33-Jährigeer in Bruckmühl überfallen – Kripo sucht Zeugen

33-Jährigeer in Bruckmühl überfallen – Kripo sucht Zeugen

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – Ein 33-jähriger Mann ist am Montagabend (31. August) in Bruckmühl  (Landkreis Rosenheim) von zwei bislang unbekannten Jugendlichen angegriffen und leicht verletzt worden. Die Täter nahmen sein Fahrrad und einen Rucksack mit Geldbörse mit. Die Kriminalpolizei Rosenheim bittet um Hinweise.

Der 33-Jährige aus Bruckmühl war gegen 22 Uhr im Bereich Sperberstraße / Gottlob-Weiler-Straße unterwegs, als er nach bisherigen Erkenntnissen  der Polizei von zwei männlichen Jugendlichen angegriffen wurde. Dabei wurde der Mann leicht verletzt.
Anschließend nahmen die beiden Tatverdächtigen sein Fahrrad sowie einen Rucksack samt Geldbörse an sich und flüchteten.

Nach Angaben der Polizei handelt es sich bei den Tatverdächtigen um zwei männliche Jugendliche, die akzentfreies Deutsch sprachen. Einer trug einen schwarzen Pullover und eine dunkle Hose. Der zweite Jugendliche hatte mittelblonde Haare und trug einen grauen Pullover. Einer der beiden führte einen Motorradhelm mit sich.

Fahrrad noch in der Tatnacht gefunden

Das gestohlene Fahrrad konnte noch in der Nacht von einer Streifenbesatzung der Polizei aufgefunden werden. Es lag im Bereich nördlich des Tatortes neben den Bahngleisen. Die weiteren Ermittlungen führt das Fachkommissariat für Eigentumsdelikte der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim.

Kripo sucht Zeugen

Die Ermittler bitten insbesondere Personen um Hinweise, die am Montagabend (31. August) gegen 22 Uhr im Bereich Sperberstraße / Gottlob-Weiler-Straße einen lautstarken Streit, den Übergriff oder verdächtige Personen beobachtet haben.
Auch Hinweise zu den beiden beschriebenen Jugendlichen oder zu ihrem möglichen Fluchtweg können für die Ermittlungen wichtig sein.

Hinweise nimmt die Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim unter der Telefonnummer 08031/200-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Straßennamen in Rosenheim: Alzstraße

Straßennamen in Rosenheim: Alzstraße

Rosenheim – Die Alz fließt nicht durch Rosenheim. Trotzdem ist ihr in Happing eine Straße gewidmet. Warum? Tatsächlich hat der Fluss mehr mit unserer Stadt zu tun, als man zunächst vermuten könnte. Denn die Alz beginnt am Chiemsee und endet im Inn – und damit bei genau jenem Fluss, der durch Rosenheim fließt.

Über 500 Straßen gibt es inzwischen im Rosenheimer Stadtgebiet. Ihre Namen erinnern an Persönlichkeiten, Orte, Landschaften oder historische Ereignisse. Manche führen aber auch geografisch weit über die Stadtgrenzen hinaus. Die Alzstraße gehört zu dieser Gruppe.

Sie liegt im Stadtteil Happing und ist heute eine ruhige Wohnstraße. Wer dort unterwegs ist, dürfte beim Blick auf das Straßenschild kaum an einen Fluss denken. Dabei steckt hinter dem Namen eine interessante Verbindung zur Gewässerlandschaft der Region.

18 Rosenheimer Straßen erinnern an Gewässer

Die Alzstraße ist nicht die einzige Straße in Rosenheim, deren Name auf ein Gewässer außerhalb des Stadtgebiets verweist. Insgesamt gibt es 18 solcher Straßennamen. Dazu gehören unter anderem die Chiemseestraße und der Salzachring.
Die Alzstraße befindet sich dabei in einer Umgebung, in der weitere Straßennamen auf Flüsse der Region verweisen. So liegen beispielsweise die Leitzachstraße und die Isarstraße in der Nähe. Doch wo genau verläuft eigentlich die Alz?

