Starbulls von Derby in Landshut: Jetzt sollen die ersten Punkte her

Starbulls von Derby in Landshut: Jetzt sollen die ersten Punkte her

Rosenheim – Die ersten beiden Saisonspiele in der DEL2 sind für die Starbulls Rosenheim ohne Punkte geblieben. Am heutigen Freitag, 25. September, steht nun das Derby beim EV Landshut an. Am Sonntag folgt das erste Heimspiel der Saison gegen die Bietigheim Steelers.

Los geht es heute Abend um 19.30 Uhr in der ausverkauften VR-Bank Landshut Arena. Für die Starbulls geht es dabei nicht nur um die ersten Punkte der noch jungen Saison, sondern auch um den ersten Pflichtspielsieg. Am Sonntag um 17 Uhr kommt Bietigheim in die SPIE Arena.

Zwei Niederlagen zum Saisonstart

Zum Auftakt unterlagen die Starbulls am vergangenen Freitag zu Hause den Ravensburg Towerstars. Dabei erwischten die Rosenheimer einen starken Start und hatten den Gegner im ersten Drittel weitgehend im Griff. Aus ihrer Überlegenheit machten sie aber nur ein Tor.
Zwei Tage später folgte die Partie bei den Kassel Huskies. Nach 40 Minuten lagen die Starbulls bereits mit 0:4 zurück. Zwar gewannen sie das Schlussdrittel mit 3:0, für Punkte reichte die Aufholjagd aber nicht mehr.

Cheftrainer Jari Pasanen fordert deshalb vor allem mehr Konstanz über die gesamte Spielzeit und Disziplin. Die Strafzeiten vom vergangenen Wochenende will die Mannschaft möglichst vermeiden. Kassel nutzte seine Überzahlsituationen besonders effektiv und erzielte innerhalb von gut vier Minuten drei Powerplay-Tore.

Landshut mit vier Punkten

Der EV Landshut ist mit vier Punkten aus den ersten beiden Spielen in die Saison gestartet. Nach einem 3:1-Auswärtssieg bei den Lausitzer Füchsen gab es am vergangenen Sonntag ein 5:5 nach regulärer Spielzeit gegen die Düsseldorfer EG. Im anschließenden Shootout setzte sich Düsseldorf durch.
Pasanen hat den kommenden Gegner beim Heimspiel gegen Düsseldorf genau beobachtet. „Landshut hat sehr gut gespielt und ist in Überzahl stark und effektiv“, sagt der Starbulls-Trainer.

Für Rosenheim ist das Derby trotzdem eine besondere Partie. „Erfolge in Landshut sind etwas Besonderes. Wir können unsere Fans damit sehr glücklich machen“, so Pasanen.

Bietigheim kommt am Sonntag

Am Sonntag (27. September) wartet mit den Bietigheim Steelers der nächste anspruchsvolle Gegner. Die Mannschaft belegte in der vergangenen Hauptrunde Platz fünf und setzte sich im Playoff-Viertelfinale gegen Ravensburg durch.

Bei den Steelers sind viele Leistungsträger aus der vergangenen Saison geblieben. Zum Saisonstart sammelten unter anderem Marek Racuk, Jack Duggan und Cole Fonstad bereits mehrere Scorerpunkte. Neuer Cheftrainer ist der Kanadier Tim Kehler, der zuvor als Assistenztrainer in Schwenningen gearbeitet hatte und bereits Erfahrung als DEL2-Cheftrainer in Kassel, Frankfurt und Ravensburg mitbringt.

Bietigheim verlor zum Auftakt mit 1:4 in Regensburg, gewann anschließend aber zu Hause mit 4:3 nach Verlängerung gegen die Lausitzer Füchse.

