Drei Männer nach Randale und Diebstahl in Rosenheim festgenommen

Drei Männer nach Randale und Diebstahl in Rosenheim festgenommen

Rosenheim – Drei Männer aus Polen stehen nach einem Vorfall in der Ebersberger Straße in Rosenheim im Verdacht, einen Briefkasten beschädigt und anschließend Wein aus dem Außenlager eines Supermarktes gestohlen zu haben. Die Polizei traf das Trio in der Nacht auf Montag (24. August) vor Ort an.

Nach Angaben der Polizei waren die drei Männer im Alter von 22, 23 und 28 Jahren gegen 23.30 Uhr in der Ebersberger Straße unterwegs. An einem Anwesen sollen sie einen Briefkasten herausgerissen und das Gehäuse auf dem Boden herumgeworfen haben.
Anschließend ging das Trio zu einem Supermarkt. Dort soll der 23-Jährige, nach den Angaben der Polizei, über einen Zaun des Außenlagers geklettert sein. Seine beiden Begleiter halfen ihm nach Polizeiangaben dabei und standen vermutlich Schmiere.

Briefkasten beschädigt, Wein gestohlen

Aus dem vergitterten Außenlager soll der 23-Jährige drei Flaschen Wein im Wert von rund 15 Euro genommen haben. Die alarmierte Polizei traf die drei Männer noch vor Ort an. Bei allen drei wurden laut Polizei Atemalkoholwerte von rund 1,5 Promille festgestellt.

Gegen die drei Männer wurden Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung und Diebstahls eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsgbild: Symbolfoto re)

Punkteteilung: TSV 1860 Rosenheim spielt 0:0 gegen Gundelfingen

Punkteteilung: TSV 1860 Rosenheim spielt 0:0 gegen Gundelfingen

Rosenheim / Landkreis Rosenheim – Die erste Mannschaft der Fußballer des TSV 1860 Rosenheim hat sich am Samstagnachmittag (22. August) im heimischen Beck & Fraundienst-Stadion mit einem 0:0 vom FC 1920 Gundelfingen getrennt. In einer intensiven und über weite Strecken ausgeglichenen Bayernliga-Partie blieben beide Teams ohne Treffer.

In der Anfangsphase hatten beide Mannschaften Möglichkeiten zur Führung. Für die Gäste wurde es nach einem Abschluss gefährlich, doch TSV-1860-Torwart Simon Stein parierte in höchster Not per Fuß und klärte zur Ecke.
Die beste Rosenheimer Chance der ersten Halbzeit hatte Michael Summerer in der 20. Minute. Nach einem gewonnenen Eins-gegen-eins kam er aus halblinker Position zum Abschluss, setzte den Ball aber knapp neben den Pfosten. Anschließend standen beide Abwehrreihen kompakt, sodass bis zur Pause kaum noch gefährliche Torchancen entstanden.

Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Rosenheimer mehr Spielanteile und hatten etwas mehr Ballbesitz. Deniz Ünal kam auf der linken Seite zweimal zu guten Abschlussmöglichkeiten. Ein direkter Freistoß von Noah Markulin blieb an der Strafraumgrenze in der Gundelfinger Mauer hängen. Auch die Gäste konnten im weiteren Spielverlauf keine zwingenden Torchancen mehr herausspielen. So blieb es bis zum Schlusspfiff beim torlosen Remis. Für den TSV 1860 Rosenheim war es damit eine leistungsgerechte Punkteteilung.
(Quelle: Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim / Beitragsbild: TSV 1860 Rosenheim)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Dienstag, 25. August – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass die berühmten Moai auf der Osterinsel nicht nur aus den sichtbaren Köpfen und Oberkörpern bestehen?
Viele der Statuen besitzen unter der Erde noch einen großen Teil ihres Körpers.
Was auf Fotos wie ein riesiger Kopf aussieht, ist tatsächlich nur ein Teil der gesamten Statue.

Manchmal kann ein anderer Blickwinkel deine ganze Geschichte verändern.

Wir wünschen Dir einen staunenden Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Copyright Josefa Staudhammer)

Kasperl und die Räuber: Theater für Kinder in Amerang

Kasperl und die Räuber: Theater für Kinder in Amerang

Amerang / Landkreis Rosenheim – Kasperl und Seppl bekommen es mit einem Räuber, einer Hexe und einem ungewöhnlichen Polizisten zu tun: Am Sonntag, 30. August 2026, gastiert „Dr. Döblingers geschmackvolles Kasperltheater“ im Freilichtmuseum Amerang. Beginn ist um 14.30 Uhr.

