MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Sonntag, 26. Juli – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Salz nicht nur salzig schmeckt, sondern auch andere Geschmacksrichtungen hervorheben kann?
Eine kleine Menge Salz kann Süße, Aromen und den Gesamteindruck eines Lebensmittels verändern.
Ein kleiner Zusatz kann große Wirkung haben.

Vielleicht achtest Du heute auf die kleinen Dinge.

Wir wünschen Dir einen klaren Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Cafè Schick, Gillitzerstraße, Rosenheim, ca. 1960

Cafè Schick, Gillitzerstraße, Rosenheim, ca. 1960

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die Zeit um ca. 1960. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist das legendäre Cafè Schick in der Gillitzerstraße 2 in Rosenheim. 

Für fast zwei Jahrzehnte war das Café Schick einer der beliebtesten Treffpunkte der Stadt. Von seiner Eröffnung im Jahr 1954 bis zur Schließung 1972 war das Lokal ein Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens in Rosenheim und stand für den besonderen Zeitgeist der 1950er- und 1960er-Jahre.

Ein Café mit besonderer Atmosphäre

Eröffnet wurde das Café Schick von Emma Schick. Schnell entwickelte sich das Lokal zu einem beliebten Treffpunkt für Jung und Alt. Besonders war damals vor allem die moderne Gestaltung: Auf zwei Stockwerken gab es verschiedene Räume mit unterschiedlichen Einrichtungsstilen, die eine gemütliche und stilvolle Atmosphäre schufen.
Ein besonderes Highlight war ein großes Aquarium, das mitten im Raum als gläserner Raumteiler diente. Für viele Gäste gehörte dieser Blick auf die Unterwasserwelt genauso zum Cafébesuch wie Kaffee und Kuchen.
Zu den beliebten Spezialitäten des Hauses gehörten unter anderem die hausgemachte Biskuitrolle mit Früchten und die legendäre Weinschaumcreme.

Treffpunkt für Prominenz und Nachtschwärmer

Das Café Schick zog auch bekannte Gäste an. Zu den regelmäßigen Besuchern soll unter anderem die deutsche Fußballlegende Uli Hoeneß gehört haben.
Auch für das Rosenheimer Nachtleben spielte das Café eine besondere Rolle. Nach langen Abenden in den umliegenden Tanzlokalen wie dem „Papagei“ kehrten viele Nachtschwärmer noch ins Schick ein. Dort wartete das legendäre Katerfrühstück mit heißen Weißwürsten, frischen Brezen, Rollmops und der eiskalten Hausmarke.

Ein Stück Rosenheimer Stadtgeschichte verschwand

Das Café Schick befand sich in der Gillitzerstraße 2 im Herzen der Rosenheimer Innenstadt. Anfang der 1970er-Jahre veränderte sich das Viertel grundlegend: Viele der prunkvollen, aber inzwischen sanierungsbedürftigen Gillitzer-Bauten wurden abgerissen und später neu bebaut.
Mit dem Ende des Café Schick im Jahr 1972 verschwand damit auch ein Stück Rosenheimer Nachkriegsgeschichte.
Die historische Aufnahme erinnert heute an eine Zeit, in der Cafés noch echte gesellschaftliche Treffpunkte waren – Orte, an denen man sich traf, miteinander ins Gespräch kam und ein Stück Alltag genoss.        (Quelle: historische Informationen / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

TH Rosenheim plant Ausbau des Campus Mühldorf: Bis zu 1.300 Studienplätze angestrebt

TH Rosenheim plant Ausbau des Campus Mühldorf: Bis zu 1.300 Studienplätze angestrebt

Mühldorf am Inn – Der Campus Mühldorf am Inn soll in den kommenden Jahren deutlich wachsen. Die Technische Hochschule Rosenheim plant neue Studienangebote, mehr Forschung und zusätzliche Weiterbildungsangebote. Dafür könnte ein Neubau erforderlich werden. Ein jetzt vorgestelltes Gutachten zeigt den künftigen Flächenbedarf auf.

Die Technische Hochschule Rosenheim will den Campus Mühldorf am Inn in den kommenden Jahren deutlich ausbauen. Das wurde bei der jüngsten Sitzung des Zweckverbands Hochschulcampus Mühldorf am Inn-Waldkraiburg deutlich, in der ein Raum- und Funktionsprogramm für die zukünftige Entwicklung des Standorts vorgestellt wurde.

