Rosenheim: Halbseitige Sperrung auf der Äußeren Münchener Straße

Rosenheim: Halbseitige Sperrung auf der Äußeren Münchener Straße

Rosenheim – Auf der Äußeren Münchener Straße in Rosenheim kommt es ab Mittwoch, 30. September, zu Verkehrsbehinderungen. Grund sind dringende Reparaturarbeiten an der Wasserversorgungsleitung auf Höhe der Hausnummer 34.

Bis voraussichtlich Freitag, 2. Oktober, wird der Verkehr nach Auskunft der Rosenheimer Stadtwerke dort halbseitig gesperrt. Für den Verkehr steht in beiden Fahrtrichtungen jeweils nur eine Fahrspur zur Verfügung.
Autofahrer müssen deshalb mit Behinderungen und längeren Fahrzeiten rechnen.
(Quelle: Pressemitteilung Stadtwerke Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheim: Wendemanöver auf der Äußeren Münchener Straße führt zu Sturz

Rosenheim: Wendemanöver auf der Äußeren Münchener Straße führt zu Sturz

Rosenheim – Ein Wendemanöver auf der Äußeren Münchener Straße in Rosenheim hat am Montagabend (28. September) zu einem Unfall geführt. Nach Angaben der Polizei musste ein Motorradfahrer stark bremsen, um einen Zusammenstoß mit einem Auto zu verhindern. Dabei stürzte er.

Ein 46-jähriger Autofahrer war gegen 18.07 Uhr auf der Äußeren Münchener Straße stadtauswärts unterwegs. Nach Angaben der Polizei wollte er wenden und fuhr dazu über beide Fahrspuren. Ein 37-jähriger Fahrer eines Leichtkraftrads, der in gleicher Richtung unterwegs war, musste daraufhin eine Gefahrenbremsung einleiten.
Dabei verlor der Motorradfahrer die Kontrolle über seine Maschine und stürzte. Zu einer Berührung zwischen den beiden Fahrzeugen kam es nicht. Der 37-Jährige blieb unverletzt.

Am Leichtkraftrad entstand nach Angaben der Polizei ein Sachschaden von rund 1.000 Euro. Gegen den Autofahrer wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rettungsdienst gerufen – dann wurde es in Prutting aggressiv

Rettungsdienst gerufen – dann wurde es in Prutting aggressiv

Prutting / Landkreis Rosenheim – Zwei Männer riefen am Montagnachmittag in Prutting den Rettungsdienst. Als die Helfer eintrafen, wurden die beiden nach Angaben der Polizei aggressiv. Auch gegenüber den später hinzugezogenen Beamten beruhigten sie sich demnach nicht.

Die beiden Männer, ein 31-Jähriger aus Grassau und ein 19-Jähriger aus Rott, konnten laut Polizei außerdem nicht angeben, welche Beschwerden sie überhaupt hatten. Bei beiden wurde eine deutliche Alkoholisierung festgestellt: Die Atemalkoholwerte lagen jeweils bei mehr als zwei Promille.

Schlagring bei Durchsuchung gefunden

Wegen ihres Verhaltens und der starken Alkoholisierung wurden die beiden Männer nach Angaben der Polizei in Gewahrsam genommen.
Bei der Durchsuchung des 31-Jährigen fanden die Beamten außerdem einen Schlagring. Dieser wurde sichergestellt. Gegen den Mann wurde wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz Anzeige erstattet.
Der Vorfall ereignete sich am Montag, 28. September, gegen 16.17 Uhr in der Rosenheimer Straße in Prutting.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

 

 

 

 

 

prutting

Hans-Klepper-Hallenbad wird saniert: Warum es kein Erlebnisbad werden soll

Hans-Klepper-Hallenbad wird saniert: Warum es kein Erlebnisbad werden soll

Rosenheim – Das Hans-Klepper-Hallenbad in Rosenheim soll umfassend saniert werden. Wer dabei allerdings auf ein Erlebnisbad mit neuen Attraktionen hofft, dürfte enttäuscht sein: Bei den geplanten Arbeiten geht es vor allem um die Bausubstanz, Energieeffizienz und Technik. Das Bad soll auch künftig das bleiben, was es seit Jahrzehnten ist – ein zweckmäßiges, klassisches Schwimmbad für Schulen, Vereine und die Bevölkerung. 720.000 Euro aus einem einmaligen Bundesförderprogramm machen die Sanierung nun möglich.