Auf dem Programm steht das Stück „Kasperl und die Räuber oder Polizisten küsst man nicht“. Darin geraten Kasperl und Seppl beim Heidelbeerenpflücken in ein Abenteuer. Der Räuber Wilderich stiehlt ihren Korb. Die beiden können ihn jedoch fangen. Dabei stellt sich heraus, dass Wilderich kein besonders gefährlicher Räuber ist. Er ist schüchtern und unerfahren und zweifelt offenbar an seiner Berufswahl.

Wachtmeister Wirsing wird zum Schnittlauch

Unterdessen ist Wachtmeister Wirsing auf Räuberjagd. Doch die Hexe Strudlhofer verwandelt ihn kurzerhand in einen Schnittlauch. Nun müssen Kasperl und Wilderich zusammenarbeiten, um den Polizisten zu retten.
Das Kasperltheater richtet sich an Kinder und Erwachsene. Karten können per E-Mail an museum@flm-amerang.de oder telefonisch unter 08075/915090 reserviert werden.

Der Eintritt für das Kasperltheater kostet für Erwachsene 8 Euro zuzüglich Museumseintritt, Kinder ab 4 Jahren zahlen 4 Euro zuzüglich Museumseintritt.

Termin: Sonntag, 30. August 2026, 14.30 Uhr
Ort: Freilichtmuseum Amerang, Amerang
Kartenreservierung: museum@flm-amerang.de oder 08075/915090
(Quelle: Pressemitteilung Freilichtmuseum Amerang / Beitragsbild: Copyright Doctor Döblingers geschmackvolles Kasperltheater, Josef Josef Parzefall und Richard Oehmann)

Pflegestützpunkt Rosenheim feiert fünfjähriges Bestehen

Pflegestützpunkt Rosenheim feiert fünfjähriges Bestehen

Rosenheim – Der Pflegestützpunkt von Stadt und Landkreis Rosenheim besteht seit fünf Jahren. Zum Jubiläum findet am Donnerstag, 1. Oktober 2026, ein Präventionskabarett mit dem Titel „Ned mit mir!“ statt. Kabarettist Tom Bauer und die Rosenheimer Polizei informieren dabei über Betrugsmaschen, die sich gezielt gegen ältere Menschen richten.

Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr im Gasthaus Höhensteiger. Der Eintritt ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Bei „Ned mit mir!“ werden unter anderem Betrugsfälle wie Schockanrufe und der sogenannte Enkeltrick thematisiert. Tom Bauer verbindet dabei Musik und komödiantische Alltagsszenen mit Informationen der Polizei. Ziel ist es, ältere Menschen für mögliche Betrugsversuche zu sensibilisieren und ihnen Hinweise zum richtigen Verhalten zu geben.

Der Nachmittag soll nach Angaben des Pflegestützpunkts Unterhaltung und Prävention miteinander verbinden. Die Veranstaltung wird auch vom Seniorenbeirat der Stadt Rosenheim und den Seniorenbeauftragten des Landkreises Rosenheim empfohlen.

Veranstaltung: „Ned mit mir!“ mit Tom Bauer und der Rosenheimer Polizei
Termin: Donnerstag, 1. Oktober 2026, 14 Uhr
Ort: Gasthaus Höhensteiger, Rosenheim
Eintritt: kostenlos
Anmeldung: nicht erforderlich
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Tom Bauer)

BIHK: Wetterlagen können für Unternehmen zum Geschäftsrisiko werden

BIHK: Wetterlagen können für Unternehmen zum Geschäftsrisiko werden

München / Bayern – Auswirkungen von Hitze, Trockenheit, Starkregen und Überschwemmungen können nach Einschätzung des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags (BIHK) auch Unternehmen zunehmend vor Herausforderungen stellen. BIHK-Hauptgeschäftsführer Manfred Gößl verweist dabei insbesondere auf mögliche Folgen für Infrastruktur, Lieferketten und Kosten.