Campus hat sich erfolgreich entwickelt

Seit dem Wintersemester 2014/15 haben mehr als 700 Absolventen ihr Studium am Campus Mühldorf abgeschlossen. Angeboten werden derzeit die Studiengänge Pädagogik der Kindheit, Soziale Arbeit und Angewandte Psychologie sowie Weiterbildungsstudiengänge in Maschinenbau und Betriebswirtschaft & Management. Besonders die sozialwissenschaftlichen Studiengänge sind stark nachgefragt – die Zahl der Bewerbungen liegt regelmäßig über den verfügbaren Studienplätzen.

„Der Campus Mühldorf am Inn ist eine Erfolgsgeschichte. Diesen Weg möchten wir konsequent fortsetzen und die Entwicklung des Standorts langfristig sichern“, erklärt Professor Heinrich Köster, Präsident der TH Rosenheim.

Mehr Studiengänge und Forschung geplant

Künftig sollen am Campus weitere Bachelor- und Masterstudiengänge entstehen. Darüber hinaus möchte die Hochschule ihre Weiterbildungsangebote und Forschungsaktivitäten ausbauen. Langfristig sollen bis zu 1.300 Studenten in Mühldorf ausgebildet werden. Derzeit studieren dort rund 700 Menschen.
Das vorgestellte Gutachten sieht dafür einen Flächenbedarf von rund 5.100 bis 5.800 Quadratmetern für Hörsäle, Seminarräume, Labore und Büros vor. Am derzeitigen Standort stehen jedoch lediglich rund 2.900 Quadratmeter Nutzfläche zur Verfügung. Hinzu kommen Flächen für Mensa, Parkplätze und weitere Infrastruktur.

Neubau als nächster Schritt

Nach Einschätzung der Hochschule lässt sich der bestehende Campus aufgrund der örtlichen Gegebenheiten nicht erweitern.
„Ein Neubau wäre daher der logische nächste Schritt“, so Köster. „Ein moderner und größerer Campus würde nicht nur Raum für zusätzliche Studienangebote schaffen, sondern auch die Zusammenarbeit mit Unternehmen und Einrichtungen in der Region weiter stärken. Davon würde letztlich der gesamte Wirtschafts- und Bildungsstandort profitieren.“

Zweckverband unterstützt die Pläne

Die Mitglieder des Zweckverbands sprachen sich dafür aus, die Ausbaupläne zu unterstützen. Gleichzeitig wurde beschlossen, dass die Stadt Mühldorf am Inn im Rahmen der Städtebauförderung eine ergebnisoffene Standortanalyse für mögliche Flächen im Stadtgebiet durchführen soll.

Landrat Max Heimerl, Vorsitzender des Zweckverbands, begrüßte die Entscheidung: „Mein Dank gilt der Hochschule für ihr klares Bekenntnis zum Standort Mühldorf und der Stadt Mühldorf für die Bereitschaft, diese wichtige Analyse mithilfe der verfügbaren Städtebaufördermittel auf den Weg zu bringen.“

Gleichzeitig verwies Heimerl auf die Rolle des Freistaats Bayern: „Wenn wir den Campus weiterentwickeln wollen, braucht es die Unterstützung des Freistaats – sowohl politisch als auch finanziell. Voraussetzung für die weiteren Gespräche ist nun ein schlüssiges Zukunftskonzept mit einem konkreten Standortvorschlag.“

Standortanalyse als nächster Schritt

Auch Mühldorfs Bürgermeisterin Claudia Hungerhuber sieht die Entwicklung positiv: „Der Campus Mühldorf ist ein wichtiger Baustein für die Zukunft der Stadt. Jetzt, wo das Raum- und Funktionsprogramm erstellt ist, können wir, wie bereits in den Gremien beschlossen, eine ergebnisoffene Standortanalyse in Auftrag geben und das Projekt vorantreiben. Ich freue mich, dass wir mit der Entwicklung des Zukunftskonzeptes zum Campus einen weiteren wichtigen Schritt machen.“

