Festliches Konzert am Pfingstsonntag in der ehemaligen Seeoner Klosterkirche

Festliches Konzert am Pfingstsonntag in der ehemaligen Seeoner Klosterkirche

Seeon / Landkreis Traunstein – „Missa in honorem sanctae Ursulae“, diese Messe von Michael Haydn, weit verbreitet auch unter dem Beinamen „Chiemsee-Messe“, steht im Mittelpunkt des festlichen Pfingstkonzerts der Chorgemeinschaft Seeon am 19. Mai um 19 Uhr in der Kirche St. Lambert.

Zusammen mit dem Jugendstreichorchester „capella cantabile“ mit Konzertmeister Alexander Krins sowie den Solisten Zsofia Szabo (Sopran), Astrid Monika Hofer (Alt), Benjamin Grund (Tenor), Daniel Hinterberger (Bass), Wolfram Heinzmann (Orgel) und Helmut Wittmann (Pauken) bringen sie dieses traditionelle Kirchenkonzert zur Aufführung. Ebenfalls zu Gast in Seeon sind wieder die Solotrompeter Johannes Moritz und Andras Gergely Gerhardt, welche schon im Vorjahr den Konzertbesuchern ihr meisterhaftes Können zeigten. Die Leitung obliegt der Organistin Andrea Wittmann.
Es ist schon eine Besonderheit, dass die „Chiemsee-Messe“ wieder einmal in Seeon zu hören ist. Michael Haydn, der sogenannte „Salzburger Haydn“ hat sie laut eigenhändigem Vermerk am 5.8.1793 vollendet.
Es gibt einige interessante Bezüge zum Kloster Seeon, weshalb es dem Chor angebracht erschien, diese Messe mit liedhafter Melodik dieses Jahr zur Aufführung zu bringen: Zur Zeit der Entstehung des Werks war der gebürtige Salzburger Lambert Neisser vom Kloster Seeon aus als Kaplan und geistlicher Beistand der Klosterschwestern ständig nach Frauenwörth abgeordnet. Der ca. 3 Monate nach der Uraufführung zum Abt des Klosters Seeon gewählte Lambert Neisser schrieb während seines über 15 Jahre dauernden Aufenthaltes auf Frauenwörth unter anderen viele neu komponierte Werke Michael Haydns ab, wobei ihn auch die Novizin Sebastiana unterstützte. Er war der letzte Abt von Seeon, nachdem in der Säkularisation das Kloster 1803 aufgehoben wurde.
In der ehemaligen Klosterkirche kommt am Pfingstsonntag auch ein kirchenmusikalisches Jugendwerk W. A. Mozarts, der Messgesang „Veni Sancte Spiritus“ KV 47, komponiert im Herbst 1768 in Wien, zur Aufführung.
Tickets für das Konzert gibt es im Klosterladen Seeon, im Web-Shop www.kloster-seeon.de oder über München Ticket und deren Vorverkaufsstellen. Kurzentschlossene bekommen eventuelle Restkarten auch an der Tageskasse. Der Einlass beginnt um 18:30 Uhr (freie Platzwahl).
(Quelle: Pressemitteilung Kloster Seeon / Beitragsbild: Chorgemeinschaft Seeon Copyright Kirsten Benekam)

Pfingstferien im Bauernhausmuseum Amerang

Pfingstferien im Bauernhausmuseum Amerang

Amerang / Landkreis Rosenheim – Wer in den Pfingstferien Unterhaltsames und Spannendes erleben will, muss keine lange Reise machen: Das Bauernhausmuseum Amerang des Bezirks Oberbayern bietet ein Programm für Kinder und Erwachsene.

