Zoll entdeckt mehr als 48.000 Zigaretten im doppelten Boden eines Transporters

Zoll entdeckt mehr als 48.000 Zigaretten im doppelten Boden eines Transporters

Ampfing / Landkreis Mühldorf am Inn – Ein Kleintransporter aus Bulgarien ist dem Zoll auf der A94 bei Ampfing (Landkreis Mühldorf am Inn)  zum Verhängnis geworden. Bei einer Kontrolle entdeckten die Beamten im Fahrzeug einen professionell angelegten doppelten Boden. Darin waren 48.080 Zigaretten versteckt.

Die Kontrolle fand vor kurzem auf der A94 statt. Die Zöllner der Kontrolleinheit Verkehrswege Traunstein setzten dabei die Großröntgenanlage ein. Auf den Bildern zeigten sich Auffälligkeiten im Bereich der Ladefläche.

Daraufhin wurde die Ladung vollständig aus dem Kleintransporter geräumt. Dabei kamen nach denn  Angaben des Hauptzollamt Rosenheim 254 Stangen Zigaretten verschiedener Marken zum Vorschein. Sie waren in einem doppelten Boden unterhalb der Ladefläche versteckt.

Zigaretten professionell versteckt

„Es handelte sich offensichtlich um ein professionell bearbeitetes Schmuggelversteck“, sagt Marion Dirscherl, Pressesprecherin des Hauptzollamts Rosenheim.
Gegen den 39-jährigen bulgarischen Fahrer wurde noch vor Ort ein Strafverfahren eingeleitet. Die Zigaretten stellte der Zoll sicher.

Nach Angaben des Hauptzollamts entstand durch die nicht versteuerten Zigaretten ein Steuerschaden von rund 10.000 Euro. Der Fahrer muss den entstandenen Steuerschaden begleichen. Außerdem drohen ihm nach Angaben des Zolls eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren.
(Quelle: Pressemitteilung Hauptzollamt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Hauptzollamt Rosenheim)

Neue Frauenbeauftragte für die Feuerwehren im Landkreis Rosenheim

Neue Frauenbeauftragte für die Feuerwehren im Landkreis Rosenheim

Rosenheim / Landkreis – Bei den Feuerwehren im Landkreis Rosenheim gibt es eine neue stellvertretende Frauenbeauftragte: Veronika Hentschel aus Prien wurde bei einem Treffen der Feuerwehrfrauen im Gerätehaus der Feuerwehr Prien am Chiemsee ohne Gegenstimmen gewählt. Veronika Berndl aus Soyen wurde als Frauenbeauftragte des Landkreises einstimmig im Amt bestätigt.

Zuvor war Sophie Hamberger als stellvertretende Frauenbeauftragte verabschiedet worden. Anschließend stand die Neuwahl auf dem Programm.
Die beiden Frauenbeauftragten sollen Frauen und Mädchen im Feuerwehrdienst unterstützen und deren Beteiligung am Feuerwehrdienst fördern. Außerdem nehmen sie an Gremiensitzungen auf Landes-, Bezirks- und Kreisebene teil und sind Ansprechpartnerinnen für die Kommandanten der Feuerwehren im Landkreis Rosenheim.

Mit den Feuerwehrbooten zur Herreninsel

Nach dem offiziellen Teil ging es für die Teilnehmerinnen aufs Wasser. Mit zwei Booten der Feuerwehr Prien fuhren sie über den Chiemsee zur Herreninsel.
Dort besichtigten sie das Feuerwehrgerätehaus und ein Löschfahrzeug. Kommandant Samuel Witt und seine Tochter Antonia gaben dabei Einblicke in die Arbeit der Feuerwehr vor Ort. Bei Kaffee und Kuchen blieb anschließend Zeit für Gespräche und den Austausch untereinander. Danach ging es mit den Feuerwehrbooten wieder zurück nach Prien.
(Quelle: Pressemitteilung des Kreisfeuerwehrverband Rosenheim / Beitragsbild Kreisfeuerwehrverband Rosenheim) 