Kolarz soll im Tor stehen

„Das Heimspiel gegen Bietigheim wird sicher genauso schwer wie das Spiel in Landshut. Am Anfang der Saison kann jeder jeden schlagen“, sagt Pasanen mit Blick auf die beiden kommenden Aufgaben. Im Tor der Starbulls soll heute in Landshut Christopher Kolarz stehen. Lars Bosecker und Lukas Laub dürften wegen ihrer Blessuren weiterhin fehlen. Das Derby in Landshut beginnt am heutigen Freitag um 19.30 Uhr. Am Sonntag empfangen die Starbulls die Bietigheim Steelers um 17 Uhr in der SPIE Arena. Beide Spiele werden live von Sporteurope TV übertragen. Für das Heimspiel gegen Bietigheim gibt es keine Abendkasse. Karten sind im Vorverkauf im Ticketzentrum Rosenheim sowie online über die Starbulls erhältlich.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Ludwig Schirmer)

Rosenheimer Jugendmusikpreis 2027: Junge Klassik-Talente können sich jetzt bewerben

Rosenheimer Jugendmusikpreis 2027: Junge Klassik-Talente können sich jetzt bewerben

Rosenheim / Landkreis – Junge Musiker aus Rosenheim und der Region können sich ab sofort für den Jugendmusikpreis 2027 in der Kategorie „Klassik“ bewerben. Gesucht werden Solisten, Kammermusik-Ensembles und Gruppen, die ihr Können vor Publikum und einer Fachjury zeigen möchten. Bewerbungsschluss ist der 15. November 2026.

Wer ausgewählt wird, bekommt die Gelegenheit, beim öffentlichen Wettbewerbskonzert am 21. Februar 2027 aufzutreten. Dort bewertet eine Fachjury die musikalischen Beiträge und vergibt drei Preise. Der erste Platz ist mit 1.000 Euro dotiert, für den zweiten Platz gibt es 750 Euro und für den dritten Platz 500 Euro.
Der Jugendmusikpreis der Kultur- und Sozialstiftung Dr. Michael Stöcker wird seit 2023 gemeinsam mit dem Kulturamt der Stadt Rosenheim vergeben. Die Kategorien „Klassik“ und „Modern“ wechseln sich jährlich ab. Mit dem Preis sollen musikalische Begabungen entdeckt und gefördert und junge Menschen zum aktiven Musizieren ermutigt werden.

Wer sich bewerben kann

Teilnehmen können Musiker bis einschließlich 22 Jahre, die in Rosenheim wohnen, hier ihre künstlerische Wirkungsstätte haben oder eng mit dem Musikleben der Stadt verbunden sind. Möglich sind Bewerbungen als Solist oder mit einem Ensemble beziehungsweise einer Gruppe von bis zu zwölf Personen.
Eine hauptberufliche Tätigkeit im künstlerischen Bereich oder eine Immatrikulation an einer Musikhochschule schließt die Teilnahme aus. Jungstudierende dürfen sich dagegen bewerben.

Für die Bewerbung werden ein vollständig ausgefülltes Formular, zwei aktuelle Fotos sowie Tonaufnahmen von zwei musikalisch unterschiedlich gestalteten Werken benötigt.

Weitere Informationen und das Bewerbungsformular gibt es auf der Internetseite der Kultur- und Sozialstiftung Dr. Michael Stöcker unter www.kus-ro.de.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Bayern: Sommer 2026 so warm wie 2003 – deutlich weniger Niederschlag

Bayern: Sommer 2026 so warm wie 2003 – deutlich weniger Niederschlag

Bayern – 40,8 Grad in Kitzingen, deutlich weniger Regen und so viele Hitzetage wie noch nie in der Messreihe: Der Sommer 2026 hat bei den Wetterdaten einige auffällige Werte hinterlassen. Das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) hat die Zahlen für die drei Sommermonate Juni bis August ausgewertet.

Von Juni bis August lag die mittlere Temperatur in Bayern bei rund 20 Grad Celsius. Damit erreichte sie das Niveau des bisherigen Rekordsommers 2003.
Besonders hohe Temperaturen wurden Ende Juni gemessen. In Kitzingen registrierte der Deutsche Wetterdienst am 26. und 27. Juni jeweils 40,8 Grad Celsius. Damit wurde in Bayern erstmals die Marke von 40 Grad überschritten.

