Bayern – E-Zigaretten müssen ab sofort im Handel zurückgegeben werden

Bayern – E-Zigaretten müssen ab sofort im Handel zurückgegeben werden

Bayern – Seit Mittwoch (1.6.2026) gelten in Bayern neue Regeln für die Entsorgung von E-Zigaretten und elektronischen Tabakerhitzern. Die Produkte dürfen nicht mehr im Restmüll entsorgt werden, sondern müssen getrennt als Elektroaltgeräte gesammelt werden. Neu ist vor allem eine deutlich ausgeweitete Rücknahmepflicht im Handel.

Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Umwelt müssen ab sofort alle Verkaufsstellen, die E-Zigaretten oder Tabakerhitzer im Sortiment führen oder in den vergangenen sechs Monaten verkauft haben, die Geräte kostenlos zurücknehmen. Eine Verpflichtung zum Neukauf besteht dabei nicht.
Die Rückgabe soll direkt im Geschäft oder in unmittelbarer Nähe möglich sein. Händler sind verpflichtet, gut sichtbar über die Rückgabemöglichkeit zu informieren. Ein Verweis auf andere Sammelstellen ist nicht zulässig. Die Regelung gilt auch für Onlinehändler.

Mehr Rückgabestellen im Handel

Durch die neue bundesweite Regelung entstehen nach Angaben des Landesamts für Umwelt rund 80.000 zusätzliche Rückgabemöglichkeiten. Dazu zählen unter anderem Kioske, Tankstellen sowie der Fachhandel für Tabakwaren. Unverändert möglich bleibt die Abgabe auch bei Elektrofachmärkten, Supermärkten und kommunalen Sammelstellen.

Zu den E-Zigaretten zählen sowohl Einweg- als auch Mehrwegprodukte.

Gefahr durch Akkus im Restmüll

Hintergrund der Neuregelung ist unter anderem das Brandrisiko durch Lithium-Ionen-Akkus, die in den Geräten verbaut sind. Werden sie falsch entsorgt, etwa im Restmüll, können beschädigte Akkus sich entzünden und Brände in Müllfahrzeugen oder Entsorgungsanlagen verursachen.

Außerdem kritisiert das Landesamt die Umweltbilanz vor allem von Einweg-E-Zigaretten, da sie nach kurzer Nutzungsdauer komplett entsorgt werden.

Hinweise für Verbraucher

Gebrauchte E-Zigaretten und Tabakerhitzer sollen künftig im Handel oder an kommunalen Sammelstellen abgegeben werden. Ein Umstieg von Einweg- auf Mehrwegprodukte kann nach Einschätzung von Fachstellen zudem zur Abfallvermeidung beitragen.
(Quelle: Bayerisches Landesamt für Umwelt ( Beitragsbild: Symbolfoto re)

Sommerfest am Bürgerhaus E-Werk mit Aktionen für die ganze Familie

Sommerfest am Bürgerhaus E-Werk mit Aktionen für die ganze Familie

Rosenheim – Am Samstag, 4. Juli, findet am Bürgerhaus E-Werk in Rosenheim ein Sommerfest für die ganze Familie statt. Beginn ist um 14 Uhr am Vorplatz in der Oberwöhrstraße 76 in Rosenheim.

Das traditionelle Stadtteilfest pausiert in diesem Jahr. Stattdessen haben Ehrenamtliche gemeinsam mit verschiedenen Einrichtungen ein kleineres Sommerfest organisiert. Ziel ist es, Begegnungen im Stadtteil zu ermöglichen und ein gemeinsames Fest für Nachbarn und Besucher auf die Beine zu stellen.

Für Kinder und Familien sind zahlreiche Mitmachaktionen geplant. Beteiligt sind unter anderem das Sozialraumteam West, der Jugendtreff Energy, das Schülercafé sowie die Villa Kunterbunt. Auch eine Hüpfburg gehört zum Programm.
Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. Angeboten werden unter anderem Getränke, Kaffee und Kuchen sowie Speisen vom Grill.

