Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 14. Mai

Namenstag haben: Bonifatius, Christian, Ismar, Pachomius 

3 bekannte Geburtstagskinder:

– John Charles Fields (1863 – war ein kanadischer Mathematiker und Begründer der nach ihm benannten Fields-Medaille für außerordentliche Leistungen auf dem Gebiet der Mathematik.)

– George Lucas  (1944 – ist ein US-amerikanischer Produzent, Drehbuchautor und Regisseur.)

– Mark Zuckerberg (1984 –  ist ein US-amerikanischer Internet-Unternehmer, Gründer und Vorstandsvorsitzender von „Facebook“.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1878: Die Handelsmarke Vaseline wird für Robert Chesebrough registriert, der seit sechs Jahren das Patent auf die Herstellung der Salbe hält.
  • 1961: Der Hessische Rundfunk zeigt im Abendprogramm der ARD die erste Folge der Serie Es darf gelacht werden. Moderator Werner Schwier präsentiert darin auf heitere Weise Kurzfilme aus der Stummfilmzeit.
  • 2005: Dem französischen Piloten Didier Delsalle gelingt mit einem Eurocopter AS 350 die erste Landung eines Hubschraubers auf dem Mount Everest für die Dauer von mindestens zwei Minuten. Nach der Aktion kritisiert weltweit eine Reihe von Personen den Rekordflug.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Festsonntag 150 Jahre Feuerwehr Kay

Festsonntag 150 Jahre Feuerwehr Kay

Tittmoning / Kay / Landkreis Traunstein – Die Sonne lachte am gestrigen Sonntag (12. Mai) mit den Mitgliedern des Jubelvereins um die Wette. Die Feierlichkeiten rund um das 150-jährige Jubiläum der Feuerwehr Kay erreichten mit dem Festsonntag ihren Höhepunkt.

Neben einem feierlichen Gottesdienst vor einer Bergkulisse der Alpen gab einen sehenswerten Festzug der etwa 60 Gastvereine durch den Ort. Im Festzelt fanden sich abschließend alle Gäste ein, um den Tag mit einem gemeinsamen Mittagessen ausklingen zu lassen. Viele Zuschauer am Straßenrad spendeten den vorbeiziehenden Vereinen reichlich Applaus.
Fast 40 Feuerwehrvereine aus den Landkreisen Traunstein, Altötting, dem Berchtesgadener Land sowie aus dem österreichischen Raum beteiligten waren neben den vier Kayer Ortsvereinen und 16 Tittmoninger Vereinen gekommen, um mit den Jubilaren das Jubiläum zu feiern. Sicherlich die weiteste Anreise hatten die Sportfreunde Kayh aus Baden-Württemberg. Aufgeteilt in sieben Festzügen und jeweils von einer Blaskapelle angeführt marschierten sie so zum Freiluftgottesdienst und nach der Kirche als Festzug zurück ins Festzelt.
Die Heilige Messe zelebrierten Stiftsdekan Gerhard Gumpinger zusammen mit dem den beiden Diakonen Donatus Hinterstocker und Uwe Kraus. In seiner Predigt würdigte der Seelsorger die Feuerwehrleute als „Friedensgaranten in allen Orten, die ohne nach Identität, Geschlecht oder Hautfarbe zu fragen Menschen in Notlagen helfen“. Zum Abschluss wurden noch die Fest- und Patenbänder gesegnet, die von Theresia Lechner (Fahnenband), Ela Schmidhammer (Patenband Kay), Magdalena Stadler (Patenband Törring) vor dem Altar getragen und anschließend an die Fahnen des Fest- und Patenvereins angeheftet wurden. Für den musikalischen Rahmen sorgte die Musikkapelle Inzing-Törring.
Tittmonings 1. Bürgermeister und Schirmherr Andreas Bratzdrum freute sich, dass so viele Gäste nach Kay gekommen sind und „das Jubiläum zusammen mit den Jubilaren zu feiern“. Besonders lobte er den „starken Zusammenhalt in der Feierwehr, egal on im Einsatz, der Übung oder auch bei der Durchführung eines Festes. Die Glückwünsche des Landkreises überbrachte der stellvertretende Landrat Karl Schleid. In seinem Grußwort sagte er „egal ob Feuer, Unfall oder Unwetter, die Feuerwehren in unseren Städten und Gemeinden machen unser Leben sicherer und dafür danke ich euch im Namen den Landkreises Traunstein“.

Abschluss des Jubiläums im Festzelt 

Stellvertretend für die Feuerwehren im Landkreis Traunstein und den Kreisfeuerwehrverband sagte Kreisbrandrat Christof Grundner in seiner Ansprache, dass „vielen Dank für euren tagtäglichen Einsatz und gerade heute zum Muttertag ein herzliches Danke an alle Feuerfrauen“ und Festleiter Karl Leitenbacher von der Feuerwehr Kay, dankte insbesondere „den vielen Helfern und Unterstützern, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben“. Insbesondere dankte er den Mitgliedern des örtlichen Gartenbauvereins, „die sich für die Dekoration und den Blumenschmuck verantwortlich zeigten“.
Im Anschluss an den Gottesdienst und die Grußworte marschierten die sieben Züge, jeweils angeführt durch die Musikkapellen Inzing-Törring, Fridolfing, Tengling, Ringham-Petting, Tyrlaching und Ostermething sowie die Stadtkapelle Tittmoning, durch den Ort in Richtung des Festzeltes im Ortsteil Mühlham. Begleitet wurde der Zug von der historischen Feuerwehrspritze aus dem Jahr 1874, einem Festwagen mit den Ehrengästen sowie einem Fasslwagen des Hofbräuhauses Traunstein.
Den geselligen Abschluss fand der Festsonntag im Festzelt mit einem gemeinsamen Mittagessen und der musikalischen Umrahmung durch die Festmusik. „Damit sich unsere Patenfeuerwehr aus Törring auch heimisch fühlen, haben wir extra eine Bar als Derringer Dorfweiher nachgebaut“, schmunzelte Kays 1. Vorständin Anna Rauschecker am Rande der Feierlichkeiten und ergänzte, „es freut mich außerordentlich, „dass 30 Sportfreunde aus Kayh keine Kosten und Mühen gescheut haben und extra für unser Fest 360 Kilometer weit angereist sind“. Für die nötige Verkehrsabsicherung sorgten die Aktiven der Feuerwehren Tittmoning und Kirchheim und die Helfer der BRK-Bereitschaften aus der Umgebung kümmerten sich um die sanitätsdienstliche Versorgung.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild, Fotos: Copyright Kreisfeuerwehrverband Traunstein)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 13. Mai

Namenstag haben: Ellenger, Elgar, Fatima, Rolanda, Servatius

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Senta Berger (1941 – ist eine österreichisch-deutsche Schauspielerin.)

