Verkaufsoffener Sonntag in Rosenheim: Warum heute nicht alle Geschäfte öffnen

Verkaufsoffener Sonntag in Rosenheim: Warum heute nicht alle Geschäfte öffnen

Rosenheim – Zum Start des Rosenheimer Herbstfestes gibt es heute, Sonntag (30. August), einen verkaufsoffenen Sonntag in Rosenheim. Die teilnehmenden Geschäfte in der Innenstadt dürfen von 12 bis 17 Uhr öffnen. Allerdings handelt es sich um einen sogenannten „kleinen“ verkaufsoffenen Sonntag. Deshalb beteiligen sich nicht alle Geschäfte.

Anlass für die Sonntagsöffnung ist das Rosenheimer Herbstfest, das am gestrigen Samstag (29. August) auf der Loretowiese begonnen hat. Organisiert wird der Shopping-Sonntag vom City-Management Rosenheim.

Was bedeutet „kleiner“ verkaufsoffener Sonntag?

Der Begriff hat einen rechtlichen Hintergrund. Der Sonntag ist in Deutschland besonders geschützt. Eine Öffnung von Geschäften ist deshalb nicht grundsätzlich möglich, sondern muss unter anderem an einen besonderen Anlass gekoppelt sein. Beim heutigen verkaufsoffenen Sonntag ist das Rosenheimer Herbstfest der Anlass. Die Ladenöffnung ist deshalb räumlich auf den entsprechenden Bereich begrenzt. Nicht automatisch alle Geschäfte im gesamten Stadtgebiet dürfen öffnen.

Bei einem „großen“ verkaufsoffenen Sonntag kann sich die Öffnung dagegen auf einen deutlich größeren Bereich des Stadtgebiets erstrecken. Auch hier entscheiden die Händler selbst, ob sie sich beteiligen.

Wer heute zum Einkaufsbummel aufbrechen möchte, sollte deshalb vorher prüfen, ob das gewünschte Geschäft geöffnet hat. Eine aktuelle Übersicht der teilnehmenden Geschäfte gibt es auf der Internetseite des City-Managements Rosenheim.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Sonntag, 30. August – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass sich Schall unter Wasser ganz anders ausbreitet als in der Luft?
Bestimmte Geräusche von Schiffen können deshalb über große Entfernungen im Meer wahrgenommen werden.
Für viele Meerestiere ist die Unterwasserwelt dadurch eine regelrechte Geräuschlandschaft.

Vielleicht denkst Du heute einmal darüber nach, wie viel auch leise Dinge bewirken können.

Wir wünschen Dir einen weitreichenden Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: re)

Getreideernte in Bayern fällt 2026 deutlich kleiner aus

Getreideernte in Bayern fällt 2026 deutlich kleiner aus

Fürth / Bayern – Die Getreideernte fällt in Bayern in diesem Jahr voraussichtlich deutlich geringer aus als 2025. Nach aktuellen Schätzungen des Bayerischen Landesamts für Statistik werden rund 5,6 Millionen Tonnen Getreide erwartet. Das sind 12,7 Prozent weniger als im Vorjahr. Auch im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2020 bis 2025 liegt die erwartete Erntemenge um 8,6 Prozent niedriger.

Grund für den Rückgang sind laut dem Bayerischen Landesamt für Statistik vor allem die Witterungsbedingungen. Ein überwiegend trockenes Frühjahr sowie längere trockene und warme Phasen im weiteren Jahresverlauf führten dazu, dass die Getreidebestände schneller abreiften. In vielen Regionen begann die Ernte deshalb früher als üblich.

Weniger Ertrag und weniger Anbaufläche

Beim Getreide wird für Bayern 2026 ein durchschnittlicher Ertrag von 64,1 Dezitonnen je Hektar erwartet. Damit liegt der Wert 10,7 Prozent unter dem Vorjahr. Gleichzeitig ist auch die Anbaufläche zurückgegangen. Sie verringerte sich gegenüber 2025 um 2,3 Prozent auf rund 878.700 Hektar.
Besonders deutlich fällt der Rückgang beim Winterweizen aus. Für die flächenstärkste Getreideart Bayerns wird eine Erntemenge von rund 2,9 Millionen Tonnen erwartet. Das entspricht einem Minus von 22,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die Winterweizenfläche – einschließlich Dinkel und Einkorn – ging um 3,6 Prozent auf rund 473.100 Hektar zurück. Gleichzeitig sank der durchschnittliche Ertrag von 77,2 auf voraussichtlich 70,1 Dezitonnen je Hektar.

