Bundespolizei sucht Zeugen nach Belästigung einer Jugendlichen im Zug

Bundespolizei sucht Zeugen nach Belästigung einer Jugendlichen im Zug

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – Ein bislang unbekannter Mann soll Mitte Juli eine 14-jährige Jugendliche während einer Zugfahrt von Bruckmühl nach Westerham sexuell belästigt haben. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet nun um Hinweise. Die Mitteilung zu dem Vorfall wurde erst jetzt veröffentlicht.

Nach Angaben der Bundespolizei ereignete sich der Vorfall bereits am Montag (13. Juli) gegen 13.30 Uhr. Der Mann soll sich zunächst hinter der Jugendlichen und später auf der anderen Seite des Wagengangs neben sie gesetzt haben.
Im weiteren Verlauf der Fahrt soll er sich entblößt und sexuelle Handlungen vorgenommen haben. Als die Schülerin aufstand und zur Tür gehen wollte, soll der Mann sie angesprochen und aufgefordert haben, ihn anzufassen. Die Jugendliche verließ den Zug am Bahnhof Westerham und ließ sich von ihrem Vater abholen. Der Unbekannte fuhr nach bisherigen Erkenntnissen weiter in Richtung Holzkirchen.

Polizei bittet um Hinweise

Die Bundespolizei beschreibt den gesuchten Mann als etwa 40 Jahre alt und rund 1,75 Meter groß. Er soll leicht korpulent sein und kurze braune bis rot-braune Haare sowie einen im Kinnbereich buschigen Bart haben. Zum Zeitpunkt des Vorfalls trug er ein schwarzes T-Shirt und eine schwarze Jogginghose. Seine Aussprache wirkte nach Angaben der Polizei eher undeutlich.
Zeugen, die Hinweise zu dem Mann geben können oder den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion Rosenheim unter 08031 / 80262102 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

Einbruch in Vereinsheim in Rott am Inn: Polizei sucht Zeugen

Einbruch in Vereinsheim in Rott am Inn: Polizei sucht Zeugen

Rott am Inn / Landkreis Rosenheim – Unbekannte sind in der Nacht auf Dienstag, 21. Juli, in das Vereinsheim des SV Rott am Inn (Landkreis Rosenheim) eingebrochen. Die Polizei bittet um Hinweise zu möglichen verdächtigen Beobachtungen im Bereich des Vereinsheims, des Bahnhofs und des Ortsteils Arbing.

Nach Angaben der Polizei verschaffte sich der bislang unbekannte Täter zwischen Montagabend (20. Juli) und Dienstagmorgen gewaltsam Zugang zum Vereinsheim in der Haager Straße. Dabei wurde unter anderem die Tür zu einem Warenlager aufgebrochen. Zudem wurden ein Getränkeautomat und eine Eistruhe im Außenbereich gewaltsam geöffnet.
Gestohlen wurden unter anderem drei Akku-Lautsprecher, ein Mischpult, Eis sowie mehrere Flaschen Cola. Der genaue Beute- und Sachschaden steht noch nicht fest, dürfte sich nach Polizeiangaben aber im niedrigen vierstelligen Bereich bewegen.

Roller nach Einbruch sichergestellt

Im Rahmen der Ermittlungen werteten Beamte der Polizeiinspektion Wasserburg mehrere Überwachungskameras aus. Dabei wurde bekannt, dass der mutmaßliche Täter am Dienstag gegen 3 Uhr mit einem Roller auf das Vereinsgelände fuhr.
Wie sich herausstellte, war dieser Roller in derselben Nacht am Bahnhof in Rott am Inn entwendet worden. Ermittler fanden das Fahrzeug später in der Nähe einer Feldscheune im Bereich des Ortsteils Arbing und stellten es sicher.

