Prien bietet Kinderbetreuung beim Weihnachtseinkauf

Prien bietet Kinderbetreuung beim Weihnachtseinkauf

Prien / Landkreis Rosenheim – Wer in der Vorweihnachtszeit in Prien einkaufen möchte und kleine Kinder hat, kann an mehreren Samstagen eine Kinderbetreuung nutzen. Die Marktgemeinde Prien bietet in der Bücherei Prien (Alte Rathausstraße 11) an insgesamt acht Samstagen eine Betreuung für Kinder zwischen vier und acht Jahren an.

Während die Eltern einkaufen, durch die Geschäfte bummeln oder eine Pause bei einem Kaffee einlegen, können die Kinder in der Bücherei spielen und kreativ sein. Geplant sind unter anderem Bilderbuchkino, Vorlesen, Malen und Basteln. Auch Gesellschaftsspiele, Töpfern und das Gestalten von Weihnachtsgeschenken stehen auf dem Programm.

An acht Samstagen vor Weihnachten

Die Kinderbetreuung findet jeweils von 10 bis 13 Uhr statt. Angeboten wird sie an folgenden Terminen:

  • 31. Oktober 
  • 7. November
  • 14. November
  • 21. November
  • 28. November
  • 5. Dezember
  • 12. Dezember
  • 19. Dezember

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Pro Termin können maximal 20 Kinder betreut werden. Die Kinder können flexibel gebracht und wieder abgeholt werden, möglichst zur vollen Stunde.

Wann ist die Betreuung kostenlos?

Kostenfrei ist das Angebot bei einem nachgewiesenen Einkaufs- oder Konsumwert von mindestens 20 Euro in Prien.
Wer diesen Nachweis nicht erbringen kann, zahlt einen Unkostenbeitrag von 5 Euro pro Kind.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Copyright Markt Prien a. Chiemsee, Tanja Ghirardini)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Montag, 28. September – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass das Wort „Roboter“ auf das tschechische Wort „robota“ zurückgeht?
Es bedeutet sinngemäß Arbeit oder Frondienst und wurde Anfang des 20. Jahrhunderts durch ein Theaterstück weltweit bekannt.

Vielleicht achtest Du heute einmal auf die Geschichten hinter ganz alltäglichen Begriffen.

Wir wünschen Dir einen neugierigen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: re)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Sonntag, 27. September – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass das Einhorn das Nationaltier Schottlands ist?
Schon seit Jahrhunderten spielt das Fabelwesen in der schottischen Geschichte und Symbolik eine besondere Rolle.
Manchmal darf es auch ein bisschen außergewöhnlich sein.

Vielleicht bewahrst Du Dir heute etwas von Deiner Fantasie.

Wir wünschen Dir einen märchenhaften Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: re)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Samstag, 26. September – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass die Zunge des Spechts so lang ist, dass sie im Schnabel keinen Platz hat?
Sie verläuft einmal komplett um den Schädel herum bis zur Nase, damit der Vogel sie bei der Nahrungssuche weit herausstrecken kann.
Die Natur findet für jedes Problem ihre eigene Lösung.

Vielleicht findest Du heute auch Deinen ganz eigenen Weg.

Wir wünschen Dir einen kraftvollen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: re)

Fast acht Millionen Haustiere: In diesem Bundesland leben besonders viele Tiere

Fast acht Millionen Haustiere: In diesem Bundesland leben besonders viele Tiere

Deutschland – Hunde, Katzen, Kaninchen, Vögel und Fische gehören für viele Menschen zum Alltag. Besonders viele davon leben in Nordrhein-Westfalen. Nach aktuellen Zahlen des Industrieverbands Heimtierbedarf (IVH) und des Zentralverbands der Heimtierbranche (ZZF) gab es dort 2025 fast acht Millionen Haustiere sowie Aquarien und Terrarien.

Besonders häufig sind Katzen vertreten. Rund 3,3 Millionen Katzen leben in Haushalten in Nordrhein-Westfalen. Dazu kommen etwa zwei Millionen Hunde.
„Heimtiere sind für viele Menschen feste Familienmitglieder und wichtige Sozialpartner“, sagt Dr. Katrin Langner, Geschäftsführerin des Industrieverbands Heimtierbedarf (IVH) e.V. „Egal ob in Familien oder bei Singles, bei Jung oder Alt, Heimtiere nehmen in unserem Alltag einen wichtigen Platz ein.“

Auch Kaninchen, Vögel und Fische gehören dazu

Neben Hunden und Katzen gibt es in NRW zahlreiche weitere Haustiere. Rund 800.000 Kleintiere, darunter Kaninchen und Meerschweinchen, leben dort in Haushalten. Hinzu kommen etwa 700.000 Ziervögel.

