Zoll warnt Urlauber: Diese Einfuhrregeln sollten Reisende vor der Rückkehr kennen

Zoll warnt Urlauber: Diese Einfuhrregeln sollten Reisende vor der Rückkehr kennen

Bayern / Rosenheim – Die Sommerferien stehen vor der Tür und viele Urlauber bringen Souvenirs, Lebensmittel oder Genussmittel mit nach Hause. Das Hauptzollamt Rosenheim weist darauf hin, dass bei der Einreise nach Deutschland wichtige Zollvorschriften gelten. Wer sich vor der Rückreise informiert, kann Ärger, Bußgelder und die Beschlagnahmung von Waren vermeiden.

Mit Beginn der Sommerreisezeit empfiehlt das Hauptzollamt Rosenheim, sich bereits vor der Heimreise über die geltenden Zollbestimmungen zu informieren. Das betrifft insbesondere Souvenirs, Einkäufe, Genussmittel wie Tabakwaren, Kaffee oder Alkohol sowie Lebensmittel und Bargeld. Informationen bietet der Zoll auf seiner Internetseite sowie in der kostenlosen eZOLL-App, die einen Freimengenrechner enthält und auch offline genutzt werden kann.

Besondere Regeln bei Reisen aus Nicht-EU-Ländern

Wer aus Nicht-EU-Ländern wie Großbritannien oder Ägypten oder aus Sondergebieten wie den Kanarischen Inseln oder französischen Übersee-Départements nach Deutschland einreist, darf Waren nur innerhalb bestimmter Mengen- und Wertgrenzen abgabenfrei einführen.

Für Personen ab 17 Jahren gelten unter anderem folgende Freimengen:

Tabakwaren: 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 Gramm Rauchtabak (Feinschnitt, Pfeifentabak, Wasserpfeifentabak oder erhitzter Tabak) beziehungsweise eine entsprechende Kombination dieser Waren.

Alkohol: Ein Liter Spirituosen mit mehr als 22 Volumenprozent oder unvergällter Ethylalkohol mit mindestens 80 Volumenprozent oder zwei Liter alkoholische Getränke bis 22 Volumenprozent beziehungsweise eine entsprechende Kombination. Zusätzlich dürfen vier Liter nicht schäumender Wein und 16 Liter Bier mitgebracht werden.

Wertgrenzen für Einkäufe

Für Waren, die nicht unter besondere Mengenvorschriften fallen – darunter auch Liquids für E-Zigaretten (ab 17 Jahren) – gelten Wertgrenzen:

  • 300 Euro bei der Einreise auf dem Landweg,
  • 430 Euro bei Flug- oder Seereisen,
  • 175 Euro für Reisende unter 15 Jahren.

Die Freimengen für Alkohol und Tabakwaren werden dabei nicht auf den Warenwert angerechnet.

Arzneimittel und Kraftstoffe

Arzneimittel dürfen grundsätzlich nur in der Menge eingeführt werden, die dem persönlichen Bedarf unter Berücksichtigung der Dosierung entspricht. Das Hauptzollamt weist darauf hin, dass bestimmte Nahrungsergänzungsmittel oder Vitaminpräparate in Deutschland als Arzneimittel eingestuft werden können. Für Medikamente mit Betäubungsmitteln gelten besondere Vorschriften. Die Website des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (www.bfarm.de) bietet zusätzlich wichtige Informationen.

Bei Kraftstoffen dürfen Reisende den Inhalt des Fahrzeugtanks sowie zusätzlich bis zu zehn Liter Kraftstoff in einem tragbaren Reservekanister mitführen.

Lebensmittel und Souvenirs können problematisch sein

Für Lebensmittel tierischer Herkunft wie Fleisch, Wurst, Wild, Milch, Milchprodukte oder Eier bestehen aus Gründen des Tierseuchenschutzes besondere Einfuhrbeschränkungen.

Außerdem rät der Zoll davon ab, Souvenirs aus geschützten Tieren oder Pflanzen zu kaufen. Der Handel mit solchen Produkten ist streng geregelt. Verstöße können dazu führen, dass die Waren eingezogen werden und hohe Bußgelder oder Strafen drohen. Um auch hier nichts falsch zu machen, bietet die Website www.artenschutz-online.de wichtige Informationen zu geschützten Tieren und Pflanzen, auf deren Kauf unbedingt verzichtet werden sollte.