Unterstützt wird die Veranstaltung von der Sozialen Stadt Rosenheim, dem Sozialraumteam West, dem Stadtjugendring sowie der Diakonie. Organisiert wird das Fest von den Ehrenamtlichen rund um das Bürgerhaus E-Werk unter Leitung von Anita Eggart.
Das Sommerfest endet um 19 Uhr.
(Quelle: Pressemitteilung Bürgerhaus E-Werk / Startklar / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Landratsamt Rosenheim bleibt am 7. Juli geschlossen

Landratsamt Rosenheim bleibt am 7. Juli geschlossen

Landkreis Rosenheim – Wer am kommenden Dienstag, 7. Juli, einen Termin beim Landratsamt Rosenheim oder einer seiner Außenstellen wahrnehmen möchte, sollte umplanen. Wegen eines Betriebsausflugs bleiben sämtliche Dienststellen an diesem Tag geschlossen.

Betroffen sind neben dem Landratsamt in Rosenheim auch das Verkehrszentrum in Rosenheim, die Kfz-Zulassungsstelle in Wasserburg, das Gesundheitsamt in Rosenheim sowie das Veterinäramt in Bad Aibling.
Ab Mittwoch, 8. Juli, gelten wieder die regulären Öffnungszeiten.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim Beitragsbild: Symbolfoto Landratsamt Rosenheim)

Immobilienmarkt im Landkreis Rosenheim nimmt wieder Fahrt auf

Immobilienmarkt im Landkreis Rosenheim nimmt wieder Fahrt auf

Landkreis Rosenheim – Im Landkreis Rosenheim sind im vergangenen Jahr wieder mehr Immobilien verkauft worden. Nach Angaben des Gutachterausschusses wechselten 2025 rund 2.400 Grundstücke, Häuser und Wohnungen den Eigentümer. Damit erreichte der Immobilienmarkt wieder ein Niveau wie vor dem Jahr 2022.

Während 2024 rund 2.250 Immobilien verkauft wurden, stieg die Zahl der Transaktionen 2025 auf etwa 2.400. Der Umsatz erhöhte sich im gleichen Zeitraum von knapp 1,03 Milliarden Euro auf rund 1,2 Milliarden Euro.
Nach Einschätzung des Gutachterausschusses deutet die Entwicklung auf eine Stabilisierung des Immobilienmarktes hin. Gleichzeitig seien die Kaufpreise wegen weiterhin hoher Baukosten sowie gestiegener Finanzierungsanforderungen überwiegend stabil geblieben oder leicht zurückgegangen.

Neue Bodenrichtwerte liegen vor

Der Gutachterausschuss hat außerdem die Bodenrichtwerte zum Stichtag 1. Januar 2026 neu ermittelt. Sie werden alle zwei Jahre aktualisiert und dienen als Orientierung für den Grundstücksmarkt sowie als Grundlage für zahlreiche Bewertungen.
Für den Landkreis Rosenheim gibt es rund 860 Bodenrichtwertzonen. Die aktuellen Werte liegen derzeit einen Monat lang kostenlos in den Rathäusern der Gemeinden aus. Außerdem steht auf der Internetseite des Landkreises eine kostenfreie Übersicht über die mittleren Bodenrichtwerte in den Hauptorten zur Verfügung.

Amtliche Bodenrichtwertauskünfte können über das Onlineportal BORIS Bayern oder bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses gegen Gebühr angefordert werden.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)

Landkreis Rosenheim – Feuerbrand nach vielen Jahren wieder nachgewiesen

Landkreis Rosenheim – Feuerbrand nach vielen Jahren wieder nachgewiesen

Landkreis Rosenheim – Nach mehr als einem Jahrzehnt ist der bakterielle Feuerbrand wieder im Landkreis Rosenheim festgestellt worden. Das Landratsamt warnt vor der Pflanzenkrankheit, die vor allem Obstbäume und einige Sträucher befallen und schwer schädigen kann.

Zuletzt hatte es im Landkreis im Jahr 2013 eine größere Infektionswelle gegeben. Besonders anfällig sind nach Angaben des Landratsamtes Weißdorn, Quitte und Birne. Auch Apfel, Eberesche und Mispel können befallen werden. Steinobst wie Kirschen oder Zwetschgen gilt dagegen nicht als betroffen.