Die Polizeiinspektion Wasserburg ermittelt wegen besonders schweren Falls des Diebstahls. Zeugen, die in der Tatnacht verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Bahnhofs, des Vereinsheims oder in Arbing beobachtet haben, werden gebeten, sich unter 08071/9177-0 bei der Polizei zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

RoMed schließt 2025 mit geringerem Defizit als erwartet ab – Sorge vor neuen Kürzungen ab 2027

RoMed schließt 2025 mit geringerem Defizit als erwartet ab – Sorge vor neuen Kürzungen ab 2027

Rosenheim – Der RoMed Klinikverbund hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Defizit von 11,5 Millionen Euro abgeschlossen und damit besser abgeschnitten als im Wirtschaftsplan vorgesehen. Die Geschäftsführung warnt jedoch vor möglichen finanziellen Belastungen durch geplante gesetzliche Änderungen.

Der Aufsichtsrat des RoMed Klinikverbunds hat in seiner Sitzung (7. Juli) den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2025 einstimmig gebilligt. Das Defizit beläuft sich auf 11,5 Millionen Euro und fällt damit um 3,5 Millionen Euro niedriger aus als ursprünglich im Wirtschaftsplan kalkuliert. Dort war ein Minus von 15 Millionen Euro vorgesehen. Getragen wird das Defizit jeweils zur Hälfte von der Stadt Rosenheim und dem Landkreis Rosenheim als Träger der Kliniken.

Geschäftsführer Dr. Ulrich Schulze sieht die Entwicklung als positives Signal. Er erklärt: „Dank unserer sehr engagierten Mitarbeitenden konnten wir den Planansatz mit 3,5 Millionen Euro unterschreiten. Ausschlaggebend waren Leistungssteigerungen im ambulanten wie stationären Bereich. Diesen Kurs setzen wir in diesem Jahr fort.“

Leistungsgruppen fristgerecht gemeldet

Im Zuge der Krankenhausreform hat der Klinikverbund nach eigenen Angaben die vorgeschriebene Meldung der Leistungsgruppen fristgerecht an das Bayerische Gesundheitsministerium übermittelt. Für knapp 60 verschiedene Leistungsgruppen erfüllt RoMed die erforderlichen Voraussetzungen. Die Entscheidung über die endgültige Zuteilung der Leistungsgruppen durch das Ministerium wird bis Ende des Jahres erwartet.

Spezialisierung der Standorte wird fortgesetzt

Nach Angaben des Klinikverbunds bleibt die Notfallversorgung an allen Standorten weiterhin rund um die Uhr gewährleistet. Gleichzeitig wird die Konzentration medizinischer Leistungen an den einzelnen Häusern weiter ausgebaut.

Die RoMed Klinik Bad Aibling setzt ihre Schwerpunkte unter anderem in der Altersmedizin, der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, der Adipositas-Behandlung sowie der Versorgung von Hernien.
Die RoMed Klinik Prien konzentriert sich auf die Orthopädie und behandelt Erkrankungen der Gelenke und der Wirbelsäule sowohl konservativ als auch operativ.

An der RoMed Klinik Wasserburg liegt ein Schwerpunkt auf gefäßchirurgischen Eingriffen, insbesondere bei Aortenaneurysmen. Das RoMed Klinikum Rosenheim übernimmt als Haus der Maximalversorgung die Behandlung von Schwerstverletzten, Schlaganfall- und Herzinfarktpatienten. Darüber hinaus verfügt es über ein zertifiziertes Onkologisches Zentrum, das das gesamte Spektrum der Diagnostik und Therapie bösartiger Erkrankungen abdeckt.

Geschäftsführer blickt mit Sorge auf 2027

Trotz der positiven Entwicklung im Geschäftsjahr 2025 sieht die Geschäftsführung den kommenden Jahren mit Sorge entgegen. Hintergrund ist das derzeit im Gesetzgebungsverfahren befindliche GKV-Stabilisierungsgesetz.

Dr. Ulrich Schulze warnt: „Aufgrund des im Gesetzgebungsverfahren befindlichen GKV-Stabilisierungsgesetzes ist mit neuen, gravierenden Erlöskürzungen zu rechnen. Die Krankenhäuser werden das nicht kompensieren können. Wenn die Bundespolitik hier nicht nachbessert wird das zwangsläufig wieder zu steigenden Defiziten führen.“
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Jonas Gavriil präsentiert Debütalbum in Prien am Chiemsee

Jonas Gavriil präsentiert Debütalbum in Prien am Chiemsee

Prien am Chiemsee / Landkreis Rosenheim – Mit seinem Debütalbum „Viertel vor Acht“ kommt der Singer-Songwriter Jonas Gavriil im September nach Prien. Am Samstag, 5 September, präsentiert der Musiker gemeinsam mit seinem Schlagzeuger Marco Sperling die Songs des Albums im Chiemsee Saal.