Hans-Klepper-Hallenbad. Foto: re

Das Rosenheimer Hallenbad wurde 1970 eröffnet. Jetzt stehen Sanierungsmaßnahmen bevor. Fotos: Josefa Staudhammer

Die Freude darüber war beim Vor-Ort-Termin am Dienstagvormittag (29. September) deutlich zu spüren. Rosenheims Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig (CSU), Oberbürgermeister Abuzar Erdogan und Stadtwerke-Leiter Heiko Peckmann trafen sich im Hans-Klepper-Hallenbad, um über die geplanten Arbeiten und die Bedeutung der Bundesförderung zu informieren.

Für die Badegäste, die währenddessen zum Schwimmen kamen, war der ungewohnte Rummel im Foyer zunächst etwas irritierend. „Wir begrüßen Sie jetzt täglich persönlich“, scherzte Oberbürgermeister Abuzar Erdogan in Richtung der verdutzten Besucher. Nach dem Anziehen von Einweg-Überschuhen ging es anschließend gemeinsam in die Schwimmhalle.

Hans-Klepper-Hallenbad. Foto: re

Auch im Technikbereich besteht Sanierungsbedarf.

Ein Bad mit Geschichte

Das Hans-Klepper-Hallenbad feiert heuer seinen 56. Geburtstag. Eröffnet wurde es 1970. Seinen Namen verdankt es dem Rosenheimer Unternehmer Hans Klepper, dem Gründer der bekannten Klepper-Faltbootwerft. Klepper hatte sich zeitlebens für den Bau eines modernen Hallenbads in seiner Heimatstadt eingesetzt. Die Eröffnung erlebte er allerdings nicht mehr – er starb bereits 1967.
1993 übernahmen die Stadtwerke Rosenheim den Betrieb. Seitdem wurde immer wieder in die Technik und den Erhalt der Anlage investiert. „Wir hegen und pflegen das Bad, wie wir nur können“, sagte Stadtwerke-Leiter Heiko Peckmann.

Zum Faktor „Erlebnis“: Seit vielen Jahren gibt es einen Saunabereich mit finnischer Sauna. 2014 kam eine Bio-Sauna hinzu, außerdem stehen zwei Infrarotkabinen zur Verfügung. Das eigentliche Konzept blieb aber immer dasselbe. „Das städtische Hallenbad ist kein Erlebnisbad, sondern ein klassisches Schwimmbad, wo auch Vereine trainieren können“, sagte Daniela Ludwig. Und genau dieses Konzept soll auch nach der Sanierung erhalten bleiben. Im Mittelpunkt stehen diesmal nicht zusätzliche Attraktionen, sondern die Dinge, die für den Betrieb eines Schwimmbads entscheidend sind.

Hans-Klepper-Hallenbad. Foto: re

Hier tropft das Wasser durch die Decke.

Wo der Zahn der Zeit nagt

„Mit 56 Jahren gibt es jetzt notwendige Sanierungsmaßnahmen“, machte Peckmann beim Rundgang deutlich. Ein Schwerpunkt ist die Gebäudehülle. In einigen Bereichen bröckelt der Beton. Auch die große Glasfront entspricht energetisch nicht mehr den heutigen Anforderungen.

Hans-Klepper-Hallenbad. Foto: re

Lagecheck beim Vor-Ort-Termin auch im Schwimmbereich mit Rosenheims Oberbürgermeister Abuzar Erdogan, Rosenheims Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig und Stadtwerke-Geschäftsführer Heiko Peckmann.

Im Inneren gibt es ebenfalls einiges zu tun. Wasser, das über den Beckenrand schwappt, gelangt durch die Decke in den darunterliegenden Technikraum. Die Kellerwände sollen saniert werden, ebenso Beleuchtung und Duschen.
Daneben geht es um die Energieeffizienz. Das Bad soll künftig weniger Energie, Wasser und Chemikalien verbrauchen. Auch die Barrierefreiheit soll bei den Arbeiten stärker berücksichtigt werden.
Damit sind viele der geplanten Veränderungen für Badegäste zunächst gar nicht spektakulär sichtbar. Sie sollen aber dafür sorgen, dass das Hallenbad auch langfristig zuverlässig betrieben werden kann.