Auch bei der Wintergerste wird ein geringerer Hektarertrag erwartet. Dieser liegt voraussichtlich bei 68,8 Dezitonnen und damit 7,7 Prozent unter dem Vorjahreswert. Weil die Anbaufläche gleichzeitig um 6,1 Prozent auf rund 203.900 Hektar gewachsen ist, fällt der Rückgang der gesamten Erntemenge mit rund zwei Prozent vergleichsweise gering aus.

Sommergerste besonders stark betroffen

Deutliche Einbußen gibt es bei der Sommergerste. Die erwartete Erntemenge liegt 2026 bei rund 370.000 Tonnen. Das sind 22,7 Prozent weniger als im vergangenen Jahr.
Neben einem geringeren Hektarertrag spielt dabei auch die kleinere Anbaufläche eine Rolle. Sie sank gegenüber 2025 um 13,8 Prozent auf rund 73.300 Hektar.

Winterraps bleibt stabil

Anders sieht die Entwicklung beim Winterraps aus. Hier wird mit rund 430.000 Tonnen eine ähnlich große Erntemenge wie im Vorjahr erwartet. Gegenüber dem Durchschnitt der Jahre 2020 bis 2025 liegt sie sogar um 8,1 Prozent höher.

Die Anbaufläche wurde gegenüber dem Vorjahr um 1,8 Prozent auf rund 119.600 Hektar ausgeweitet. Der durchschnittliche Hektarertrag ging dagegen leicht von 36,4 auf 35,7 Dezitonnen zurück.

Dritt schlechteste Getreideernte seit 1996

Mit voraussichtlich 5,6 Millionen Tonnen gehört die Getreideernte 2026 zu den schwächsten der vergangenen Jahrzehnte. Im Zeitraum seit 1996 ist sie nach den aktuellen Zahlen die drittschlechteste.
Noch geringer war die Erntemenge 2024 mit rund 5,47 Millionen Tonnen und 2003 mit rund 5,49 Millionen Tonnen. Besonders ertragreich waren dagegen die Jahre 2004 mit 7,9 Millionen Tonnen, 2014 mit 7,8 Millionen Tonnen und 2015 mit 7,3 Millionen Tonnen.

Die aktuellen Zahlen für 2026 beruhen auf den bisher ausgewerteten Ertragsmessungen der „Besonderen Ernte- und Qualitätsermittlung“ sowie auf Ertragsschätzungen der amtlichen Berichterstatter für den Berichtsmonat Juli. Es handelt sich damit um eine Prognose.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Zwei Gefangene aus Jugendstrafanstalt Laufen-Lebenau geflohen

Zwei Gefangene aus Jugendstrafanstalt Laufen-Lebenau geflohen

Laufen-Lebenau / Landkreis Berchtesgadener Land – Zwei Gefangene sind am Freitagvormittag (28. August) aus der Jugendstrafanstalt Laufen-Lebenau geflohen. Nach einer mehrstündigen Fahndung konnten die beiden Jugendlichen am Nachmittag im Bereich Erlach wieder festgenommen werden.

Kurz vor 11 Uhr informierte die Jugendstrafanstalt die Polizei darüber, dass zwei Gefangene aus einem Betriebsgebäude außerhalb des umzäunten Anstaltsbereichs entwichen waren. Bei den beiden Flüchtigen handelt es sich um einen 18-jährigen Deutschen und einen 16-jährigen Polen.
Die örtlich zuständige Polizeiinspektion Freilassing leitete daraufhin umgehend eine Fahndung ein. Neben mehreren Polizeistreifen war dabei auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz.

Gegen 15 Uhr entdeckte ein Bediensteter der Jugendstrafanstalt die beiden Gefangenen, als er sich auf dem Nachhauseweg befand. Er beobachtete, wie die beiden in ein Maisfeld im Bereich Erlach liefen, und verständigte die Polizei.

Das Maisfeld wurde daraufhin von den eingesetzten Fahndungskräften gemeinsam mit dem Vollzugsbediensteten umstellt. Kurz darauf konnten die beiden Flüchtigen von der Polizei festgenommen werden.
Beide werden in die Jugendstrafanstalt zurückgeführt. Für die Bevölkerung bestand nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Motorradfahrer bei Unfall in Babensham schwer verletzt

Motorradfahrer bei Unfall in Babensham schwer verletzt

Babensham / Landkreis Rosenheim – Bei einem Motorradunfall auf der Staatsstraße 2357 bei Babensham ist am Freitagnachmittag (28. August) ein 61-jähriger Motorradfahrer schwer verletzt worden. Ersthelfer versorgten den Mann bis zum Eintreffen der Rettungskräfte.