Reisen innerhalb der Europäischen Union

Innerhalb der EU gibt es grundsätzlich keine Einfuhrbeschränkungen für Waren des persönlichen Bedarfs. Ausnahmen gelten jedoch für sogenannte Genussmittel wie Alkohol, alkoholhaltige Getränke, Tabakwaren, Kaffee sowie Kraftstoffe, für die EU-weit nationale Verbrauchsteuern erhoben werden. Für diese gelten auch innerhalb der Europäischen Union Richtmengen. Entscheidend ist außerdem, dass die Waren ausschließlich für den Eigenbedarf bestimmt sind. Werden sie an andere Personen weitergegeben – auch als Geschenk –, gelten sie nicht mehr als Eigenbedarf.

Bargeld ab 10.000 Euro anmelden

Wer mit Barmitteln im Gesamtwert von 10.000 Euro oder mehr nach Deutschland ein- oder aus Deutschland ausreist, muss diesen Betrag beim Zoll anmelden. Zu den Barmitteln zählen neben Bargeld auch Gold sowie übertragbare Inhaberpapiere wie Schecks. Gleichgestellte Zahlungsmittel müssen auf Nachfrage der Zollbediensteten mündlich angezeigt werden.

Marion Dirscherl, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Rosenheim, betont: „Eine gute Reisevorbereitung endet nicht beim Kofferpacken. Wer sich schon vorher über die geltenden Zollbestimmungen informiert, erspart sich bei der Rückkehr mögliche Unannehmlichkeiten und kommt schnell durch den Zoll.“

Wichtig ist außerdem: Die Frei- und Richtmengen gelten nur, wenn die Waren vom Reisenden persönlich mitgeführt werden. Werden Einkäufe dagegen voraus- oder nachgesendet oder per Post, Kurier- oder Frachtdienst verschickt, gelten andere zollrechtliche Bestimmungen.
(Quelle: Pressemitteilung Hauptzollamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

BRB: Fahrplanänderungen zwischen Holzkirchen und Rosenheim wegen Bauarbeiten

BRB: Fahrplanänderungen zwischen Holzkirchen und Rosenheim wegen Bauarbeiten

Rosenheim – Fahrgäste der Bayerischen Regiobahn (BRB) müssen sich in der Nacht vom 15. auf den 16. Juli auf Einschränkungen einstellen. Wegen Bauarbeiten der DB InfraGO AG kommt es auf der Strecke Holzkirchen – Rosenheim zu Fahrplanänderungen, einem Teilausfall der letzten Zugverbindung sowie Schienenersatzverkehr.

Die DB InfraGO AG führt Bauarbeiten durch, die in der Nacht von 15. auf 16. Juli Auswirkungen auf die Zugverbindungen der BRB im Netz Chiemgau-Inntal haben. Auf der Strecke München Hbf – Holzkirchen – Rosenheim kommt es nachts bei der letzten Zugverbindung , zum Teilausfall und Schienenersatzverkehr (SEV) zwischen Kreuzstraße und Holzkirchen.

Fahrgäste auf der Webseite (www.brb.de) Sonderfahrpläne zum Download. Im Sonderfahrplan nicht aufgeführte Zugverbindungen fahren an allen Tagen ohne Abweichung nach dem Regelfahrplan.
(Quelle: Pressemitteilung BRB / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Freitag, 10. Juli – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Dein Körper Bewegungsabläufe abspeichert?
Deshalb fallen Dir bestimmte Dinge mit Übung immer leichter.
Routine entsteht durch Wiederholung.

Vielleicht nutzt Du heute bewusst Deine Gewohnheiten.

Wir wünschen Dir einen aktiven Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Vier-Vereine-Preisplatteln in Rettenbach: 74 junge Trachtler zeigen ihr Können

Vier-Vereine-Preisplatteln in Rettenbach: 74 junge Trachtler zeigen ihr Können

Rettenbach / Landkresi Traunstein – Beim Vier-Vereine-Preisplatteln in Rettenbach im Landkreis Traunstein haben 74 Kinder und Jugendliche aus den Trachtenvereinen Eisenärzt, Hochberg, Vachendorf und Rettenbach ihr Können gezeigt. Die Veranstaltung machte deutlich, wie engagiert der Nachwuchs die alpenländische Trachtentradition weiterführt.

Der Trachtennachwuchs zeigte beim Vier-Vereine-Preisplatteln und -Dirndldrahn im Gasthaus Jobst in Rettenbach eindrucksvoll sein Können. Ausrichter war in diesem Jahr der GTEV Eschenwald Rettenbach, der zahlreiche Kinder und Jugendliche der vier beteiligten Trachtenvereine begrüßen durfte.

Vor Eltern, Großeltern und zahlreichen Trachtenfreunden traten die jungen Dirndl und Buam in verschiedenen Altersklassen gegeneinander an. Dabei bewiesen sie viel Einsatz und Freude an der Pflege der alpenländischen Tradition. Bewertet wurden die Leistungen von einem fachkundigen Preisgericht unter anderem nach Taktgefühl, Haltung, Ausführung und der sauberen Darstellung der einzelnen Plattler und Tänze.