Das Konzert beginnt um 19 Uhr in der Alten Rathausstraße 11. Der Einlass in das Foyer ist ab 18 Uhr möglich, der Saal öffnet um 18.30 Uhr.

Musik zwischen Indie-Pop und persönlichen Balladen

Jonas Gavriil verbindet in seiner Musik Indie-Pop mit Balladen und setzt dabei auf Gesang, Klavier und Gitarre. Das Album „Viertel vor Acht“ beschäftigt sich mit Themen wie Vergänglichkeit, Neuanfängen und der Frage, wo man im Leben steht. Der Titelsong bildet dabei den Mittelpunkt des Albums. Viele der Stücke wurden bewusst akustisch aufgenommen. „Man soll die Gitarre wirklich spüren und sich unmittelbar in die Musik hineinversetzen können“, beschreibt Jonas Gavriil seine musikalische Vision.

Einem größeren Publikum wurde der Musiker durch seinen Auftritt in der VOX-Sendung „The Piano“ bekannt, bei der er von Mark Forster mit den Worten „All In“ gewürdigt wurde.
Der Vorverkauf läuft bereits. Karten kosten 20 Euro (Kategorie 1) beziehungsweise 18 Euro (Kategorie 2) und sind im Ticketbüro Prien, Alte Rathausstraße 11, unter Telefon +49 8051 965660 oder per E-Mail an ticketservice@tourismus.prien.de sowie an allen München-Ticket-Verkaufsstellen erhältlich.

Ermäßigte Karten für Schüler, Studenten, Schwerbehinderte ab 70 Prozent und Rollstuhlfahrer sind ausschließlich im Ticketbüro Prien erhältlich. Eingetragene Begleitpersonen erhalten freien Eintritt.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien / Beitragsbild: Copyright ©️David Beihofer)

Reifing gewinnt Konrad-Drechsler-Gedächtnisturnier der Stockschützen

Reifing gewinnt Konrad-Drechsler-Gedächtnisturnier der Stockschützen

Traunstein / Kammer – Die Stockschützen der DJK Kammer (Landkreis Rosenheim) haben ihr Konrad-Drechsler-Gedächtnisturnier in diesem Jahr erstmals in einem neuen Modus ausgetragen. Zwölf Freizeitmannschaften gingen an den Start und kämpften um den Turniersieg.

Die Vorrunde fand zeitgleich auf den Stockbahnen der DJK Kammer und der DJK Traunstein statt. Bei sommerlichen Bedingungen lieferten sich die Mannschaften spannende Begegnungen. In der Finalrunde in Kammer blieb es bis zu den letzten Kehren eng.
Den Turniersieg sicherte sich schließlich die Mannschaft aus Reifing bei Grassau vor dem Team aus Weildorf. Die weiteste Anreise hatte die Mannschaft aus Wegscheid im Bayerischen Wald, die sich den dritten Platz holte. Die Gastgeber aus Kammer belegten Rang vier.
Auf den weiteren Plätzen folgten Vogling, Fridolfing, Mößling, Freilassing-Hofham, Hart, Vachendorf und Ruhpolding. Auch die Mannschaft aus Kollbach im Landkreis Dachau war beim Turnier vertreten.

Neuer Modus kommt bei Teilnehmern gut an

Bei der Siegerehrung zog DJK-Stockabteilungsleiter Martin Haberlander eine positive Bilanz. „Es ist heute einmal mehr gelungen, die Freude am sportlichen Wettstreit mit einem guten Miteinander zu verbinden. Wir durften ein ebenso spannendes wie interessantes Stockturnier erleben“, sagte er. Haberlander bedankte sich zudem bei der DJK Traunstein für die Unterstützung durch die Bereitstellung der Stockbahnen sowie bei den Helfern, die an der Organisation und Durchführung beteiligt waren.