Der Internationale Museumstag findet in diesem Jahr am Pfingstsonntag, dem 19. Mai, statt. Die Besuchenden haben an diesem Tag freien Eintritt. Am Pfingstmontag, dem 20. Mai, lädt das Freilichtmuseum zum Deutschen Mühlentag ein. Den ganzen Tag über können sich Erwachsene und Kinder auf die Spuren des Sägemüllers und des Mühlenarztes begeben. Bei den Vorführungen um 11 und 14 Uhr erfahren die Besuchenden, wie man ein mittelschlächtiges Mühlrad in Bewegung setzt, oder wie man eine Mühle reparieren kann. Ein Film an der Sägemühle zeigt die Entwicklung vom wasserbetriebenen Sägewerk hin zur Sägeindustrie. Nachmittags wird es außerdem zauberhaft im Museum. Wilma Pfeiffer lädt ab 13.30 Uhr in der Mahlstube der Furthmühle mit den Walzenstühlen und den Becherwerken in die Welt der wundersamen Märchen ein. Sie erzählt Geschichten von einer Müllerstochter, die Stroh zu Gold spinnen kann, einem Müller, der eine Fliege verschluckt und von einem armen Müllersohn, der einen sprechenden Kater hat.
Für Kinder ist in den Pfingstferien so einiges geboten: Am Mittwoch, den 22. Mai. entdecken die Buben und Mädchen von 10 bis 12.30 Uhr das Leben der Bienen und stellen mit Pflanzen und Farben aus Naturpigmenten Blütenbilder her. Aus Rosen, Ringelblumen und Lavendel werden am 24. Mai von 10 bis 12 Uhr eigene Kräuterseifen gegossen. Und im dritten Ferienprogramm am 29. Mai werden die Kinder zu Kräuterdetektiven. Gemeinsam begeben sie sich von 14 bis 16.30 Uhr auf die Suche und lernen vom Gänseblümchen bis zum Löwenzahn, vom Gunderman bis zur Vogelmiere vieles kennen. Aus den gesammelten Wildpflanzen werden Kräuterprodukte hergestellt, die mit nach Hause genommen werden können.
Am Samstag, dem 1. Juni, können Erwachsene von 14 bis 17 Uhr in dem Workshop „Erzähl mir was!“ das freie mündliche Erzählen lernen. In lockerer Atmosphäre lässt die professionelle Erzählerin Wilma Pfeiffer das „einfache“ Geschichtenerzählen wieder aufleben und mit unterhaltsamen Übungen werden die Teilnehmenden selbst zu Erzählenden. Am Ende werden kleine Geschichten zum Weitererzählen mit nach Hause genommen – und hoffentlich die Freude am Geschichtenerzählen.
Den Abschluss der Ferien bildet der erste Tag der Freilichtmuseen in Bayern am Sonntag, dem 2. Juni. Der Aktionstag steht unter dem Motto „Was nachher hält“ und findet in acht bayerischen Freilandmuseen gleichzeitig statt – in Franken, Niederbayern, Schwaben, Oberpfalz und Oberbayern. Freilichtmuseen bieten eine gute Chance, um gelebte Beispiele von Nachhaltigkeit zu entdecken und zu sensibilisieren. In Amerang können sich die Besuchenden mit den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen und einem selbst gebastelten Maskottchen auf eine eigenständige Reise durch das Museum begeben.
Alle Informationen zu den Veranstaltungen im Bauernhausmuseum Amerang und zum Jahresprogramm gibt es im Internet unter www.bhm-amerang.de oder telefonisch unter 08075/915090.
(Quelle: Pressemitteilung Bauernhausmuseum Amerang / Beitragsbild: Die Kinder präsentieren stolz ihre fertigen Kräuterseifen Copyright Monika Voggenauer)

Bundespolizeidirektion München: Gemeinsames Zentrum Passau unter neuer Führung

Bundespolizeidirektion München: Gemeinsames Zentrum Passau unter neuer Führung

Passau / Bayern – Das Gemeinsame Zentrum Passau hat einen neuen Koordinator. Polizeirat Hans Zettl von der Bundespolizei hat die Führung von Polizeioberrat Klaus Liebl von der Landespolizei Bayern übernommen.

