Roter Audi mit gestohlenem Kennzeichen unterwegs – Polizei sucht Zeugen

Roter Audi mit gestohlenem Kennzeichen unterwegs – Polizei sucht Zeugen

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Ein roter Audi ist am Dienstag in Bad Aibling (Landkreis Rosenheim) durch seine Fahrweise aufgefallen und später im Raum Kiefersfelden gesichtet worden. Mehrere Zeugen meldeten das Fahrzeug der Polizei. Bei der Überprüfung stellte sich nach Angaben der Polizei heraus, dass das vordere Kennzeichen offenbar gestohlen worden war. Später kam es in Österreich zu einem Unfall während einer polizeilichen Verfolgungsfahrt.

Gegen 15 Uhr gingen bei der Polizeiinspektion Bad Aibling mehrere Hinweise ein. Zeugen berichteten von quietschenden Reifen in Kurven und deutlich zu hoher Geschwindigkeit, unter anderem in Wohngebieten. Das Fahrzeug war nach Angaben der Polizei nur vorne mit einem Kennzeichen ausgestattet. Eine weitere Sichtung des Audi gab es später im Raum Kiefersfelden. Welche Strecke das Auto zwischenzeitlich zurücklegte, ist derzeit unklar.

Fahrer laut Polizei alkoholisiert

Schließlich wurde der Audi in Österreich von der Polizei verfolgt. Dabei kam es zu einem Unfall. Am Steuer saß nach Angaben der Polizei ein 27-jähriger Deutscher aus der Region. Bei ihm ergaben sich laut Polizei deutliche Hinweise auf eine Alkoholisierung.
Nun laufen die Ermittlungen zu dem gesamten Geschehen. Der Fahrer muss sich nach Angaben der Polizei wegen der Fahrt in Deutschland sowie wegen weiterer Straftaten verantworten, die mit dem Fall in Zusammenhang stehen.

Polizei sucht Zeugen

Für die Rekonstruktion der Fahrtstrecke und die weitere Aufklärung sucht die Polizei nun Menschen, die den roten Audi und seine Fahrweise beobachtet haben. Gesucht werden außerdem Personen, die durch den Vorfall möglicherweise geschädigt wurden.
Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Bad Aibling unter der Telefonnummer 08061/90730 entgegen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Aibling / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Zoll kontrolliert 23 Friseurstudios und Barbershops im Bezirk Rosenheim

Zoll kontrolliert 23 Friseurstudios und Barbershops im Bezirk Rosenheim

Rosenheim / Landkreis / Region – Friseurstudios und Barbershops standen im Bezirk des Hauptzollamts Rosenheim im Fokus des Zolls. Bei einer bundesweiten Schwerpunktprüfung gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung wurden 23 Betriebe kontrolliert und 28 dort angetroffene Arbeitskräfte befragt. In mehreren Fällen gab es Auffälligkeiten.

Bundesweit waren rund 2.200 Kräfte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) im Einsatz. Im Bezirk des Hauptzollamts Rosenheim beteiligten sich die FKS-Standorte Rosenheim, Traunstein und Weilheim an den Kontrollen.
Geprüft wurde unter anderem, ob Beschäftigte ordnungsgemäß zur Sozialversicherung angemeldet sind, der gesetzliche Mindestlohn eingehalten wird und ausländische Arbeitskräfte über die erforderlichen Arbeits- beziehungsweise Aufenthaltstitel verfügen. Auch mögliche Scheinselbstständigkeit und ein unrechtmäßiger Bezug von Sozialleistungen waren Teil der Prüfungen.

Mehrere Verfahren eingeleitet

Auffälligkeiten gab es unter anderem im Zuständigkeitsbereich der FKS Weilheim. Dort kontrollierten die Zöllner insgesamt neun Friseur- und Barbershops in den Landkreisen Garmisch-Partenkirchen, Landsberg am Lech und Weilheim-Schongau.
In einem Fall wurde ein ausländischer Arbeitnehmer beim Haareschneiden angetroffen, der nicht über die erforderlichen Arbeits- beziehungsweise Aufenthaltstitel verfügte. Gegen ihn und seinen Arbeitgeber leitete das Hauptzollamt Rosenheim noch vor Ort ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Dem Arbeitgeber wird außerdem vorgeworfen, seine Meldepflichten gegenüber den Sozialversicherungsträgern nicht erfüllt zu haben.

Im Landkreis Garmisch-Partenkirchen konnten die Betreiber eines Friseurladens und eines Barbershops keine Arbeitszeitaufzeichnungen für ihre Beschäftigten vorlegen. Auch gegen diese beiden Arbeitgeber wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Ob der gesetzliche Mindestlohn in allen kontrollierten Betrieben eingehalten wurde, lässt sich nach Angaben des Hauptzollamts noch nicht abschließend sagen. Die entsprechenden Prüfungen laufen weiter.