Große Beteiligung beim Trachtennachwuchs

Besonders erfreulich war die große Teilnehmerzahl in den jüngeren Altersklassen. Insgesamt nahmen 74 Kinder und Jugendliche, darunter 30 Buam und 44 Dirndl, am Wettbewerb teil. Die jüngste Gruppe war mit 17 Buam und 20 Dirndl besonders stark vertreten.

Für die faire Bewertung sorgten die Preisrichter Sepp Niederbuchner (Nußdorf), Hubert Siglbauer (Waging), Christian Mayer (Siegsdorf) und Vanessa McCuish (Bad Reichenhall). Musikalisch begleitet wurden die Wertungsdurchgänge von Maxi Lackerschmid (Ziach), Michael Söldner (Bass) und Sebastian Reischl (Ziach).

Spannende Entscheidungen in den Altersklassen

Bei den Platzierungen gab es viele enge Entscheidungen. Bei den jüngsten Buam setzte sich Johannes Schützinger vom Trachtenverein Vachendorf mit 35,9 Punkten knapp vor Michi Mayer (Vachendorf) und Paul Wolfgruber (Eisenärzt) durch.

Bei den Dirndl 1 holte sich Marlies Geserer (Vachendorf) mit der Höchstnote von 36,0 Punkten den ersten Platz. Dahinter folgten Loni Bernauer (Vachendorf) und Lisa Steininger (Hochberg).

In der Klasse Dirndl 2 überzeugte Johanna Guggelberger vom Trachtenverein Eisenärzt mit 38,1 Punkten und sicherte sich den Sieg. Auf den weiteren Plätzen folgten Franziska Weißenbacher (Eisenärzt) und Marie Kirchmayer (Hochberg).

Bei den Buam 2 gewann Jakob Klauser aus Vachendorf vor Martin Ober von den Gastgebern aus Rettenbach. Die älteren Buam entschied Christian Brunner vom GTEV Eschenwald Rettenbach mit 37,8 Punkten für sich. Zweiter wurde Simon Holzmann (Vachendorf), Dritter Xaver Huber (Rettenbach).

In der Klasse Dirndl 3 setzte sich Magdalena Steininger (Hochberg) mit 36,4 Punkten vor Aurelia Probst (Vachendorf) und Franziska Brandstätter (Rettenbach) durch. Den Abschluss bildete die Klasse Dirndl 4: Hier gewann Verena Klauser (Vachendorf) mit 38,1 Punkten vor Julia Neumaier (Rettenbach) und Anna Gerl (Rettenbach).

Nachwuchs sichert die Zukunft der Trachtentradition

Bei der Siegerehrung zeigte sich der GTEV Eschenwald Rettenbach mit dem Verlauf der Veranstaltung sehr zufrieden. Trachtenvorstand Franz Maier sagte: „Neben den gezeigten Leistungen stand vor allem die Freude an der Trachtensache und die Gemeinschaft im Mittelpunkt“.
Die Veranstaltung habe erneut gezeigt, wie wichtig die Nachwuchsarbeit in den Trachtenvereinen ist und mit welcher Begeisterung die junge Generation die Tradition weiterträgt. Die besten Dirndl und Buam durften sich über Pokale freuen. Alle Teilnehmer erhielten außerdem eine Anstecknadel für den Hut als Erinnerung an den Wettbewerb.
(Quelle: Pressemitteilung Traunstein, Hubert Hobmaier / Beitragsbild: Copyright GTEV Eschenwald Rettenbach)

St 2352: Kreisverkehr „Dom“ bei Ecksberg wird gesperrt – Brückensanierung dauert länger

St 2352: Kreisverkehr „Dom“ bei Ecksberg wird gesperrt – Brückensanierung dauert länger

Ecksberg / Landkreis Mühldorf am Inn – Auf der Staatsstraße 2352 kommt es zu weiteren Verkehrsbehinderungen. Der Kreisverkehr „Dom“ bei Ecksberg wird vom 13. bis 25. Juli vollständig saniert. Zudem verzögert sich die Brückensanierung an der Kraiburger Straße, die Vollsperrung bleibt voraussichtlich bis 4. September bestehen.

Seit Ende April saniert das Staatliche Bauamt Rosenheim die Brücke an der Kraiburger Straße (St 2352). Im Zuge der Arbeiten wird nun auch der Kreisverkehr „Dom“ bei Ecksberg erneuert. Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 13. Juli, und sollen bis Samstag, 25. Juli, abgeschlossen sein.
Während dieser Zeit wird der Kreisverkehr einschließlich der Anschlussbereiche neu asphaltiert. Zudem werden Bankette und Straßenausstattung erneuert. Der Kreisverkehr ist in diesem Zeitraum für den gesamten Verkehr, einschließlich Fuß- und Radverkehr, voll gesperrt. Eine Ausnahme gilt lediglich für unmittelbar ansässige Gewerbetreibende. Die Umleitungen sind ausgeschildert.