Vom Chiemsee Richtung Inn

Die Antwort führt nach Seebruck. Dort verlässt der Chiemsee an seinem nördlichsten Punkt das Seewasser als Alz. Der Fluss zieht anschließend rund 63 Kilometer durch die Landkreise Traunstein und Altötting, bevor er bei Marktl in den Inn mündet.
Damit gehört die Alz zum Flusssystem des Inns. Für Rosenheim ist das der entscheidende geografische Zusammenhang: Der Inn, in den die Alz mündet, fließt mitten durch die Stadt.

Die Alz selbst lässt sich dabei in zwei Abschnitte teilen. Die Obere Alz reicht vom Chiemsee bis Altenmarkt. Dort befindet sich auch ein rund zwei Meter hoher natürlicher Wasserfall. Von Altenmarkt bis zur Mündung in den Inn wird der Fluss als Untere Alz bezeichnet.

Natur und Industriegeschichte

Die Alz hat auf ihrem Weg unterschiedliche Landschaften zu bieten. Gleichzeitig ist vor allem ihr Unterlauf stark von menschlicher Nutzung geprägt. Dort befindet sich auch das bayerische Chemiedreieck.
Die Geschichte der Nutzung reicht weit zurück. Im 19. Jahrhundert wurde die Alz zunehmend reguliert und begradigt. Ab 1916 wurde der Alzkanal zur Energiegewinnung genutzt. Die Wasserkraft spielte später eine wichtige Rolle bei der Ansiedlung der chemischen Industrie in der Region.

Heute geht es an vielen Stellen wieder darum, dem Fluss mehr Raum und natürliche Strukturen zu geben. Das Wasserwirtschaftsamt Traunstein setzt deshalb verschiedene Maßnahmen zur ökologischen Aufwertung der Alz um.

Ein Straßenschild mit weiter Reise

Warum die Rosenheimer Straße einst genau diesen Namen erhielt, lässt sich anhand der vorliegenden Quellen nicht eindeutig nachvollziehen. Sicher ist aber: Die Alzstraße gehört zu einer Reihe von Rosenheimer Straßennamen, die auf die Gewässerlandschaft der weiteren Region verweisen.

Und so steckt in dem unscheinbaren Straßenschild in Happing tatsächlich eine kleine geografische Reise. Sie beginnt am Chiemsee, führt 63 Kilometer durch das Voralpenland und endet schließlich im Inn.
Die Alz fließt also nicht durch Rosenheim. Aber ihr Wasser landet irgendwann in genau dem Fluss, der unsere Stadt durchquert.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Bundesweiter Warntag: Am 10. September werden wieder Smartphones und Sirenen gestestet

Bundesweiter Warntag: Am 10. September werden wieder Smartphones und Sirenen gestestet

Rosenheim / Landkreis – Am Donnerstag, 10. September, könnte es auf vielen Smartphones plötzlich laut werden: Beim bundesweiten Warntag wird ab 11 Uhr eine Probewarnung verschickt. Auch im Landkreis Rosenheim werden in mehreren Gemeinden Sirenen zu hören sein. Gegen 11.45 Uhr soll die Entwarnung folgen.

Hinter der Warnmeldung auf dem Smartphone steckt an diesem Tag kein echter Notfall. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) nutzt den bundesweiten Warntag, um die verschiedenen Warnsysteme zu testen und deren Funktionsfähigkeit zu überprüfen.
Ab 11 Uhr wird das BBK über unterschiedliche Kanäle eine Probewarnung verbreiten. Dazu gehört auch das Warnsystem Cell Broadcast. Dabei wird die Warnmeldung direkt an empfangsfähige Smartphones geschickt. Eine zusätzliche App ist dafür nicht erforderlich. Damit die Warnung über Cell Broadcast empfangen werden kann, sollte das Smartphone auf dem aktuellen Stand sein und weder ausgeschaltet noch im Flugmodus sein.

Auch Warn-Apps werden aktiviert

Zusätzlich werden Warn-Apps wie NINA, KATWARN und BIWAPP ausgelöst. Auch Radio- und Fernsehsender sowie digitale Anzeigetafeln werden als weitere Warnkanäle einbezogen. Gegen 11.45 Uhr soll die Entwarnung über die Warnkanäle und Endgeräte erfolgen, über die zuvor die Probewarnung verschickt wurde.