Ende Dezember 2023 endete turnusgemäß, wie alle drei Jahre, die Amtszeit des Koordinators. Wegen des plötzlichen Todes eines Nürnberger Bundespolizisten fand die offizielle Übergabe der Amtsgeschäfte dieses Mal nur im kleinem Kreis statt. Seit der Gründung des Gemeinsamen Zentrums am 20. November 2015 hat sich die Zusammenarbeit der beteiligten Polizeibehörden etabliert: Die Kooperation der Bundespolizei, der Landespolizei Bayern und der österreichischen Polizei ist zu einem maßgeblichen Baustein in der grenzüberschreitenden deutsch österreichischen Sicherheitsarchitektur geworden.
Insbesondere die Koordinierung der Dienstgeschäfte während der schwierigen Zeit der Corona-Pandemie stellt eine herausragende Leistung von Klaus Liebl dar und ist ganz wesentlich seiner Führungsstärke und Integrationskraft sowie der hervorragenden Zusammenarbeit mit der Führung des österreichischen Kontingents unter Kontrollinspektor Franz Schwarz zu verdanken. Aber auch die politischen und dienstlichen Vorgaben der drei Partner „unter einen Hut“ zu bringen, erledigte Klaus Liebl meisterhaft.
Der neue Koordinator Hans Zettl wurde im September 2008 in der Bundespolizei als Anwärter im gehobenen Dienst eingestellt. Nach abgeschlossener Ausbildung verrichtete Hans Zettl zunächst als Kontroll- und Streifenbeamter am Flughafen München seinen Dienst. Sehr schnell erkannte man dort seine Führungsfähigkeiten und so wurde er ab 2014 als Gruppenleiter im Terminal II eingesetzt. Von 2017 bis 2019 war Hans Zettl bei der Bundespolizeidirektion München als Sachbearbeiter Grenze im Stabsbereich Einsatz eingesetzt. 2019 wechselte der gebürtige Regensburger als Dienstgruppenleiter an die deutsch-österreichische Grenze zur Bundespolizeiinspektion Rosenheim. Dann ging es für ihn zurück in die bayerische Landeshauptstadt, wo er wesentlichen Anteil am Aufbau der Koordinierungsstelle Corona der Bundespolizeidirektion München hatte. Nach einem einjährigen Einsatz im Bundespolizeipräsidium in Potsdam absolvierte Hans Zettl von September 2021 bis September 2023 den Aufstieg in den höheren Polizeivollzugsdienst der Bundespolizei und wurde im Herbst 2023 zum Polizeirat ernannt. Seit Oktober 2023 ist Hans Zettl stellvertretender Leiter der mitarbeiterstärksten Inspektion der Bundespolizei in Bayern, der Bundespolizeiinspektion Passau, und seit dem 1. Januar 2024 zugleich Deutscher Koordinator des Gemeinsamen Zentrums Passau.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizeidirektion München / Beitragsbild: Polizeirat Hans Zettl (links) übernimmt das Steuer von Polizeioberrat Klaus Liebl (Mitte); rechts: Kontrollinspektor Franz Schwarz Copyright Bundespolizei.)

Guten Morgen

Guten Morgen

Namenstag haben: Adolf, Brendan, Johannes, Hans, Jan, Johann, Simon

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Laura Pausini (1974 – ist eine kommerziell erfolgreiche italienische Pop-Sängerin, die ihre Platten in fünf Sprachen aufnimmt.)

– Pierce Brosnan (1953 – ist ein irisch-US-amerikanischer Schauspieler, der vor allem als Darsteller des britischen Geheimagenten „James Bond“ bekannt ist.)

– Megan Fox (1986 –  ist eine US-amerikanische Schauspielerin und Fotomodel.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1881: Siemens & Halske eröffnet in Lichterfelde bei Berlin die erste elektrische Straßenbahn der Welt im Probebetrieb vom Bahnhof Lichterfelde zur Haupt-Kadettenanstalt. Werner von Siemens selbst allerdings bezeichnet die Bahn nicht als Straßen-, sondern als „elektrische Eisenbahn“.
  • 1923: Die erste vollautomatische Telefon-Fernvermittlungsstelle der Welt, die Netzgruppe Weilheim, die zunächst 22 Ortsnetze im Umkreis vom 25 km umfasst, wird in Weilheim in Oberbayern in Betrieb genommen.
  • 1960: Der US-amerikanische Physiker Theodore Maiman stellt den ersten Laser, einen Rubinlaser, fertig.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Bayerische Milchkönigin gekrönt