Arbeitszeiten müssen für alle Beschäftigten dokumentiert werden

Seit diesem Jahr gehört das Friseur- und Kosmetikgewerbe zu den sogenannten Risikobereichen nach dem Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz. Damit gelten dort besondere Pflichten.
„Das Friseur- und Kosmetikgewerbe fällt seit diesem Jahr, wie auch viele andere Branchen, unter die Risikobereiche nach dem Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz“, erklärt Marion Dirscherl, Pressesprecherin des Hauptzollamts Rosenheim. „Es sind daher besondere Pflichten zu erfüllen. Neu ist, dass auch in dieser Branche Stundenaufzeichnungen für alle Beschäftigten zu führen sind. Das heißt, nicht nur – wie bisher – für die geringfügig Beschäftigten.“
Die Kontrollen sind mit dem Ortstermin allerdings noch nicht abgeschlossen. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse werden nun weiter ausgewertet. Geprüft wird, ob es weitere Verstöße gegen sozialversicherungsrechtliche Meldepflichten, den Mindestlohn oder die Vorschriften zur Beschäftigung ausländischer Arbeitnehmer gegeben haben könnte. Auch mögliche Fälle von Scheinselbstständigkeit und Sozialleistungsmissbrauch werden dabei untersucht.
Weitere Kontrollen fanden in den Landkreisen Ebersberg, Miesbach, Rosenheim, Berchtesgadener Land, Mühldorf und Traunstein statt. Der allgemeine gesetzliche Mindestlohn beträgt seit dem 1. Januar 2026 13,90 Euro pro Stunde.
(Quelle: Pressemitteilung Hauptzollamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Hauptzollamt Rosenheim)

Volksmusik auf der „MS Edeltraud“: Drei Stunden Musik auf dem Chiemsee

Volksmusik auf der „MS Edeltraud“: Drei Stunden Musik auf dem Chiemsee

Prien / Landkreis Rosenheim – Die „MS Edeltraud“ war beim letzten Volksmusikschiff des Jahres voll besetzt. Drei Stunden lang ging es für die Passagiere über den Chiemsee, begleitet von Musikanten und Sängern aus der Region sowie aus Oberösterreich und München. Auf dem Programm standen traditionelle Weisen, Landler, Walzer, Polkas und Gstanzln.

Bereits nach einer Woche waren die verfügbaren Karten für die Fahrt im Vorverkauf vergriffen. Die Mitwirkenden und Passagiere kamen aus verschiedenen Teilen Bayerns und aus dem oberösterreichischen Innviertel nach Prien-Stock.
Mit dabei war unter anderem die Familienmusik Großpointner aus Andrichsfurt. Robert und Christine Großpointner musizierten gemeinsam mit ihren Kindern Florian und Maria. Sie brachten traditionelle Innviertler Weisen und Tanzmelodien auf die „MS Edeltraud“. Auch der Innviertler Landler mit Gstanzln gehörte zum Programm.

Ebenfalls erstmals bei einem Volksmusikschiff auf der „Edeltraud“ waren die Geschwister Baumgartner aus Berg bei Tuntenhausen. Der Familienviergesang wurde von Hans Baumgartner auf der Zither begleitet. Die Lieder beschäftigten sich unter anderem mit dem Leben auf dem Bauernhof.

Aus München kam die „Raffelemusi Fasanerie“ mit Peter Bogner und Petra Böhm. Bogner spielte auf dem dreisaitigen Raffele, Böhm begleitete ihn unter anderem mit Gitarre, Okarina und Gemshorn. Zu hören waren Polkas, Landler und Walzer, darunter auch Stücke aus Bogner eigener Feder.
Beim „Oimblüah Dreigesang“ standen Maria Kaiser und Lena Wohlschlager gemeinsam mit Simon Moosrainer aus Riedering auf der Bühne. Weil die dritte Frauenstimme ausgefallen war, wurde aus dem Dreigesang für diese Fahrt eine gemischte Besetzung. Begleitet wurden die drei von der Auerschmied-Musi mit Angelika Salchegger an der Harmonika, ihrer Tochter Magdalena an der Geige und Kilian Seidinger an der Gitarre. Auch die Auerschmied-Musi trat mit eigener Besetzung auf und steuerte zahlreiche Stücke bei, die von den Musikanten selbst bearbeitet worden waren.

Aus dem Raum Dietramszell im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen waren die Baiernrainer Sänger dabei. Zu ihrem Repertoire gehörten Lieder und Gstanzln über die Jagd, Wildschützen und das Leben auf der Alm. Begleitet wurden sie von zwei Musikantinnen auf der diatonischen Harmonika und der Gitarre.