18-jähriger bei Streit in Holzkirchen mit Messer verletzt – 14-Jähriger in Haft

18-jähriger bei Streit in Holzkirchen mit Messer verletzt – 14-Jähriger in Haft

Holzkirchen / Landkreis Miesbach – Ein Streit vor einer Schule in Holzkirchen (Landkreis Miesbach) endete am späten Montagabend (21. September)  mit einem schwer verletzten 18-Jährigen. Der junge Mann wurde mit mehreren Messerstichen verletzt. Die Kriminalpolizei ermittelte zunächst gegen einen unbekannten Täter. Am Donnerstag wurde ein 14-Jähriger festgenommen. Gegen ihn wird wegen des Verdachts des versuchten Totschlags ermittelt.

Der 18-Jährige, der die deutsche und türkische Staatsangehörigkeit besitzt und im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen wohnt, hatte sich am späten Montagabend (21. September) mit mehreren Personen bei einer Schule an der Jörg-Hube-Straße getroffen. Dort kam es nach bisherigen Erkenntnissen zu einem Streit.
Im Verlauf der Auseinandersetzung wurde der 18-Jährige durch mehrere Messerstiche verletzt. Die Polizei spricht von potentiell lebensgefährlichen Verletzungen. Angehörige brachten ihn anschließend zur Behandlung in ein Krankenhaus nach Bad Tölz. Nach Auskunft der behandelnden Ärzte bestand später keine Lebensgefahr mehr. Der 18-Jährige konnte das Krankenhaus inzwischen wieder verlassen.

Tatverdächtiger am Donnerstag festgenommen

Am Dienstag informierten Angehörige die Polizei über die Verletzungen. Daraufhin übernahm die Kriminalpolizeistation Miesbach unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II die Ermittlungen. Dabei ging es zunächst um die Identität des unbekannten Täters sowie den genauen Ablauf und die Hintergründe der Auseinandersetzung.
Die Ermittlungen führten nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd zu einem 14-Jährigen aus dem Landkreis Miesbach. Der Jugendliche, der die deutsche und kosovarische Staatsangehörigkeit besitzt, wurde am Donnerstag (24. September) an seiner Wohnadresse festgenommen.

Die Staatsanwaltschaft München II beantragte daraufhin einen Haftbefehl wegen des Tatvorwurfs des versuchten Totschlags. Am Freitag wurde der 14-Jährige einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ den Haftbefehl. Der Jugendliche befindet sich nun in Untersuchungshaft.
Die weiteren Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei laufen. Dabei geht es unter anderem um den genauen Ablauf der Auseinandersetzung und die Hintergründe der Tat.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto  re)

Bauernverband fordert nach Agrarministerkonferenz Entlastungen für Landwirtschaft

Bauernverband fordert nach Agrarministerkonferenz Entlastungen für Landwirtschaft

Würzburg / Bayern – Die Agrarministerkonferenz in Würzburg ist am Freitag zu Ende gegangen. Der Bayerische Bauernverband (BBV) sieht bei einigen Themen Signale für weniger Bürokratie und bessere Rahmenbedingungen. Gleichzeitig fordert der Verband von der Bundesregierung weitere Entlastungen für landwirtschaftliche Betriebe.

Drei Tage lang berieten die Agrarministerinnen und Agrarminister der Länder sowie Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer in Würzburg über die Zukunft der Landwirtschaft. Auf der Tagesordnung standen unter anderem das Düngerecht, die Nutztierhaltung, die Gemeinsame Agrarpolitik der EU und der Umgang mit wirtschaftlichen und witterungsbedingten Risiken.
Der BBV bewertet die Ergebnisse aus seiner Sicht positiv, sieht aber vor allem die Bundesregierung nun in der Pflicht. „Die Richtung für Liquidität, Wettbewerbsfähigkeit und Vereinfachungen ist klar. Jetzt muss die Bundesregierung liefern: Entlastungen und eine starke Agrarpolitik“, so die zentrale Forderung des Verbands.