Bayerische Milchkönigin gekrönt

Wiggensbach / Bayern – Die bayerischen Milchhoheiten für die Jahre 2024/25 sind gewählt: Elisabeth Heimerl (23) aus Nittenau (Lkr. Schwandorf) im Regierungsbezirk Oberpfalz konnte die Jury und das Publikum für das Amt als Milchkönigin am besten überzeugen. Die bayerische Milchprinzessin, Verena Wagner (22) aus Pemfling (Lkr. Cham), ebenso im Regierungsbezirk Oberpfalz wird die Milchkönigin während ihrer Amtszeit tatkräftig unterstützen.

Mit Leidenschaft, Kompetenz und Charme werden die frischgewählten Hoheiten in den nächsten beiden Jahren die bayerische Milchwirtschaft bei Messen, Presseterminen sowie Fach- und Verbraucherveranstaltungen im In- und Ausland vertreten und für Milcherzeugnisse aus Bayern werben. Die beiden Milchbotschafterinnen repräsentieren im Auftrag des Verbandes der Milcherzeuger Bayern (VMB) und von milch.bayern die bayerische Milchwirtschaft als wichtigsten und umsatzstärksten Produktionszweig der Ernährungswirtschaft in Bayern.
Bereits am 13. Mai stellten sich die sechs Finalisten in Wiggensbach im Allgäu den Fragen der Jury. Diese achtete insbesondere darauf, dass die Kandidaten über ein fundiertes Fachwissen zur Milcherzeugung und -verarbeitung verfügen und sicher und sympathisch auftreten. Am Ende überzeugten zwei Bewerberinnen besonders: Die 23-jährige Elisabeth Heimerl wurde nun am 14. Mai offiziell zur neuen Milchkönigin gekrönt. Sie kommt aus Nittenau in der Oberpfalz. Zur neuen Milchprinzessin wurde Verena Wagner (22 Jahre) aus Pemfling, ebenso Regierungsbezirk Oberpfalz, gekürt.

Über den Verband der Bayerischen Milcherzeuger e.V.

Der VMB (Verband der Milcherzeuger Bayern e.V.) vertritt als berufsständische Vertretung der Milcherzeuger in Bayern die marktpolitischen, wirtschaftlichen und organisatorischen Belange der bayerischen Milchbauern. Er unterstützt die Milcherzeuger mit Informationen und Beratung, v.a. in den Bereichen Milchmarkt, Qualitätssicherung und Nachhaltigkeit, fördert den Absatz von Milch und Milcherzeugnissen und steht den staatlichen Organen und der Wirtschaft als sachverständigende Stelle zur Verfügung.

Über milch.bayern e.V.

milch.bayern wurde im Mai 2017 auf Initiative der bayerischen Molkereien gegründet. milch.bayern ist der freiwillige Zusammenschluss der bayerischen Milch- und Molkereibranche, und unter dem gemeinsamen Dach haben die Mitglieder wichtige Kompetenzen gebündelt, um zentrale Aufgaben der bayerischen Milchwirtschaft zu bearbeiten. Das Aufgabenspektrum von milch.bayern ist vielfältig und orientiert sich an den Bedürfnissen der bayerischen Milchwirtschaft sowie ihren Partnern. Die Mitglieder von milch.bayern e.V. verarbeiten rund 90 Prozent der in Bayern erzeugten Milch.
(Quelle: Pressemitteilung Verband der Milcherzeuger Bayern e.V / Beitragsbild: Milchkönigin Elisabeth Heimerl und Milchprinzessin Verena Wagner Copyright Verband der Milcherzeuger Bayern e.V., VMB)

Mit dem BRK-Herzenswunsch Hospizmobil in den Tierpark Hellabrunn

Mit dem BRK-Herzenswunsch Hospizmobil in den Tierpark Hellabrunn

Rosenheim – Mit dem BRK-Herzenswunsch Hospizmobil in den Tierpark Hellabrunn. Für Monika, die unter Krebs leidet, erfüllt sich so ein Wunsch.