Der Campus Mühldorf steht unter dem Motto „Studieren, wo der Mensch zählt“. Aktuell lehren dort 17 Professoren sowie drei Lehrkräfte für besondere Aufgaben und weitere Lehrbeauftragte an der Fakultät für Sozialwissenschaften.
(Quelle: Pressemitteilung TH Rosenheim / Beitragsbild: Der Campus Mühldorf am Inn der TH Rosenheim ist an seiner Kapazitätsgrenze angelangt. Die Hochschule strebt daher einen Neubau an. Copyright Landratsamt Mühldorf)

Festnahme nach Ermittlungen wegen Amphetaminhandel im Landkreis Rosenheim

Festnahme nach Ermittlungen wegen Amphetaminhandel im Landkreis Rosenheim

Landkreis Rosenheim – Ermittler der Kriminalpolizei Rosenheim haben einen 40-jährigen Mann aus dem südwestlichen Landkreis Rosenheim festgenommen. Nach Angaben der Polizei steht er im Verdacht, über das Darknet illegal mit Amphetamin gehandelt zu haben. Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung wurden zudem rund 850 Gramm Marihuana sowie mehrere digitale Geräte sichergestellt.

Ausgangspunkt der Ermittlungen waren Nachforschungen des Polizeipräsidiums Trier im Darknet. Dabei stießen die Ermittler auf eine Person, die Amphetamin bestellt und an eine Packstation im südwestlichen Landkreis Rosenheim liefern ließ.
Die weiteren Ermittlungen übernahmen daraufhin die Rauschgiftfahnder der Kriminalpolizei Rosenheim. Nach Angaben der Polizei konnten mehrere Pakete abgefangen und sichergestellt werden. Darin befanden sich Amphetamin und Methamphetamin im niedrigen dreistelligen Gramm-Bereich.

Wohnungsdurchsuchung bringt weitere Funde

Nach den bisherigen Ermittlungen wurde der 40-Jährige festgenommen. Auf richterliche Anordnung durchsuchten die Ermittler anschließend seine Wohnung. Dabei fanden die Beamten laut Polizei Marihuana im hohen dreistelligen Gramm-Bereich sowie Tablets und Mobiltelefone. Die sichergestellten Geräte sollen nun digitalforensisch ausgewertet werden.
Dem Mann werden unter anderem Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Konsumcannabisgesetz sowie illegaler Handel mit Amphetamin in nicht geringer Menge vorgeworfen. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen laufen weiter.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Katharina Schattenhofer ist die neue Miss Herbstfest 2026

Katharina Schattenhofer ist die neue Miss Herbstfest 2026

Rosenheim – Die neue Botschafterin des Rosenheimer Herbstfests steht fest: Katharina Schattenhofer aus Bad Endorf wird das größte Volksfest Südostbayerns im Jahr 2026 als Miss Herbstfest repräsentieren. Die 19-Jährige setzte sich beim Finale im Autohaus Freilinger & Geisler gegen drei weitere Kandidatinnen durch.

Bei bester Stimmung fand die Finalveranstaltung zur Wahl der Miss Herbstfest 2026 im Autohaus Freilinger & Geisler statt. Foto: Copyright Stefan Gulden

Bei bester Stimmung fand die Finalveranstaltung zur Wahl der Miss Herbstfest 2026 im Autohaus Freilinger & Geisler statt. Fotos: Copyright Stefan Gulden

Mit natürlichem Auftreten, Ausstrahlung und einer überzeugenden Präsentation konnte Katharina Schattenhofer sowohl die Jury als auch das Publikum für sich gewinnen. Als Miss Herbstfest 2026 wird sie während der gesamten Festzeit bei verschiedenen offiziellen Terminen dabei sein und das Rosenheimer Herbstfest vertreten.

Vier Finalistinnen kämpften um den Titel

Die Wahl der Miss Herbstfest wurde nach der erfolgreichen Neuauflage im vergangenen Jahr erneut vom Wirtschaftlichen Verband Rosenheim organisiert. Ziel ist es, eine sympathische und authentische Repräsentantin für das Rosenheimer Herbstfest zu finden und gleichzeitig die Öffentlichkeit stärker in die Auswahl einzubeziehen.