Zum Abschluss erhielten alle Mannschaften „Brotzeitsackerl“ der Landmetzgerei Gassner. Die drei Erstplatzierten bekamen zusätzlich eine flüssige Belohnung vom Hofbräuhaus Traunstein.
(Quelle: Artikel Hubert Hobmaier / Beitragsbild: Copyright Hubert Hobmaier)

Zwerghamster statt Goldhamster? Warum die kleinen Nager als Haustiere immer beliebter werden

Zwerghamster statt Goldhamster? Warum die kleinen Nager als Haustiere immer beliebter werden

Deutschland / Bayern / Rosenheim – Zwerghamster gewinnen als Haustiere zunehmend an Beliebtheit und verdrängen den klassischen Goldhamster immer häufiger. Experten erklären, welche Arten besonders verbreitet sind, worauf es bei einer artgerechten Haltung ankommt und warum die kleinen Nager trotz ihrer Größe besondere Ansprüche an ihr Zuhause und ihre Ernährung stellen.

„Zwerghamster verfügen über einige Eigenschaften, die sie zu faszinierenden Kleinsäugern machen. Ihr exploratives Verhalten und ihre Bewegungsfreude sind für interessierte Halter spannend zu beobachten“, berichtet Jonas Liebhauser, Fachreferent für Heimtiere vom Bundesverband für fachgerechten Natur-, Tier- und Artenschutz e. V. aus Hambrücken.

Etablierte Goldhamster werden abgelöst

Der aus Syrien stammende Goldhamster wird seit den 1950er-Jahren in Deutschland gehalten. Goldhamster leben allerdings oft sehr zurückgezogen, da ihre Aktivitätsphasen in die Dämmerung beziehungsweise Nacht fallen. Zwerghamster hingegen sind gelegentlich auch am Tag aktiv und lassen sich durch ihr ausgeprägteres Aktivitätsverhalten besser vom Halter beobachten. Deshalb haben sie in den letzten Jahren an Beliebtheit gewonnen. Folgende Arten von Zwerghamstern sind im Handel verbreitet:

Der Campbell-Zwerghamster (Phodopus campbelli) ist sieben bis zehn Zentimeter lang, überwiegend graubraun und hat einen dunklen Aalstrich entlang des Rückgrats. Campbell-Zwerghamster können gelegentlich auch am Tag beobachtet werden.

Der Dsungarische Zwerghamster (Phodopus sungorus) ist eine der bekanntesten Zwerghamsterarten. Er wechselt im Winter zu einem fast vollständig weißen Fellkleid. Im Gegensatz dazu steht das gräulich gefärbte Sommerfell, das ebenfalls über einen dunklen Aalstrich verfügt.

Der Roborowski-Zwerghamster (Phodopus roborovskii) ist mit nur sechs bis sieben Zentimetern Körperlänge der kleinste Vertreter der verbreiteten Zwerghamsterarten – und der bewegungsfreudigste. Er hat ein braunes Fell und einen farblich abgesetzten Strich über dem Auge, der einer Augenbraue ähnelt.

Zwerghamster tiergerecht halten

Nicht nur aufgrund ihres quirligen Auftretens sind die verschiedenen Arten der Zwerghamster eine interessante Alternative zum Goldhamster: Dank ihrer geringeren Körpergröße kann ihnen einfacher ein tiergerechtes Heim gestaltet werden. Optimal ist ein Terrarium oder Nagarium mit Maßen von mindestens 100 cm Länge x 50 cm Breite x 50 cm Höhe. Bei der Auswahl geeigneter Haltungssysteme sollten Halter in jedem Fall darauf achten, dass mindestens eine 20 Zentimeter hohe Einstreuschicht eingebracht werden kann, in der der Hamster seine Gänge graben kann. Damit diese nicht einstürzen, kann die Einstreu beispielsweise mit Heu vermischt werden. Die somit gegebene Struktur verleiht den Bauten die notwendige Stabilität.