Auch bei der Zahl der Hitzetage wurden in diesem Sommer neue Höchstwerte registriert. In allen sieben bayerischen Regierungsbezirken wurde der bisherige Höchstwert in der Zeitreihe seit 1951 erreicht. Bei der mittleren Sommertemperatur lag der Wert in Schwaben, Oberbayern und Niederbayern über dem bisherigen regionalen Höchstwert aus dem Jahr 2003.

Deutlich weniger Niederschlag

Von Juni bis August fielen bayernweit rund 32 Prozent weniger Niederschlag als im Referenzzeitraum von 1971 bis 2000. Damit gehört der Sommer 2026 zu den neun trockensten Sommern in Bayern seit Beginn der Niederschlagszeitreihe im Jahr 1931.
Dabei gab es deutliche regionale Unterschiede. Das größte Niederschlagsdefizit wurde in Schwaben mit 37 Prozent registriert. In Oberbayern und Unterfranken fielen jeweils 36 Prozent weniger Niederschlag als im langjährigen Mittel. Das geringste Defizit gab es in Oberfranken mit 18 Prozent.

Trotz der ausgeprägten Trockenheit wurden bei der Betrachtung der Sommermonate in keinem der sieben Regierungsbezirke neue Rekorde beim Niederschlagsdefizit erreicht.
Die Situation ist nach Einschätzung des LfU nicht allein auf das trockene Frühjahr und den Sommer 2026 zurückzuführen. Bereits 2025 war in Bayern ein zu trockenes Jahr. Die hohen Temperaturen verstärkten die Trockenheit zusätzlich, weil dadurch mehr Wasser aus Böden und Vegetation verdunstete.
Das LfU ordnet den Sommer 2026 zudem in eine längerfristige Entwicklung ein. Seit den 2010er-Jahren häuften sich trockene Jahre. Beobachtungsdaten zeigten eine Zunahme der Hitzebelastung sowie eine Tendenz zu weniger Sommerniederschlag und längeren Trockenperioden. Klimamodelle projizieren für die Zukunft weiter steigende Temperaturen.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Umwelt / Beitraagsbild: Symbolfoto re)

Starbulls-Nachwuchs vor mehreren Auswärts- und Heimspielen

Starbulls-Nachwuchs vor mehreren Auswärts- und Heimspielen

Rosenheim – Für den Nachwuchs der Starbulls Rosenheim stehen an diesem Wochenende mehrere Spiele auf dem Programm. U20 und U17 müssen auswärts ran, während die U15 und U13 in Rosenheim antreten. Die U13 ist zudem am Sonntag (27. September) in Nürnberg gefordert.

U20 zweimal in Schwenningen

Die U20 trifft am Samstag und Sonntag jeweils auf die Schwenninger Gastgeber. Das erste Spiel beginnt am Samstag um 19.15 Uhr, am Sonntag geht es um 10.30 Uhr weiter.
Zuletzt hatte die U20 zweimal knapp gegen die Dresdner Eislöwen Juniors verloren. Nun stehen in Schwenningen die nächsten beiden Partien an.

U17 zu Gast in Bad Tölz

Für die U17 geht es am Samstag nach Bad Tölz. Das Spiel beginnt um 20 Uhr. Damit steht für die jungen Starbulls ein oberbayerisches Duell auf dem Programm.

U15 empfängt Ottobrunn

Die U15 spielt am Sonntag vor heimischem Publikum. Gegner ist Ottobrunn, Spielbeginn ist um 10.30 Uhr.
Nach zwei Siegen in Folge geht die Mannschaft mit diesem Erfolgserlebnis in die Partie. Zuletzt setzte sich die U15 in Nürnberg durch.

U13 mit zwei Spielen

Auch die U13 ist gleich zweimal im Einsatz. Am Samstag um 11.30 Uhr empfängt sie Erding in Rosenheim. Am Sonntag folgt bereits das nächste Spiel: Um 10 Uhr tritt die Mannschaft in Nürnberg an.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Copyright  Starbulls Rosenheim)

Familienkonzert in Prien: Abenteuerlieder aus dem Koffer

Familienkonzert in Prien: Abenteuerlieder aus dem Koffer

Prien / Landkreis Rosenheim – Regen-Piraten, Disco-Knödel und eine mutige Kuh: Beim Familienkonzert „Lustige Abenteuerlieder aus dem Koffer“ geht es am Sonntag, 25. Oktober, im Chiemsee Saal in Prien ziemlich fantasievoll zu. Das Künstlerduo Margit Sarholz und Werner Meier bringt Geschichten, Musik und Theater auf die Bühne.