Der Weg zum Titel führte über mehrere Etappen. Nach dem Start der Bewerbungsphase Mitte Mai über die Social-Media-Kanäle des Wirtschaftlichen Verbands gingen zahlreiche Bewerbungen aus der Region ein. Sechs Kandidatinnen schafften es zunächst in die engere Auswahl und stellten sich einer Social-Media-Challenge.

Über eine erste Online-Abstimmung konnten die Herbstfest-Fans anschließend mitentscheiden. Daraus gingen schließlich vier Finalistinnen hervor: Cathy Schillinger (19) aus Kolbermoor, Katharina Schattenhofer (19) aus Bad Endorf, Vera Hölzl (23) aus Söchtenau und Laura Wamser (21) aus Rosenheim.

Katharina Schattenhofer ist die Miss Herbstfest 2026. Foto: Copyright: Stefan Gulden

So sieht eine strahlende Gewinnerin aus: die Miss Herbstfest 2026 heißt Katharina Schattenhofer.

Entscheidung beim Finale

Vor der endgültigen Entscheidung erhielten die Finalistinnen bei einer gemeinsamen Tour weitere Einblicke in die Welt rund um das Rosenheimer Herbstfest. Die Besuche bei Partnern und Sponsoren wurden über Social Media begleitet.
Beim Finale am 23. Juli verfolgten rund 300 geladene Gäste die Entscheidung. In die Bewertung flossen sowohl das Ergebnis der zweiten Online-Abstimmung als auch die Stimmen des Publikums vor Ort und die Einschätzung einer Fachjury ein.

Die diesjährigen Kandidatinnen: Cathy Schillinger (19) aus Kolbermoor, Katharina Schattenhofer (19) aus Bad Endorf, Vera Hölzl (23) aus Söchtenau und Laura Wamser (21) aus Rosenheim

Die Jury der Miss Herbstfest-Wahl: v.l.n.r. Michael Hinterseer (AuerBräu), Denise Schurzmann<br />
(stellvertr. Vorsitzende WV e.V.), Eva Maria Bachmaier (Miss Herbstfest 2025), Hermann<br />
Tomczyk (Ehrenvorstand WV e.V.), Sophie Steegmüller (Flötzinger Bräu). Foto: Copyright Stefan Gulden

Die Jury der Miss Herbstfest-Wahl: v.l.n.r. Michael Hinterseer (AuerBräu), Denise Schurzmann
(stellvertr. Vorsitzende WV e.V.), Eva Maria Bachmaier (Miss Herbstfest 2025), Hermann Tomczyk (Ehrenvorstand WV e.V.), Sophie Steegmüller (Flötzinger Bräu)

Dieser gehörten unter anderem die Miss Herbstfest 2025 Eva Maria Bachmaier, Hermann Tomczyk (Ehrenvorstand des Wirtschaftlichen Verbands), Denise Schurzmann (stellvertretende Vorsitzende des Wirtschaftlichen Verbands), Sophie Steegmüller (Flötzinger Bräu) und Michael Hinterseer (AuerBräu) an.

Tradition trifft moderne Beteiligung

Denise Schurzmann, stellvertretende Vorsitzende des Wirtschaftlichen Verbands Rosenheim, zeigte sich zufrieden mit der Entwicklung der Wahl: „Wir freuen uns sehr über den erfolgreichen Verlauf der ‚Miss Herbstfest‘-Wahl und darüber, dass wir die Aktion nach der Neuauflage im letzten Jahr weiter ausbauen konnten.“ Die Verbindung aus Brauchtum, moderner Social-Media-Kommunikation und Beteiligung der Öffentlichkeit habe sich als erfolgreich erwiesen, so Schurzmann.

Mit Katharina Schattenhofer übernimmt nun eine neue Repräsentantin die Aufgabe, das Rosenheimer Herbstfest nach außen zu vertreten. Die Vorfreude auf das Volksfest im kommenden Jahr dürfte damit bei ihr und vielen Herbstfest-Fans bereits wachsen.
(Quelle: Pressemitteilung Wirtschaftlicher Verband Rosenheim / Beitragsbild, Fotos: Copyright Stefan Gulden)

Chefarztwechsel am RoMed Klinikum Rosenheim: Dr. Markus Wöhr übergibt Urologie an Dr. Christian Bach

Chefarztwechsel am RoMed Klinikum Rosenheim: Dr. Markus Wöhr übergibt Urologie an Dr. Christian Bach

Rosenheim – Nach fast zwei Jahrzehnten an der Spitze der Urologischen Klinik am RoMed Klinikum Rosenheim hat Chefarzt Dr. Markus Wöhr die Leitung an Dr. Christian Bach übergeben. Bei einem wissenschaftlichen Symposium blickte Wöhr auf seine Amtszeit zurück und sprach über prägende Entwicklungen, persönliche Erfahrungen und seinen Abschied aus der Chefarztfunktion.