Zur Einrichtung gehören auch Korkäste und -röhren. Vor allem Korkröhren dürfen gerne auch in die Einstreu eingegraben werden. Wichtig für die sehr bewegungsaktiven Tiere ist ein Laufteller oder ein Laufrad. Laufräder müssen rückseitig geschlossen sein, über eine geschlossene Lauffläche und über einen Durchmesser von mindestens 24 cm verfügen. Zudem freut sich der Hamster über weitere Möglichkeiten zur Bewegung wie Tunnel oder Etagen sowie über Verstecke wie Kokosnussschalen oder Häuschen. Ein Sandbad muss angeboten werden.

Die richtige Ernährung führt zur Langlebigkeit

Da Zwerghamster zu Verfettung und Diabetes neigen, gilt es bei der Ernährung einige Punkte besonders zu beachten. Hauptnahrung sollte eine kleinkörnige, für Zwerghamster geeignete Saatenmischung sein. Aufgrund des geringen Gewichtes der Tiere sind ein bis maximal zwei Teelöffel pro Tag eine vollkommen ausreichende Futtermenge. Ergänzt wird der Speiseplan durch Frischfutter, beispielsweise Kräuter, Blattsalate und Gemüse wie Gurke.
Zudem benötigen Zwerghamster täglich frisches Wasser sowie geringe Mengen an tierischem Eiweiß, zum Beispiel in Form getrockneter Insekten. Obst oder andere sehr zuckerhaltige Futtermittel sind nicht geeignet. Verhaltensbedingt transportieren Zwerghamster Futter in ihren unterirdischen Bau. Deshalb deutet ein leerer Napf nicht automatisch auf größeren Appetit hin.

Wichtig ist: Weder bei Gold- noch Zwerghamstern handelt es sich um Tiere, die aktiv den Kontakt zu Menschen suchen und angefasst werden möchten. Auch wenn mit viel Geduld des Halters eine gewisse Zutraulichkeit der Tiere erreicht werden kann beziehungsweise die Tiere gelegentlich einen Leckerbissen aus der Hand des Halters annehmen, sollte sich die Interaktion mit den Tieren in den meisten Fällen auf das Beobachten konzentrieren.
(Quelle: Pressemitteilung BNA/IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Realschüler beschäftigen sich mit Berufswahl und Künstlicher Intelligenz

Realschüler beschäftigen sich mit Berufswahl und Künstlicher Intelligenz

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Welche Fähigkeiten werden in einer Arbeitswelt mit Künstlicher Intelligenz künftig besonders wichtig sein? Mit dieser Frage beschäftigten sich fünf achte Klassen der Realschule Wasserburg im Rahmen eines Workshops zur Berufsorientierung. Begleitet wurden die Schüler dabei von drei kaufmännischen Auszubildenden der Gesundheitswelt Chiemgau AG.

Statt klassischem Unterricht standen Diskussionen und praktische Aufgaben im Mittelpunkt. Mit roten und grünen Karten tauschten sich die Jugendlichen über ihre Vorstellungen vom späteren Berufsleben aus und beschäftigten sich mit Ausbildungsberufen sowie dem regionalen Arbeitsmarkt.

Welche Aufgaben übernimmt KI – und wo bleibt der Mensch wichtig?

Ein Schwerpunkt des Workshops war das Thema Künstliche Intelligenz. Die Schüler diskutierten darüber, welche Tätigkeiten künftig automatisiert werden könnten, welche Berufe sich verändern und welche Fähigkeiten weiterhin besonders gefragt sein werden.
Dabei ging es unter anderem um Kreativität, Teamarbeit, Problemlösung und den Umgang mit Menschen. Die Jugendlichen setzten sich damit auseinander, dass technologische Entwicklungen zwar viele Arbeitsbereiche verändern können, bestimmte menschliche Fähigkeiten aber weiterhin eine wichtige Rolle spielen.

Auch die eigene Wahrnehmung stand im Mittelpunkt. Mitschüler ordneten einander verschiedene Berufsfelder zu und erklärten, welche Stärken sie bei ihrem Gegenüber sehen. Anschließend verglichen die Jugendlichen diese Einschätzung mit ihren eigenen Vorstellungen von ihrer beruflichen Zukunft.