– Stevie Wonder (1950 – ist ein erfolgreicher US-amerikanischer Sänger, Komponist und Instrumentalist.)

– Robert Pattinson (1986 –  ist ein britischer Schauspieler, der auch hierzulande bekannt wurde durch seine Rolle als Vampir Edward Cullen in den Twilight-Filmen.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1861: In Heidelberg tagt erstmals der „Allgemeine Deutsche Handelstag“, der Vorläufer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags.
  • 1935: Der US-Amerikaner Carl Magee beantragt ein Patent für ein münzgesteuertes Parkmessgerät. Es wird ihm für die Erfindung dieser Parkuhr am 24. Mai 1938 zugebilligt.
  • 1927: Der Schwarze Freitag lässt den Aktienindex des Statistischen Reichsamtes an der Börse Berlin um 31,9 Prozent einbrechen.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Unser Rezepttipp am Sonntag

Unser Rezepttipp am Sonntag

Rosenheim – Heute gibt es für Euch ein Brot Rezept. Aber kein klassisches sondern ein Käsebrot ohne Hefe und ohne Gehzeit. Es schmeckt lecker und ist einfach zu machen. Anleitung mit Video.

Zutaten für das Käsebrot:

350g Mehl
230ml Milch
1 pck. Backpulver
120g geriebener Käse
Etwas Salz

Videoanleitung:

 

@innpuls.me Rezeptidee: Käsebrot Zutaten: 350g Mehl 230ml Milch 1 pck. Backpulver 120g geriebener Käse Etwas Salz Mehr dazu link in der Bio. . . . . . . . #rosenheim #rosenheimcity #landkreisrosenheim #schnell #einfach #rezepteidee #rezept #brot #brotbacken #käse #käsebrot #backen #brotbacken #lecker #easy #brotbackenmachtglücklich ♬ Originalton – Innpuls.me.

Anleitung:
  • Das Mehl mit dem Backpulver vermengen.
  • Die Milch, Käse und eine Prise Salz dazu geben.
  • Mit dem Knethacken der Küchenmaschine kneten.
  • Den Teig mit den Händen formen in eine Kastenform geben, mit mehl bestäuben und einschneiden.
  • Bei 230 Grad Ober-Unterhitze für etwa 50 Minuten backen.

(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 12. Mai

Namenstag haben: Imelda, Irmhild, Joanna, Johanna, Modoald, Pankratius, Pankraz

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Mareile Höppner (1977 – ist eine deutsche Moderatorin und Journalistin.)

– Katharine Hepburn (1907 –war eine bekannte US-amerikanische Schauspielerin. Sie wurde mit vier Oscars ausgezeichnet. Werke mit ihr u. a. „Morgenrot des Ruhms“, „Leoparden küsst man nicht“ und „African Queen“.)

– Miriam Pielhau (1975 – war eine deutsche Moderatorin, die u. a. das Boulevard-Magazin „taff“ moderierte. 2009 thematisierte sie in ihrem Buch „Fremdkörper“ offen ihre Krebserkrankung. 2016 starb sie im Alter von 41 Jahren.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1661:In Mainz wird eine Schiffsbrücke über den Rhein für den Verkehr freigegeben. Für das Überqueren des Flusses wird Brückenzoll verlangt.
  • 1965: Als zweite sowjetische Mondsonde erreicht Luna 5 den Mond, stürzt dabei aber unkontrolliert ab.
  • 2010: Auf dem Afriqiyah-Airways-Flug 771 schlägt ein Airbus A330 bei schlechten Sichtbedingungen während eines Durchstartmanövers vor der Landebahn des Tripoli International Airports auf. Laut amtlichen Angaben kommen 103 Menschen ums Leben.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Katze angefahren: Was der Autofahrer jetzt tun sollte

Katze angefahren: Was der Autofahrer jetzt tun sollte

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Immer wieder geraten unvorsichtige Freigänger-Katzen unter die Räder von Autos. Wenn der Fahrer unverletzt bleibt und den ersten Schock verdaut hat, steht er vor vielen Fragen: Was tun mit dem verunglückten Tier? Wer muss von dem Unfall erfahren? Und wer bezahlt etwaige Schäden? Folgende Hinweise sollten Autofahrer nach dem Unfall mit einer Katze beachten.

Besonders bei Dunkelheit sind Katzen schlecht zu sehen, wenn sie auf die Straße springen. So kommt es immer wieder zu Unfällen mit Autos. Nun einfach wegzufahren, ist auf keinen Fall zu empfehlen. „Wird ein Heimtier, etwa eine Katze, überfahren und das verletzte Tier seinem Schicksal überlassen, kann eine Unfallflucht vorliegen“, erklärt Katharina Lucà, Unternehmenssprecherin bei der ADAC-Zentrale in München. „Kommt es durch Zeugen des Unfalls zu einer Anzeige, kann der Fahrer des Wagens aufgrund des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz mit einem Bußgeld belangt werden.“ Sie empfiehlt daher die folgenden Schritte:

  • Bemerkt der Fahrer einen Aufprall, sollte er an einer sicheren Stelle anhalten. Sein eigenes Wohl sowie das der anderen Verkehrsteilnehmer stehen dabei im Vordergrund. Auf einer vielbefahrenen Landstraße abrupt zu bremsen und auf die Fahrbahn zu laufen, birgt zu viele Risiken. Auch sollten bei Dunkelheit keine spontanen Rettungsaktionen stattfinden. In dem Fall ist es laut dem ADAC ausreichend, die Polizei oder die Tierrettung anzurufen und den Unfall zu melden.
  • Hat der Fahrer sein Auto sicher abgestellt, sollte er die Warnblinkanlage einschalten und sich ein Bild von der Lage und den Unfallschäden machen – im Optimalfall mit einer gut sichtbaren Warnweste.
  • Liegt eine Katze auf oder neben der Straße, hilft ein Warndreieck, die Unfallstelle abzusichern.
  • Je nach Situation sollte nun die Polizei angerufen oder das Tier zum Tierarzt gebracht werden.