Die feierliche Staffelstabübergabe fand am „Unabhängigkeitstag der USA“ statt – ein Datum, das Wöhr in seiner Grundsatzrede mit feinem Humor und persönlicher Note aufgriff.

„Das Recht auf Leben, Freiheit und das Streben nach Glück“ – mit diesen von Thomas Jefferson vor 250 Jahren formulierten Grundrechten aus der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung spannte der scheidende Chefarzt den Bogen von der politischen Geschichte zur eigenen beruflichen Biografie. Für seine Zukunft bedeute das Recht auf Leben vor allem die Reduktion von Stressfaktoren, das Recht auf Freiheit die Befreiung von der täglichen Bürde der Verantwortung und ein Leben jenseits des Chefarztbüros.

Beim „Recht auf Glück“ aber wurde Wöhr ernst. Glück, so beschrieb er, bedeute für ihn „eine tiefe Zufriedenheit mit dem eigenen Tun – besonders dann, wenn es gelingt, Leiden zu lindern“. Er hob dabei die besondere Arzt‑Patienten‑Beziehung hervor, die für ihn stets im Mittelpunkt seines Handelns stand.

Zwei Jahrzehnte, die einen Fachbereich geprägt haben

RoMed‑Geschäftsführer Dr. Ulrich Schulze würdigte Wöhr in seiner Ansprache als Arzt und Führungspersönlichkeit, die das Haus über zwei Jahrzehnte hinweg nachhaltig geprägt habe: „Seit dem 1. Januar 2007 haben Sie die Urologie geführt. Wer so lange eine Abteilung leitet, hat nicht nur eine fünfstellige Zahl an Patienten behandelt, sondern eine Klinik und ein Team geformt. Dafür unseren herzlichen Dank“, sagte Schulze.

Besonderes Gewicht legte der Geschäftsführer auf Wöhrs Rolle im onkologischen Bereich. Das Nierenkrebszentrum sei aufgebaut und kontinuierlich weiterentwickelt worden, von 2009 bis 2019 habe es zudem ein Prostatakrebszentrum am RoMed Klinikum Rosenheim gegeben. Ein zentrales Thema in Wöhrs Amtszeit war die Einführung der OP‑Robotik. Bereits 2009 hatte er die Anschaffung eines Roboters angestoßen. Doch bis zur Umsetzung sollte einige Zeit vergehen.
Umso mehr würdigte er Wöhrs Ausdauer: „Sie sind hier nicht müde geworden, das Thema immer wieder auf die Tagesordnung zu setzen, um die Zukunftsfähigkeit der Urologie und die Qualität der Versorgung sicherzustellen.“

Würdigung für eine prägende Amtszeit

Mit einem Augenzwinkern ging Schulze auch auf Wöhrs trockenen Humor ein: „Manchmal braucht es im Klinikalltag genau diese Art von Humor, um die Schwere des Alltags auszuhalten. Auch das hat Ihr Team geprägt.“ In seiner Bilanz unterstrich Schulze, dass die urologische Klinik heute auf einem tragfähigen Fundament steht: „Sie übergeben eine solide und moderne Urologie. Sie haben Strukturen aufgebaut, die über Ihre aktive Zeit hinauswirken werden.“

Wöhr selbst blickte zufrieden zurück. Besonders stolz sei er darauf, die Entwicklung vieler Kollegen begleitet zu haben – „vom Berufsanfänger hin zur renommierten Urologin oder zum renommierten Urologen“.

Nahtloser Übergang: Dr. Christian Bach übernimmt

Mit der offiziellen Übergabe an Dr. Christian Bach schloss Wöhr das Symposium. „Ich übergebe die Abteilung mit großer Zuversicht in gute Hände und wünsche meinem Nachfolger alles Gute für die neue Aufgabe“, sagte er zum Abschluss.