Gößl bezieht sich auf Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), wonach sich die Folgekosten des Klimawandels für die bayerische Wirtschaft in den kommenden 30 Jahren auf mehr als 100 Milliarden Euro summieren könnten. Wirtschaftsforschungsinstitute gehen demnach außerdem davon aus, dass der volkswirtschaftliche Schaden durch Hitzetage in Bayern im Vergleich der Bundesländer besonders hoch ausfallen könnte.
„Die größten Mehrkosten durch Extremwetter entstehen der Wirtschaft durch Schäden oder Beeinträchtigungen an der Infrastruktur und das bekommen die Unternehmen dann vor allem in ihren Lieferketten zu spüren. Die Folgen sind weniger Angebot und steigende Kosten“, warnt Gößl.

Folgen für Lieferketten und Infrastruktur

Als Beispiele nennt der BIHK-Chef verschiedene Auswirkungen auf den Wirtschaftsverkehr: Niedrigwasser könne Transporte auf Wasserwegen erschweren und verzögern. Waldbrände könnten Zulieferungen beeinträchtigen. Längere Hitzeperioden könnten Straßen und Bahngleise beschädigen. Auch Überschwemmungen und Erdrutsche nach Starkregen könnten Folgen für Unternehmen haben. „Langhaltendes Niedrigwasser erschwert und verzögert den Transport auf den Wasserwegen, großflächige Waldbrände in Europa machen Zulieferungen teilweise unmöglich, tagelange Hitze wie in den vergangenen Wochen beschädigt Straßen und Bahngleise. Überflutungen und Erdrutsche nach Starkregen sind das andere Extrem. Die Folgen zeigen sich nicht nur in der bayerischen Landwirtschaft, sondern wirken sich auch branchenübergreifend auf die Lebensadern der ganzen Wirtschaft im Freistaat aus. Im schlimmsten Fall sind Existenzen gefährdet, in jedem Fall die Unternehmensgewinne und damit die staatlichen Steuereinnahmen.“

Der BIHK empfiehlt Unternehmen, mögliche Auswirkungen auf Produktion, Beschaffung und Transporte zu prüfen und entsprechende Notfallszenarien zu entwickeln. „Einerseits geht es darum, die Beschäftigten vor gesundheitlichen Schäden beispielweise durch Hitze zu schützen“, macht Gößl deutlich. „Darüber hinaus sollten die Betriebe die Folgen von Extremwetter-Ereignissen für die eigene Produktion, Beschaffung und Transporte einschätzen und Szenarien für den Notfall aufstellen.“

BIHK fordert mehr Maßnahmen zur Anpassung

Die bayerischen Industrie- und Handelskammern sprechen sich nach eigenen Angaben für kurz- und mittelfristige Maßnahmen zur Anpassung an veränderte Wetterbedingungen aus. Dazu zählen sie unter anderem Begrünung, eine ausreichende Wasserversorgung und Hochwasserschutz. Die Maßnahmen sollten aus Sicht des BIHK vor allem auf kommunaler Ebene mit Unterstützung von Bund und Freistaat umgesetzt werden.
Gleichzeitig äußert sich der BIHK kritisch zu kommunalen Sonderzielen bei der Verringerung von Treibhausgasemissionen. Nach Ansicht des Verbands sollten Maßnahmen zum Klimaschutz vor allem auf internationaler und europäischer Ebene ansetzen.

„Die bayerische Wirtschaft steht zum Klimaschutz. Der Ausstoß von Treibhausgasen ist ein globales Thema, das vor allem auf internationaler und europäischer Ebene angegangen werden muss. Mit dem EU-Emissionshandel existiert seit 2005 ein wirksames und zugleich effizientes Instrument, das den Treibhausgas-Ausstoß in den erfassten Sektoren in der EU seither um rund die Hälfte abgesenkt hat. Nationale oder gar lokale Sonderregeln und Sondertermine, fehlende Technologieoffenheit sowie komplexe Förderbedingungen machen hingegen Klimaschutz unnötig teuer, belasten die heimischen Wirtschaft zusätzlich, treiben die Abwanderung energieintensiver Industrien ins Ausland voran und untergraben letztlich die Akzeptanz für Klimaschutz in Deutschland und Europa“, mahnt BIHK-Chef Gößl.
(Quelle: Pressemitteilung BIHK / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Nach Biberbiss am Waldsee: Petition gegen Entnahme gestartet

Nach Biberbiss am Waldsee: Petition gegen Entnahme gestartet

Schechen / Landkreis Rosenheim – Nach dem Biss eines Bibers an einem Schwimmer im Waldsee bei Schechen (Landkreis Rosenheim) regt sich Widerstand gegen den Antrag der Gemeinde, das Tier entnehmen zu lassen. Eine auf Change.org gestartete Petition fordert, auf die Entnahme zu verzichten und stattdessen Maßnahmen für ein konfliktfreies Miteinander von Mensch und Biber umzusetzen. 593 Menschen haben die Petition inzwischen unterschrieben (Stand: Montag, 24. August). Sie wurde 356-mal geteilt.