 

Nach dem Unfall die Polizei informieren

Fühlt sich der Fahrer mit der Situation überfordert oder unsicher, sollte er die Polizei anrufen. Sie kümmert sich um die weitere Versorgung des Tieres sowie eine Absicherung des Unfallortes. „Die Meldung des Unfalls bei der Polizei ist auch ratsam, um den Halter der Katze ausfindig zu machen“, rät Lucà. „Ebenso besteht die Option, dass die Haftpflichtversicherung des Katzenhalters für den entstandenen Schaden aufkommt.“ Wurden bei dem Unfall Personen verletzt oder ist ein größerer Schaden am Auto entstanden, ist es sogar unabdingbar, die Polizei hinzuzuziehen.

Erste Hilfe leisten

Nicht immer sind Katzen nach einem Unfall tot. „Ist die Katze noch bei Bewusstsein und kann sich bewegen, wird sie ihre letzten Kräfte aufwenden und in die nächste Deckung verschwinden, etwa unter ein parkendes Auto oder hinter einen Busch“, erläutert die Fachbuchautorin und Katzenexpertin Dr. Helga Hofmann. Sofern es die eigene Sicherheit zulässt, sollte man nun nichts unversucht lassen, um das verletzte Tier zu finden.
„Hat man das Tier aufgespürt und möchte überprüfen, ob der Vierbeiner noch lebt, gibt es einen einfachen Trick“, sagt Hofmann: „Einfach dem Tier einen kleinen Taschenspiegel vor die Nase halten und überprüfen, ob dieser beschlägt und die Katze entsprechend noch atmet. Alternativ reicht auch ein Papiertaschentuch, welches sich, locker gehalten, im Atemstrom des Tieres ein wenig hin- und herbewegt.“ Ist das Tier nicht mehr am Leben, sollte die Polizei benachrichtigt werden, die das Tier bergen und den Halter ausfindig machen kann.
„Um sich einen ersten Eindruck von der Katze zu verschaffen, etwa ob sie offene Wunden hat, die Katze fest am Nacken packen und das Tier leicht anheben“, so die Expertin. Mit einem Druckverband aus dem Verbandskasten des Autos kann eine schwere Blutung vorerst gestillt werden. Ist der Vierbeiner nicht bei Bewusstsein, können weitere Erste-Hilfe-Maßnahmen eingeleitet werden, welche auch unter der sogenannten ABC-Regel (Atemwege frei machen, Beatmung, Cirulation) bekannt sind. Da diese besondere Kenntnisse im Umgang mit dem Tier erfordern und um der Katze nicht noch weitere Verletzungen hinzuzufügen, sind die Maßnahmen aber nur für erfahrene Katzenfreunde empfehlenswert, die zum Beispiel schon einmal einen Erste-Hilfe-Kurs für Tiere absolviert haben.
Für die weitere medizinische Versorgung sollte das Tier schnellstmöglich zum Tierarzt gebracht werden. Eine deutschlandweite Übersicht an Tierärzten befindet sich zum Beispiel auf der Webseite vom Bundesverband praktizierender Tierärzte (bpt). Einige Tiere tragen ein Halsband mit Plakette, auf der Adresse und Telefonnummer ihres Halters notiert sind. In dem Fall kann dieser kontaktiert werden und zur Unfallstelle kommen.

Die überfahrene Katze zum Tierarzt bringen

Soll das Tier von der Straße oder für den Transport zum Tierarzt ins Auto getragen werden, sollten die Hände geschützt sein – zum Beispiel durch dicke Handschuhe oder eingewickelt in einen Schal, eine Jacke oder ein dickes Tuch. „Ist die Katze verletzt und gerät in Panik, fängt sie unter Umständen an zu beißen. Und das kann für den Menschen außerordentlich schmerzhaft werden, weil sich Wunden durch Tierbisse sehr leicht übel entzünden“, erläutert Hofmann. Um Beißattacken zu verhindern, empfiehlt die Expertin auch in diesem Fall, die Katze am Nacken zu packen und sie dann langsam auf eine Unterlage zu ziehen, etwa eine Plane, eine Jacke oder eine Warnweste. So kann das Tier vorsichtig ins Auto getragen werden.
Allerdings sollte eine Einzelperson eine Katze nicht ohne spezielle Transportbox im Auto befördern. „Erwacht das Tier aus einem Schockzustand oder einer Ohnmacht, wird es – sofern es seine Verletzungen erlauben – panisch losrennen“, warnt Hofmann. „Ist die Katze dann nicht gesichert, kann das fatale Folgen für den Autofahrer haben – wenn das Tier zum Beispiel zwischen die Pedale gerät.“

Wer kommt für die Unfallschäden auf?

Nach Paragraph 833 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) müssen Tierhalter für die Schäden aufkommen, die ihre Vierbeiner verursachen. Ist die Katze über eine private Haftpflichtversicherung abgesichert, kommt diese für Schäden am Auto sowie die Tierarztkosten auf. „Die Voraussetzung ist natürlich, dass der Tierhalter ermittelt wird“, sagt ADAC-Expertin Lucà. „Hat eine Vollbremsung wegen eines Heimtiers etwa einen Auffahrunfall zur Folge oder wurde das Auto infolge eines Ausweichmanövers beschädigt, greift die Haftpflichtversicherung dagegen nicht für den entstandenen Schaden.“
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 11. Mai

Namenstag haben: Francesco, Franz, Gangolf, Joachim Lucinda, Mamertus

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Janne Ahonen (1977 – ist ein in den 1990ern und 2000ern zur Weltspitze gehörender finnischer Skipringer.)