BBV fordert Entlastungen bei Kosten

Nach Ansicht des Bauernverbands stehen viele landwirtschaftliche Betriebe wegen gestiegener Kosten und schwieriger Marktbedingungen unter Druck. Der Verband fordert deshalb unter anderem eine vollständige Agrardieselentlastung von 21,48 Cent je Liter für den Verbrauch im Jahr 2025.
Auch bei den Energiekosten verlangt der BBV weitere Entlastungen. Dazu zählt nach den Vorstellungen des Verbands unter anderem ein Aussetzen der CO₂-Bepreisung für die Land- und Forstwirtschaft. Außerdem fordert der BBV einen Bundeszuschuss von 500 Millionen Euro zur Landwirtschaftlichen Unfallversicherung.

Bei den Kraftstoffkosten hatte die Agrarministerkonferenz laut BBV ebenfalls langfristige steuerliche Entlastungen bei nicht-fossilen Kraftstoffen für die Landwirtschaft aufgegriffen. Die Bundesregierung hatte bereits einen Tankrabatt für drei Monate angekündigt.

Weniger Bürokratie beim Düngerecht

Ein weiterer Schwerpunkt ist für den BBV der Abbau von Bürokratie. Der Verband fordert unter anderem praxistauglichere Regelungen bei der Tierhaltungskennzeichnung und beim Düngerecht.
„Gemeinsam mit den Ländern und der EU-Kommission muss die Bundespolitik zeigen, dass überzogene Regulierungen und Dokumentationspflichten tatsächlich reduziert werden“, sagt Matthias Borst, stellvertretender Generalsekretär des BBV.

Beim Düngerecht gibt es tatsächlich Bewegung: Bund und Länder verständigten sich in Würzburg auf ein Regionalisierungsmodell. Dieses soll unterschiedliche Bedingungen in den Ländern stärker berücksichtigen und gleichzeitig die Vorgaben der EU-Nitratrichtlinie erfüllen. Nach Angaben des Bayerischen Landwirtschaftsministeriums könnte das Modell auch ermöglichen, die bisherigen roten Gebiete abzuschaffen.
Der BBV verbindet damit eigene Forderungen. Das Düngerecht müsse aus Sicht des Verbands grundlegend weiterentwickelt werden. Dazu zählt der BBV unter anderem eine aus seiner Sicht verursachergerechte Regelung und eine ausreichende Nährstoffversorgung der Pflanzen.

Forderungen für die EU-Agrarpolitik

Auch die künftige Gemeinsame Agrarpolitik der EU (GAP) beschäftigt den Bauernverband. Für den Förderzeitraum von 2028 bis 2034 fordert der BBV mindestens 500 Milliarden Euro an EU-Agrarmitteln für die Landwirtschaft in der EU. „Die Mittel müssen eine hohe Einkommenswirksamkeit entfalten und mit weniger Bürokratie verbunden sein. Gleichzeitig braucht es eine starke erste und zweite Säule der GAP. Gerade für die jungen Menschen in der Landwirtschaft braucht es eine starke EU-Agrarpolitik von 2028 bis 2034“, sagt Borst.

Die Agrarministerkonferenz selbst forderte für die Zeit nach 2027 eine verlässliche und langfristig planbare Finanzierung der Gemeinsamen Agrarpolitik. Die Länder wandten sich zudem gegen verpflichtende Vorgaben bei Degression und Kappung der Direktzahlungen und forderten mehr Spielraum bei der Verwendung der EU-Agrarmittel.

Rund 500 Landwirte demonstrierten in Würzburg

Bereits am Donnerstag hatten nach Angaben des BBV rund 500 Bäuerinnen und Bauern in Würzburg demonstriert. Der Verband wollte damit unter anderem auf gestiegene Kosten, Bürokratie und fehlende Planungssicherheit aufmerksam machen.