Siegi Götze führte durch das Programm

Durch das Programm führte Siegi Götze. Er stellte die einzelnen Gruppen vor und gab den Passagieren auch Hintergrundinformationen zu den Musikanten und ihrer Musik. So erinnerte die Familienmusik Großpointner an frühere Begegnungen zwischen Chiemgauer Trachtlern und den „Innviertler Zechen“, die im Rahmen der Priener Brauchtumsabende bereits Ende der 1990er-Jahre stattgefunden hatten.
Neben den musikalischen Darbietungen blieb auf der dreistündigen Fahrt auch Zeit zum gemeinsamen Musizieren. Nach dem offiziellen Programm spielten und sangen einige der Beteiligten noch weiter, während die Passagiere im Schein des Vollmonds die Rückfahrt nach Prien antraten.
(Quelle: Artikel: Siegi Götze / Beitragsbild: Copyright Marlene Anner)

27 Lieblingsbücher und die Geschichten dahinter: Ausstellung in der Bücherei Prien

27 Lieblingsbücher und die Geschichten dahinter: Ausstellung in der Bücherei Prien

Prien / Landkreis Rosenheim – Welches Buch ist dein ganz persönlicher Favorit – und warum? Bei der Sommerferienaktion „Mein Lieblingsbuch & Ich“ der Bücherei Prien konnten Leser ihre literarischen Lieblinge kreativ vorstellen. 27 Einsendungen sind jetzt in einer Ausstellung in der Bücherei zu sehen.

Die Aktion endete am 15. September. Mitgemacht haben Büchereimitglieder verschiedener Altersgruppen. Sie setzten ihr Lieblingsbuch aus dem Bestand der Bücherei fotografisch in Szene und erzählten kurz, was sie an der jeweiligen Geschichte besonders begeistert.
Entstanden ist eine abwechslungsreiche Sammlung ganz persönlicher Buchtipps. Die Fotos und Beschreibungen sollen Besucher dazu inspirieren, selbst einmal zu einem der vorgestellten Titel zu greifen und vielleicht eine neue Lieblingsgeschichte zu entdecken.

Die Ausstellung ist voraussichtlich noch den gesamten Oktober über in den Räumen der Bücherei Prien zu sehen. Zusätzlich liegt dort eine Übersicht mit allen eingereichten Buchempfehlungen aus. So können sich Besucher einen Überblick über die vorgestellten Titel verschaffen und ihre eigenen Lesetipps auswählen.
Unter den Teilnehmern werden im Laufe der Ausstellung außerdem Preise verlost.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Markt Prien am Chiemsee)

18-Jährige prallt in Kolbermoor gegen Zaun und Baum

18-Jährige prallt in Kolbermoor gegen Zaun und Baum

Kolbermoor / Landkreis Rosenheim – In Kolbermoor (Landkreis Rosenheim)  ist am Dienstagabend (29. September) eine 18-jährige Autofahrerin mit ihrem Wagen von der Straße abgekommen. Nach Angaben der Polizei kollidierte das Auto zunächst mit einem Metallzaun und anschließend mit einem Baum. Die Fahrerin und ihre beiden Mitfahrerinnen wurden leicht verletzt.

Der Unfall ereignete sich gegen 22.20 Uhr im Hertopark. Die 18-Jährige aus dem Landkreis Rosenheim war nach Angaben der Polizei auf der Dr.-Max-Hofmann-Straße in Richtung Westen unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache kam sie nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr den Gehweg und prallte frontal gegen einen Metallzaun und den dahinter stehenden Baum.

Die Fahrerin und ihre beiden Mitfahrerinnen konnten das Auto selbstständig verlassen. Sie wurden zunächst von einem Notarzt und den Rettungskräften versorgt. Die Fahrerin und die Beifahrerin wurden anschließend zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus Bad Aibling gebracht. Die dritte Insassin benötigte laut Polizei keine weitere ärztliche Behandlung.

Am Auto entstand an der Fahrzeugfront erheblicher Sachschaden. Der Wagen war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf rund 7.000 Euro. Auch die Feuerwehr Kolbermoor war vor Ort. Nach Angaben der Polizei traten keine Betriebsstoffe aus.
Die Polizeiinspektion Bad Aibling hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Aibling / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Bahnstrecke München-Rosenheim-Salzburg: Nächtliche Fahrplanänderungen im Oktober

Bahnstrecke München-Rosenheim-Salzburg: Nächtliche Fahrplanänderungen im Oktober

Rosenheim / Landkreis / Region – Auf der Bahnstrecke München – Rosenheim – Salzburg kommt es im Oktober an mehreren Tagen nachts zu Fahrplanänderungen. Grund sind Bauarbeiten der DB InfraGO AG. Für einige Verbindungen ist zwischen Rosenheim und Prien am Chiemsee beziehungsweise Salzburg ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Von Montag, 12. Oktober, bis Freitag, 16. Oktober 2026, müssen sich Fahrgäste im Netz Chiemgau-Inntal auf Abweichungen vom regulären Fahrplan einstellen. Betroffen ist die Strecke München Hauptbahnhof – Rosenheim – Salzburg in beiden Richtungen.
Vor allem nachts fahren einige Züge zu anderen Zeiten als gewohnt. Teilweise werden Verbindungen zwischen Rosenheim und Prien am Chiemsee beziehungsweise zwischen Rosenheim und Salzburg Hauptbahnhof durch Busse ersetzt. Auch bei den Abfahrtszeiten des Schienenersatzverkehrs gibt es Abweichungen vom regulären Fahrplan.

