Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 9. Mai

Namenstag haben: Beat, Caroline, Ottokar, Volkmar

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Drafi Deutscher (1946 –war ein deutscher Sänger, Komponist und Produzent. Sein bis heute bekanntester Hit: „Marmor, Stein und Eisen bricht“, erschienen im Jahr 1966. Bürgerlicher Name: Drafi Richard Franz Deutscher.)

– Dave Gahan (1962 – ist ein britischer Sänger und Frontmann sowie Gründungsmitglied de Synthie-Pop-Band „Depeche Mode“.)

– Carolin Kebekus (1980 – ist eine deutsche Komikerin, Schauspielerin und Synchronsprecherin)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1861: Der Zoo Dresden wird eröffnet, einer der ältesten in Deutschland.
  • 1865: Der US-amerikanische Erfinder Richard Jordan Gatling lässt die von ihm 1861 erfundene Gatling Gun, einen Vorläufer des Maschinengewehrs, patentieren.
  • 1879: Der Dresdner Arzt Maximilian Nitze stellt in Wien das erste Urethrozystoskop vor, ein Gerät zur Harnröhren- und Blasenspiegelung.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Der Feuerwehrnachwuchs des Landkreises Mühldorf räumt ab

Der Feuerwehrnachwuchs des Landkreises Mühldorf räumt ab

Tacherting / Landkreis Traunstein – Die Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis Mühldorf haben beim Bezirksentscheid des Bundeswettbewerbes der Deutschen Jugendfeuerwehr das gesamte oberbayerische Teilnehmerfeld hinter sich gelassen. Alle sechs Startplätze für den Landesausscheid in Tirschenreuth gehen nach Mühldorf.

Viel Lob erhielten die Mitglieder der Feuerwehr Tacherting, die für „perfekte Wettbewerbsbedingungen“ gesorgt hatten. Die Jugendfeuerwehr Heldenstein konnte sich vor Oberneukirchen 1 und Au am Inn durchsetzen. Einen Eintrag in die Geschichtsbücher haben sich die Jugendlichen aus Aching (Bezirk Braunau) gesichert, sie sind das erste österreichische Team überhaupt, dass an dem Wettbewerb teilgenommen hat.
Die Anspannung und Konzentration waren den Jugendlichen aber auch ihren Betreuern vor den Prüfungen deutlich anzusehen. Nichts wurde dem Zufall überlassen, die Schläuche waren perfekt gerollt, die Leinen feinsäuberlich verpackt und die Schutzausrüstung in einem perfekten Zustand. Das ganze Szenario ähnelte insgesamt einem großen sportlichen Event, war jedoch ein Feuerwehrwettbewerb für den Nachwuchs. Rund 200 Jugendliche in 15 Teams waren in Tacherting zum Bezirksentscheid des Bundeswettbewerbes der Deutschen Jugendfeuerwehren angetreten.

Sport und Feuerwehraufgaben kombiniert

„Wir als Landkreis Traunstein waren zum ersten Mal in der Geschichte Austragungsort eines überregionalen Wettbewerbes“, informierte am Rande der Veranstaltung Kreisbrandrat Christof Grundner und zeigte sich davon beeindruckt, „mit wieviel Einsatz die Brandschützer der Zukunft ans Werk gingen“. Das Fußballfeld des SV Linde Tacherting verwandelte sich in eine Wettbewerbsarena „Löschaufbau“ und die 400 Meter Laufbahn wurde zum kombinierten „Feuerwehr-Staffellauf“ umfunktioniert.
Der Wettbewerb bestand aus zwei großen Teilen. In der ersten Aufgabe hatten die Jugendlichen einen Löschaufbau, beginnend bei Setzen eines Standrohres, bis zum Einsatz dreier Strahlrohre am Ende der Übung zu errichten. Dabei mussten die Teilnehmer verschiedene Hindernisse wie einen Kletterturm, einen Tunnel beziehungsweise einen Wassergraben überwinden und abschließend verschiedene Konten anlegen. Der zweite Teil bestand aus einem Staffellauf, bei dem es neben dem Laufen auch um Feuerwehraufgaben wie Leinenwerfen und Schlauchaufrollen ging.