Asbestfund verzögert Bauarbeiten

Die Brückensanierung dauert unterdessen länger als geplant. Grund dafür ist eine asbesthaltige Abdichtung, die während der Bauarbeiten entdeckt und fachgerecht entfernt werden musste. Nach aktuellem Stand soll die Brücke am 4. September wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Ab 27. Juli, nach Abschluss der Arbeiten am Kreisverkehr, gilt wieder die bisherige Umleitungsführung über die Münchener Straße und die St 2550, aus südlicher Richtung über Ampfing. Das Staatliche Bauamt Rosenheim bittet um Verständnis für die Verkehrsbehinderungen.
(Quelle: Pressemitteilung Staatliches Bauamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Chronische Gelenkschmerzen: RoMed Rosenheim informiert über Behandlungsmöglichkeiten

Chronische Gelenkschmerzen: RoMed Rosenheim informiert über Behandlungsmöglichkeiten

Rosenheim – Chronische Gelenkschmerzen können den Alltag und die Freizeit erheblich einschränken. Das RoMed Klinikum Rosenheim informiert am 22. Juli bei einem kostenlosen Infoabend über moderne Behandlungsmöglichkeiten, von konservativen Therapien bis hin zur neuen minimalinvasiven TAPE-Methode.

Menschen mit chronischen Gelenkschmerzen sowie deren Angehörige und medizinisch Interessierte sind am Mittwoch, 22. Juli, zu einem Informationsabend ins RoMed Klinikum Rosenheim eingeladen. Beginn ist um 18 Uhr in der Cafeteria (Haus 2, 4. Obergeschoss), Ellmaierstraße 23.
Unter dem Titel „Fit für den Sommer – wie werde ich meine Gelenkschmerzen los?“ informieren die Chefärzte Prof. Dr. Gunnar Tepe, Dr. Martin Primbs und Prof. Dr. Christian Zeckey über aktuelle Behandlungsmöglichkeiten bei Arthrose und chronischen Gelenkschmerzen. Im Mittelpunkt steht dabei die transarterielle periartikuläre Embolisation (TAPE) – eine minimalinvasive Methode, die am RoMed Klinikum seit rund einem Jahr eingesetzt wird und für ausgewählte Patienten eine Alternative zum Gelenkersatz sein kann.

Ergänzt werden die Fachvorträge durch Erfahrungsberichte von Betroffenen. Im Anschluss haben  Besucher die Möglichkeit, den Experten Fragen zu stellen. Der Eintritt ist frei.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheimer OB Erdogan in Hauptausschuss des Deutschen Städtetags gewählt

Rosenheimer OB Erdogan in Hauptausschuss des Deutschen Städtetags gewählt

Rosenheim – Rosenheims Oberbürgermeister Abuzar Erdogan ist künftig Mitglied im Hauptausschuss des Deutschen Städtetags. Die Vollversammlung des Bayerischen Städtetags wählte ihn in das zentrale Gremium des kommunalen Spitzenverbands. Zusätzlich wurde Erdogan in den Bau- und den Finanzausschuss des Bayerischen Städtetags berufen.

„Es ist mir eine besondere Ehre, in diesem wichtigen die Zukunft der kommunalen Gemeinschaft mitzugestalten. Die Kommunen sind der Garant für die Demokratie und für eine Staat, der nah an den Bürgern ist. Gemeinsam sind wir stärker und dafür werde ich mich in meinen neuen Funktionen einsetzen“, so Erdogan.

Fokus auf Kommunalfinanzen und Gesundheitsversorgung

Der Deutsche Städtetag vertritt die Interessen der kreisfreien und der meisten kreisangehörigen Städte gegenüber Bund, Ländern, Europäischer Union und weiteren Institutionen. Für Erdogan steht dabei insbesondere die finanzielle Situation der Kommunen im Mittelpunkt. „Die Herausforderungen sind enorm: die Kommunalfinanzen sind am Anschlag. Das geplante GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz ist ein aktuelles Paradebeispiel dafür, was passiert, wenn Bund und Länder Politik auf dem Rücken der Kommunen machen und sie anschließend mit dem Resultat allein lassen. Das geplante Gesetz droht Kommunen, die sich selbst um die Gesundheitsversorgung ihrer Bevölkerung kümmern, wie dies bei Stadt und Landkreis Rosenheim der Fall ist, das Wasser abzugraben. Am Ende leiden der Straßenunterhalt, die Kinderbetreuung oder die Stadtentwicklung darunter. Hier gilt es, mit einer starken Stimme die Belange der Städte und Gemeinden zu vertreten und durchzusetzen.“