Für die betroffenen Verbindungen stellt die BRB Sonderfahrpläne auf ihrer Internetseite zur Verfügung. Züge, die dort nicht aufgeführt sind, fahren laut BRB an den betreffenden Tagen nach dem regulären Fahrplan.

Aktuelle Informationen zu Baustellen und größeren Störungen können Fahrgäste außerdem über den BRB-Newsletter erhalten. Dort lässt sich die gewünschte Strecke individuell auswählen. Für Informationen in Echtzeit stehen zudem die „BRB Störungsinfo“ auf Facebook sowie die WhatsApp-Kanäle der BRB zur Verfügung.
Die Lagepläne der Haltestellen für den Schienenersatzverkehr sind auf der Internetseite der Deutschen Bahn abrufbar.
(Quelle: Pressemitteilung BRB / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Straßenmeisterei zieht weg: Was soll mit dem Innspitz-Areal passieren?

Straßenmeisterei zieht weg: Was soll mit dem Innspitz-Areal passieren?

Rosenheim – Noch stehen dort Fahrzeuge und Geräte der Straßenmeisterei – mitten auf einer der idyllischsten Flächen Rosenheims. Das rund 1,5 Hektar große Areal an der Greidererstraße liegt auf der Landzunge zwischen Inn und Mangfall und gehört damit zu dem Bereich, den die Rosenheimer meist einfach als „Innspitz“ bezeichnen. Doch die Straßenmeisterei soll diesen Standort verlassen. Und damit stellt sich eine Frage, die Rosenheim noch lange beschäftigen dürfte: Was soll aus dieser besonderen Fläche werden?

Bauhof Innspitz am Inn. Foto: Innpuls.me

Auf der einen Seite Inn mit Inndamm und auf der anderen Seite Mangfall mit Mangfalldamm – so idyllisch gelegen ist das Gelände am Innspitz, das in den kommenden Jahren noch für einige Diskussionen sorgen könnte. Fotos: Josefa Staudhammer

Die Straßenmeisterei des Staatlichen Bauamtes Rosenheim nutzt das Gelände seit Jahrzehnten. Inzwischen sind die Gebäude nicht mehr zeitgemäß, außerdem fehlt es an Platz für den Fuhrpark, technische Geräte sowie Lager- und Abstellflächen. Deshalb soll die Straßenmeisterei nach Schechen umziehen. Dort hat der Freistaat ein rund 17.700 Quadratmeter großes Grundstück im Gewerbegebiet Nord direkt an der B15 gekauft. Mit der Planung für den Neubau wurde bereits begonnen.
Frei wird die Fläche am Innspitz allerdings nicht so schnell. Nach derzeitiger Einschätzung des Staatlichen Bauamts ist eine Nachnutzung des Standorts nicht vor 2031 zu erwarten.

Zeit also, sich Gedanken über die Zukunft eines Grundstücks zu machen, das nicht nur aufgrund seiner Lage besonders ist. Schon die Landesgartenschau 2010 hat den Bereich an der Mündung von Mangfall und Inn deutlich verändert: Wege und Stege machten die Flusslandschaft besser zugänglich, rund um den Innspitz entstand ein Naherholungsraum.

CSU will Grundstück möglichst früh sichern

Genau hier setzt der aktuelle Antrag der CSU-Stadtratsfraktion an. Sie fordert Oberbürgermeister Abuzar Erdogan auf, unverzüglich Kaufverhandlungen mit dem Freistaat Bayern über das Grundstück der Straßenmeisterei an der Greidererstraße 10 aufzunehmen.
Wichtig dabei: Es geht zunächst um Kaufverhandlungen, nicht um einen bereits beschlossenen Erwerb. Parallel dazu soll die Stadtverwaltung ein städtebauliches Gesamtkonzept für das Areal vorbereiten. Die CSU schlägt dafür einen städtebaulichen Wettbewerb oder ein Rahmenplanverfahren vor.

Was danach auf der Fläche entstehen könnte, beschreibt die CSU unter dem Leitbild „Leben am Fluss“. Vorgesehen sind Wohnungen mit einem angemessenen Anteil an gefördertem und bezahlbarem Wohnraum, Gastronomie, Kultur- und Veranstaltungsflächen sowie öffentliche Freiräume und Zugänge zum Wasser. CSU-Fraktionsvorsitzender Dr. Wolfgang Bergmüller sieht darin eine besondere Entwicklungschance: „Der Innspitz ist ein großes Entwicklungsareal in dieser einzigartigen Lage am Wasser. Wenn die Straßenmeisterei nach Schechen geht, dürfen wir nicht tatenlos zusehen, wie dieses Filetstück anderweitig verwertet wird. Rosenheim muss als Erstes am Verhandlungstisch sitzen. Unser Ziel ist ein lebendiges neues Quartier, in dem Wohnen, Gastronomie, Kultur und Naherholung am Wasser zusammenkommen, ein echtes ‚Leben am Fluss‘, wie es unsere Stadt bisher noch nicht kennt.“

