MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Freitag, 4. September – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Krähen einzelne Menschen anhand ihres Gesichts unterscheiden können?
Sie können sich sogar über längere Zeit merken, ob ihnen jemand freundlich oder bedrohlich begegnet ist.
Ein erstaunliches Gedächtnis für einen Vogel.

Vielleicht überlegst Du heute, welchen Eindruck Du bei anderen hinterlässt.

Wir wünschen Dir einen aufmerksamen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: re)

Herbstfest, Rosenheim, 1980

Herbstfest, Rosenheim, 1980

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück ins Jahr 1980. Auf der historischen Aufnahme sehen wir das Rosenheimer Herbstfest mit Fahrgeschäften, die einst Kult waren. Besonders ins Auge fällt die Enterprise, die damals noch zu den aufregenden Neuheiten auf deutschen Volksfesten gehörte. Aber auch die große Wellenrutsche und die damals noch sichtbaren Schausteller-Wohnwagen erzählen einiges über das Rosenheimer Herbstfest vor mehr als 45 Jahren.

Die Loretowiese sieht auf der Aufnahme deutlich anders aus als heute. Zwischen den Fahrgeschäften stehen Wohn- und Packwagen der Schausteller. Heute werden die logistischen Bereiche auf einem Volksfestplatz in der Regel anders organisiert und stärker vom Publikumsbereich getrennt.

Die Enterprise – Nervenkitzel ohne Sicherheitsbügel

Ein echter Hingucker ist die Enterprise. Das Fahrgeschäft gehörte Ende der 1970er und Anfang der 1980er Jahre zu den großen Attraktionen auf den Volksfestplätzen. Das Besondere: Die Gondeln bewegten sich mit dem rotierenden Fahrgeschäft schließlich kopfüber – gehalten wurden die Fahrgäste dabei durch die Fliehkraft.
Aus heutiger Sicht wirkt das Konzept beinahe abenteuerlich. Gerade deshalb ist die Enterprise vielen Besuchern dieser Zeit bis heute in Erinnerung geblieben. Für eine Generation von Volksfestbesuchern gehörte sie zum modernen Nervenkitzel auf der Wiesn.

Die Wellenrutsche als Publikumsmagnet

Daneben ist auf der Aufnahme eine große Wellenrutsche zu sehen. Solche Rutschen gehörten in den 1970er und 1980er Jahren zu den festen Bestandteilen vieler größerer Volksfeste. Mit einer Matte unter dem Körper ging es die Wellen hinunter – ein Vergnügen, das damals ebenso zum Volksfest gehörte wie Zuckerwatte, gebrannte Mandeln und Fahrchips.
Auch daran lässt sich erkennen, wie sehr sich die Auswahl der Fahrgeschäfte im Laufe der Jahrzehnte verändert hat. Manche Klassiker verschwanden irgendwann von den Festplätzen, andere feiern später sogar ein Comeback.

Ein Blick auf die Wiesn von damals

Besonders interessant ist bei historischen Herbstfest-Aufnahmen oft nicht nur das große Fahrgeschäft im Mittelpunkt. Es sind die kleinen Details am Rand, die eine solche Aufnahme zu einem Stück Zeitgeschichte machen: die Fahrzeuge der Schausteller, die Gestaltung der Geschäfte oder die Art, wie der Festplatz damals genutzt wurde.
45 Jahre später ist das Rosenheimer Herbstfest größer, moderner und bei den Fahrgeschäften technisch deutlich weiterentwickelt. Doch eines ist gleich geblieben: Auf der Loretowiese geht es um die Mischung aus Fahrgeschäften, Buden und Volksfeststimmung.

Wer 1980 auf der Rosenheimer Wiesn unterwegs war, dürfte beim Blick auf dieses Foto deshalb so manche Erinnerung wiederentdecken.
(Quelle: Beitragsbild: Herbert Borrmann / Artikel: Karin Wunsam)

Radfahrer in Prien gefährdet – Polizei sucht Fahrer eines VW

Radfahrer in Prien gefährdet – Polizei sucht Fahrer eines VW

Prien am Chiemsee – Ein Radfahrer ist am Dienstagabend (1. September) in der Hochriesstraße in Prien am Chiemsee gefährdet worden. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei kam es dabei zu einer Berührung zwischen einem grauen VW-Kombi und dem Lenker eines Gravelbikes. Der bislang unbekannte Autofahrer fuhr anschließend weiter.