Der Vorfall ereignete sich am Montag (17. August) gegen 7 Uhr. Ein Schwimmer war im Waldsee von einem Biber in die Hand gebissen worden und musste anschließend im Klinikum Rosenheim behandelt werden. Nach Angaben des Landratsamtes handelt es sich um den ersten bekannten Vorfall dieser Art im Landkreis Rosenheim (wir berichteten).
Noch am selben Tag wurde der Waldsee von Vertretern der Gemeinde Schechen und einem Biberberater begutachtet. Nach Einschätzung des Biberberaters könnte das Tier seine Biberburg oder seinen Nachwuchs verteidigt haben. Seit Mittwoch (19. August) weisen Hinweisschilder am Waldsee die Badegäste darauf hin, Abstand zu den Bibern und ihrer Burg zu halten.

Was mit „Entnahme“ gemeint ist

Die Gemeinde Schechen hat beim Landratsamt Rosenheim die Entnahme des Bibers beantragt. Hinter dem Begriff „Entnahme“ verbirgt sich in diesem Zusammenhang allerdings nicht einfach eine Umsiedlung des Tieres. Im Rahmen des bayerischen Bibermanagements bezeichnet eine genehmigte Entnahme die Tötung eines Bibers.

Dafür ist eine entsprechende naturschutzrechtliche Ausnahme erforderlich. Ob eine solche Ausnahme für den Biber am Waldsee erteilt wird, ist derzeit noch offen. Die untere Naturschutzbehörde prüft den Antrag. Weil der Waldsee im FFH-Gebiet „Innauen und Leitenwälder“ liegt, wird im weiteren Verfahren auch die höhere Naturschutzbehörde bei der Regierung von Oberbayern beteiligt.

Petition fordert Verzicht auf Entnahme

Die Initiatoren der Petition stellen die beantragte Tötung des Bibers infrage. Die Verletzung des Schwimmers müsse ernst genommen werden. Gleichzeitig müsse der Vorfall sachlich eingeordnet werden, bevor über die Entfernung des Tieres entschieden werde.
Ein Biber sei ein Wildtier und verteidige insbesondere seine Burg und seine Jungtiere. Nach Einschätzung der Initiatoren bestehe deshalb die Möglichkeit, dass das Tier auf eine unmittelbare Annäherung an seinen Rückzugsort oder seinen Nachwuchs reagiert habe.

Auch der Biberberater, der den Waldsee nach dem Vorfall gemeinsam mit Vertretern der Gemeinde begutachtete, hatte vermutet, dass der Biber seine Burg oder seinen Nachwuchs verteidigen wollte.
Aus Sicht der Petition sollte der Vorfall deshalb vor allem Anlass für bessere Aufklärung und Prävention sein. Die Verantwortung, ausreichend Abstand zu Wildtieren und ihren Rückzugsorten zu halten, liege beim Menschen.

Mehr Hinweise und Schutzbereiche gefordert

Die Petition stellt außerdem infrage, ob die Tötung eines einzelnen Bibers den Konflikt am Waldsee dauerhaft lösen würde. Der See biete geeignete Lebensbedingungen für Biber. Ein frei werdendes Revier könne deshalb grundsätzlich von einem anderen Biber besiedelt werden.
Gefordert werden deshalb unter anderem deutlichere Hinweise auf die Anwesenheit von Bibern, die Kennzeichnung beziehungsweise Absicherung sensibler Bereiche und eine verständliche Information der Badegäste über das Verhalten der Tiere.

Auch ein langfristiges Konzept für das Zusammenleben von Mensch und Biber am Waldsee wird gefordert. Je nach Situation könnten dabei räumliche oder zeitliche Schutzmaßnahmen sinnvoll sein.

