MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Samstag, 29. August – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass das Rosenheimer Herbstfest bereits seit 1861 stattfindet?
Was damals als Landwirtschafts- und Gewerbeausstellung begann, ist heute fester Bestandteil der Rosenheimer Stadtgeschichte und eine langjährige Tradition.
Heute ist es wieder so weit: Das Rosenheimer Herbstfest öffnet seine Tore und die Wiesn startet in eine neue Runde.

Vielleicht findest Du heute Deinen ganz eigenen Grund zum Feiern.

Wir wünschen Dir einen schönen Start in den Tag und allen Wiesn-Fans einen tollen Eröffnungstag! 🌞🎡
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: re)

Keime im Trinkwasser: Abkochverfügung für Teile von Riedering und Bad Endorf

Keime im Trinkwasser: Abkochverfügung für Teile von Riedering und Bad Endorf

Riedering / Bad Endorf / Landkreis Rosenheim –  Das Trinkwasser in Teilen von Riedering und Bad Endorf (Landkreis Rosenheim) muss derzeit abgekocht werden. Bei einer Routineuntersuchung der gemeindlichen Wasserversorgung Riedering wurde eine mikrobiologische Belastung festgestellt. Das Gesundheitsamt Rosenheim hat deshalb am Freitag (28. August) eine Abkochverfügung erlassen.

Betroffen sind laut Landratsamt Rosenheim zahlreiche Ortsteile der Gemeinde Riedering sowie vier Ortsteile von Bad Endorf, die über die Riederinger Wasserversorgung versorgt werden. Das Wasser wird derzeit mit Chlor desinfiziert. Bis im gesamten Leitungsnetz die erforderliche Chlorkonzentration erreicht ist, muss das Leitungswasser abgekocht werden.

Wasser vor dem Trinken sprudelnd aufkochen

Das Gesundheitsamt empfiehlt, das Wasser sprudelnd aufzukochen und anschließend mindestens zehn Minuten abkühlen zu lassen, bevor es verwendet wird.

Das gilt insbesondere für:

  • Trinkwasser und die Zubereitung von Getränken und Speisen
  • die Zubereitung von Nahrung für Säuglinge
  • das Waschen von Salaten, Obst und Gemüse
  • das Spülen von Gefäßen und Geräten, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen
  • die Herstellung von Eiswürfeln
  • medizinische Anwendungen, beispielsweise zum Reinigen von Wunden oder für Nasenspülungen

Zum Duschen und Händewaschen mit Seife kann das Wasser nach Angaben des Gesundheitsamtes grundsätzlich weiter verwendet werden. Es sollte dabei nicht verschluckt werden. Auch Waschmaschine und Spülmaschine können ohne Einschränkungen genutzt werden.

Diese Ortsteile sind betroffen

In Riedering gilt die Abkochverfügung für Abersdorf, Ackersdorf, Baunigl, Bergham, Beuerberg, Daxlberg, Ecking, Erlachmühle, Esbaum, Haring, Heft, Holzen, Irnkam, Kinten, Kohlstatt, Kohlstattberg, Moosen, Mühlham, Neukirchen am Simssee, Niederwall, Oberachthal, Obermühl, Oberputting, Patting, Persdorf, Petzgersdorf, Pfaffenbichl, Pietzenberg, Pietzenkirchen, Pietzing, Reitl, Schaidering, Schlierholz, Schmidham, Schralling, Schwemmreit, Siegharting, Söllhuben, Stadl, Stetten, Stuhlrain, Thalham, Tiefenthal am Wald, Tinning, Wall, Wieden und Wolferkam.

In Bad Endorf sind die Ortsteile Asbichl, Hirnsberg, Holzen und Ulperting betroffen.

Die Ursache für die Verkeimung ist bislang nicht bekannt. Die Chlorung des Leitungsnetzes wird fortgesetzt. Nach Angaben des Landratsamtes ist eine ausreichende Desinfektion erreicht, wenn im gesamten Netz mindestens 0,1 Milligramm Chlor pro Liter nachgewiesen werden können.