Monika ist 80 Jahre alt und hat in den letzten Jahren viele Schicksalsschläge durchgemacht. Aufgrund ihres Gesundheits-zustandes zog sie zu ihrer Tochter, die sich seither liebevoll kümmert. Der Krebs ist so weit vorangeschritten, dass er vieles beeinträchtigt. So kann sie nur schwer die Wohnung verlassen. Sie schaut leidenschaftlich gerne Tierdokus und hatte deshalb den Wunsch, Tiere einmal hautnah zu erleben bei einem Besuch im Tierpark Hellabrunn.
Um ihrer Mutter den Wunsch zu erfüllen, wendet sich ihre Tochter deshalb an das BRK- Herzenswunsch-Hospizmobil-Team.
Am Ausflugstag holten das Team Monika und ihre Tochter zuhause ab und sie machten sich auf den Weg nach München. Im Tierpark wurden sie von Bettina Heithorst, Assistentin der Geschäftsleitung, in Empfang genommen. Vor Ort kamen Monikas Schwester und Cousine dazu, die sich dem Ausflug anschlossen. Die Tour im Zoo konnte starten. Durch Frau Heithorst erhielten alle eine exklusive Führung, speziell auf Monika zugeschnitten. Es wurde hinter die Kulissen geblickt und Monika besuchte ihr Lieblingstiere – Elefanten. Einer der Tierpfleger empfing die Gruppe und teilte Wissenswertes über die Dickhäuter mit.
Einer der Elefanten hatte an diesem Tag Geburtstag. Kurzum wurde für diesen ein Ständchen gesungen. Von einem Highlight zum nächsten, ging es zu den Giraffen, wo alle der Tierpflegerin Kelly bei der Fütterung behilflich sein durften. Im Anschluss machte die Gruppe Mittagspause im Biergarten, hier plante Monika die weitere Tour durch den Tiergarten.
Erschöpft, aber überglücklich wurde Monika und ihre Tochter am Spätnachmittag wieder nach Hause gebracht. „Es war ein wunderschöner Tag mit vielen einmaligen Eindrücken und schönen Erinnerungen. Vielen Dank hierfür. Ich finde es immer noch beeindruckend, dass das Team des Herzenswunsch Hospizmobils von der ersten Sekunde an wie Familienmitglieder waren. Es fühlte sich den ganzen Tag wie ein Familienausflug an“, so Monikas Tochter.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Rotes Kreuz Kreisverband Rosenheim / Beitragsbild: Die Reisegruppe bei den Elefanten im Münchner Tierpark Hellabrunn Copyright Bayerisches Rotes Kreuz Kreisverband Rosenheim)

 

Hafenfest und Wassersportflohmarkt zum 100-jährigen Bestehen

Hafenfest und Wassersportflohmarkt zum 100-jährigen Bestehen

Prien / Landkreis Rosenheim – Ein großer Tag für die Chiemsee Marina GmbH: Der Sportboothafen Stippelwerft blickt am Sonntag, 16. Juni mit einem Jubiläumsfest auf 100 Jahre Hafengeschichte zurück. Anlässlich des langjährigen Bestehens werden die offiziellen Feierlichkeiten von einem „Wasseraktionstag mit Wassersportflohmarkt“ begleitet.