Sirenen werden im Landkreis getestet

Zum zweiten Mal nach dem bayernweiten Warntag im März werden auch im Landkreis Rosenheim in mehreren Gemeinden Sirenen ertönen. Getestet werden dabei Sirenen, die bereits auf die neue digitale Technik umgestellt wurden.
Der Probealarm soll unter anderem zeigen, ob das Zusammenspiel zwischen den neuen elektronischen Sirenen und der digitalen Sirenensteuerung funktioniert. Die Umstellung auf die neue Technik läuft im Landkreis noch. Nach Angaben des Landratsamtes soll sie voraussichtlich bis Ende 2027 dauern.

Weitere Informationen zum bundesweiten Warntag gibt es beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Mit Kasperl, Seifenblasen und Seifenschaum durch den Herbst

Mit Kasperl, Seifenblasen und Seifenschaum durch den Herbst

Chiemgau / Rosenheim – Wenn der Herbst kommt, wird es für den Chiemsee-Kasperl noch lange nicht ruhig. Puppenspieler Stephan Mikat ist mit seinem Chiemsee-Kasperltheater in den kommenden Wochen wieder in der Region unterwegs. Auf dem Programm stehen bairischer Humor, bekannte Kasperl-Geschichten und jede Menge Mitmach-Spaß.

Die Kinder sind bei den Vorstellungen nicht nur Zuschauer. Sie dürfen mitrufen, mitfiebern und ins Geschehen eingreifen. Zum festen Bestandteil des Chiemsee-Kasperls gehören außerdem Seifenblasen und Seifenschaum.

Geschichten für kleine und große Zuschauer

Ob Räuber, Feuerwehr, Frühstücksdieb, Schlossgespenst oder eine verzauberte Mülltonne: Die Stücke erzählen unterschiedliche Geschichten und nehmen die Kinder mit auf neue Abenteuer. Die Vorstellungen sind kindgerecht und gewaltfrei und richten sich insbesondere an Kinder ab drei Jahren. Auch Eltern und Großeltern sind willkommen.
Nach den Vorstellungen gibt es außerdem Gelegenheit, den Kasperl persönlich zu treffen und ein Erinnerungsfoto zu machen.

Die genauen Termine und Spielorte:

September

  • Freitag, 11. September, 17 Uhr – Pfarrheim Mariä Himmelfahrt Schwarzau, Trostberg – Wiggerl, der Märchenkönig & das Schlossgespenst
  • Samstag, 12. September, 16 Uhr – Kurpark, Ruhpolding – Kasperl & das Räuberfangdings
  • Sonntag, 13. September, 11 Uhr – Wirtshaus Leiberheim, München Waldperlach – Kasperl, Mucki & der Gummibärchenzauber
  • Samstag, 19. September, 16 Uhr – Rathausplatz, Siegsdorf – Kasperl & die verzauberte Mülltonne
  • Sonntag, 20. September, 16 Uhr – Gemeindebücherei/Bürgersaal, Hausham – Kasperl, Mucki & der Gummibärchenzauber
  • Sonntag, 27. September, 16 Uhr – Musik-Pavillon im Kurpark, Bergen – Kasperl & der Blumenstrauß

Oktober 

  • Samstag, 3. Oktober, 11 Uhr – Gasthof Staudham, Wasserburg – Kasperl, Mucki & die verzauberte Mülltonne
  • Samstag, 3. Oktober, 16 Uhr – Kulturzentrum Giesinger Bahnhof, München Giesing – Kasperl, Mucki & die verzauberte Mülltonne
  • Sonntag, 4. Oktober, 11 Uhr – Gasthof Höhensteiger, Rosenheim – Kasperl & der Frühstücksdieb
  • Sonntag, 11. Oktober, 13:30 Uhr – Verkaufsoffener Sonntag, Traunreut – Kasperl & Mucki bei der Feuerwehr
  • Sonntag, 11. Oktober, 15 Uhr – Verkaufsoffener Sonntag, Traunreut – Kasperl & die rote Nase
  • Sonntag, 18. Oktober, 11 Uhr – Interim Kultur, München Laim – Kasperl & der Frühstücksdieb
  • Sonntag, 25. Oktober, 14 Uhr – Puppentheaterfestival, A-Mistelbach – Kasperl, Mucki & der Gummibärchenzauber
  • Sonntag, 25. Oktober, 16 Uhr – Puppentheaterfestival, A-Mistelbach – Kasperl & Mucki bei der Feuerwehr
  • Samstag, 31. Oktober, 16 Uhr – Kultur & Kongreß Forum, Altötting – Kasperl & das Räuberfangdings
Traditionelles Puppenspiel mit bairischem Humor

