55 neue Wohnplätze für Studenten in Großkarolinenfeld

55 neue Wohnplätze für Studenten in Großkarolinenfeld

Großkarolinenfeld / Landkreis Rosenheim – In Großkarolinenfeld (Landkreis Rosenheim) entsteht neuer Wohnraum für Studenten. An der Aiblingerstraße 14 ist mit einem symbolischen Spatenstich der Bau eines Appartementhauses mit 55 Wohnplätzen gestartet. Die Fertigstellung des „k – RO 14“ ist für Ende 2027 geplant.

Zahlreiche Vertreter aus Politik und Hochschulleitung sowie des Projektentwicklers, des Bauunternehmens, der beteiligten Planungsbüros und der Investoren waren beim symbolischen Spatenstich mit dabei. Foto: Copyright Julia Hinterseer

Zahlreiche Vertreter aus Politik und Hochschulleitung sowie des Projektentwicklers, des Bauunternehmens, der beteiligten Planungsbüros und der Investoren waren beim symbolischen Spatenstich mit dabei. Foto: Copyright Julia Hinterseer

Das von der A+S Kaiser GmbH geplante Projekt wird vom Bauunternehmen Rodak umgesetzt. Vorgesehen sind 39 Einzelappartements und acht Doppelappartements. Die Doppelappartements können beispielsweise von zwei Personen als Wohngemeinschaft oder von Paaren genutzt werden. Acht der Einzelappartements im Erdgeschoss sollen vollständig barrierefrei ausgeführt werden.
Neben den privaten Wohnbereichen sind Gemeinschaftsflächen vorgesehen. Dazu gehören eine Aula im Erdgeschoss sowie ein Aufenthalts- und Ruheraum im Dachgeschoss. Auch eine Dachterrasse ist geplant.

Nähe zur TH Rosenheim

Das Appartementhaus entsteht in der Nähe der Technischen Hochschule Rosenheim. Nach Angaben der TH ist der Campus Rosenheim mit dem Fahrrad in etwa 14 Minuten erreichbar.
Der zusätzliche Wohnraum sei auch für die Hochschule ein wichtiger Faktor. „Gute Studienbedingungen beginnen nicht erst im Hörsaal. Dazu gehört auch, dass Studierende in der Region geeigneten Wohnraum finden. Wir begrüßen deshalb das Engagement privater Investoren und Projektentwickler, die zusätzlichen Wohnraum für Studierende schaffen“, sagt TH-Präsident Prof. Heinrich Köster.

Auch die Gemeinde Großkarolinenfeld begrüßt das Projekt. Bürgermeister Anton Wallner erklärt: „Großkarolinenfeld ist eng mit der Bildungsregion Rosenheim und ihrer Hochschullandschaft verbunden. Mit dem ‚k – RO 14‘ entsteht hier zusätzlicher Wohnraum für junge Menschen, die in der Region studieren und leben möchten. Wir freuen uns, dass dieses Projekt nun in die Umsetzung geht.“

Ein Blick in die Zukunft: so soll das Studentenwohnheim aussehen. Foto: Copyright RODAK GmbH

Ein Blick in die Zukunft: so soll das Studentenwohnheim aussehen. Foto: Copyright RODAK GmbH

Holzbau und Photovoltaikanlage

Das Gebäude soll nach dem KfW-40-QNG-Standard errichtet werden. Geplant ist außerdem eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von rund 60 Kilowatt. Beim Bau soll unter anderem Holz verwendet werden.
Mit dem Spatenstich hat nun die Bauphase begonnen. An dem Termin nahmen neben Köster und Wallner auch Vertreter aus Politik, Hochschulleitung, Projektentwicklung, Bauunternehmen, Planung und Investoren teil.
(Quelle: Pressemitteilung TH Rosenheim / Beitragsbild: Fotomontage-RODAK GmbH und eingeblockt Julia Hinterseer)

Erlesene Oper lädt zum Opernkonzert ins KuKo

Erlesene Oper lädt zum Opernkonzert ins KuKo

Rosenheim – Die Erlesene Oper e.V. lädt am Sonntag, 8. November 2026, zu einem moderierten Opernkonzert ins Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim (Ku’Ko) ein. Ab 16 Uhr stehen Ausschnitte aus Opern von Mozart, Wagner, Verdi, Bizet und weiteren Komponisten auf dem Programm.