Bewerbung aus Sicht von Personalentscheidern

Im zweiten Teil des Workshops wechselten die Schüler die Perspektive und schlüpften selbst in die Rolle von Personalentscheidern. Als „Lebenslauf-Detektive“ suchten sie Fehler in Bewerbungsunterlagen, testeten ihr Wissen bei einem Quiz und diskutierten Situationen aus Vorstellungsgesprächen.
Dass Auszubildende den Workshop gestalteten, war bewusst gewählt. Sie kennen die Fragen rund um Berufswahl, Bewerbung und den Einstieg ins Berufsleben noch aus eigener Erfahrung. Zwei der drei Beteiligten besuchten selbst die Realschule Wasserburg.

Die Gesundheitswelt Chiemgau AG möchte mit dem Projekt nach eigenen Angaben Jugendlichen Orientierung bei der Berufswahl geben und Einblicke in die Arbeitswelt ermöglichen. Dass die Themen auf Interesse stießen, zeigte sich auch am Ende der Workshops: In mehreren Klassen waren die zwei Schulstunden vorbei, bevor alle vorbereiteten Übungen durchgeführt werden konnten.
(Quelle: Pressemitteilung Gesundheitswelt Chiemgau AG / Beitragsbild: Alexandra Hartmann-Gesundheitswelt Chiemgau AG)

Trauermarsch in Rosenheim: „Omas gegen Rechts“ setzen Zeichen für Erhalt des Informationsfreiheitsgesetzes

Trauermarsch in Rosenheim: „Omas gegen Rechts“ setzen Zeichen für Erhalt des Informationsfreiheitsgesetzes

Rosenheim – Mit einem Trauermarsch durch die Rosenheimer Innenstadt haben die „Omas gegen Rechts – Rosenheim“ am gestrigen Samstag (25.7.2026) auf geplante Änderungen am Informationsfreiheitsgesetz (IFG) aufmerksam gemacht. Die Teilnehmer der Aktion trugen Trauerkleidung und führten einen Sarg mit, der symbolisch für das aus ihrer Sicht bedrohte Gesetz stand.

Aufgrund des gleichzeitig stattfindenden Straßenkünstler-Spektakels in Rosenheim musste der Marsch nach Angaben der Organisatoren mit größerem Abstand zur belebten Fußgängerzone durchgeführt werden. Dadurch konnten weniger Passanten erreicht werden als ursprünglich geplant.
Trotzdem zogen die Organisatoren eine positive Bilanz der Aktion. Nach eigenen Angaben wurden mehr als 60 Flyer mit Informationen zu den geplanten Änderungen am derzeit geltenden Informationsfreiheitsgesetz verteilt.
Die „Omas gegen Rechts – Rosenheim“ verweisen außerdem auf eine Petition zum Erhalt des Informationsfreiheitsgesetzes. Weitere Trauermärsche bis zur geplanten Verabschiedung der Reform Ende 2026 seien nach Angaben der Organisation vorgesehen.
(Quelle: Pressemitteilung Omas gegen Rechts Rosenheim / Beirtragsbild: Copyright Omas gegen Rechts)

Polizei sucht Zeugen nach Exhibitionismus-Vorfall in Pfaffenhofen

Polizei sucht Zeugen nach Exhibitionismus-Vorfall in Pfaffenhofen

Pfaffenhofen / Landkreis Rosenheim – Eine 20-jährige Frau ist am Freitagabend (24.7.2026) in Pfaffenhofen (Landkreis Rosenheim) auf einer Parkbank am Damm des Hammerbachs von einem unbekannten Mann belästigt worden. Nach Angaben der Polizei zeigte der Mann der Frau sein entblößtes Geschlechtsteil. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.