Nach dem Ende der Agrarministerkonferenz sieht der BBV nun vor allem die Bundesregierung am Zug. Matthias Borst formuliert es so: „Bei den zentralen Themen, zu denen die AMK unter der Leitung der bayerischen Ministerin Michaela Kaniber beraten und Leitlinienbeschlüsse gefasst haben, sind nun die Bundesregierung und vor allem Bundesminister Alois Rainer gefordert. Es gilt zügig zu entscheiden und sich jetzt an die Umsetzung zu machen. Unterstützung dafür braucht es durch die Regierungen der Bundesländer, auch der Bayerischen Staatsregierung und es sind auch eigene Maßnahmen der Länder nötig.“
(Quelle: Pressemitteilung BBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Hund reißt Reh bei Bernau – Polizei sucht Hundehalter

Hund reißt Reh bei Bernau – Polizei sucht Hundehalter

Bernau / Landkreis Rosenheim – Zwischen Bernau am Chiemsee und Rottau hat ein Hund am 10. September ein Reh gerissen. Die Polizei sucht nun den Hundehalter. Er soll anschließend behauptet haben, Jäger zu sein – offenbar zu Unrecht. Jetzt such die Polizei Zeugen. 

Der Vorfall ereignete sich gegen 12 Uhr an der Eichetstraße. Auf einer angrenzenden Wiese soll der Hund das Reh gerissen haben. Ein Zeuge sprach anschließend mit dem Hundehalter. Dieser habe ihm gegenüber erklärt, er werde sich um alles Weitere kümmern, da er Jäger sei.
Als die Polizei wenig später vor Ort eintraf, fehlte von dem Mann allerdings jede Spur. Auch Hinweise auf das gerissene Reh konnten die Beamten nicht mehr finden.

Die Polizei Prien ermittelte daraufhin bei den zuständigen Jagdpächtern. Dabei stellte sich nach Polizeiangaben heraus, dass der Mann offenbar nicht jagdberechtigt war. Deshalb wird nun wegen des Verdachts der Jagdwilderei ermittelt.

Gesucht wird ein etwa 45 Jahre alter Mann. Er soll rund 1,78 Meter groß sein und kurze dunkle Haare sowie einen Dreitagebart haben. Bei dem Hund soll es sich um eine Deutsche-Drahthaar-Hündin handeln.
Wer den Mann kennt oder am 10. September rund um die Eichetstraße in Bernau entsprechende Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Prien unter 08051/9057110 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheimer Schmankerlstraße: „Schaufenster der Landwirtschaft“ – und Frieda mittendrin

Rosenheimer Schmankerlstraße: „Schaufenster der Landwirtschaft“ – und Frieda mittendrin

Rosenheim – Noch bevor die Besucher kamen, war auf dem Rosenheimer Ludwigsplatz am gestrigen Freitag (25. September) schon einiges los. Um 6 Uhr wurden für die Rosenheimer Schmankerlstraße die ersten Stände aufgebaut – bei noch ziemlich frischen Temperaturen. Wenige Stunden später strahlte die Sonne vom blauen Himmel, rund 30 regionale Aussteller präsentierten ihre Produkte und mittendrin stand Frieda. Die fünfjährige Kuh aus Bruckmühl war für einen Tag in die Stadt gekommen. Die Schmankerlstraße zeigte einmal mehr, was sie seit vielen Jahren ausmacht: Landwirtschaft zum Anschauen, Anfassen, Probieren und ins Gespräch kommen.
Für Frieda war der Ausflug nach Rosenheim durchaus etwas Besonderes. Normalerweise lebt die fünfjährige Kuh in Bruckmühl. Am Freitag stand sie stattdessen mitten im Stadttrubel und ließ den Rummel um ihre Person ziemlich gelassen über sich ergehen.
Rosenheimer Schmankerlstraße 2026. Fotos: Innpuls.me

Auch Rosenheims Oberbürgermeister Abuzar Erdogan und Landrat Otto Lederer waren zusammen mit anderen Vertretern aus der Politik wieder mit dabei der Rosenheimer Schmankerlstraße. Fotos: Innpuls.me

