wurde laut Einsatzkräften großflächig beschädigt, eine Person war im Fahrzeug eingeschlossen, aber nicht eingeklemmt und konnte durch die Feuerwehr befreit werden.

Sechs Schwerverletzte und stundenlange Straßensperre

Im Toyota wurden der 66-jährige Fahrer, sein 33-jähriger Beifahrer, ein 42-jähriger Mitfahrer sowie eine 70-jährige Mitfahrerin schwer verletzt. Auch der 75-jährige Fahrer des Opel sowie seine 66-jährige Beifahrerin erlitten schwere Verletzungen. Nach Angaben der Polizei wurde eine der Personen lebensgefährlich verletzt.

Eine verletzte Person wurde mit dem Rettungshubschrauber „Christoph 14“ in eine Klinik geflogen. Die weiteren fünf Verletzten wurden mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Die Feuerwehren Grabenstätt und Übersee waren mit mehreren Fahrzeugen und rund 60 Einsatzkräften vor Ort. Sie unterstützten unter anderem bei der Menschenrettung, der Absicherung der Unfallstelle sowie bei der Beseitigung ausgelaufener Betriebsstoffe. Auch der Rettungsdienst war mit einem Großaufgebot im Einsatz.

Die Staatsstraße 2096 war für die Dauer der Rettungs-, Bergungs- und Ermittlungsarbeiten für mehrere Stunden vollständig gesperrt. Die Polizeiinspektion Traunstein hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache übernommen.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Roller verschwunden und beschädigt wiedergefunden – Polizei bittet um Hinweise

Roller verschwunden und beschädigt wiedergefunden – Polizei bittet um Hinweise

Rosenheim – In Rosenheim ist zwischen dem 13. und 14. Juni 2026 ein Roller aus dem Bereich der Mangfallstraße entwendet und später beschädigt wieder aufgefunden worden. Zeugen gesucht.

Ein 28-jähriger Rosenheimer wollte am Sonntagabend (14.6.2026) seinen Roller nutzen, konnte diesen jedoch nicht mehr an seinem Abstellort finden. Gemeinsam mit Nachbarn suchte er das Fahrzeug und entdeckte es einige Straßen weiter im Bereich der Traithenstraße.

Dort stellte der Besitzer nach eigenen Angaben fest, dass sowohl der Helm als auch das Topcase fehlten. Das Topcase war offenbar mutwillig abgerissen worden. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 100 Euro geschätzt.

Roller in Traithenstraße aufgefunden – Ermittlungen laufen

Der mögliche Tatzeitraum liegt nach Angaben der Polizei zwischen Samstag, 13. Juni 2026, gegen 11 Uhr, und Sonntag, 14. Juni 2026, gegen 19.35 Uhr.

Die Polizeiinspektion Rosenheim ermittelt wegen Diebstahls und Sachbeschädigung und bittet um Hinweise. Gesucht wird insbesondere nach Beobachtungen zu Personen, die sich an einem Roller im Bereich der Mangfallstraße zu schaffen gemacht haben, einem auffälligen Rollerfahrer ohne Helm oder mit unsicherer Fahrweise sowie nach möglichen Wahrnehmungen im Bereich der Traithenstraße, wo der Roller abgestellt war.
Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Rosenheim unter der Telefonnummer 08031/200-2200 entgegen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)