Der Vorfall ereignete sich gegen 19 Uhr. Ein junger Mann war mit seinem Gravelbike auf der Hochriesstraße in Richtung eines kleinen Kreisverkehrs unterwegs. Hinter ihm fuhr eine weitere Radfahrerin.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei näherte sich von hinten ein grauer VW-Kombi, der ebenfalls in Richtung Kreisverkehr unterwegs war. Nach den bisherigen Schilderungen soll der Fahrer in der Nähe der Radfahrer lautstark beschleunigt haben. Im weiteren Verlauf soll er den Gravelbike-Fahrer im Bereich der Einfahrt zum Kreisverkehr sehr knapp überholt haben.

Dabei kam es nach Angaben der Polizei zu einer Berührung zwischen dem Pkw und dem Lenker des Fahrrads. Der Radfahrer musste daraufhin abrupt ausweichen. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei nahm der VW anschließend unvermittelt die erste Ausfahrt des Kreisverkehrs.

Polizei sucht Zeugen

Zum Zeitpunkt des Vorfalls saß neben dem Fahrer noch eine weitere Person auf dem Beifahrersitz. Der Fahrer des grauen VW-Kombis ist bislang unbekannt.
Die Polizeiinspektion Prien hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs aufgenommen. Nun werden Zeugen gesucht, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zum Fahrzeug, zum Fahrer oder zum weiteren Geschehen geben können.

Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Prien unter der Telefonnummer 08051/90570 entgegen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Ernte 2026: Minister spricht von Krise nationaler Tragweite – Bauernverband fordert mehr Hilfen

Ernte 2026: Minister spricht von Krise nationaler Tragweite – Bauernverband fordert mehr Hilfen

München / Bayern – Die Zahlen zur Ernte 2026 zeigen deutliche Einbußen. Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer spricht deshalb von einer „Krise von nationaler Tragweite“. Besonders betroffen sind Regionen im Süden und Südwesten Deutschlands. Dort kommen zu geringeren Erträgen auch Futterknappheit und hohe Kosten für Diesel und Dünger hinzu.

Die deutsche Getreideernte wird in diesem Jahr nach vorläufigen Ergebnissen auf rund 37,4 Millionen Tonnen geschätzt. Das sind 7,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Hektarertrag liegt voraussichtlich bei 69,1 Dezitonnen und damit 5,6 Prozent unter dem Wert von 2025.
Besonders deutlich fällt der Rückgang beim Winterweizen aus. Von der wichtigsten Getreideart Deutschlands werden voraussichtlich 20,2 Millionen Tonnen geerntet – 10,4 Prozent weniger als im vergangenen Jahr. Auch beim Winterraps wird mit einem Rückgang um 11,5 Prozent gerechnet.

Besonders der Süden ist betroffen

Hinter den bundesweiten Zahlen verbergen sich große regionale Unterschiede. Im Süden und Südwesten haben Trockenheit und Hitze den Mais besonders stark getroffen. Nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums wuchs er dort vielerorts kaum, teilweise bildeten die Pflanzen überhaupt keine Kolben aus. Auch bei der Getreideernte mussten die Landwirte in diesen Regionen deutliche Einbußen hinnehmen.
Auch die Futtersituation ist demnach angespannt. Dem Erntebericht zufolge ist auf vielen Wiesen im Süden und Südwesten nach dem ersten Schnitt kaum noch Gras nachgewachsen. Einige Betriebe mussten deshalb bereits im Sommer auf Futterreserven zurückgreifen, die eigentlich für Herbst und Winter vorgesehen waren.

Hinzu kommen hohe Kosten für Betriebsmittel. Diesel und Dünger belasten die Betriebe, gleichzeitig stehen insbesondere Betriebe mit Tierhaltung wirtschaftlich unter Druck. Für das Bundeslandwirtschaftsministerium ergibt sich daraus ein Gesamtbild, das über eine schwächere Ernte hinausgeht.