Dass viele Menschen um sie herumstehen, sie anschauen und fotografieren, ist Frieda allerdings gewohnt. Die Kuh nimmt regelmäßig an Tierschauen in der Region teil. „Für diese Aufgabe werden natürlich Kühe ausgewählt, die sich in der Gesellschaft von vielen Menschen wohl fühlen und natürlich werden sie dafür auch speziell trainiert“, erklärt Theresa von den Jungzüchtern.
Frieda war nicht der einzige tierische Gast auf dem Ludwigsplatz. Auch Schafe waren zu sehen. In einem gläsernen Schaukasten konnten Besucher außerdem einem ganzen Bienenvolk bei der Arbeit zuschauen. Gerade für Kinder gab es damit viel zu entdecken.
Denn die Schmankerlstraße will Landwirtschaft nicht nur über Lebensmittel vermitteln. Vor allem Schul- und Kindergartenkinder bekommen hier die Gelegenheit, direkt mit Landwirten und Erzeugern ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und zu erfahren, woher die Lebensmittel auf unseren Tellern kommen. Landwirtschaft wird damit mitten in der Stadt ganz konkret und greifbar.

Ein Schaufenster der Landwirtschaft

Zum 29. Mal veranstaltete der Bayerische Bauernverband, Kreisverband Rosenheim, die Schmankerlstraße auf dem Ludwigsplatz. Rund 30 Aussteller waren diesmal dabei und brachten eine große Vielfalt regionaler Produkte mit. Fleisch und Fisch gab es ebenso wie Brot, Milch, Butter, Käse, Joghurt, Honig, Obst und Säfte. Dazu kamen Nudeln, Bier, Spirituosen, Speiseeis vom Milchbauern sowie handgemachte Seifen und Wollprodukte.

Viele Besucher kamen nicht nur zum Einkaufen, sondern blieben für ein Gespräch oder eine Kostprobe stehen. Und bei dem sonnigen Herbstwetter ließ sich das Ganze besonders gut genießen. Wer wollte, konnte sich direkt auf dem Ludwigsplatz eine Brotzeit gönnen, während Musik für die passende Begleitung sorgte.

Kreisbäuerin Katharine Kern bezeichnete die Veranstaltung bei der Eröffnung als „Schaufenster der Landwirtschaft“. Ein Bild, das gut zu dem passt, was sich an diesem Freitag auf dem Ludwigsplatz abspielte: Die Besucher konnten einen Blick auf die Menschen, Tiere und Produkte werfen, die hinter regionaler Landwirtschaft stehen.
Auch die „Landwirtschafts-Hoheiten“ waren wieder mit dabei und wurden zu beliebten Fotomotiven. Auf dem Ludwigsplatz trafen die bayerische Honigkönigin, die bayerische Milchkönigin und die Bad Feilnbacher Apfelkönigin aufeinander. Die Apfelkönigin nutzte ihren Besuch zugleich, um auf den 33. Bad Feilnbacher Apfelmarkt aufmerksam zu machen, der vom 8. bis 11. Oktober 2026 stattfindet.
Die Milchstraße kehrt erweitert zurück

Die Rosenheimer Schmankerlstraße hat inzwischen selbst eine lange Tradition. Sie gibt es seit 1997. Die Idee, Landwirtschaft mitten in die Stadt zu bringen, ist sogar noch älter: Vor 40 Jahren startete das Konzept mit der Milchstraße.
Die war heuer erstmals wieder zusätzlich mit dabei – und der Bereich der milchverarbeiteten Betriebe damit  sogar größer als in der Vergangenheit. Nachdem 2025 drei große Milchverwerter bei der Schmankerlstraße gefehlt hatten, wurde die Ausstellungsfläche für diesen Bereich diesmal um 300 Quadratmeter erweitert.

Bereits zur offiziellen Eröffnung um 10 Uhr war der Andrang groß. Auch zahlreiche Vertreter aus Bauernstand und Politik waren gekommen.
Rosenheims Oberbürgermeister Abuzar Erdogan betonte die Bedeutung der Landwirtschaft für die Stadt und die Region. Aus seiner Sicht müsse sich auf politischer Ebene etwas ändern, um die regionale Landwirtschaft zu erhalten und zu stärken. „Von jedem Euro, den Verbraucher für Lebensmittel ausgeben, landen im Durchschnitt nur rund 23 Cent als Erlös bei den Landwirten. Das ist definitiv zu wenig“, meinte er.