Stephan Mikat gründete das Chiemsee-Kasperltheater 2017. Die mobile Puppenbühne entstand aus seinem persönlichen Kindheitstraum. Figuren und Bühnenbilder wurden mit viel Handarbeit gefertigt. Die Köpfe der Holzpuppen sind nach dem Vorbild des Hohnsteiner Kasperls handgeschnitzt, die Geschichten stammen von Mikat selbst.
Eine besondere Anerkennung erhielt das Chiemsee-Kasperltheater mit der Aufnahme der „Regionalen Vielfalt der Mundarttheater in Deutschland“ in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes.
(Quelle: Pressemitteilung Chiemsee-Kasperltheater Stephan Mikat / Beitragsbild: Copyright Franz Mees)

Starbulls KidsDay: Eishockey ausprobieren in der SPIE Arena

Starbulls KidsDay: Eishockey ausprobieren in der SPIE Arena

Rosenheim – Am Samstag, 19. September, laden die Starbulls Rosenheim zum ersten KidsDay der Saison 2026/27 in die SPIE Arena ein. Von 11.10 bis 12.10 Uhr können Kinder selbst aufs Eis gehen und den Eishockeysport kennenlernen.

Dabei spielt es keine Rolle, ob die Kinder bereits Erfahrung auf Schlittschuhen haben oder zum ersten Mal auf dem Eis stehen. Beim KidsDay steht der Spaß im Mittelpunkt und alle interessierten Kinder sind willkommen.
Für die Teilnahme wird nur wenig eigene Ausrüstung benötigt: Mitgebracht werden müssen lediglich ein Fahrrad- oder Eishockeyhelm und Handschuhe. Zusätzliche Eishockeyausrüstung kann vor Ort ausgeliehen werden, solange der Vorrat reicht. Wer eigene Schlittschuhe besitzt, kann diese ebenfalls mitbringen.

Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Eltern können ihr Kind per E-Mail an kidsday@starbulls.de für den KidsDay anmelden.
(Quelle: Pressemitteilung SBR Spielbetriebs GmbH & Co. KG / Beitragsbild: Copyright: Christoph Sinzinger)

Wiesn-Notizen: Faschingsgilde mit  viel Herz auf der Wiesn

Wiesn-Notizen: Faschingsgilde mit viel Herz auf der Wiesn

Rosenheim – Wenn die Faschingsgilde Rosenheim auf der Wiesn unterwegs ist, darf gute Laune natürlich nicht fehlen. Am Mittwochabend (2. September) trafen sich die Gildenmitglieder im Johann Auer zu einem geselligen Herbstfestabend – mit zünftiger Stimmung, Lebkuchenherzen und einem besonderen Gast.

Der Fasching ist noch ein gutes Stück entfernt, gefeiert wurde bei der Faschingsgilde Rosenheim trotzdem schon einmal kräftig. Beim gemeinsamen Wiesnbesuch im Johann Auer standen geselliges Beisammensein und eine ordentliche Portion Herbstfeststimmung auf dem Programm.
Mit dabei waren auch AuerBräu-Prokurist Michael Hinterseer und Braumeister Josef Kronast. Gemeinsam mit den Mitgliedern der Faschingsgilde wurde für ein Erinnerungsfoto posiert. Dazu gab es Lebkuchenherzerl – passend zum Motto des vergangenen Faschingsjahres: „LIEBE – Fasching, der von Herzen kommt.“