Die Frau aus Abensberg saß gegen 17.45 Uhr auf einer Parkbank und las ein Buch, als sich ein Mann neben sie setzte und ein Gespräch beginnen wollte. Die 20-Jährige ging darauf nicht ein und las weiter.
Nach einiger Zeit bemerkte sie laut Polizei, dass der Mann seine Hand in der Hose hatte und an seinem Glied rieb. Als die Frau daraufhin aufstand und den Ort verlassen wollte, zog der Mann seine Hose herunter und zeigte ihr sein entblößtes, erigiertes Geschlechtsteil.
Die 20-Jährige entfernte sich anschließend von der Örtlichkeit. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen exhibitionistischer Handlungen eingeleitet.

Der Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben:

  • etwa 40 bis 50 Jahre alt
  • circa 1,75 Meter groß
  • Drei-Tage-Bart
  • schlanke Figur
  • gemusterte Jogginghose und dunkles, unauffälliges Oberteil

Die Polizei Rosenheim bittet Zeugen, die Hinweise zu dem Mann geben können oder ihn am Freitag im Bereich Pfaffenhofen gesehen haben, sich unter 08031/200-2200 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

E-Bike-Fahrer stürzt nach Zusammenstoß mit Verkehrsschild

E-Bike-Fahrer stürzt nach Zusammenstoß mit Verkehrsschild

Rosenheim – Ein 36-jähriger E-Bike-Fahrer ist am Freitagabend (24. Juli) in der Innstraße gestürzt und dabei leicht verletzt worden. Nach Angaben der Polizei blieb er mit seinem Fahrradlenker an einem Verkehrsschild hängen.

Der Mann aus Raubling war gegen 22.15 Uhr mit seinem E-Bike auf der Innstraße in südwestlicher Richtung unterwegs, als es zu dem Unfall kam. Er verlor daraufhin, nach den Angaben der Polizei, die Kontrolle über sein Fahrrad und stürzte alleinbeteiligt.
Dabei zog er sich leichte Verletzungen im Kopf- und Schulterbereich zu und musste zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Nach Angaben der Polizei trug der 36-Jährige keinen Fahrradhelm.
Das leicht beschädigte E-Bike wurde von der Polizei zur Eigentumssicherung verwahrt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Mehr Neuzulassungen in Bayern – Elektroautos legen deutlich zu

Mehr Neuzulassungen in Bayern – Elektroautos legen deutlich zu

Bayern – Im ersten Halbjahr 2026 sind in Bayern 385.804 Kraftfahrzeuge neu zugelassen worden. Das sind 7,8 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Besonders deutlich setzt sich der Trend zu alternativen Antrieben fort: Die Zahl der neu zugelassenen Elektroautos stieg um knapp 50 Prozent.

Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik wurden von Januar bis Juni insgesamt 321.948 Personenkraftwagen neu zugelassen. Das entspricht einem Plus von 7,3 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2025.

Alternative Antriebe dominieren bei Neuzulassungen

Während die Zahl der neu zugelassenen Benziner um 13,3 Prozent auf 77.511 Fahrzeuge und die der Diesel-Pkw um 9,5 Prozent auf 37.294 Fahrzeuge zurückging, legten alternative Antriebsarten weiter zu. Ihr Anteil an allen Pkw-Neuzulassungen beträgt inzwischen 64,3 Prozent.
Hybridfahrzeuge verzeichneten ein Plus von 10,4 Prozent auf 130.216 Neuzulassungen. Besonders stark fiel der Zuwachs bei Plug-in-Hybriden aus: Hier stieg die Zahl der Neuzulassungen um 21,6 Prozent auf 31.408 Fahrzeuge.‘
Reine Elektroautos (BEV) entwickelten sich noch dynamischer. Mit 76.024 Neuzulassungen wurden im ersten Halbjahr 2026 rund 49,9 Prozent mehr Elektrofahrzeuge zugelassen als im Vorjahreszeitraum.