Mit dabei sind die Chöre der Erlesenen Oper e.V., der MGV Degerndorf und der Frauenchor InnCanto Brannenburg sowie das Orchester der Erlesenen Oper und mehrere Solisten. Die musikalische Leitung und Moderation übernimmt Georg Hermansdorfer.
Auf dem Programm stehen unter anderem die Habanera und die Blumenarie aus Georges Bizets „Carmen“. Dazu kommt eine heitere Szene aus Albert Lortzings „Zar und Zimmermann“. Auch Werke von Mozart, Wagner und Verdi sind angekündigt.

Hermansdorfer verbindet die musikalischen Ausschnitte mit Anekdoten und Hintergrundinformationen zur Oper. Als Solisten sind Sieglinde Zehetbauer, Kayo Hashimoto, Markus Herzog und Michael Doumas angekündigt.

Was ist die Erlesene Oper?

Die Erlesene Oper e.V. ist ein Verein, der Opern und Opernkonzerte in der Region auf die Bühne bringt. Zum Ensemble gehören unter anderem ein eigenes Orchester und Chöre. Für die Konzerte arbeitet der Verein außerdem mit weiteren Chören und professionellen beziehungsweise ausgebildeten Solisten zusammen.

Karten für das Konzert

Der Vorverkauf läuft über das Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim. Die Karten kosten je nach Kategorie 18, 39 oder 49 Euro. Schüler und Studenten erhalten eine Ermäßigung von 10 Euro. Restkarten gibt es – soweit vorhanden – an der Abendkasse, dort wird ein Zuschlag von 3 Euro erhoben.
Karten sind im Ku’Ko, Kufsteiner Straße 4, telefonisch unter 08031/3659365, per E-Mail an ticketverkauf@vkr-rosenheim.de sowie online über das Kultur- und Kongresszentrum erhältlich. Weitere Informationen zur Erlesenen Oper gibt es auf deren Internetseite.
(Quelle: Pressemitteilung Erlesene Oper / Beitragsbild: Coypright Bertram Zehetbauer)

Neurosenheimer mit „Ois Echt!“ in Bruckmühl

Neurosenheimer mit „Ois Echt!“ in Bruckmühl

Rosenheim – Die Neurosenheimer gastieren am Freitag, 16. Oktober, mit ihrem neuen Musikkabarett-Programm „OIS ECHT!“ in der Kulturmühle in Bruckmühl. Beginn ist um 20 Uhr.

Die vier Musiker beschäftigen sich in ihren selbst geschriebenen bayerischen Liedern mit Alltagsthemen aus Rosenheim, Bayern und der Umgebung. Dabei geht es unter anderem um Fachkräftemangel, den Umgang mit digitalen Medien und die Feierabend-Hoibe am Dachstuhl. Auch Fragen wie „Was muss ich alles gar nicht wissen?“, „Welche Geschenke gibt es für Leute, die in Rente gehen?“ oder „Was mach ich ohne Handy auf dem Klo?“ greifen die Neurosenheimer in ihrem neuen Programm auf. Musikalisch reicht die Bandbreite vom Blues bis zum Jodler. Zum Einsatz kommen dabei mehr als 20 Instrumente, darunter Tuba, Klarinette, Akkordeon, Gitarre, Ziach und Nasenflöte.

Neu im Programm ist der „Woita Song“. Dabei können die Besucher eigene Textzeilen beisteuern und damit selbst Teil des Liedes werden.

20 Jahre Neurosenheimer

Die Neurosenheimer feiern 2026 ihr 20-jähriges Bühnenjubiläum. Deshalb soll „OIS ECHT!“ neben neuen Liedern auch ältere Stücke und selten gespielte Titel aus dem bisherigen Programm enthalten. Zur Besetzung gehören Katrin Zellner, Marita Gschwandtner, Katrin Stadler und Tobias Hegemann.