– Margaret Rutherford (1892 – war eine britische Schauspielerin, die vor allem durch ihre Rolle als Amateurdetektiv „Miss Marple“ in vier Kinofilmen der 1960er Jahr nach Krimis von Agatha Christie bekannt wurde.)

– Salvador Dali (1904 – war einer der bekanntesten spanischen Maler des 20. Jahrhunderts und einer der Hauptvertreter des Surrealismus.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1892: Der Schwede Johan Petter Johansson erhält ein Patent auf den von ihm erfundenen verstellbaren Schraubenschlüssel.
  • 1931: Die Österreichische Credit-Anstalt erklärt während der Weltwirtschaftskrise ihre Zahlungsunfähigkeit und löst damit eine erhebliche Finanzkrise aus. Das Kreditinstitut wird in der Folge durch Sanierungsmaßnahmen und mit staatlicher Hilfe vor dem endgültigen Ruin gerettet.
  • 1936: Die Reichsbahn stellt mit einer Lok der DR-Baureihe 05 einen Geschwindigkeitsweltrekord für Dampflokomotiven auf. Die Lok erreicht auf ebener Strecke zwischen Hamburg und Berlin bei Friesack eine Geschwindigkeit von 200,4 km/h.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 10. Mai

Namenstag haben: Isidor, Job, Hiob, Johannes, Juan, Liliana, Solange, Solangia

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Bono (1960 – so sein richtiger Name, ist ein irischer Musiker und Frontsänger der Rockband „U2“, der neben seiner musikalischen Karriere für sein soziales und politisches Engagement bekannt ist.)

– Fred Astaire (1899 – war ein US-amerikanische Tänzer, Choreograf, Sänger und Schauspieler. Berühmt wurde er für seine Stepptanznummern.)

– Linda Evangelista (1965 – ist ein ehemaliges kanadisches Model, das in den 1990er Jahren auf den internationalen Laufstegen zu den bekanntesten „Supermodels“ zählte.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1893: Die Dampflokomotive NYC Nr. 999 der New York Central Railroad erreicht gemäß der Überlieferung als erstes Fahrzeug eine Geschwindigkeit von mehr als 100 mph (etwa 161 km/h).
  • 1967: Das von John Phillips geschriebene und von Scott McKenzie gesungene Lied San Francisco (Be Sure to Wear Flowers in Your Hair) erscheint bei Ode Records. Es gilt heute als Hymne der Hippie-Bewegung und des im gleichen Jahr stattfindenden Summer of Love.
  • 1997: Bei einem Erdbeben im Ostiran, das mit einer Stärke zwischen 7,1 und 7,5 auf der Richterskala angegeben wird, kommen je nach Quelle zwischen 1500 und 4000 Menschen ums Leben.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Die Einsatzzahlen der heimischen Feuerwehren stiegen deutlich

Die Einsatzzahlen der heimischen Feuerwehren stiegen deutlich

Traunreut / Landkreis Traunstein – Über eine gutbesuchte Verbandsversammlung in der Fahrzeughalle der Feuerwehr Traunreut konnte sich die Vorstandschaft des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein (KFV) freuen. Im Jahresrückblick wurde deutlich, dass die Feuerwehren im Landkreis Traunstein mit einem sprunghaft gestiegenen Einsatzaufkommen konfrontiert waren, es aber auch einen Anstieg bei den Mitgliedern zu verzeichnen gab.

Den Abschluss des Abends bildete die Ernennung von Konrad Haller zum Ehrenmitglied des KFV. Konrad Haller bekleidete seit 2012 das Amt des Kassiers und hat sich dabei insbesondere mit der Einführung der g-GmbH für das Lehrgangswesen verdient gemacht. „Mit einem Jahresetat von rund einer viertel Million Euro trug Konrad Haller stets eine hohe Verantwortung und hat in all den Jahren gewissenhaft die Kasse verwaltet“, hieß es in der Laudatio bezugnehmend auf dessen Ernennung zum Ehrenmitglied. Sichtlich erfreut nahm der aus Rabenden stammende Konrad Haller die „Ehrenuniform“ entgegen und dankte den Vertretern der Feuerwehren für die stets gute Zusammenarbeit.
Surbergs 1. Bürgermeister Michael Wimmer dankte den Feuerwehren im Landkreis Traunstein stellvertretend für alle Gemeinden für ihren unermüdlichen Einsatz und die fortwährende Hilfsbereitschaft über das gesamte Jahr hinweg. „Von Einsätzen liest man ja häufig in der Zeitung, was sich jedoch alles im Hintergrund bewegt, damit der Laden läuft, ist wirklich beeindruckend und verdient höchste Anerkennung“, so der Surberger Rathaus Chef in seinem Grußwort.

Erfreulicher Anstieg der Personalzahlen

Fast 15.000 Mitglieder sind in den 80 Feuerwehren im Landkreis Traunstein registriert. „Mit 4.851 aktiven Frauen und Männern konnten wir uns erfolgreich gegen den Trend stellen und einen Zuwachs bei den Helfern in den Feuerwehren erzielen“, freute sich Kreisbrandrat Christof Grundner in seinem Rechenschaftsbericht. Gleiches gilt für den Bereich des Nachwuchses. 1.171 Buben und Mädchen sind in einer Kinder- oder Jugendfeuerwehr dabei, was ebenfalls einen Zuwachs bedeutet. „Besonders erfreulich ist dabei die Tatsache, dass der Frauenanteil im Nachwuchsbereich bei rund 50 Prozent mit steigender Tendenz liegt“, informierte Christof Grundner.

5.015 Einsätze im vergangenen Jahr

Im letzten Jahr mussten die Feuerwehren im Landkreis Traunstein zu insgesamt 5.015 Einsätzen ausrücken. Einerseits wurden die Floriansjünger zum 923 Brandeinsätzen gerufen, was einer Steigerung von etwa 150 Einsätzen in dieser Kategorie bedeutet. Gerade die Einsätze der Vegetationsbrandbekämpfung haben in dem Bereich zugenommen. „Wobei wir glücklicherweise von größeren Waldbränden verschont wurden“, so die Aussage von Christof Grundner.
Andererseits schlug im Bereich der Technischen Hilfeleistung insbesondere die „Unwetterhilfe“ deutlich zu Buche. 3.327-mal wurden die Feuerwehren im Bereich Technische Hilfeleistung alarmiert. Einen leichten Rückgang auf 53 Einsätze hatte der Bereich „ABC – Gefahrstoffe“ zu verzeichnen. „Man merkte auch, dass Corona im vergangenen Jahr überwunden war. Die Feuerwehren waren wieder häufiger bei Sicherheitswachen und sonstigen Tätigkeiten wie Absperrdiensten gefordert“, so der Kreisbrandrat.