Die beiden Musiker sind als Sternschnuppe-Künstler bekannt und richten ihr Konzert an Kinder und Erwachsene. Im Mittelpunkt steht ein großer Koffer, aus dem im Laufe des Programms verschiedene Figuren und Geschichten hervorgeholt werden. Unter anderem geht es mit Regen-Piraten über ein Pfützen-Meer, zwei Knödel laden zur Disco ein und auch Brotbrösl auf Weltreise gehören zum Programm.
Das Konzert verbindet Musik und Theaterelemente. Das Publikum wird dabei zum Mitsingen und Mitmachen eingeladen.
Beginn ist um 15 Uhr im Chiemsee Saal in der Alten Rathausstraße 11. Der Einlass ins Foyer beginnt um 14 Uhr, in den Saal geht es ab 14.30 Uhr.

Karten kosten 12 Euro für Kinder und 16 Euro für Erwachsene. Ermäßigte Tickets gibt es ausschließlich im Ticketbüro Prien. Dort können auch Rollstuhlfahrer und weitere Berechtigte ihre Karten erwerben. Eingetragene Begleitpersonen haben freien Eintritt.

Karten sind im Ticketbüro Prien unter 08051/965660 oder per E-Mail an ticketservice@tourismus.prien.de sowie an den München-Ticket-Verkaufsstellen erhältlich.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien / Beitragsbild: Copyright Mohr Studios)

Rosenheim: Demonstration gegen Wehrpflicht am heutigen Freitag im Rosenheimer Luitpoldpark

Rosenheim: Demonstration gegen Wehrpflicht am heutigen Freitag im Rosenheimer Luitpoldpark

Rosenheim – Gegen die Wehrpflicht und die geplante Musterung junger Männer richtet sich eine Demonstration am heutigen Freitag (25. September) im Rosenheimer Luitpoldpark. Beginn ist um 14 Uhr. Aufgerufen dazu hat das Bündnis „gegen-wehrpflicht-rosenheim“. Das Solidaritätsnetzwerk Rosenheim unterstützt die Veranstaltung.

Das Solidaritätsnetzwerk ist eine politisch aktive Gruppe aus dem sozialistischen Spektrum. Es versteht sich als sozialistische Stadtteilorganisation und ist Teil der Föderation Klassenkämpferischer Organisationen (FKO), einem Zusammenschluss verschiedener sozialistischer Gruppen. In Rosenheim trifft sich das Netzwerk regelmäßig im selbstverwalteten linken Zentrum Z.

Mit der Demonstration wollen die Veranstalter gegen die Wehrpflicht und die derzeitige Verteidigungspolitik der Bundesregierung protestieren. Anlass ist unter anderem die geplante verpflichtende Musterung junger Männer. Das Bundesverteidigungsministerium hatte am 18. September mitgeteilt, dass die Bundeswehr ihren gesetzlich vorgesehenen Aufwuchs fortsetzt und die flächendeckende Musterung des Geburtsjahrgangs 2008 vorbereitet.

Das Solidaritätsnetzwerk fordert nach eigenen Angaben eine antimilitaristische Bewegung in Rosenheim. „Wir als Solidaritätsnetzwerk kämpfen darum, dass kein Sohn dieser Stadt in einem Krieg sterben muss!“, wird ein Vertreter namens Peter in der Pressemitteilung zitiert.