Im Deutschen Städtetag haben sich nach Angaben des Verbands rund 3.200 Städte und Gemeinden mit etwa 54 Millionen Einwohnern zusammengeschlossen. Rund 200 Städte sind unmittelbare Mitglieder, weitere Kommunen gehören über Mitgliedsverbände mittelbar dazu.
Auch der Bayerische Städtetag bündelt die Interessen der Kommunen im Freistaat. Mitglieder sind alle 25 kreisfreien Städte, alle 29 Großen Kreisstädte sowie mehr als 250 weitere kreisangehörige Städte, Märkte und Gemeinden in Bayern.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Stadt Rosenheim)

Rosenheim: Anmeldung für die Rama Dama-Umweltaktion 2026 gestartet

Rosenheim: Anmeldung für die Rama Dama-Umweltaktion 2026 gestartet

Rosenheim – Alle Jahre wieder findet im Oktober die Rama Dama-Aktion statt. Alle Schulen, Kindergärten und Vereine in der Stadt Rosenheim sind eingeladen vom 5.10. bis 23.10.2026 mitzumachen und aktiv Müll in ihrer Umgebung zu sammeln.

Überall in der Stadt wird Müll achtlos weggeworfen. Dieser verschmutzt nicht nur die Umwelt, er generiert auch hohe Kosten für die Beseitigung. Mit der jährlichen Rama Dama-Aktion lernen die Schüler und Kindergartenkinder früh das Müllproblem kennen und können so aktiv für ihre Umwelt eintreten.
Die Stadt Rosenheim stellt Handschuhe und Müllsäcke zur Verfügung und holt im Anschluss den gesammelten Müll zur Entsorgung ab. Schulen, Kindergärten und gemeinnützige Vereine erhalten für ihre Teilnahme eine Aufwandsentschädigung.

Die Anmeldung ist bis 20.09.2026 möglich und läuft per Mail an: umweltamt@rosenheim.de. Der Anmeldebogen für alle Interessierten kann hier heruntergeladen werden: Microsoft Word Rama Dama Anmeldung zur Aktion version.docx
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Hundstage auf Gut Aiderbichl: Wie Tiere durch heiße Tage kommen

Hundstage auf Gut Aiderbichl: Wie Tiere durch heiße Tage kommen

Salzburg – Hohe Temperaturen können auch für Tiere zur Belastung werden. Auf den Höfen von Gut Aiderbichl setzt die Tierschutzgemeinschaft nach eigenen Angaben auf verschiedene Maßnahmen, um Tiere an heißen Tagen zu schützen. Dazu gehören Schattenplätze, ausreichend Wasser und gezielte Abkühlungen.

Abkühlung an heißen Tagen auf Gut Aiderbichl. Fotos: Copyright Gut Aiderbichl. - Benno Seilersdorrfer

Über eine Abkühlung freuen sich auch die Ex-Labor Schimpansen in Gänserndorf. Foto: Copyright Benno Seilersdorfer

„Die erste Hitzewelle haben wir bereits hinter uns, doch der Sommer ist noch lang“, sagt Tierpflegerin Michaela von Gut Aiderbichl. Hohe Temperaturen seien nicht nur für Menschen, sondern auch für Tiere eine Herausforderung.

Eis, Wasser und Schatten gegen die Hitze

Auf Gut Aiderbichl bekommen einige Tiere an heißen Tagen auch gefrorene Leckereien zur Abkühlung. Dabei müsse das Futter laut Tierpflegerin Michaela immer tiergerecht, weich genug und in angemessenen Mengen angeboten werden. Auch für private Tierhalter gelte: Vorab sollte geprüft werden, welche Lebensmittel für das jeweilige Tier geeignet sind.

Hundepools sind beliebte Abkühlungsmöglichkeiten bei Hitze. Foto: Copyright Simone Hübner

Hundepools sind beliebte Abkühlungsmöglichkeiten bei Hitze. Foto: Copyright Simone Hübner

Besonders bei Hunden sei an heißen Tagen Vorsicht geboten, so Gut Aiderbichl. Spaziergänge sollten möglichst in die frühen Morgen- oder späten Abendstunden verlegt werden. Kurznasige Rassen wie Mops oder Französische Bulldogge seien besonders anfällig für Hitzestress.

Asphalt kann sich auch schon bei vergleichsweise moderaten Außentemperaturen stark aufheizen. Deshalb sollten Halter schattige Wege wählen und die Pfoten ihrer Hunde kontrollieren. Ein Hund dürfe zudem auch bei angenehmen Temperaturen niemals allein im Auto zurückgelassen werden, da sich der Innenraum innerhalb kurzer Zeit stark aufheizen könne. Zur Abkühlung unter anderem Hundepools, Kühlmatten oder Wasserspiele helfen.