4.000 Termine der 27-köpfigen Kreisbrandinspektion

Die Kreisbrandinspektion im Landkreis Traunstein besteht derzeit aus 27 Mitgliedern. „Ihr oberster Auftrag ist es, euch Feuerwehren vor Ort zu unterstützen“, so der Kreisbrandrat. Neben ihm besteht das Team aus vier Kreisbrandinspektoren und acht Kreisbrandmeistern. Neun Fach-Kreisbrandmeister kümmern sich um spezielle Themen wie den Atemschutz- und Gefahrgutbereich aber auch Digitalisierung beziehungsweise Öffentlichkeitsarbeit. Für den Bereiche Kinderfeuerwehren, Atemschutz und EDV sind zusätzlich Fachberater tätig. Zwei Feuerwehrärzte ergänzen die Kreisbrandinspektion mit ihrer Expertise. Fast 13.500 Stunden ehrenamtliche Arbeit und nahezu 4.000 Termine absolvierten allesamt im vergangenen Jahr.
Als besondere Termine wurden der „Dialog Brandmeldeanlage“ des Bezirksfeuerwehrverbandes Oberbayern im Landkreis Starnberg, die Euregio Kinder Sicherheitsolympiade in Tacherting, die Verabschiedung von Georg König und Stefan Hellmuth aus der Kreisbrandinspektion, der Feuerwehr-Ehrenabend im k1, die sehr erfolgreiche Lange Nacht der Bayerischen Feuerwehren sowie der Tag der Jugendfeuerwehr in Heiligkreuz angeführt.

Fast 4.500 Lehrgangsbesucher

4.418 Frauen und Männer haben im vergangenen Jahr einen Lehrgang des KFV Traunstein besucht oder eine Leistungsprüfung absolviert. Sie konnten dabei aus einem Programm mit 50 unterschiedlichen Angeboten sowie 163 Lehrgängen wählen. Die ehrenamtlichen Ausbilder des Verbandes haben dafür 3.578 Stunden aufgebracht.

 

Erster Auftritt der neuen Kassiererin

Die im vergangenen Jahr frischgewählte Verbandskassiererin Sabine Zahmel informierte ausführlich über die Ausgaben und Einnahmen des Verbandes. „Mit dem e.V. haben wir auf Grund mehrerer notwendiger Anschaffungen ein negatives Jahresergebnis eingefahren“, so Sabine Zahmel. Die Jahresbilanz der gGmbH ist derzeit noch in der Fertigstellung, „es zeichnet sich hier ein Überschuss ab, der insgesamt für einen positiven Jahresabschluss sorgen wird“, so die Kassiererin.
Die Kassenprüfer Michael Wimmer (Bürgermeister Surberg), Florian Appelt (Landratsamt), Regina Schuhböck und Willi Müller hatten gegen die Buchführung Konrad Haller und Sabine Zahmel keine Einwände. Die Delegierten beschlossen die Entlastung der Vorstandschaft ebenso einhellig, wie den Haushaltsentwurfs des „e.V.“ für das laufende Jahr.

Viel Aktivität in den Fachbereichen

Martin Schupfner informierte in seiner Funktion als Referent der Fachbereichsarbeit darüber, „dass sich derzeit rund 250 Mitglieder in 14 Fachbereichen und 19 Arbeitskreisen mit den unterschiedlichsten Themen befassen“. Fach-Kreisbrandmeister Ingo Klepke informierte dazu in der Versammlung über den aktuellen Sachstand zur einheitlichen Ausstattung von Führungsfahrzeugen. Dazu wird derzeit das vorhandene Ausbildungsangebot angepasst, worüber Fach-Kreisbrandmeister Florian Scholz informierte.
Ein weiteres Schwerpunkthema ist die Weiterentwicklung des „Vegetationsbrandkonzeptes“ für die Feuerwehren im Landkreis Traunstein. Der Fachbereichsleiter Rupert Kink informierte dazu über den aktuellen Sachstand sowie die nächsten Schritte. Weiter beschäftigen sich die Mitglieder mit der Möglichkeit des „Echtzeit Trackings“ für Personal und Fahrzeugen im Einsatz. Maximilian Geppert informierte abschließend über einige neue Funktionen im „KFV-Portal“, dass von allen Feuerwehren genutzt wird.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild / Fotos: Copyright Kreisfeuerwehrverband) 

Schnelles Handeln gefragt bei Schlaganfall: RoMed-Expertenteam hat Leistungsspektrum erweitert

Schnelles Handeln gefragt bei Schlaganfall: RoMed-Expertenteam hat Leistungsspektrum erweitert

Rosenheim – Die Schlaganfallversorgung am RoMed Klinikum ist nochmals erweitert worden. Wichtigster Baustein ist die Schlaganfallstation der Neurologischen Klinik, die von der Deutschen Schlaganfallgesellschaft mit neun Betten zertifiziert ist. Hiermit können nun Schlaganfallpatienten sämtlicher Schweregrade direkt im RoMed Klinikum Rosenheim medizinisch versorgt werden.

„Mit jährlich ca. 1.000 Schlaganfallpatienten, die hier direkt vor Ort zusammen mit den Kollegen der Kliniken für Neuroradiologie, Neurochirurgie, der Anästhesie sowie durch die hervorragende Betreuung der Intensivstation behandelt werden, sind wir nicht nur in der Stadt und im Landkreis Rosenheim, sondern auch darüber hinaus einer der größten Versorger von akut neurologischen Erkrankungen“, betont PD Dr. Joji Kuramatsu, Chefarzt der Neurologischen Klinik am RoMed Klinikum Rosenheim.