Karten gibt es online bei MünchenTicket, an den Münchenticket-Vorverkaufsstellen, in der Bücherei Bruckmühl sowie – soweit noch Karten vorhanden sind – an der Abendkasse.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Bruckmühl / Beitragsbild: Copyright Irmgard Sinnesbichler)

Herbst im Garten: Warum man jetzt nicht alles aufräumen sollte

Herbst im Garten: Warum man jetzt nicht alles aufräumen sollte

Rosenheim / Bayern – / Deutschland – Wenn im Herbst die Blumen verblühen und die Blätter fallen, beginnt für viele Gartenbesitzer der große Aufräumarbeiten. Doch wer Vögeln im Winter Nahrung bieten möchte, sollte damit nicht zu gründlich sein. Der Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) empfiehlt, Samenstände, Beeren und Laub möglichst im Garten zu lassen.

„Viele Vögel finden auch im Winter ausreichend Nahrung, wenn wir die natürlichen Futterquellen jetzt im Garten stehen lassen. Wer der Natur in seinem Garten Platz lässt und nicht alles abräumt, hilft den Vögeln in der kalten Jahreszeit am besten“, erklärt LBV-Biologin Dr. Angelika Nelson.

Samenstände und Beeren stehen lassen

Abgeblühte Stauden und samentragende Pflanzen wie Sonnenblumen oder Karden sind für Vögel wichtige Nahrungsquellen. Auch Gräser liefern im Herbst und Winter Samen. Der LBV empfiehlt deshalb, sie nicht bereits beim Herbstputz zurückzuschneiden, sondern möglichst bis zum Frühjahr stehen zu lassen.
Das gilt auch für fruchttragende Sträucher und Gehölze. Hagebutten sowie die Früchte von Weißdorn, Liguster, Vogelbeere, Heckenkirsche oder Hartriegel liefern Vögeln im Winter energiereiche Nahrung. Beim Heckenschnitt sollten deshalb fruchttragende Zweige möglichst nicht entfernt werden.

Auch an Obstbäumen kann Nahrung hängen bleiben. Einige Äpfel oder Birnen in der Baumkrone sowie Fallobst auf der Wiese können Vögeln ebenfalls zugutekommen.

Laub kann im Garten bleiben

Auch Laubhaufen erfüllen laut LBV eine wichtige Funktion. Sie bieten Insekten, Igeln und Amphibien Schutz vor Frost. Vögel können dort auch in der kalten Jahreszeit nach eiweißreicher Nahrung suchen. Gleichzeitig kann Laub als natürliche Mulchschicht auf Beeten genutzt werden. „Wenn bald die ersten Blätter fallen, sollte man sie nicht beseitigen, sondern im Garten als wertvollen Rohstoff weiterverwenden. Es wäre gut, wenn es in jedem bayerischen Garten mindestens einen Laubhaufen gibt“, empfiehlt Nelson.

Auch Äste und Reisig, die beim Baumschnitt anfallen, können im Garten bleiben. Daraus lassen sich laut LBV beispielsweise Haufen als Versteck für Gartentiere oder sogenannte Benjeshecken aus Schnittgut und Totholz anlegen.

Jetzt ist eine gute Zeit zum Pflanzen

Wer seinen Garten langfristig vogelfreundlicher gestalten möchte, kann den Herbst zum Pflanzen neuer Hecken und Sträucher nutzen. Der LBV empfiehlt vor allem heimische und regionale Arten wie Haselnuss, Holunder, Liguster, Kornelkirsche, Schneeball, Schlehe und Weißdorn.
„Die Früchte des Schwarzen Holunders werden von über 60 Vogelarten gefressen. Im Dickicht des Weißdorns fühlen sich 32 Vogelarten wohl und lassen sich die roten Früchte schmecken. Heimische Sträucher sind anspruchslos, widerstandsfähig gegen witterungsbedingte Einflüsse und häufig sehr pflegeleicht. Wenn man möchte, kann man sie im Winter etwas in Form schneiden“, erläutert Nelson.

Auch Zugvögel profitieren von den Beeren. Arten wie Garten- und Mönchsgrasmücke können sich damit vor ihrem Flug in den Süden Energiereserven anfressen. Besonders energiereich sind laut LBV beispielsweise die Früchte von Holunder, Brombeere, Himbeere, Heckenkirsche und Hartriegel.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Apfeltag im Freilichtmuseum Amerang

Apfeltag im Freilichtmuseum Amerang

Amerang / Landkreis Rosenheim – Alte Apfel- und Birnensorten stehen am Sonntag, 11. Oktober 2026, beim Apfeltag im Freilichtmuseum Amerang im Mittelpunkt. Ab 11 Uhr informiert dort das Biodiversitätsprojekt „Apfel-Birne-Berge“ über alte Obstsorten und deren Erhaltung. Außerdem können Besucher eigene Äpfel und Birnen bestimmen lassen.