Miss Herbstfest bei den Gardemädels

Für einen weiteren Hingucker sorgte Miss Herbstfest Katharina Schattenhofer. Sie gesellte sich zu den Gardemädels der Faschingsgilde und machte damit kurzerhand aus der närrischen Runde ein ziemlich festliches Gruppenbild.
Ob Fasching oder Herbstfest: Gelegenheit zum Feiern findet sich offenbar zu jeder Jahreszeit. Und bis die fünfte Jahreszeit wieder beginnt, darf es auf der Wiesn schließlich auch schon einmal ein Prosit auf die Freundschaft sein.
(Quelle: Pressemitteilung Wirtschaftlicher Verband / Beitragsbild: Copyright Evi Gröning)

Aufg’spuit im Brunnenhof: Weinberg Zithermusi in Bad Aibling

Aufg’spuit im Brunnenhof: Weinberg Zithermusi in Bad Aibling

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Am Donnerstag, 10. September, steht bei „Volksmusik im Brunnenhof“ die Weinberg Zithermusi & Freunde auf dem Programm. Von 19 bis 21.30 Uhr gibt es im Brunnenhof des Kurhauses alpenländische Klänge.

Die Weinberg Zithermusi ist seit 1979 unterwegs. Roman Messerer, Christian Eisner und Sepp Huber spielen Zither, Hubert Blaser begleitet sie an der Kontragitarre. Die Gruppe tritt regelmäßig im bayerisch-österreichischen Raum auf.
Der Abend gehört zur Reihe „Volksmusik im Brunnenhof“, bei der jeden Donnerstag Musik, Brotzeit und gemütliches Beisammensein zusammenkommen. Das Gastro-Team bewirtet die Gäste ab 18.30 Uhr.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Der Brunnenhof ist überdacht, die Veranstaltung findet daher auch bei Regen statt.
(Quelle: Pressemitteilung AIB-KUR GmbH & Co. KG / Beitragsbild: Weinberg Zithermusi Copyright Weinberg Zithermusi)

Kaffkiez spendet 12.432 Euro an den Stadtjugendring Rosenheim

Kaffkiez spendet 12.432 Euro an den Stadtjugendring Rosenheim

Rosenheim – Aus einem spontanen Konzert auf dem Max-Josefs-Platz ist eine Spende für die Rosenheimer Jugendarbeit geworden: Die Band Kaffkiez hat dem Stadtjugendring Rosenheim 12.432 Euro übergeben. Das Geld soll in den neuen Bandraum im Lokschuppen fließen – und damit jungen Musikern zugutekommen. Für die Band schließt sich damit ein Kreis, der bis zu ihren eigenen musikalischen Anfängen in Rosenheim zurückreicht.

Rund 1.000 Menschen waren am 28. August zum kurzfristig angekündigten Konzert von Kaffkiez auf den Max-Josefs-Platz gekommen. Die Rosenheimer Band hatte den kostenlosen Auftritt im Zusammenhang mit der Diskussion um den Kulturförderpreis der Stadt Rosenheim angekündigt. Die Auszeichnung, die mit 2.500 Euro dotiert ist, soll im Oktober an Kaffkiez verliehen werden.
Auslöser für die spontane Aktion war die Kritik der AfD-Stadtratsfraktion an der Vergabe des Kulturförderpreises. Die Band reagierte darauf mit öffentlichen Äußerungen gegen Rechtsextremismus und kündigte das Konzert an. Gleichzeitig wurde vor Ort um Spenden für den Stadtjugendring gebeten. Zusätzlich wollte Kaffkiez 2.500 Euro aus der eigenen Bandkasse beisteuern.

Bei dem Konzert kam schließlich eine Spendensumme von insgesamt 12.432 Euro zusammen. Das Geld wurde nun an den Stadtjugendring Rosenheim übergeben.