Zur Demonstration werden Schüler, Eltern und weitere Unterstützer aufgerufen. Auch der Rosenheimer Kreisverband der Partei Die Linke hat zur Teilnahme an dem Schulstreik gegen die Wehrpflicht aufgerufen.
(Quelle: Pressemitteilung Solinetz Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Kostenlose Beratung für Gründer und Unternehmer in Rosenheim

Kostenlose Beratung für Gründer und Unternehmer in Rosenheim

Rosenheim -Wer ein Unternehmen gründen möchte oder mit seinem Betrieb vor einer Herausforderung steht, kann sich im Oktober in Rosenheim kostenlos beraten lassen. Die Wirtschaftsförderung der Stadt bietet am Donnerstag, 15. Oktober, gemeinsam mit den Aktivsenioren Bayern wieder Beratungstermine an.

Das Angebot richtet sich an Existenzgründer, Unternehmer und Freiberufler. Die ehrenamtlichen Berater des Vereins sind ehemalige Führungskräfte und bringen langjährige Erfahrungen aus unterschiedlichen Bereichen der Wirtschaft mit. Sie unterstützen unter anderem bei der Planung einer Unternehmensgründung und bei Fragen zur Unternehmensführung.
Auch kleine und mittlere Betriebe können sich mit konkreten Problemen an die Berater wenden. Themen können beispielsweise die Ausrichtung des Unternehmens oder notwendige Veränderungen und Restrukturierungen sein.

Die Beratung ist kostenlos. Wer einen Termin vereinbaren möchte, kann sich an Eva Huber von der Wirtschaftsförderung der Stadt Rosenheim wenden. Sie ist unter 08031/365 1106 oder per E-Mail an eva.huber@rosenheim.de erreichbar.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Fast acht Millionen Haustiere: In diesem Bundesland leben besonders viele Tiere

Fast acht Millionen Haustiere: In diesem Bundesland leben besonders viele Tiere

Deutschland – Hunde, Katzen, Kaninchen, Vögel und Fische gehören für viele Menschen zum Alltag. Besonders viele davon leben in Nordrhein-Westfalen. Nach aktuellen Zahlen des Industrieverbands Heimtierbedarf (IVH) und des Zentralverbands der Heimtierbranche (ZZF) gab es dort 2025 fast acht Millionen Haustiere sowie Aquarien und Terrarien.

Besonders häufig sind Katzen vertreten. Rund 3,3 Millionen Katzen leben in Haushalten in Nordrhein-Westfalen. Dazu kommen etwa zwei Millionen Hunde.
„Heimtiere sind für viele Menschen feste Familienmitglieder und wichtige Sozialpartner“, sagt Dr. Katrin Langner, Geschäftsführerin des Industrieverbands Heimtierbedarf (IVH) e.V. „Egal ob in Familien oder bei Singles, bei Jung oder Alt, Heimtiere nehmen in unserem Alltag einen wichtigen Platz ein.“

Auch Kaninchen, Vögel und Fische gehören dazu

Neben Hunden und Katzen gibt es in NRW zahlreiche weitere Haustiere. Rund 800.000 Kleintiere, darunter Kaninchen und Meerschweinchen, leben dort in Haushalten. Hinzu kommen etwa 700.000 Ziervögel.

Auch Aquarien und Terrarien sind weit verbreitet. Nach den Angaben gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 500.000 Aquarien, etwa 200.000 Terrarien und rund 200.000 Gartenteiche mit Fischen.

Interessant ist der Vergleich mit der Gesamtbevölkerung: Rund 18 Millionen Menschen leben in NRW. Damit wohnen dort etwa 21 Prozent der Bevölkerung Deutschlands – und entsprechend auch jeweils 20 bis 21 Prozent der bundesweiten Populationen von Katzen, Hunden und Ziervögeln.
Bei den Kleintieren liegt NRW mit rund 18 Prozent etwas unter diesem Anteil. Aquarien sind dagegen mit etwa 24 Prozent leicht überdurchschnittlich vertreten.