Auch Aquarien und Terrarien sind weit verbreitet. Nach den Angaben gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 500.000 Aquarien, etwa 200.000 Terrarien und rund 200.000 Gartenteiche mit Fischen.

Interessant ist der Vergleich mit der Gesamtbevölkerung: Rund 18 Millionen Menschen leben in NRW. Damit wohnen dort etwa 21 Prozent der Bevölkerung Deutschlands – und entsprechend auch jeweils 20 bis 21 Prozent der bundesweiten Populationen von Katzen, Hunden und Ziervögeln.
Bei den Kleintieren liegt NRW mit rund 18 Prozent etwas unter diesem Anteil. Aquarien sind dagegen mit etwa 24 Prozent leicht überdurchschnittlich vertreten.

Wie viele Haustiere insgesamt in Deutschland leben und welche Tiere besonders häufig sind, haben wir bereits in einem eigenen Beitrag zusammengefasst: Deutscher Haustiermarkt 

Haustiere gehören für viele zum Alltag

„Ob Hund, Katze, Kaninchen oder Aquarium – Heimtiere sind aus NRW und aus allen anderen Bundesländern kaum wegzudenken“, sagt Dr. Langner. „Die aktuellen Zahlen zeigen, wie präsent Tiere im Alltag vieler Menschen sind und wie vielfältig die Heimtierhaltung ist.“

Neben der Anzahl der Tiere rückt dabei zunehmend eine verantwortungsvolle Haltung in den Mittelpunkt. Dazu gehören eine tiergerechte Unterbringung, ausreichend Beschäftigung und die Bereitschaft, sich dauerhaft mit den jeweiligen Bedürfnissen auseinanderzusetzen. Das gilt unabhängig davon, ob ein Tier viel Platz benötigt oder in einem Aquarium beziehungsweise Terrarium lebt.
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Brücke an der Kraiburger Straße wieder für den Verkehr frei

Brücke an der Kraiburger Straße wieder für den Verkehr frei

Waldkraiburg / Landkreis Mühldorf am Inn – Die Sanierungsarbeiten an der Brücke der Staatsstraße 2352 an der Kraiburger Straße sind abgeschlossen. Die 34 Meter lange Brücke wurde altersbedingt umfassend saniert und ist inzwischen wieder für den Straßenverkehr freigegeben.

Für Fußgänger und Radfahrer gibt es allerdings weiterhin eine Einschränkung. Der Geh- und Radweg muss vorerst gesperrt bleiben, da die Montage der Schutzeinrichtung und des Geländers noch nicht vollständig abgeschlossen ist. Wie lange die Sperrung bestehen bleibt, ist derzeit noch offen.

Asbesthaltige Abdichtung entdeckt

Während der Sanierung wurden in einigen Bereichen der Brücke asbesthaltige Abdichtungen festgestellt. Diese mussten fachgerecht entfernt und entsorgt werden. Dadurch hatte sich die Fertigstellung der Arbeiten deutlich verzögert.
Nun ist die Sanierung der Brücke abgeschlossen. Bei der Fertigstellung des Geh- und Radwegs gibt es jedoch weiterhin Probleme.

Die mit der Herstellung des Geländers beauftragte Firma hat Konkurs angemeldet, bevor die Arbeiten termingerecht abgeschlossen werden konnten. Das Staatliche Bauamt Rosenheim prüft deshalb eine Übergangslösung. Sollte sich die Montage des Geländers weiter verzögern, soll ein Provisorium hergestellt werden, damit die Brücke möglichst bald auch wieder für den Geh- und Radverkehr genutzt werden kann.
Bis dahin bleibt der Geh- und Radweg aus Sicherheitsgründen gesperrt.
(Quelle: Pressemitteilung Staatliches Bauamt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Staatliches Bauamt Rosenheim)

„Kräutermischung“: Flossinger Sängerinnen gastieren im Freilichtmuseum Amerang

„Kräutermischung“: Flossinger Sängerinnen gastieren im Freilichtmuseum Amerang

Amerang / Landkreis Rosenheim – Ein Konzert rund um Pflanzen, Liebe, Vergänglichkeit und alpenländische Liedtradition erwartet die Besucher am Freitag, 2. Oktober, um 19 Uhr im Freilichtmuseum Amerang. Unter dem Titel „Kräutermischung – Würzige Lieder zwischen Liebe und Wahnsinn“ laden die Flossinger Sängerinnen zu einem musikalischen Abend ein.