Geld fließt in neuen Bandraum

Vorgesehen ist die Spende für den Ausbau und die Ausstattung des neuen Bandraums des Stadtjugendrings im Lokschuppen. Dort soll jungen Musikern künftig ein Raum zum gemeinsamen Proben und für eigene musikalische Projekte zur Verfügung stehen. Für Sonja Gintenreiter, Vorsitzende des Stadtjugendrings Rosenheim, hat die Spende auch deshalb eine besondere Bedeutung, weil die Geschichte von Kaffkiez eng mit der Rosenheimer Jugendarbeit verbunden ist.  „Wir sind total geflasht und aus dem Häuschen“, freut sich Sonja Gintenreiter über die Unterstützung.

Von „Maybe“ zu Kaffkiez

Die Verbindung reicht bis ins Jahr 2012 zurück. Damals gründeten Johannes Gottwald und Johannes Eisner die Band zunächst unter dem Namen „Maybe“. Zu den frühen Auftrittsorten gehörte das Turmcafé des Stadtjugendrings. 2020 entwickelte sich die Gruppe musikalisch weiter und wurde zu Kaffkiez. Seitdem veröffentlicht die Band eigene deutschsprachige Songs und tritt inzwischen auch über Rosenheim hinaus auf.

Bei der Spendenübergabe im Turmcafé erinnerte sich auch Johannes Eisner an diese Anfänge: „Dass sich der Kreis jetzt so schließt, hätte ich nicht erwartet“, sagte er.
Nach Angaben des Stadtjugendrings soll die Spende in den Ausbau und die Ausstattung des neuen Bandraums im Lokschuppen fließen. Dort sollen jungen Musikern künftig Möglichkeiten zum gemeinsamen Proben und für eigene musikalische Projekte geboten werden.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Info Stadtjugendring Rosenheim / Beitragsbild: Stadtjugendring Rosenheim)
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Rucksack der etwas anderen Art sorgt für Polizeieinsatz

Rucksack der etwas anderen Art sorgt für Polizeieinsatz

Rosenheim – Einen eher ungewöhnlichen „Rucksack“ hatte ein 25-jähriger Rosenheimer in der Nacht auf Donnerstag (3. September) auf dem Rücken: Er schleppte ein Fahrrad durch die Schmettererstraße. Das blieb einer Streifenbesatzung der Rosenheimer Polizei nicht verborgen.

Auf Nachfrage erklärte der Mann, er habe das silber-blaufarbige Fahrrad der Marke Yazoo zufällig gefunden. Getragen habe er den Drahtesel, weil ein Reifen einen Platten hatte.
Da die Beamten den Verdacht hegten, dass das Fahrrad gestohlen worden sein könnte, stellten sie es sicher. Gegen den 25-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Fahrraddiebstahls eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Donnerstag, 3. September – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Erdnüsse botanisch zu den Hülsenfrüchten gehören?
Sie sind damit näher mit Bohnen und Erbsen verwandt als mit echten Nüssen.
Ihr Name führt uns also ein wenig in die Irre.

Vielleicht schaust Du heute bei manchen Dingen noch einmal genauer hin.

Wir wünschen Dir einen neugierigen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Camping wird in Deutschland immer beliebter

Camping wird in Deutschland immer beliebter

Rosenheim – Camping spricht in Deutschland zunehmend auch jüngere Menschen an. Laut einer aktuellen Umfrage des ADAC gehört inzwischen jeder vierte Deutsche ab 16 Jahren zur Camping-Zielgruppe. Das entspricht nach Angaben des Automobilclubs rund 17 Millionen Menschen. 2023 lag der Anteil noch bei 21 Prozent.

Besonders deutlich zeigt sich der Zuwachs bei den 16- bis 39-Jährigen. In dieser Altersgruppe stieg der Anteil der Campinginteressierten innerhalb von drei Jahren von 35 auf 39 Prozent. Bei den 40- bis 59-Jährigen sind es 26 Prozent. Bei den über 60-Jährigen liegt der Anteil unverändert bei 11 Prozent.
Für den Campingurlaub werden unterschiedliche Übernachtungsformen genutzt. Knapp die Hälfte der Campingurlaube findet laut ADAC im Wohnmobil, Campingbus oder Minicamper statt. 18 Prozent entfallen auf Mobilheime, 17 Prozent auf Zelte oder Dachzelte und 16 Prozent auf Wohnwagen.