Welke Triebe können ein Hinweis sein

Eine Infektion beginnt meist während der Blütezeit. Typische Anzeichen sind plötzlich welkende und schwarz verfärbte Triebe. Ein sicheres Merkmal können bei fortgeschrittener Infektion und schwülwarmer Witterung kleine gelbliche Schleimtröpfchen sein, die aus der Rinde junger Triebe austreten.
Ist ein Baum befallen, empfiehlt Streuobstberater Martin Landes, die betroffenen Äste großzügig – etwa 30 Zentimeter bis ins gesunde Holz – zurückzuschneiden. Bei einem starken Befall könne es erforderlich sein, den Baum vollständig zu entfernen, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Wichtig ist außerdem, Werkzeuge nach dem Schnitt gründlich zu desinfizieren, damit das Bakterium nicht auf weitere Pflanzen übertragen wird. Befallenes Schnittgut sollte nicht auf dem Kompost oder an einer Grüngutsammelstelle entsorgt werden. Kleinere Mengen gehören laut Landratsamt in die Restmülltonne oder können unter Aufsicht verbrannt werden. Größere Mengen können als Sperrmüll an den Wertstoffhöfen abgegeben werden.

Weitere Informationen gibt es bei der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft sowie bei der Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege des Landkreises Rosenheim.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)

ADAC: Spritpreise steigen schon vor dem Ende des Tankrabatts

ADAC: Spritpreise steigen schon vor dem Ende des Tankrabatts

Bayern / Deutschland – Wer am letzten Tag des Tankrabatts noch getankt hat, musste bereits deutlich mehr bezahlen als am Vortag. Nach Angaben des ADAC verteuerten sich sowohl Super E10 als auch Diesel innerhalb eines Tages spürbar. Der Automobilclub kritisiert das Vorgehen der Mineralölunternehmen.

Am 30. Juni kostete ein Liter Super E10 im bundesweiten Durchschnitt 1,923 Euro. Das waren laut ADAC 6,2 Cent mehr als am Vortag. Noch stärker fiel der Anstieg bei Diesel aus: Hier kletterte der Durchschnittspreis um 7,5 Cent auf 1,859 Euro je Liter.
Auch im Vergleich zur Vorwoche legten die Preise deutlich zu. Nach Angaben des ADAC verteuerte sich Super E10 innerhalb einer Woche um 10,6 Cent, Diesel um 12,8 Cent.

ADAC übt deutliche Kritik

Der ADAC kritisiert, dass die Mineralölunternehmen die Preise bereits vor dem offiziellen Ende des Tankrabatts angehoben hätten. Aus Sicht des Automobilclubs seien weitere Preissteigerungen derzeit nicht gerechtfertigt. Als Begründung verweist der ADAC unter anderem auf einen seit Tagen weitgehend stabilen Rohölpreis.

Im Monatsvergleich lagen die durchschnittlichen Kraftstoffpreise im Juni dennoch unter denen des Mai. Laut ADAC kostete Super E10 im Juni durchschnittlich 1,870 Euro pro Liter und damit 11,3 Cent weniger als im Vormonat. Diesel lag im Monatsmittel bei 1,818 Euro pro Liter und war damit 17,3 Cent günstiger als im Mai. Als Hauptgrund nennt der ADAC den gesunkenen Rohölpreis.
Der Automobilclub empfiehlt Autofahrern, vor dem Tanken die Preise verschiedener Tankstellen zu vergleichen.
(Quelle: Pressemitteilung ADAC / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Hitze setzt Mauerseglern und Schwalben zu – LBV-Vogelstation nimmt vorerst keine weiteren Tiere auf

Hitze setzt Mauerseglern und Schwalben zu – LBV-Vogelstation nimmt vorerst keine weiteren Tiere auf

Bayern – Die anhaltend hohen Temperaturen der vergangenen Tage haben nach Angaben des Landesbundes für Vogel- und Naturschutz (LBV) viele junge Mauersegler und Schwalben in Bayern in Schwierigkeiten gebracht. Die größte Vogelauffangstation des Freistaats in Regenstauf hat ihre Kapazitätsgrenze erreicht und kann vorerst keine weiteren Tiere aufnehmen.

Nach Angaben des LBV heizen sich Nistplätze unter Dächern und in Gebäudenischen bei sommerlicher Hitze stark auf. Vor allem noch nicht flugfähige Jungvögel verlassen deshalb ihre Nester vorzeitig und landen am Boden. Viele Tiere seien verletzt oder geschwächt.

In der LBV-Vogelauffangstation in Regenstauf wurden in den vergangenen Tagen mehrere Hundert Mauersegler und Mehlschwalben versorgt. Allein an einem Tag kamen dort mehr als 200 Tiere an, fast ausschließlich Mauersegler. Viele wurden aus anderen Teilen Bayerns gebracht, weil auch andere Auffangstationen bereits ausgelastet sind.