Rainer spricht von „Krise von nationaler Tragweite“

„Meine Bewertung ist eindeutig: Wir haben es mit einer Krise von nationaler Tragweite zu tun“, sagte Alois Rainer bei der Vorstellung des Ernteberichts. Der Minister betont dabei, dass die Erntezahlen allein die Situation der Landwirtschaft nicht vollständig abbilden. Entscheidend sei das Zusammentreffen mehrerer Belastungen – von Dürre und regionalen Ernte- und Qualitätsverlusten über Futterknappheit bis zu hohen Kosten für Diesel und Dünger sowie wirtschaftlichen Problemen in der Tierhaltung.
Der Bund kündigte deshalb weitere Unterstützung an. Unter anderem soll das Soforthilfeprogramm der Landwirtschaftlichen Rentenbank im kommenden Jahr um 300 Millionen Euro auf insgesamt 500 Millionen Euro aufgestockt werden. Geplant ist zudem ein weiteres Liquiditätsprogramm mit günstigen Zinsen und längeren Laufzeiten. Hinzu kommen unter anderem EU-Düngemittelhilfen in Höhe von 60 Millionen Euro.

Dabei handelt es sich allerdings nicht um die Ausrufung eines formalen „Schadensereignisses von nationalem Ausmaß“, wie es beispielsweise bei der Dürre 2018 oder dem Hochwasser 2021 der Fall war. Eine solche Einstufung hätte weitere Möglichkeiten für staatliche Hilfen eröffnet.

Bauernverband fordert mehr Unterstützung

Dem Bayerischen Bauernverband gehen die angekündigten Maßnahmen nicht weit genug. Generalsekretär Carl von Butler fordert unter anderem, den Bundeszuschuss zu den Beiträgen zur Landwirtschaftlichen Sozialversicherung zu erhöhen, statt ihn wie geplant zu senken. Außerdem soll Deutschland die EU-Düngemittelhilfe aufstocken.
Der BBV fordert darüber hinaus eine neue Bund-Länder-Nothilfe nach dem Vorbild der Dürrehilfe von 2018. „Wer von einer Krise nationalen Ausmaßes spricht, muss auch wirksame Hilfen liefern, statt diese Krise auszusitzen und auf ein besseres 2027 zu hoffen“, sagt von Butler.

Auch langfristig sieht der Bauernverband Handlungsbedarf. Gefordert werden unter anderem ein starkes EU-Agrarbudget ab 2028 mit mindestens 500 Milliarden Euro sowie weniger Bürokratie und Auflagen für die landwirtschaftlichen Betriebe.

„Statt nur eine kurzfristige Hilfestellung zu geben, muss sich die Bundesregierung in Brüssel für eine echte schnelle und langfristige Entlastung auf den Betrieben einsetzen“, betont von Butler.
(Quelle: Pressemitteilungen BBV und Bundeslandwirtschaftsministerium / Beitragsbild: Symbolfoto Archiv Gisela Schreiner)

Wiesn-Notizen: Rosenheimer Erntedankfest mit Feldmesse im Mangfallpark

Wiesn-Notizen: Rosenheimer Erntedankfest mit Feldmesse im Mangfallpark

Rosenheim – Am Sonntag (6. September) wird es beim Rosenheimer Herbstfest zunächst besinnlich: Im Mangfallpark Süd findet das traditionelle Erntedankfest mit ökumenischer Feldmesse statt. Danach geht es im Festzug gemeinsam Richtung Wiesn.

Der Kirchenzug setzt sich um 9.15 Uhr am Max-Josefs-Platz in Bewegung. Gegen 9.50 Uhr beginnt im Mangfallpark Süd die ökumenische Feldmesse unter freiem Himmel.
Und weil eine Feldmesse nun einmal keine Kirche mit Bänken ist, gibt es vor Ort auch keine großflächige Bestuhlung. Wer bequem sitzen möchte, sollte deshalb einen Klappstuhl, eine Sitzunterlage oder etwas Vergleichbares mitbringen.