Waldsee liegt in geschütztem Gebiet

In der Petition wird zudem auf die ökologische Bedeutung des Bibers und des Waldsees hingewiesen. Der Waldsee liegt im FFH-Gebiet „Innauen und Leitenwälder“ und damit in einem Gebiet des europäischen Schutzgebietsnetzes Natura 2000.
Nach Angaben des Landratsamtes dient das FFH-Gebiet als Wanderkorridor für Tier- und Pflanzenarten zwischen Alpen und Donau. Bei der Entscheidung über den Antrag der Gemeinde müssen deshalb sowohl die Sicherheit der Badegäste als auch der Schutz des Lebensraums berücksichtigt werden.

Die Petition fordert das Landratsamt Rosenheim und die Regierung von Oberbayern auf, von der Entnahme abzusehen und stattdessen gemeinsam mit Fachleuten nach Lösungen zu suchen. „Wir haben die Möglichkeit, unsere Nutzung an die Natur anzupassen. Diese Verantwortung sollten wir wahrnehmen“, heißt es abschließend in der Petition.

Hier geht es zur Petition: 

Die Zahl der Unterstützer kann sich laufend verändern. Zum Stand Montag (24. August) hatte die Petition 593 Unterschriften und war 356-mal geteilt.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Frühchenfest bei RoMed: Wiedersehen nach zehn Jahren

Frühchenfest bei RoMed: Wiedersehen nach zehn Jahren

Rosenheim – Vor zehn Jahren waren viele der Kinder noch so klein, dass sie in eine Handfläche passten. Beim Frühchenfest am RoMed Klinikum Rosenheim trafen sie nun wieder auf die Menschen, die sie und ihre Familien damals begleitet haben. Mehr als 250 ehemalige Frühgeborene, Eltern, Geschwister und Angehörige sowie Mitarbeitende des Perinatalzentrums kamen zu dem Fest.

Viele der ehemaligen Frühgeborenen wogen bei ihrer Geburt weniger als 1.250 Gramm und verbrachten Wochen oder Monate auf der neonatologischen Station. Beim Wiedersehen wurde gemeinsam gelacht, gespielt und erzählt.

Rund 2.000 Frühgeborene in zehn Jahren

Nach zehn Jahren Pause wurde mit dem Fest eine Tradition des RoMed Klinikums wieder aufgenommen. Für die Mitarbeitenden des Perinatalzentrums war es auch eine Gelegenheit zu sehen, wie sich die ehemaligen Patienten entwickelt haben.
„An unserem Perinatalzentrum geben wir rund um die Uhr alles dafür, unsere kleinsten Patientinnen und Patienten bestmöglich zu versorgen. Beim Frühchenfest erfahren wir, was aus diesen Kindern geworden ist und dürfen erleben, wie sehr sich dieser gemeinsame Einsatz gelohnt hat“, sagt PD Dr. Hendrik Jünger, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin.

In den vergangenen zehn Jahren wurden nach Angaben der RoMed Kliniken rund 2.000 Frühgeborene am Perinatalzentrum in Rosenheim versorgt. Heute kommen dort jährlich etwa 200 Kinder vor der 37. Schwangerschaftswoche zur Welt. Mehr als 30 von ihnen wiegen bei der Geburt weniger als 1.250 Gramm.

Das zertifizierte Perinatalzentrum hat sich in dieser Zeit weiterentwickelt. Gemessen an der Zahl der versorgten Frühgeborenen ist es heute nach Angaben der RoMed Kliniken das größte Level-1-Zentrum in Südostbayern.

Eltern werden stärker eingebunden

Auch bei der Versorgung hat sich in den vergangenen Jahren einiges verändert. Neue Konzepte sollen eine möglichst schonende Behandlung ermöglichen und gleichzeitig die Eltern eng einbinden. Dazu gehört unter anderem die Elternoase am Klinikum, die Müttern und Vätern während der Behandlung ihres Kindes Raum für Nähe bietet.
„Wenn ein Kind zu früh geboren wird, beginnt für die Eltern eine völlig unerwartete Zeit. Umso wichtiger ist es, dass Geburtshilfe und Kinderklinik von Anfang an eng zusammenarbeiten und die Familien gemeinsam begleiten“, sagt PD Dr. Andreas Schnelzer, Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe.