Sechs Teams fahren zum Landesentscheid

Oberbayern darf insgesamt sechs Plätze am Landesentscheid belegen. Daher wurde es in den Nachmittagsstunden bei der feierlichen Siegerehrung besonders spannend. Musikalisch begleitet vom Fanfarenzug der Feuerwehr Trostberg sind die Jugendlichen in die Arena eingezogen und haben sich zur Siegerehrung aufgestellt. Neben den Schiedsrichtern erwiesen Tachertings 1. Bürgermeister und Schirmherr Werner Disterer, die stellvertretende Landrätin Resi Schmidhuber und Landtagsmitglied Dr. Martin Brunnhuber den Jugendlichen die Ehre und zeigten sich von den Leistungen beeindruckt.
Tacherting war ein perfekter Gastgeber
„Herzlichen Glückwunsch an alle Sieger obwohl heute ja Alle gewonnen haben. Es ist im Leben auch wichtig zu lernen, dass man auch mal Nicht-Gewinner ist, weil andere bessere Leistungen erzielt haben“, sagte Werner Disterer in seiner Ansprache und freute sich, dass „Tacherting im Drei-Landkreis-Eck“ so viel lob für die Austragung erhalten hat. Ähnlich sah dies auch der Bezirksjugendwart Benno Dierkes, „alle sind Sieger, weil jede Mannschaft die Mindestpunktzahl den Erwerb des Oberbayerischen Wettbewerbsabzeichens in Silber und Gold erreicht hat und das Abzeichen erhält“.
Michael Matschi, Hautorganisator des Tages und verantwortlich für Wettbewerbe beim Bezirksfeuerwehrverband Oberbayern dankte insbesondere den etwa 50 Schiedsrichtern, die für faire Wettbewerbsbedingungen gesorgt haben. Außerdem sprach er seinen Dank an die unzähligen Helfer aus ganz Oberbayern und insbesondere aus dem Landkreis Traunstein aus. Gleichzeitig freute er sich über ein Novum in der Geschichte des Wettbewerbs. „Die Feuerwehr Aching aus dem oberösterreichischem Bezirk Braunau ist das erste Team überhaupt, dass an einem Bezirksentscheid teilgenommen hat“, so Michael Matschi.

Die Jugend aus dem Landkreis Mühldorf „räumt ab“

„Ich wünsche unseren sechs oberbayerischen Mannschaften für den in wenigen Wochen stattfindenden Landesentscheid von Herzen viel Erfolg“, sagte der Vorsitzende des Bezirksfeuerwehrverbandes Dr. Rüdiger Sobotta, ehe es zur Siegerehrung ging. Die Jugendfeuerwehr Heldenstein konnte sich am Ende vor den Mannschaften Oberneukirchen 1 sowie Au am Inn durchsetzen. Die zweite Mannschaft aus Oberneukirchen landete „denkbar knapp“ auf dem undankbaren vierten Platz, darf sich jedoch trotzdem freuen, weil sie ebenfalls neben der „Spielgemeinschaft“ Au-Aschau am Inn sowie Gutenburg nach Tirschenreuth fahren darf.
Auf den weiteren Plätzen landeten die Jugendfeuerwehren Flintsbach (Rosenheim), Hörlkofen (Erding), Heldenstein-Lauterbach (Mühldorf), Mauern (Freising), Flintsbach 2 (Rosenheim), Hörlkofen 2 (Erding), Hohenkammer (Freising), Aching (Braunau), Ebenhausen (Pfaffenhofen) und Manching (Pfaffenhofen). Einen Wermutstropfen aus Sicht der Gastgeber des Landkreises Traunstein gibt es allerdings, „die Jugendfeuerwehr Reit im Winkl hatte sich als einziges Team gemeldet und musste leider kurzfristig absagen“, so Christof Grundner, der sich allerdings optimistisch zeigt, „dass wir in den kommenden Jahren auch mit Mannschaften vertreten sind“.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild / Fotos: Copyright Kreisfeuerwehrverband Traunstein)

Apportieren: Warum holen manche Hunde gerne Stöckchen  und andere nicht?

Apportieren: Warum holen manche Hunde gerne Stöckchen und andere nicht?

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Ich werfe den Ball, der Hund bringt ihn zurück. Apportieren ist eines dieser einfachen Spiele zwischen Hund und Halter. Grundsätzlich haben die meisten Hunde Lust dazu, aber manche lassen sich dann doch mehr begeistern als andere. Warum das so ist, weiß Hundetrainer Anton Fichtlmeier, der mit „Suchen und Apportieren“ auch ein prämiertes Buch zum Thema geschrieben hat:

Viele Hunde genießen es, wenn sie zusammen mit ihren Menschen Zeit verbringen können. Über das gemeinsame Spielen stärken sie ihre Beziehung zueinander. Für Fichtlmeier ist das Apportieren dabei zum einen eine Art von Kommunikationsmittel, während auf der anderen Seite das Werfen des Stöckchens oder Balls einen instinktiven Bewegungsreiz auslöst, dem sich nur wenige Hunde widersetzen.

