Heimische Eulen mit Nisthilfen unterstützen

Heimische Eulen mit Nisthilfen unterstützen

Rosenheim / Bayern / Deutschland – In Deutschland sind mehrere Eulenarten heimisch. Sie führen ein eher heimliches Leben im Verborgenen, denn sie sind vor allem nachts aktiv. Daher stehen sie auch weniger im Fokus der Öffentlichkeit, wenn es darum geht, geeignete Lebensräume zu erhalten und ihren Bestand zu schützen.

Gerade Schleiereulen und Steinkäuze leiden als Kulturfolger darunter, dass ihre Lebensräume schwinden, so Dr. Singheiser vom Bundesverband für fachgerechten Natur-, Tier- und Artenschutz (BNA).

Der Steinkauz – klein, aber oho

Der bis 25 Zentimeter große Steinkauz kommt vor allem im Westen Deutschlands vor. Gerne siedelt er in offenen und abwechslungsreichen Landschaften wie Feldern und (Streuobst-)Wiesen, Gehölzen und Gärten. Man erkennt die kleine Eule an ihrem braunen Grundgefieder auf der Oberseite, gesprenkelt mit weißen Tupfern. Die Bauchseite ist weiß mit braunen Längsstreifen. Charakteristisch sind die großen Augen mit den weißen Federn, die wie „Augenbrauen“ aussehen. Tagsüber kann man die kleine Eule öfter auf ihren Aussichtswarten beim Ruhen oder bei der Beuteschau beobachten. Als Nahrung bevorzugt der Steinkauz kleinere Vögel, Echsen und Amphibien oder auch Insekten. Droht ihm selbst Gefahr, verschwindet er blitzschnell in seinem Versteck, etwa in Baumhöhlen, Gebäudenischen oder alten Steinmauern.

Steinkäuze bevorzugen langgestreckte Bruthöhlen

Durch die Industrialisierung der Landwirtschaft sind immer mehr geeignete Brutreviere des Steinkauzes verschwunden. So ist er heute deutlich seltener anzutreffen als noch vor vielen Jahren, auch wenn sich sein Bestand wieder erholt hat. Mit Nistkästen kann man den kleinen Eulen bei der Wohnungssuche helfen. Dort können die Steinkäuze den Tag verbringen, Nahrung lagern und ihre Jungen aufziehen. Damit die Tiere tatsächlich einziehen, ist Folgendes zu beachten: Die Niströhre sollte mindestens 80 Zentimeter lang sein und einen Durchmesser von ca. 20 Zentimetern haben. Das Einflugloch sollte 6,5 Zentimeter groß sein, idealerweise ergänzt durch ein zusätzliches S-förmiges Durchschlupfloch. Das schützt den Vogel vor ungebetenem Besuch zum Beispiel von Mardern, so Dr. Singheiser. In der Bruthöhle sollte als Bodenbelag eine Schicht aus Rindenmulch, groben Hobelspänen oder Hackschnitzeln liegen.

Geeignete Orte für Nisthilfen

Die Nisthöhlen für Steinkäuze sollten sich in strukturreichen Gebieten befinden, am besten 2,5 bis 5 Meter hoch in Bäumen. Sollten Naturhöhlen im Revier fehlen, empfiehlt Dr. Singheiser mindestens zwei bis drei Nisthilfen auszubringen. Sie werden mit Draht oder Metallband waaggerecht im Geäst fixiert – so, dass die Vögel sie gut anfliegen können. Am besten zeigt der Eingang zum Stamm. Dann können die Jungtiere sicherer im Astwerk klettern, ohne allzu leicht herunterzufallen.
Kirschbäume eignen sich allerdings nicht. Denn die Kirschernte fällt genau in die Zeit, in der die Jungtiere ausfliegen. Außerdem braucht es genug Abstand zu Wäldern, Hecken oder Straßen, damit die Eulen nicht durch andere Beutegreifer oder den Verkehr gefährdet werden.

