MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Samstag, 5. September – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass die Größe von Ländern auf vielen Weltkarten verzerrt dargestellt wird?
Besonders Gebiete in der Nähe der Pole erscheinen durch die häufig verwendete Mercator-Projektion deutlich größer.
Eine Karte zeigt die Welt also nie vollkommen so, wie sie tatsächlich aussieht.

Vielleicht erinnert Dich das heute daran, dass auch ein bekannter Blickwinkel nicht immer die ganze Realität zeigt.

Wir wünschen Dir einen perspektivreichen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Stauhdammer / Beitragsbild: Copyright Josefa Staudhammer)

Rosenheimer Herbstfest, Berg- und Talfahrt, 1952

Rosenheimer Herbstfest, Berg- und Talfahrt, 1952

Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1952. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist das Rosenheimer Herbstfest auf der Loretowiese. Im Mittelpunkt steht ein Fahrgeschäft, das stark an eine heutige Achterbahn erinnert. Davor haben sich einige junge Burschen für das Erinnerungsfoto versammelt.

Die hölzerne Bahn wirkt aus heutiger Sicht geradezu beschaulich. Keine Loopings, keine steilen Abfahrten und keine Geschwindigkeiten, bei denen es einem schon beim Zuschauen schwindlig wird. Dafür jede Menge Holz, enge Kurven und Berg-und-Tal-Fahrten.

Achterbahn oder Berg- und Talbahn?

Ganz eindeutig lässt sich die historische Bezeichnung des Fahrgeschäfts auf dem Foto nicht feststellen. In alten Quellen tauchen für solche Bahnen sowohl die Bezeichnung Achterbahn als auch Berg- und Talbahn auf. Die Übergänge waren dabei fließend.
Fest steht: Achterbahnvergnügen gab es auf dem Rosenheimer Herbstfest schon lange vor dieser Aufnahme. Bereits 1895 wird eine elektrisch betriebene Berg- und Talbahn erwähnt. Sie war damals sogar das erste Fahrgeschäft auf dem Herbstfest, das elektrisch betrieben wurde.

Eine ausdrücklich als Achterbahn bezeichnete Bahn kam laut einem historischen Rückblick 1935 nach Rosenheim.  Damit hatte das Fahrvergnügen auf Schienen 1952 bereits eine lange Tradition auf dem Rosenheimer Herbstfest.

Ein Stück Nachkriegs-Wiesn

Die Aufnahme entstand nur zwei Jahre nach der ersten Nachkriegs-Wiesn. 1950 war das Herbstfest nach den Kriegsjahren wieder auf der Loretowiese gefeiert worden. In den Jahren zuvor hatte es von 1946 bis 1949 dort bereits Frühlingsfeste gegeben.
1952 gehörten Fahrgeschäfte längst wieder selbstverständlich zum Bild der Wiesn. Auch eine weitere historische Aufnahme aus diesem Jahr zeigt die Achterbahn und Besucher, die sich geduldig für eine Fahrt anstellen.

Besonders schön an unserem Foto sind aber nicht nur die imposanten Holzkonstruktionen des Fahrgeschäfts, sondern auch die jungen Besucher davor. Die Burschen stehen teilweise barfuß vor der Bahn und wirken, als hätten sie gerade einen ganz besonderen Moment auf der Wiesn erlebt.
Aus heutiger Sicht mag die historische Bahn eher gemütlich aussehen. Für die jungen Rosenheimer von 1952 dürfte eine Fahrt damit aber durchaus ein aufregendes Erlebnis gewesen sein.
Mehr als 70 Jahre später sind die Achterbahnen auf dem Herbstfest größer, schneller und technisch aufwendiger. Die Faszination für eine Fahrt über Berg und Tal ist geblieben.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann-Foto Nickl / Artikel: Karin Wunsam)

Tödlicher Bergunfall am Hohen Göll: Vermisster 24-jähriger tot aufgefunden

Tödlicher Bergunfall am Hohen Göll: Vermisster 24-jähriger tot aufgefunden

Berchtesgaden – Ein 24-jähriger Bergsteiger aus Dortmund ist nach einer Tour am Hohen Göll tödlich verunglückt. Der junge Mann war am Mittwoch (2. September) alleine vom Obersalzberg in Richtung Kehlsteinhaus aufgebrochen. In der Nacht wurde er im Bereich des Steftensteiges leblos aufgefunden.