Das Projekt ist seit 2015 im Auftrag der Regierung von Oberbayern im oberbayerischen Alpenvorland tätig. Ziel ist es, alte und seltene Apfel- und Birnensorten zu erhalten. Beim Apfeltag gibt es dazu eine Sortenausstellung sowie Informationen über das Projekt und die dazugehörigen Sortenerhaltungsgärten.

Äpfel und Birnen bestimmen lassen

Wer nicht weiß, welche Sorte in seinem eigenen Garten wächst, kann Früchte zur Bestimmung mitbringen. Die Pomologen Maria Seidinger und Georg Loferer übernehmen die Sortenbestimmung. Dafür sollten pro Sorte drei bis fünf gesunde Äpfel oder Birnen mit Stielansatz mitgebracht werden. Wenn möglich, sollten auch einige Blätter dabei sein.
Georg Loferer hält außerdem um 11 Uhr und um 14 Uhr den Vortrag „Paradiesapfel und Würgebirne – Alte Sorten neu entdeckt“. Dabei berichtet er über seine Arbeit und die Suche nach alten Sorten im Rahmen des Biodiversitätsprojekts.
Auch das praktische Arbeiten mit Obst steht auf dem Programm. An einer historischen Obstpresse können Besucher beim Pressen der Früchte mithelfen und den frisch gepressten naturtrüben Apfelsaft probieren.
Beim Obstverkauf der Familie Blank aus Waging werden außerdem verschiedene regionale Apfelsorten angeboten.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Freilichtmuseums Amerang oder telefonisch unter 08075 / 915090.
(Quelle: Pressemitteilung Freilichtmuseum Amerang / Beitragsbild: Bezirk Oberbayern, Freilichtmuseum Amerang)

Zwei Herzenswünsche: Mit dem BRK zur Fraueninsel und nach Salzburg

Zwei Herzenswünsche: Mit dem BRK zur Fraueninsel und nach Salzburg

Rosenheim / Landkreis / Salzburg – Zwei besondere Ausflüge konnten in der vergangenen Woche mit dem Herzenswunsch-Hospizmobil des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) ermöglicht werden. Für Erna ging es zur Fraueninsel im Chiemsee, Renate wünschte sich einen Besuch der Schlossgärten Mirabell in Salzburg.

Für Erna hatte ihre Nichte den Wunsch an das BRK herangetragen. Die Fahrt führte zunächst vom Pflegeheim nach Prien. Von dort ging es mit dem Raddampfer über den Chiemsee zur Fraueninsel.
Schon die Fahrt über den See genoss Erna sichtlich. Auf der Insel unternahm sie im Rollstuhl einen längeren Spaziergang rund um die Fraueninsel. Zum Mittagessen kehrte die Gruppe anschließend ein. Dabei erzählte Erna unter anderem von ihrer langjährigen Berufstätigkeit im Büro. Am Nachmittag ging es über Gstadt zurück nach Prien und anschließend ins Pflegeheim. Für Erna ging damit ein besonderer Tag zu Ende.

Was ist das Herzenswunsch-Hospizmobil?

Das Herzenswunsch-Hospizmobil des BRK bringt schwerstkranke und sterbende Menschen noch einmal an einen Ort, den sie gerne besuchen möchten. Die Fahrten werden von einem speziell geschulten Team begleitet. Die Wünsche können dabei ganz unterschiedlich sein – von einem Ausflug zu einem besonderen Ort bis zum Wiedersehen mit Angehörigen oder Freunde

Wunschziel Salzburg

Auch Renate lebt in einem Pflegeheim und ist auf einen Rollstuhl angewiesen. Nach einem Fernsehbericht über die Schlossgärten Mirabell hatte sie den Wunsch, die Anlage selbst einmal zu sehen. Aufgrund altersbedingter Erkrankungen konnte ihre Familie diesen Wunsch nach Angaben des BRK nur mit Unterstützung des Herzenswunsch-Teams erfüllen.
Gemeinsam mit ihrem Sohn und ihrer Schwiegertochter machte sich Renate auf den Weg nach Salzburg. In den Schlossgärten Mirabell spazierte die Gruppe durch die Anlage und schaute sich die Pflanzenvielfalt an.