Vereine, Betriebe und Privatpersonen präsentieren von 10 bis 15 Uhr ein abwechslungsreiches Angebot für Groß und Klein an der Stippelwerft und im Prienavera Strandbad. Die Palette reicht von Mitmachangeboten, Vorführungen, Infoständen und Flohmarktwaren rund um das Thema „Wassersport“. Für das für das leibliche Wohl der Besucher ist gesorgt.
Personen, die ihre Ware am „Wassersportflohmarkt“ anbieten möchten, können sich bis Sonntag, 9. Juni über das Kontaktformular auf der Internetseite www.tourismus.prien.de online anmelden.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Copyright Wingmen Media – Chiemsee Marina GmbH)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 15. Mai

Namenstag haben: Halvard, Heinrich, Hertrud, Rupert, Sophia, Sofie, Sonja 

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Max Frisch (1911 – war ein berühmter Schweizer Schriftsteller der Nachkriegszeit, der Romane wie „Stiller“ und „Homo faber“ schrieb und als Architekt arbeitete.)

– Mike Oldfield  (1953 – ist ein britischer Musiker und Komponist.)

– Henry Cavill (1983 –  ist ein britischer Schauspieler von den Kanalinseln, der seine Leinwandkarriere mit dem Film „Monte Christo“ im Jahr 2002 startete.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1718: Der Londoner Anwalt James Puckle erhält ein Patent auf das von ihm erfundene Maschinengewehr. Es gibt wenig Interesse an seiner „Puckle-Gun“.
  • 1925: In Berlin wird die Reichs-Rundfunk-Gesellschaft als Dachorganisation der regionalen Rundfunkgesellschaften gegründet. Sie besteht bis 1945.
  • 1940: Das erste McDonald’s-Restaurant wird von den Brüdern Richard und Maurice McDonald in San Bernardino, Kalifornien, eröffnet.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Auftaktveranstaltung „ISEK“: Ein neuer Wegweiser für Rosenheimer Stadtentwicklung soll entstehen

Auftaktveranstaltung „ISEK“: Ein neuer Wegweiser für Rosenheimer Stadtentwicklung soll entstehen

Rosenheim – Plakate mit der Aufschrift „Wir machen Rosenheim“ fallen aktuell an verschiedenen Stellen in der Rosenheimer Innenstadt ins Auge. Sie weisen auf das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept, kurz ISEK, hin. Um was es dabei geht, wurde am gestrigen Montagabend im Rahmen einer Auftaktveranstaltung im Ballhaus Rosenheim, erörtert.

Rund 100 Besucher nahmen an der ISEK-Auftaktveranstaltung in Rosenheim teil. Foto: Josefa Staudhammer

Rund 100 Interessierte folgten der Einladung der Stadt Rosenheim. Fotos: Josefa Staudhammer

Rund 100 Interessierte folgten der Einladung, darunter einige Stadträte und Vertreter verschiedener Vereine und Organisationen. „Dieser Auftakt ist ein ganz wichtiger Impuls für die zukünftige Entwicklung unserer Stadt“, sagte Rosenheim stellvertretender Bürgermeister Daniel Artmann. Diese Entwicklung solle nicht nur am Reißbrett erfolgen sondern zusammen mit den Bürgern, die dafür ihre Wünsche, Ideen und Anregungen einbringen dürfen.

Unter ISEK versteht man eine Art Entwicklungs-Leitfaden. Die Stadt Rosenheim hat sich entschieden, darauf aufbauend, die Ziele für die Stadtentwicklung der nächsten 15 Jahre festzulegen. „Wir wollen die Weichen stellen für eine nachhaltige Stadtentwicklung“, so Daniel Artmann. Außerdem gehe es um eine effektive Flächennutzung, das zukünftige Mobilitätsverhalten, Arbeit, Wohnen, attraktive Innenstadt samt Einzelhandel und die soziale Infrastruktur der Stadtgesellschaft – und das alles unter Berücksichtigung des Klimawandel und der digitalen Transformation des gesamten Lebens.
Ein extrem breites Themenfeld also, das gemeinsam von Fachkräften, Stadträten und Bürgern bearbeitet werden soll.  Geschehen soll dies in den kommenden Wochen und Monaten mittels verschiedener Workshops und anderen Veranstaltungen wie beispielsweise den Marktstand der Ideen am kommenden Freitag, 17. Mai, von 10 bis 13 Uhr am Grünen Markt (Ludwigsplatz) in Rosenheim

Daniel Artmann, zweiter Bürgermeister der Stadt Rosenheim bei seiner Rede. Foto: Josefa Staudhammer

Daniel Artmann, Zweiter Rosenheimer Bürgermeister, bei seiner Rede.