Wie viele Haustiere insgesamt in Deutschland leben und welche Tiere besonders häufig sind, haben wir bereits in einem eigenen Beitrag zusammengefasst: Deutscher Haustiermarkt 

Haustiere gehören für viele zum Alltag

„Ob Hund, Katze, Kaninchen oder Aquarium – Heimtiere sind aus NRW und aus allen anderen Bundesländern kaum wegzudenken“, sagt Dr. Langner. „Die aktuellen Zahlen zeigen, wie präsent Tiere im Alltag vieler Menschen sind und wie vielfältig die Heimtierhaltung ist.“

Neben der Anzahl der Tiere rückt dabei zunehmend eine verantwortungsvolle Haltung in den Mittelpunkt. Dazu gehören eine tiergerechte Unterbringung, ausreichend Beschäftigung und die Bereitschaft, sich dauerhaft mit den jeweiligen Bedürfnissen auseinanderzusetzen. Das gilt unabhängig davon, ob ein Tier viel Platz benötigt oder in einem Aquarium beziehungsweise Terrarium lebt.
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Stephanskirchen: Auto fährt Böschung hinunter und bleibt am Gleis stehen

Stephanskirchen: Auto fährt Böschung hinunter und bleibt am Gleis stehen

Stephanskirchen / Landkreis Rosenheim – Ein 64-jähriger Autofahrer ist am Donnerstagnachmittag (24.  September)  in Stephanskirchen von der Straße abgekommen und mit seinem Wagen eine Böschung am Bahngleis hinuntergefahren. Das Auto kam erst nach rund 100 Metern entlang des Gleises zum Stehen.

Der Unfall ereignete sich gegen 13.45 Uhr. Der Mann aus Prutting war mit seinem Pkw auf der Krottenmühlstraße in nordöstlicher Richtung unterwegs, als er aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn abkam. Anschließend fuhr er,  nach  den Angaben der Polizei, die Böschung hinunter und bewegte sich noch etwa 100 Meter am Gleis entlang, bevor das Fahrzeug zum Stillstand kam.
Der 64-Jährige verletzte sich bei dem Unfall leicht und wurde zur Behandlung ins Klinikum gebracht. Hinweise auf eine Beteiligung anderer Verkehrsteilnehmer oder eine Fahruntüchtigkeit des Mannes ergaben sich laut Polizei nicht.

Bahnverkehr blieb unbeeinträchtigt

Obwohl das Auto am Gleis zum Stehen kam, wurde der Schienenverkehr nicht beeinträchtigt. Der Wagen befand sich unterhalb des Bahngleises.
Am Pkw entstand ein Sachschaden von rund 16.000 Euro. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Dafür wurde die Oberleitung kurzzeitig abgeschaltet. Gegen den Fahrer leitete die Polizei ein Bußgeldverfahren ein.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Brücke an der Kraiburger Straße wieder für den Verkehr frei

Brücke an der Kraiburger Straße wieder für den Verkehr frei

Waldkraiburg / Landkreis Mühldorf am Inn – Die Sanierungsarbeiten an der Brücke der Staatsstraße 2352 an der Kraiburger Straße sind abgeschlossen. Die 34 Meter lange Brücke wurde altersbedingt umfassend saniert und ist inzwischen wieder für den Straßenverkehr freigegeben.

Für Fußgänger und Radfahrer gibt es allerdings weiterhin eine Einschränkung. Der Geh- und Radweg muss vorerst gesperrt bleiben, da die Montage der Schutzeinrichtung und des Geländers noch nicht vollständig abgeschlossen ist. Wie lange die Sperrung bestehen bleibt, ist derzeit noch offen.

Asbesthaltige Abdichtung entdeckt

Während der Sanierung wurden in einigen Bereichen der Brücke asbesthaltige Abdichtungen festgestellt. Diese mussten fachgerecht entfernt und entsorgt werden. Dadurch hatte sich die Fertigstellung der Arbeiten deutlich verzögert.
Nun ist die Sanierung der Brücke abgeschlossen. Bei der Fertigstellung des Geh- und Radwegs gibt es jedoch weiterhin Probleme.