Nach dem ausgiebigen Spaziergang ging es zur Stärkung in ein Braurestaurant und anschließend ins Café Sacher. Renate zeigte sich anschließend begeistert: „Es war noch viel schöner, als ich es mir vorgestellt hatte.“
(Quelle: Pressemitteilung BRK / Beitragsbild: Copyyright BRK)

Bildungsgipfel in Rosenheim beschäftigt sich mit Medienkompetenz und digitaler Kommunikation

Bildungsgipfel in Rosenheim beschäftigt sich mit Medienkompetenz und digitaler Kommunikation

Rosenheim – Wie lassen sich echte und falsche Informationen im Internet unterscheiden? Wie können junge Menschen online diskutieren, ohne dass Gespräche eskalieren? Mit diesen und weiteren Fragen hat sich der Bildungsgipfel der Bildungsregion Stadt und Landkreis Rosenheim im Bildungszentrum St. Nikolaus beschäftigt. Rund 100 Teilnehmer aus Schulen, Jugendhilfe, Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft kamen dazu zusammen.

Gemeinsamer Bildungsgipfel von Stadt und Landkreis Rosenheim. Foto: Stadt Rosenheim

Rund 100 Teilnehmer waren mit dabei beim Bildungsgipfel von Stadt und Landkreis Rosenheim, darunter auch Rosenheims Oberbürgermeister Abuzar Erdogan und Rosenheims Landrat Otto Lederer. Fotos: Copyright Stadt Rosenheim

Der Bildungsgipfel stand unter dem Titel „Streitfähig. Medienkompetent. Kinder und Jugendliche in der digitalen Demokratie stärken“. Im Mittelpunkt standen damit unter anderem der Umgang mit sogenannten „Fake News“ und Desinformation, digitale Kommunikation und die Frage, wie junge Menschen sich im Internet sicher bewegen und an gesellschaftlichen Diskussionen beteiligen können.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Rosenheims Landrat Otto Lederer und Rosenheims Oberbürgermeister Abuzar Erdogan. Fachliche Impulse kamen von Prof. Dr. Susanna Endres von der Katholischen Stiftungshochschule München zur medienethischen Bildung und von Dr. Christian Boeser von der Universität Augsburg zur demokratischen Streitkultur.
In Workshops beschäftigten sich die Teilnehmer anschließend mit verschiedenen Themen. Dazu gehörten Fake News und Desinformation, Jugendbeteiligung und digitale Mitgestaltung sowie der Umgang mit digitalen Informationen. Auch die Bedeutung persönlicher Begegnungen und die Lebenswelt junger Menschen, die sich zunehmend zwischen digitalen und analogen Bereichen bewegt, wurden thematisiert.

Nach Einschätzung der Veranstalter umfasst Medienkompetenz dabei mehr als die technische Nutzung von Apps. Es gehe auch darum, Informationen einzuordnen, unterschiedliche Meinungen auszuhalten und sich an Diskussionen zu beteiligen.

Koordinierungsgruppe vorgestellt

Im Rahmen des Bildungsgipfels stellte sich außerdem die Koordinierungsgruppe der Bildungsregion vor. Sie bündelt nach Angaben von Stadt und Landkreis verschiedene Bildungsbereiche und soll gemeinsam mit den zuständigen koordinierenden Stellen die weitere Arbeit der Bildungsregion begleiten.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsam Rosenheim und Stadt Rosenheim / Beitragsbild, Foto: Copyright Stadt Rosenheim)

Rosenheim ist jetzt offiziell „Fahrradfreundliche Kommune“

Rosenheim ist jetzt offiziell „Fahrradfreundliche Kommune“

Rosenheim – Rosenheim darf sich künftig offiziell „Fahrradfreundliche Kommune“ nennen. Die Stadt hat die entsprechende Zertifizierung durch die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen (AGFK) Bayern erfolgreich durchlaufen. Damit wird Rosenheim dauerhaftes Mitglied des Netzwerks.