Für Bergmüller gehört dabei auch die Schaffung von Wohnraum zu den zentralen Punkten: „Rosenheim braucht dringend mehr Wohnraum, für junge Familien, für Seniorinnen und Senioren, für Menschen mit mittleren Einkommen. Der Innspitz bietet die seltene Chance, attraktives und gleichzeitig bezahlbares Wohnen in unmittelbarer Flusslage zu schaffen. Diese Gelegenheit kommt nicht wieder.“

Die Vorstellungen reichen bis zum Biergarten am Wasser

Auch der Zweite Bürgermeister Daniel Artmann berichtet von Gesprächen mit der Immobilien Freistaat Bayern, kurz IMBY. Er habe seit mehreren Monaten Kontakt mit der IMBY und den zuständigen Stellen in München. Nach seinen Angaben sei der Freistaat grundsätzlich bereit, über einen Verkauf an die Stadt Rosenheim zu sprechen.

Artmann formuliert in diesem Zusammenhang eine weitreichende Vorstellung für das Areal: „Ich stehe seit einigen Monaten in engem Austausch mit der IMBY und den zuständigen Stellen in München. Die Rückmeldungen stimmen mich sehr zuversichtlich, denn der Freistaat ist grundsätzlich bereit, über einen Verkauf an die Stadt Rosenheim zu sprechen. Diese Tür steht offen, und wir sollten sie jetzt entschlossen durchschreiten. Der Innspitz hat das Potenzial, ein echtes Leuchtturmprojekt zu werden, nicht nur für unsere Stadt, sondern für die gesamte Region.“
In einem zweiten Statement beschreibt Artmann auch, wie er sich das mögliche Quartier konkret vorstellen könnte: „Wo Inn und Mangfall zusammenfließen, liegt einer der schönsten Orte Rosenheims, und bisher nutzen wir dieses Potenzial kaum. Mit dem Leitbild ‚Leben am Fluss‘ können wir das ändern. Ich stelle mir ein Quartier vor, das Rosenheim ein ganz neues Lebensgefühl schenkt: ein Biergarten direkt am Wasser, Konzerte unter freiem Himmel, Spazierwege entlang des Ufers und mittendrin Wohnraum für Menschen, die sich das Leben in unserer Stadt auch leisten können. Viele Städte in Bayern würden uns um eine solche Lage beneiden. Es liegt an uns, daraus etwas Besonderes zu machen.“

Damit wird auch klar: Bei der CSU geht es nicht allein um Wohnungen. Geplant ist vielmehr eine Mischung aus Wohnen, Gastronomie, Kultur und öffentlichen Aufenthaltsflächen. Wie dicht dort gebaut werden könnte und wie diese Nutzungen konkret angeordnet würden, ist zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch offen.

Die Idee einer Entwicklung ist nicht neu

Dass das Straßenmeisterei-Areal irgendwann eine andere Nutzung bekommen könnte, wird in Rosenheim schon länger diskutiert. Bei einer städtischen Bürgerwerkstatt zur Stadtentwicklung im Juni 2023 wurde die Fläche an der Greidererstraße unter anderem als möglicher Standort für Wohnmodelle genannt.
Auch aus der Kommunalpolitik gab es bereits zuvor Überlegungen zur städtebaulichen Entwicklung des Bereichs. Die Freien Wähler/UP hatten sich 2022 mit einem Antrag dafür eingesetzt, sich mit der Entwicklung des Innspitzes auseinanderzusetzen. Dabei spielte ausdrücklich auch der Erhalt des Landschaftsbildes an Inn und Mangfall eine Rolle.
Der aktuelle CSU-Antrag setzt nun einen anderen Schwerpunkt: Die Stadt soll möglichst früh versuchen, das Grundstück selbst zu erwerben und dadurch später bei der Entwicklung mitbestimmen zu können.

Wohnraum oder mehr Freiraum?

Dass diese Vorstellung nicht von allen geteilt wird, zeigt eine persönliche Stellungnahme eines Rosenheimer Stadtrats, die Innpuls.me erreicht hat. Seine Kritik richtet sich grundsätzlich gegen eine weitere bauliche Verdichtung innerhalb der bestehenden Stadtfläche. Die frei werdende Fläche am Innspitz sieht er deshalb nicht automatisch als neues Bauareal. „Haben wir verlernt, Freiräume einfach Freiräume sein zu lassen?“, fragt er. Aus seiner Sicht könnte der Wegzug der Straßenmeisterei vielmehr die Chance eröffnen, den bestehenden Freiraum rund um den Innspitz zu erweitern und den Bereich stärker für Natur und Naherholung zu nutzen. Seine grundsätzliche Haltung formuliert er so: Eine lebenswerte Stadt zeichne sich nicht nur dadurch aus, wie dicht man in ihr wohnen könne, sondern vor allem dadurch, „wie gut man in ihr durchatmen kann“.