Beim Frühchenfest konnten die Familien die damalige schwierige Zeit aus einer anderen Perspektive betrachten. Für viele verbindet sich die Erinnerung an die Frühgeburt inzwischen auch mit den positiven Erfahrungen und den Menschen, die sie damals begleitet haben. Für die Kinder gab es unter anderem eine Hüpfburg, Kinderschminken, ein Teddybärenkrankenhaus und eine Button-Maschine. Die Mitarbeitenden hatten außerdem einen „Lebensbaum“ gestaltet. An dessen Ästen standen die Namen und Geburtsgewichte ehemaliger Frühgeborener, ergänzt durch deren Fingerabdrücke.
Organisiert wurde das Fest von einem dreiköpfigen Team und zahlreichen weiteren Mitarbeitenden. Unterstützt wurde die Veranstaltung außerdem vom Förderverein der Kinderklinik Rosenheim und Unternehmen aus der Region.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Copyright Foto Berger)

Caritas lädt pflegende Angehörige zu Tagesausflug nach Tirol ein

Caritas lädt pflegende Angehörige zu Tagesausflug nach Tirol ein

Rosenheim – Die Fachstelle Pflegende Angehörige der Caritas Rosenheim organisiert am Donnerstag, 1. Oktober, einen Tagesausflug für pflegende Angehörige und Menschen mit Demenz. Ziel ist das Kaiserhaus in Brandenberg in Tirol. Von 10 bis 17 Uhr stehen Begegnung, Austausch und Erholung im Mittelpunkt.

Pflegende Angehörige übernehmen häufig über längere Zeit einen großen Teil der Versorgung und Organisation im Alltag. Besonders die Betreuung von Menschen mit Demenz kann mit besonderen Herausforderungen verbunden sein. Der Ausflug soll deshalb Gelegenheit bieten, gemeinsam einen Tag außerhalb des Pflegealltags zu verbringen.
Begleitet wird die Veranstaltung von Rosa Schnitzenbaumer von der Fachstelle Pflegende Angehörige. Für Menschen mit Demenz ist auf Wunsch eine Betreuung durch geschulte ehrenamtliche Alltagsbegleiterinnen möglich. Angehörige können sich währenddessen mit anderen Menschen in ähnlichen Lebenssituationen austauschen.

Busfahrt ist kostenfrei

„Viele pflegende Angehörige tragen über Jahre hinweg eine große Verantwortung. Gleichzeitig erleben sie häufig Isolation und permanente Belastung. Solche Angebote schaffen Raum zum Durchatmen, Kraftschöpfen und zur Begegnung mit Menschen, die ihre Situation verstehen“, so Rosa Schnitzenbaumer.

Die Busfahrt ist dank der Förderung durch die Bentzinger Stiftung der Stiftungsverwaltung Stadt Rosenheim kostenfrei. Die Kosten für die Einkehr vor Ort müssen die Teilnehmenden selbst übernehmen.

Anmeldungen sind bis Samstag, 19. September, bei Rosa Schnitzenbaumer von der Fachstelle Pflegende Angehörige unter Telefon 08031/203723 oder per E-Mail an rosa.schnitzenbaumer@caritasmuenchen.org möglich.
(Quelle: Pressemitteilung Caritas / Beitragsbild: Copyright Caritas, Rosa Schnitzenbaumer)

Motorradfahrer bei Kreuzstraße lebensgefährlich verletzt

Motorradfahrer bei Kreuzstraße lebensgefährlich verletzt

Valley / Landkreis Miesbach – Ein 65-jähriger Motorradfahrer ist am Sonntagnachmittag (23. August) bei einem Unfall am Bahnhof Kreuzstraße, einem Ortsteil der Gemeinde Valley,  lebensgefährlich verletzt worden. Der Mann verlor beim Überqueren der Bahngleise die Kontrolle über sein Motorrad und prallte gegen eine Stützmauer.

Der 65-Jährige aus Ismaning war gegen 13.40 Uhr auf der Kreisstraße MB 3 von Sollach kommend in Richtung Bahnübergang unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei fuhr er dabei mit nicht angepasster Geschwindigkeit.
Beim Überqueren der Bahngleise schaukelte sich das Motorrad auf. Der Fahrer verlor die Kontrolle, geriet nach rechts und kollidierte mit einem Bordstein. Anschließend prallte das Motorrad mitsamt Fahrer gegen eine Stützmauer und kam auf der Fahrbahn zum Liegen.