Bei der Auftaktveranstaltung ging es darum, erste Ideen für diesen Prozess zu sammeln. Auf dem Programm standen aber auch Vorträge von lokalen und externen Experten. „Ich denke, es wird zwei Faktoren geben, die in Zukunft bei der Stadtenwicklung ganz stark in den Vordergrund rücken. Das eine ist der Faktor von Wohlbefinden und Gesundheit, der zweite Faktor ist das Verhältnis von Mensch zur Umwelt“, meinte Dorothee Rummel, Junior-Professorin der Bauhaus-Universität Weimar.

Diskussionsrunde. Foto: Josefa STaudhammer

Zum Abschluss konnten die Besucher mit den Experten ins Gespräch kommen und diskutieren. 

Sie wollte in ihrem Kurzvortrag nicht über Rosenheim sprechen, sondern einen Impuls setzen mit einem Projekt, an dem sie in den vergangenen Jahren gearbeitet hat: ein Gewerbegebiet in Leipzig-Neu-Lindenau, das sie zusammen mit Studenten und Experten als  städtebauliches Testgelände für Zukunftsfragen genutzt hat. „Ein Gewerbegebiet adressiert genau die Themen, die generell, wenn es um Zukunftsentwicklung geht, die entscheidend sind“.
Zum Abschluss gab es für die Besuchern die Möglichkeit, mit den Experten ins Gespräch zu kommen . Die Startfrage dabei lautete: „Wie macht man Rosenheim fit für die Zukunft“. Dazu meinte einer der Redner: „Rosenheim braucht Mut und Unerschütterlichkeit“:
(Quelle: Artikel: Josefa Staudhammer / Beitragsbild, Foto: Josefa Staudhammer)

Priener Maimarkt mit den örtlichen Vereinen

Priener Maimarkt mit den örtlichen Vereinen

Prien / Landkreis Rosenheim – Am Pfingstsonntag, 19. Mai, findet von 11 bis zirka 18 Uhr der Maimarkt im Herzen der Marktgemeinde Prien statt. „Die Vielfalt der Aussteller mit deren individuellen Produkten bringen den Markt zum Strahlen“, betont Peter Schmid, Organisator und Inhaber des P.K.S. Messevertriebes.

Begleitend zu dem bunten Markttreiben stellen sich die örtlichen Vereine vor und veranstalten ein spielerisches Angebot für die großen und kleinen Besucherinnen und Besucher. Ab 12 Uhr öffnen die örtlichen Geschäfte und laden bis 17 Uhr zum sonntäglichen Shoppen und Flanieren ein. Neben dem Einkaufsvergnügen bieten die Priener Gastronomiebetriebe den ganzen Tag über vielerlei Möglichkeiten zur Einkehr und Stärkung. Freunde von Kunst und Kultur kommen in den Ausstellungshäusern auf ihre Kosten: Das Heimatmuseum am Marktplatz hat an diesem Tag von 11 Uhr bis 17 Uhr für Besucher geöffnet, die Galerie im Alten Rathaus, Alte Rathausstraße 22, hat von 13 bis 17 Uhr geöffnet.
Der Markt findet bei jeder Witterung statt. Ausreichend kostenlose Parkmöglichkeiten findet man in fußläufiger Entfernung vom Marktgeschehen.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Copyright Foto Berger)

Mountainbike-EM: Anatol Friedl verpasst Medaille nur knapp

Mountainbike-EM: Anatol Friedl verpasst Medaille nur knapp

Rumänien / Rosenheim – Anatol Friedl hätte am Wochenende beinahe die erste internationale Medaille für das Team GRENKE – Auto Eder in dieser Saison eingefahren. Bei den MTB-Europameisterschaften im rumänischen Cheile Grădiștei belegte er den vierten Platz.

