Mit Kasperl, Seifenblasen und Seifenschaum durch den Herbst

Mit Kasperl, Seifenblasen und Seifenschaum durch den Herbst

Chiemgau / Rosenheim – Wenn der Herbst kommt, wird es für den Chiemsee-Kasperl noch lange nicht ruhig. Puppenspieler Stephan Mikat ist mit seinem Chiemsee-Kasperltheater in den kommenden Wochen wieder in der Region unterwegs. Auf dem Programm stehen bairischer Humor, bekannte Kasperl-Geschichten und jede Menge Mitmach-Spaß.

Die Kinder sind bei den Vorstellungen nicht nur Zuschauer. Sie dürfen mitrufen, mitfiebern und ins Geschehen eingreifen. Zum festen Bestandteil des Chiemsee-Kasperls gehören außerdem Seifenblasen und Seifenschaum.

Geschichten für kleine und große Zuschauer

Ob Räuber, Feuerwehr, Frühstücksdieb, Schlossgespenst oder eine verzauberte Mülltonne: Die Stücke erzählen unterschiedliche Geschichten und nehmen die Kinder mit auf neue Abenteuer. Die Vorstellungen sind kindgerecht und gewaltfrei und richten sich insbesondere an Kinder ab drei Jahren. Auch Eltern und Großeltern sind willkommen.
Nach den Vorstellungen gibt es außerdem Gelegenheit, den Kasperl persönlich zu treffen und ein Erinnerungsfoto zu machen.

Die genauen Termine und Spielorte:

September

  • Freitag, 11. September, 17 Uhr – Pfarrheim Mariä Himmelfahrt Schwarzau, Trostberg – Wiggerl, der Märchenkönig & das Schlossgespenst
  • Samstag, 12. September, 16 Uhr – Kurpark, Ruhpolding – Kasperl & das Räuberfangdings
  • Sonntag, 13. September, 11 Uhr – Wirtshaus Leiberheim, München Waldperlach – Kasperl, Mucki & der Gummibärchenzauber
  • Samstag, 19. September, 16 Uhr – Rathausplatz, Siegsdorf – Kasperl & die verzauberte Mülltonne
  • Sonntag, 20. September, 16 Uhr – Gemeindebücherei/Bürgersaal, Hausham – Kasperl, Mucki & der Gummibärchenzauber
  • Sonntag, 27. September, 16 Uhr – Musik-Pavillon im Kurpark, Bergen – Kasperl & der Blumenstrauß

Oktober 

  • Samstag, 3. Oktober, 11 Uhr – Gasthof Staudham, Wasserburg – Kasperl, Mucki & die verzauberte Mülltonne
  • Samstag, 3. Oktober, 16 Uhr – Kulturzentrum Giesinger Bahnhof, München Giesing – Kasperl, Mucki & die verzauberte Mülltonne
  • Sonntag, 4. Oktober, 11 Uhr – Gasthof Höhensteiger, Rosenheim – Kasperl & der Frühstücksdieb
  • Sonntag, 11. Oktober, 13:30 Uhr – Verkaufsoffener Sonntag, Traunreut – Kasperl & Mucki bei der Feuerwehr
  • Sonntag, 11. Oktober, 15 Uhr – Verkaufsoffener Sonntag, Traunreut – Kasperl & die rote Nase
  • Sonntag, 18. Oktober, 11 Uhr – Interim Kultur, München Laim – Kasperl & der Frühstücksdieb
  • Sonntag, 25. Oktober, 14 Uhr – Puppentheaterfestival, A-Mistelbach – Kasperl, Mucki & der Gummibärchenzauber
  • Sonntag, 25. Oktober, 16 Uhr – Puppentheaterfestival, A-Mistelbach – Kasperl & Mucki bei der Feuerwehr
  • Samstag, 31. Oktober, 16 Uhr – Kultur & Kongreß Forum, Altötting – Kasperl & das Räuberfangdings
Traditionelles Puppenspiel mit bairischem Humor

