Aufg`spuit!: Hinterberger Soatnmusi spielt am 17. September

Aufg`spuit!: Hinterberger Soatnmusi spielt am 17. September

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Hackbrett, Harfe und Gitarre erklingen am Donnerstag, 17. September, im Brunnenhof des Kurhauses Bad Aibling. Bei der Veranstaltungsreihe „Aufg’spuit!“ ist diesmal die Hinterberger Soatnmusi zu Gast. Das Konzert beginnt um 19 Uhr, der Eintritt ist frei.

Den Namen gibt sich das Trio nach dem kleinen Ort Hinterberg im Inntal nahe der Grenze zu Tirol. Die drei Schwestern Christiane Kracher, Katharina Schmid und Franziska Brindl musizieren gemeinsam mit Hackbrett, Harfe und Gitarre.
Auf dem Programm stehen alpenländische Volksmusik sowie klassische Stücke. Mit ihrem Repertoire gestaltet die Hinterberger Soatnmusi unter anderem Feste, Konzerte, Gottesdienste und Adventsingen.

Eintritt frei

Die Veranstaltung dauert von 19 bis 21.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
Die Plätze im Brunnenhof sind überdacht, sodass die Veranstaltung auch bei Regen stattfinden kann. Das gastronomische Angebot im Kurhaus steht ab 18.30 Uhr zur Verfügung.

„Aufg’spuit!“ ist Teil des „Open Air Kultursommers 2026“ in Bad Aibling. Weitere Termine und die jeweils auftretenden Musikgruppen sind im Programmflyer sowie auf der Internetseite der Stadt Bad Aibling zu finden.
(Quelle: Pressemitteilung AibKur / Beitragsbild: Copyright 02_Kein)

Kultur im Park: The Spezl Connection spielt am 18. September

Kultur im Park: The Spezl Connection spielt am 18. September

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Rock und Pop stehen am Freitag, 18. September, bei „Kultur im Park“ in Bad Aibling auf dem Programm. Im Brunnenhof des Kurhauses spielt die Band The Spezl Connection von 19.30 bis 21.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Spenden erbeten.

The Spezl Connection besteht seit rund sieben Jahren und tritt seit 2020 in der aktuellen Besetzung auf. Zur Band gehören Nadja Schmid (Gesang und Gitarre), Klaus Kuchler (Gesang und Gitarre), Florian Altweger (Gitarre und Gesang), Jürgen Bretz (Bass und Gesang) sowie Mathias Schmid (Schlagzeug).
Musikalisch bewegt sich das Repertoire der fünf Musiker vor allem im Bereich Rock und Pop. Auf der Setlist stehen unter anderem Stücke von Lynyrd Skynyrd, Pink Floyd, The Police, Roxette, Coldplay, The Cranberries und Alanis Morissette. Auch Songs von Deep Purple, Black Sabbath, Nirvana und den Foo Fighters gehören zum Programm.

Die Band ist bei verschiedenen Auftritten in der Region zu hören, unter anderem in der Kulturmühle Bruckmühl, im Irish Pub in Bad Aibling, in der Oberaudorfer Privatbrauerei und in der WeyHalla in Weyarn.

Eintritt frei

Der Eintritt zu „Kultur im Park“ ist frei, Spenden sind willkommen. Ausschank und Küche im Kurhaus öffnen bereits um 18.30 Uhr. Angeboten werden neben Brotzeit-Klassikern auch vegetarische Gerichte.
Die meisten Plätze im Brunnenhof sind überdacht. Bei schlechtem Wetter soll die Veranstaltung nach Möglichkeit in den Saal verlegt werden.

Aktuelle Informationen gibt es über die Social-Media-Kanäle der Stadt Bad Aibling oder telefonisch unter 08061/90800 (bis 17.30 Uhr). Weitere Informationen zum Programm von „Kultur im Park“ gibt es hier.
(Quelle: Pressemitteilung Aib Kur GmbH / Beitragsbild: Copyright The Spezl Connection)

Wiesn-Notizen: Beförderung für den stellvertretenden Wiesnwachenleiter

Wiesn-Notizen: Beförderung für den stellvertretenden Wiesnwachenleiter

Rosenheim – Eine besondere Überraschung gab es nach der täglichen Einsatzbesprechung zum Rosenheimer Herbstfest für den stellvertretenden Leiter der Wiesnwache: Polizeikommissar Simon Weber wurde zum Polizeioberkommissar befördert.