Vorausgegangen war ein mehrjähriger Prüfprozess. Die AGFK hatte 2022 den Stand der Radverkehrsförderung in Rosenheim untersucht und Empfehlungen für die weitere Entwicklung ausgesprochen. Vier Jahre später wurde nun überprüft, welche Maßnahmen davon umgesetzt wurden.
Bei der sogenannten Hauptbereisung stellte die Stadt ihre Aktivitäten rund um den Radverkehr vor. Die Bewertungskommission nahm außerdem verschiedene Maßnahmen direkt vor Ort in Augenschein – beziehungsweise fuhr sie mit dem Fahrrad ab. Dazu gehörten unter anderem der neue Verkehrsknoten am Brückenberg und die neuen Schutzstreifen in der Küpferlingstraße.

Sieben Jahre gilt die Auszeichnung

Die Kommission kam nach der Bereisung und der Prüfung von insgesamt 24 Standorten zu dem Ergebnis, Rosenheim als dauerhaftes Mitglied in die AGFK Bayern aufzunehmen. Gleichzeitig wurde die Stadt für die Auszeichnung „Fahrradfreundliche Kommune in Bayern“ vorgeschlagen. Verliehen wird das Zertifikat vom Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr.
Oberbürgermeister Abuzar Erdogan wertet die Auszeichnung als Bestätigung für die Entwicklung des Radverkehrs in Rosenheim. „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung – aber wir wissen auch: Fahrradfreundlich ist kein Titel, auf dem man sich ausruhen kann“, so Erdogan. Die Hauptbereisung habe gezeigt, dass die Maßnahmen der vergangenen Jahre Wirkung zeigten. Gleichzeitig sei die Auszeichnung ein Ansporn, den Radverkehr weiterzuentwickeln.
Das Zertifikat gilt zunächst für sieben Jahre. Damit Rosenheim danach weiterhin als fahrradfreundliche Kommune anerkannt wird, müssen weitere Fortschritte beim Radverkehr erkennbar sein.

Der Bewertungskommission gehörten Birgit Zehetmaier vom Referat Radverkehr des Bayerischen Verkehrsministeriums, Hannah Thiemann von der AGFK Bayern und Klaus Helgert vom ADFC-Landesverband Bayern an.
Das Netzwerk der AGFK Bayern umfasst inzwischen 143 Kommunen. Davon sind aktuell 90 dauerhaft Mitglied. Rosenheim soll mit der nun erfolgten Aufnahme ebenfalls dauerhaftes Mitglied werden. Die feierliche Übergabe des Zertifikats ist für den 24. Februar 2027 in München geplant.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Stadt Rosenheim)

TSV 1860 Rosenheim verliert bei 1860 München II mit 0:4

TSV 1860 Rosenheim verliert bei 1860 München II mit 0:4

Rosenheim – Die erste Mannschaft des TSV 1860 Rosenheim hat am Freitagabend (2. Oktober) in der Bayernliga Süd eine deutliche Niederlage kassiert. Beim TSV 1860 München II unterlag die Mannschaft mit 0:4 (0:1) und musste damit die zweite Niederlage in Folge hinnehmen.

In der Anfangsphase neutralisierten sich beide Mannschaften weitgehend. Die erste gute Möglichkeit für Rosenheim hatte Aini Merepeza, der nach einer Flanke von der rechten Seite am zweiten Pfosten frei zum Abschluss kam, den Ball aber über das Tor setzte.
In der 33. Minute gingen die Gastgeber mit ihrer ersten wirklich gefährlichen Offensivaktion in Führung. Fares Ibrahim traf nach Vorarbeit von Paul Sturm zum 1:0.

Nach der Pause forderten die Münchner nach einer Szene im Rosenheimer Strafraum einen Foulelfmeter. Kurz darauf schlugen die Gastgeber erneut zu: Ibrahim erhöhte in der 53. Minute mit seinem zweiten Treffer auf 2:0.
Rosenheim suchte anschließend den Anschlusstreffer und kam zu mehreren Möglichkeiten. Doch Münchens Torhüter Leon Erkocaoglan verhinderte den möglichen Treffer. Stattdessen fiel auf der Gegenseite die Vorentscheidung: Nach einer Ecke traf Luca Dollinger in der 72. Minute zum 3:0.
Die Rosenheimer gaben sich trotz des Rückstands nicht auf und suchten weiter den Weg nach vorne. In der Nachspielzeit machte der TSV 1860 München II dann endgültig alles klar. Valentin Bannert schloss einen Konter zum 4:0-Endstand ab.