Die Schleiereule – dank „Gesichtsschleier“ unverwechselbar

Gegenüber dem Steinkauz wird die Schleiereule deutlich größer. Namensgebend ist der markante Gesichtsschleier aus dichten Federn. Er funktioniert wie eine „Satellitenschüssel“ und hilft bei der Schalllokalisation von Beutetieren – vor allem Wühl- und Spitzmäusen. Derart ausgestattet können Schleiereulen gut in der Dämmerung, aber auch in absoluter Dunkelheit jagen, berichtet Dr. Singheiser.
Die Schleiereule ist in weiten Teilen Deutschlands verbreitet und bevorzugt offene und abwechslungsreiche Kulturlandschaften mit landwirtschaftlicher Nutzung. Tagsüber versteckt sie sich gerne in dunklen und verlassenen Ecken von Scheunen und Ställen, Kirchtürmen oder in dichten Laubbäumen. Solche Wohn- und Brutplätze sind jedoch immer schwerer zu finden, da viele Einflugöffnungen in alte Scheunen und Kirchtürme aus Angst vor Tauben, Dohlen und anderen Vögeln verschlossen werden.

Brutkisten für Schleiereulen – innen oder außen anbringen?

Am häufigsten werden Brutkästen für Schleiereulen im Inneren von Gebäuden angebracht. Für den Zugang zum Gebäude reicht es, ein kleines Stück Mauerwerk oder Holzverkleidung zu entfernen. So können die Vögel frei nach Wahl einfliegen. Sollen sie nur in den Kasten, aber nicht ins Gebäude gelangen, den Nistkasten am besten direkt hinter das Einflugloch ins Gebäude montieren.
Der Kasten sollte mindestens 100 Zentimeter lang, 60 Zentimeter breit und 50 Zentimeter hoch sein. Das Innere sollte mit einer ungefähr fünf Zentimeter hohen Schicht aus Rindenmulch gefüllt sein. Das Einflugloch sollte ca. 15 mal 15 Zentimeter groß sein und auf einer Längsseite liegen. Da es Schleiereulen gerne dunkel lieben, sollte im rechten Winkel zum Einflugloch ein Trennbrett mit einem schmalen Zugang angebracht werden, welches die eigentliche Nistkammer vom Zugangsbereich abgrenzt. Um den Kasten reinigen zu können, sollte sich der Deckel teils oder ganz anheben lassen – die Deckplatte daher am besten einseitig mit Scharnieren montieren.
Wird der Kasten im Gebäude angebracht, braucht es keinen Schutzanstrich. Soll der Kasten jedoch außen am Gebäude hängen, empfiehlt sich ein Anstrich mit ungiftiger Farbe, um der Verwitterung Einhalt zu gebieten. Am besten hängt der Kasten in 3 bis 4 Metern Höhe. Er sollte mardersicher sein: Dafür braucht es einen Mindestabstand von 80 Zentimetern zwischen Einflugloch und Balken, Giebel oder dergleichen. Außerdem ist auf Anflugbretter oder -stangen zu verzichten.

Nisthilfen aufstellen – nur ein erster Schritt

Zufällig platzierte Nisthilfen führen selten oder nur vereinzelt zum Erfolg. Sinnvoll ist dieser unterstützende Wohnungsbau nur, wenn Steinkauz oder Schleiereule in der Umgebung nachgewiesen sind.
Die Nisthilfen allein reichen auch nicht. Zudem gilt es den Lebensraum der Tiere zu erhalten – die abwechslungsreichen Kultur- und Agrarlandschaften, in denen sie Nahrung suchen. Oft bieten lokale Naturschutzvereine von NABU und BUND hilfreiche Informationen zum Vorkommen von Eulen in einer bestimmten Region sowie eine fachgerechte Beratung zum sicheren Anbringen von Nistkästen
(Quelle: Pressemitteilung IVH und BNA / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Wie Hilfsmittel bei Krankheit oder Alter im Alltag unterstützen können

Wie Hilfsmittel bei Krankheit oder Alter im Alltag unterstützen können

Rosenheim – Wenn aufgrund von zunehmendem Alter oder gesundheitlichen Problemen der Alltag beschwerlicher wird, gibt es eine Reihe von Hilfsmitteln, die unterstützen können. Am Dienstag, 23. April findet ein kostenloser Infotag unter dem Motto „Parade der kleinen Alltagshelfer“ statt.