Pferde und Ponys bekommen gezielte Abkühlung von Tierpflegerin Michaela. Foto: Copyright Gut Aiderbichl

Pferde und Ponys bekommen gezielte Abkühlung von Tierpflegerin Michaela. Foto: Copyright Gut Aiderbichl

Auch Pferde und Weidetiere brauchen Schutz

Auch Pferde und Ponys benötigen bei Hitze besondere Aufmerksamkeit. Training und längere Ausritte sollten nach Angaben der Tierpfleger möglichst in die kühleren Morgen- oder Abendstunden verlegt werden. Tagsüber seien schattige Plätze wichtig.

Wenn Pferde stärker gekühlt werden müssen, setzt Gut Aiderbichl auf vorsichtiges Abspritzen mit Wasser. Bei höheren Temperaturen würden größere Muskelpartien wie Rücken, Hinterhand und Lende gekühlt. Dabei sei ein langsames Vorgehen wichtig, da eine zu schnelle Abkühlung den Kreislauf belasten könne.

Für Weidetiere wie Rinder spielt nach Angaben von Gut Aiderbichl außerdem die Versorgung mit Mineralstoffen eine Rolle. Salzlecksteine können demnach helfen, verlorene Elektrolyte auszugleichen. Für alle Tiere müsse jederzeit ausreichend Trinkwasser zur Verfügung stehen.

Angepasste Arbeitszeiten im Sommer

Auch die Mitarbeitenden auf den Höfen passen ihre Arbeit laut Gut Aiderbichl an die hohen Temperaturen an. Tierpflegerin Michaela zufolge werden bei Hitze unter anderem Arbeitszeiten angepasst und Teildienste genutzt.
(Quelle: Pressemitteilung Gut Aiderbichl, Beitragsbild: Gut Aiderbichl, Fotos: Gut Aiderbichl, Simone Hübner, Benno Seilersdorfer)

Neubeuern: Ausstellung „Wiedersehen macht Freude“ verbindet Holz und Farbe

Neubeuern: Ausstellung „Wiedersehen macht Freude“ verbindet Holz und Farbe

Neubeuern / Landkreis Rosenheim – Kunst zum Feierabend gab es am Mittwochabend (8.7.2026) in der Galerie am Markt in Neubeuern: Bei einem Ausstellungsrundgang führten die Bildhauerin Regina Marmaglio und der Maler Bernhard Paul persönlich durch ihre gemeinsame Ausstellung „Wiedersehen macht Freude“. Die Schau zeigt zwei unterschiedliche künstlerische Ausdrucksformen, die sich dennoch mit einer gemeinsamen Frage beschäftigen: Wie nehmen Menschen ihre Umwelt und sich selbst wahr?

Die Ausstellung bringt zwei unterschiedliche künstlerische Aspekte zusammen. Fotos: Hendrik Heuser

Die Ausstellung wurde bereits am Freitag (3.7.2026) mit einer Einführung der Kunsthistorikerin Ulrike Gierlinger eröffnet. Veranstalter ist der Künstlerkreis Neubeuern. Noch bis Sonntag, 19. Juli,) sind die Arbeiten der beiden Künstler in der Galerie am Markt, Marktplatz 4 in Neubeuern, zu sehen.
Im Mittelpunkt stehen Holzskulpturen von Regina Marmaglio und serielle Malerei von Bernhard Paul. Obwohl beide Künstler mit sehr unterschiedlichen Materialien arbeiten, verbindet ihre Kunst die Auseinandersetzung mit Wahrnehmung und menschlichen Themen.

Holzfiguren und Farbserien

Regina Marmaglio beschäftigt sich in ihren bildhauerischen Arbeiten vor allem mit zwischenmenschlichen Beziehungen. Ihre gegenständlichen und figürlichen Werke entstehen überwiegend aus Holz. Die gebürtige Rosenheimerin absolvierte ihre Ausbildung an der Berufsfachschule für Holzbildhauerei in Berchtesgaden und arbeitet heute als freiberufliche Künstlerin in Neubeuern. Sie ist langjähriges Mitglied im Künstlerkreis Neubeuern.

Bernhard Paul lebt und arbeitet in Rosenheim. Der Maler widmet sich vor allem seriellen Arbeiten. Während des Entstehungsprozesses setzt er sich intensiv mit zeitgenössischer Musik auseinander. Seine systematisch entwickelte Malweise führt zu Farbkompositionen, die vertraute Sehweisen hinterfragen und neue Blickwinkel eröffnen können.