Der 24-Jährige hatte am Mittwoch gegen 11 Uhr nach einem Besuch der Dokumentation Obersalzberg seine Bergtour begonnen. Er stieg zunächst zum Kehlsteinhaus auf. Am späten Abend meldete er sich noch bei seinem Vater und teilte ihm mit, dass es etwas später werden würde.
Als der Sohn auch zu später Stunde nicht zurückgekehrt war, verständigte der Vater gegen 21.30 Uhr die Polizei und meldete ihn als vermisst.

Suche bis in die Nacht

Daraufhin begann eine gemeinsame Suchaktion der Bergwacht Berchtesgaden, der Alpinen Einsatzgruppe Ost der Bayerischen Grenzpolizei und der Polizeihubschrauberstaffel. Auch eine Drohne der Bergwacht kam zum Einsatz.
Gegen 1 Uhr wurde der Vermisste am Beginn des sogenannten Steftensteiges im Endstal leblos aufgefunden. Nach Angaben der Polizei hatten Angehörige mitgeteilt, dass der 24-Jährige über entsprechende Bergerfahrung und geeignete Ausrüstung verfügte und seine Tour vermutlich über den Mannlgrat fortgesetzt hatte.

Der Leichnam wurde am Donnerstagmorgen (3. September) durch die Alpinpolizei in Zusammenarbeit mit der Polizeihubschrauberstaffel geborgen. An der Suche waren fünf Angehörige der Bergwacht Berchtesgaden sowie drei weitere Bergwachtmänner mit der Drohne und zwei Angehörige des KID Berg beteiligt.

Die Todesermittlungen führt ein Polizeibergführer der Alpinen Einsatzgruppe Ost bei der Grenzpolizeiinspektion Piding.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beirrragsbild: Symbolfoto re)

Wiesn-Notizen: Beim Bezahlen auf der Rosenheimer Wiesn genau hinschauen – Polizei warnt vor Falschgeld

Wiesn-Notizen: Beim Bezahlen auf der Rosenheimer Wiesn genau hinschauen – Polizei warnt vor Falschgeld

Rosenheim – Lange Schlange, die nächste Bestellung wartet und die Maß soll möglichst schnell bezahlt werden: Auf dem Rosenheimer Herbstfest geht es beim Bezahlen manchmal ziemlich zügig. Die Polizei warnt deshalb aktuell vor Falschgeld und erinnert daran, auch beim Wiesnbesuch einen kurzen Blick auf die Banknote zu werfen.

Im Rosenheimer Stadtgebiet sind laut Polizei  erneut Fälle von Falschgeld bekannt geworden. Betroffen sind unterschiedliche Euro-Banknoten. Grundsätzlich kann Falschgeld bei jeder Stückelung auftauchen, so die Polizei.

Gerade auf dem Herbstfest kann eine gefälschte Banknote schnell unbemerkt den Besitzer wechseln. Die Maß ist bezahlt, das Wechselgeld herausgegeben und schon wartet der nächste Gast. Ein paar Sekunden Aufmerksamkeit können deshalb bares Geld wert sein.

Fühlen, sehen, kippen

Die Deutsche Bundesbank empfiehlt zur Überprüfung von Banknoten das Prinzip „Fühlen – Sehen – Kippen“. Dabei können unter anderem das fühlbare Relief, das Wasserzeichen, der Sicherheitsfaden oder Hologramme kontrolliert werden. Wichtig ist, mehrere Sicherheitsmerkmale miteinander zu vergleichen und sich nicht nur auf ein einzelnes Merkmal zu verlassen.
Das gilt nicht nur für die Mitarbeiter an den Wiesn-Kassen. Auch Privatpersonen können betroffen sein, wenn sie beispielsweise Bargeld als Bezahlung oder Wechselgeld erhalten.