Hans-Klepper-Hallenbad. Foto: re

Die Glasfront ist aus energetischer Sicht nicht mehr zeitgemäß.

720.000 Euro aus einem einmaligen Programm

Dass die Sanierung nun einen entscheidenden Schritt weiterkommt, hat vor allem mit der Bundesförderung zu tun. Die Stadtwerke hatten die Kosten für die geplanten Maßnahmen bereits im Juni auf rund 1,64 Millionen Euro beziffert. Damals war noch offen, ob Rosenheim bei dem Förderprogramm zum Zug kommen würde.
Jetzt steht fest: Der Bund übernimmt 720.000 Euro. Das Geld kommt aus dem Programm „Sanierung kommunaler Sportstätten – Schwimmbad“ (SKS), für das bundesweit einmalig 250 Millionen Euro bereitgestellt werden.

Wie begehrt die Förderung war, zeigen die Zahlen: Rund 960 Projektskizzen mit einem Gesamtvolumen von etwa 3,2 Milliarden Euro wurden eingereicht. Dass das Rosenheimer Hallenbad nun zu den ausgewählten Projekten gehört, ist deshalb keine Selbstverständlichkeit. Daniela Ludwig zeigte sich entsprechend erfreut. Auch Oberbürgermeister Erdogan machte keinen Hehl aus seiner Dankbarkeit: „Dieses Geld hilft uns, unsere Hausaufgaben zu erledigen.“

Die Rosenheimer Bundestagsabgeordnete Victoria Broßart (Grüne) begrüßte die Förderung ebenfalls. In ihrer bereits vor dem Vor-Ort-Termin veröffentlichten Stellungnahme verwies sie zugleich darauf, dass das einmalige Programm den grundsätzlichen Sanierungsbedarf bei kommunalen Schwimmbädern nicht lösen könne. Sie fordert deshalb darüber hinaus eine verlässliche kommunale Finanzierungsgrundlage.

Badebetrieb soll weiterlaufen

Für die Badegäste gibt es eine weitere gute Nachricht: Das Hallenbad soll nicht für längere Zeit komplett geschlossen werden. „Wir werden die Arbeiten abschnittsweise angehen, vor allem in den Sommerpausen“, kündigte Peckmann an. Dadurch dürfte sich die Sanierung über mehrere Jahre ziehen. Zunächst müssen die einzelnen Maßnahmen detailliert ausgearbeitet und die Bauabschnitte geplant werden.

Einzelne Einschränkungen während der Arbeiten sind damit zwar nicht ausgeschlossen. Der normale Badebetrieb soll aber grundsätzlich weiterlaufen.
Das ist auch deshalb wichtig, weil das Hans-Klepper-Hallenbad intensiv genutzt wird. Gut 100.000 Besucher kommen jährlich. Neben privaten Badegästen sind es vor allem Schulen und Vereine, die die Schwimmhalle regelmäßig nutzen. Die Lage mitten in Rosenheim ist dabei ein großer Vorteil. „Und auch Schulen von Kolbermoor und Bad Aibling nutzen es“, weiß Daniela Ludwig. Für den Schwimmunterricht ist das Bad damit über die Stadtgrenzen hinaus von Bedeutung.

Auch andere Bäder brauchen Aufmerksamkeit

Das Hans-Klepper-Hallenbad ist eines von vier Lehrschwimmbecken im Stadtgebiet. Hinzu kommen die Becken in Aising und Westerndorf St. Peter sowie das derzeit neu entstehende Lehrschwimmbecken am Nörreut.
Bei den beiden älteren Becken in Aising und Westerndorf St. Peter ist der Sanierungsbedarf ebenfalls ein Thema. „Der Stadtrat wird sich da in den kommenden zwei bis drei Jahren Gedanken machen müssen, wie es damit weitergeht“, sagte Erdogan.
Am Nörreut wird dagegen bereits gebaut. Dort entsteht ein modernes, barrierefreies Bad mit einem 25-Meter-Becken und einem verstellbaren Hubboden, der auch das Tauchen ermöglicht. Die Fertigstellung ist für Ende 2027 vorgesehen.