Stephan Mikat gründete das Chiemsee-Kasperltheater 2017. Die mobile Puppenbühne entstand aus seinem persönlichen Kindheitstraum. Figuren und Bühnenbilder wurden mit viel Handarbeit gefertigt. Die Köpfe der Holzpuppen sind nach dem Vorbild des Hohnsteiner Kasperls handgeschnitzt, die Geschichten stammen von Mikat selbst.
Eine besondere Anerkennung erhielt das Chiemsee-Kasperltheater mit der Aufnahme der „Regionalen Vielfalt der Mundarttheater in Deutschland“ in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes.
(Quelle: Pressemitteilung Chiemsee-Kasperltheater Stephan Mikat / Beitragsbild: Copyright Franz Mees)

Starbulls KidsDay: Eishockey ausprobieren in der SPIE Arena

Starbulls KidsDay: Eishockey ausprobieren in der SPIE Arena

Rosenheim – Am Samstag, 19. September, laden die Starbulls Rosenheim zum ersten KidsDay der Saison 2026/27 in die SPIE Arena ein. Von 11.10 bis 12.10 Uhr können Kinder selbst aufs Eis gehen und den Eishockeysport kennenlernen.

Dabei spielt es keine Rolle, ob die Kinder bereits Erfahrung auf Schlittschuhen haben oder zum ersten Mal auf dem Eis stehen. Beim KidsDay steht der Spaß im Mittelpunkt und alle interessierten Kinder sind willkommen.
Für die Teilnahme wird nur wenig eigene Ausrüstung benötigt: Mitgebracht werden müssen lediglich ein Fahrrad- oder Eishockeyhelm und Handschuhe. Zusätzliche Eishockeyausrüstung kann vor Ort ausgeliehen werden, solange der Vorrat reicht. Wer eigene Schlittschuhe besitzt, kann diese ebenfalls mitbringen.

Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Eltern können ihr Kind per E-Mail an kidsday@starbulls.de für den KidsDay anmelden.
(Quelle: Pressemitteilung SBR Spielbetriebs GmbH & Co. KG / Beitragsbild: Copyright: Christoph Sinzinger)

Wiesn-Notizen: Faschingsgilde mit  viel Herz auf der Wiesn

Wiesn-Notizen: Faschingsgilde mit viel Herz auf der Wiesn

Rosenheim – Wenn die Faschingsgilde Rosenheim auf der Wiesn unterwegs ist, darf gute Laune natürlich nicht fehlen. Am Mittwochabend (2. September) trafen sich die Gildenmitglieder im Johann Auer zu einem geselligen Herbstfestabend – mit zünftiger Stimmung, Lebkuchenherzen und einem besonderen Gast.

Der Fasching ist noch ein gutes Stück entfernt, gefeiert wurde bei der Faschingsgilde Rosenheim trotzdem schon einmal kräftig. Beim gemeinsamen Wiesnbesuch im Johann Auer standen geselliges Beisammensein und eine ordentliche Portion Herbstfeststimmung auf dem Programm.
Mit dabei waren auch AuerBräu-Prokurist Michael Hinterseer und Braumeister Josef Kronast. Gemeinsam mit den Mitgliedern der Faschingsgilde wurde für ein Erinnerungsfoto posiert. Dazu gab es Lebkuchenherzerl – passend zum Motto des vergangenen Faschingsjahres: „LIEBE – Fasching, der von Herzen kommt.“

Miss Herbstfest bei den Gardemädels

Für einen weiteren Hingucker sorgte Miss Herbstfest Katharina Schattenhofer. Sie gesellte sich zu den Gardemädels der Faschingsgilde und machte damit kurzerhand aus der närrischen Runde ein ziemlich festliches Gruppenbild.
Ob Fasching oder Herbstfest: Gelegenheit zum Feiern findet sich offenbar zu jeder Jahreszeit. Und bis die fünfte Jahreszeit wieder beginnt, darf es auf der Wiesn schließlich auch schon einmal ein Prosit auf die Freundschaft sein.
(Quelle: Pressemitteilung Wirtschaftlicher Verband / Beitragsbild: Copyright Evi Gröning)

Aufg’spuit im Brunnenhof: Weinberg Zithermusi in Bad Aibling

Aufg’spuit im Brunnenhof: Weinberg Zithermusi in Bad Aibling

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Am Donnerstag, 10. September, steht bei „Volksmusik im Brunnenhof“ die Weinberg Zithermusi & Freunde auf dem Programm. Von 19 bis 21.30 Uhr gibt es im Brunnenhof des Kurhauses alpenländische Klänge.