Die Abkochverfügung gilt, bis das Gesundheitsamt Rosenheim sie wieder aufhebt. 
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Wiesn-Notizen: Stadt setzt auf Sicherheit und mehr Toiletten rund ums Herbstfest

Wiesn-Notizen: Stadt setzt auf Sicherheit und mehr Toiletten rund ums Herbstfest

Rosenheim – Festes Schuhwerk, Taschenkontrollen, Videoüberwachung und zusätzliche Toiletten: Zum Start des Rosenheimer Herbstfestes am Samstag (29. August) setzt die Stadt Rosenheim erneut auf verschiedene Maßnahmen für Sicherheit und einen möglichst reibungslosen Ablauf. Das 165. Herbstfest läuft bis zum 13. September.

Am Eingang an der Loretokapelle richtet das Bayerische Rote Kreuz wieder eine medizinische Versorgung ein. Dort stehen acht Behandlungsplätze für liegende Patienten zur Verfügung. Die Stadt weist Besucher außerdem darauf hin, festes Schuhwerk zu tragen und nicht barfuß über das Festgelände zu gehen. Hintergrund sind wiederholte Schnittverletzungen in den vergangenen Jahren.

Die Polizei ist mit ihrer Wiesnwache erneut im Glückshafen vertreten. Neben der Feuersicherheitswache beim Auer-Biergarten kommt auch wieder Videoüberwachung auf dem Festgelände und in Teilen der Innenstadt zum Einsatz. Ergänzend sind stichprobenartige Einlass- und Taschenkontrollen vorgesehen.

Fahrzeug- und Betonsperren an den Eingängen

Die Eingangsbereiche werden durch Fahrzeug- und Betonsperren gesichert. An den besucherstarken Tagen von Donnerstag bis Samstag sind nach Wiesnschluss außerdem Citystreifen in Zweier- und Dreiergruppen in der Innenstadt unterwegs.
Zwischen Bahnhof und Festgelände sowie im Umfeld der Wiesn sind zudem Kontrollen durch Bundes- und Landespolizei und das städtische Jugendamt angekündigt. Die Stadtverwaltung steht nach eigenen Angaben während des Festes im Austausch mit Veranstalter, Brauereien, Sicherheitsdiensten und Hilfsorganisationen, um die Sicherheitslage laufend zu bewerten.

Mehr Toiletten gegen Wildbieseln

Auch das Thema Toiletten nimmt in diesem Jahr wieder Raum ein. Zwei WC-Container werden im Umfeld des Festgeländes aufgestellt – in der Herbststraße/Ecke Klosterweg sowie in der Kaiserstraße auf Höhe der Polizei. Sie sind ab dem frühen Nachmittag bis Mitternacht geöffnet und durchgehend mit einer Reinigungskraft besetzt.

Für Männer gibt es zusätzlich mobile Urinale am Wiesneingang bei der Loretokapelle und am Klosterweg. Wer trotzdem außerhalb der vorgesehenen Toiletten „wildbieselt“, muss mit einem Bußgeld von 100 Euro sowie 25 Euro Verwaltungsgebühr rechnen.

Zusätzlicher Mobilfunk für Notrufe

Damit das Mobilfunknetz auch an besonders stark besuchten Tagen nicht überlastet, wird die Versorgung erweitert. Dafür werden ein zusätzlicher Mobilfunkmast am Glückshafen sowie ein weiterer mobiler Funkmast eingesetzt. Damit soll unter anderem gewährleistet werden, dass auch Notrufe abgesetzt werden können.
Rund um das Herbstfest kontrolliert die städtische Parkraumüberwachung außerdem verstärkt die Parksituation. Im Fokus stehen unter anderem Feuerwehranfahrtszonen, Behindertenparkplätze und Bewohnerparkzonen.