Für das Hans-Klepper-Hallenbad geht es nun erst einmal an die Detailplanung. Welche Arbeiten wann und in welchen Bauabschnitten umgesetzt werden können, soll in den kommenden Monaten konkretisiert werden. Fest steht schon jetzt: Die Sanierung wird nicht über Nacht passieren, sondern das Hallenbad über mehrere Jahre begleiten – während der Badebetrieb möglichst weiterläuft.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Josefa Staudhammer)

Tiere suchen ein Zuhause: Ino und Mucki – Zwei Kater mit großer Freundschaft

Tiere suchen ein Zuhause: Ino und Mucki – Zwei Kater mit großer Freundschaft

Ostermünchen / Landkreis Rosenheim – Regelmäßig stellt Euch Innpuls.me Tiere des Tierheim Ostermünchen (Landkreis Rosenheim) vor. Heute: Ino und Mucki – zwei Kater mit unterschiedlichen Schicksalen, die sich inzwischen gefunden haben und nun gemeinsam ein liebevolles Zuhause suchen.

Ino und Mucki haben sich im Tierheim Ostermünchen kennengelernt und inzwischen eine ganz besondere Freundschaft entwickelt.

Ino wurde Anfang 2018 geboren, ist kastriert und gechipt. Er kam als Fundtier ins Tierheim und war damals in einem schlechten Zustand. Parasiten hatten sich in seinem Fell angesiedelt, seine Zähne waren beschädigt und auch sein Gewicht passte nicht zu seiner Körpergröße. Zudem wurde er positiv auf FIV getestet.
Mucki ist Anfang 2023 geboren, ebenfalls kastriert und gechipt. Er hatte ein besonders einschneidendes Erlebnis: Über längere Zeit steckte er in einem Kippfenster fest und konnte sich nicht selbst befreien. Als er ins Tierheim kam, war auch er untergewichtig. Das Erlebnis hat bei Mucki ein Trauma hinterlassen, aus dem eine Epilepsie entstanden ist. Inzwischen ist diese medikamentös gut eingestellt.

Ein Zuhause mit verständnisvollen Besitzern gesucht

Trotz ihrer unterschiedlichen Vorgeschichten haben Ino und Mucki zueinander gefunden. Mittlerweile verbindet die beiden eine innige „Männerfreundschaft“. Sie sind kontaktfreudig, verschmust und verspielt.

Das Tierheim Ostermünchen sucht für die beiden Kater nun ein ganz besonderes Zuhause. Gesucht werden Menschen, die bereit sind, sich auf ihre gesundheitlichen Besonderheiten einzulassen und ihnen gemeinsam ein liebevolles Zuhause in Wohnungshaltung zu geben.
Wer Ino und Mucki bei sich aufnimmt, bekommt nicht nur zwei besondere Kater, sondern auch zwei ganz große Herzen. Denn die beiden haben jede Menge Zuneigung zu verschenken.

Wenn jemand die Zwei kennen lernen und Näheres zu ihnen erfahren will, bitte an das Tierheim Ostermünchen unter Tel. 08067 / 180 301, oder an: info@tierheim-ostermuenchen.de wenden.
Auch viele andere Tiere warten auf ein neues Zuhause bei der Interessengemeinschaft Mensch u. Tier e.V, Tierheim Ostermünchen, www.tierheim-ostermuenchen.de.
(Quelle: Pressemitteilung Tierheim Ostermünchen / Beitragsbild: Copyright Tierheim Ostermünchen, zeigt Links Ino, Rechts Mucki)

Atemschutzausbildung im Landkreis Traunstein: Feuerwehrkräfte trainieren in der RDA

Atemschutzausbildung im Landkreis Traunstein: Feuerwehrkräfte trainieren in der RDA

Übersee / Landkreis Traunstein – Wenn Rauch die Sicht nimmt, Hitze herrscht und Feuerwehrkräfte nur mit Atemschutzgerät in ein Gebäude vordringen können, muss jeder Handgriff sitzen. In der Rauchgasdurchzündungsanlage (RDA) des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein in Übersee trainierten 14 Feuerwehrkräfte deshalb unter möglichst realitätsnahen Bedingungen für den Ernstfall.

An einem Ausbildungstag stellten sich 14 Feuerwehrkräfte aus sechs Feuerwehren den anspruchsvollen Übungen. Jeweils zwei Teilnehmer kamen aus den Feuerwehren Albertaich, Bergen, Grassau, Nußdorf, Surberg und Traunwalchen. Begleitet wurden sie von fünf ehrenamtlichen Ausbildern aus dem Fachbereich Atemschutz. Lehrgangsleiter war Tobias Wimmer.