Die Veranstaltung findet von 9-13:30 und 14:30-18 im BRK-Servicezentrum in der Münchenerstr. 16 in Rosenheim statt. Alltagshelfer können vor Ort getestet werden und zwei Wohnberaterinnen stehen für Fragen rund um das Thema „Wohnen Daheim“ zur Verfügung. Die Hilfsmittel werden vom Sanitätshaus Wöllzenmüller sowie von der Technischen Hochschule Rosenheim zur Verfügung gestellt.
Der Infotag ist eingebettet in die Veranstaltungsreihe „altersgrenzenlos“ des Evang.-Luth. Dekanats Rosenheim, die sich von Mitte April bis Anfang Mai mit einer Vielzahl von Veranstaltungen den unterschiedlichen Fragen zum Leben im Alter widmet. Sie richtet sich an Senioren, deren Angehörige und alle Interessierten.
(Quelle: Pressemitteilung Diakonie Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Alpinflohmarkt des Alpenvereins München und Oberland

Alpinflohmarkt des Alpenvereins München und Oberland

München / Bayern – Am Sonntag den 14. April versammeln sich Münchens Alpinisten erneut beim alpinflohmarkt des Alpenvereins München & Oberland.

Der Flohmarkt für gebrauchte Bergsportausrüstung ist weit über Münchens Grenzen beliebt und zieht zweimal im Jahr tausende Bergsportler an. Die Frühjahrsedition findet von 9 – 14 Uhr auf dem Gelände der Blumengroßmarkthalle in Sendling statt.
Ob Kleidung, Literatur oder Kartenmaterial – beim alpinflohmarkt finden Bergsportler die passende Ausrüstung für alle alpinen Spielarten. Die Besucher sind sich dabei einig: auf gebrauchte Ausrüstung zurückzugreifen schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt.
Die Preissteigerungen haben auch vor alpinem Equipment nicht Halt gemacht. Wieso also nicht gut erhaltene und gebrauchte Artikel erstehen, die andernorts nicht mehr gebraucht werden und so ein zweites Leben erhalten.
Für bereits beschädigte Kleidungsstücke bietet der Alpenverein München & Oberland am Repair & Care Stand eine kostengünstige Reparatur für alle Besucher an. Schneidermeisterin Barbara Heinze, die sich auf Outdoorartikel spezialisiert hat, macht die kaputten Stücke wieder einsatzbereit.

Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt:

Im Bistro der Blumengroßmarkthalle gibt es Kaffee, Kuchen und Erfrischungsgetränke und somit für jeden eine passende Stärkung nach dem Flohmarktbesuch.
Um den Veranstaltungsort zu erreichen, wird Besuchern die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen. Die U-Bahn Haltestelle Implerstraße liegt 700 m, die S-Bahn Haltestelle Harras 1,6 km und die Bushaltestelle Lagerhausstraße 300m entfernt.
(Quelle: Pressemitteilung Alpenverein München & Oberland / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 12. April 

Namenstag haben: Giuseppe, Herta, Joana, Julius, Zeno

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Saoirse Ronan (1994 – ist eine irische Schauspielerin, der mit ihrer für den Oscar nominierten Nebenrolle als Briony Tallis in „Abbitte“ der Durchbruch gelang.)

– Gustav (Bubi) Scholz (1930 – war der populärste deutsche Boxer der 1950er und 1960er-Jahre, der in seiner Karriere von 96 Kämpfen nur zwei Kämpfe nach Punkten verlor.)

– Ed O`Neill (1946 –  ist ein US-amerikanischer Schauspieler, der über 10 Jahre die Hauptrolle des Schuhverkäufers „Al Bundy“ in der erfolgreichen TV-Sitcom „Eine schrecklich nette Familie“ spielte.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1984: Fast 20 Jahre nach Planungsbeginn wird am Flughafen Frankfurt Main die neue Startbahn West in Betrieb genommen. Wegen der nach wie vor massiven Proteste wird auf Eröffnungsfeierlichkeiten verzichtet.
  • 1992: Als erster Walt-Disney-Vergnügungspark in Europa eröffnet Euro Disney Resort Paris in Marne-la-Vallée 30 Kilometer östlich von Paris.
  • 1784: Wolfgang Amadeus Mozart vollendet sein 17. Klavierkonzert in G-Dur, Köchelverzeichnis 453.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
LBV startet neues Schutzprojekt für seltene Fledermausarten

LBV startet neues Schutzprojekt für seltene Fledermausarten

Hilpoltstein / Bayern – Bereits seit Anfang Februar sind die ersten Großen Hufeisennasen aus ihrem Winterschlaf erwacht und wieder ins Fledermaushaus im oberpfälzischen Hohenburg zurückgekehrt. Dort findet sich die deutschlandweit letzte Wochenstube dieser vom Aussterben bedrohten Fledermausart.