Für Anwohner gibt es beim Ordnungsamt eine eigene Hotline für behördliche Anliegen rund um das Herbstfest unter 08031/365-1350. Sie ist montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr erreichbar.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Wiesn-Notizen: Der Wiesn-Trommler wird 75

Wiesn-Notizen: Der Wiesn-Trommler wird 75

Rosenheim – Er ist auf Plakaten zu sehen, steht während der Wiesn am Ludwigsplatz und begrüßt die Besucher am Festgelände: Der Rosenheimer Wiesn-Trommler feiert in diesem Jahr sein 75-jähriges Jubiläum.

Seine Geschichte begann 1951. Damals suchte der Wirtschaftliche Verband der Stadt und des Landkreises Rosenheim nach einem einprägsamen Werbemotiv für das noch junge Herbstfest. Bei einem Plakatwettbewerb setzte sich der Entwurf des Rosenheimer Grafikers Anton Felder durch: ein Paukenschläger mit Trachtenhut.
Seitdem hat sich die Figur zum festen Symbol des Herbstfestes entwickelt. Anfangs war der Trommler vor allem auf Plakaten, Werbetafeln und Fahnen zu sehen. Seit Jahrzehnten ist er außerdem mit einem eigenen Wagen beim Wiesneinzug dabei.

Zum 150-jährigen Herbstfestjubiläum 2011 wurde aus dem Plakatmotiv eine dreidimensionale Figur. Heute stehen mehrere große Trommler-Figuren während der Wiesn in der Stadt. In diesem Jahr kamen zudem die neuen „Ampeltrommler“ an Fußgängerampeln in der Nähe des Haupteingangs hinzu (wir berichteten).
„Der Trommler ist weit mehr als ein Werbemotiv. Er steht für die Geschichte, die Identität und die Lebensfreude des Rosenheimer Herbstfestes. Seit 75 Jahren begleitet er unser Fest und ist für viele Besucher ein gern gesehener Freund geworden“, sagt Klaus Hertreiter, Herbstfestleiter des Wirtschaftlichen Verbands.

Und so schlägt der Trommler auch nach 75 Jahren weiter den Takt – inzwischen sogar an der Ampel.
(Quelle: Pressemitteilung Wirtschaftlicher Verband Rosenheim / Beitragsbild: Copyright VW)

Wiesn-Notizen: Seit 50 Jahren beim Wiesneinzug dabei

Wiesn-Notizen: Seit 50 Jahren beim Wiesneinzug dabei

Rosenheim – Wenn am morgigen Samstag (29. August) der Wiesneinzug durch die Rosenheimer Innenstadt zur Loretowiese zieht (wir berichteten), ist auch der Spielmannszug Stephanskirchen wieder dabei. Für den Verein ist der diesjährige Einzug ein besonderes Jubiläum: Seit 50 Jahren gehört er zum traditionellen Auftakt des Rosenheimer Herbstfestes.

Seinen ersten Wiesneinzug erlebte der Spielmannszug bereits zwei Jahre nach seiner Gründung. Seitdem begleiteten die Musiker den Festzug über Jahrzehnte hinweg und sorgten dabei für die musikalische Begleitung von Teilnehmern und Zuschauern.
Lediglich während der zweijährigen Corona-Pause musste die Tradition unterbrochen werden. Mit dem diesjährigen Einzug kommt der Spielmannszug damit auf ein halbes Jahrhundert Teilnahme am Rosenheimer Herbstfest.

„Der Herbstfest-Einzug ist für unseren Verein seit Jahrzehnten ein fester Höhepunkt im Jahreskalender. Wir sind stolz darauf, diese Tradition über so viele Jahre hinweg aktiv mitgestaltet zu haben“, sagt Matthias Dimpflmaeier, 1. Vorstand des Spielmannszugs Stephanskirchen. Bereits im vergangenen Jahr hatte der Verein sein 50-jähriges Gründungsjubiläum gefeiert. Der Wirtschaftliche Verband der Stadt und des Landkreises Rosenheim gratuliert nun zum Jubiläum der Wiesn-Teilnahme.