Die mit der Herstellung des Geländers beauftragte Firma hat Konkurs angemeldet, bevor die Arbeiten termingerecht abgeschlossen werden konnten. Das Staatliche Bauamt Rosenheim prüft deshalb eine Übergangslösung. Sollte sich die Montage des Geländers weiter verzögern, soll ein Provisorium hergestellt werden, damit die Brücke möglichst bald auch wieder für den Geh- und Radverkehr genutzt werden kann.
Bis dahin bleibt der Geh- und Radweg aus Sicherheitsgründen gesperrt.
(Quelle: Pressemitteilung Staatliches Bauamt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Staatliches Bauamt Rosenheim)

„Kräutermischung“: Flossinger Sängerinnen gastieren im Freilichtmuseum Amerang

„Kräutermischung“: Flossinger Sängerinnen gastieren im Freilichtmuseum Amerang

Amerang / Landkreis Rosenheim – Ein Konzert rund um Pflanzen, Liebe, Vergänglichkeit und alpenländische Liedtradition erwartet die Besucher am Freitag, 2. Oktober, um 19 Uhr im Freilichtmuseum Amerang. Unter dem Titel „Kräutermischung – Würzige Lieder zwischen Liebe und Wahnsinn“ laden die Flossinger Sängerinnen zu einem musikalischen Abend ein.

Pflanzen tauchen in vielen Liedern auf und werden dabei ganz unterschiedlich eingesetzt. Sie stehen für Düfte und Heilwirkungen, aber auch als Bilder für Liebe, Tod, Vergänglichkeit oder spirituelle Themen. Das Konzert nimmt diese verschiedenen Bedeutungen auf und führt musikalisch vom Alpenland darüber hinaus.
Die Flossinger Sängerinnen haben sich gemeinsam mit Monika Baumgartner an der Geige, der Harfenistin Annelies Brandstätter und Moderatorin Ulrike Zöller auf die Suche nach einer besonderen musikalischen Kräutermischung gemacht. Zu hören sind unter anderem Kinderlieder, Balladen, alpenländische Lieder und das „Hohe Lied der Liebe“ aus der Bibel.

Konzertkarten kosten 15 Euro und können unter museum@flm-amerang.de vorbestellt oder an der Abendkasse erworben werden.
Weitere Informationen gibt es unter www.flm-amerang.de oder telefonisch unter 08075/915090.
(Quelle: Pressemitteilung Freilichtmuseum Amerang / Beitragsbild: Die Flossinger Sängerinnen nehmen die Besuchen-den mit auf eine metaphorische Reise. Copyright Ulrike Zöller)

Zu trocken für Pilze? LBV startet Kartierung seltener Wiesenpilze in Bayern

Zu trocken für Pilze? LBV startet Kartierung seltener Wiesenpilze in Bayern

Bayern – Der Herbst gilt eigentlich als Hochsaison für Pilze. In diesem Jahr ist die Suche auf vielen Wiesen und Weiden Bayerns allerdings schwieriger als gewohnt. Die langanhaltende Trockenheit des Sommers hat die Böden vielerorts stark ausgetrocknet. Das macht auch die Suche nach seltenen Wiesenpilzen schwierig.

Trotz der schwierigen Bedingungen haben der Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV), die Bayerische Mykologische Gesellschaft (BMG) und die Universität Bayreuth jetzt eine bayernweite Kartierung gefährdeter Wiesenpilze gestartet. Das auf drei Jahre angelegte Projekt wird vom Bayerischen Naturschutzfonds gefördert.

Pilze können vorhanden sein, ohne sichtbar zu werden

Damit Pilze oberhalb des Bodens sichtbar werden, brauchen sie ausreichend Feuchtigkeit. Zwar haben die jüngsten Niederschläge in einigen Regionen für etwas Entspannung gesorgt, vielerorts reicht die Feuchtigkeit aber noch nicht aus.

Dass derzeit nur wenige Pilze zu sehen sind, bedeutet allerdings nicht automatisch, dass die Arten verschwunden sind. „Wenn man keine Pilze finden kann, bedeutet das nicht automatisch, dass die Arten verschwunden sind“, erklärt LBV-Projektmanagerin Lotte Krüger. „Das eigentliche Pilzgeflecht lebt verborgen im Boden und kann dort überdauern, bis die Bedingungen wieder günstiger werden. Wir hoffen deshalb, dass sich die Pilzsaison lediglich verzögert hat und in den kommenden Wochen noch viele spannende Nachweise gelingen.“

Viel Zeit bleibt den Pilzexperten in manchen Regionen allerdings nicht. Im Bayerischen Wald und in den Alpen können bereits ab Mitte Oktober stärkere Bodenfröste auftreten. Viele Wiesenpilze bilden dann keine Fruchtkörper mehr und sind damit oberirdisch nicht mehr nachweisbar.