Gebrauchtwagenmarkt leicht rückläufig

Bei den Besitzumschreibungen registrierte das Kraftfahrt-Bundesamt einen leichten Rückgang. Insgesamt wechselten im ersten Halbjahr 621.452 Kraftfahrzeuge den Besitzer – 2,3 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.
Auch auf dem Gebrauchtwagenmarkt gewinnen alternative Antriebe weiter an Bedeutung. Die Zahl der Halterwechsel bei Elektroautos stieg um 70,5 Prozent. Dagegen gingen die Besitzumschreibungen von Fahrzeugen mit klassischen Verbrennungsmotoren zurück. So wechselten 275.053 Benziner (-6,3 Prozent) und 133.128 Diesel-Pkw (-10,0 Prozent) den Besitzer.
Bei den weiteren Fahrzeugarten sanken die Neuzulassungen von Lastkraftwagen um 6,6 Prozent auf 24.541 Fahrzeuge und die der Kraftomnibusse leicht auf 740. Zuwächse verzeichneten dagegen Zugmaschinen (+12,8 Prozent), Krafträder (+28,6 Prozent) sowie sonstige Kraftfahrzeuge (+39,4 Prozent).
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Erweiterungsbau der FOSBOS Rosenheim erhält Auszeichnung für nachhaltige Architektur

Erweiterungsbau der FOSBOS Rosenheim erhält Auszeichnung für nachhaltige Architektur

Rosenheim / Landkreis Rosenheim – Der Erweiterungsbau der FOSBOS Rosenheim ist von der Bayerischen Architektenkammer mit dem Prädikat „KlimaKulturKompetenz“ ausgezeichnet worden. Die Ehrung erfolgte im Rahmen der Architektouren 2026 und würdigt Bauprojekte, die nachhaltige, ressourcenschonende und gestalterisch anspruchsvolle Lösungen miteinander verbinden.

Nachhaltigkeit mit messbaren Effekten

Bei einem Rundgang informierten Architekt Robert Härtl und der stellvertretende Schulleiter Robert Liesaus Landrat Otto Lederer über das ausgezeichnete Gebäude. Nach Angaben des Landratsamts liegt der Energieverbrauch des Erweiterungsbaus rund 60 Prozent unter dem gesetzlich vorgeschriebenen Standard. Zudem wurden rund 1.450 Kubikmeter Holz verbaut, wodurch etwa 1.100 Tonnen Kohlendioxid gebunden werden. Rein rechnerisch wächst die dafür benötigte Holzmenge im Landkreis Rosenheim innerhalb eines Tages wieder nach.
„Die Führung hat auf beeindruckende Art und Weise gezeigt, dass das fertige Gebäude optimal zu den Bedürfnissen der gesamten Schulfamilie der FOSBOS passt. Hier wurde ein motivierendes Lernumfeld geschaffen, das Beispiel und Vorbild sein kann für andere Bauprojekte sowohl im öffentlichen als auch im privaten Bereich“, so Landrat Otto Lederer.

Gebäude auf die Bedürfnisse der Schule zugeschnitten

Auch im Schulalltag zahlt sich die Planung nach Angaben der Schulleitung aus. Gruppenarbeitsräume befinden sich direkt neben den Klassenzimmern, das Lehrerzimmer kann bei Bedarf als großer Konferenz- und Präsentationsraum genutzt werden. Der Informatikraum lässt sich mit wenigen Handgriffen an unterschiedliche Unterrichtsformen anpassen.
„Die helle Architektur im Innenbereich und die dezente Gestaltung des Außenbereichs fügt sich zu einem rundum gelungenen Schulgelände“, so der stellvertretende Schulleiter Robert Liesaus. „Durch den Umbau haben wir jetzt erstmals einen echten Schulcampus.“

Für den Landkreis Rosenheim ist es nach Angaben des Landratsamts die erste Auszeichnung eines Schulbaus mit dem Prädikat „KlimaKulturKompetenz“. Bayernweit erhalten in diesem Jahr 85 Projekte das Qualitätssiegel, das 2023 eingeführt wurde.

Die Architektouren der Bayerischen Architektenkammer finden jährlich am letzten Juni-Wochenende statt. Dabei werden ausgewählte Projekte aus den Bereichen Architektur, Landschaftsarchitektur, Innenarchitektur und Stadtplanung der Öffentlichkeit vorgestellt. Bereits 2020 war mit dem Erweiterungsbau der Inntalschule Brannenburg ein Bauprojekt aus dem Landkreis Rosenheim Teil der Architektouren.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim /Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)