Auch eine Ehrung stand diesmal auf dem Programm – für Josef Wallner. Er ist seit vielen Jahrzehnten Marktleiter dieser Veranstaltung. Dafür gab es diesmal für ihn von Kreisobmann Sepp Andres ein kleines Präsent.

Rosenheimer Schmankerlstraße 2026. Fotos: Innpuls.me
Kreisobmann Sepp Endres (links) überreichte den langjährigen Marktleiter Sepp Wallner ein kleines Geschenk.
Ansonsten gehörte der Ludwigsplatz an diesem Freitag vor allem den regionalen Produkten, den Gesprächen und den Besuchern. Es wurde probiert, eingekauft, geratscht und Brotzeit gemacht. Und natürlich gab es jede Menge Gelegenheit, Landwirtschaft einmal aus nächster Nähe kennenzulernen.
Für Frieda war der ungewöhnliche Stadtbesuch da längst zur Routine geworden. Sie stand ruhig zwischen den Menschen und ließ sich von dem Trubel kaum beeindrucken. Vielleicht war sie damit das gelassenste Mitglied der ganzen Schmankerlstraße – und gleichzeitig eines ihrer auffälligsten.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Karin Wunsam und Josefa Staudhammer)
MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Samstag, 26. September – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass die Zunge des Spechts so lang ist, dass sie im Schnabel keinen Platz hat?
Sie verläuft einmal komplett um den Schädel herum bis zur Nase, damit der Vogel sie bei der Nahrungssuche weit herausstrecken kann.
Die Natur findet für jedes Problem ihre eigene Lösung.

Vielleicht findest Du heute auch Deinen ganz eigenen Weg.

Wir wünschen Dir einen kraftvollen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: re)

Traunsteiner  OB übernimmt Schirmherrschaft für Jubiläumsfest

Traunsteiner OB übernimmt Schirmherrschaft für Jubiläumsfest

Traunstein – Ein Schirmherr ist gefunden – und einen Regenschirm braucht es nach Ansicht der Rettenbacher Trachtler hoffentlich nicht: Traunsteins Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer übernimmt die Schirmherrschaft für das 100-jährige Gründungsfest des GTEV Eschenwald Rettenbach im kommenden Jahr.

Eine Delegation des Trachtenvereins um Vorstand Franz Maier kam dafür ins Traunsteiner Rathaus und bat Hümmer offiziell um die Übernahme der Schirmherrschaft. Der Oberbürgermeister sagte zu.
Für einen kleinen Schmunzler sorgte die Frage nach dem Schirm. Auf die Frage Hümmer, wo dieser denn sei, antwortete Franz Maier: „Den brauchen wir nicht – wir bekommen schönes Wetter und notfalls haben wir auch einen Hut.“

Gefeiert wird das 100-jährige Bestehen vom 30. April bis 6. Mai 2027. Geplant ist eine ganze Festwoche mit einem Bieranstich, Festabend und dem großen Festsonntag am 2. Mai. Zum Abschluss findet ein Hanomag- und Schleppertreffen der Feuerwehr Kammer statt. Austragungsort der Festwoche wird der neue Festplatz in Kammer sein, auf dem das Festzelt errichtet wird.
(Quelle: Artikel: Hubert Hobmaier / Beitragsbild: Hubert Hobmaier)

Bücherflohmarkt in Oberwöhr mit Kaffee und Kuchen

Bücherflohmarkt in Oberwöhr mit Kaffee und Kuchen

Rosenheim – Lesestoff zum kleinen Preis und dazu Kaffee und Kuchen: Im  Rosenheimer Pfarrzentrum Oberwöhr findet am Samstag, 10. Oktober, und Sonntag, 11. Oktober, ein Bücherflohmarkt statt.