Kartierung trotz schwerer Bedingungen  

Für das Forschungsprojekt sind die schwierigen Bedingungen in diesem Herbst kein Grund, die Kartierung infrage zu stellen. Die Untersuchungen laufen über drei Jahre und berücksichtigen damit auch die natürlichen Schwankungen zwischen einzelnen Pilzsaisons.

Zusätzlich kommen moderne genetische Methoden zum Einsatz. Die Universität Bayreuth untersucht dafür Umwelt-DNA aus Bodenproben. Auf diese Weise können Pilzarten nachgewiesen werden, auch wenn sie gerade keine sichtbaren Fruchtkörper bilden.

Trockenheit betrifft auch Pilze im Wald

Nicht nur auf Wiesen ist die aktuelle Entwicklung zu beobachten. Auch in Bayerns Wäldern werden derzeit deutlich weniger Pilze gefunden als in normalen Jahren.
„Wenn Pilze ausbleiben, ist das nicht nur für Schwammerlsuchende enttäuschend. Pilze sind die unsichtbaren Motoren unserer Ökosysteme. Sie bauen abgestorbenes Material ab, versorgen Pflanzen mit Wasser und Mineralien und vernetzen ganze Lebensgemeinschaften“, erklärt der Vorsitzende der Bayerischen Mykologischen Gesellschaft Dr. Christoph Hahn.

Besonders im Blick steht dabei nicht ein einzelnes trockenes Jahr, sondern die zunehmende Häufung solcher Wetterlagen.
„Viele Pilzarten können einzelne Dürreperioden überstehen. Problematisch wird es, wenn Trockenjahre immer häufiger auftreten und die Erholungsphasen dazwischen ausbleiben. Dann geraten ganze Pilzgemeinschaften unter Druck“, so Hahn.

Welche langfristigen Folgen diese Entwicklung haben wird, ist nach seinen Angaben noch nicht vollständig absehbar.
„Pilze bilden die Grundlage zahlreicher ökologischer Prozesse. Verändern sich ihre Lebensgemeinschaften, kann das schwerwiegende Auswirkungen auf die Stabilität ganzer Ökosysteme haben. Deshalb müssen wir den Schutz von Pilzen viel stärker in den Blick nehmen als bisher.“

Wiesenpilze als Hinweis auf wertvolle Lebensräume

Bei der bayernweiten Kartierung geht es nicht nur darum, möglichst viele Pilzarten zu finden. Die Wissenschaftler wollen auch mehr darüber erfahren, wo seltene und gefährdete Wiesenpilze vorkommen.

„Viele Menschen verbinden Pilze vor allem mit dem Wald. Dabei gibt es auch im Offenland eine beeindruckende Vielfalt hoch spezialisierter Arten“, sagt LBV-Projektmanagerin Lotte Krüger. „Wiesenpilze sind wichtige Indikatoren für naturschutzfachlich besonders hochwertige Wiesen, Weiden und Feuchtgebiete. Deshalb erfassen wir ihre Vorkommen jetzt erstmals systematisch auf LBV-Flächen in ganz Bayern.“

Im Mittelpunkt stehen dabei die sogenannten CHEGD-Arten. Der Begriff fasst fünf Pilzartengruppen des Offenlands zusammen: Clavariaceae mit Keulen- und Korallenpilzen, Hygrocybe mit den Saftlingen, Entoloma mit den Rötlingen, Geoglossaceae mit den Erdzungen und Dermoloma, zu denen die Samtritterlinge gehören.

Viele dieser teilweise auffällig gefärbten Pilzarten gelten als bedroht. Ihr Vorkommen kann Hinweise auf den Zustand von Wiesen, Weiden und Feuchtgebieten geben. Als eine Ursache für den Rückgang wird unter anderem die intensive Landwirtschaft und die abnehmende extensive Bewirtschaftung genannt.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)