Die Ernennungsurkunde überreichte ihm die Dienststellenleitung. Damit dürfte das Herbstfest für den frisch beförderten Polizeioberkommissar gleich noch ein bisschen mehr Freude machen. Unser Bild zeigt (von links): Ersten Polizeihauptkommissar Robert Maurer, Polizeioberkommissar Simon Weber und Polizeidirektor Volker Klarner.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Polizeiinspektion Rosenheim) 

Wiesn-Blaulicht: Maßkrug als Unterwäsche, illegale Taxis und ein festgefahrener Österreicher

Wiesn-Blaulicht: Maßkrug als Unterwäsche, illegale Taxis und ein festgefahrener Österreicher

Rosenheim – Warm und heiß war das Wetter am gestrigen Freitag (4. September) auf dem Rosenheimer Herbstfest. Die Stimmung war – möglicherweise auch mit etwas Gerstensaft-Unterstützung – feucht, fröhlich und ausgelassen. Für die Rosenheimer Polizei gab es am siebten Wiesntag wieder einiges zu tun.

Maßkrug unter dem Hemd

„Underwear“ – als richtige Unterwäsche war das wohl nicht gedacht. Und falls doch, dürfte es ziemlich unbequem gewesen sein: Am Herbstfestausgang traf die Wiesnwache einen 43-jährigen Rosenheimer an, der einen Maßkrug unter seinem Hemd deponiert hatte.
Der Mann versuchte noch, den Krug vor den Beamten zu verstecken. Die markante Wölbung unter dem Hemd fiel allerdings sofort auf. Für den Rosenheimer folgt nun eine Anzeige wegen Diebstahls.

Illegale Taxis unterwegs

Auch mehrere Verstöße gegen das Personenbeförderungsgesetz stellten die Beamten der Rosenheimer Polizei fest. Vor allem rund um den Ludwigsplatz wurden sogenannte illegale Taxis festgestellt.
Dabei wurden Fahrgäste mit privat genutzten Fahrzeugen zu ihren Zielen gebracht. Offenbar waren einige dieser Fahrten zuvor über eine Internetplattform vereinbart worden.

Mit dem Auto auf dem Fußweg festgefahren

Eine ganz besondere Form der Parkplatzsuche betrieb ein 17-jähriger Österreicher. Wohl aufgrund alkoholbedingter Umnebelung fuhr er mit seinem Auto den Rosl-Brandmayer-Weg entlang.
Das Problem: Bei dem kleinen Weg handelt es sich eigentlich um einen Fußweg – und mit dem Auto ist er ohnehin kaum zu befahren. Der 17-Jährige schaffte es trotzdem ein gutes Stück, bis sein Fahrzeug schließlich an den Hecken stecken blieb.
Das Auto musste herausgezogen und anschließend abgeschleppt werden. Für den jungen Österreicher gab es außerdem eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Samstag, 5. September – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass die Größe von Ländern auf vielen Weltkarten verzerrt dargestellt wird?
Besonders Gebiete in der Nähe der Pole erscheinen durch die häufig verwendete Mercator-Projektion deutlich größer.
Eine Karte zeigt die Welt also nie vollkommen so, wie sie tatsächlich aussieht.

Vielleicht erinnert Dich das heute daran, dass auch ein bekannter Blickwinkel nicht immer die ganze Realität zeigt.

Wir wünschen Dir einen perspektivreichen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Stauhdammer / Beitragsbild: Copyright Josefa Staudhammer)

Rosenheimer Herbstfest, Berg- und Talfahrt, 1952

Rosenheimer Herbstfest, Berg- und Talfahrt, 1952

Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1952. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist das Rosenheimer Herbstfest auf der Loretowiese. Im Mittelpunkt steht ein Fahrgeschäft, das stark an eine heutige Achterbahn erinnert. Davor haben sich einige junge Burschen für das Erinnerungsfoto versammelt.

Die hölzerne Bahn wirkt aus heutiger Sicht geradezu beschaulich. Keine Loopings, keine steilen Abfahrten und keine Geschwindigkeiten, bei denen es einem schon beim Zuschauen schwindlig wird. Dafür jede Menge Holz, enge Kurven und Berg-und-Tal-Fahrten.