Falschgeld wird übrigens nicht ersetzt. Wer eine gefälschte Banknote weitergibt, um den eigenen finanziellen Schaden zu begrenzen, macht sich strafbar.

Die Kriminalpolizei Rosenheim hat die Ermittlungen zu den bislang bekannt gewordenen Fällen übernommen und bittet um Aufmerksamkeit. Wer Falschgeld vermutet, sollte die Polizei über den Notruf 110 verständigen. Die verdächtige Banknote sollte möglichst wenig angefasst und nicht an andere Personen weitergegeben werden.
Wer beobachtet, dass Personen möglicherweise Falschgeld in Umlauf bringen, wird ebenfalls gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Weitere Informationen zur Erkennung von Falschgeld stellt die Deutsche Bundesbank auf ihrer Internetseite zur Verfügung.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Unerlaubte Wasserentnahme aus der Prien bei Aschau gestoppt

Unerlaubte Wasserentnahme aus der Prien bei Aschau gestoppt

Aschau / Landkreis Rosenheim – Wasser für Spülbohrungen wollte ein Bohrunternehmen am Mittwochnachmittag (2. September) aus der Prien bei Aschau im Chiemgau entnehmen. Wegen des aktuell niedrigen Wasserstands war dafür jedoch eine wasserrechtliche Genehmigung erforderlich, die nicht vorlag.

Ein Hinweis eines Anwohners führte am Mittwochnachmittag zu einer Kontrolle der Wasserschutzpolizei. Im Bereich einer Brücke zwischen Grattenbach und Stein war ein Lastwagen eines Bohrunternehmens abgestellt.
Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass mit einer Pumpe und einem Schlauch Wasser aus einer Vertiefung im Flussbett direkt in Tanks auf dem Lastwagen befördert wurde. Das Wasser sollte für Spülbohrungen verwendet werden.

Keine Genehmigung vorhanden

Die Wasserschutzpolizei nahm daraufhin Rücksprache mit dem Landratsamt. Dabei wurde bestätigt, dass für die Wasserentnahme eine wasserrechtliche Genehmigung erforderlich war – insbesondere angesichts des derzeit niedrigen Wasserstands der Prien.
Eine entsprechende schriftliche Genehmigung konnte vor Ort nicht vorgelegt werden. Die Polizei ordnete deshalb die Einstellung der Arbeiten an. Gegen den Verantwortlichen wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Ölfilm im Hafen von Seebruck – Bootsführer meldete Verunreinigung selbst

Ölfilm im Hafen von Seebruck – Bootsführer meldete Verunreinigung selbst

Seebruck / Landkreis Rosenheim – Ein Ölfilm unter den Steganlagen des Hafens von Seebruck am Chiemsee sorgte am Donnerstagvormittag (3. September) für einen größeren Einsatz. Der verantwortliche Bootsführer meldete die Verunreinigung nach Angaben der Polizei selbst und zeigte sich kooperativ.

Gegen 11.30 Uhr meldete ein Zeuge einen Ölfilm im Hafen von Seebruck am Chiemsee. Nach seiner Beobachtung zog dieser unter den Steganlagen in Richtung Alz.
Daraufhin wurden Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr, der Wasserrettung, der Wasserschutzpolizei und des Landratsamtes verständigt. Bei der Suche im Hafenbereich und entlang der Alz konnte der Ölfilm beim Eintreffen der Einsatzkräfte allerdings nicht mehr festgestellt werden.

Bootsführer meldete Vorfall selbst

Der verantwortliche Bootsführer hatte zwischenzeitlich bemerkt, dass das Wasser durch Motoröl verunreinigt worden war. Nach Angaben der Polizei meldete er den Vorfall umgehend dem Hafenmeister und den Einsatzkräften vor Ort.
Nach erster Einschätzung der Polizei handelte es sich um eine geringe Menge Motoröl. Ein nachhaltiger Gewässerschaden sei deshalb voraussichtlich nicht zu erwarten.