Wasser, WC und Sonnenschutz

Auch beim Sonnenschutz empfiehlt sich am Sonntag ein bisschen Vorbereitung. Laut Veranstalter werden Sonnenschein und warme Temperaturen erwartet. Sonnencreme, Kopfbedeckung und ausreichend Getränke können deshalb gute Begleiter sein.
Für den Fall, dass das Wasser unterwegs knapp wird, gibt es nahe der Fußgänger- und Fahrradbrücke eine Wasser-Ausgabestelle. Dort steht außerdem ein mobiles WC zur Verfügung.
Nach der Feldmesse ist noch lange nicht Schluss: Gegen 11 Uhr zieht der Festzug gemeinsam Richtung Wiesn. Insgesamt werden rund 1.000 Teilnehmer erwartet.
(Quelle: Pressemitteilung Wirtschaftlicher Verband / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Frau in Rosenheim angegriffen – Täter flüchtet ohne Beute

Frau in Rosenheim angegriffen – Täter flüchtet ohne Beute

Rosenheim – In der Nacht auf Donnerstag (3. September) soll eine 25-jährige Frau in der Kellerstraße in Rosenheim von einem bislang unbekannten Mann angegriffen worden sein. Der Täter soll versucht haben, ihre Handtasche zu rauben und der Frau dabei mehrfach ins Gesicht geschlagen haben. Anschließend flüchtete er ohne Beute. Die Kriminalpolizei Rosenheim sucht Zeugen.

Der Vorfall ereignete sich nach bisherigen Erkenntnissen gegen 4.30 Uhr. Die 25-Jährige soll sich zu diesem Zeitpunkt in der Kellerstraße aufgehalten haben, als der Unbekannte sie attackierte und versuchte, ihr die Handtasche zu entreißen.
Im weiteren Verlauf ließ der Mann von der Frau ab und flüchtete. Die 25-Jährige erlitt leichte Verletzungen und begab sich zur Behandlung ins Klinikum Rosenheim. Von dort aus wurde die Polizei verständigt.

Fahndung bislang ohne Erfolg

Nach Bekanntwerden des Vorfalls leitete die Polizeiinspektion Rosenheim umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ein. Ein Tatverdächtiger konnte bislang jedoch nicht gefasst werden.
Die weiteren Ermittlungen hat inzwischen das für Raubdelikte zuständige Fachkommissariat 2 der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim übernommen. Die Ermittlungen laufen unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim.

Kripo sucht Zeugen

Der Tatverdächtige wird als etwa 1,75 Meter groß beschrieben. Er soll blonde Haare gehabt haben und Deutsch gewesen sein. Zur Tatzeit trug er eine kurze dunkle Hose und ein graues T-Shirt. Auffällig: Er soll eine Art Decke über den Kopf gezogen haben.

Die Kriminalpolizei bittet insbesondere Personen um Hinweise,

  • die in der Nacht auf Donnerstag (3. September) zwischen 4 und 5 Uhr im Bereich Apianstraße und Kellerstraße verdächtige Personen beobachtet haben
  • ,oder die sonstige Angaben machen können, die zur Aufklärung des Vorfalls beitragen.

Hinweise nimmt die Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim unter der Telefonnummer 08031/200-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto  re)

Jungen  Siebenschläfer auf Klinikterrasse gerettet

Jungen Siebenschläfer auf Klinikterrasse gerettet

Bad Wiessee / Landkreis Miesbach – Regungslos lag ein junger Siebenschläfer am Donnerstag (3. September) auf der Terrasse einer Klinik in Bad Wiessee. Mitarbeiter verständigten die Polizei. Die Beamten nahmen das Tier gemeinsam mit einer ehrenamtlichen Wildtierpflegerin genauer unter die Lupe – und brachten es anschließend zur Wildtierauffangstelle nach Bad Tölz.

Zunächst war unklar, ob der kleine Nager noch Hilfe bekommen konnte. Unter Anleitung der Wildtierpflegerin untersuchten die Polizisten das Tier. Dabei keimte Hoffnung auf: Der junge Siebenschläfer schien eine Chance zu haben.
Kurzerhand übernahmen die Beamten deshalb auch den tierischen Transport. Sie brachten den besonders geschützten Nager zu einer Wildtierauffangstelle nach Bad Tölz.

