Professionelle Hilfe bei Adipositas – Wenn Diäten nicht mehr helfen

Professionelle Hilfe bei Adipositas – Wenn Diäten nicht mehr helfen

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Über fünfzig Prozent aller Erwachsenen in Deutschland brachten laut Studie 2019 zu viele Kilos auf die Waage. Auch bereits junge Erwachsene sind häufig zu dick. Unter den 18- bis 24-Jährigen war europaweit jeder Vierte übergewichtig. Das RoMed Klinikum Bad Aibling veranstaltet einen kostenfreien Informationsabend „Professionelle Hilfe bei Adipositas – Wenn Diäten nicht mehr helfen“ am heutigen Montag, 18. März.

Erkrankungen wie Diabetes Typ 2, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen aber auch Gelenk- und Rückenbeschwerden sind die Folge. Crash-Diäten und einseitige Ernährungsempfehlungen versprechen zwar rasch Hilfe, sind aber nicht von Dauer. Sie führen aber fast immer zu dem gefürchteten Jo-Jo-Effekt. So manövrieren sich die Patienten meist noch tiefer in eine ausweglose Situation.

Doch was tun, wenn Diäten nicht mehr helfen?

Chefarzt der Chirurgie, Prof. Dr. Kai Nowak und sein Team des Adipositaszentrums der RoMed Klinik Bad Aibling laden hierzu Betroffene und Interessierte zum kostenfreien Informationsabend „Professionelle Hilfe bei Adipositas – Wenn Diäten nicht mehr helfen“ am heutigen Montag, 18. März  um 18 Uhr in der RoMed Klinik Bad Aibling, Multifunktionsraum (UG), Harthauser Straße 16 in Bad Aibling ein. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Im Rahmen der Veranstaltung stellen die RoMed-Experten operative Verfahren zur Gewichtsreduktion vor und geben Tipps zur richtigen Ernährung vor und nach der Operation. Im Anschluss gibt es ausreichend Möglichkeit, sich mit individuellen Fragen an die Referenten zu wenden sowie sich gegenseitig auszutauschen.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Fünf Jahre „Rettet die Bienen“

Fünf Jahre „Rettet die Bienen“

Hilpoltstein/Freising – Bereits zum fünften Mal haben der bayerische Naturschutzverband LBV und die Zoologische Staatssammlung München die Bayerischen Biodiversitätstage veranstaltet, dieses Jahr in Kooperation mit der HSWT (Hochschule Weihenstephan-Triesdorf) und mit Unterstützung der Gregor Louisoder Umweltstiftung. Dieses Jahr zum Thema „Rettet die Bienen“.

Auf der Fachtagung am 15. und 16. März an der Hochschule in Freising haben sich die Teilnehmenden der Umsetzung des erfolgreichen Volksbegehrens Artenvielfalt – „Rettet die Bienen!“ aus dem Jahr 2019 gewidmet. „Die Experten sind sich einig: Das Volksbegehren hat beispielsweise durch die Ausweitung des Vertragsnaturschutzprogramms oder die Ausweisung von zusätzlichen Naturwäldern bereits zu positiven Auswirkungen auf Bayerns Natur geführt. Dennoch ist die Situation vieler Arten nach wie vor besorgniserregend“, sagt der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer. Es wurde deutlich, dass in einigen Bereichen noch dringender Verbesserungsbedarf besteht. „Eine zentrale Erkenntnis der Tagung lautet: Insektenschutz ist vor allem Lebensraumschutz. Deshalb brauchen wir mehr großflächige, von Pestiziden unbelastete Lebensräume in der Kulturlandschaft. Dazu müssen alle relevanten Akteure insbesondere auch gemeinsam daran arbeiten, das Ziel eines qualitativ hochwertigen Biotopverbundes auf 15 Prozent der Offenlandfläche in Bayern zu etablieren“, so Schäffer. 
Die Tagung gliederte sich in drei thematische Schwerpunkte: Biodiversität im Wald, Biotopverbund und Insektensterben. Eines der Ziele des Volksbegehrens war, Naturwaldflächen auf 10 Prozent des Staatswaldes einzurichten. Nach Angaben der bayerischen Staatsregierung wurden diese 10 Prozent durch die zusätzliche Ausweisung von ca. 6.000 Hektar Naturwäldern erreicht. In die Bilanz fließen allerdings auch ca. 15.000 Hektar ungenutzter Latschenkiefergebüsche in den Alpen ein. „Seltene Urwaldreliktarten wie der Zottenbock oder der Eremit sind in Bayerns Wäldern heimisch. Damit das auch in Zukunft so bleibt, brauchen wir ein gut aufgestelltes Netzwerk von nutzungsfreien und ausreichend großen Schutzgebieten im Wald, die diesen Arten durch urwaldähnliche Strukturen Lebensraum bieten, auf großer Fläche ergänzt durch vielfältige, naturnah bewirtschaftete Wälder mit unterschiedlichen Baumarten, Habitat-Bäumen und ausreichend Totholz“, betont Dr. Andreas von Lindeiner, Landesfachbeauftragter Naturschutz beim LBV und einer der Organisatoren der Fachtagung.