Achterbahn oder Berg- und Talbahn?

Ganz eindeutig lässt sich die historische Bezeichnung des Fahrgeschäfts auf dem Foto nicht feststellen. In alten Quellen tauchen für solche Bahnen sowohl die Bezeichnung Achterbahn als auch Berg- und Talbahn auf. Die Übergänge waren dabei fließend.
Fest steht: Achterbahnvergnügen gab es auf dem Rosenheimer Herbstfest schon lange vor dieser Aufnahme. Bereits 1895 wird eine elektrisch betriebene Berg- und Talbahn erwähnt. Sie war damals sogar das erste Fahrgeschäft auf dem Herbstfest, das elektrisch betrieben wurde.

Eine ausdrücklich als Achterbahn bezeichnete Bahn kam laut einem historischen Rückblick 1935 nach Rosenheim.  Damit hatte das Fahrvergnügen auf Schienen 1952 bereits eine lange Tradition auf dem Rosenheimer Herbstfest.

Ein Stück Nachkriegs-Wiesn

Die Aufnahme entstand nur zwei Jahre nach der ersten Nachkriegs-Wiesn. 1950 war das Herbstfest nach den Kriegsjahren wieder auf der Loretowiese gefeiert worden. In den Jahren zuvor hatte es von 1946 bis 1949 dort bereits Frühlingsfeste gegeben.
1952 gehörten Fahrgeschäfte längst wieder selbstverständlich zum Bild der Wiesn. Auch eine weitere historische Aufnahme aus diesem Jahr zeigt die Achterbahn und Besucher, die sich geduldig für eine Fahrt anstellen.

Besonders schön an unserem Foto sind aber nicht nur die imposanten Holzkonstruktionen des Fahrgeschäfts, sondern auch die jungen Besucher davor. Die Burschen stehen teilweise barfuß vor der Bahn und wirken, als hätten sie gerade einen ganz besonderen Moment auf der Wiesn erlebt.
Aus heutiger Sicht mag die historische Bahn eher gemütlich aussehen. Für die jungen Rosenheimer von 1952 dürfte eine Fahrt damit aber durchaus ein aufregendes Erlebnis gewesen sein.
Mehr als 70 Jahre später sind die Achterbahnen auf dem Herbstfest größer, schneller und technisch aufwendiger. Die Faszination für eine Fahrt über Berg und Tal ist geblieben.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann-Foto Nickl / Artikel: Karin Wunsam)

Tödlicher Bergunfall am Hohen Göll: Vermisster 24-jähriger tot aufgefunden

Tödlicher Bergunfall am Hohen Göll: Vermisster 24-jähriger tot aufgefunden

Berchtesgaden – Ein 24-jähriger Bergsteiger aus Dortmund ist nach einer Tour am Hohen Göll tödlich verunglückt. Der junge Mann war am Mittwoch (2. September) alleine vom Obersalzberg in Richtung Kehlsteinhaus aufgebrochen. In der Nacht wurde er im Bereich des Steftensteiges leblos aufgefunden.

Der 24-Jährige hatte am Mittwoch gegen 11 Uhr nach einem Besuch der Dokumentation Obersalzberg seine Bergtour begonnen. Er stieg zunächst zum Kehlsteinhaus auf. Am späten Abend meldete er sich noch bei seinem Vater und teilte ihm mit, dass es etwas später werden würde.
Als der Sohn auch zu später Stunde nicht zurückgekehrt war, verständigte der Vater gegen 21.30 Uhr die Polizei und meldete ihn als vermisst.

Suche bis in die Nacht

Daraufhin begann eine gemeinsame Suchaktion der Bergwacht Berchtesgaden, der Alpinen Einsatzgruppe Ost der Bayerischen Grenzpolizei und der Polizeihubschrauberstaffel. Auch eine Drohne der Bergwacht kam zum Einsatz.
Gegen 1 Uhr wurde der Vermisste am Beginn des sogenannten Steftensteiges im Endstal leblos aufgefunden. Nach Angaben der Polizei hatten Angehörige mitgeteilt, dass der 24-Jährige über entsprechende Bergerfahrung und geeignete Ausrüstung verfügte und seine Tour vermutlich über den Mannlgrat fortgesetzt hatte.