Gelände statt Straße, im Rahmen der umfassenden Talentförderung beim Team GRENKE – Auto Eder nimmt der österreichische Nachwuchsfahrer Anatol Friedl nicht nur an Straßenrennen, sondern auch regelmäßig an Mountainbike-Wettkämpfen teil. Wie erfolgreich er dabei ist, bewies er nun bei den Mountainbike-Europameisterschaften in der vergangenen Woche im rumänischen Cheile Grădiștei.
Nachdem er bereits im Cross-Country Short Track (XCC) Zwölfter geworden war, zeigte der 17-Jährige im Cross-Country (XCO) ein beherztes Rennen und arbeitete sich von Startposition 35 aus bis in die Nähe der Podiumsränge vor. Am Ende verpasste er die Bronzemedaille im Sprint nur um wenige Zentimeter, und wurde Vierter. Für Friedl, der über das Red Bull Junior Brothers Talentförderungsprogramm zum Team kam, ein exzellentes Resultat. Das gilt umso mehr, als dass er noch zum jüngeren der beiden Jahrgänge in der U19-Kategorie zählt.

Zitate:

„Nach der ersten Runde habe ich meinen Rhythmus gefunden und habe in den späteren Runden auch Zeit zum Sieger gut gemacht. Insofern war es ein gutes Rennen. Leider bin am Ende den Sprint gegen den späteren Dritten falsch angegangen. Der vierte Platz ist eine sehr gute Platzierung, aber eine Medaille wäre möglich gewesen.“ – Anatol Friedl
„Anatol gehört noch zum jüngeren der beiden U19-Jahrgänge. Insofern ist sein vierter Platz definitiv ein Ausrufezeichen. Zugleich ist die Platzierung ein Beleg dafür, dass er sich in den letzten Monaten bei uns sehr gut entwickelt hat.“ – Dr. Christian Schrot, Sportlicher Leiter
(Quelle: GRENKE – Auto Eder / Beitragsbild: Copyright Joerg Mitter / Red Bull Content Pool)

Orts- und Seeführungen für die ganze Familie in Prien

Orts- und Seeführungen für die ganze Familie in Prien

Prien – In Prien am Chiemsee werden Familienführungen mit unternehmungslustigen Ortsführern angeboten. Welche Handwerksberufe auf den „Maibaumtaferln“ zu sehen sind und wie oft man die Ortspatronin von Prien entdecken kann, erkunden Teilnehmer am Montag, 20. Mai bei der „Familien-Ortsführung“ im Bereich des Marktplatzes.

Anschließend geht es bei der eineinhalbstündigen Tour in das ehemalige Handwerkerviertel. Dort erfährt man wo früher beispielsweise Lumpensammler und Weißgerber gewohnt haben und wo es in der Marktgemeinde noch einen Kerker gibt. Treffpunkt zu der kindgerechten Ortsführung ist um 10 Uhr vor dem Tourismusbüro, Alte Rathausstraße 11. Die „See-Insel-Königs G´schicht´n für Familien“ finden erstmals am Freitag, 31. Mai statt. Dabei können die Mädchen und Buben die Namen der Dampfer der Chiemsee-Schifffahrt lesen und erfahren anschließend, warum die großen Schiffe so heißen. Mit etwas Glück schauen die Kinder und ihre Begleitpersonen in der Werft der Ludwig Feßler KG rein und steigen kurz in die Lok der Chiemsee-Bahn ein. Außerdem werden natürlich auch spannende Geschichten über den „Kini“ erzählt. Treffpunkt zu der einstündigen Familienführung „See-Insel-Königs G´schicht´n“ ist um 10.30 Uhr am Gleisende der Chiemsee-Bahn in Prien/Stock Hafen. Erwachsene bezahlen jeweils 5 Euro, mit Gästekarte/Einheimische 4 Euro und Kinder (6 bis 15 Jahre) 1,50 Euro. Keine Anmeldung erforderlich. Individuelle Termine sind auf Anfrage im Tourismusbüro Prien, Alte Rathausstraße 11 möglich.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Copyright Markt Prien a. Chiemsee – Tanja Ghirardini)