Diese Hunde apportieren gerne

Durch ihre Veranlagung bringen manche Hunderassen eine besondere Bereitschaft zum Apportieren mit. „Dazu zählen auf alle Fälle die Retriever, die dahingehend gezüchtet wurden, dass sie bei der Jagd auf Vögel diese zum Jäger tragen. Übersetzt aus dem Englischen bedeutet retrieve schließlich zurückbringen, bergen oder wieder auffinden. Auch viele der Jagdhunderassen bringen diese Veranlagung mit, zum Beispiel die Vorstehhunde wie Weimaraner, Griffon oder Setter. Selbst Hunderassen, die nur für die Fährtenarbeit gezüchtet wurden, wie ein Bayerischer Gebirgsschweißhund BGS, können zum Apportieren trainiert werden, und das sogar aus dem Wasser“, so der Experte.
Die meisten Hunde zeigen schnell eine Bereitschaft, jedem Stöckchen hinterherzulaufen, wenn es geworfen wird. Das kann aber mit den Wiederholungen nachlassen. Nordische Hunde, Hütehunde und Herdenschutzhunde sehen nach Fichtlmeier meist weniger Sinn darin, einem Objekt hinterherzulaufen, das man vier- oder fünfmal wirft. Auch wenn das Objekt abgelegt oder versteckt wird, sinkt bei vielen Vierbeinern die Lust zum Suchen und Bringen, da der auslösende Bewegungsreiz fehlt.

Apportieren trainieren

Grundsätzlich kann jeder Hund, egal in welchem Alter, lernen zu apportieren. Einfach ausgedrückt trägt der Hund dem Menschen Dinge zu und lernt über das Fichtlmeiersche Tauschkonzept, dass es für ihn von Vorteil ist, wenn er die Beute seinem Menschen überlässt. Dafür sind nur wenige Schritte erforderlich, sagt der Hundetrainer: „Wenn der Hund etwas im Maul hat, bewegt man sich von ihm weg. Damit ist man nicht konkurrierend, das heißt, der Hund bekommt nicht das Gefühl, dass man ihm die Beute wegnehmen will. Wenn die Bindung passt, wird der Hund mit der Beute im Maul nachlaufen. Bietet man ihm dann schnell ein Stückchen Futter oder eine andere Belohnung als Tausch an, wird er das Objekt gerne überlassen. Dann lernt er meist schnell, dass er Zug um Zug tauschen kann.“

Auf das Alter des Hundes Rücksicht nehmen

Letztlich ist das schnelle Sprinten zu einem Gegenstand aber auch Sport. „Beim Hinterherjagen von Stöckchen ist ein Hund oft sehr angespannt. Wiederholt rennt er abrupt los, stoppt, rennt wieder los, das ist auf Dauer schlecht für die Gelenke“, warnt der Experte. „Es ist schonender, wenn man die Objekte auslegt und ihn suchen lässt. Das verhindert die sehr abrupten Bewegungen.“ Gerade auch bei extrem warmem oder kaltem Wetter sollte man außerdem Rücksicht auf sein Tier nehmen, vor allem wenn es bereits ein Senior ist.

Was tun, wenn ein Hund ganz plötzlich nicht mehr apportieren möchte?

In der Regel wird ein Hund, der Spaß am Bringen von Objekten hat, diese Freude nicht von einem Tag auf den anderen verlieren. Deshalb sollte man in diesen Fällen immer ein paar Faktoren überprüfen:

  • Gesundheitliche Ursachen wie zum Beispiel Verletzungen an den Zähnen oder Pfoten, Herz-Kreislauf-Probleme oder andere Schmerzen können einen Hund an der Aktivität hindern. Das sollte man genau beobachten und überprüfen.
  • Wenn man bereits viel trainiert hat und viel von ihm fordert, kann ein Hund überlastet sein und braucht einfach eine Pause.
  • Auch Hunde können an einem Tag keine Lust auf das Apportieren haben. Vor allem dann, wenn etwas anderes gerade viel spannender erscheint und der Vierbeiner sich immer wieder ablenken lässt, rückt das Spielangebot mittels Ball gerne erstmal in den Hintergrund.