Der 61-Jährige aus dem nördlichen Landkreis Traunstein war gegen 13.20 Uhr auf der Staatsstraße 2357 von der B304 kommend in Richtung Schnaitsee unterwegs. Kurz vor der Abzweigung nach Allersing kam er in einer langgezogenen Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab.
Das Motorrad prallte gegen einen Baum und kam anschließend mitsamt dem Fahrer im angrenzenden Graben zum Liegen. An dem Motorrad entstand Totalschaden.

Ein Autofahrer, der wenige hundert Meter vorausfuhr, hörte den Aufprall und stellte daraufhin den Unfall fest. Gemeinsam mit weiteren hinzugekommenen Personen kümmerte er sich um den verletzten Motorradfahrer, verständigte die Rettungsleitstelle und sicherte die Unfallstelle ab.
Die alarmierten Rettungskräfte übernahmen anschließend die weitere Versorgung. Aufgrund seiner schweren Verletzungen wurde der 61-Jährige mit einem Rettungshubschrauber in ein nahegelegenes Krankenhaus geflogen.

Nach dem derzeitigen Stand der polizeilichen Ermittlungen war kein weiteres Fahrzeug an dem Unfall beteiligt. Die Polizei geht von einem Unfall ohne Fremdbeteiligung aus.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Sturm über dem Chiemsee: Vier Boote geraten in Seenot

Sturm über dem Chiemsee: Vier Boote geraten in Seenot

Prien / Landkreis Rosenheim – Ein Sturm mit Böen von bis zu 65 km/h hat am Freitagnachmittag (28. August 2026) mehrere Wassersportler auf dem Chiemsee in Schwierigkeiten gebracht. Vier Bootsbesatzungen gerieten in Seenot. Die Wasserschutzpolizei Prien und die umliegenden Wasserrettungsorganisationen waren bei mehreren Einsätzen gefordert.

Der Deutsche Wetterdienst hatte den Sturm zuvor angekündigt. Trotzdem befanden sich laut Auskunft der Polizei Prien am frühen Freitagnachmittag noch zahlreiche Wassersportler auf dem See. Durch die stürmischen Bedingungen gerieten vier Bootsbesatzungen in Not.
In mehreren Einsätzen mussten manövrierunfähige oder gekenterte Boote geborgen sowie Personen aufgenommen und in sichere Häfen gebracht werden. Bei einem Segelboot kam es zu einem Mastbruch. Die übrigen Boote blieben nach Angaben der Polizei unbeschädigt.

Bei den Einsätzen wurde niemand verletzt. Auch größere Sachschäden blieben aus. Die Polizei hebt das schnelle und professionelle Zusammenspiel der eingesetzten Wasserrettungsorganisationen und der Wasserschutzpolizei hervor.

Wasserschutzpolizei appelliert an Wassersportler

Die Wasserschutzpolizei Prien nimmt die Einsätze zum Anlass, erneut auf die Bedeutung der Wetterbeobachtung beim Wassersport hinzuweisen. Auch an zunächst sonnigen und warmen Tagen könne sich die Wetterlage verändern.
Wetterwarnungen und Sturmwarnsignale sollten ernst genommen werden. Bei aufziehendem Sturm sollte eine Fahrt rechtzeitig beendet und ein geschützter Ufer- oder Hafenbereich aufgesucht werden.

Zur Sicherheitsausrüstung an Bord gehören geeignete Rettungsmittel für alle Personen sowie ein Mobiltelefon. Eine vorausschauende Tourenplanung und die Beachtung der aktuellen Wetterlage können dazu beitragen, gefährliche Situationen auf dem Wasser zu vermeiden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Copyyright Wasserschutzpolizei Prien am Chiiemsee)

Herbstfesteinzug, Rosenheim, 1958

Herbstfesteinzug, Rosenheim, 1958

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1958. Auf unserer historischen Aufnahme sehen wir den Herbstfesteinzug.