Erster Aufnahmestopp seit mehr als 30 Jahren

Nach Angaben des fachlichen Leiters der Vogelauffangstation, Ferdinand Baer, werden derzeit rund 1.400 Tiere versorgt. Im gesamten vergangenen Jahr waren es knapp 1.800. Um die bereits aufgenommenen Vögel weiterhin versorgen zu können, hat die Station erstmals seit ihrem Bestehen vor mehr als 30 Jahren einen Aufnahmestopp verhängt.
Gebäudebrüter wie Mauersegler und Schwalben nisten häufig in Spalten oder Nischen an Gebäuden. Dort können sich die Nester bei großer Hitze stark aufheizen. Verlassen Jungvögel das Nest zu früh, werden sie am Boden in der Regel nicht mehr von ihren Eltern versorgt.

LBV bittet Finder um Unterstützung

Da viele Auffangstationen derzeit an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen, bittet der LBV Finder junger Mauersegler und Schwalben, sich zunächst über die richtige Erstversorgung zu informieren. Normalerweise empfiehlt der Naturschutzverband, die Tiere möglichst schnell in fachkundige Hände zu geben. Wegen der aktuellen Situation sei dies jedoch nicht immer möglich.

Hinweise zur Erstversorgung und weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der Wildvogelhilfe.
(Quelle: Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern (LBV) / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Kolbermoor: Jugendlicher nach mutmaßlichen Ladendiebstahl gestellt

Kolbermoor: Jugendlicher nach mutmaßlichen Ladendiebstahl gestellt

Kolbermoor / Landkreis Rosenheim – Nach einem mutmaßlichen Ladendiebstahl in einem Supermarkt in Kolbermoor hat die Polizei am Dienstag (30.6.2026) einen 17-jährigen Tatverdächtigen nach kurzer Verfolgung festgenommen. Zudem wird geprüft, ob der von ihm genutzte E-Scooter gestohlen wurde.

Nach Angaben der Polizei soll der Jugendliche Waren aus dem Supermarkt entwendet haben. Anschließend flüchtete er zunächst mit einem E-Scooter und setzte seine Flucht später zu Fuß fort.
Im Rahmen der eingeleiteten Fahndung konnten Polizeibeamte den 17-Jährigen nach kurzer fußläufiger Verfolgung stellen.

Die Ermittlungen dauern an. Die Polizei prüft außerdem, ob der benutzte E-Scooter, an dem kein Kennzeichen angebracht war, ebenfalls aus einer Straftat stammt oder gestohlen wurde.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Aibling / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheim – Polizei stellt Schlagring und Drogen sicher

Rosenheim – Polizei stellt Schlagring und Drogen sicher

Rosenheim – Bei mehreren Personenkontrollen hat die Rosenheimer Polizei am Dienstag (30.6,2026) einen verbotenen Schlagring sowie Betäubungsmittel sichergestellt. Gegen drei Männer wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Gegen 11.17 Uhr kontrollierten Beamte in der Innstraße einen 36-jährigen Rosenheimer. Nach Angaben der Polizei wurden dabei verbotene Betäubungsmittel gefunden und sichergestellt. Gegen den Mann wird wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.
Um 14.10 Uhr überprüfte die Polizei in der Pernauerstraße einen 27-jährigen Rosenheimer mit bulgarischer Staatsangehörigkeit. Bei der Kontrolle fanden die Beamten einen verbotenen Schlagring. Dieser wurde sichergestellt. Gegen den 27-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.

Nur wenig später, gegen 14.31 Uhr, kontrollierten Polizeibeamte einen 35-jährigen Rosenheimer mit türkischer Staatsangehörigkeit in einem Parkhaus an der Heilig-Geist-Straße. Dabei fanden sie nach Angaben der Polizei eine Tüte mit Amphetamin. Die Droge wurde sichergestellt. Gegen den Mann wird wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.
(Quelle: Pressemitteilung  Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheim: Einweiserin beim Ausparken leicht verletzt