Der Leichnam wurde am Donnerstagmorgen (3. September) durch die Alpinpolizei in Zusammenarbeit mit der Polizeihubschrauberstaffel geborgen. An der Suche waren fünf Angehörige der Bergwacht Berchtesgaden sowie drei weitere Bergwachtmänner mit der Drohne und zwei Angehörige des KID Berg beteiligt.

Die Todesermittlungen führt ein Polizeibergführer der Alpinen Einsatzgruppe Ost bei der Grenzpolizeiinspektion Piding.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beirrragsbild: Symbolfoto re)

Wiesn-Notizen: Beim Bezahlen auf der Rosenheimer Wiesn genau hinschauen – Polizei warnt vor Falschgeld

Wiesn-Notizen: Beim Bezahlen auf der Rosenheimer Wiesn genau hinschauen – Polizei warnt vor Falschgeld

Rosenheim – Lange Schlange, die nächste Bestellung wartet und die Maß soll möglichst schnell bezahlt werden: Auf dem Rosenheimer Herbstfest geht es beim Bezahlen manchmal ziemlich zügig. Die Polizei warnt deshalb aktuell vor Falschgeld und erinnert daran, auch beim Wiesnbesuch einen kurzen Blick auf die Banknote zu werfen.

Im Rosenheimer Stadtgebiet sind laut Polizei  erneut Fälle von Falschgeld bekannt geworden. Betroffen sind unterschiedliche Euro-Banknoten. Grundsätzlich kann Falschgeld bei jeder Stückelung auftauchen, so die Polizei.

Gerade auf dem Herbstfest kann eine gefälschte Banknote schnell unbemerkt den Besitzer wechseln. Die Maß ist bezahlt, das Wechselgeld herausgegeben und schon wartet der nächste Gast. Ein paar Sekunden Aufmerksamkeit können deshalb bares Geld wert sein.

Fühlen, sehen, kippen

Die Deutsche Bundesbank empfiehlt zur Überprüfung von Banknoten das Prinzip „Fühlen – Sehen – Kippen“. Dabei können unter anderem das fühlbare Relief, das Wasserzeichen, der Sicherheitsfaden oder Hologramme kontrolliert werden. Wichtig ist, mehrere Sicherheitsmerkmale miteinander zu vergleichen und sich nicht nur auf ein einzelnes Merkmal zu verlassen.
Das gilt nicht nur für die Mitarbeiter an den Wiesn-Kassen. Auch Privatpersonen können betroffen sein, wenn sie beispielsweise Bargeld als Bezahlung oder Wechselgeld erhalten.

Falschgeld wird übrigens nicht ersetzt. Wer eine gefälschte Banknote weitergibt, um den eigenen finanziellen Schaden zu begrenzen, macht sich strafbar.

Die Kriminalpolizei Rosenheim hat die Ermittlungen zu den bislang bekannt gewordenen Fällen übernommen und bittet um Aufmerksamkeit. Wer Falschgeld vermutet, sollte die Polizei über den Notruf 110 verständigen. Die verdächtige Banknote sollte möglichst wenig angefasst und nicht an andere Personen weitergegeben werden.
Wer beobachtet, dass Personen möglicherweise Falschgeld in Umlauf bringen, wird ebenfalls gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Weitere Informationen zur Erkennung von Falschgeld stellt die Deutsche Bundesbank auf ihrer Internetseite zur Verfügung.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Unerlaubte Wasserentnahme aus der Prien bei Aschau gestoppt

Unerlaubte Wasserentnahme aus der Prien bei Aschau gestoppt

Aschau / Landkreis Rosenheim – Wasser für Spülbohrungen wollte ein Bohrunternehmen am Mittwochnachmittag (2. September) aus der Prien bei Aschau im Chiemgau entnehmen. Wegen des aktuell niedrigen Wasserstands war dafür jedoch eine wasserrechtliche Genehmigung erforderlich, die nicht vorlag.

Ein Hinweis eines Anwohners führte am Mittwochnachmittag zu einer Kontrolle der Wasserschutzpolizei. Im Bereich einer Brücke zwischen Grattenbach und Stein war ein Lastwagen eines Bohrunternehmens abgestellt.
Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass mit einer Pumpe und einem Schlauch Wasser aus einer Vertiefung im Flussbett direkt in Tanks auf dem Lastwagen befördert wurde. Das Wasser sollte für Spülbohrungen verwendet werden.