Entstanden ist das Foto am Rosenheimer Ludwigsplatz. Im Mittelpunkt steht der Motivwagen von Auerbräu mit dem damaligen Markenzeichen der Brauerei, dem Auerhahn. Wie heute säumten zahlreiche Menschen die Straßen und warteten auf den Einzug zur Rosenheimer Wiesn.
Beim Blick auf die Zuschauer fällt aber etwas anderes auf: Tracht ist kaum zu sehen. Lederhosen und Dirndl, die heute für viele ganz selbstverständlich zum Herbstfest gehören, waren damals im Stadtbild noch längst nicht so verbreitet. Die Aufnahme vermittelt damit auch einen Eindruck davon, wie sehr sich das Erscheinungsbild des Festes und seiner Besucher in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat.

Das Herbstfest selbst war 1958 deutlich kleiner als heute. Die beiden großen Rosenheimer Brauereien waren aber bereits mit ihren Festzelten vertreten: Im Flötzinger-Zelt wurde ausgeschenkt, ebenso in der AuerBräu-Festhalle. Auch die Dreder Musi gehörte schon damals zum Festprogramm und spielte im Flötzinger-Zelt.
Ein vertrautes Symbol der Rosenheimer Wiesn war ebenfalls bereits präsent: Der Wiesntrommler. Er war 1951 entworfen worden und prägte schon in den 1950er-Jahren Plakate und Fahnen rund um das Herbstfest.

Auch bei den Fahrgeschäften ging es damals noch wesentlich beschaulicher zu. Zu den beliebten Attraktionen der 1950er-Jahre gehörten unter anderem der „Toboggan“, eine große Holzrutsche, sowie Martins Eisenbahnanlage. Dazu kamen klassische Schaustellerbuden, Karussells und Schiffsschaukeln auf der Loretowiese.

Für die Besucher dürfte das Herbstfest 1958 damit ein großes Ereignis gewesen sein – auch wenn die Dimensionen mit der heutigen Wiesn kaum vergleichbar sind. Weniger Fahrgeschäfte, weniger Buden und insgesamt ein kleinerer Festbetrieb prägten das Bild. Dafür standen die Rosenheimer und ihre Besucher dicht gedrängt am Straßenrand, um den Einzug zu sehen.
Und vielleicht ist gerade dieser Blick auf die Zuschauer besonders interessant: Die Menschen stehen dort wie heute voller Erwartung am Straßenrand – nur die Kleidung, die Wagen und das Fest selbst erzählen von einer anderen Zeit.

Erkennt Ihr auf dem Foto vielleicht noch jemanden oder erinnert Ihr Euch an Geschichten vom Rosenheimer Herbstfest aus dieser Zeit?
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Artikel: Karin Wunsam)

O`zapft is! Rosenheim feiat sei fünfte Joareszeid

O`zapft is! Rosenheim feiat sei fünfte Joareszeid

Rosenheim – Wos hoasst do, ’s gibt via Joareszeidn? Bei uns in Rosenheim hom mia aa no a fünfte Joareszeid. Und de stäit des gsamte gsejschoftliche, kuituaelle und öffentliche Lebn da Stod komplett auf den Kopf. Wos i meine? Natürlich des Rosenheima Heabsdfest. Des is am heitign Vormitdog traditionell mid am Wiesneinzug eaöffnet wordn. Und gfuit war dafia de ganze Stod mid dabei. Tausende säumdn den Wegsrand vom Bohnhof zua Loretowiesn, wo ’s dann um 12 Uah „O’zapft is“ hieß. Fia Rosenheims Obabiagamoasda Abuzar Erdogan war’s a Premiere. Wia ea si gschlogn hod? Dazua schbada mehr.
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Oiwei a besondera Hischauger: de Gspanne. Fotos: Innpuls.me
Des Weda häd gar ned bessa sei könna. Da typisch blau-woasse boarische Himme liaferte de perfekte Kulisse fia den Wiesneinzug. ’s war scho ganz schee warm – und darum warn beim Zuajubeln des Festzugs de Plätze im Schatdn besonders beghrt.
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Rosenheims Obabiagamoasda Abuzar Erdogan und Rosenheims Landrod Otto Lederer bei ihra Fahrt zua Loretowiesn.
Punkt 11 Uah startete da Festzug dann am Rosenheima Bohnhof, ogführt vo da berittane Polizei. Von do aus zog er duach de Innenstod Richtung Loretowiesn. An da Streckn warteten bereits Tausende Schaulustige auf den großen Moment und ließen si de Gelegenheit ned entgeh, den Auftakt zur fünften Joareszeid hautnah mitzuealebn.
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
De Vorfreid auf die Wiesn 2026 ist grous beim Heabstfestoazug.
A besondera Blickfang warn wia oiwei de festlich gschmückdn Gspanne. De Ehrengäste, darunta nebn Rosenheims Obabiagamoasda Abuzar Erdogan aa Rosenheims Landrod Otto Lederer, wurdn ebenfois middls Kutschn zum Heabsdfest gbracht.
Und am End des Festzugs reihte si da Grousteil da Schaulustign hita am Zuag a. Gemeinsam ging ’s dann auf des Festglände, wo de offizielle Eaöffnung auf de Ehrengäste und de Wiesnbesucha wartete.