Rosenheim: Einweiserin beim Ausparken leicht verletzt

Rosenheim – Beim Einweisen eines Autofahrers ist eine 70-jährige Frau am Dienstagmittag (30.6.2026) auf einem Parkplatz in der Georg-Aicher-Straße in Rosenheim zwischen zwei Autos eingeklemmt und leicht verletzt worden. Nach Angaben der Polizei musste sie zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Der Unfall ereignete sich gegen 12.30 Uhr. Ein 83-jähriger Mann aus Kolbermoor wollte mit seinem Pkw rückwärts aus einer Parklücke ausfahren. Dabei wurde er von der 70-jährigen Kolbermoorerin eingewiesen.
Nach Angaben der Polizei hielt der 83-Jährige beim Zurücksetzen nicht rechtzeitig an. Die Frau wurde dadurch zwischen seinem Fahrzeug und dem geparkten Auto eines 71-jährigen Rosenheimers eingeklemmt.
Die 70-Jährige erlitt eine leichte Beinverletzung. Der Sachschaden an den beiden beteiligten Fahrzeugen beläuft sich auf rund 1.000 Euro.

Die Polizei leitete gegen den 83-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung ein.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Chiemgau/Oberland – Hubschrauber kontrolliert Bahnstromleitungen

Chiemgau/Oberland – Hubschrauber kontrolliert Bahnstromleitungen

Chiemgau / Oberland / Bayern  – Wer am morgigen Donnerstag (2.6.2026) im Chiemgau oder Oberland einen Hubschrauber in vergleichsweise niedriger Höhe bemerkt, muss sich nicht wundern. Die Flüge gehören zu einer turnusmäßigen Kontrolle der Bahnstromleitungen der Deutschen Bahn.

Im Auftrag der DB Energie GmbH führt die Firma SKY HELI GmbH von 2. bis 17. Juli Inspektionsflüge an den 110-kV-Bahnstromleitungen in Bayern durch.
Die Kontrollen erfolgen mit einem Hubschrauber und dienen der regelmäßigen Überprüfung der Infrastruktur. Neben den Regionen Nürnberg und Neumarkt, Landshut, München, Augsburg und Neu-Ulm gehören auch das Oberland und der Chiemgau zu den Einsatzgebieten.

Die Deutsche Bahn weist darauf hin, dass es sich um planmäßige Inspektionsflüge handelt.
(Quelle: Pressemitteilung Deutsche Bahn AG / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Feuerwehr Traunreut übt Menschenrettung von Baukran in 30 Metern Höhe

Feuerwehr Traunreut übt Menschenrettung von Baukran in 30 Metern Höhe

Traunreut / Landkreis Traunstein – Spektakuläre Einsatzübung in Traunreut: Die Feuerwehr trainierte auf einer Baustelle an der Johannes-Gutenberg-Straße die Rettung von zwei verletzten Personen aus rund 30 Metern Höhe. Im Mittelpunkt stand dabei erstmals eine neue Standardeinsatzregel für die Absturzsicherung.

Unter der Leitung von Zugführerin Verena Unterstein trainierte der erweiterte Löschzug die Rettung von Personen aus einem Baukran. Ort und Szenario waren den Einsatzkräften im Vorfeld nicht bekannt. Der ersteintreffende Gruppenführer erkundete die Lage und stellte rasch fest, dass sich im oberen Bereich des Baukrans zwei Personen befanden. 

Rettung über Drehleiter und Seiltechnik

Das Übungsszenario sah vor, dass ein Kranführer nach einem internistischen Notfall bewusstlos geworden war. Eine zweite Person verunglückte beim Versuch, Hilfe zu leisten. Eine der verletzten Personen wurde mit der Drehleiter und einer Schleifkorbtrage gerettet, die zweite mithilfe von Seiltechnik kontrolliert zu Boden gebracht.

Erstmals kam dabei eine neu entwickelte Standardeinsatzregel für die Absturzsicherung zum Einsatz, die die Abläufe standardisiert und dadurch im Ernstfall wertvolle Zeit spart. Ein Feuerwehrmann rüstete sich mit dem Gerätesatz Absturzsicherung aus, während eine zweite Einsatzkraft die Leinensicherung vorbereitete.
Nach rund einer Stunde waren beide „Verletzten“ sicher gerettet.

Positive Bilanz der Übung

„Der Plan mit der neuen Standardeinsatzregel ist voll aufgegangen. Sie wurde sinnvoll umgesetzt und hat sich bewährt.“, sagte Kreisbrandmeister Florian Jurisch bei der Nachbesprechung.

Die Kommandanten Konrad Unterstein und Karl-Heinz Erhard dankten insbesondere den Mitgliedern der Fachgruppe Absturzsicherung für die Vorbereitung der Übung.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Copyright Feuerwehr Traunstein)