Plötzlich Ernstfall: Symptome erkennen und sofort handeln

Der Neurologe berichtet über einen ganz typischen Fall: Eine 74-jährige Patientin, ist während der Gartenarbeit zusammengebrochen, hatte anschließend einen hängenden Mundwinkel, konnte ihre komplette rechte Körperhälfte nicht mehr bewegen und nicht mehr Sprechen. Die Enkeltochter alarmierte sofort den Notarzt. Wenige Tage zuvor hatte sie in der Schule etwas über die plötzlichen Symptome eines Schlaganfalls gelernt und wusste, dass sofortiges Handeln in dieser Situation das Allerwichtigste ist, denn pro Minute gehen bei einem Hirninfarkt zwei Millionen Nervenzellen zu Grunde.
Der hinzugezogene Notarzt informierte die Rettungsleitstelle über den Schlaganfallverdacht und verbrachte die Patientin umgehend in die Zentrale Notaufnahme des RoMed Klinikums Rosenheim. Durch diese Alarmierung wurde bereits vor Ankunft der Patientin in der Notaufnahme eine Alarmkette über den Rettungsdienst ausgelöst, um eine sofortige umfassende Versorgung sicherzustellen: das Team aus Neurologen, Neuroradiologen, Neurochirurgen sowie die Notaufnahme- und Stroke-Unit Crew standen bereit. Der neurologische Dienstarzt bestätigte die Verdachtsdiagnose eines sehr schweren Schlaganfalls. Eine Hirnblutung konnte zwar ausgeschlossen werden, doch in der Gefäßdarstellung der Computertomographie zeigte sich ein vollständiger Verschluss der mittleren Hirnarterie der linken Hirnhälfte.

Die Therapie – so schnell wie möglich

Um so einen Gefäßverschluss wieder zu eröffnen, arbeitet das eingespielte Team eng zusammen. Zunächst erfolgt sofort eine medikamentöse Therapie (Lysetherapie) zur Auflösung des Gerinnsels. Ganz entscheidend ist allerdings, dass das Gefäß mittels neuroradiologischer Methode eröffnet wird: die mechanische Thrombektomie. „Dieses neuartige Verfahren hat sich seit 2015 fest in der Schlaganfallversorgung etabliert“, berichtet Dr. Charlotte Rüther, Chefärztin der Neuroradiologischen Klinik. Ein Katheter (sogenannter Führungskatheter) wird von der Leistenarterie unter Röntgensicht bis in die Halsarterie vorgeschoben. Durch behutsames Einspritzen eines Röntgen-Kontrastmittels kann der Gefäßverschluss in der Hirnarterie dargestellt werden. Im Anschluss wird mit einem kleinsten Mikrodraht und Mikrokatheter durch das Blutgerinnsel der Hirnarterie sondiert. Hierüber kann der sogenannte Stentretriever (ein Maschengeflecht) freigesetzt werden, der das Blutgerinnsel mechanisch greifen kann. Anschließend wird der Stentretriever mit dem Gerinnsel unter zusätzlicher Absaugung zurückgezogen. „Idealerweise kann der Blutfluss der Hirnarterie mit dieser Therapie vollständig hergestellt werden, sodass das Hirngewebe wieder mit Sauerstoff versorgt werden kann. Je schneller dieser Prozess gelingt, desto besser ist es für die Patienten“, berichtet Dr. Rüther. Im Anschluss wird die Patientin auf der Schlaganfallstation überwacht und therapiert, durch ein speziell ausgebildetes Team, bestehend aus Pflegefachkräften, Physio-, Ergo- und Logopädie-Therapeuten sowie Neurologen.

Schlaganfall gleich Hirnblutung?

„Als Schlaganfall wird nicht nur der Verschluss eines Blutgefäßes – ischämischer Schlaganfall, sondern in 15 Prozent der Fälle auch der Einriss eines Blutgefäßes, hämorrhagischer Schlaganfall, bezeichnet“, erklärt Dr. Georgios Ntoulias, Chefarzt der Neurochirurgischen Klinik. Dem Neurochirurgen kommt in der ersten kausalen Behandlung, dieser nahezu schwersten Form des Schlaganfalls, eine entscheidende Rolle zu.
Die akute Versorgung einer Hirnblutung, als Folge eines eingerissenen Blutgefäßes, kann entweder konservativ oder operativ verlaufen. Bei der konservativen Behandlung ist eine intensivmedizinische Überwachung der Vitalparameter wie zum Beispiel Herzfrequenz, Blutdruck, Körpertemperatur, Atemfrequenz für einen bestimmten Zeitraum bis zur spontanen Resorption der Blutung (Prozess, bei dem die Blutbestandteile durch den Körper abgebaut werden) notwendig. Dabei sind die neurologischen Funktionen des Patienten ebenfalls zu überwachen. Bei Verschlechterung der neurologischen Funktionen oder bei rasantem Anstieg des intrakraniellen Druckes (Gehirndruck), welcher sich meist durch eine Bewusstlosigkeit abzeichnet, sollte eine operative Entlastung der Blutung in Betracht gezogen werden. Die Operation erfolgt über eine kleine Eröffnung durch die Schädelkalotte (Schädeldach). Der Zugang ins Gehirn erfolgt mit Hilfe eines Operationsmikroskops. Die Blutung kann nun mit einem Sauger vorsichtig entlastet werden. Bei kleineren und tief im Gehirn gelegenen Blutungen kann ein minimal-invasives Verfahren angewandt werden. Über eine sogenannte Bohrlocheröffnung wird mit Hilfe eines Navigationssystems ein Katheter in die Blutungshöhle platziert. Durch den Katheter wird zu einem späteren Zeitpunkt eine Gerinnsel-auflösende Medikation (Lysetherapie) verabreicht, sodass die Blutung über mehrere Behandlungsabschnitte entlastet und letztendlich komplett vom Körper abgebaut werden kann. „Die Entscheidung zur operativen Behandlung einer Hirnblutung wird interdisziplinär, gemeinsam mit den Kollegen der Neurologie getroffen. Das Ziel der operativen Behandlung sollte bereits vor der Operation festgelegt werden und wenn möglich mit dem Patienten und den Angehörigen ausführlich besprochen und kommuniziert werden“, betont Dr. Georgios Ntoulias, Chefarzt der Neurochirurgischen Klinik. Nach einer Hirnblutung kann die betroffene Person trotz intensivmedizinischer Behandlung pflegebedürftig werden. Daher ist hier das Eruieren des mutmaßlichen Willens des Patienten von großer Bedeutung.