(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Holzkirchen – Bauarbeiten der DB InfraGO AG führen vom 21. bis 24. und am 27. Mai  auf der Strecke Holzkirchen – München zu Fahrplanänderungen zwischen Holzkirchen und München-Mittersendling beziehungsweise München Hauptbahnhof.

Die DB InfraGO AG führt Gleiserneuerungen durch die Auswirkungen auf die Zugverbindungen der BRB im Netz Chiemgau-Inntal haben. Auf der Strecke Holzkirchen – München kommt es bei je einer Verbindung frühmorgens und mittags zu Fahrplanänderungen zwischen Holzkirchen und München-Mittersendling und zwischen Holzkirchen und München Hauptbahnhof. Die Züge fahren früher ab und kommen früher an als im Standardfahrplan.
Wie gewohnt finden Fahrgäste auf der Webseite (www.brb.de) Sonderfahrpläne zum Download. Im Sonderfahrplan nicht aufgeführte Zugverbindungen fahren an allen Tagen ohne Abweichung nach dem Regelfahrplan. 
(Quelle: Pressemitteilung BRB  / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Die süße Zeit beginnt – Es gibt wieder bayerische Erdbeeren

Die süße Zeit beginnt – Es gibt wieder bayerische Erdbeeren

München / Rosenheim / Bayern – Das drittliebste Obst der Deutschen ist die Erdbeere. Wer viel Wert auf Nachhaltigkeit legt, der wartet auf die kommenden Monate und kauft oder pflückt selbst bayerische Erdbeeren. Nun ist es bald wieder so weit und die „süße Zeit“ beginnt teilt der BBV mit.

Die rote Power-Frucht hat viel zu bieten. Erdbeeren enthalten pro 100 g mehr Vitamin C als Zitronen oder Orangen. Eine Portion (ca. 150 g) Erdbeeren deckt fast den Tagesbedarf eines Erwachsenen. Die gesunden Früchtchen punkten darüber hinaus mit nennenswerten Mengen an den Vitaminen Folat, B1 und K sowie den Spurenelementen Zink, Kupfer und Mangan. Mit etwa 32 Kilokalorien pro 100 Gramm sind Erdbeeren sehr energiearm und gleichzeitig reich an sekundären Pflanzenstoffen, die vor verschiedenen Erkrankungen schützen können.
Neben den gesundheitlichen Aspekten, erfüllt die bayerische Erdbeere weitere Kriterien. „Beim Anbau gilt die Prämisse „so viel wie nötig, so wenig wie möglich“ hinsichtlich des Pflanzenschutzes und der Düngung“, sagt Karl-Ludwig Rostock, Präsident des Bayerischen Erwerbsobstbauverbandes. Gut durchdacht sind die Sortenauswahl und die regions- wie betriebsangepasste Anbaumethoden. All diese Aspekte vereinen sich im Begriff des integrierten Pflanzenbaus.
Manch einer mag die Erdbeere ganzjährig verzehren und greift dabei überwiegend zu importierter Ware. Der spanische Süden, wo die Erdbeeren angebaut werden, ist trocken und heiß. Damit verursacht er wesentlich höhere Wassermengen für die Bewässerung der Kultur, als es hier notwendig wird. In Bayern werden auf knapp 1.800 ha Erdbeeren angebaut.
(Quelle: Pressemitteilung BBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Prien: Familienkonzert mit positiver Energie

Prien: Familienkonzert mit positiver Energie

Prien / Landkreis Rosenheim – Ein musikalischer Klassiker war am vergangenen Samstag, 4. Mai, im Chiemsee Saal zu hören. Bei dem nachmittäglichen Konzert begeisterte der Musiksommer zwischen Inn und Salzach e.V. mit einer fantasievollen Inszenierung des Stückes „Der Karneval der Tiere“ von Camille Saint-Saëns.