Damit ist ein Konflikt beschrieben, der bei der weiteren Entwicklung des Areals eine Rolle spielen dürfte: Auf der einen Seite steht der Wunsch nach zusätzlichem, möglichst bezahlbarem Wohnraum und einer stärkeren Nutzung der Lage am Wasser. Auf der anderen Seite steht die Frage, welchen Wert freie Flächen, Natur und Naherholung an einem solchen Ort haben.

Kulturstrand zeigt: Über die Nutzung wird schon länger diskutiert

Dass die Vorstellungen über den Innspitz auseinandergehen, ist nicht neu. Das zeigte sich bereits bei der Diskussion um den Kulturstrand. Der BUND Naturschutz Rosenheim lehnte das damalige Konzept 2021 ab. Die Ortsgruppe verwies darauf, dass der Innspitz bei der Landesgartenschau bewusst als ruhiger und naturnaher Bereich gestaltet worden sei. Der Mündungsbereich von Mangfall und Inn habe zudem eine besondere Bedeutung für Natur und Landschaft. Kritisch gesehen wurden unter anderem zusätzlicher Verkehr, Lärm und Müll. Der Kulturstrand fand in den vergangenen Jahren dennoch statt und erfreute sich auch in diesem Sommer wieder großer Beleibtheit.

Die damalige Auseinandersetzung drehte sich um Veranstaltungen und ist nicht mit einer aktuellen Stellungnahme des BUND Naturschutz zum CSU-Antrag gleichzusetzen. Sie zeigt aber, dass bereits heute unterschiedliche Vorstellungen davon bestehen, wie intensiv dieser besondere Bereich genutzt werden soll.

Viel Zeit für die Debatte

Eine tatsächliche Umnutzung steht ohnehin nicht unmittelbar bevor. Die Straßenmeisterei arbeitet weiterhin am Innspitz, während am neuen Standort in Schechen erst die weiteren Planungs- und Bauschritte folgen. Nach derzeitiger Einschätzung des Staatlichen Bauamts ist eine Nachnutzung des Rosenheimer Standorts nicht vor 2031 zu erwarten.
Bis dahin wird deshalb noch viel zu klären sein. Zunächst geht es um die Frage, ob und zu welchen Bedingungen die Stadt das Grundstück vom Freistaat erwerben kann. Danach müsste ein städtebauliches Verfahren zeigen, was an diesem besonderen Ort überhaupt möglich und gewollt ist.

Wie viel Wohnraum könnte dort entstehen? Wie dicht dürfte gebaut werden? Welche Flächen müssten frei und öffentlich zugänglich bleiben? Welche Bedeutung haben Natur- und Hochwasserschutz? Und wie lassen sich Gastronomie, Kultur und Veranstaltungen mit dem Charakter des Bereichs zwischen Inn und Mangfall verbinden?
Noch ist keine dieser Fragen entschieden. Der CSU-Antrag bringt sie jetzt allerdings auf den Tisch. Und weil es um eine Fläche geht, die im Stadtgebiet kaum eine vergleichbare Lage haben dürfte, wird die Diskussion darüber vermutlich weit über die Frage hinausgehen, wer das Grundstück künftig besitzt.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Rund 70 Liter Diesel aus Lkw-Tank gestohlen

Rund 70 Liter Diesel aus Lkw-Tank gestohlen

Schechen / Landkreis Rosenheim – Rund 70 Liter Diesel sind in der Nacht auf Dienstag (29. September) aus dem Tank eines abgestellten Lkw an der Rosenheimer Straße gestohlen worden. Die Polizei Rosenheim sucht Zeugen.

Der Lkw-Fahrer hatte seinen Lastwagen am Montagabend gegen 18 Uhr auf einem Parkplatz an der Rosenheimer Straße abgestellt. Als er am Dienstagmorgen gegen 6 Uhr zu seinem Fahrzeug zurückkam, bemerkte er, dass der Tank nicht mehr voll war. Bei der Kontrolle stellte er außerdem fest, dass der Tankdeckel aufgebrochen worden war. Nach einer ersten Schätzung wurden rund 70 Liter Diesel abgezapft.

Die Polizei Rosenheim bittet nun um Hinweise: Wer hat zwischen Montag, etwa 18 Uhr, und Dienstag, 6 Uhr, Personen oder Fahrzeuge in der Nähe abgestellter Lastwagen beobachtet? Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Rosenheim unter 08031/200-2200 entgegen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Das Lächeln der Natur an einem Gartenzaun in der Kastenau

Das Lächeln der Natur an einem Gartenzaun in der Kastenau

Kastenau / Rosenheim – Manchmal braucht es gar nicht viel, um jemandem eine Freude zu machen. Im Rosenheimer Stadtteil Kastenau wartete am Dienstag (29. September) eine besonders hübsche Überraschung an einem Gartenzaun: In einem Blumenkasten standen viele kleine Vasen mit bunten Blumensträußchen – offenbar frisch aus dem eigenen Garten. Dazu eine Einladung, sich einfach einen Strauß mitzunehmen.