Ihre kleinere Schwester, die Kleine Hufeisennase, hat es ebenfalls schwer und steht als stark gefährdet auf der Roten Liste. Deshalb setzt sich der Bayerische Naturschutzverband LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz) im neuen Projekt „Hilfe für Hufis“ dafür ein, beide Fledermausarten in der Frankenalb zu erhalten. „Während die Bestandszahlen beider Arten in den 1950er Jahren unter anderem durch den hohen Pestizideinsatz massiv einbrachen, diente die Frankenalb mit ihren Höhlen als einer der letzten Zufluchtsorte für die Hufeisennasen. Wir möchten die Kleine Hufeisennase in dieser Region vor dem Aussterben bewahren und der Großen Hufeisennase die Bildung weiterer Wochenstuben ermöglichen“, sagt die LBV-Projektkoordinatorin Nicole Miller. Durch die Schutzmaßnahmen des LBV sollen die beiden Ureinwohner der Frankenalb wieder überlebensfähige Populationen aufbauen.
Die Hufeisennasen sind mit ihrem namensgebendem Nasenaufsatz, der wie das bekannte Glückssymbol geformt ist, unverwechselbar. Die Große Hufeisennase erreicht als größere der beiden heimischen Arten eine Spannweite von bis zu 40 Zentimetern. Mit maximal 25 Zentimetern zählt die Kleine Hufeisennase hingegen zu den kleinsten heimischen Fledermäusen. In Deutschland kommt sie noch in vier Bundesländern vor. Die Populationen in Thüringen, Sachsen-Anhalt, Sachsen und auch die am Südbayerischen Alpenrand befinden sich dank entsprechender Schutzmaßnahmen im Aufwärtstrend. „In der Fränkischen Schweiz, dem nördlichen Teil der Frankenalb, findet sich allerdings nur noch eine sehr kleine Population der Kleinen Hufeisennase. Genetische Analysen lassen vermuten, dass kaum mehr als 60 Individuen dort leben“, sagt Nicole Miller.
Die Große Hufeisennase hat in ganz Deutschland nur noch eine letzte Kolonie, die im Fledermaushaus Hohenburg im Südosten der Frankenalb lebt. „Diese letzte Wochenstube ist unerlässlich für den Erhalt der Großen Hufeisennase, weil sie deutschlandweit der einzige Ort ist, an dem Jungtiere geboren werden. Ein Verlust dieses Quartiers würde den Verlust der gesamten Population bedeuten“, so Miller.

Insektizide und Quartiermangel machen den Tieren zu schaffen

Beide Fledermausarten sind auf Insekten als Nahrung angewiesen und leiden deshalb unter dem Einsatz von Insektiziden. Zusätzlich macht den kleinen Flugkünstlern zu schaffen, dass sie immer weniger geeignete Quartiere finden. „Den Sommer verbringen die Hufeisennasen in warmen, geräumigen Dachstühlen, in denen sie auch ihren Nachwuchs großziehen. Moderne Bauweisen verhindern jedoch, dass Fledermäuse überhaupt einfliegen können, und geeignete Wochenstuben-Quartiere sind somit rar“, sagt die LBV-Biologin.
Im Mai 2023 startete das Projekt „Hilfe für Hufis“, das durch den Bayerischen Naturschutzfonds und die Oberfrankenstiftung gefördert ist. Der LBV möchte gemeinsam mit dem Landesverband für Höhlen- und Karstforschung, dem Naturpark Fränkische Schweiz – Frankenjura sowie Hufeisennasenexpertinnen und -experten aus ganz Bayern und Thüringen die Verbreitung der beiden Fledermausarten genauer erforschen. In enger Kooperation mit Naturschutzbehörden, Gemeinden und der Fledermauskoordinationsstelle Nordbayern werden an zahlreichen Quartieren Maßnahmen zum Schutz der Tiere geplant, welche in den kommenden Jahren umgesetzt werden sollen. Der LBV untersucht, welche vorhandenen Quartiere verbessert werden müssen und wo sich weitere Quartiere der Hufeisennasen befinden.