Trotz schönsten Maiwetters konnte die Auftaktveranstaltung mit dem musikalischen Spiel des Ensemble Klassik Junior einige Familien anlocken, die fasziniert der spannenden Detektivgeschichte „Aufruhr im Zoo“ lauschten. Dabei hatte das Publikum, von jung bis alt, enorme Freude daran, an den interaktiven Teilen, wie beispielsweise Takt, Rhythmus, Zungenbrecher und Rap mitzuwirken. „Es war eine Veranstaltung, die auf spielerische Art nicht nur Kindern verschiedene Basiselemente der Musik näherbrachte“, freut sich der Leiter für Tourismus, Marketing und Wirtschaftsförderung der Marktgemeinde Tobi Huber. „Sowohl die Leiterin Yume Hanusch des Ensemble Klassik Junior, deren Kinder mit sehr gekonnten, unterschiedlichen Stimmen die Tiere der Geschichte zum Leben erweckten, als auch Herr Hüfner und Frau Osterhammer vom Musiksommer zeigten sich nach der bewegenden Veranstaltung hochzufrieden.“
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Das Ensemble Klassik Junior konnte mit seiner interaktiven Darstellung des Konzertklassikers „Der Karneval der Tiere“ eine Menge an positiver Energie in das faszinierte Publikum senden. Copyright Markt Prien a. Chiemsee)

Von den Seen in die Berge: Ein finnischer Bartgeier für Berchtesgaden

Von den Seen in die Berge: Ein finnischer Bartgeier für Berchtesgaden

Hilpoltstein / Berchtesgaden / Bayern – Dichte Wälder, tausende Seen und heiße Saunen: Aus Finnland kommt in diesem Jahr auch gefiederter Zuwachs für Deutschlands Bartgeierprojekt. Auch 2024 wildern der bayerische LBV und der Nationalpark Berchtesgaden wieder zwei junge Bartgeier in Bayern aus. Einer von ihnen kommt dieses Jahr aus Helsinki.

„Erstmals stammt einer unserer kleinen Bartgeier aus dem Zoo von Helsinki. Die Verstärkung aus Finnland für die alpine Geierpopulation zeigt, wie groß der Aufwand und wie beeindruckend die Vernetzung im europäischen Bartgeier-Zuchtnetzwerk der Vulture Conservation Foundation ist“, sagt der LBV-Bartgeierexperte Toni Wegscheider. Der zweite Bartgeier stammt aus dem Richard-Faust-Zentrum im österreichischen Haringsee, in dem auch schon der 2023 ausgewilderte „Nepomuk“ geschlüpft ist. Ende Mai wird das gemeinsame Projekt-Team die beiden Jungvögel in die bewährte Felsnische im Nationalpark Berchtesgaden setzen.
Das Küken des nördlichsten Bartgeierzuchtpaars Europas ist am 2. März zur Welt gekommen. „Wir kennen das Schlupfgewicht und das Geschlecht des Kükens bisher noch nicht. Da es in Helsinki meist sehr kalt ist, wollten die dortigen Experten den Jungvogel nicht aus dem warmen Nest der Eltern nehmen, um ihn zu untersuchen und eine Blutprobe zur Geschlechtsbestimmung zu entnehmen“, berichtet Nationalpark-Projektleiter Ulrich Brendel. Der kleine Partakorppikotka, wie die finnische Bezeichnung für Bartgeier lautet, wird erst im Alter von etwa 90 Tagen genau in Augenschein genommen. Dann wird er für den Transport nach Berchtesgaden aus der elterlichen Voliere geholt und per Frachtflug von Helsinki nach Wien gebracht. Seine älteren Geschwister aus den Vorjahren wurden in Andalusien und auf Korsika ausgewildert.
Das am 3. März im Richard-Faust-Zentrum in Haringsee, der ältesten Bartgeierzuchtstation der Welt, geschlüpfte Küken, ist mit beeindruckenden 178 Gramm bisher der schwerste Jungvogel im bayerischen Wiederansiedlungsprojekt. „Eine frisch geschlüpfte Amsel wiegt gerade einmal sechs Gramm. Dieser Vergleich macht die gewaltigen Dimensionen eines Bartgeiers – sogar schon als Küken – deutlich“, staunt Toni Wegscheider. Der österreichische Junggeier wird nicht von seinen leiblichen Eltern, sondern von einem Ammenpaar aufgezogen. Seine biologischen Eltern kümmern sich schon um ein weiteres, zuvor geschlüpftes Bartgeierküken. Da Geschwisterküken bei Bartgeiern von Natur aus sehr aggressiv gegeneinander sind und immer nur das Stärkere überlebt, wurde das zweite Küken einem Paar ohne eigenen Nachwuchs untergeschoben. „Diese Adoptionen sind im Erhaltungszuchtprogramm üblich und sehr erfolgreich. Für dieses Ammenpaar ist es allerdings das erste Küken, entsprechend aufgeregt sind sowohl die Zieheltern als auch das Pflegepersonal vor Ort“, erklärt Ulrich Brendel. Bisher verläuft die Aufzucht reibungslos, sodass erwartet wird, dass der Jungvogel erfolgreich aufwächst.
Ende Mai werden die beiden neuen jungen Bartgeier in derselben Felsnische im Nationalpark Berchtesgaden ausgewildert, in der bereits in den vergangenen Jahren ihre Artgenossen in die Wildnis der Ostalpen entlassen wurden. „Ab dem Sommer werden sie selbständig das Fliegen lernen und die Weiten der Alpen erobern, um dort in einigen Jahren hoffentlich zu brüten. So soll die zentraleuropäische, alpine Population dieser stark gefährdeten Vogelart gestärkt werden“, so Toni Wegscheider.