In der RDA werden verschiedene Brandszenarien unter kontrollierten Bedingungen dargestellt. Die Teilnehmer erleben dabei Hitze und Rauch und lernen, Gefahren wie eine Rauchgasdurchzündung frühzeitig zu erkennen. Auch verschiedene Löschtechniken und das taktisch richtige Vorgehen werden trainiert.
Dabei geht es nicht nur um die körperliche Belastung. Atemschutzgeräteträger müssen auch unter Stress ihre Umgebung richtig einschätzen und sich auf die Mitglieder ihres Trupps verlassen können.

„Atemschutz ist eine der anspruchsvollsten Aufgaben im Feuerwehreinsatz. Unsere Teilnehmer müssen nicht nur körperlich belastbar sein, sondern auch in schwierigen Situationen einen kühlen Kopf bewahren, ihre Umgebung richtig beurteilen und als Trupp sicher zusammenarbeiten“, erklärt Lehrgangsleiter Tobias Wimmer.

Ausbildung als Grundlage für den Einsatz

Für die Organisation und fachliche Verantwortung rund um den Atemschutz im Landkreis Traunstein ist Stefan Thurner, Fach-Kreisbrandmeister für Atemschutz, zuständig. Er betont die Bedeutung regelmäßiger Ausbildung und Übung für die Einsatzbereitschaft.

„Atemschutzgeräteträger übernehmen im Einsatz eine besondere Verantwortung. Sie gehen dorthin, wo andere Einsatzkräfte wegen Rauch und Hitze nicht mehr vordringen können. Dafür brauchen sie eine gute Ausbildung, regelmäßiges Training und vor allem ein starkes Team hinter sich.“

Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger 

Wer sich für diese Aufgabe interessiert, muss nicht bereits als Atemschutzgeräteträger zur Feuerwehr kommen. Voraussetzung ist zunächst die aktive Mitgliedschaft in einer Feuerwehr.
„Atemschutzgeräteträger werden nicht geboren – sie werden ausgebildet. Wer körperlich fit ist, gerne im Team arbeitet und bereit ist, Verantwortung zu übernehmen, kann diesen Weg bei seiner Feuerwehr vor Ort einschlagen“, so Thurner.

In der RDA des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein können die Einsatzkräfte dann ihre Erfahrungen unter realitätsnahen Bedingungen vertiefen. Gerade bei Einsätzen im Innenangriff sollen die dort trainierten Abläufe helfen, auch unter schwierigen Bedingungen sicher zu handeln.

Vielfältige Aufgaben bei der Feuerwehr

Die Atemschutzausbildung ist nur ein Teil der vielfältigen Aufgaben bei den Feuerwehren. Auch für technische Hilfeleistung, Funk, Maschinistentätigkeit, Jugendarbeit oder die Unterstützung bei Veranstaltungen und in der Vereinsarbeit werden Helfer gebraucht.

Wer sich für die Feuerwehr interessiert, kann sich bei der örtlichen Feuerwehr informieren. Vorkenntnisse sind laut Kreisfeuerwehrverband nicht erforderlich. Engagement, Teamgeist und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, stehen im Mittelpunkt.
(Quelle: Pressemitteilung kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Copyright kreisfeuerwehrverband Traunstein)

Bluthochdruck im Alltag: Lesung und Gespräch mit Dr. Moritz Binder in Prien

Bluthochdruck im Alltag: Lesung und Gespräch mit Dr. Moritz Binder in Prien

Prien / Landkreis Rosenheim – Bluthochdruck bleibt häufig lange unbemerkt und kann gesundheitliche Folgen haben. Wie Betroffene ihre Blutdruckwerte besser verstehen und selbst etwas für einen gesünderen Alltag tun können, darum geht es bei einer Lesung mit anschließendem Gespräch in der Bücherei Prien.

Am Donnerstag, 29. Oktober, um 19 Uhr ist Dr. med. Moritz Binder mit seinem Buch „Dein Bluthochdruck. Dein Plan. Was dir hilft und was du tun kannst“ in der Bücherei an der Alten Rathausstraße 11 zu Gast.
Der Arzt und Präventivmediziner möchte verständlich und wissenschaftlich fundiert über das Thema informieren. Dabei geht es unter anderem darum, Blutdruckwerte besser einzuordnen und Möglichkeiten für Veränderungen im Alltag kennenzulernen.