Dort soll das Jungtier nun aufgepäppelt werden. Mit etwas Glück kann es sich von seinem offenbar schlechten Zustand erholen und später wieder ausgewildert werden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Wiessee / Beitragsbild: Polizeiinspektion Bad Wiessee)

Biogasanlage nach 20 Jahren: Wie geht es weiter?

Biogasanlage nach 20 Jahren: Wie geht es weiter?

Rosenheim / Landkreis – Wenn die ersten 20 Jahre der Vergütung einer Biogasanlage auslaufen, stehen Betreiber vor wichtigen Entscheidungen. Wie der Wechsel in die sogenannte Förderperiode II gelingt und welche Möglichkeiten für einen wirtschaftlichen Weiterbetrieb bestehen, darum geht es bei einem bayernweiten Online-Seminar am Donnerstag, 17. September.

Experten von C.A.R.M.E.N. e.V. und der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) erklären, was bei der Umstellung beachtet werden muss und welche Fehler Betreiber vermeiden sollten.
Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, welche Voraussetzungen für den Wechsel in die Anschlussförderung erfüllt sein müssen und wie sich eine Biogasanlage auch danach wirtschaftlich betreiben lässt. Außerdem berichtet ein Anlagenbetreiber aus der eigenen Praxis und gibt Einblicke in seine Erfahrungen mit der Umstellung.

Online-Seminar am 17. September

Die Abteilungen Förderung sowie Bildung und Beratung der Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (ÄELF) in Oberbayern laden gemeinsam mit der Regierung von Oberbayern zu der bayernweiten Online-Veranstaltung ein.
Das Seminar findet am Donnerstag (17. September) von 9 bis 11 Uhr statt. Eine Anmeldung ist bis Dienstag (15. September) möglich. Einzelheiten hier.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus)

Online-Vortrag: Wann dürfen Landwirte pflügen

Online-Vortrag: Wann dürfen Landwirte pflügen

Rosenheim / Landkreis Rosenheim – Bei der Bodenbearbeitung müssen Landwirte nicht nur pflanzenbauliche Aspekte berücksichtigen. Auch Förder-, Fach-, Pflanzenschutz- und Düngerecht machen Vorgaben dazu, wann und wie landwirtschaftliche Flächen bearbeitet werden dürfen. Ein Online-Vortrag am Dienstag, 8. September, gibt einen Überblick über die wichtigsten Regelungen.

Die Abteilungen Förderung sowie Bildung und Beratung der Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (ÄELF) in Oberbayern laden gemeinsam mit der Regierung von Oberbayern zu der Veranstaltung ein. Der Online-Vortrag findet am Dienstag (8. September) von 19.30 bis 21 Uhr statt.
Unter dem Titel „Bodenbearbeitung im Förder- und Fachrecht: Wann darf ich pflügen?“ geht es darum, welche rechtlichen Vorgaben bei der Bodenbearbeitung zu beachten sind und was diese für die betriebliche Praxis bedeuten.

Diese Themen stehen im Mittelpunkt

Behandelt werden unter anderem die Vorgaben zur Mindestbodenbedeckung nach GLÖZ 6 und zum Erosionsschutz nach GLÖZ 5. Außerdem geht es um Anforderungen des Pflanzenschutz- und Düngerechts.
Die Teilnahme ist online möglich. Der Zugang zur Veranstaltung erfolgt über die Internetseite des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim:  Informationen und Zugang zur Online-Veranstaltung
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

33-Jährigeer in Bruckmühl überfallen – Kripo sucht Zeugen

33-Jährigeer in Bruckmühl überfallen – Kripo sucht Zeugen

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – Ein 33-jähriger Mann ist am Montagabend (31. August) in Bruckmühl  (Landkreis Rosenheim) von zwei bislang unbekannten Jugendlichen angegriffen und leicht verletzt worden. Die Täter nahmen sein Fahrrad und einen Rucksack mit Geldbörse mit. Die Kriminalpolizei Rosenheim bittet um Hinweise.