Die Wasserschutzpolizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Gewässerverunreinigung aufgenommen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Fische für Einsteiger: Mit diesen Arten gelingt der Start ins Aquarium

Fische für Einsteiger: Mit diesen Arten gelingt der Start ins Aquarium

Deutschland / Bayern / Rosenheim – Das erste Aquarium ist faszinierend, bringt aber auch einige Fragen mit sich. Welche Fische passen zusammen? Wie groß sollte das Becken sein? Und welche Arten eignen sich besonders für Anfänger? Mit der richtigen Auswahl und einigen Grundregeln kann der Einstieg in die Aquaristik gut gelingen.

Ein Aquarium ist ein kleines Ökosystem, in dem viele Dinge zusammenspielen. Die Fische brauchen passende Wasserwerte, Pflanzen bieten Rückzugsorte und nehmen gleichzeitig Nährstoffe aus dem Wasser auf. Auch die Technik muss stimmen: Filter, Beleuchtung und Heizung tragen dazu bei, stabile Bedingungen zu schaffen.

Eine wichtige Grundregel für Anfänger betrifft die Größe des Beckens. „Grundsätzlich gilt beim ersten Aquarium: Größer ist oft einfacher“, rät Thomas Münch, Geschäftsführer des Verbands Deutscher Vereine für Aquarien- und Terrarienkunde (VDA) e.V. „In größeren Aquarien verändern sich die Wasserwerte nicht so schnell und sie reagieren weniger empfindlich auf Schwankungen. Das gibt Anfängern mehr Sicherheit, ihren Tieren stabile Bedingungen zu bieten.“

Bei der Auswahl der Fische sollte deshalb nicht nur der persönliche Geschmack entscheiden. Wichtig ist auch, welche Ansprüche die Tiere haben und wie sie miteinander harmonieren.

Schwarmfische bringen Bewegung ins Aquarium

Für Einsteiger können Schwarmfische eine gute Wahl sein. Salmler und Bärblinge gehören zu den bekannten Arten. Sie zeigen ihr natürliches Gruppenverhalten und sorgen mit ihrem gemeinsamen Schwimmen für Bewegung im Aquarium.
„Schwarmfische zeigen als harmonierende Gruppe oft besonders eindrucksvoll, wie faszinierend das Leben unter Wasser sein kann“, sagt Münch. „Darüber hinaus gelten viele dieser Arten als vergleichsweise robust und somit als anfängerfreundlich.“

Panzerwelse leben am Boden

Wer neben den Fischen im mittleren und oberen Bereich auch Leben am Boden beobachten möchte, kann sich Panzerwelse ansehen. Die friedlichen Tiere suchen dort nach Futterresten und zeigen dabei ihr typisches Such- und Wühlverhalten.
Auch Panzerwelse sollten nicht allein gehalten werden. Sie leben gerne gemeinsam mit Artgenossen in einer Gruppe.

Guppys, Platys und Mollys sind farbenfroh

Zu den beliebten Aquarienfischen für Einsteiger gehören auch Lebendgebärende Zahnkarpfen. Guppys, Platys und Mollys sind farbenfroh, lebhaft und vergleichsweise unkompliziert.
„Besonders Guppys sind bei vielen Aquarianern der erste Kontakt mit der Fischhaltung: Sie sind anpassungsfähig, farbenfroh und lebhaft – es gibt also immer etwas zu beobachten“, sagt Münch.

Bei diesen Fischen sollte allerdings die Vermehrung berücksichtigt werden. Einige Arten können sich sehr schnell vermehren. Wer Nachwuchs und die Größe des Fischbestands im Blick behalten möchte, sollte sich deshalb im Zoofachhandel oder bei einem Aquaristikverein beraten lassen.

Lieber wenige passende Arten als zu viele

Gerade beim ersten Aquarium ist die Versuchung groß, möglichst viele verschiedene Fische miteinander zu kombinieren. Mehr Arten bedeuten jedoch nicht automatisch mehr Vielfalt oder ein lebendigeres Becken.

Oft ist es sinnvoller, wenige und gut aufeinander abgestimmte Arten auszuwählen. So lassen sich passende Wasserwerte und Gruppengrößen leichter einhalten und auch die Pflege wird überschaubarer.