30-Tage-Plan für den Alltag

Im Mittelpunkt des Buches steht ein 30-Tage-Maßnahmenplan. Dieser verbindet medizinisches Wissen mit konkreten Werkzeugen für den Alltag. Mini-Challenges, Reflexionsübungen und Wochenpläne sollen dabei helfen, Veränderungen Schritt für Schritt umzusetzen und langfristig in den Alltag zu integrieren.

Binder verbindet dabei medizinische Behandlung mit Möglichkeiten der Lebensstilgestaltung. Einen persönlichen Bezug zum Thema hat der Autor ebenfalls: Bereits während seines Medizinstudiums erlebte er selbst, was dauerhaft erhöhte Blutdruckwerte bedeuten. Später begegnete er in seiner ärztlichen Tätigkeit zahlreichen Patienten mit den Folgen von zu hohen Blutdruck.

Bei der Veranstaltung in Prien gibt es nach der Lesung Gelegenheit, mit Dr. Binder ins Gespräch zu kommen und Fragen zum Thema zu stellen.

Eintritt und Karten

Karten kosten 6 Euro und sind in der Bücherei sowie an der Abendkasse ab 18.30 Uhr erhältlich.
Weitere Informationen gibt es unter 08051 6905-33, per E-Mail an buecherei@tourismus.prien.de sowie auf www.buecherei.prien.de.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Copyright Moritz Binder)

Informationsabend für werdende Eltern in der RoMed Klinik Wasserburg

Informationsabend für werdende Eltern in der RoMed Klinik Wasserburg

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Wie läuft eine Geburt im Kreißsaal ab? Was erwartet werdende Eltern auf der Wochenbettstation? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt es bei einem Informationsabend der RoMed Klinik Wasserburg am Montag, 12. Oktober, um 19 Uhr.

Hebammen und Ärzte der Klinik geben dabei einen Einblick in die Geburtshilfe und informieren unter anderem über die Geburtsplanung, den Ablauf im Kreißsaal und die Betreuung nach der Geburt. Auch praktische Tipps für ein sicheres und familienfreundliches Geburtserlebnis stehen auf dem Programm.
Wenn es möglich ist, können die Teilnehmer im Anschluss die Entbindungsräume besichtigen und offene Fragen direkt mit dem geburtshilflichen Team besprechen.

Die Veranstaltung findet im Personal-Casino auf Ebene 3 der RoMed Klinik Wasserburg, Gabersee 1, 83512 Wasserburg am Inn, statt.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenfrei.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Chiemsee Kasperltheater mit drei Vorstellungen in der Region

Chiemsee Kasperltheater mit drei Vorstellungen in der Region

Landkreis Rosenheim – Der Kasperl ist Anfang Oktober gleich mehrfach in der Region Rosenheim unterwegs. Das Chiemsee Kasperltheater gastiert am ersten Oktoberwochenende in Wasserburg und Westerndorf St. Peter. Eine weitere Vorstellung folgt am Freitag, 9. Oktober, in Halfing.

Auf dem Programm stehen drei unterschiedliche Geschichten mit Kasperl und Mucki. Die Vorstellungen sind als Mitmach-Theater für Familien angelegt und verbinden bayerische Mundart mit Geschichten, bei denen die Kinder miträtseln und ins Geschehen einbezogen werden.

Kasperl und die verzauberte Mülltonne in Wasserburg

Den Auftakt gibt es am Samstag, 3. Oktober, um 11 Uhr im Gasthof Staudham in Wasserburg am Inn. Gezeigt wird „Kasperl, Mucki & die verzauberte Mülltonne“.

Eine geheimnisvolle Mülltonne sorgt dabei für Aufregung und bringt Kasperl und Mucki mitten in ein neues Abenteuer. Gemeinsam mit den Kindern geht es darum, herauszufinden, was hinter der ungewöhnlichen Geschichte steckt.

Frühstücksdieb sorgt für Aufregung in Westerndorf

Am Sonntag, 4. Oktober, um 11 Uhr geht es im Gasthof Höhensteiger in Westerndorf St. Peter weiter. In „Kasperl, Mucki & der Frühstücksdieb“ ist plötzlich das Frühstück verschwunden.

Kasperl und Mucki machen sich auf die Suche nach dem Täter. Dabei dürfen die jungen Zuschauer wieder miträtseln und das Geschehen auf der Bühne begleiten.