Vor allem die farbenprächtigen Dahlien fielen ins Auge. Dazwischen standen Gräser und andere Gartenblumen. Jeder der kleinen Sträuße war ein bisschen anders und gerade das machte den Blumenkasten so besonders. Hier hatte offenbar jemand Blumen aus dem eigenen Garten gesammelt, kleine farbenfrohe Sträußchen daraus gebunden und wollte damit anderen eine Freude machen.

Auf dem Zettel, der die Passanten dazu einlud, sich einen der Blumensträuße mitzunehmen, stand ein schöner Satz: „Blumen sind das Lächeln der Natur“, stand auf dem Schild am Gartenzaun. Der Satz stammt von Max Reger (1873–1916), einem bekannten deutschen Komponisten, Pianisten, Organisten und Dirigenten.

„Blumen sind das Lächeln der Natur“ – wie wahr,  denn Blumen bringen nicht nur Farbe in einen Garten. Sie schenken auch uns Menschen immer wieder ein Lächeln. Und gerade nach einem aufregenden Arbeitstag wie dem Dienstag, an dem die Bombenentschärfung in Rosenheim auch bei uns  noch einmal für einiges an Aufregung sorgte, war dieser kleine Blumengruß auch für uns eine besonders schöne Entdeckung.
Wie wunderbar,, wenn jemand das Lächeln aus dem eigenen Garten einfach mit anderen teilt. 

Vielleicht ist genau das manchmal die schönste Art, ein bisschen Freude weiterzugeben.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Gastbeitrag: Gut gemeint, oft nicht gut gemacht – Wenn Felder höher werden

Gastbeitrag: Gut gemeint, oft nicht gut gemacht – Wenn Felder höher werden

Rosenheim – Wenn bei Bauprojekten Erdmaterial anfällt, landet es häufig auf nahegelegenen Feldern. Was zunächst praktisch erscheint, kann nach Einschätzung von Bernhard Baron Boneberg Auswirkungen auf den Wasserabfluss in der Landschaft haben. In diesem Gastbeitrag beschäftigt er sich mit der schleichenden Veränderung unserer Kulturlandschaft durch Bodenauffüllungen und erklärt, warum sich daraus seiner Ansicht nach bei stärkeren Regenfällen Probleme ergeben können.

Über den Autor

Bernhard Baron Boneberg engagiert sich seit über 45 Jahren in Vereinen und Verbänden für den Natur- und Tierschutz. Er ist Mitglied des Rosenheimer Stadtrats und schreibt als Gastautor für Innpuls.me über ökologische Themen aus seiner persönlichen Perspektive.

Es gibt eine Redensart, die das Phänomen treffend zusammenfasst: Gut gemeint ist oft das Gegenteil von gut gemacht. In der Agrar- und Baupraxis hat sich über die Jahre eine Gewohnheit etabliert, die auf den ersten Blick pragmatisch und nützlich wirkt.
Wenn bei Bauprojekten, Straßenerschließungen, beim Bau neuer Supermärkte oder ähnlichen Vorhaben Erdmaterial abgetragen wird, wandert dieser Aushub meist auf naheliegende Felder. Für Bauunternehmen ist das eine kostengünstige Möglichkeit, das Material unterzubringen, für Landwirte eine einfache Möglichkeit, Senken auszugleichen, Flächen anzugleichen und Mutterboden aufzubringen.

Was als harmlose Geländeanpassung beginnt, entwickelt sich jedoch schleichend zu einem handfesten Problem. Durch das ständige Ausbringen von Erdaushub hat sich das Relief unserer Kulturlandschaft unmerklich, aber grundlegend verändert – mit möglicherweise nicht durchdachten Folgen bei stärkeren Regenereignissen.

Wenn sich die Höhenverhältnisse umkehren

Um das Ausmaß dieser Entwicklung zu verstehen, hilft ein Blick auf die ursprüngliche Topografie. Früher lagen Straßen meist etwa 30 bis 50 Zentimeter höher als die umliegenden Wiesen und Ackerflächen. Regnete es auf die Fahrbahn, lief das Niederschlagswasser naturgemäß zu den Seiten ab. Von dort gelangte es auf tiefer gelegene Felder mit gesundem Boden, wo es sich großflächig verteilen und versickern konnte.
Doch während Straßen und Straßenbeläge über die Jahrzehnte weitgehend auf demselben Niveau verblieben, wuchsen die Ackerflächen ringsherum immer wieder an. Schicht für Schicht wurde Erdaushub auf den Feldern verteilt, sodass diese heute stellenweise 30 bis 50 Zentimeter über das Niveau der angrenzenden Straßen hinausragen.

Aus den einstigen Senken sind künstliche Anhöhen geworden. Dadurch hat sich die ursprüngliche Entwässerungsrichtung teilweise komplett umgekehrt. Besonders auffällig ist das beispielsweise im Süden des Rosenheimer Stadtgebiets in der Nähe der Seen.