Pflanzen tauchen in vielen Liedern auf und werden dabei ganz unterschiedlich eingesetzt. Sie stehen für Düfte und Heilwirkungen, aber auch als Bilder für Liebe, Tod, Vergänglichkeit oder spirituelle Themen. Das Konzert nimmt diese verschiedenen Bedeutungen auf und führt musikalisch vom Alpenland darüber hinaus.
Die Flossinger Sängerinnen haben sich gemeinsam mit Monika Baumgartner an der Geige, der Harfenistin Annelies Brandstätter und Moderatorin Ulrike Zöller auf die Suche nach einer besonderen musikalischen Kräutermischung gemacht. Zu hören sind unter anderem Kinderlieder, Balladen, alpenländische Lieder und das „Hohe Lied der Liebe“ aus der Bibel.

Konzertkarten kosten 15 Euro und können unter museum@flm-amerang.de vorbestellt oder an der Abendkasse erworben werden.
Weitere Informationen gibt es unter www.flm-amerang.de oder telefonisch unter 08075/915090.
(Quelle: Pressemitteilung Freilichtmuseum Amerang / Beitragsbild: Die Flossinger Sängerinnen nehmen die Besuchen-den mit auf eine metaphorische Reise. Copyright Ulrike Zöller)

Zu trocken für Pilze? LBV startet Kartierung seltener Wiesenpilze in Bayern

Zu trocken für Pilze? LBV startet Kartierung seltener Wiesenpilze in Bayern

Bayern – Der Herbst gilt eigentlich als Hochsaison für Pilze. In diesem Jahr ist die Suche auf vielen Wiesen und Weiden Bayerns allerdings schwieriger als gewohnt. Die langanhaltende Trockenheit des Sommers hat die Böden vielerorts stark ausgetrocknet. Das macht auch die Suche nach seltenen Wiesenpilzen schwierig.

Trotz der schwierigen Bedingungen haben der Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV), die Bayerische Mykologische Gesellschaft (BMG) und die Universität Bayreuth jetzt eine bayernweite Kartierung gefährdeter Wiesenpilze gestartet. Das auf drei Jahre angelegte Projekt wird vom Bayerischen Naturschutzfonds gefördert.

Pilze können vorhanden sein, ohne sichtbar zu werden

Damit Pilze oberhalb des Bodens sichtbar werden, brauchen sie ausreichend Feuchtigkeit. Zwar haben die jüngsten Niederschläge in einigen Regionen für etwas Entspannung gesorgt, vielerorts reicht die Feuchtigkeit aber noch nicht aus.

Dass derzeit nur wenige Pilze zu sehen sind, bedeutet allerdings nicht automatisch, dass die Arten verschwunden sind. „Wenn man keine Pilze finden kann, bedeutet das nicht automatisch, dass die Arten verschwunden sind“, erklärt LBV-Projektmanagerin Lotte Krüger. „Das eigentliche Pilzgeflecht lebt verborgen im Boden und kann dort überdauern, bis die Bedingungen wieder günstiger werden. Wir hoffen deshalb, dass sich die Pilzsaison lediglich verzögert hat und in den kommenden Wochen noch viele spannende Nachweise gelingen.“

Viel Zeit bleibt den Pilzexperten in manchen Regionen allerdings nicht. Im Bayerischen Wald und in den Alpen können bereits ab Mitte Oktober stärkere Bodenfröste auftreten. Viele Wiesenpilze bilden dann keine Fruchtkörper mehr und sind damit oberirdisch nicht mehr nachweisbar.

Kartierung trotz schwerer Bedingungen  

Für das Forschungsprojekt sind die schwierigen Bedingungen in diesem Herbst kein Grund, die Kartierung infrage zu stellen. Die Untersuchungen laufen über drei Jahre und berücksichtigen damit auch die natürlichen Schwankungen zwischen einzelnen Pilzsaisons.

Zusätzlich kommen moderne genetische Methoden zum Einsatz. Die Universität Bayreuth untersucht dafür Umwelt-DNA aus Bodenproben. Auf diese Weise können Pilzarten nachgewiesen werden, auch wenn sie gerade keine sichtbaren Fruchtkörper bilden.