Für die Musiker dürfte damit am Samstag ein ganz besonderer Auftritt bevorstehen – schließlich ist der Wiesneinzug für sie längst selbst ein Stück Vereinsgeschichte.
(Quelle: Pressemitteilung Wirtschaftlicher Verband Rosenheim / Beitragsbild:  Foto: Copyright Spielmannzug Stephanskirchen)

Verpuffung bei Böllerbau: Drei Jugendliche in Rosenheim verletzt

Verpuffung bei Böllerbau: Drei Jugendliche in Rosenheim verletzt

Rosenheim – Beim Versuch, selbst Böller herzustellen, haben drei Jugendliche am Samstagabend (22. August) in Rosenheim zum Teil schwere Verbrennungen erlitten. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei hatten ein 13- und ein 14-Jähriger vor einer Garage in der Aisinger Straße Chemikalien miteinander vermischt. Dabei kam es zu einer Verpuffung.

Zwei weitere Jugendliche im Alter von 14 und 15 Jahren waren nach bisherigen Erkenntnissen ebenfalls vor Ort. Durch die Verpuffung wurden drei der Jugendlichen im Gesicht, an den Armen und an den Schienbeinen verletzt.
Der Vorfall ereignete sich gegen 19 Uhr. Zwei Verletzte mussten nach der medizinischen Erstversorgung zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht werden. Einer von ihnen wurde mit einem Rettungshubschrauber, der andere mit einem Rettungswagen transportiert. Ein dritter Jugendlicher konnte nach der Behandlung vor Ort wieder entlassen werden.

Kriminalpolizei ermittelt

Die ersten polizeilichen Maßnahmen übernahm die Polizeiinspektion Rosenheim. Noch vor Ort übernahm der Kriminaldauerdienst die weiteren Ermittlungen.
Das zuständige Fachkommissariat der Kriminalpolizei Rosenheim untersucht nun, wie es genau zu der Verpuffung kam und welche Chemikalien verwendet wurden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheimer Herbstfest startet am Samstag mit Wiesneinzug

Rosenheimer Herbstfest startet am Samstag mit Wiesneinzug

Rosenheim – Am morgigen Samstag (29. August) beginnt das Rosenheimer Herbstfest. Den Auftakt bildet um 11 Uhr der traditionelle Wiesneinzug, bei dem sich Wirte, Brauereien, Schausteller, Musikkapellen und Trachtenvereine auf den Weg zur Loretowiese machen.

Der Zug startet am Bahnhof Rosenheim und führt über die Bahnhofstraße zum Max-Josefs-Platz. Von dort geht es weiter über den Kreisel am Ludwigsplatz und die Kaiserstraße zur Loretowiese. Mit dabei sind auch die festlich geschmückten Brauerei-Gespanne. Der Wiesn-Trommler, das Maskottchen des Rosenheimer Herbstfestes, darf beim Einzug ebenfalls nicht fehlen.

Um 11.40 Uhr stehen vor dem Glückshafen die Eröffnungsreden auf dem Programm. Anschließend wird in den beiden großen Festzelten angezapft.

Für Rosenheims Oberbürgermeister Abuzar Erdogan ist das Anzapfen eine Premiere. Er wird das erste Fass in der Auerbräu-Festhalle anzapfen. Zeitgleich übernimmt Rosenheims Landrat Otto Lederer den Anstich im Flötzinger Festzelt.

Danach steht dem Start ins Rosenheimer Herbstfest nichts mehr im Weg. Bis Sonntag, 13. September, lädt die Rosenheimer Wiesn wieder zum Feiern, Essen, Trinken und zu einer Runde über den Festplatz ein.
(Quelle: Artikel Karin Wunsam / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Kultur im Park: Los Colitas spielen in Bad Aibling

Kultur im Park: Los Colitas spielen in Bad Aibling

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Bei „Kultur im Park“ im Brunnenhof des Kurhauses Bad Aibling steht am Freitag (11. September) die junge Rosenheimer Coverband Los Colitas auf der Bühne. Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr und dauert bis 21.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Los Colitas entstand aus der Schulband der Johann-Rieder-Realschule Rosenheim. Nach deren Auflösung zum Halbjahr 2023 beschlossen vier Schüler, als eigene Band weiterzumachen. Über einen Workshop der Musikschule Rosenheim kamen Sängerinnen und weitere Musiker dazu.
Seitdem hat die Band verschiedene Auftritte in der Region gespielt, unter anderem beim Abschlussball der Rosenheimer Realschulen, beim Eisstadionfest in Holzkirchen, beim Abiball des Ignaz-Günther-Gymnasiums und am Kulturstrand Rosenheim.