Ganz verabschiedet sich Wöhr indes nicht aus dem Berufsleben: Er wird künftig im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) der RoMed Kliniken weiterarbeiten und damit der Patientenversorgung verbunden bleiben.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: RoMed-Geschäftsführer Dr. Ulrich Schulze (links) wünscht dem scheidenden Chefarzt Dr. Markus Wöhr alles Gute für die Zukunft, Copyright RoMed Kliniken)

Parkfest „Hollywood“ bringt Glamour in den Kurpark Bad Aibling

Parkfest „Hollywood“ bringt Glamour in den Kurpark Bad Aibling

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Der Kurpark Bad Aibling wird am Samstag, 8. August, zur Filmkulisse: Unter dem Motto „Hollywood“ erwartet die Besucher ein Abend mit Live-Musik, DJ, kulinarischen Angeboten und einem musiksynchronen Großfeuerwerk. Auch für Kinder ist ein eigenes Programm geplant.

Für den musikalischen Auftakt sorgt ab 17 Uhr DJ Roxy mit bekannten Filmhits, Klassikern und aktuellen Songs. Ab 19 Uhr übernimmt die Live-Band Dynamite Tonite, die mit Musik aus bekannten Filmen und Partyklassikern für Stimmung im Kurpark sorgen will.
Neben dem Bühnenprogramm laden Vereine, Gastronomen und Food Trucks ab 17 Uhr zu Speisen und Getränken rund um die große Kurparkwiese ein.

Ein Höhepunkt des Abends ist das musiksynchrone Großfeuerwerk, das gegen 22.30 Uhr den Himmel über Bad Aibling erleuchten wird.

Passend zum Motto sind die Besucher eingeladen, in Hollywood-inspirierter Kleidung zu kommen, ob als Filmfigur, Regisseur oder in festlicher Abendgarderobe. Für Gäste in passender Kleidung werden im vorderen Bereich der Festwiese einige Biertischgarnituren reserviert.

Auch Familien kommen auf ihre Kosten: Von 17.30 bis 21 Uhr präsentiert das Clownduo Rigol und tOrf auf dem Wilhelm-Leibl-Platz ein kostenloses Programm mit Clownerie, Stelzenlauf und Ballonmodellage.

Wichtige Hinweise für Besucher

Aus Sicherheitsgründen dürfen keine Rucksäcke oder großen Taschen, keine Kinderbollerwagen sowie keine Hunde auf das Veranstaltungsgelände mitgebracht werden.

Der Eintritt kostet 12 Euro, mit Gästekarte 9 Euro. Kinder und Jugendliche von 10 bis 15 Jahren zahlen 5 Euro, Kinder bis einschließlich 9 Jahre haben in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt.

Tickets sind online sowie im Haus des Gastes erhältlich. Online-Tickets werden dort auch in Einlassbänder umgetauscht. Über den „Express-Zugang“ bei den Pollern gelangt man dann schnell und bequem in das Festgelände, ohne lange Wartezeiten.
Besucher werden gebeten, die Parkplätze P4 am äußeren Kurpark sowie P8 und P9 am Bahnhof zu nutzen.
(Quelle: Pressemitteilung AIB–KUR GmbH & Co. KG / Beitragsbild: Copyright AIB–KUR GmbH & Co. KG)

Motorradfahrer bei Unfall am Aschbacher Berg schwer verletzt

Motorradfahrer bei Unfall am Aschbacher Berg schwer verletzt

Feldkirchen-Westerham / Landkreis Rosenheim – Bei einem Verkehrsunfall auf der Staatsstraße 2078 in Feldkirchen-Westerham (Landkreis Rosenheim) ist am Freitagnachmittag (24.7.2026) ein Motorradfahrer schwer verletzt worden. Eine Autofahrerin hatte den 48-Jährigen beim Auffahren auf die Straße offenbar übersehen.

Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall gegen 14.10 Uhr auf Höhe des Aschbacher Berges. Eine 83-jährige Autofahrerin wollte auf die Staatsstraße auffahren und bemerkte dabei den herannahenden Motorradfahrer nicht.
Das Motorrad prallte gegen das Heck des Autos. Durch die Wucht des Aufpralls wurden der 48-Jährige und sein Fahrzeug von der Fahrbahn geschleudert. Passanten übernahmen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes die Erstversorgung des verletzten Motorradfahrers.