Die Weinberg Zithermusi ist seit 1979 unterwegs. Roman Messerer, Christian Eisner und Sepp Huber spielen Zither, Hubert Blaser begleitet sie an der Kontragitarre. Die Gruppe tritt regelmäßig im bayerisch-österreichischen Raum auf.
Der Abend gehört zur Reihe „Volksmusik im Brunnenhof“, bei der jeden Donnerstag Musik, Brotzeit und gemütliches Beisammensein zusammenkommen. Das Gastro-Team bewirtet die Gäste ab 18.30 Uhr.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Der Brunnenhof ist überdacht, die Veranstaltung findet daher auch bei Regen statt.
(Quelle: Pressemitteilung AIB-KUR GmbH & Co. KG / Beitragsbild: Weinberg Zithermusi Copyright Weinberg Zithermusi)

Kaffkiez spendet 12.432 Euro an den Stadtjugendring Rosenheim

Kaffkiez spendet 12.432 Euro an den Stadtjugendring Rosenheim

Rosenheim – Aus einem spontanen Konzert auf dem Max-Josefs-Platz ist eine Spende für die Rosenheimer Jugendarbeit geworden: Die Band Kaffkiez hat dem Stadtjugendring Rosenheim 12.432 Euro übergeben. Das Geld soll in den neuen Bandraum im Lokschuppen fließen – und damit jungen Musikern zugutekommen. Für die Band schließt sich damit ein Kreis, der bis zu ihren eigenen musikalischen Anfängen in Rosenheim zurückreicht.

Rund 1.000 Menschen waren am 28. August zum kurzfristig angekündigten Konzert von Kaffkiez auf den Max-Josefs-Platz gekommen. Die Rosenheimer Band hatte den kostenlosen Auftritt im Zusammenhang mit der Diskussion um den Kulturförderpreis der Stadt Rosenheim angekündigt. Die Auszeichnung, die mit 2.500 Euro dotiert ist, soll im Oktober an Kaffkiez verliehen werden.
Auslöser für die spontane Aktion war die Kritik der AfD-Stadtratsfraktion an der Vergabe des Kulturförderpreises. Die Band reagierte darauf mit öffentlichen Äußerungen gegen Rechtsextremismus und kündigte das Konzert an. Gleichzeitig wurde vor Ort um Spenden für den Stadtjugendring gebeten. Zusätzlich wollte Kaffkiez 2.500 Euro aus der eigenen Bandkasse beisteuern.

Bei dem Konzert kam schließlich eine Spendensumme von insgesamt 12.432 Euro zusammen. Das Geld wurde nun an den Stadtjugendring Rosenheim übergeben.

Geld fließt in neuen Bandraum

Vorgesehen ist die Spende für den Ausbau und die Ausstattung des neuen Bandraums des Stadtjugendrings im Lokschuppen. Dort soll jungen Musikern künftig ein Raum zum gemeinsamen Proben und für eigene musikalische Projekte zur Verfügung stehen. Für Sonja Gintenreiter, Vorsitzende des Stadtjugendrings Rosenheim, hat die Spende auch deshalb eine besondere Bedeutung, weil die Geschichte von Kaffkiez eng mit der Rosenheimer Jugendarbeit verbunden ist.  „Wir sind total geflasht und aus dem Häuschen“, freut sich Sonja Gintenreiter über die Unterstützung.