Risiko eines erneuten Schlaganfalls minimieren

Die Ursache des Schlaganfalls herauszufinden ist dabei besonders wichtig. Bei der Identifizierung des Grundes gilt es generell eine sogenannte embolische Ursache, hier bildet sich häufig ein Blutgerinnsel im Herzen und wird dann in hirnversorgende Gefäße ausgeschwemmt, von anderen Ursachen, die durch eine Gefäßverkalkung bedingt sind, zu unterscheiden. Bei der immer älter werdenden Gesellschaft ist das sogenannte Vorhofflimmern, eine Herzrhythmusstörung des alternden Menschens, gewissermaßen eine Volkskrankheit und der häufigste Auslöser für einen embolischen Schlaganfall. Das Gefährliche an dieser Herzrhythmusstörung ist, dass der Patient meistens nichts bemerkt und häufig das EKG beim Hausarzt unauffällig ist, weil die Störung plötzlich auftritt. So kann das Problem immer wieder einmal für mehrere Minuten vorhanden sein und just in dem Moment, wenn ein EKG geschrieben wird, der Herzrhythmus wieder normal sein. Im Rahmen der mehrtägigen Überwachung dieser Patienten auf der Schlaganfallstation erfolgt eine dezidierte Analyse des Herzrhythmus, um dieses Vorhofflimmern zu erkennen. Es gilt also, bevor ein Schlaganfall auftritt, eine Herzrhythmusstörung zu identifizieren. Hierbei könnten in Zukunft Smartwatches mit EKG oder ähnliche Devices einen Zusatznutzen bieten, um den Hausarzt über mögliche Herzrhythmusstörungen zu informieren.

Wann ist man gefährdet?

Zu den wesentlichen Risikofaktoren für das Auftreten eines Schlaganfalls zählen: Das Rauchen, Bluthochdruck, erhöhte Cholesterinwerte, Diabetes mellitus, übermäßiger Alkoholkonsum und mangelnde körperliche Betätigung. „Mit einem gesunden Lebensstil kann sich wirklich jeder Mensch vor vaskulären Erkrankungen schützen, indem er sich regelmäßig bewegt, Sport treibt, sich vor allem gesund ernährt und aufhört zu rauchen oder besser: erst gar nicht damit anfängt“, mahnen unisono die RoMed-Neuro-Chefärzte Dr. Kuramatsu, Dr. Rüther und Dr. Ntoulias.

Symptome eines Schlaganfalls:

Häufige Symptome sind: Seh-, Sprachstörungen, Lähmungen, Taubheitsgefühle, Schwindel, Gangunsicherheit und sehr starke Kopfschmerzen. Mit dem FAST-Test – Face, Arms, Speech, Time – können Laien ganz schnell den Verdacht auf einen Schlaganfall überprüfen.

  • Face (Gesicht): Betroffene Person soll versuchen zu lächeln. Hängt ein Mundwinkel herab, deutet dies auf eine halbseitige Lähmung.
  • Arms (Arme): Es sollen beide Arme gerade aus nach vorne gestreckt werden und die Handflächen nach oben zeigen. Wenn ein Arm absinkt oder sich dreht, deutet das auf eine Lähmung.
  • Speech (Sprache): Kann die betroffene Person einen einfachen Satz nicht nachsprechen oder die Aussprache ist sehr undeutlich, könnte eine Sprachstörung vorliegen.
  • Time (Zeit): In diesen Fällen unverzüglich die Notrufnummer 112 wählen und Symptome mitteilen.

(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Von Links Chefarzt PD Dr. Joji Kuramatsu – Neurologische Klinik, Chefärztin Dr. Charlotte Rüther – Neuroradiologische Klinik und Chefarzt Dr. Georgios Ntoulias, Neurochirurgische Klinik Copyright RoMed Kliniken)

Frühlingsversteigerung im Fundamt Rosenheim

Frühlingsversteigerung im Fundamt Rosenheim

Rosenheim – Im Rosenheimer Fundamt steht am Mittwoch,15. Mai, die erste Versteigerung des Jahres an. Dabei kommen wieder nicht abgeholte Fundsachen und Fundfahrräder unter den Hammer.

Rund 80 Fahrräder werden versteigert, dazu verschiedene Fundsachen wie Knirpse im Fünferpack, ein Gärtnerspaten, ein Hut oder ein Trachtenmesser.
Alle zu versteigernden Fundsachen liegen schon länger als ein halbes Jahr beim Fundamt und wurden weder vom Eigentümer abgeholt, noch vom Finder als Eigentumsrecht beansprucht.
Die Versteigerung beginnt um 17 Uhr, bereits ab 16:30 Uhr können die Artikel in Augenschein genommen werden.
Die zweite Fundsachenversteigerung findet dann voraussichtlich im Herbst statt.
Wer etwas Verlorengegangenes sucht, kann das auch im Internet erledigen. Unter Fundinfo.novafind.eu/home/fundinfo/F07132095/app lassen sich Fundsachen auch online recherchieren.
Finder können Fundsachen am Hauptsitz des Fundamtes in Westerndorf St. Peter in der Möslstraße 27, an der Infostelle im Rathaus in der Königstr. 24, beim Einwohneramt in der Königstr. 15 und beim Sozialrathaus in der Reichenbachstr. 8 abgeben.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbofloto re)

Aquarien-Fotografie: So gelingen klare Bilder von der Unterwasserwelt

Aquarien-Fotografie: So gelingen klare Bilder von der Unterwasserwelt

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Ein schön gestaltetes Aquarium ist ein echter Blickfang in jeder Wohnung und durch soziale Medien auch darüber hinaus. Viele wollen ihre eigene Wasserwelt gerne mit anderen teilen, doch einem schönen Foto stehen oft Reflexionen auf dem Glas des Aquariums im Wege oder die Fische bewegen sich einfach zu schnell. Tierfotograf Oliver Giel hat einige Tipps, wie gute Fotos gelingen können.