Neuer Rekord in Europa: 44 Bartgeier-Küken geschlüpft

Die ersten vier Bartgeier im Gemeinschaftsprojekt von LBV und Nationalpark Berchtesgaden stammten aus Spanien. Im Vorjahr kamen „Sisi“ und „Nepomuk“ in Österreich zur Welt. Mehr als 40 Zoos und spezialisierte Zuchtstationen haben sich der Nachzucht des früher in Europa weitestgehend ausgerotteten Bartgeiers verschrieben. Im Europäisches Erhaltungszuchtprogramm (EEP) wurden dieses Jahr 44 Küken ausgebrütet, ein neuer Rekord. Von diesen sind 25 für zehn verschiedene Auswilderungsplätze etwa in Spanien, Frankreich, der Schweiz und Berchtesgaden eingeplant. Die restlichen Vögel verbleiben zur weiteren Nachzucht im EEP.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Daniela Ludwig fordert vom Bund mehr Geld für das THW

Daniela Ludwig fordert vom Bund mehr Geld für das THW

Rosenheim – Das gab es noch nie: Ein Förderverein des Technischen Hilfswerks startet einen Spendenaufruf an die Gemeinden. Denn er braucht ein neues Fahrzeug, und der Bund hat kein Geld dafür. So geschehen in Bad Aibling. MdB Daniela Ludwig fordert vom Bund nun mehr Geld für das THW.

 „Der Bund spart das THW kaputt“, so die Bilanz der Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordneten Daniela Ludwig nach einem Ortstermin beim THW in Rosenheim. „Die Zustände sind noch weitaus schlimmer, als ich befürchtet hatte. Es fehlt an allen Ecken und Enden, und der Bund kürzt das Budget, anstatt es aufzustocken. Ich bin fassungslos darüber, wie der Katastrophenschutz in Deutschland vernachlässigt wird.“
Harry Feckl von der Regionalstelle Bad Tölz schilderte die Zustände eindringlich. „Das beste Beispiel ist die Fachgruppe Elektroversorgung in Weilheim. Sie müsste bei großen Einsätzen in der Lage sein, mit zwei Aggregaten eine Stromversorgung aufzustellen. Doch leider fehlt es an der elementaren Ausstattung.“
In Bad Aibling gab ein altes Mannschaftstransportfahrzeug seinen Geist auf. „Wir bräuchten dringend ein neues, aber der Bund hat kein Geld. Wir benötigen 70.000 Euro dafür“, so der Ortsbeauftragte von Bad Aibling Bernd Reinartz. „Also haben wir die Gemeinden angeschrieben. Bis jetzt haben wir zwei Zusagen für 2024, und zwei für 2025.“
Auch für die Gerätekraftwagen in Rosenheim fehlt Geld. „Die sind sehr alt, es gibt keine Ersatzteile mehr“, erklärt Harry Feckl. „Also basteln unsere Werkstätten vor Ort Ersatzteile. Wenn mal die Windschutzscheibe an diesen Fahrzeugen kaputt geht, dann ist das ihr Todesurteil. Dann geht nichts mehr.“