Von „Maybe“ zu Kaffkiez

Die Verbindung reicht bis ins Jahr 2012 zurück. Damals gründeten Johannes Gottwald und Johannes Eisner die Band zunächst unter dem Namen „Maybe“. Zu den frühen Auftrittsorten gehörte das Turmcafé des Stadtjugendrings. 2020 entwickelte sich die Gruppe musikalisch weiter und wurde zu Kaffkiez. Seitdem veröffentlicht die Band eigene deutschsprachige Songs und tritt inzwischen auch über Rosenheim hinaus auf.

Bei der Spendenübergabe im Turmcafé erinnerte sich auch Johannes Eisner an diese Anfänge: „Dass sich der Kreis jetzt so schließt, hätte ich nicht erwartet“, sagte er.
Nach Angaben des Stadtjugendrings soll die Spende in den Ausbau und die Ausstattung des neuen Bandraums im Lokschuppen fließen. Dort sollen jungen Musikern künftig Möglichkeiten zum gemeinsamen Proben und für eigene musikalische Projekte geboten werden.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Info Stadtjugendring Rosenheim / Beitragsbild: Stadtjugendring Rosenheim)
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Rucksack der etwas anderen Art sorgt für Polizeieinsatz

Rucksack der etwas anderen Art sorgt für Polizeieinsatz

Rosenheim – Einen eher ungewöhnlichen „Rucksack“ hatte ein 25-jähriger Rosenheimer in der Nacht auf Donnerstag (3. September) auf dem Rücken: Er schleppte ein Fahrrad durch die Schmettererstraße. Das blieb einer Streifenbesatzung der Rosenheimer Polizei nicht verborgen.

Auf Nachfrage erklärte der Mann, er habe das silber-blaufarbige Fahrrad der Marke Yazoo zufällig gefunden. Getragen habe er den Drahtesel, weil ein Reifen einen Platten hatte.
Da die Beamten den Verdacht hegten, dass das Fahrrad gestohlen worden sein könnte, stellten sie es sicher. Gegen den 25-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Fahrraddiebstahls eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Donnerstag, 3. September – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Erdnüsse botanisch zu den Hülsenfrüchten gehören?
Sie sind damit näher mit Bohnen und Erbsen verwandt als mit echten Nüssen.
Ihr Name führt uns also ein wenig in die Irre.

Vielleicht schaust Du heute bei manchen Dingen noch einmal genauer hin.

Wir wünschen Dir einen neugierigen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Camping wird in Deutschland immer beliebter

Camping wird in Deutschland immer beliebter

Rosenheim – Camping spricht in Deutschland zunehmend auch jüngere Menschen an. Laut einer aktuellen Umfrage des ADAC gehört inzwischen jeder vierte Deutsche ab 16 Jahren zur Camping-Zielgruppe. Das entspricht nach Angaben des Automobilclubs rund 17 Millionen Menschen. 2023 lag der Anteil noch bei 21 Prozent.

Besonders deutlich zeigt sich der Zuwachs bei den 16- bis 39-Jährigen. In dieser Altersgruppe stieg der Anteil der Campinginteressierten innerhalb von drei Jahren von 35 auf 39 Prozent. Bei den 40- bis 59-Jährigen sind es 26 Prozent. Bei den über 60-Jährigen liegt der Anteil unverändert bei 11 Prozent.
Für den Campingurlaub werden unterschiedliche Übernachtungsformen genutzt. Knapp die Hälfte der Campingurlaube findet laut ADAC im Wohnmobil, Campingbus oder Minicamper statt. 18 Prozent entfallen auf Mobilheime, 17 Prozent auf Zelte oder Dachzelte und 16 Prozent auf Wohnwagen.

Campingplatz bleibt erste Wahl

Der klassische Campingplatz bleibt dabei die wichtigste Übernachtungsform. Vier von fünf Campern nutzen ihn während ihres Haupturlaubs.
Gleichzeitig interessieren sich immer mehr Menschen für alternative Stellplatzangebote. 29 Prozent der Befragten aus der Camping-Zielgruppe haben nach Angaben des ADAC bereits sogenannte Microcamping-Angebote genutzt, etwa auf Bauernhöfen, Weingütern oder privaten Grundstücken. Weitere 56 Prozent können sich vorstellen, dies innerhalb der nächsten zwei Jahre auszuprobieren.