Campingplatz bleibt erste Wahl

Der klassische Campingplatz bleibt dabei die wichtigste Übernachtungsform. Vier von fünf Campern nutzen ihn während ihres Haupturlaubs.
Gleichzeitig interessieren sich immer mehr Menschen für alternative Stellplatzangebote. 29 Prozent der Befragten aus der Camping-Zielgruppe haben nach Angaben des ADAC bereits sogenannte Microcamping-Angebote genutzt, etwa auf Bauernhöfen, Weingütern oder privaten Grundstücken. Weitere 56 Prozent können sich vorstellen, dies innerhalb der nächsten zwei Jahre auszuprobieren.

Auch Deutschland bleibt als Reiseziel besonders gefragt. Rund 54 Prozent der Befragten nennen ein Reiseziel innerhalb Deutschlands. Dahinter folgt das europäische Ausland mit rund 41 Prozent. Innerhalb Deutschlands liegen Bayern und Mecklenburg-Vorpommern laut ADAC erneut an der Spitze, gefolgt von Schleswig-Holstein. Im europäischen Ausland stehen Italien, Frankreich und die Niederlande vorn.

Campingurlaub wird etwas teurer

Auch beim Budget gibt es Veränderungen. Für einen Campingurlaub stehen durchschnittlich 910 Euro pro Erwachsenen beziehungsweise Jugendlichen und 410 Euro pro Kind unter 14 Jahren und Woche zur Verfügung. Umgerechnet entspricht das einem Tagesbudget von 102 Euro pro Erwachsenen und 54 Euro pro Kind. 2023 waren es bei Erwachsenen noch durchschnittlich 90 Euro pro Tag, bei Kindern 53 Euro.

Die „ADAC Camper-Studie 2026“ wurde von NORDLIGHT research im Auftrag der ADAC Marktforschung durchgeführt. Grundlage waren 4.371 Screening-Interviews mit Personen ab 16 Jahren sowie 1.003 vertiefende Interviews mit Personen aus der Camping-Zielgruppe. Die Online-Befragung fand vom 29. Juni bis 7. Juli 2026 statt.
(Quelle: Pressemitteilung ADAC / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Ferienaktion des Stadtjugendrings nimmt Kinder mit auf Zeitreise

Ferienaktion des Stadtjugendrings nimmt Kinder mit auf Zeitreise

Rosenheim – Vom Zeitalter der Dinosaurier bis in die Zukunft: 28 Kinder zwischen sechs und zehn Jahren haben sich bei einer Ferienaktion des Stadtjugendrings Rosenheim mit verschiedenen Epochen der Geschichte beschäftigt. Auf dem Programm standen unter anderem die Urzeit, Steinzeit, Antike und das Mittelalter.

Jeder Tag widmete sich einem anderen Abschnitt der Zeitgeschichte. Die Kinder bastelten Dinosauriermasken und gestalteten T-Shirts, fertigten römische Tontöpfe und Lederbeutel an und entwarfen eigene Familienwappen. Beim Blick in die Zukunft entstanden unter anderem Raketen und Mondautos aus Modelliermasse.
Auch Ausflüge gehörten zum Programm. Die Kinder besuchten die Römerausstellung im Lokschuppen und das Inn-Museum. Dort gab es jeweils Führungen, die auf die Altersgruppe abgestimmt waren. Daneben standen Spiele, Hörgeschichten und gemeinsame Aktionen auf dem Programm.

Von der Antike bis zum Weltall

Zum Abschluss der Ferienwoche gab es einen Spieletag. Dazu gehörten eine Traumreise in der Black-Box und eine Hüpfburg. Zum Abschluss konnten die Kinder ihre eigenen Crêpes zubereiten.
Die Ferienaktion verband damit historische Themen mit kreativem Gestalten und gemeinsamen Aktivitäten. Die Kinder konnten dabei spielerisch verschiedene Epochen kennenlernen und eigene Erinnerungsstücke mit nach Hause nehmen.
(Quelle: Pressemitteilung Stadtjugendring Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Stadtjugendring Rosenheim)