Das Banzerhaus in Waischenfeld: Wichtiges Quartier für Kleine Hufeisennasen

Im sogenannten „Banzerhaus“ im oberfränkischen Waischenfeld befindet sich eine der letzten Wochenstuben der Kleinen Hufeisennase in der Frankenalb. Deshalb kaufte der LBV im Sommer 2021 dieses Gebäude mit Fördermitteln des Bayerischen Naturschutzfonds. „Wegen der warmen Temperaturen schwirrt dort schon seit Anfang Februar wieder die erste Kleine Hufi herum, mittlerweile sind sie zu dritt. Auch wenn es aktuell noch kein ideales Quartier ist, ist es eines der letzten, das den Tieren überhaupt noch zur Verfügung steht“, sagt Nicole Miller. Im vergangenen Jahr kam dort lediglich ein Jungtier zur Welt. Dies möchte der LBV ändern und plant in den kommenden Jahren umfangreiche Baumaßnahmen während der Wintermonate, in denen die Fledermäuse sich in die Höhlen der Fränkischen Schweiz zum Winterschlaf zurückziehen. Interessierte können die Kleinen Hufeisennasen über die LBV-Webcam im Banzerhaus online beobachten unter www.lbv.de/kleine-hufi-cam.

Rückblick: EU-Life-Projekt im Fledermaushaus in Hohenburg

Mit einem ähnlichen Projekt hatte der LBV in der Vergangenheit bereits großartige Erfolge verzeichnet. Zwischen 2009 und 2011 wurde vom Freistaat Bayern das heutige Fledermaushaus in Hohenburg für die Großen Hufeisennasen renoviert. Anschließend führte der LBV von 2012 bis 2018 ein EU-Life-Projekt zur Förderung der Habitate und der öffentlichen Wahrnehmung durch. Hierbei wurde das Fledermaushaus zu einer Infostation ausgebaut. Vor der Sanierung bestand die Kolonie aus 31 Tieren. 2023 wurden im Sommer 440 Individuen gezählt. Bereits seit Mitte Februar jagen die ersten Großen Hufis an lauen Tagen wieder im Umfeld des Fledermaushauses.
Weitere Informationen zum LBV-Projekt „Hilfe für Hufis“: www.lbv.de/hufeisennasen
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Radführung: Von Kneippbecken zu Kneippbecken

Radführung: Von Kneippbecken zu Kneippbecken

Prien / Landkreis Rosenheim – Am Donnerstag, 25. April können Interessierte an der Radführung „Kneippbecken-Tour“ teilnehmen. Treffpunkt zu der dreistündigen Tour ist um 10 Uhr am Tourismusbüro Prien, Alte Rathausstraße 11.

Von Prien aus geht es wellig auf Nebenstraßen und Forstwegen über die Dörfer nach Aschau, Bernau und zurück nach Prien. Eine bessere Möglichkeit, als mit dem Fahrrad die Philosophie von Pfarrer Sebastian Kneipp zu erleben, gibt es nicht. Die Teilnehmenden werden fünf unterschiedliche Kneippbecken ausprobieren und in lockerer Atmosphäre die fünf Säulen der Kneippschen Lehre kennen lernen. Nebenbei hat die Gruppe wunderbare Ausblicke auf die Chiemgauer Berge und erradelt sich das unbekannte Hinterland von Prien.
Während der 30 Kilometer langen Fahrt gibt es zusätzlich Informationen zu weniger bekannten aber sehr interessanten Bauwerken, die auf dem Weg liegen. Die mittelschwere Fahrradtour erfordert eine gewisse Grundkondition und ein sicheres Gefühl auf dem Fahrrad. Eigenes Fahrrad und Handtuch nicht vergessen. Durchgeführt vom ADFC, Anmeldung erforderlich bei Reinmund Hobmaier unter Telefon +49 8051 61917. Erwachsene bezahlen 7 Euro, mit Gästekarte/Einheimische 5 Euro und ADFC-Mitglieder sind kostenlos. Weiterer Termin Donnerstag, 29. August.
(Quelle: Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Professorin Carolin Fleischmann mit „Preis für gute Lehre“ ausgezeichnet

Professorin Carolin Fleischmann mit „Preis für gute Lehre“ ausgezeichnet

Rosenheim / Nürnberg – Große Ehre für eine Professorin der Technischen Hochschule Rosenheim: Wissenschaftsminister Markus Blume hat Dr. Carolin Fleischmann von der Fakultät für Betriebswirtschaft mit dem „Preis für gute Lehre“ ausgezeichnet.