Keine Genehmigung vorhanden

Die Wasserschutzpolizei nahm daraufhin Rücksprache mit dem Landratsamt. Dabei wurde bestätigt, dass für die Wasserentnahme eine wasserrechtliche Genehmigung erforderlich war – insbesondere angesichts des derzeit niedrigen Wasserstands der Prien.
Eine entsprechende schriftliche Genehmigung konnte vor Ort nicht vorgelegt werden. Die Polizei ordnete deshalb die Einstellung der Arbeiten an. Gegen den Verantwortlichen wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Ölfilm im Hafen von Seebruck – Bootsführer meldete Verunreinigung selbst

Ölfilm im Hafen von Seebruck – Bootsführer meldete Verunreinigung selbst

Seebruck / Landkreis Rosenheim – Ein Ölfilm unter den Steganlagen des Hafens von Seebruck am Chiemsee sorgte am Donnerstagvormittag (3. September) für einen größeren Einsatz. Der verantwortliche Bootsführer meldete die Verunreinigung nach Angaben der Polizei selbst und zeigte sich kooperativ.

Gegen 11.30 Uhr meldete ein Zeuge einen Ölfilm im Hafen von Seebruck am Chiemsee. Nach seiner Beobachtung zog dieser unter den Steganlagen in Richtung Alz.
Daraufhin wurden Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr, der Wasserrettung, der Wasserschutzpolizei und des Landratsamtes verständigt. Bei der Suche im Hafenbereich und entlang der Alz konnte der Ölfilm beim Eintreffen der Einsatzkräfte allerdings nicht mehr festgestellt werden.

Bootsführer meldete Vorfall selbst

Der verantwortliche Bootsführer hatte zwischenzeitlich bemerkt, dass das Wasser durch Motoröl verunreinigt worden war. Nach Angaben der Polizei meldete er den Vorfall umgehend dem Hafenmeister und den Einsatzkräften vor Ort.
Nach erster Einschätzung der Polizei handelte es sich um eine geringe Menge Motoröl. Ein nachhaltiger Gewässerschaden sei deshalb voraussichtlich nicht zu erwarten.

Die Wasserschutzpolizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Gewässerverunreinigung aufgenommen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Fische für Einsteiger: Mit diesen Arten gelingt der Start ins Aquarium

Fische für Einsteiger: Mit diesen Arten gelingt der Start ins Aquarium

Deutschland / Bayern / Rosenheim – Das erste Aquarium ist faszinierend, bringt aber auch einige Fragen mit sich. Welche Fische passen zusammen? Wie groß sollte das Becken sein? Und welche Arten eignen sich besonders für Anfänger? Mit der richtigen Auswahl und einigen Grundregeln kann der Einstieg in die Aquaristik gut gelingen.

Ein Aquarium ist ein kleines Ökosystem, in dem viele Dinge zusammenspielen. Die Fische brauchen passende Wasserwerte, Pflanzen bieten Rückzugsorte und nehmen gleichzeitig Nährstoffe aus dem Wasser auf. Auch die Technik muss stimmen: Filter, Beleuchtung und Heizung tragen dazu bei, stabile Bedingungen zu schaffen.

Eine wichtige Grundregel für Anfänger betrifft die Größe des Beckens. „Grundsätzlich gilt beim ersten Aquarium: Größer ist oft einfacher“, rät Thomas Münch, Geschäftsführer des Verbands Deutscher Vereine für Aquarien- und Terrarienkunde (VDA) e.V. „In größeren Aquarien verändern sich die Wasserwerte nicht so schnell und sie reagieren weniger empfindlich auf Schwankungen. Das gibt Anfängern mehr Sicherheit, ihren Tieren stabile Bedingungen zu bieten.“

Bei der Auswahl der Fische sollte deshalb nicht nur der persönliche Geschmack entscheiden. Wichtig ist auch, welche Ansprüche die Tiere haben und wie sie miteinander harmonieren.