Der 33-Jährige aus Bruckmühl war gegen 22 Uhr im Bereich Sperberstraße / Gottlob-Weiler-Straße unterwegs, als er nach bisherigen Erkenntnissen  der Polizei von zwei männlichen Jugendlichen angegriffen wurde. Dabei wurde der Mann leicht verletzt.
Anschließend nahmen die beiden Tatverdächtigen sein Fahrrad sowie einen Rucksack samt Geldbörse an sich und flüchteten.

Nach Angaben der Polizei handelt es sich bei den Tatverdächtigen um zwei männliche Jugendliche, die akzentfreies Deutsch sprachen. Einer trug einen schwarzen Pullover und eine dunkle Hose. Der zweite Jugendliche hatte mittelblonde Haare und trug einen grauen Pullover. Einer der beiden führte einen Motorradhelm mit sich.

Fahrrad noch in der Tatnacht gefunden

Das gestohlene Fahrrad konnte noch in der Nacht von einer Streifenbesatzung der Polizei aufgefunden werden. Es lag im Bereich nördlich des Tatortes neben den Bahngleisen. Die weiteren Ermittlungen führt das Fachkommissariat für Eigentumsdelikte der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim.

Kripo sucht Zeugen

Die Ermittler bitten insbesondere Personen um Hinweise, die am Montagabend (31. August) gegen 22 Uhr im Bereich Sperberstraße / Gottlob-Weiler-Straße einen lautstarken Streit, den Übergriff oder verdächtige Personen beobachtet haben.
Auch Hinweise zu den beiden beschriebenen Jugendlichen oder zu ihrem möglichen Fluchtweg können für die Ermittlungen wichtig sein.

Hinweise nimmt die Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim unter der Telefonnummer 08031/200-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Straßennamen in Rosenheim: Alzstraße

Straßennamen in Rosenheim: Alzstraße

Rosenheim – Die Alz fließt nicht durch Rosenheim. Trotzdem ist ihr in Happing eine Straße gewidmet. Warum? Tatsächlich hat der Fluss mehr mit unserer Stadt zu tun, als man zunächst vermuten könnte. Denn die Alz beginnt am Chiemsee und endet im Inn – und damit bei genau jenem Fluss, der durch Rosenheim fließt.

Über 500 Straßen gibt es inzwischen im Rosenheimer Stadtgebiet. Ihre Namen erinnern an Persönlichkeiten, Orte, Landschaften oder historische Ereignisse. Manche führen aber auch geografisch weit über die Stadtgrenzen hinaus. Die Alzstraße gehört zu dieser Gruppe.

Sie liegt im Stadtteil Happing und ist heute eine ruhige Wohnstraße. Wer dort unterwegs ist, dürfte beim Blick auf das Straßenschild kaum an einen Fluss denken. Dabei steckt hinter dem Namen eine interessante Verbindung zur Gewässerlandschaft der Region.

18 Rosenheimer Straßen erinnern an Gewässer

Die Alzstraße ist nicht die einzige Straße in Rosenheim, deren Name auf ein Gewässer außerhalb des Stadtgebiets verweist. Insgesamt gibt es 18 solcher Straßennamen. Dazu gehören unter anderem die Chiemseestraße und der Salzachring.
Die Alzstraße befindet sich dabei in einer Umgebung, in der weitere Straßennamen auf Flüsse der Region verweisen. So liegen beispielsweise die Leitzachstraße und die Isarstraße in der Nähe. Doch wo genau verläuft eigentlich die Alz?

Vom Chiemsee Richtung Inn

Die Antwort führt nach Seebruck. Dort verlässt der Chiemsee an seinem nördlichsten Punkt das Seewasser als Alz. Der Fluss zieht anschließend rund 63 Kilometer durch die Landkreise Traunstein und Altötting, bevor er bei Marktl in den Inn mündet.
Damit gehört die Alz zum Flusssystem des Inns. Für Rosenheim ist das der entscheidende geografische Zusammenhang: Der Inn, in den die Alz mündet, fließt mitten durch die Stadt.

Die Alz selbst lässt sich dabei in zwei Abschnitte teilen. Die Obere Alz reicht vom Chiemsee bis Altenmarkt. Dort befindet sich auch ein rund zwei Meter hoher natürlicher Wasserfall. Von Altenmarkt bis zur Mündung in den Inn wird der Fluss als Untere Alz bezeichnet.