Der Mann erlitt schwere Verletzungen und wurde medizinisch versorgt. Die Autofahrerin blieb unverletzt.

Feuerwehr sichert Unfallstelle

Die Feuerwehr Feldkirchen-Westerham sicherte die Unfallstelle und sperrte die Straße während der Bergungsarbeiten. Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf rund 10.000 Euro geschätzt. Die Polizeiinspektion Bad Aibling hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Aibling / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Streit mit Landwirt: Betrunkener Miesbacher landet in Ausnüchterungszelle

Streit mit Landwirt: Betrunkener Miesbacher landet in Ausnüchterungszelle

Miesbach – Ein Streit zwischen zwei Männern hat am Freitagabend (24.7.2026) in Miesbach mit einem Polizeieinsatz geendet. Ein deutlich alkoholisierter 45-Jähriger soll dabei einen Landwirt geschlagen und anschließend Widerstand gegen die Einsatzkräfte geleistet haben.

Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Vorfall gegen 22.30 Uhr im Bereich Reinsberg. Der 45-jährige Miesbacher soll dort einen Weidezaun überstiegen und dadurch die auf der Weide grasenden Kühe aufgeschreckt haben.
Ein 49-jähriger Landwirt beobachtete die Situation zufällig und sprach den Mann daraufhin an. Daraufhin soll der 45-Jährige unvermittelt mit der Faust zugeschlagen haben. Der Landwirt erlitt dabei leichte Verletzungen an der rechten Gesichtshälfte.

Anwohner greifen ein

Mehrere Anwohner wurden auf den Streit aufmerksam und kamen zur Hilfe. Gemeinsam hielten sie den aggressiven Mann bis zum Eintreffen der Polizei am Boden fest.
Auch gegenüber den Beamten der Polizeiinspektion Miesbach ließ sich der Mann nach Angaben der Polizei zunächst nicht beruhigen. Bei der anschließenden Fesselung soll er Widerstand geleistet haben. Auf dem Weg zur Ausnüchterungszelle habe er außerdem noch mit den Füßen um sich geschlagen. Verletzt wurde dabei niemand.

Die Polizei leitete mehrere Strafverfahren ein, unter anderem wegen Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte. Zudem besteht der Verdacht einer versuchten Körperverletzung. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Blutentnahme an. Der 45-Jährige verbrachte die restliche Nacht zur Ausnüchterung in der Zelle der Polizeiinspektion Miesbach.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Miesbach / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Volksmusik im Brunnenhof: Kellerer Klarinettenmusi spielt in Bad Aibling auf

Volksmusik im Brunnenhof: Kellerer Klarinettenmusi spielt in Bad Aibling auf

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Im Rahmen der Reihe „Volksmusik im Brunnenhof“ ist am Mittwoch, 6. August, die Kellerer Klarinettenmusi im Brunnenhof des Kurhauses Bad Aibling zu Gast. Beginn ist um 19 Uhr, das Ende ist für 21.30 Uhr vorgesehen.

Die Familienmusik besteht aus Christian und Vroni Kellerer sowie ihren beiden Kindern Maria und Georg. Mit Klarinetten, Akkordeon, Okarina und Tuba spielen sie traditionelle alpenländische Volksmusik. Christian und Vroni Kellerer gehören außerdem zur Besetzung der Heufelder Musikanten.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Das Gastro-Team bewirtet die Gäste bereits ab 18.30 Uhr mit Speisen und Getränken. Die Plätze im Brunnenhof sind überdacht, sodass die Veranstaltung auch bei Regen stattfinden kann.
(Quelle: Pressemitteilung AIB-KUR GmbH & Co. KG / Beitragsbild: Kellerer Klarinettenmusi Copyright Kellerer Klarinettenmusi)

Klappstuhl auf Fahrbahn gestellt: Autofahrerin kann gerade noch bremsen

Klappstuhl auf Fahrbahn gestellt: Autofahrerin kann gerade noch bremsen

Gmund am Tegernsee – Ein Klappstuhl mitten auf der Fahrbahn hätte in der Nacht zum Samstag (25.7.2926) beinahe zu einem Unfall geführt. Eine Autofahrerin aus Rottach-Egern konnte auf der Münchner Straße in Gmund am Tegernsee gerade noch rechtzeitig bremsen.