THW muss Sparen

Der Bund hatte für das THW jährlich 400 Millionen Euro vorgesehen. Dieser Betrag soll jetzt auf 375 Millionen gekürzt werden. Dass die Zustände nicht noch schlechter sind, hatte das THW bisher diversen Sonderprogrammen, auch des Freistaates Bayern, zu verdanken. Doch diese Sonderprogramme gibt es nicht mehr. „Deshalb müssen wir unglaublich sparen“, so Harry Feckl. „So kürzen wir unseren Etat für die Ausbildung der Ehrenamtlichen um 50 Prozent, beispielsweise bei der Qualifizierung zum LKW-Führerschein. Dabei wäre das so wichtig.“ Insgesamt waren beim THW 35.000 Lehrgangsstunden eingeplant im Jahr, nur 5000 können abgedeckt werden.
„Gerade nach dem entsetzlichen Hochwasser im Ahrtal waren wir uns alle einig, dass Deutschland so aufgestellt sein muss, dass wir derartige Katastrophen bewältigen“, kritisiert Daniela Ludwig. „Das THW ist eine Bundeseinrichtung und hat hoheitliche Aufgaben. Der Bund ist deshalb in der Verpflichtung. Wenn es so weitergeht, ist der Katastrophenschutz in Deutschland auf Dauer nicht gewährleistet.“
Nicht kürzen, sondern in das THW investieren, müsse deshalb die Devise sein, so die heimische Wahlkreisabgeordnete. „Ich bin mir sicher, dass die CDU/CSU-Fraktion im Bundestag dazu Anträge einreichen wird.“
Das THW hat den tatsächlich benötigten Jahresetat schon ausgerechnet. „Wir bräuchten 675 Millionen Euro, also 300 mehr als künftig eingeplant“, erläutert Harry Feckl. „Und da sind keine Luftschlösser dabei. Einfach nur das Nötigste, um für Katastrophen gut gerüstet zu sein.“
(Quelle: Pressemitteilung Wahlkreisbüro Daniela Ludwig / Beitragsbild: In der THW-Garage – von links. Harry Feckl von der Regionalstelle Bad Tölz des THW, der Rosenheimer Ortsbeauftragte Markus Otto und MdB Daniela Ludwig. Copyright Wahlkreisbüro Daniela Ludwig)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 8. Mai

Namenstag haben: Friedrich, Ida, Klara, Ulrike, Ulla, Wulfhild

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Lex Barker (1919 –war ein US-amerikanischer Schauspieler, der auch hierzulande sehr bekannt war durch Rollen als „Tarzan“ und vor allem als „Old Shatterhand“ in den „Winnetou“-Filmen. Sein bürgerlicher Name: Alexander Joy Crichlow Barker Jr.)

– Akebono Tarō (1969 – ist ein aus Hawaii stammender berühmter japanischer Sumoringer, der als erster Nichtjapaner den höchsten Sumo-Rang eines Großmeisters -1993-2001 – innehatte.)

– David Attenborough (1926 –  ist ein renommierter britischer Tierfilmer und Naturforscher.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1946: Die erste Leipziger Messe nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wird unter dem Namen Friedensmesse eröffnet.
  • 1886: Für fünf Cent pro Glas verkauft in Atlanta der Drogist John Pemberton erstmals ein von ihm entwickeltes Mittel gegen Kopfschmerzen und Müdigkeit, das später als Coca-Cola bekannt wird.
  • 2004: Werder Bremen ist nach dem 3:1 gegen den FC Bayern München im Münchener Olympiastadion vorzeitig Deutscher Meister. Drei Wochen später gewinnt Werder auch den DFB-Pokal gegen Alemannia Aachen.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Wolfgang Staudhammer)
Stadtradeln 2024 – Prien radelt

Stadtradeln 2024 – Prien radelt

Prien / Landkreis Rosenheim  – 2023 legten Priener Radfahrer bei der Aktion „Stadtradeln – Prien radelt“ über 66.000 klimafreundliche Kilometer zurück, diesen gemeinsamen Erfolg will die Seegemeinde in dem Zeitraum von Sonntag, 9. Juni bis Samstag, 29. Juni erneut knacken.

Seit 2008 lädt das Klima-Bündnis Kommunen dazu ein, sich an der als Wettbewerb konzipierten bundesweiten Initiative „Stadtradeln“ zu beteiligen. Ziel ist es innerhalb von 21 Tagen möglichst viele Alltagskilometer zurückzulegen und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. 2024 schwingt sich die Marktgemeinde Prien am Chiemsee wieder gemeinsam mit den westlichen Gemeinden des Landkreis Rosenheim auf das Fahrrad, um kräftig in die Pedale zu treten und aktiv an der Radverkehrsförderung mitzuwirken. Alle mitradelnden Teams (mindestens zwei Personen) der dreiwöchigen Klimaschutzaktion registrieren sich unter dem Link www.stadtradeln.de/registrieren, um die zurückgelegten Kilometer einzugeben. Die Zugangsdaten von 2023 sind noch gültig. Begleitend zu der Aktion werden die drei besten Priener Teams von der Marktgemeinde mit „Priener Gutscheinen“ prämiert.
Weitere Informationen und Programmpunkte unter www.tourismus.prien.de sowie im Tourismusbüro Prien unter Telefon +49 8051 6905-0 oder info@tourismus.prien.de.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: von Links Der Erste Bürgermeister der Marktgemeinde Andreas Friedrich, der junge Radsportler Nikita Bader, der Kämmerer der Marktgemeinde Alfons Kinne, der Leiter der Bauverwaltung und des Bauamtes Thomas Lindner sowie die Mitarbeiterin der Priener Finanzverwaltung Veronika Aiblinger stehen für das Team der Marktgemeinde Prien a. Chiemsee bereits in den Startlöchern. Copyright Anita Berger)