Wer professionell erstellte und möglicherweise bearbeitete Bilder von Fischen im Aquarium bewundert, denkt sich mitunter, dass dafür teure Technik notwendig ist. Dem kann Oliver Giel widersprechen: „Die Bildqualität der heutigen Smartphones reicht auf jeden Fall aus für viele schöne Bilder. Da kann es nur je nach Modell und Alter der Technik Einschränkungen für einzelne Motive geben, etwa wie gut der Autofokus mit dem Glas des Aquariums und den Fischen im Nahbereich zurechtkommt. Alternativ reicht eine ‚normale‘ Kamera mit einem Makroobjektiv mit ca. 100 Millimeter Brennweite aus. Eine Spezialkamera ist nicht erforderlich.“
Einen größeren Einfluss auf das Gelingen schöner Fotos hat es, wenn man Spiegelungen im Glas verhindert, die Tiere nicht mit zu viel zusätzlichem Licht stresst und nicht zuletzt auch Geduld mitbringt, beobachtet und ausprobiert, wie sich die Tiere am besten in Szene setzen lassen.

Spiegelungen im Aquarienglas vermeiden

Das Ziel vieler Fotos ist es, den Inhalt des Aquariums so darzustellen, als würde es die Glasscheiben drumherum nicht geben. Wenn man ein gutes Bild erzielen möchte, sollte man daher im Vorfeld immer zuerst die Aquarienscheiben reinigen, sodass keine Schmutzflecken im Bild stören. Sowohl Lichteffekte als auch Personen oder Gegenstände geraten dennoch leicht mit ins Bild, weil sie sich auf dem Glas des Aquariums spiegeln. Der Experte hat dafür einige Tipps: „Im Idealfall ist man mit dem Objektiv ganz an der Scheibe, sodass sich nichts darin spiegelt. Da es aber nicht sehr praktikabel ist, direkt an der Scheibe zu kleben, muss ich andere Wege finden, um die Reflexionen in den Griff zu bekommen. Es gilt vor allem, sich selbst abzudunkeln. Kameras sind meist dunkel, doch die hellen Hände spiegeln sich dann gerne im Glas. Da können dünne schwarze Handschuhe gute Dienste erweisen. Ansonsten schwarze Stoffe, um weitere Gegenstände abzuhängen, die noch reflektieren.“ Darüber hinaus kann es nach Giel in manchen Fällen bereits reichen, das Raumlicht abzuschalten. Dann strahlt nur noch die Beleuchtung des Aquariums auf den Fotografen und die direkte Umgebung ab.
Mit ein paar Schnappschüssen zum Test lassen sich die verbleibenden Spiegelungen dann schnell identifizieren und gegensteuern. Wichtig ist außerdem: Wer schräg durch das Glas fotografiert, erhält leicht unschöne Verzerrungen im Bild. Man sollte daher immer parallel durch das Glas fotografieren.

Zusätzliches Licht darf die Tiere nicht erschrecken

Eine eigene Beleuchtung gehört zur Grundausstattung jedes Aquariums, sodass einige Stellen, an denen das Licht nicht von Pflanzen, Steinen oder Höhlen blockiert wird, selbst bei einem ansonsten komplett verdunkelten Raum ausreichend belichtet sind. „Manche Bereiche sind dagegen vielleicht zu dunkel und man braucht ein zusätzliches Licht. Das kann Tageslicht, eine Lampe oder auch Blitzlicht sein, man sollte aber bedenken, dass bei jedem Einsatz von zusätzlichem Licht wieder neue Reflexionen entstehen können“, erklärt der Fotograf. Ideal ist es daher, wenn man ein lichtsensibles Objektiv benutzen kann, um auf weiteres Licht zu verzichten.
Fische reagieren unterschiedlich auf zusätzliches Licht. Blitzlicht kann die Tiere zum Beispiel erschrecken oder stressen, was weder für die Fische noch für die Bilder förderlich ist. Aber auch bei einer dauerhaften Beleuchtung muss man beobachten, wie die Bewohner des Aquariums darauf reagieren und ihnen gegebenenfalls ein paar Minuten Zeit lassen, sich daran zu gewöhnen.

Fische in Bewegung fotografieren

Viele Einstellungen kann die Kamera mit ihrer Automatik und einem guten Autofokus bereits selbst vornehmen, sodass ein scharfes Bild gelingt. Bei einem manuellen Fokus, bei dem man selbst alles einstellt, um etwa den Fisch besonders scharf darzustellen und in den Mittelpunkt zu rücken, werden die schnellen Schwimmbewegungen der Tiere oft zum Problem. „Es gibt aber für jedes Tier im Aquarium optimale Orte, um es bestmöglich zu fotografieren. Auch Fische haben Gewohnheiten und schwimmen immer wieder gleiche Bahnen, wenden an den gleichen Stellen, stehen kurze Momente gegen die Strömung. Die Zauberformel lautet beobachten, erkennen und entsprechend darauf reagieren“, so der Experte. „Wenn man eine passende Stelle ausgemacht hat, dann kann man auch mit manuellem Fokus scharfe Bilder von aktiven Fischen machen.“

Beobachten und geduldig bleiben

Beobachtung und Geduld sind letztlich auch mit die wichtigsten Voraussetzungen für ein gelungenes Foto. Je weniger gestresst die Tiere sind, desto ruhiger verhalten sie sich. Wer seine Fische kennt, weiß zu welchen Tageszeiten sich ein Bild anbieten könnte. Darüber hinaus helfen Kreativität und Experimentierfreude: „Durch die Fütterung hat man zum Beispiel schnell unnötige Schwebeteilchen im Wasser. Das will ich eigentlich vermeiden, wenn es jedoch zu besonderen Bildern führt, ist das prima.“ Wer mit verschiedenen Motiven, Perspektiven und Lichtverhältnissen spielt und dabei die möglichen Fehlerquellen wie Spiegelungen vermeidet, lässt schon bald die eigenen Bilder professionell aussehen.
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)