Trockenheit betrifft auch Pilze im Wald

Nicht nur auf Wiesen ist die aktuelle Entwicklung zu beobachten. Auch in Bayerns Wäldern werden derzeit deutlich weniger Pilze gefunden als in normalen Jahren.
„Wenn Pilze ausbleiben, ist das nicht nur für Schwammerlsuchende enttäuschend. Pilze sind die unsichtbaren Motoren unserer Ökosysteme. Sie bauen abgestorbenes Material ab, versorgen Pflanzen mit Wasser und Mineralien und vernetzen ganze Lebensgemeinschaften“, erklärt der Vorsitzende der Bayerischen Mykologischen Gesellschaft Dr. Christoph Hahn.

Besonders im Blick steht dabei nicht ein einzelnes trockenes Jahr, sondern die zunehmende Häufung solcher Wetterlagen.
„Viele Pilzarten können einzelne Dürreperioden überstehen. Problematisch wird es, wenn Trockenjahre immer häufiger auftreten und die Erholungsphasen dazwischen ausbleiben. Dann geraten ganze Pilzgemeinschaften unter Druck“, so Hahn.

Welche langfristigen Folgen diese Entwicklung haben wird, ist nach seinen Angaben noch nicht vollständig absehbar.
„Pilze bilden die Grundlage zahlreicher ökologischer Prozesse. Verändern sich ihre Lebensgemeinschaften, kann das schwerwiegende Auswirkungen auf die Stabilität ganzer Ökosysteme haben. Deshalb müssen wir den Schutz von Pilzen viel stärker in den Blick nehmen als bisher.“

Wiesenpilze als Hinweis auf wertvolle Lebensräume

Bei der bayernweiten Kartierung geht es nicht nur darum, möglichst viele Pilzarten zu finden. Die Wissenschaftler wollen auch mehr darüber erfahren, wo seltene und gefährdete Wiesenpilze vorkommen.

„Viele Menschen verbinden Pilze vor allem mit dem Wald. Dabei gibt es auch im Offenland eine beeindruckende Vielfalt hoch spezialisierter Arten“, sagt LBV-Projektmanagerin Lotte Krüger. „Wiesenpilze sind wichtige Indikatoren für naturschutzfachlich besonders hochwertige Wiesen, Weiden und Feuchtgebiete. Deshalb erfassen wir ihre Vorkommen jetzt erstmals systematisch auf LBV-Flächen in ganz Bayern.“

Im Mittelpunkt stehen dabei die sogenannten CHEGD-Arten. Der Begriff fasst fünf Pilzartengruppen des Offenlands zusammen: Clavariaceae mit Keulen- und Korallenpilzen, Hygrocybe mit den Saftlingen, Entoloma mit den Rötlingen, Geoglossaceae mit den Erdzungen und Dermoloma, zu denen die Samtritterlinge gehören.

Viele dieser teilweise auffällig gefärbten Pilzarten gelten als bedroht. Ihr Vorkommen kann Hinweise auf den Zustand von Wiesen, Weiden und Feuchtgebieten geben. Als eine Ursache für den Rückgang wird unter anderem die intensive Landwirtschaft und die abnehmende extensive Bewirtschaftung genannt.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

RoMed Kliniken in Rosenheim: 24 neue ATA und OTA – zehn mit Staatspreis ausgezeichnet

RoMed Kliniken in Rosenheim: 24 neue ATA und OTA – zehn mit Staatspreis ausgezeichnet

Rosenheim – Drei Jahre Ausbildung, zahlreiche Praxiseinsätze und anspruchsvolle Prüfungen liegen hinter 24 Absolventen der RoMed Kliniken. Sie haben ihre Ausbildung zu Anästhesietechnischen und Operationstechnischen Assistenten (ATA/OTA) erfolgreich abgeschlossen. Zehn von ihnen wurden für ihre Leistungen zusätzlich mit dem Staatspreis ausgezeichnet.

Die Ausbildung begann am 1. September 2023 und verbindet theoretisches Wissen mit praktischer Vorbereitung auf den Berufsalltag im OP und in der Anästhesie. Bei der staatlichen Abschlussprüfung wurden 14 Absolventen im Bereich der Operationstechnischen Assistenz und zehn im Bereich der Anästhesietechnischen Assistenz geprüft.