Noch den Eaöffnungsredn beim Glückshofn wurde de Wiesn dann mid drei Böllerschüssn offiziell eaöffnet. Bis dann de easdn Maß Bier ausgschenkt wern konndn, dauate ’s aba no a Weilchn.

Drei Schläg beim Landrod – fünf und a weng mehr beim Obabiagamoasda

Landrod Otto Lederer hod in dem Joar im Flötzinga Festzelt ogzapt. Drei Schläg brauchte ea, bis da Gerstensaft floss. Wia bereits im vagangane Joar a saubere Leistung. Ea hod damit aba natürlich aa scho a bisserl a Routine.
Sichtlich nervösa war dogegn Rosenheims Obabiagamoasda Abuzar Erdogan, ois ea in da Auerbräu-Festhoie eintrof. „Ich bin jetzt schon etwas angespannt“, gab er offen zu.

O`zapft is! Fünf Schläg und no a weng mehr hod Rosenheims Obabiagamoasda Abuzar Erdogan dafia gbraucht. Des is da Videobeweis.😉🍺
Allzu große Sorgen musste aba aa er si ned macha. Schließlich hod ea im Vorfeld scho geübt, wia ’s Anzapfn am bestn gelingt. Fünf Schläg und dann no a paar „Sicherheitsschläge“, wia ’s da Peter Kirmaier, da des Anzapfn moderiert hod, formulierte, warn schließlich nötig. Érdogan nahm ’s gelassen: „Der Landkreis darf in einigen Dingen auch besser sein als die Stadt“, schmunzelte ea.

Während de Prominenz, darunta aa Rosenheims Zwoata Biagamoasda Daniel Artmann, Rosenheims Dritte Biagameisterin Gabriele Leicht, Rosenheims Bundesdogsobgordnete Daniela Ludwig und a baar Rosenheima Stodrate, gemeinsam mid da Miss Heabsdfest 2026 Katharina Schattenhofer und da boarischn Bierkiniin auf a friedliche Wiesn 2026 ostießn, fing fia de Bedeanunga de Arbad east so richtig an.

Da Wiesneinzug hod de Teilnehma dann doch ganz schee durstig und hungrig gmacht.

De Wiesn füllt si

Da easte Oschduam auf des Rosenheima Heabsdfest war bereits kuaz noch da offizielln Eaöffnung enorm. Stäienweise war in da Mitdogszeid kaum mehr a Duachkomma.
Auf da Loretowiesn herrschte reges Treibn, de Zelte fülltn si und fia vui Rosenheima war klar: De fünfte Joareszeid is wieder do.

Fia olle, de ned seibsd dabei sei konndn oda woidn – hom mia do vui Impressiona vom Wiesneinzug und vom Auftakt zum Rosenheima Heabsdfest: 

Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Rosenheimer Herbstfest Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Rosenheimer Herbstfest Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Rosenheimer Herbstfest Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
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Rosenheimer Herbstfest Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest 2026
Rosenheimer Herbstfest Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest 2026. Foto: Innpuls.me
Rosenheimer Herbstfest Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest 2026. Prost.
Herbstfest 2026
Kabelbrand in Baucontainer in Rosenheim

Kabelbrand in Baucontainer in Rosenheim

Rosenheim – Starker Rauch aus einem Baucontainer in der Traberhofstraße hat am Freitagabend (28. August) einen Einsatz von Feuerwehr und Rettungskräften ausgelöst. Nach Angaben der Polizeiinspektion Rosenheim gingen gegen 22.45 Uhr entsprechende Notrufe ein.