Für die erste Mannschaft des TSV 1860 Rosenheim war es nach der Heimniederlage gegen den TSV Kottern die zweite Niederlage in Folge.
(Quelle: Artikel: TSV 1860 Rosenheim / Beitragsbild: TSV 1860 Rosenheim)

Rosenheim: Zaun gegen Müll – warum das Thema damit nicht erledigt ist

Rosenheim: Zaun gegen Müll – warum das Thema damit nicht erledigt ist

Rosenheim – Am Wochenende zeigt sich an der Wertstoffinsel an der Rosenheimer Isarstraße ein schon bekanntes Bild: Vor und neben den Containern stapeln sich Müllsäcke und lose Abfälle. Neu ist dagegen der hohe Zaun, den die Stadt auf der Parkplatzseite errichtet hat. Doch auch an anderen Wertstoffinseln gibt es illegale Ablagerungen. Kontrollen, Bußgelder, der immer wieder diskutierte Mülltourismus und eine Anfrage aus dem Stadtrat zeigen, wie groß das Thema inzwischen ist.
Vermüllung bei der Wertstoffinsel in der Isarstraße am vergangenen Wochenende. Foto: re
Auf der Seite zum Penny-Parkplatz an der Isarstraße der neue Zaun – zum Gehweg hin war die Vermüllung am vergangenen Wochenende aber wieder groß. Fotos: re
Neuer Zaun an der Isarstraße

Der Zaun steht auf der Seite zum Parkplatz des Penny-Marktes und ist ungefähr so hoch wie die Container. Er soll verhindern, dass Müll auf die angrenzende Parkplatzfläche gelangt, während die Container vom Gehweg aus weiterhin zugänglich bleiben. Die Stadt hat ihn nach eigenen Angaben errichten lassen, „um die Vermüllung auf dem Parkplatz des Supermarktes zu reduzieren“.

Auch kein schöner Anblick: Müllablagerungen bei der Wertstoffinsel an der Leiblstraße, Ecke Am Breitenfeld in der Sepp-Sebald-Siedlung.
Auf der anderen Seite der Wertstoffinsel sieht es allerdings weiterhin anders aus: Die aktuellen Fotos einer Anwohnerin vom Wochenende zeigen Müllsäcke und lose Abfälle neben den Containern. Die Isarstraße gehört nach Angaben der Stadt zu den Standorten, an denen es häufiger zu illegalen Ablagerungen kommt. Deshalb wird dort inzwischen auch intensiver kontrolliert, unter anderem durch eine von der Stadt beauftragte Detektei.

Auch an der Leiblstraße Müll neben den Containern

Dass die Isarstraße kein Einzelfall ist, zeigen aktuelle Fotos von der Wertstoffinsel an der Leiblstraße, Ecke Am Breitenfeld in der Sepp-Sebald-Siedlung. Auch dort liegen Abfälle neben den Containern – darunter Spielzeug, Kleidung, eine Katzenschüssel, Bücher und sogar gefüllte Mehlpackungen.

Die Situation beschäftigt inzwischen auch den Stadtrat. AfD-Stadtrat Maximilian Leucht hat Oberbürgermeister Abuzar Erdogan dazu eine Anfrage gestellt und möchte unter anderem wissen, ob die angekündigte Videoüberwachung an dem Standort tatsächlich stattfindet, ob die Detektei auch dort kontrolliert und ob wegen der offenbar vor allem nachts auftretenden Ablagerungen die Kontrollen verstärkt werden sollen.

Mülltourismus wird immer wieder thematisiert

Im Zusammenhang mit den illegalen Ablagerungen ist in Rosenheim immer wieder auch von sogenanntem Mülltourismus die Rede. Eine Anwohnerin aus der Isarstraße berichtete vom vergangenen Wochenende, sie habe einen älteren Mann mit einem Auto mit Münchner Kennzeichen dabei beobachtet, wie er eine größere Menge Müll neben den Containern abgeladen habe.

Detektei seit Ende 2025 im Einsatz

Gegen die illegalen Ablagerungen setzt die Stadt bereits seit Ende 2025 auf zusätzliche Kontrollen. Eine beauftragte Detektei war zwischen November 2025 und Juni 2026 nach Angaben der Stadt an 48 Tagen rund 200 Stunden im Einsatz und stellte dabei 184 Verstöße fest.