Auch Deutschland bleibt als Reiseziel besonders gefragt. Rund 54 Prozent der Befragten nennen ein Reiseziel innerhalb Deutschlands. Dahinter folgt das europäische Ausland mit rund 41 Prozent. Innerhalb Deutschlands liegen Bayern und Mecklenburg-Vorpommern laut ADAC erneut an der Spitze, gefolgt von Schleswig-Holstein. Im europäischen Ausland stehen Italien, Frankreich und die Niederlande vorn.

Campingurlaub wird etwas teurer

Auch beim Budget gibt es Veränderungen. Für einen Campingurlaub stehen durchschnittlich 910 Euro pro Erwachsenen beziehungsweise Jugendlichen und 410 Euro pro Kind unter 14 Jahren und Woche zur Verfügung. Umgerechnet entspricht das einem Tagesbudget von 102 Euro pro Erwachsenen und 54 Euro pro Kind. 2023 waren es bei Erwachsenen noch durchschnittlich 90 Euro pro Tag, bei Kindern 53 Euro.

Die „ADAC Camper-Studie 2026“ wurde von NORDLIGHT research im Auftrag der ADAC Marktforschung durchgeführt. Grundlage waren 4.371 Screening-Interviews mit Personen ab 16 Jahren sowie 1.003 vertiefende Interviews mit Personen aus der Camping-Zielgruppe. Die Online-Befragung fand vom 29. Juni bis 7. Juli 2026 statt.
(Quelle: Pressemitteilung ADAC / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Ferienaktion des Stadtjugendrings nimmt Kinder mit auf Zeitreise

Ferienaktion des Stadtjugendrings nimmt Kinder mit auf Zeitreise

Rosenheim – Vom Zeitalter der Dinosaurier bis in die Zukunft: 28 Kinder zwischen sechs und zehn Jahren haben sich bei einer Ferienaktion des Stadtjugendrings Rosenheim mit verschiedenen Epochen der Geschichte beschäftigt. Auf dem Programm standen unter anderem die Urzeit, Steinzeit, Antike und das Mittelalter.

Jeder Tag widmete sich einem anderen Abschnitt der Zeitgeschichte. Die Kinder bastelten Dinosauriermasken und gestalteten T-Shirts, fertigten römische Tontöpfe und Lederbeutel an und entwarfen eigene Familienwappen. Beim Blick in die Zukunft entstanden unter anderem Raketen und Mondautos aus Modelliermasse.
Auch Ausflüge gehörten zum Programm. Die Kinder besuchten die Römerausstellung im Lokschuppen und das Inn-Museum. Dort gab es jeweils Führungen, die auf die Altersgruppe abgestimmt waren. Daneben standen Spiele, Hörgeschichten und gemeinsame Aktionen auf dem Programm.

Von der Antike bis zum Weltall

Zum Abschluss der Ferienwoche gab es einen Spieletag. Dazu gehörten eine Traumreise in der Black-Box und eine Hüpfburg. Zum Abschluss konnten die Kinder ihre eigenen Crêpes zubereiten.
Die Ferienaktion verband damit historische Themen mit kreativem Gestalten und gemeinsamen Aktivitäten. Die Kinder konnten dabei spielerisch verschiedene Epochen kennenlernen und eigene Erinnerungsstücke mit nach Hause nehmen.
(Quelle: Pressemitteilung Stadtjugendring Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Stadtjugendring Rosenheim)

Aschau und Schleching wollen Zusammenarbeit weiter ausbauen

Aschau und Schleching wollen Zusammenarbeit weiter ausbauen

Aschau / Schleching – Die Gemeinden Aschau im Chiemgau und Schleching wollen ihre Zusammenarbeit auch unter den neuen Bürgermeistern fortsetzen. Anlass für ein erstes offizielles Treffen war der Wechsel an der Spitze der Gemeinde Schleching im Zuge der Kommunalwahl 2026.