Wie die Polizei mitteilt, war die 56-Jährige gegen 1 Uhr mit ihrem Auto in südliche Richtung unterwegs, als sie in der Dunkelheit plötzlich den Stuhl auf der Fahrbahn bemerkte. Durch eine sofort eingeleitete Vollbremsung kam sie rechtzeitig zum Stehen und konnte eine Kollision verhindern.
Nach bisherigen Erkenntnissen hielt sich zum Zeitpunkt des Vorfalls eine kleine Gruppe von mindestens drei vermutlich Jugendlichen im Bereich des Tatorts auf. Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizeiinspektion Bad Wiessee blieb jedoch ohne Erfolg.

Die Polizei ermittelt nun wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall oder der Personengruppe geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Bad Wiessee unter der Telefonnummer 08022/9878-0 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Wiessee / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Hitze und Sonne: Ausstellung im Rosenheimer Gesundheitsamt gibt Tipps zum Schutz von Kindern

Hitze und Sonne: Ausstellung im Rosenheimer Gesundheitsamt gibt Tipps zum Schutz von Kindern

Rosenheim / Landkreis – Kindliche Körper reagieren auf hohe Temperaturen und starke UV-Strahlung deutlich empfindlicher als die von Erwachsenen. Wie sich Kinder an heißen Sommertagen wirksam schützen lassen, zeigt ab sofort die Ausstellung „Hitze- und UV-Schutz für Groß und Klein“ im Gesundheitsamt Rosenheim. Die Informationsbanner sind bis Ende September im Wartebereich des Gesundheitsamts zu sehen.

Kinder können Hitze schlechter ausgleichen als Erwachsene, weil ihre Schweißdrüsen noch nicht vollständig entwickelt sind. Dadurch steigt das Risiko für Überhitzung. „Ein roter Kopf ohne Schweiß ist Warnsignal Nummer eins“, erklärt der Leiter des Gesundheitsamts Rosenheim, Dr. Wolfgang Hierl.
Zu den Anzeichen eines Hitzschlags zählen nach Angaben des Landratsamts heiße, gerötete Haut und fehlendes Schwitzen trotz hoher Temperaturen. Hinzukommen können Kopfschmerzen, Erbrechen, Teilnahmslosigkeit, Bewusstseinsstörungen oder Krampfanfälle. Ein Hitzschlag ist ein medizinischer Notfall und muss umgehend behandelt werden.

Besteht der Verdacht auf hitzebedingte Beschwerden, sollte das Kind sofort an einen kühlen Ort gebracht und zum Trinken angehalten werden. Feuchte Tücher auf Nacken oder Stirn sowie das Lockern oder Ausziehen enger Kleidung können zusätzlich helfen. Bessern sich die Beschwerden nicht oder besteht der Verdacht auf einen Sonnenstich oder Hitzschlag, sollte unverzüglich ein Arzt aufgesucht oder der Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112 verständigt werden.
Damit es gar nicht erst so weit kommt, empfiehlt das Gesundheitsamt, Kinder während der heißesten Tageszeit zwischen 11 und 17 Uhr möglichst in kühlen Innenräumen zu lassen. Außerdem sollten sie ausreichend trinken und leichte, luftdurchlässige Kleidung tragen. Da Kinder beim Spielen das Trinken häufig vergessen, rät das Gesundheitsamt Eltern, regelmäßig Wasser, ungesüßten Tee oder verdünnte Fruchtsäfte anzubieten.

Die Ausstellung ist eine Kooperation des Gesundheitsamts Rosenheim und der Gesundheitsregionplus Stadt und Landkreis Rosenheim. Sie kann bis einschließlich September zu den Öffnungszeiten des Gesundheitsamts in der Prinzregentenstraße 19 besucht werden. Geöffnet ist montags bis freitags von 7.30 bis 12 Uhr sowie dienstags und donnerstags zusätzlich von 13 bis 17 Uhr. Quelle: Landratsamt Rosenheim.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)