Waldbaden am Bayerischen Meer

Waldbaden am Bayerischen Meer

Prien / Landkreis Rosenheim – Anlässlich des touristischen Jahresmottos „Prien am Chiemsee für alle Sinne“ veranstaltet die Kursleiterin Andrea Stephan am Samstag, 1. Juni, ab 10 Uhr, „Waldbaden am Bayerischen Meer“.

Der Wald ist nicht nur ein wertvoller Naturraum, sondern ein einzigartiger Erholungsort. Waldbaden – Shinrin Yoku – ist seit den 80er Jahren in Japan anerkannt und gehört zur Gesundheitsvorsorge. Insbesondere Studien des japanischen Wissenschaftlers und Medizinprofessors Qing Li, Vorreiter auf dem Gebiet der Waldmedizin, liefern Hinweise darauf, dass die Botenstoffe der Bäume das Immunsystem stärken und Stress reduzieren. Auch hierzulande wird das „Baden im Wald“ immer populärer. In Prien am Chiemsee befindet sich am Rande des Aussichtsplateaus Herrnberg ein 100-jähriger Baumriesenwald. Hier begeben sich die Kursteilnehmer gemeinsam mit Andrea Stephan auf einen zweieinhalbstündigen bewussten Aufenthalt in den Wald. Das beruhigende Eintauchen ins Unterholz wird begleitet von entspannenden Körper-, Atem- und Achtsamkeitsübungen. „Waldbaden ist die Kunst, sich durch all unsere Sinne mit der Natur zu verbinden“, erklärt die Kursleiterin.
Der Preis beträgt jeweils 23 Euro (mit Gästekarte/Einheimische 21 Euro). Treffpunkt ist neben dem Gästehaus Schwarz, Am Roseneck 30 (Parkplätze finden Interessierte in Seenähe). Eine Anmeldung zu „Waldbaden am Bayerischen Meer“ ist im Tourismusbüro Prien unter Telefon +49 8051 6905-0 oder info@tourismus.prien.de erforderlich.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Copyright Markt Prien a. Chiemsee)

Ausstellungsführung der „Schnitzerschule“ im Seeoner Mesnerhaus

Ausstellungsführung der „Schnitzerschule“ im Seeoner Mesnerhaus

Seeon / Landkreis Traunstein – Am Sonntag, 12. Mai um 14 Uhr veranstaltet das Lehrerkollegium der Berufsfachschule für Holzschnitzerei und Schreinerei des Landkreises Berchtesgadener Land zusammen mit den Auszubildenden eine Führung durch die Ausstellung „schnitzen.schreinern.machen.“. Hier erhalten interessierte Besucher einen Einblick in den aktuellen Ausbildungsalltag, von ersten Skizzen bis hin zu den fertigen Arbeiten.

Ferner erfährt man Wissenswertes über Gedanken und Hintergründe der ausgestellten Werke im Innen- sowie im Außenbereich. Im Anschluss stehen die jungen Künstler den Nachmittag über für Fragen zur Verfügung. Der Eintritt ist frei, eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Treffpunkt für die Führung ist der Ausstellungsbereich im Mesnerhaus (Klosterweg 15).
Noch bis 26. Mai stellt die Berufsfachschule Arbeiten der Auszubildenden im Mesnerhaus sowie im Außenbereich von Kloster Seeon aus. Die Ausstellung ist täglich von 10 bis 12:30 Uhr und 13:30 bis 17 Uhr geöffnet. Mehr Information unter www.kloster-seeon.de/kultur-erleben/ausstellungen.
(Quelle: Pressemitteilung Kloster Seeon / Beitragsbild: Ausstellungraum „schnitzen.schreinern.machen.“ im Mesnerhaus von Kloster Seeon Copyright Kloster Seeon)