Wer später mehr Erfahrung gesammelt hat, kann das Aquarium immer noch um anspruchsvollere Arten ergänzen – oder sich irgendwann ein zweites Becken einrichten.
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Wiesn-Notizen: Am Abend wird das Rosenheimer Herbstfest zum Lichtermeer

Wiesn-Notizen: Am Abend wird das Rosenheimer Herbstfest zum Lichtermeer

Rosenheim – Wenn es auf der Loretowiese dunkel wird, zeigt das Rosenheimer Herbstfest eine ganz besondere Seite. Dann verwandeln die Beleuchtungen der Fahrgeschäfte, Buden und Festzelte die Wiesn in ein funkelndes Lichtermeer.

Am Tag sind es vor allem die bunten Farben und die Fahrgeschäfte, die den Blick auf sich ziehen. In der Nacht sorgen dagegen unzählige Leuchtpunkte für eine ganz eigene Atmosphäre. Blinkende Lichter an den Fahrgeschäften, beleuchtete Buden und die großen Festzelte lassen die Loretowiese weithin sichtbar strahlen.
Wie viele Lichter es auf dem gesamten Herbstfest sind, lässt sich nicht exakt sagen. Die verschiedenen Schausteller bringen ihre eigenen Beleuchtungsanlagen mit. Eine offizielle Gesamtzählung gibt es deshalb nicht.

Tausende Lichter allein in den Festzelten

Für die beiden großen Festzelte gibt es allerdings konkrete Zahlen aus der offiziellen Herbstfest-Statistik: Für das Flötzinger-Festzelt werden 9.000 Leuchtmittel genannt, für die AuerBräu-Festhalle 1.563 Lampen. Und dann kommen noch die zahlreichen Fahrgeschäfte und Buden hinzu. Moderne LED-Technik sorgt dort für immer neue Lichtbilder und macht die Wiesn nach Einbruch der Dunkelheit zu einem besonderen Fotomotiv.

Unsere Nachtaufnahmen zeigen: Für das Lichtermeer auf der Rosenheimer Wiesn braucht es eigentlich gar keine genaue Zahl. Man muss einfach nur einmal nach Einbruch der Dunkelheit über die Loretowiese schauen.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Josefa Staudhammer)

IG BAU fordert 17 Euro Mindestlohn für Reinigungskräfte in Rosenheim

IG BAU fordert 17 Euro Mindestlohn für Reinigungskräfte in Rosenheim

Rosenheim – Die IG BAU Oberbayern geht mit einer Forderung nach höheren Löhnen in die anstehende Tarifrunde für das Gebäudereiniger-Handwerk. Der Mindestlohn soll nach dem Willen der Gewerkschaft um zwei Euro auf 17 Euro pro Stunde steigen. Für die Glas- und Fassadenreinigung fordert sie einen Stundenlohn von künftig 20,40 Euro.

In Rosenheim arbeiten nach Angaben der IG BAU rund 400 Beschäftigte in 38 Unternehmen der Gebäudereinigungsbranche. Die Forderung bezieht sich auf alle Beschäftigten im Gebäudereiniger-Handwerk.
„Und das für alle, die professionell im Gebäudereiniger-Handwerk arbeiten – drinnen in Altenheimen oder Betrieben genauso wie draußen an der Fensterfassade“, sagt der Vorsitzende der IG BAU Oberbayern, Dieter Pangerl.

Die Gewerkschaft begründet ihre Forderung unter anderem mit den gestiegenen Lebenshaltungskosten.
„Die Inflation ist jetzt wieder nach oben gegangen. Die Preise ziehen an: Mieten, Sprit, Lebensmittel. Das trifft die Reinigungskräfte härter als die meisten anderen, weil sie viel zu wenig verdienen – vor allem auch für die harte Arbeit, die sie machen. Es wird deshalb Zeit, beim Lohn in der Gebäudereinigung aufzuholen“, so Dieter Pangerl.