Zum Jahrgang gehörten neben Auszubildenden der RoMed Kliniken auch Nachwuchskräfte der langjährigen Kooperationspartner aus Erding, Ebersberg, Vogtareuth und Bad Aibling.

Mehr als medizinisches Fachwissen

Schulleiter Lutz Krüger betonte bei der Abschlussfeier, dass es in der Ausbildung nicht allein um fachliche Kenntnisse geht. „In der Ausbildung vermitteln wir nicht nur handwerkliche und medizinische Kompetenzen. Gerade in den Operationssälen werden täglich Werte wie Respekt, Verantwortung und Teamarbeit gelebt und brauchen Raum.“

Auch Pflegedirektorin Judith Hantl-Merget hob die Verantwortung hervor, die mit den neuen Aufgaben verbunden ist. Während einer Operation nehmen Patienten ihre Umgebung nicht bewusst wahr. Für die Fachkräfte bedeutet das, ihnen Sicherheit zu geben, Ängste zu nehmen und auch in kritischen Situationen verlässlich an ihrer Seite zu stehen.

Diese Begleitung sei in besonderem Maße Vertrauensarbeit und für Patientensicherheit und Behandlungserfolg unverzichtbar.

Drei Jahre gemeinsam gelernt

Klassenleiterin Lea Seelos blickte auf die Entwicklung der Klasse während der dreijährigen Ausbildungszeit zurück:„Von motivierten Jugendlichen haben Sie sich in drei Jahren zu verantwortungsbewussten und fachlich sehr gut qualifizierten Fachkräften entwickelt.“

Auch die Klassensprecher ließen die vergangenen drei Jahre Revue passieren. Dabei richteten sie ihren Dank an die Ausbilderteams, Praxisanleiter und Arbeitgeber, die die Auszubildenden während ihrer gesamten Ausbildungszeit begleitet und unterstützt haben.

Zehn Staatspreise für den Jahrgang

Besonders erfolgreich schnitten zehn der insgesamt 24 Prüflinge ab. Sie erhielten den Staatspreis für hervorragende Leistungen im letzten Ausbildungsjahr. Die Auszeichnung würdigt ihre Leistungen und steht zugleich für die Ausbildungsqualität an den beteiligten Einrichtungen.

Für die 24 neuen Fachkräfte beginnt nun der nächste Abschnitt. Sie übernehmen Verantwortung und verstärken die Teams in OP und Anästhesie der Kliniken in der Region.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Die Absolventen der Klassen BFS 02 freuen sich gemeinsam über ihren erfolgreichen Abschluss. Copyright RoMed Kliniken)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Freitag, 25. September – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass der Name „Teddybär“ auf den amerikanischen Präsidenten Theodore Roosevelt zurückgeht?
Anfang des 20. Jahrhunderts wurde ein Stoffbär nach dem Spitznamen „Teddy“ benannt.
Daraus entwickelte sich der Name, den wir bis heute kennen.

Vielleicht entdeckst Du heute bei etwas Alltäglichem eine kleine Geschichte dahinter.

Wir wünschen Dir einen gemütlichen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

20. Herbstfestlehrgang des Ju-Jutsu Rosenheim mit besonderer Überraschung

20. Herbstfestlehrgang des Ju-Jutsu Rosenheim mit besonderer Überraschung

Rosenheim – Rund 50 Ju-Jutsuka kamen zum 20. Herbstfestlehrgang des Ju-Jutsu Rosenheim zusammen. Vier Stunden Training, moderne Übungsformen und ein gemeinsamer Besuch des Rosenheimer Herbstfestes standen auf dem Programm. Zum Jubiläum wartete auf einen Teilnehmer eine Überraschung: Der langjährige Vorsitzende und Trainer Andreas Kaufmann wurde mit dem 6. Dan ausgezeichnet.

Unter dem Motto „Moderne Trainingsformen“ führten die Referenten Mike Lenzer und Michi Guttner durch insgesamt vier Trainingsstunden.
Zu Beginn ging es unter anderem um Reaktionsfähigkeit, Wahrnehmung und das Einschätzen verschiedener Gefahrensituationen. Die Übungen steigerten sich von der Verteidigung gegen einen einzelnen Angreifer bis hin zu Situationen mit zwei Angreifern.