Der 65-Jährige erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Er wurde zunächst vom Rettungsdienst und einem Notarzt versorgt und anschließend mit einem Rettungshubschrauber in eine Münchner Klinik geflogen.

Polizei lässt Unfall untersuchen

Nach Angaben der Polizei war kein anderer Verkehrsteilnehmer an dem Unfall beteiligt. Die Staatsanwaltschaft München ordnete dennoch ein unfallanalytisches Gutachten an.
Im Einsatz waren die Freiwillige Feuerwehr Hohendilching, die Autobahnpolizei Holzkirchen sowie eine Streife der Bundespolizei München. Die Polizeiinspektion Holzkirchen übernahm die weiteren Ermittlungen.
Die Kreisstraße MB 3 war wegen der Unfallaufnahme bis etwa 16 Uhr gesperrt und anschließend wieder befahrbar.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Holzkirchen / Beitragsbild: Symbolfoto re)

18-jährige prallt bei Soyen mit Motorrad gegen Baum

18-jährige prallt bei Soyen mit Motorrad gegen Baum

Soyen / Landkreis Rosenheim – Eine Motorradfahrt endete am Sonntagvormittag (23. August) für eine 18-Jährige mit schweren Verletzungen. Die junge Frau war mit einer Gruppe unterwegs, als sie auf der Verbindungsstraße zwischen Soyen und Strohreit die Kontrolle über ihr Motorrad verlor.

Gegen 11 Uhr fuhr die 18-Jährige gemeinsam mit drei weiteren Motorradfahrern in Richtung Soyen. Auf Höhe des Ortsteils Maierhof kam sie, nach den Angaben der Polizeiinspektion Wasserburg, aus bislang unbekannter Ursache von der Fahrbahn ab.
Das Motorrad prallte gegen einen neben der Straße stehenden Baum. Die 18-Jährige wurde dabei schwer verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in ein Klinikum gebracht.
Die Freiwillige Feuerwehr Soyen unterstützte den Einsatz von Rettungsdienst und Polizei.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Tiere suchen ein Zuhause: Rolf der Seniorkater hofft auf eine neue Chance

Tiere suchen ein Zuhause: Rolf der Seniorkater hofft auf eine neue Chance

Ostermünchen / Landkreis Rosenheim – Regelmäßig stellt Euch Innpuls.me Tiere des Tierheim Ostermünchen (Landkreis Rosenheim) vor. Heute: Rolf, ein verschmuster Seniorenkater der sich eine Chance wünscht.

Kater Rolf ist ein Europäisch Kurzhaar, geboren zirka Anfang 2014, kastriert, entwurmt und gechipt.
Der rot-weiße Kater wurde auf einem Bauernhof, in einem schlechten Zustand, aufgefunden und dann in das Tierheim Ostermünchen gebracht. Seine Augen und die Nase waren verklebt und er war stark unterernährt. Wo er ursprünglich herstammt, konnte nicht geklärt werden.

Es bedurfte medizinischer Betreuung und Liebe, um ihm wieder Lebensmut zu geben. Diesen hat Rolf nun in großem Maß.
Mittlerweile geht es ihm wieder gut und er hat sich als absoluter Schmusekater entpuppt. Wenn man sich zu ihm setzt, geht er sofort auf den Schoß und möchte eigentlich gar nicht mehr runter. Allerdings kann es passieren, dass ihm das Glück plötzlich zu viel wird, weil er es noch nicht gewohnt ist und genau das zeigt er dann auch deutlich. Sein künftiger Besitzer sollte daher schon Katzenerfahrung haben und lernen, sein Verhalten zu „lesen“.

Details bei Interesse

Derzeit ist Rolf gesundheitlich stabil, benötigt aber regelmäßig Medikamente.
Er braucht deshalb einen gesicherten Freigang oder einen Wohnungsplatz mit großem Balkon.

Wer dem Seniorkater eine Chance geben möchte, wendet sich bitte an das Tierheim Ostermünchen unter Tel. 08067 / 180 301, oder senden Sie ein Mail an: info@tierheim-ostermuenchen.de.
Auch viele andere Tiere warten auf ein neues Zuhause bei Interessengemeinschaft Mensch u. Tier e.V, Tierheim Ostermünchen,  www.tierheim-ostermuenchen.de.
(Quelle: Pressemitteilung Tierheim Ostermünchen / Beitragsbild: Copyright Tierheim Ostermünchen, zeigt Rolf)