Im Inneren des Containers wurde, nach den Angaben der Polizei, ein Kabelbrand festgestellt. Die Ursache dafür ist bislang unbekannt. Durch den Brand wurde der Container verraucht. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 4.000 Euro.
Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand schließt die Polizei ein Fremdverschulden aus.
(Quelle: Pressemitteilung Polizei Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Kaffkiez spielt spontanes Konzert vor rund 1.000 Besucher in Rosenheim

Kaffkiez spielt spontanes Konzert vor rund 1.000 Besucher in Rosenheim

Rosenheim – Über 1.000 Menschen kamen am Freitagabend (28. August) zu einem spontanen Konzert der Rosenheimer Band Kaffkiez auf dem Max-Josefs-Platz. Der Auftritt begann um 19 Uhr und endete gegen 20 Uhr. Anlass für das kurzfristig organisierte Konzert war eine Diskussion um den städtischen Kulturförderpreis, den Kaffkiez im Oktober erhalten soll.

Konzert Kaffkiez Ende August auf dem Max-Josefs-Platz. Foto: Josefa Saudhammer

Gut 1000 Besucher waren bei dem spontanen Konzert auf dem Max-Josefs-Platz mit dabei. Fotos: Copyright Josefa Staudhammer

Der Kulturförderpreis der Stadt Rosenheim ist mit 2.500 Euro dotiert. Die Stadt begründet die Auswahl von Kaffkiez unter anderem mit dem Engagement der Musiker. So engagieren sich die Bandmitglieder als Paten für das Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ am Rosenheimer Karolinengymnasium.

AfD kritisiert Vergabe des Kulturpreises

Gegen die Vergabe des Preises hatte sich die AfD-Stadtratsfraktion ausgesprochen. In einer Pressemitteilung vom 25. August kritisierte die Fraktion die politische Positionierung der Band. Aus Sicht der AfD sei diese mit dem verbindenden Charakter eines städtischen Kulturpreises nicht vereinbar.

AfD-Stadträtin Martina Kranich, die die Fraktion im Kulturausschuss vertritt, erklärte dazu: „Eine Stadt wie Rosenheim lebt vom demokratischen Pluralismus und dem friedlichen Diskurs. Eine Band, die öffentlich dazu aufruft, Andersdenkende gesellschaftlich auszugrenzen und den moralischen Zeigefinger gegen die eigene Heimat und gegen die ländliche Bevölkerung erhebt, hat aus unserer Sicht keinen Anspruch auf einen Kulturpreis.“ Die AfD-Fraktion kündigte an, sich gegen eine aus ihrer Sicht mögliche Instrumentalisierung von Kunst und Kultur einzusetzen.

Kaffkiez kündigt spontanen Auftritt an

Kaffkiez reagierte auf die Kritik mit Beiträgen in den sozialen Medien. Die Band schrieb unter anderem: „Es versteht sich für uns von selbst, dass wir eine Verantwortung haben, uns gegen Rechtsextremismus zu äußern.“ Anschließend kündigten die Musiker den spontanen Auftritt auf dem Max-Josefs-Platz an. In einem Beitrag vor dem Konzert hieß es: „Die AfD will uns den Förderpreis der Stadt Rosenheim absprechen. Mehr Infos in unserem letzten Post. Bis später, Rosenheim.“

Am Freitagabend füllte sich daraufhin der Platz in der Innenstadt. Rund 1.000 Besucher kamen, um die Band zu sehen. Kaffkiez spielte mehrere Songs aus dem eigenen Repertoire. Das Konzert verlief friedlich, die Stimmung unter den Besuchern war ausgelassen. Auch Rosenheims Oberbürgermeister Abuzar Erdogan war vor Ort. Auf veröffentlichten Fotos und Videos vom Konzert ist er im Bereich vor der Bühne zu sehen.

Während des Auftritts nahm die Band erneut Bezug auf die vorausgegangene Diskussion. Unter anderem veröffentlichte Kaffkiez die Aussagen „In Rosenheim bleibt Liebe stärker als Hass“ und „Kultur und Kunst soll verbinden, und nicht spalten“.

2.500 Euro aus der Bandkasse

Der Auftritt war als kostenloses Konzert angekündigt. Gleichzeitig wurde vor Ort um Spenden gebeten. Während des Konzerts wurde ein Hut herumgereicht. Die Einnahmen des Abends sollen nach Angaben der Band dem Stadtjugendring Rosenheim für dessen Jugendarbeit zugutekommen.
Darüber hinaus will Kaffkiez 2.500 Euro aus der eigenen Bandkasse spenden. Der Betrag entspricht damit genau der Höhe des städtischen Kulturförderpreises.