Dabei gab Lenzer den Teilnehmern einen Grundsatz mit auf den Weg: „Langsam ist präzise und präzise ist schnell.“

Eine Überraschung zur Mittagspause

Der besondere Moment des Jubiläumslehrgangs kam zur Mittagspause. Neben den rund 50 Teilnehmern hatten sich zahlreiche Wegbegleiter, Familienmitglieder und Vertreter des Ju-Jutsu-Verbandes Bayern in der Halle eingefunden.
Im Mittelpunkt stand Andreas Kaufmann. Für sein jahrzehntelanges Engagement im Ju-Jutsu wurde der langjährige Vorsitzende und Trainer mit dem 6. Dan ausgezeichnet.

Kaufmann ist seit vielen Jahren mit dem Sport und dem Verein verbunden. Sein Weg im Kampfsport begann 1979 mit Judo in Rosenheim. Vier Jahre später legte er seine erste Ju-Jutsu-Prüfung ab. 1992 folgte der 1. Dan, 2018 der 5. Dan.
Seit dem Jahr 2000 gehört Kaufmann dem Lehrteam an. Einige Jahre war er auch als Organisationsbeauftragter für den Verband im Einsatz.

Auch beim Ju-Jutsu Rosenheim, das 1998 gegründet wurde, ist Kaufmann von Anfang an eng eingebunden. Als Trainer und Vorstandsmitglied begleitete er die Entwicklung des Vereins über viele Jahre und damit auch zahlreiche Generationen von Sportlern.
Mit dem 6. Dan würdigte der Verband neben Kaufmanns sportlichem Können insbesondere seinen langjährigen Einsatz.

Die Überraschung war gelungen. Sichtlich bewegt nahm Kaufmann den rot-weißen Gürtel entgegen und sagte: „Jetzt seht ihr mich echt einmal so, wie ihr mich nie seht – nämlich sprachlos“. Anschließend bedankte er sich für die besondere Auszeichnung.

Zurück auf die Matte

Nach der Ehrung wurde der Lehrgang fortgesetzt. Michi Guttner übernahm den zweiten Teil und arbeitete mit den Teilnehmern zunächst an der Hand-Fuß-Koordination. Anschließend stand eine komplexe Hebelkette auf dem Programm.
Zum Abschluss saßen die Bewegungsabläufe so sicher, dass die Technikfolge sogar mit geschlossenen Augen ausgeführt werden konnte.

Nach vier Stunden Training war der sportliche Teil des Tages beendet. Für viele ging es anschließend gemeinsam auf das Rosenheimer Herbstfest.
So verband auch die 20. Auflage des Herbstfestlehrgangs Training mit dem Austausch innerhalb der Ju-Jutsu-Gemeinschaft und dem Wiedersehen langjähriger Wegbegleiter.
(Quelle: Pressemitteilung Ju-Jutsu Rosenheim e.V. / Beitragsbild, Fotos: Copyright Matze Riedel (JJVB))

B 318 bei Weißach am Tegernsee ab Montag voll gesperrt

B 318 bei Weißach am Tegernsee ab Montag voll gesperrt

Weißach / Kreuth / Landkreis Miesbach – Autofahrer müssen sich auf der B 318 bei Weißach am Tegernsee ab Montag, 28. September, auf eine längere Sperrung einstellen. Die Bundesstraße wird zwischen dem Ringbergweg und dem Bachmairweg bis voraussichtlich Freitag, 6. November, vollständig für den Verkehr gesperrt.

Grund für die Sperrung sind gleich mehrere Bauarbeiten: Zwischen Ringsee und dem Bachmairweg wird der bestehende Gehweg zu einem Geh- und Radweg ausgebaut. Die dafür notwendigen Spartenverlegungen sollen in dieser Woche abgeschlossen werden. Das Projekt wird unter der Regie der Gemeinde Kreuth umgesetzt und läuft bereits seit Herbst 2025.
Parallel dazu erneuert das Staatliche Bauamt Rosenheim die Fahrbahn der B 318 zwischen dem Ringbergweg und dem Bachmairweg vollständig. 

Die Sanierung der weiteren Abschnitte zwischen dem Ringbergweg und Ringsee ist voraussichtlich für 2027 vorgesehen.

Während der Bauarbeiten wird der Verkehr über die Ostseite des Tegernsees umgeleitet. Die Umleitung ist entsprechend ausgeschildert.

Die Kosten für die Fahrbahnsanierung der B 318 liegen bei rund 380.000 Euro und werden vom Bund getragen.
(Quelle: Pressemitteilung Staatliches Bauamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)