Sie zählt damit zu den insgesamt 20 Preisträgern, die in diesem Jahr die mit 5.000 Euro dotierte Würdigung erhielten.
Blume hob beim Festakt an der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm die „Hingabe, Kreativität und Geduld“ der Hochschuldozenten hervor. An deren Adresse gerichtet sagte der Minister: „Interaktive Lehrveranstaltungen mit digitalem Echtzeit-Feedback, internationale Praxisprojekte, intensives Kompetenztraining in virtuellen Lernräumen, individueller Einsatz von KI: Sie sind die Helden guter Lehre. Sie machen den Unterschied darüber, ob Lehren und Lernen Spaß macht, die Begeisterung für ein Fach wirklich vermittelt wird und wir die Talente von morgen zu herausragenden Experten von morgen machen.“

Mit dem „Preis für gute Lehre“ würdigt das Bayerische

Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst die Arbeit der Lehrpersonen an staatlichen bayerischen Hochschulen. Die Preisträger werden von ihrer Heimathochschule vorgeschlagen. An dieser Entscheidung sind die Studenten beteiligt. Voraussetzung für die Verleihung ist, dass die für einen Preis vorgeschlagene Person mindestens zwei Studienjahre hervorragende Leistungen in der Lehre an einer staatlichen Hochschule in Bayern vorweisen kann.

„Sehe mich als Coach für die Studierenden“

Professorin Carolin Fleischmann zeigte sich sehr erfreut über die besondere Auszeichnung ihrer Arbeit an der TH Rosenheim. „Ich sehe meine Rolle mehr als Coach denn als Wissensvermittlerin. Ich begegne meinen Studierenden auf Augenhöhe und begleite sie dabei, Herausforderungen aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und fundierte Lösungen zu entwickeln“, so Fleischmann. Ihre Lehre an der Fakultät für Betriebswirtschaft deckt alle Bereiche des Fachgebiets International Business ab. In ihrer Forschung beschäftigt sich die Preisträgerin vor allem mit globalen virtuellen Teams und der Frage, wie moderne Kommunikationstechnologien und Künstliche Intelligenz die Teamzusammenarbeit prägen.
(Quelle: Pressemitteilung TH Rosenheim / Beitragsbild: Professorin Carolin Fleischmann wurde mit dem „Preis für gute Lehre“ des Bayerischen Wissenschaftsministeriums ausgezeichnet. Copyright  Lisa Lanzinger)

Über 200.000 Menschen besuchen das Rofa-Stadion

Über 200.000 Menschen besuchen das Rofa-Stadion

Rosenheim – Das Rosenheimer Eisstadion geht mit einer Rekordsaison in die Sommerpause. Insgesamt wurden zwischen September 2023 und Anfang April 2024 202.066 Besucher gezählt. Allein bei den Spielen der ersten Mannschaft der Starbulls Rosenheim waren es über 117.000.

Zum öffentlichen Eislauf kamen über 30.000 Wintersportler, davon gut 11.000 Kinder und Jugendliche im Rahmen von Schulaktivitäten.
Die restlichen Besucherzahlen ergeben sich aus dem Nachwuchs- und Hobbyeishockey, dem Eiskunstlauf sowie den Stockschützen.„Die Zahlen zeigen eindrucksvoll, wie beliebt das Rofa-Stadion und der Eissport in Rosenheim sind. Jetzt nutzen wir die Sommerpause, um das Stadion weiter zu modernisieren. Der Boden rund um die Eisfläche und die Eingänge werden erneuert, die Rollstuhlrampen erhalten hydraulische Hebebühnen und die Eisbande wird durch eine sogenannten Flexbande ersetzt, die weicher und sicherer ist“, so Oberbürgermeister Andreas März.
Bereits Mitte August können Profi-, Nachwuchs- und Hobbyeishockeyspieler wieder trainieren, der öffentliche Lauf startet voraussichtlich im September.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Stadt Rosenheim)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 11. April 

Namenstag haben: Gemma, Hildebrand, Rainer, Stanislaus

3 bekannte Geburtstagskinder:

– James Parkinson (1755 – war ein britischer Arzt, Apotheker, Paläontologe und Verfasser der ersten Abhandlung über die später nach ihm benannte Parkinson-Krankheit.)