Nach dem Ende des Konzerts blieben viele Besucher noch auf dem Max-Josefs-Platz. Zahlreiche Fans nutzten die Gelegenheit für Selfies mit den Bandmitgliedern. Die Musiker nahmen sich auch Zeit für Gespräche mit den Besuchern.

Von „Maybe“ zu Kaffkiez

Die Verbindung der Musiker zum Rosenheimer Stadtjugendring reicht bis in die Anfangszeit der Band zurück. Johannes Gottwald und Johannes Eisner gründeten die Gruppe 2012 zunächst unter dem Namen „Maybe“ als Crossover-Coverband. Zu den frühen Auftrittsorten gehörte auch das Turmcafé des Stadtjugendrings. Im Jahr 2020 entwickelte sich die Gruppe musikalisch neu. Aus der Coverband wurden eigene deutschsprachige Indie-Rock-Songs, gleichzeitig erfolgte die Umbenennung in Kaffkiez. Heute tritt die Band auch überregional auf und erreicht über ihre sozialen Medien ein großes Publikum.

Nach dem Konzert wandte sich Kaffkiez erneut an die eigenen Anhänger. „Rosenheim, wir hoffen, wir haben euch heute ein bißchen stolz gemacht“, schrieb die Band auf Sozial Media.  Der Kulturförderpreis der Stadt Rosenheim soll im Oktober verliehen werden.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Fotomontage Josefa Staudhammer)

Wiesn-Notizen: Vor dem Start wurde schon angestoßen

Wiesn-Notizen: Vor dem Start wurde schon angestoßen

Rosenheim – Bevor das Rosenheimer Herbstfest am heutigen Samstag (29. August) offiziell beginnt, wurde am Freitagabend (28. August) bereits in den beiden großen Bierzelten auf der Loretowiese angestoßen. Sowohl in der AuerBräu Festhalle als auch im Flötzinger Festzelt fand die traditionelle Bierprobe statt.

Damit war die Loretowiese am Abend vor dem offiziellen Festbeginn schon gut auf die kommenden Festtage eingestimmt. Während draußen viele Besucher bereits eine erste Runde über das Gelände drehten und einen Blick auf Fahrgeschäfte und Buden warfen, trafen sich in den Festzelten Mitarbeiter, Helfer und Verantwortliche zur Bierprobe.

Prost auf eine friedliche Wiesn 2026 hießt es gestern bei Auerbräu im Johann Auer. Foto: Copyright Auerbräu

Prost auf eine friedliche Wiesn 2026! Mit der traditionellen Bierprobe fand die Generalprobe im Johann Auer statt. Fotos: Copyright Auerbräu

Bierprobe als Auftakt hinter den Kulissen

In der AuerBräu Festhalle wurde dabei das diesjährige Herbstfest-Märzen verkostet. Die Bierprobe ist traditionell auch ein Dankeschön an die Mitarbeiter, Partner und Dienstleister, die in den vergangenen Wochen an den Vorbereitungen für das Herbstfest beteiligt waren.

Für den 1. Braumeister und Betriebsleiter Josef Kronast war der Abend dabei ein besonderer Termin. Genau ein Jahr zuvor hatte er seine erste Bierprobe in Rosenheim als künftiger Mitarbeiter von AuerBräu erlebt. Inzwischen hat er den gesamten Jahresablauf der Brauerei und auch die Vorbereitung des Herbstfest-Märzens begleitet. „Diesen Freitag zur Bierprobe ist es genau ein Jahr her, dass ich Mitglied der Auerbräu Familie bin. Damals noch als stiller Zuhörer, 3 Tage vor meinem ersten offiziellen Arbeitstag in Rosenheim. Ich habe mich sofort super aufgenommen gefühlt und das hat sich in dem einen Jahr mehr als bestätigt. Jetzt habe ich einen ganzen Jahresablauf durchlebt, natürlich auch die Planungen für das Herbstfestmärzen. Vom Rohstoffeinkauf über Sudplanung damit das Bier zum Herbstfest perfekt ist. Gerade eben haben wir die Lagertanks verkostet und ich kann euch sagen, es wird wieder ein wahrer Trinkgenuss werden. In diesem Sinne auf ein schönes und friedliches Herbstfest“, fasst Josef Kronast zusammen.

Auch auf dem Festgelände liefen am Freitag die letzten Vorbereitungen. Licht und Musik wurden getestet, Biertischabstände kontrolliert und Sicherheitswege überprüft und freigegeben.