Nach mehreren Besetzungswechseln und einer intensiven Probenphase erweiterte Los Colitas ihr musikalisches Spektrum. Seit 2026 gehören auch Blasinstrumente zur Besetzung. Das Repertoire reicht inzwischen unter anderem von Rock und Pop bis zu Funk, Soul und Jazz.

Kultur im Park jeden Freitag

„Kultur im Park“ findet im Sommer jeden Freitag von 19.30 bis 21.30 Uhr im Brunnenhof des Kurhauses Bad Aibling statt. Das Programm reicht von Rock und Pop über Country und Blues bis zu Soul, Heimatsound und Austropop.
Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Küche und Ausschank öffnen bereits um 18.30 Uhr. Neben Brotzeit-Klassikern werden auch vegetarische Gerichte angeboten.

Die meisten Plätze sind überdacht. Bei schlechtem Wetter wird, sofern möglich, in den Saal ausgewichen. Tagesaktuelle Informationen gibt es über die Social-Media-Kanäle von Bad Aibling oder telefonisch unter 08061 90800 bis 17.30 Uhr.
Weitere Informationen zum Programm gibt es auf der Website der Stadt Bad Aibling.
(Quelle: Pressemitteilung Aib Kur / Beitragsbild: Copyright Los Colitas)

Grenzkontrolle bei Kiefersfelden: Geldstrafe entscheidet über Weiterreise

Grenzkontrolle bei Kiefersfelden: Geldstrafe entscheidet über Weiterreise

Kiefersfelden / Landkreis Rosenheim – Bei einer Grenzkontrolle auf der A93 bei Kiefersfelden (Landkreis Rosenheim) haben Bundespolizisten am Mittwoch (26. August) drei Männer festgestellt, die von Justizbehörden gesucht wurden. Für einen 23-jährigen Rumänen endete die Reise in der Justizvollzugsanstalt. Zwei weitere Männer konnten ihre Fahrt fortsetzen.

Bei der Kontrolle eines rumänischen Staatsangehörigen stellte sich heraus, dass das Amtsgericht Erlangen gegen den 23-Jährigen einen Strafbefehl erlassen hatte. Wegen Körperverletzung war Ende vergangenen Jahres eine Geldstrafe von 7.500 Euro festgesetzt worden.
Da der Mann den Betrag nicht bezahlen konnte, musste er die dafür ersatzweise vorgesehene Haftstrafe von 75 Tagen antreten. Die Bundespolizisten brachten ihn in die Justizvollzugsanstalt nach Bernau.

Freundin bezahlt Geldstrafe in Frankfurt

Anders verlief der Fall eines 32-jährigen Ungarn. Gegen ihn hatte das Amtsgericht Passau wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz eine Geldstrafe von 1.200 Euro verhängt. Der Betrag war seit April 2025 offen.
Da der Mann bei der Kontrolle nicht über ausreichend Geld verfügte, rief er seine Freundin an und bat sie um Hilfe. Sie zahlte die geforderte Summe bei einem Polizeirevier in Frankfurt am Main ein. Anschließend konnte der 32-Jährige seine Reise fortsetzen.

51-Jähriger hatte nur 40 Cent dabei

Auch ein 51-jähriger Bulgare konnte nach der Kontrolle weiterreisen. Gegen ihn lagen gleich zwei Fahndungsnotierungen vor.
Die Staatsanwaltschaft Osnabrück suchte den Mann im Zusammenhang mit einem Einbruchsdiebstahl. Dabei sollte er 820 Euro aus der Tat erlangtes Vermögen zurückzahlen. Bei der Kontrolle hatte der Mann allerdings lediglich 40 Cent bei sich, sodass die Vermögensabschöpfung nicht vollzogen werden konnte.