Parallel dazu ist auch die Zahl der Beschwerden gestiegen: Für 2025 nannte die Stadt rund 700 Beschwerden, für 2026 wurden damals etwa 1.100 erwartet (wie berichtet). In Rosenheim gibt es rund 75 Wertstoffinseln (wie berichtet); an besonders stark genutzten Standorten werden die Container laut Stadt sogar an jedem Werktag geleert beziehungsweise die Bereiche gereinigt.

Bußgelder können bis zu 2.500 Euro betragen

Neben den Kontrollen setzt die Stadt auf Bußgelder. Wer Müll außerhalb der zulässigen Einwurfzeiten abstellt, muss mit einem Bußgeld rechnen. Für illegal neben den Containern abgestellte Haushaltsmengen sind je nach Verstoß 50 beziehungsweise 100 Euro vorgesehen, bei größeren Mengen aus nicht privaten Haushalten können bis zu 2.500 Euro fällig werden.

Weiterer Lesestoff passend zum Thema: 
Neben Kontrollen und Bußgeldern ist der Zaun an der Isarstraße nun eine weitere Maßnahme gegen die Folgen der illegalen Ablagerungen. Die aktuellen Bilder vom Wochenende machen aber auch deutlich: Trotz der verschiedenen Maßnahmen lässt sich das Problem bislang offenbar nicht vollständig in den Griff bekommen. Müll neben den Containern gehört an mehreren Rosenheimer Wertstoffinseln weiterhin zum Bild.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: re)
Rosenheim: Polizei stellt mutmaßlich gestohlenes Parfüm in München sicher

Rosenheim: Polizei stellt mutmaßlich gestohlenes Parfüm in München sicher

Rosenheim – Mehrere Parfümflaschen im Wert von rund 500 Euro sind am Montagnachmittag (5. Oktober) aus einem Drogeriemarkt an der Kufsteiner Straße in Rosenheim gestohlen worden. Nach Angaben der Polizei wurden die mutmaßlich gestohlenen Düfte später bei einer Kontrolle am Münchner Hauptbahnhof gefunden.

Der Diebstahl ereignete sich gegen 14.45 Uhr. Ein zunächst unbekannter Mann nahm mehrere Parfümflaschen aus den Regalen und verließ den Drogeriemarkt, ohne die Ware zu bezahlen. Ein Ladendetektiv beobachtete den Diebstahl, konnte den Mann aber nicht mehr aufhalten. Eine Fahndung der Rosenheimer Polizei im Stadtgebiet blieb zunächst erfolglos.

Später kontrollierte die Münchner Polizei unabhängig davon einen 33-jährigen Münchner am Hauptbahnhof. Dabei wurden mehrere Parfümflaschen bei dem Mann gefunden. Nach Angaben der Polizei konnte er keine plausible Erklärung für deren Herkunft geben. Die Beamten stellten die Parfüms sicher.

Durch den Austausch zwischen den Polizeidienststellen in München und Rosenheim ergab sich anschließend der Verdacht, dass der 33-Jährige für den Ladendiebstahl in Rosenheim verantwortlich sein könnte. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Ladendiebstahls eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheim: Radfahrer bei Abbiegeunfall verletzt

Rosenheim: Radfahrer bei Abbiegeunfall verletzt

Rosenheim – Bei einem Abbiegeunfall in Rosenheim ist am Montagnachmittag (5. Oktober) ein Radfahrer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei stießen an der Kreuzung von Münchener Straße und Eduard-Rüber-Straße ein Auto und ein Fahrrad zusammen.

Der Unfall ereignete sich gegen 15.45 Uhr. Ein 73-jähriger Autofahrer aus Bad Endorf wollte von der Münchener Straße nach rechts in die Eduard-Rüber-Straße abbiegen. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einem 62-jährigen Radfahrer aus Rosenheim, der seitlich neben dem Auto fuhr.
Der Radfahrer stürzte beim Zusammenstoß auf die Fahrbahn und verletzte sich im Oberkörperbereich. Der Rettungsdienst brachte ihn zur weiteren ambulanten Behandlung ins Klinikum Rosenheim.

Nach Angaben der Polizei hatte der Autofahrer den Radfahrer beim Abbiegen übersehen. Gegen den 73-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 2.000 Euro geschätzt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)