Seifenblasen-Party in Halfing

Einige Tage später kommt das Chiemsee Kasperltheater nach Halfing. Am Freitag, 9. Oktober, um 16 Uhr wird im Pfarrheim Halfing das Stück „Kasperl & Mucki bei der Seifenblasen-Party“ gezeigt.

Die Geschichte basiert auf dem gleichnamigen Kinderbuch von Stephan Mikat. Wie der Titel bereits verrät, spielen Seifenblasen eine besondere Rolle bei dem Abenteuer von Kasperl und Mucki.

Das Chiemsee Kasperltheater spielt in bairischer Mundart und richtet seine Vorstellungen insbesondere an Familien mit Kindern. Die Geschichten sind kindgerecht und gewaltfrei. Auch Erwachsene und Großeltern sind bei den Vorstellungen willkommen.
Karten gibt es an der Tageskasse. Im Vorverkauf sind Tickets ab 10 Euro pro Person erhältlich. Weitere Informationen zu den Vorstellungen und Terminen gibt es unter www.chiemsee-kasperl.de.
(Quelle: Pressemitteilung Chiemsee Kasperltheater / Beitragsbild: Chiemsee Kasperltheater (KI-unterstützt) Copyright Chiemsee Kasperltheater)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Dienstag, 29. September – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Safran aus den Blüten einer Krokusart gewonnen wird?
Verwendet werden nur die drei feinen roten Narben jeder Blüte. Für ein Kilogramm Safran werden deshalb sehr viele Blüten benötigt.
Manchmal steckt etwas Besonderes in den kleinsten Dingen.

Vielleicht schaust Du heute einmal genauer hin.

Wir wünschen Dir einen genussvollen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Starbulls Rosenheim feiern ersten Saisonsieg gegen Bietigheim

Starbulls Rosenheim feiern ersten Saisonsieg gegen Bietigheim

Rosenheim – Die Starbulls Rosenheim haben am Sonntagabend (27. September) ihren ersten Dreier in der DEL2-Saison 2026/27 eingefahren. Vor 3.106 Zuschauern in der heimischen SPIE Arena setzte sich die Mannschaft gegen die Bietigheim Steelers mit 5:3 durch. Gleich vier Rosenheimer Spieler erzielten dabei ihre ersten Saisontore.

Diesmal hatten die Starbulls Grund zum Jubeln. Foto: Copyright Peter Lion

Diesmal hatten die Starbulls Grund zum Jubeln. Foto: Copyright Peter Lion

Nach drei Spieltagen ohne Sieg gelang den Starbulls damit der erhoffte Befreiungsschlag. Cheftrainer Jari Pasanen setzte gegen Bietigheim auf dasselbe Personal wie bei der 1:2-Niederlage in Landshut am Freitag, nahm allerdings Änderungen an den Sturmformationen vor.

Starbulls legen im ersten Drittel vor

Nach einer offenen Anfangsphase übernahmen die Hausherren zunehmend die Kontrolle. Das erste Überzahlspiel brachte noch keinen Erfolg, beim zweiten Powerplay schlug Kapitän Ryan McKiernan in der elften Spielminute zu. Sein Schlagschuss landete im linken unteren Eck. Scott Feser erhöhte wenig später auf 2:0, nachdem Jordy Bellerive vor dem Tor für Gefahr gesorgt hatte und Feser den liegen gebliebenen Puck verwertete.
Kurz nach Beginn des zweiten Drittels verkürzte Mike Fischer für die Gäste im Powerplay auf 2:1. In der Folge hatten die Rosenheimer zeitweise Schwierigkeiten, wieder Ordnung in ihr Spiel zu bringen. Torwart Christopher Kolarz verhinderte mit mehreren Paraden den möglichen Ausgleich.

In der 32. Minute stellte Lukas Laub den Zwei-Tore-Abstand wieder her. Nach einem schnellen Gegenstoß setzte er sich gegen die Bietigheimer Abwehr durch und überwand Torwart Felix Noack. Nur zwei Minuten später erhöhte Samir Kharboutli nach Vorarbeit von Lewis Zerter-Gossage auf 4:1.