Die Ausstellung bringt damit zwei unterschiedliche künstlerische Ansätze zusammen: Während Marmaglios Holzarbeiten die sichtbare und emotionale Ebene menschlicher Begegnungen aufgreifen, übersetzen Pauls Farbserien nach eigener künstlerischer Herangehensweise musikalische Strukturen in visuelle Erlebnisse.

Die Galerie am Markt ist zu folgenden Zeiten geöffnet:

  • Freitag: 18 bis 20 Uhr
  • Samstag: 14 bis 19 Uhr
  • Sonntag: 11 bis 19 Uhr
    (Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Info, Beitragsbild, Foto: Hendrik Heuser)
Straßennamen in Rosenheim: Aisinger Straße

Straßennamen in Rosenheim: Aisinger Straße

Rosenheim – Warum heißt eine Straße eigentlich Aisinger Straße? Die Antwort scheint zunächst einfach: Sie führt nach Aising. Doch hinter diesem Namen steckt weit mehr als nur eine Richtungsangabe. In unserer Serie „Straßennamen in Rosenheim“ geht es jeden Donnerstag um Namen im Stadtgebiet, die man im Alltag oft übersieht, die aber Geschichten über die Entwicklung der Stadt erzählen. Diesmal führt der Blick auf eine Straße, die den Weg von einem alten Bauerndorf zum heutigen Rosenheimer Stadtteil nachzeichnet.

Die Aisinger Straße gehört zu den Straßennamen, die keine einzelne Person oder ein besonderes Ereignis würdigen. Sie zählt zu den sogenannten Ortsnamen: Der Name verweist auf den Ort, zu dem die Straße einst führte – und mit dem sie über Jahrhunderte eng verbunden war.

Von „Agusinga“ zum Rosenheimer Stadtteil

Aising ist deutlich älter als die heutige Straße. Bereits im Jahr 778 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt – damals unter dem Namen „Agusinga“. Der Name gilt als frühmittelalterliche Urform des heutigen Ortsnamens Aising.

„Agusinga“ lässt sich sinngemäß mit „Siedlung des Aghis“ oder „bei den Leuten des Aghis“ übersetzen. Der erste Teil des Namens geht vermutlich auf einen bajuwarischen Sippenführer oder Grundherrn namens Aghis zurück. Der althochdeutsche Personenname wiederum wird mit dem Wort „agiso“ in Verbindung gebracht, das „Schrecken“ bedeutet (Quelle Wikipedia)

Die Endung „-inga“ war typisch für viele bajuwarische Ortsnamen des frühen Mittelalters. Sie bezeichnete die Zugehörigkeit zu einer Person – also etwa die Sippe, die Nachkommen oder die Gefolgschaft eines Grundherrn. Viele dieser Ortsnamen entwickelten sich später weiter: Aus „-inga“ wurde im heutigen Deutsch die Endung „-ing“.

Zu dieser Zeit gab es Rosenheim in seiner heutigen Form noch nicht. Der Bereich rund um Aising war landwirtschaftlich geprägt und entwickelte sich über die Jahrhunderte zu einem großen Haufendorf mit zahlreichen bäuerlichen Anwesen.
Eine dem heiligen Stephanus geweihte Kirche ist in Aising bereits seit dem Jahr 1315 nachgewiesen. Um 1800 war der Ort mit seinen umliegenden Weilern längst eine gewachsene Siedlung: Im Jahr 1803 lebten dort rund 330 Menschen in 55 Häusern.

Mit dem Gemeindeedikt von 1818 wurde Aising eine eigenständige Landgemeinde. Ihr Gebiet reichte im Norden bis zur damaligen Gemeinde Roßacker. Erst viele Jahrzehnte später sollte sich die Verbindung zu Rosenheim grundlegend verändern: Am 1. Mai 1978 wurde die Gemeinde Aising im Zuge der bayerischen Gebietsreform mit damals 5.888 Einwohnern in die Stadt Rosenheim eingegliedert.

Ein alter Weg zwischen Stadt und Land

Die Aisinger Straße selbst ist deutlich älter als ihr heutiger Name. Über lange Zeit war sie die Verbindung vom Markt Rosenheim hinaus in das südwestlich gelegene Aising. Sie war eine klassische Landstraße, auf der Menschen, Waren und Fuhrwerke zwischen Stadt und Umland unterwegs waren.

Entlang dieser Verbindung entstanden im 19. Jahrhundert zahlreiche landwirtschaftliche Anwesen. Ein Beispiel dafür ist das denkmalgeschützte Bauernhaus an der Aisinger Straße 96. Der stattliche Tuffsteinbau erinnert bis heute an die Zeit, als Aising noch stark vom bäuerlichen Leben geprägt war.