Schwarmfische bringen Bewegung ins Aquarium

Für Einsteiger können Schwarmfische eine gute Wahl sein. Salmler und Bärblinge gehören zu den bekannten Arten. Sie zeigen ihr natürliches Gruppenverhalten und sorgen mit ihrem gemeinsamen Schwimmen für Bewegung im Aquarium.
„Schwarmfische zeigen als harmonierende Gruppe oft besonders eindrucksvoll, wie faszinierend das Leben unter Wasser sein kann“, sagt Münch. „Darüber hinaus gelten viele dieser Arten als vergleichsweise robust und somit als anfängerfreundlich.“

Panzerwelse leben am Boden

Wer neben den Fischen im mittleren und oberen Bereich auch Leben am Boden beobachten möchte, kann sich Panzerwelse ansehen. Die friedlichen Tiere suchen dort nach Futterresten und zeigen dabei ihr typisches Such- und Wühlverhalten.
Auch Panzerwelse sollten nicht allein gehalten werden. Sie leben gerne gemeinsam mit Artgenossen in einer Gruppe.

Guppys, Platys und Mollys sind farbenfroh

Zu den beliebten Aquarienfischen für Einsteiger gehören auch Lebendgebärende Zahnkarpfen. Guppys, Platys und Mollys sind farbenfroh, lebhaft und vergleichsweise unkompliziert.
„Besonders Guppys sind bei vielen Aquarianern der erste Kontakt mit der Fischhaltung: Sie sind anpassungsfähig, farbenfroh und lebhaft – es gibt also immer etwas zu beobachten“, sagt Münch.

Bei diesen Fischen sollte allerdings die Vermehrung berücksichtigt werden. Einige Arten können sich sehr schnell vermehren. Wer Nachwuchs und die Größe des Fischbestands im Blick behalten möchte, sollte sich deshalb im Zoofachhandel oder bei einem Aquaristikverein beraten lassen.

Lieber wenige passende Arten als zu viele

Gerade beim ersten Aquarium ist die Versuchung groß, möglichst viele verschiedene Fische miteinander zu kombinieren. Mehr Arten bedeuten jedoch nicht automatisch mehr Vielfalt oder ein lebendigeres Becken.

Oft ist es sinnvoller, wenige und gut aufeinander abgestimmte Arten auszuwählen. So lassen sich passende Wasserwerte und Gruppengrößen leichter einhalten und auch die Pflege wird überschaubarer.

Wer später mehr Erfahrung gesammelt hat, kann das Aquarium immer noch um anspruchsvollere Arten ergänzen – oder sich irgendwann ein zweites Becken einrichten.
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Wiesn-Notizen: Am Abend wird das Rosenheimer Herbstfest zum Lichtermeer

Wiesn-Notizen: Am Abend wird das Rosenheimer Herbstfest zum Lichtermeer

Rosenheim – Wenn es auf der Loretowiese dunkel wird, zeigt das Rosenheimer Herbstfest eine ganz besondere Seite. Dann verwandeln die Beleuchtungen der Fahrgeschäfte, Buden und Festzelte die Wiesn in ein funkelndes Lichtermeer.

Am Tag sind es vor allem die bunten Farben und die Fahrgeschäfte, die den Blick auf sich ziehen. In der Nacht sorgen dagegen unzählige Leuchtpunkte für eine ganz eigene Atmosphäre. Blinkende Lichter an den Fahrgeschäften, beleuchtete Buden und die großen Festzelte lassen die Loretowiese weithin sichtbar strahlen.
Wie viele Lichter es auf dem gesamten Herbstfest sind, lässt sich nicht exakt sagen. Die verschiedenen Schausteller bringen ihre eigenen Beleuchtungsanlagen mit. Eine offizielle Gesamtzählung gibt es deshalb nicht.

Tausende Lichter allein in den Festzelten

Für die beiden großen Festzelte gibt es allerdings konkrete Zahlen aus der offiziellen Herbstfest-Statistik: Für das Flötzinger-Festzelt werden 9.000 Leuchtmittel genannt, für die AuerBräu-Festhalle 1.563 Lampen. Und dann kommen noch die zahlreichen Fahrgeschäfte und Buden hinzu. Moderne LED-Technik sorgt dort für immer neue Lichtbilder und macht die Wiesn nach Einbruch der Dunkelheit zu einem besonderen Fotomotiv.

Unsere Nachtaufnahmen zeigen: Für das Lichtermeer auf der Rosenheimer Wiesn braucht es eigentlich gar keine genaue Zahl. Man muss einfach nur einmal nach Einbruch der Dunkelheit über die Loretowiese schauen.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Josefa Staudhammer)