Überzahl bringt das fünfte Tor

Im Schlussdrittel versuchten die Steelers, den Rückstand aufzuholen. Die Starbulls standen defensiv zunächst stabil und konnten sich weiterhin auf Kolarz verlassen. Als gleich zwei Bietigheimer Spieler auf der Strafbank saßen, bot sich den Rosenheimern die Chance, die Partie vorzeitig zu entscheiden.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten im Fünf-gegen-drei fiel in der 47. Minute das 5:1. Ryan McKiernan zog nach einem Doppelpass mit Tomas Rubes ab. Ob der Treffer tatsächlich McKiernan oder doch Lukas Laub gutgeschrieben wird, war zunächst noch offen: Laub hatte den Puck möglicherweise mit seinem Schläger entscheidend abgefälscht.
Die Starbulls konnten ihre anschließende Überzahl nicht weiter nutzen. Stattdessen kamen die Gäste noch einmal heran. Lois Spitzner staubte in der 53. Minute zum 5:2 ab, nachdem die Steelers zuvor im Powerplay Druck aufgebaut hatten. In der Schlussphase verkürzte Steven Raabe mit einem platzierten Flachschuss auf 5:3.

Am verdienten Rosenheimer Heimsieg änderte das jedoch nichts mehr. Mit dem Erfolg gegen Bietigheim haben die Starbulls ihren ersten Saisondreier eingefahren und konnten sich zugleich über vier Spieler freuen, die erstmals in dieser Spielzeit getroffen hatten: Ryan McKiernan, Scott Feser, Lukas Laub und Samir Kharboutli.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild, David Loeffler

Blick in ein Rosenheimer Traditionsgeschäft: So sah es bei Haubitz aus

Blick in ein Rosenheimer Traditionsgeschäft: So sah es bei Haubitz aus

Rosenheim – Ein Perserteppich vor dem Verkaufstresen, ordentlich aufgereihte Waren in den Regalen und im Hintergrund eine Treppe, die nach oben führt: Unser heutiges historisches Foto nimmt dich mit in ein Rosenheimer Geschäft, das längst verschwunden ist. Zu sehen ist das Textilgeschäft von Heinz Haubitz in der Gillitzerstraße 9 – aufgenommen in den 1960er Jahren.

Das Geschäft lässt sich bereits 1954 in den historischen Registern nachweisen. Es gehörte damit über viele Jahre zum Rosenheimer Einzelhandel und war auf Wäsche und Mode spezialisiert. Auf dem Foto sind unter anderem Stoffe, Schürzen, Unterwäsche und Tücher zu erkennen – Waren, die damals zum Sortiment eines solchen Textilgeschäfts gehörten.
Besonders schön zeigt die Aufnahme, wie ein Geschäft dieser Zeit eingerichtet war. Hinter dem Tresen stehen die Waren sorgfältig und akkurat in den Regalen. Im hinteren Teil des Ladens führt eine Treppe in eine weitere Etage, in der sich Umkleidekabinen befanden.

Heinz Haubitz war im Rosenheimer Handel bekannt

Heinz Haubitz war nicht nur Inhaber seines eigenen Geschäfts, sondern auch im Rosenheimer Wirtschaftsleben engagiert. Ende der 1960er Jahre war er Vorsitzender des Rosenheimer Einzelhandelsverbands
Sein Geschäft befand sich im Gillitzerblock an der Gillitzerstraße 9. Der prächtige Häuserkomplex war zwischen 1894 und 1897 von dem Rosenheimer Unternehmer Thomas Gillitzer errichtet worden und prägte über Jahrzehnte das Bild der Innenstadt.

Dann kam das Ende des Gillitzerblocks

Für das Geschäft von Heinz Haubitz kam das Ende mit einer großen Veränderung in der Rosenheimer Innenstadt. Der historische Gillitzerblock wurde zwischen 1974 und 1976 vollständig abgerissen. An seiner Stelle entstand der heutige Gebäudekomplex. Damit verschwanden auch die Geschäfte, die sich über Jahrzehnte im Gillitzerblock befunden hatten. Spätestens Mitte der 1970er Jahre war deshalb auch für das Textilgeschäft von Heinz Haubitz an der Gillitzerstraße 9 Schluss.

Unser Foto hält damit nicht nur einen Blick in ein längst verschwundenes Geschäft fest, sondern auch ein Stück Rosenheimer Einkaufsalltag aus den 1960er Jahren.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann – Foto Hafner / Artikel: Karin Wunsam)