Los geht es am Samstag um 14 Uhr, am Sonntag öffnet der Flohmarkt bereits um 10 Uhr. Veranstalter ist die Bücherei Oberwöhr.
Der Bücherflohmarkt findet im Pfarrzentrum Oberwöhr in der Krainstraße 23 in Rosenheim statt. Neben Büchern gibt es auch Kaffee und Kuchen.
(Quelle: Pressemitteilung Bücherflohmarkt Oberwöhr / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Wasserburg: Unbekannte stehlen Radsätze von vier Skoda

Wasserburg: Unbekannte stehlen Radsätze von vier Skoda

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Auf einem Abstellplatz eines Autohauses in Wasserburg haben Unbekannte in der Nacht auf Donnerstag die kompletten Radsätze von vier Fahrzeugen abmontiert. Die Autos ließen sie aufgebockt zurück. Der Schaden geht in die Zehntausende.

In der Eiselfinger Straße machten sich die Täter zwischen Mittwoch, 17 Uhr, und Donnerstag, 9 Uhr, auf dem frei zugänglichen Abstellplatz eines ortsansässigen Autohändlers zu schaffen. Ihr Ziel waren dort abgestellte Lager- und Bestellfahrzeuge der Marke Skoda.
Von vier Autos montierten sie jeweils die kompletten Radsätze ab. Die Fahrzeuge ließen sie anschließend aufgebockt stehen. Bei einem fünften Skoda hatten die Unbekannten bereits mit dem Abmontieren der Reifen begonnen. Warum sie die Arbeiten abbrachen, ist bislang unklar. Die Polizei hält es für möglich, dass die Täter dabei gestört wurden.

Polizei sucht Zeugen

Bei den gestohlenen Felgen handelt es sich um schwarze beziehungsweise anthrazitfarbene Modelle mit einer Größe zwischen 17 und 19 Zoll. Die Oberflächen waren „glanzgedreht“, alle Felgen mit neuen Sommerreifen bestückt.
Der Wert der Beute liegt laut Polizei bei mehr als 10.000 Euro. Wie hoch der zusätzliche Sachschaden an den Fahrzeugen ist, steht noch nicht fest. Die Polizeiinspektion Wasserburg hat die Ermittlungen übernommen und Spuren am Tatort gesichert.

Wer hat in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag im Bereich der Eiselfinger Straße verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet? Auch andere Hinweise, die zur Aufklärung des Diebstahls beitragen könnten, nimmt die Polizei Wasserburg unter der Telefonnummer 08071/9177-0 entgegen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Blaulichttag in Holzkirchen: Polizei lädt zum Blick hinter die Kulissen ein

Blaulichttag in Holzkirchen: Polizei lädt zum Blick hinter die Kulissen ein

Holzkirchen / Landkreis Miesbach – Wie arbeiten Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und Technisches Hilfswerk zusammen? Beim Blaulichttag der Polizeiinspektion Holzkirchen können Besucher am Sonntag, 11. Oktober, von 10 bis 17 Uhr einen Blick hinter die Kulissen werfen und verschiedene Einsatzorganisationen kennenlernen.

Auf dem Gelände der Polizeiinspektion zeigen die Polizei, die Freiwillige Feuerwehr Holzkirchen, das Bayerische Rote Kreuz Holzkirchen und das Technische Hilfswerk ihre Arbeit. Geplant sind unter anderem Einsatzvorführungen und Führungen durch die Polizeiinspektion.
Außerdem informieren die beteiligten Organisationen über ihre Aufgaben und Tätigkeitsbereiche. Bei der Polizei geht es auch um Nachwuchs und berufliche Möglichkeiten sowie um Kriminalprävention.

Auch für Kinder gibt es Angebote. Eine Hüpfburg und eine Bobby-Car-Strecke stehen für die jüngeren Besucher bereit. Für Essen und Getränke ist ebenfalls gesorgt.
Parkmöglichkeiten gibt es unter anderem am Herdergarten und im HEP. Wer dort parkt, sollte die maximale Parkdauer von vier Stunden beachten.

Der Blaulichttag findet am Sonntag, 11. Oktober, von 10 bis 17 Uhr auf dem Gelände der Polizeiinspektion Holzkirchen statt. Sollte die Veranstaltung wegen schlechten Wetters nicht stattfinden können, ist Samstag, 17. Oktober, als Ausweichtermin vorgesehen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Holzkirchen / Beitragsbild: Symbolfoto re)