In der AuerBräu Festhalle gibt es in diesem Jahr mit der Hopfengasse und der Festbühne neue Bereiche. „In den letzten Wochen hat das Aufbau-Team einen super Job gemacht – von Elektrik bis Deko, von Küche bis Schänke haben alle Gewerke Hand in Hand daran gearbeitet, dass wir uns auch dieses Jahr von unserer besten Seite präsentieren können. Inklusive der neuen Hopfengasse und unserer Festbühne. Jetzt freuen wir uns einfach, wenn es losgeht und wir mit unseren Gästen anstoßen können“, erklärt Michael Hinterseer.

Für Festwirt Werner Heinrichsberger ist mit der Bierprobe die letzte Phase der Vorbereitung abgeschlossen: „Mit der Bierprobe fällt für uns endgültig die letzte Anspannung ab. In den vergangenen Wochen wurde mit viel Leidenschaft und Herzblut gearbeitet, damit sich unsere Gäste vom ersten Festtag an wohlfühlen. Besonders stolz sind wir darauf, Bewährtes mit neuen Akzenten wie der Hopfengasse und der Festbühne zu verbinden. Jetzt ist alles vorbereitet und wir freuen uns auf ein stimmungsvolles Herbstfest 2026“, so Heinrichsberger.

Heute wird aus dem Vorabend endgültig der offizielle Wiesnauftakt: Um 11 Uhr setzt sich der traditionelle Festeinzug in Richtung Loretowiese in Bewegung. Danach beginnt das Rosenheimer Herbstfest 2026.
(Quelle: Pressemitteilun Auerbräu / Beitragsbild, Foto: Copyright Auerbräu)

Ruhe vor dem Sturm? Auf der Loretowiese war am Freitagabend schon einiges los

Ruhe vor dem Sturm? Auf der Loretowiese war am Freitagabend schon einiges los

Rosenheim – Offiziell beginnt das Rosenheimer Herbstfest erst am heutigen Samstag (29. August) mit dem traditionellen Festeinzug. Doch schon am Vorabend war auf der Loretowiese deutlich zu spüren: Die Wiesn ist zurück. Ganz so ruhig wie bei der sprichwörtlichen Ruhe vor dem Sturm ging es am Freitagabend (28. August) jedenfalls nicht mehr zu.

Rundgang auf dem Rosenheimer Herbstfest vor dem offiziellen Start 2026. Fotos: Josefa Staudhammer

Was ist neu? Was ist wieder mit dabei? Viele Rosenheimer drehten bereits am gestrigen Freitagabend eine erste Runde über das Festgelände. Fotos: Copyright Josefa Staudhammer

Viele Rosenheimer nutzten den Abend, um schon einmal eine Runde über das Festgelände zu drehen. Schließlich gehört es für viele einfach dazu, vor dem offiziellen Start zu schauen, was sich in diesem Jahr verändert hat, welche Fahrgeschäfte wieder dabei sind und ob auch die liebgewonnenen Buden und Schausteller ihren gewohnten Platz gefunden haben.
Dabei ist dieser Vorabend für viele auch eine Gelegenheit, die Wiesn noch etwas entspannter zu erleben. Noch sind die großen Besucherströme des ersten Festtages nicht unterwegs, und trotzdem herrscht auf der Loretowiese bereits spürbar Vorfreude.

Rundgang vor dem offiziellen Start auf dem Rosenheimer Herbstfest 2026. Fotos: Josefa Staudhammer

Am gestrigen Freitagabend sah die Geisterbahn noch relativ friedlich aus  Aber das wird sich heute ändern. 👻

Bierprobe als interner Wiesnauftakt

Ganz ohne Wiesnstimmung blieb es am Freitagabend übrigens auch in den beiden Bierhochburgen nicht. Sowohl im Flötzinger Festzelt als auch in der Auerbräu-Festhalle wurde zur Bierprobe geladen (Bericht dazu hier).

Bei Musik, Bier und guter Stimmung wurde damit bereits ein kleiner interner Wiesnauftakt gefeiert. Für die Wirte, Mitarbeiter und geladenen Gäste war es quasi die Generalprobe, bevor am Samstag die ersten offiziellen Besucher kommen.
Und die müssen nicht mehr lange warten: Heute um 11 Uhr setzt sich der traditionelle Festeinzug vom Bahnhof in Richtung Loretowiese in Bewegung. Danach beginnt das Rosenheimer Herbstfest 2026 offiziell – und aus dem kleinen Vorgeschmack vom Freitag wird die Wiesn für alle.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Josefa Staudhammer)