Die Tarifverhandlungen sollen nach Angaben der IG BAU noch im September beginnen.
(Quelle: Pressemitteilung IG BAU / Beitragsbild: Copyright IG BAU | Florian Göricke)

Wiesn-Notizen: Rosenheimer Stadtrat traf sich zum traditionellen Wiesnbesuch

Wiesn-Notizen: Rosenheimer Stadtrat traf sich zum traditionellen Wiesnbesuch

Im Rosenheimer Stadtrat wird gerne auch einmal hitzig diskutiert. Beim traditionellen Wiesnbesuch auf dem Rosenheimer Herbstfest stehen dagegen das persönliche Kennenlernen, Gespräche und ein geselliges Miteinander im Mittelpunkt. Gerade nach der Kommunalwahl mit vielen neuen Stadtratsmitgliedern bot der Abend reichlich Gelegenheit zum Austausch.

Einmal im Jahr wurde der Sitzungssaal gegen das Festzelt getauscht: Zum traditionellen Wiesnbesuch trafen sich die Mitglieder des Rosenheimer Stadtrats mit geladenen Gästen und Vertretern der Rosenheimer Medien. Unterstützt wurde der Termin von den Rosenheimer Stadtwerken. Abwechselnd findet der Wiesnbesuch in der AuerBräu-Festhalle und im Flötzinger-Festzelt statt. In diesem Jahr war wieder das Flötzinger-Festzelt an der Reihe.

Wo im Rathaus über Anträge, Beschlüsse und politische Positionen diskutiert wird, ging es beim Wiesnbesuch vor allem um den persönlichen Austausch. Die politischen Debatten blieben weitestgehend außen vor. Stattdessen wurde miteinander gesprochen, gelacht und die Gelegenheit genutzt, sich auch einmal abseits des politischen Alltags kennenzulernen.

Viele neue Gesichter im Stadtrat

Das war in diesem Jahr besonders interessant. Nach der Kommunalwahl gibt es zahlreiche neue Mitglieder im Rosenheimer Stadtrat. Beim gemeinsamen Abend im Flötzinger-Festzelt bot sich damit auch die Gelegenheit, die neuen Kollegen einmal außerhalb des Rathauses zu erleben. Statt Tagesordnungspunkten und Abstimmungen standen Gespräche in lockerer Runde auf dem Programm. Dabei trafen Stadtratsmitglieder, Oberbürgermeister und Medienvertreter in einer Atmosphäre aufeinander, die mit einer Stadtratssitzung wenig gemeinsam hatte.

Abuzar Erdogan nahm sich Zeit

Auch Rosenheims Oberbürgermeister Abuzar Erdogan gehörte natürlich zu den Gästen. Er nahm sich viel Zeit, um mit den geladenen Gästen ins Gespräch zu kommen.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Copyright Fotomontage Josefa Staudhammer)

Radsport: Ben Zwiehoff vom Team Red Bull – Bora – hansgrohe gewinnt Sauerland-Auftakt

Radsport: Ben Zwiehoff vom Team Red Bull – Bora – hansgrohe gewinnt Sauerland-Auftakt

Brilon / Menden / Raubling – Der Auftakt der Sauerlandrundfahrt ist für Ben Zwiehoff zu einem besonderen Erfolg geworden. Der 32-Jährige setzte sich beim 13,7 Kilometer langen Einzelzeitfahren in Brilon gegen die Konkurrenz durch und sicherte sich damit zugleich die erste Gesamtführung der Rundfahrt.

Die Strecke mit ihrem welligen Profil kam dem Deutschen entgegen. Statt reiner Zeitfahrspezialisten waren auf dem Kurs auch die Kletterqualitäten gefragt. Zwiehoff startet bei der Sauerlandrundfahrt als Gaststarter für das Development Team der Red Bull – Bora – hansgrohe Rookies.

Schnellster auf 13,7 Kilometern

Nach 17:15,93 Minuten stoppte die Uhr für Zwiehoff. Das entspricht einem Durchschnitt von 47,6 km/h. Besonders passend: Der Sieg gelang ihm nur wenige Kilometer von seiner Heimat Menden entfernt.
Rang zwei ging an Lokalmatador Miguel Heidemann (REMBE | rad-net), der 7,3 Sekunden hinter Zwiehoff ins Ziel kam. Dritter wurde der Spanier Eñaut Urkaregi (Lidl-Trek Future Racing) mit 9,37 Sekunden Rückstand.