Die Bundespolizisten konnten jedoch die bislang unbekannte neue Berliner Wohnadresse des Mannes ermitteln und an die Staatsanwaltschaft Osnabrück weitergeben.
Auch die Staatsanwaltschaft Berlin erhielt die neue Anschrift. Dort laufen Ermittlungen gegen den 51-Jährigen wegen des Verdachts des Betrugs.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Bei der Heimatbühne Rosenheim ist der Teufel los

Bei der Heimatbühne Rosenheim ist der Teufel los

Rosenheim – Im Kloster Sankt Nepomuk geht es in diesem Herbst alles andere als fromm zu. Die Heimatbühne Rosenheim bringt das Stück „Im Kloster ist der Teufel los“ von Carsten Lögering auf die Bühne. Derzeit laufen die Proben für die Komödie in der Freien Turnerschaft Rosenheim.

Die Premiere findet am Samstag, 26. September, um 20 Uhr statt. Insgesamt stehen zehn Vorstellungen auf dem Spielplan. Eine Besonderheit ist die Frühschoppenvorstellung am Sonntag, 18. Oktober, um 11 Uhr.

Im Kloster läuft nicht alles nach Plan

Im kleinen Kloster Sankt Nepomuk scheint nach außen alles seine Ordnung zu haben. Hinter der frommen Fassade geht es allerdings deutlich weniger gesittet zu. Schwester Oberin Walburga hat ihre Männergeschichten, die Braumeisterin schaut gerne etwas zu tief ins Glas und die Gärtnerin zieht im Klostergarten etwas heran, das dort eigentlich nichts verloren hat.
Die Putzfrau hat sich mit den Eigenheiten ihrer Mitbewohnerinnen längst arrangiert. Auch der Postbote kommt auffällig gerne und häufig im Kloster vorbei.

Damit ist es allerdings vorbei, als der Kardinal eine Aufpasserin ins Kloster schickt. Äbtissin Walburga Teufel soll für Ordnung sorgen und macht ihrem Namen dabei alle Ehre. Das Klostertrio will sich die neue Äbtissin möglichst schnell wieder vom Hals schaffen und schmiedet gemeinsam mit dem Bestatter Heinrich einen Plan.
Doch der hat seine Tücken. Und als auch noch eine Polizistin im Kloster auftaucht, wird die Angelegenheit nicht einfacher.

Die Termine:
  • Samstag, 26. September, 20 Uhr – Premiere
  • Freitag, 2. Oktober, 20 Uhr
  • Samstag, 3. Oktober, 18 Uhr
  • Freitag, 9. Oktober, 20 Uhr
  • Samstag, 10. Oktober, 20 Uhr
  • Freitag, 16. Oktober, 20 Uhr
  • Samstag, 17. Oktober, 20 Uhr
  • Sonntag, 18. Oktober, 11 Uhr – Frühschoppenvorstellung
  • Freitag, 23. Oktober, 20 Uhr
  • Samstag, 24. Oktober, 20 Uhr
Zehn Vorstellungen in Rosenheim

Auf der Bühne stehen Sandra Maier als Schwester Oberin, Renate Gantner als Braumeisterin, Leni Garnreiter als Gärtnerin, Helena Buys beziehungsweise Susanne Zweckstätter als Putzfrau, Tim Schröder als Postbote, Silvia Barthel als Äbtissin Walburga Teufel, Martin Stelzer als Bestatter und Anna Hau als Polizistin.
Karten gibt es bei Gold An- und Verkauf Kaufmann-Kirner in der Adlzreiterstraße 5 in Rosenheim sowie online bei der Heimatbühne Rosenheim.
(Quelle: Pressemitteilung Heimatbühne Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Heimatbühne Rosenheim)

Gewitter ziehen am Freitagnachmittag auf: DWD warnt auch für Rosenheim

Gewitter ziehen am Freitagnachmittag auf: DWD warnt auch für Rosenheim

Rosenheim – Noch ist es in Rosenheim schwül-warm, doch im Laufe des Freitags (28. August) zeichnet sich ein Wetterwechsel ab. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für Rosenheim eine Vorabinformation vor schweren Gewittern herausgegeben. Sie gilt für den Zeitraum von 15 bis 22 Uhr.