Natur und Industriegeschichte

Die Alz hat auf ihrem Weg unterschiedliche Landschaften zu bieten. Gleichzeitig ist vor allem ihr Unterlauf stark von menschlicher Nutzung geprägt. Dort befindet sich auch das bayerische Chemiedreieck.
Die Geschichte der Nutzung reicht weit zurück. Im 19. Jahrhundert wurde die Alz zunehmend reguliert und begradigt. Ab 1916 wurde der Alzkanal zur Energiegewinnung genutzt. Die Wasserkraft spielte später eine wichtige Rolle bei der Ansiedlung der chemischen Industrie in der Region.

Heute geht es an vielen Stellen wieder darum, dem Fluss mehr Raum und natürliche Strukturen zu geben. Das Wasserwirtschaftsamt Traunstein setzt deshalb verschiedene Maßnahmen zur ökologischen Aufwertung der Alz um.

Ein Straßenschild mit weiter Reise

Warum die Rosenheimer Straße einst genau diesen Namen erhielt, lässt sich anhand der vorliegenden Quellen nicht eindeutig nachvollziehen. Sicher ist aber: Die Alzstraße gehört zu einer Reihe von Rosenheimer Straßennamen, die auf die Gewässerlandschaft der weiteren Region verweisen.

Und so steckt in dem unscheinbaren Straßenschild in Happing tatsächlich eine kleine geografische Reise. Sie beginnt am Chiemsee, führt 63 Kilometer durch das Voralpenland und endet schließlich im Inn.
Die Alz fließt also nicht durch Rosenheim. Aber ihr Wasser landet irgendwann in genau dem Fluss, der unsere Stadt durchquert.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Bundesweiter Warntag: Am 10. September werden wieder Smartphones und Sirenen gestestet

Bundesweiter Warntag: Am 10. September werden wieder Smartphones und Sirenen gestestet

Rosenheim / Landkreis – Am Donnerstag, 10. September, könnte es auf vielen Smartphones plötzlich laut werden: Beim bundesweiten Warntag wird ab 11 Uhr eine Probewarnung verschickt. Auch im Landkreis Rosenheim werden in mehreren Gemeinden Sirenen zu hören sein. Gegen 11.45 Uhr soll die Entwarnung folgen.

Hinter der Warnmeldung auf dem Smartphone steckt an diesem Tag kein echter Notfall. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) nutzt den bundesweiten Warntag, um die verschiedenen Warnsysteme zu testen und deren Funktionsfähigkeit zu überprüfen.
Ab 11 Uhr wird das BBK über unterschiedliche Kanäle eine Probewarnung verbreiten. Dazu gehört auch das Warnsystem Cell Broadcast. Dabei wird die Warnmeldung direkt an empfangsfähige Smartphones geschickt. Eine zusätzliche App ist dafür nicht erforderlich. Damit die Warnung über Cell Broadcast empfangen werden kann, sollte das Smartphone auf dem aktuellen Stand sein und weder ausgeschaltet noch im Flugmodus sein.

Auch Warn-Apps werden aktiviert

Zusätzlich werden Warn-Apps wie NINA, KATWARN und BIWAPP ausgelöst. Auch Radio- und Fernsehsender sowie digitale Anzeigetafeln werden als weitere Warnkanäle einbezogen. Gegen 11.45 Uhr soll die Entwarnung über die Warnkanäle und Endgeräte erfolgen, über die zuvor die Probewarnung verschickt wurde.

Sirenen werden im Landkreis getestet

Zum zweiten Mal nach dem bayernweiten Warntag im März werden auch im Landkreis Rosenheim in mehreren Gemeinden Sirenen ertönen. Getestet werden dabei Sirenen, die bereits auf die neue digitale Technik umgestellt wurden.
Der Probealarm soll unter anderem zeigen, ob das Zusammenspiel zwischen den neuen elektronischen Sirenen und der digitalen Sirenensteuerung funktioniert. Die Umstellung auf die neue Technik läuft im Landkreis noch. Nach Angaben des Landratsamtes soll sie voraussichtlich bis Ende 2027 dauern.

Weitere Informationen zum bundesweiten Warntag gibt es beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)