Aschaus Erster Bürgermeister Simon Frank besuchte dazu das Schlechinger Rathaus und traf dort den neuen Ersten Bürgermeister Thomas Müllinger sowie Elisabeth Keihl, Vorständin des Achental Tourismus. Begleitet wurde Frank von Aschaus Tourismuschef Herbert Reiter.
Die Verbindung zwischen Aschau und Schleching besteht bereits seit vielen Jahrzehnten. Eine zusätzliche Gemeinsamkeit ist die Auszeichnung von Sachrang und Schleching als offizielle Bergsteigerdörfer des Deutschen Alpenvereins.

Bei dem Treffen ging es deshalb unter anderem um die weitere Zusammenarbeit im Rahmen der Bergsteigerdörfer. Ein wichtiger Termin ist dabei bereits ins Auge gefasst: Im Herbst 2028 soll die internationale Jahrestagung der Bergsteigerdörfer gemeinsam in Sachrang und Schleching ausgerichtet werden.

Auch der Geigelstein und das dazugehörige Naturschutzgebiet waren Thema des Gesprächs. Dabei ging es unter anderem um die Almen sowie die weitere Entwicklung des sensiblen Natur- und Kulturraums.

Zehn Jahre Bergsteigerdörfer im kommenden Jahr

Ein weiterer gemeinsamer Termin steht bereits im kommenden Jahr an. 2027 können Sachrang und Schleching auf zehn Jahre als Bergsteigerdörfer zurückblicken. „Es gibt viele Themen, die wir gemeinsam anpacken können“, waren sich die Beteiligten einig.
Mit dem Treffen sollte zugleich der Grundstein für die weitere Zusammenarbeit zwischen den beiden Gemeinden gelegt werden. Dabei wurden auch kleine Antrittsgeschenke aus den Bergsteigerdörfern ausgetauscht.

Für beide Kommunen stehen damit in den kommenden Jahren mehrere gemeinsame Themen an – von der internationalen Bergsteigerdörfer-Tagung über das Jubiläum bis hin zu Fragen rund um den Geigelstein und seinen Natur- und Kulturraum.
(Quelle: Pressemitteilung Touristinfo Aschau / Beitragsbild:. Copyright Gemeinde Schleching)

Wiesn-Notizen: Rund 500 Menschen besuchen mit den Wendelstein Werkstätten das Herbstfest

Wiesn-Notizen: Rund 500 Menschen besuchen mit den Wendelstein Werkstätten das Herbstfest

Rosenheim – Rund 500 Menschen mit Behinderung und ihre Begleitpersonen besuchen in diesem Jahr im Rahmen einer Einladung des Wirtschaftlichen Verbands das Rosenheimer Herbstfest. An den beiden Wiesnmontagen sind jeweils zwei der insgesamt vier Standorte der Wendelstein Werkstätten aus Rosenheim und Raubling auf der Loretowiese unterwegs.

Für die Besucher gehört dabei vieles zum Herbstfestbesuch dazu: Fahrgeschäfte, ein gemeinsames Mittagessen im Flötzinger Festzelt und natürlich auch das eine oder andere Erinnerungsfoto. Ein beliebtes Motiv ist dabei traditionell ein Foto mit der jeweiligen Miss Herbstfest.
Für einen Besucher hatte der Wiesnbesuch in diesem Jahr eine besondere Bedeutung. Thomas Dandlberger feierte gemeinsam mit seinen Kollegen seinen letzten Arbeitstag bei den Wendelstein Werkstätten. Nach 49 Jahren geht er nun in den Ruhestand.

Dandlberger war zuletzt im Bereich Aktenvernichtung tätig. Sein letzter Arbeitstag fiel damit auf einen besonderen Rahmen: Statt eines gewöhnlichen Abschieds am Arbeitsplatz ging es zum gemeinsamen Wiesnbesuch auf die Loretowiese.