Auch die Red Bull – Bora – hansgrohe Rookies konnten überzeugen: Paul Fietzke belegte für Deutschland Rang vier und lag 19,6 Sekunden hinter dem Sieger.

„Dass daraus mein erster Profisieg wird, hätte ich nicht gedacht“

Für Zwiehoff selbst kam der Erfolg überraschend. Das Zeitfahren zählt nach eigenen Worten nicht zu seinen Spezialitäten. Die Strecke spielte ihm als Bergfahrer allerdings in die Karten.
„Damit habe ich, ehrlich gesagt, nicht gerechnet. Das Zeitfahren zählt nicht zu meinen absoluten Spezialitäten, aber die Strecke war natürlich gut für einen Bergfahrer. Ich wusste schon aus den letzten Wochen im Training, dass es ganz gut läuft – dass daraus mein erster Profisieg wird, hätte ich aber nicht gedacht. Was mich besonders freut, ist, dieses Erlebnis im Sauerland zu haben. Wenn es im Training richtig hart werden soll, fahre ich meistens hierher. Zum Radfahren ist das hier einfach super. Das Trikot zu haben und zu sehen, dass die Beine gut sind, ist ein großer Vorteil für die nächsten Tage.“
(Quelle: Pressemitteilung Red Bull – Bora – hansgrohe / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Bilderrallye rund um Bad Aibling: Rätseln für einen guten Zweck

Bilderrallye rund um Bad Aibling: Rätseln für einen guten Zweck

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Wer am Sonntag (20. September) rund um Bad Aibling unterwegs ist, sollte genau hinschauen: Der Automobilclub Bad Aibling veranstaltet seine Bilderrallye und verbindet dabei einen unterhaltsamen Nachmittag mit einem guten Zweck. Die Startgebühren werden vollständig an die Caritas Wendelstein Werkstätten gespendet.

Start und Ziel befinden sich auf dem Clubgelände des Automobilclubs im Sportpark in Mietraching. Nach der Fahrerbesprechung um 13.45 Uhr gehen die Teams ab 14 Uhr im Minutentakt auf die rund 48 Kilometer lange Strecke. Die Zieleinfahrt ist zwischen 16 und 17 Uhr vorgesehen. Um 18 Uhr folgt die Siegerehrung, anschließend ein Grillfest.

Wer findet die meisten Motive?

Bei der Rallye kommt es nicht auf Geschwindigkeit an. Stattdessen sind Aufmerksamkeit, Spürsinn und Teamarbeit gefragt. Jedes Team erhält eine Bordkarte mit verschiedenen Bildern, die mit Buchstaben gekennzeichnet sind. Entlang der Strecke müssen die abgebildeten Motive entdeckt und den richtigen Buchstaben zugeordnet werden.
Gesucht werden unter anderem Schilder, Gartendekorationen, Wandmalereien oder besondere Objekte in der Natur. Zwei bis vier Personen können sich pro Auto zu einem Team zusammenschließen. Auch Kinder und Jugendliche können als Beifahrer miträtseln.

Weil nicht die Zeit, sondern die Zahl der richtig gefundenen Bilder zählt, bleibt unterwegs auch Gelegenheit für eine Pause oder einen Abstecher auf ein Eis. Gewonnen hat das Team mit den meisten richtigen Lösungen. Bei Gleichstand entscheidet eine zusätzliche Aufgabe im Ziel.

Startgeld geht an die Wendelstein Werkstätten

Das Startgeld beträgt 20 Euro pro Team und wird vollständig an die Caritas Wendelstein Werkstätten gespendet. Weitere Spenden sind möglich.
Einen besonderen Bezug zum guten Zweck haben auch die Siegerpokale: Sie werden von den Wendelstein Werkstätten gefertigt.

Anmeldung bis Samstag

Wer bei der Bilderrallye dabei sein möchte, kann sich noch bis Samstag (19. September) um 12 Uhr anmelden. Möglich ist das per E-Mail an info@amc-bad-aibling.de oder telefonisch unter 08061/6252.
(Quelle: Pressemitteilung Caritas Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)