Warum der Boden das Wasser nicht mehr schnell genug aufnimmt

Dass die höher gelegenen Felder das Regenwasser bei stärkeren Regenfällen nicht einfach aufnehmen, liegt auch an der Beschaffenheit des aufgetragenen Materials. Bei dem Aushub handelt es sich nicht nur um humusreichen Oberboden, sondern meist auch anteilig um dichter gepackten Unterboden.

Durch den Einsatz schwerer Maschinen beim Abtransport und Planieren wird dieses Material zusätzlich verdichtet. Ihm fehlt möglicherweise die natürliche Schwammfunktion mit tief reichenden Wurzelkanälen und Regenwurmgängen, die für eine rasche Versickerung wichtig ist.
Fällt nun ein typischer Sommeregen, kann der verdichtete Boden die Wassermassen nicht schnell genug aufnehmen. Die oberste Schicht vernässt rasch, und das Oberflächenwasser schießt vom erhöhten Feld hinab in Richtung der tiefer liegenden Stellen.

Wenn Straßen zu künstlichen Flussbetten werden

Die Straßen, die ursprünglich so gebaut wurden, dass sie das Wasser nach außen abgeben, werden allmählich zum tiefsten Punkt der Umgebung und verwandeln sich bei Regen in künstliche Flussbetten.
Gleichzeitig spült das Wasser feines Sediment und Lehm vom Feld ab. Dieses Material kann Straßengräben und Abwasserschächte innerhalb kurzer Zeit verstopfen. Wenn das Wasser nicht mehr richtig abfließen kann, drückt es in angrenzende Grundstücke und gelegentlich auch in Keller und Garagen.

Diese Entwicklung zeigt eindringlich, wie leicht funktionierende Naturkreisläufe durch an sich gut gemeinte Eingriffe gestört werden können.

Was sich ändern muss

Ein nachhaltiger Umgang mit Wasser und Boden erfordert daher ein Umdenken. Die Aufschüttung an Feldgrenzen sollte nicht länger als reine Entsorgungsmaßnahme betrachtet werden, sondern immer auch im Kontext des regionalen Wasserabflusses beurteilt werden.
Wo Felder die Straßen bereits deutlich überragen, können Retentionsräume oder Pufferstreifen helfen, wilde Abflüsse zu stoppen. Zudem hilft eine strukturfördernde Bewirtschaftung der Böden, deren natürliche Saugfähigkeit wiederzuerhalten.
Das Wasser folgt stets der Schwerkraft. Und wenn die Straßen künstlich zum Tiefpunkt gemacht werden, fließen die Probleme automatisch dorthin.

Und zum Schluss  noch Wissen für die Schlaubis unter uns

Für die Schlaubis unter uns INNPULS-Lesern noch ein Zusatz: Der geomorphologische Fachbegriff für eine vom Menschen (anthropogen) herbeigeführte Erhöhung des Landschaftsprofils heißt in Fachkreisen anthropogene Relieferhöhung.
(Quelle: Gastbeitrag: Bernhard Baron Boneberg / Beitragsbild: KI-generiertes Symbolbild, zur besseren Veranschaulichung der Thematik überzeichnet.)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Mittwoch, 30. September – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass einige Tintenfischarten auffällige W-förmige Pupillen besitzen?
Diese besondere Form hilft ihnen dabei, ihre Umgebung unter Wasser wahrzunehmen und kann je nach Lichtbedingungen unterschiedlich wirken.
Die Natur sieht manchmal ziemlich überraschend aus.

Vielleicht lässt Du Dich heute von etwas Unerwartetem überraschen.

Wir wünschen Dir einen aufmerksamen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Fliegerbombe bei Bauer in der Au erfolgreich entschärft

Fliegerbombe bei Bauer in der Au erfolgreich entschärft

Rosenheim – Geschafft: Die Fliegerbombe bei „Bauer in der Au“ ist erfolgreich entschärft. Das teilt die Stadt Rosenheim mit. Damit können die rund 1.500 evakuierten Menschen in Kürze wieder in ihre Wohnungen und Häuser zurückkehren. Auch die gesperrten Straßen und die Bahnstrecke sollen zeitnah wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Seit dem Nachmittag war dafür ein Bereich im Radius von 500 Metern um die Fundstelle geräumt worden (wir berichteten). Für die betroffenen Anwohner hieß das: raus aus den eigenen vier Wänden und erst einmal abwarten. Nun ist die Entschärfung abgeschlossen und damit kann auch die Rückkehr beginnen.
Nach und nach sollen nun die Absperrungen aufgehoben werden. Auch für Autofahrer und Bahnreisende dürfte sich die Situation damit zeitnah wieder normalisieren.

Für die Betroffenen geht damit ein ungewöhnlicher Nachmittag und Abend zu Ende. Wir wünschen allen, die ihre Wohnungen verlassen mussten, jetzt eine möglichst ruhige Rückkehr und vor allem einen wohlverdienten gemütlichen Abend zu Hause.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild:  Archiv Innpuls.me)