Der Wirtschaftliche Verband ermöglicht den Besuch der Menschen mit Behinderung und ihrer Begleitpersonen bereits seit mehreren Jahren. Auch heuer werden dafür insgesamt rund 500 Teilnehmer an den beiden Wiesnmontagen erwartet.
(Quelle: Pressemitteilung Caritas / Beitragsbild: Copyright Caritas)

Glückshafen und Riesenrad, Rosenheim, 1973

Glückshafen und Riesenrad, Rosenheim, 1973

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1973. Auf der historischen Aufnahme ist der Rosenheimer Glückshafen auf der Loretowiese zu sehen.

Die Aufnahme entstand in der Dämmerung, während die Sonne gerade unterging. Dadurch kommt der Schriftzug „Glückshafen“ besonders schön zur Geltung: Er leuchtet dem Betrachter förmlich entgegen. Auch das Riesenrad im Hintergrund ist noch gut zu erkennen. Es steht bis heute an dieser Stelle auf der Loretowiese – allerdings hat sich auch hier im Laufe der Jahrzehnte einiges verändert.

Ein Glückshafen mit bewegter Geschichte

Der Rosenheimer Glückshafen hat eine lange Tradition. Auch heute können Besucher dort während des Herbstfestes Lose für den guten Zweck kaufen und auf einen Gewinn hoffen. Außerhalb der Wiesnzeit wird das Erdgeschoss des Gebäudes als Bäckerei genutzt. Der saisonale Umbau ist architektonisch so gelöst, dass sich der Pavillon für beide Nutzungen einsetzen lässt.

Auf dem Foto von 1973 steht allerdings noch der Vorgängerbau des heutigen Glückshafens. Der markante Pavillon mit seinen drei Spitzen wurde 1958 errichtet und war mit seinem geschwungenen Dach ein echter Hingucker. Die ungewöhnliche Konstruktion überspannte eine große Fläche ohne störende Säulen und verlieh dem Gebäude sein futuristisches Aussehen.
Mehr als vier Jahrzehnte stand der Glückshafen auf der Loretowiese, bevor seine Geschichte ein überraschendes Ende nahm: Im Spätherbst 1999 hielt die Dachkonstruktion den schweren Schneemassen nicht mehr stand. Das Dach brach unter der Last zusammen.

Für den Losverkauf musste schnell eine Lösung gefunden werden. Beim Herbstfest 2000 half man sich zunächst mit einer provisorischen Container- und Zeltlösung. Schon im Jahr darauf konnte dann der heutige feste Pavillon eingeweiht werden – ebenfalls an der vertrauten Stelle mitten auf der Loretowiese.

Auch das Riesenrad erzählt Geschichte

Wer auf der historischen Aufnahme genauer hinsieht, entdeckt noch ein interessantes Detail: Die Gondeln des Riesenrads sind offen. Das war auf deutschen Volksfesten damals noch ganz normal. Die Fahrgäste saßen mit freiem Blick nach allen Seiten und lediglich durch einen einfachen Sicherheitsbügel oder eine Kette gesichert hoch über dem Festplatz.

Das heute bekannte Willenborg-Riesenrad gab es 1973 noch nicht. Es wurde erst 1979 gebaut und steht seitdem regelmäßig auf der Rosenheimer Loretowiese. Mit seinen geschlossenen Gondeln gehört es heute längst zum vertrauten Bild des Herbstfestes.
So hält dieses Foto gleich zwei Stücke Rosenheimer Volksfestgeschichte fest: den damaligen Glückshafen, der längst einem neuen Bau gewichen ist, und ein Riesenrad aus einer Zeit, in der eine Fahrt in luftiger Höhe noch deutlich mehr freien Blick auf den Himmel und den Fahrtwind bot.

Ein schönes Detail am Rande: Der Glückshafen ist damit bis heute seinem ursprünglichen Standort treu geblieben. Was sich verändert hat, ist vor allem das Gebäude – die Tradition, Lose für den guten Zweck zu verkaufen und dabei auf das große Glück zu hoffen, ist geblieben.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann – Foto Krämer / Artikel: Karin Wunsam)