Von Westen ziehen am Nachmittag Gewitter auf. Dabei können kräftige Windböen auftreten. Der DWD nennt für die stärksten Entwicklungen Sturmböen bis 100 Stundenkilometer. Vereinzelt sind auch stärkere Böen bis 120 Stundenkilometer nicht ausgeschlossen.
Auch Starkregen und Hagel sind möglich. Der DWD rechnet örtlich mit etwa 25 Litern Regen pro Quadratmeter in kurzer Zeit. Hagelkörner können dabei einen Durchmesser von etwa drei Zentimetern erreichen.

Abkühlung kommt – aber nicht ohne Gewitter

Die Gewitter sind Teil eines Wetterwechsels. Die derzeit noch warme und feuchte Luft wird im Laufe des Freitags durch kühlere Luft ersetzt. Der DWD erwartet deshalb nach den Gewittern eine deutliche Abkühlung.

Bis es soweit ist, kann es in Rosenheim und Umgebung aber noch einmal ungemütlich werden. Wie stark die einzelnen Gewitter ausfallen und wo sie genau entlangziehen, lässt sich dabei nicht punktgenau vorhersagen. Die Wetterlage kann sich im Laufe des Tages zudem noch verändern.

Was jetzt sinnvoll ist

Wer Balkon, Terrasse oder Garten hat, sollte deshalb besser einmal nach draußen schauen: Leichte Gartenmöbel, Sonnenschirme, Blumentöpfe, Dekoration oder andere Gegenstände, die vom Wind erfasst werden können, sollten gesichert oder hereingeholt werden.

Auch empfindliche Pflanzen können vorsorglich an einen geschützten Platz gestellt werden. Wer Wäsche draußen hängen hat, sollte ebenfalls daran denken, dass der Nachmittag nicht trocken bleiben muss.

Während eines Gewitters gilt: Möglichst nicht unter einzelnen Bäumen stehen und lose Gegenstände in der Umgebung beachten. Wer mit dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs ist, sollte die Entwicklung am Himmel im Blick behalten und bei aufziehendem Gewitter rechtzeitig einen geschützten Ort aufsuchen.

Die DWD-Warnung ist zunächst eine Vorabinformation. Sie bedeutet nicht, dass es in jedem Teil Rosenheims zu den genannten Wettererscheinungen kommen wird. Die konkrete Warnlage kann sich im Laufe des Nachmittags noch verändern.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Penzberg: 23-Jähriger beim Besprühen eines Hinweisschilds ertappt

Penzberg: 23-Jähriger beim Besprühen eines Hinweisschilds ertappt

Penzberg / Landkreis Weilheim-Schongau – In der Nacht auf Freitag (28. August 2026) hat die Polizei in Penzberg einen 23-Jährigen beim Besprühen eines Hinweisschilds für muslimische Gottesdienstzeiten ertappt. Die Kriminalpolizei Weilheim hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Gegen 1 Uhr besprühte der 23-Jährige aus Penzberg mit Lackspray einen sogenannten Gottesdienstanzeiger in der Seeshaupter Straße. Das Hinweisschild informiert über muslimische Gottesdienstzeiten.
Dabei wurde der Mann von zwei Streifenbesatzungen der Zivilen Einsatzgruppe der Zentralen Ergänzungsdienste Murnau beobachtet. Als er anschließend mit seinem Pedelec flüchtete, konnten ihn die Beamten nach kurzer Verfolgung stoppen und vorläufig festnehmen.

Die Kriminalpolizeiinspektion Weilheim übernahm unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II die weiteren Ermittlungen. Dabei wird auch geprüft, ob der 23-Jährige für die vorangegangenen Beschädigungen des Hinweisschilds verantwortlich ist.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)