– Josef Rodenstock (1846 – war ein deutscher Unternehmer, der 1877 in Würzburg eine Werkstatt für Brillen und Präzisionsinstrumente eröffnete und mit seinen neuartigen Diaphragma-Brillengläsern den Grundstock für das heute international tätige Optik-Unternehmen „Rodenstock“ legte.

– Vader Abraham (1935 – war ein niederländischer Musiker, der mit dem „Lied der Schlümpfe“ im Jahr 1970 berühmt wurde. Sein bürgerlicher Name: Pierre Kartner.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1966: In Kassel stellt die Herkulesbahn, eine Schmalspurbahn für den Personen- und Güterverkehr im Habichtswald, nach 64 Jahren ihren Betrieb endgültig ein.
  • 1970: Vom Kennedy Space Center in Cape Canaveral aus startet die NASA die Mondmission Apollo 13 mit Jim Lovell, Jack Swigert und Fred Haise an Bord. Nach der Explosion eines der beiden Sauerstofftanks im Servicemodul muss die dritte Mondlandung abgebrochen werden, aber es gelingt in einer weltweit beachteten dramatischen Rettungsaktion, die drei Astronauten sicher zur Erde zurückzubringen.
  • 1996: Am späten Nachmittag bricht auf dem Düsseldorfer Flughafen ein Brand aus. 17 Menschen sterben, 88 weitere werden verletzt.(Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
RoMed Klinikum „Musikalische Vielfalt für den guten Zweck“

RoMed Klinikum „Musikalische Vielfalt für den guten Zweck“

Rosenheim – Große Freude am RoMed Klinikum Rosenheim: Chefarzt PD Dr. Andreas Schnelzer und Elisabeth Jordan, Case Managerin und Vorsitzende des Donum Vitae e.V. durften Spendenschecks im Wert von insgesamt 1.760 Euro für das RoMed Brustzentrum sowie für den Förderverein aus den Händen ihrer ehemaligen Patientin Nadja Stübl entgegennehmen.

Die Chorleiterin hatte während der Passionszeit ein bemerkenswertes Benefizkonzert in der Altkatholischen Kirche in Rosenheim mitorganisiert, das nicht nur musikalisch beeindruckte, sondern auch einen wertvollen Beitrag für gemeinnützige Zwecke leistete.
Inspiriert vom Psalm „Darum frohlockt mein Herz, und ich will ihm danken mit meinem Lied“ fanden sich über siebzig Mitwirkende des „Halfinger Bläserkreises und Friends“ unter der Leitung von Mattias Linke sowie der Frauenchor „Die Stimmlagen“ zusammen, um das Publikum zu begeistern. Besonders bewegend war die persönliche Ansprache von Nadja Stübl, die ihre eigene Erfahrung als frühere Patientin des Brustzentrums teilte und mit diesem Konzert und Herzensprojekt ihren Dank ausdrückte. „Wir sind sehr berührt von dieser Geste der Solidarität und Verbundenheit. Frau Stübls Engagement ist ein Lichtblick für uns und zeigt, dass wir gemeinsam viel bewegen können.“
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: von Links: Chefarzt PD Dr. Andreas Schnelzer, Nadja Stübl, Case-Managerin und Vorsitzende des Fördervereins Donum Vitae Elisabeth Jordan, Copyright RoMed Kliniken)

Eröffnung der bayerischen Spargelsaison

Eröffnung der bayerischen Spargelsaison

München / Bayern – Heute (10.4 2024) war es soweit: Die Bayerische Spargelsaison wurde mit großer Vorfreude am Viktualienmarkt in München eröffnet. Ministerpräsident Markus Söder hat gemeinsam mit Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber den ersten offiziellen Spargel gestochen und damit den Startschuss für die kulinarische Saison gegeben.