Auch der „Alte Wirt“ war über viele Jahrzehnte ein wichtiger Fixpunkt an dieser Straße. Das Gasthaus am südlichen Ortsrand von Aising lag günstig an der alten Landstraße Richtung Tirol. Bereits um 1838 befand es sich im Besitz des Gastwirts Georg Schmid. Lange Zeit galt der „Alte Wirt“ als Wahrzeichen des Ortes. Erst im vergangenen Jahr wurde das historische Gebäude abgerissen.

In den 1950er und 1960er Jahren war die Wiese vor dem Gasthaus außerdem Schauplatz der überregional bekannten Aisinger Ochsenrennen. Damit wurde der Bereich rund um die Aisinger Straße auch zu einem Treffpunkt weit über die Ortsgrenzen hinaus.

Vom Dorfweg zur Hauptverkehrsader

Die Entwicklung rund um die Aisinger Straße spiegelte auch das Wachstum der Stadt wider. Anfang des 20. Jahrhunderts war die Umgebung noch vergleichsweise locker bebaut. Vor allem in den 1920er und 1930er Jahren entstanden neue Siedlungen entlang der Aisinger Landstraße und in der Aisingerwies.

Schon 1910 lebte mehr als die Hälfte der damaligen Gemeindebevölkerung in den Siedlungsbereichen nahe der Stadt Rosenheim. Aus dem ursprünglichen Verbindungsweg zwischen Stadt und Dorf wurde zunehmend eine wichtige Verkehrsachse.

Heute verbindet die Aisinger Straße die Stadtteile Oberwöhr, Aisingerwies und das alte Aisinger Ortszentrum. Ihr Name erinnert also an einen Ort mit einer langen Geschichte – und daran, dass Rosenheim aus vielen ehemals eigenständigen Dörfern und Siedlungen zusammengewachsen ist.
((Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: ai generiert)

DGB protestiert in Rosenheim gegen Sozialpläne der Bundesregierung

DGB protestiert in Rosenheim gegen Sozialpläne der Bundesregierung

Rosenheim – Mit aufgespannten Regenschirmen haben am Mittwochabend (8.7.2026) mehr als 100 Menschen auf dem Max-Josefs-Platz gegen aus ihrer Sicht drohende Einschnitte im Sozialbereich protestiert. Die Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) Rosenheim war die erste öffentliche Reaktion in der Stadt auf die von der Bundesregierung angekündigten Änderungen im Arbeits- und Sozialbereich.

Auch ohne Regen bestimmten zahlreiche Schirme das Bild der Kundgebung. Viele davon waren in der roten Markenfarbe des DGB gehalten, einige in Regenbogenfarben. Nach Angaben der Veranstalter sollten die Schirme als sichtbares Symbol für den Schutz des Sozialstaats dienen.

„Es ist jetzt Zeit für ein starkes Signal“, sagte DGB-Organisationssekretär Sepp Parzinger bei der Kundgebung. Nach seinen Angaben sei die Idee für die Protestaktion bereits vor rund drei Wochen entstanden – also zu einem Zeitpunkt, als die konkreten Pläne der Bundesregierung zur Entlastung der Sozialkassen noch nicht vorgestellt gewesen seien. Schon damals habe der DGB aus seiner Sicht Anlass zur Sorge über mögliche Einschnitte im Arbeits- und Sozialbereich gesehen. Die inzwischen bekannt gewordenen Vorhaben hätten diese Befürchtungen nach Darstellung Parzingers noch verstärkt.

Kritik an geplanten Änderungen im Arbeits- und Sozialbereich

Nach Angaben des Gewerkschaftsbundes richten sich die Proteste unter anderem gegen die geplante Pflicht zur Vorlage einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bereits ab dem ersten Krankheitstag, die Abschaffung der telefonischen Krankschreibung sowie weitere angekündigte Änderungen im Arbeits- und Sozialrecht. Außerdem kritisiert der DGB mögliche Einschnitte im Bereich der Pflege, aus seiner Sicht drohende Verschlechterungen bei der Gesundheitsversorgung sowie geplante Änderungen bei Arbeitszeit, Tarifverträgen und Steuerpolitik.

Auch Manuel Halbmeier, Vorsitzender des DGB-Kreis- und Stadtverbandes Rosenheim, ergriff bei der Kundgebung das Wort. Er äußerte nach Angaben des DGB Kritik an den Vorhaben der Bundesregierung. Aus seiner Sicht würden die geplanten Maßnahmen vor allem Arbeitnehmer belasten und könnten Arbeitgebern zusätzliche Macht verschaffen. Neben Parzinger und Halbmeier sprachen weitere Redner bei der Kundgebung. Die Beiträge wurden von den Teilnehmern mit Applaus und Trillerpfeifen begleitet.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)