Der Bayerische Spargel, das erste heimische Gemüse aus dem Freiland, symbolisiert den lang ersehnten Frühling und wird von Spargelliebhabern jedes Jahr mit Spannung erwartet. Die Erwartungen für die bevorstehende Saison könnten nicht höher sein. Frau Miriam Adel, die Vorsitzende des Spargel-Erzeugerverbandes Franken, äußerte sich optimistisch für die kommenden Wochen und hofft auf mildes und sonniges Wetter für den optimalen Spargelgenuss.
„Nach ausreichenden Niederschlägen im Winter sehen wir zuversichtlich in die Zukunft. Unsere heimischen sandigen Böden sind ideal für den fränkischen Spargelanbau und versprechen eine herausragende Qualität“, betonte Frau Adel. „Ein mildes und sonniges Frühjahr wäre jetzt genau das, was wir für eine erfolgreiche Spargelsaison brauchen.“
Die Vorzüge des bayerischen Spargels liegen klar auf der Hand: außergewöhnliche Frische und Fülle an Nährstoffen. Der regionale Anbau auf 3500 ha gewährleistet kurze Distanzen vom Bauern direkt zum Verbraucher. Diese enge Verbindung zwischen Erzeuger und Verbraucher bietet nicht nur einzigartige geschmackliche Erfahrungen, sondern auch das gute Gefühl, die lokale Landwirtschaft zu unterstützen, nachhaltig einzukaufen und damit die regionale Wertschöpfung zu steigern.
Die Vielfalt des Spargels zeigt sich in zwei Hauptkategorien: grüner Spargel und Bleichspargel. Der größte Unterschied liegt darin, dass grüner Spargel direkt an der Erdoberfläche wächst wohingegen Bleichspargel unter der Erde heranreift. Spargel enthält viele Inhaltsstoffe, wertvolle Vitamine und ist äußerst vielseitig in der Küche verwendbar. Seine zarte Textur und sein frischer Geschmack machen ihn zu einem beliebten Begleiter in zahlreichen Gerichten, sei es als Hauptbestandteil oder als köstliche Beilage.
(Quelle: Pressemitteilung BBV / Beitragsbild: Von links: Schrobenhausener Spargelkönigin Natalie Fluhr, Ministerpräsident Markus Söder, Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber, Claudia Westner, die Vorsitzende des Spargelerzeugerverbandes Südbayern Copyright BBV)

Bauarbeiten der DB InfraGO AG führen zu Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Bauarbeiten der DB InfraGO AG führen zu Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Holzkirchen –  Bauarbeiten der DB InfraGO AG bedeuten vom 20. bis 22. und vom 26. auf den 27. April auf den Strecken München – Rosenheim – Salzburg/Kufstein Fahrplanänderungen, den Ausfall einzelner Verbindungen und Ersatzverkehr mit S- und U-Bahn und mit Bussen.  
 
Die DB InfraGO AG führt Bauarbeiten durch, die von Samstag, 20., bis Montag, 22., und von Freitag, 26., auf Samstag, 27. April, Auswirkungen auf die Zugverbindungen der BRB im Netz Chiemgau-Inntal haben. 
Auf der Strecke München – Rosenheim – Salzburg kommt es ganztags in beiden Richtungen zu Fahrplanänderungen, zum Ausfall einiger Verbindungen zwischen München Hauptbahnhof und Rosenheim und zu Ersatzverkehr mit S- und U-Bahn zwischen München Hauptbahnhof und München Ost. 
Auf der Strecke München – Rosenheim – Kufstein kommt es ebenfalls ganztags in beiden Richtungen zu Fahrplanänderungen, zum Ausfall einer Verbindung zwischen München Hauptbahnhof (Abfahrt 6.59 Uhr) und Rosenheim und zu Ersatzverkehr mit S- und U-Bahn zwischen München Hauptbahnhof und München Ost, bei einigen Verbindungen bis Grafing Bahnhof. Nachts kommt es bei zwei Verbindungen zu Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen zwischen Rosenheim und Kufstein 
Alle Fahrkarten der BRB werden in den S- und U-Bahnen zwischen München Hauptbahnhof und München Ost und bei den wenigen betroffenen Verbindungen bis Grafing Bahnhof anerkannt. Die S- und U-Bahnen fahren teilweise zu anderen Zeiten als die Züge im Standardfahrplan. 
Wie gewohnt finden Fahrgäste auf der Webseite (www.brb.de) Sonderfahrpläne zum Download. Im Sonderfahrplan nicht aufgeführte Zugverbindungen fahren an allen Tagen ohne Abweichung nach dem Regelfahrplan. 
(Quelle: Pressemitteilung BRB / Beitragsbild: Symbolfoto re)