Aufbau Biotopverbundes

Eine weitere Forderung des Volksbegehrens ist der Aufbau eines Biotopverbundes auf 15 Prozent des Offenlandes. Ausschlaggebend ist dabei eine Verbesserung der Qualität bestehender Flächen sowie die Schaffung neuer Lebensräume insbesondere in ausgeräumten Landschaften. Die Verfügbarkeit von Flächen ist das größte Hindernis für den Ausbau des Biotopverbundes. Großes Potenzial besteht beispielsweise auf Flächen, die sich im Besitz von Kommunen befinden. „Einfache Maßnahmen wie eine an den Blühzeitpunkt angepasste Mahd oder abschnittsweises Mähen und der Verzicht auf Mulchen wirken sich positiv auf die Artenvielfalt aus. Damit auch in intensiv genutzten landwirtschaftlichen Regionen mehr Raum für die Natur entsteht, müssen Leistungen der Landwirte, die zu mehr Artenvielfalt führen, ausreichend honoriert werden”, so Dr. Andreas von Lindeiner.
Das wohl bekannteste Gesicht des Artensterbens sind die Insekten, deren dramatischer Rückgang viele Menschen schockiert hat. Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass sich eine Reduktion des Pestizideinsatzes direkt auf die Biomasse der Insekten auswirkt. Denn viele der eingesetzten Pestizide verhindern die Fortpflanzung der Insekten, entziehen ihnen Nahrung und Lebensraum oder sind für das Absterben von Insektenpopulationen auch im weiteren Umfeld der behandelten Ackerflächen verantwortlich. Die Bedeutung von Ackerbrachen mit heimischen Ackerwildkräutern und blütenreichen Wiesen als Fortpflanzungs- und Nahrungsraum in der intensiv genutzten Agrarlandschaft wurde besonders hervorgehoben. „Es ist wichtig, dass möglichst große zusammenhängende Flächen in Bayern pestizidfrei werden und die Insekten vor allem in den Larvenhabitaten so gute Lebensraumbedingungen vorfinden, dass sie auch Verluste zum Beispiel durch Extremwetterereignisse ausgleichen können und diese nicht zum Aussterben lokaler Populationen führen ”, sagt von Lindeiner.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 18. März

Namenstag haben: Cyrill, Cyrillus, Edward, Sibylle, Sybillina (Quelle: namenstage.katholisch.de)

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Arnd Pfeiffer (1987 –  ist ein deutscher Biathlet, der bisher vier Weltmeistertitel erringen konnte und bei den Olympischen Winterspielen 2018 die Goldmedaille im Sprint gewann.)

– Adam Levine (1979 – ist ein US-amerikanischer Sänger und Songwriter, der Leadsänger und Gitarrist der Rockgruppe „Maroon 5“ ist.)

– Charlotte Roche (1978 – ist eine in Deutschland wirkende britische Schriftstellerin  und Moderatorin, die als Gesicht des Musiksenders VIVA bekannt wurde.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1938: Der mexikanische Präsident Lázaro Cárdenas del Río verstaatlicht im Zuge der Institutionalisierung der Mexikanischen Revolution die Öl-Industrie und die Elektrizitätswerke.
  • 1931: Die US-amerikanische Schreibmaschinenfirma Remington Rand bringt den von Jacob Schick erfundenen ersten Elektrorasierer auf den Markt.
  • 1895: Die erste Buslinie der Welt mit einem benzinbetriebenen Omnibus, eingesetzt durch die Netphener Omnibusgesellschaft, gebaut von Carl Benz, nimmt zwischen Deuz und Siegen ihren Betrieb auf.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 17. März

Namenstag haben: Gertrud, Jan, Patrick.
 (Quelle: namenstage.katholisch.de)

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Gottlieb Daimler (1834 – war ein deutscher Automobilkonstrukteur und Industrieller, der zusammen mit Wilhelm Maybach den ersten schnelllaufenden Benzin-Verbrennungsmotor sowie das erste vierrädrige Automobil konstruierte und mit der „Daimler-Motoren-Gesellschaft“ die industrielle Motorenproduktion begründete.)

– Brigitte Helm (1906 – war eine deutsche Schauspielerin, die mit ihrer Doppelrolle als Maschinenmensch und Jungfrau im monumentalen Stummfilm „Metropolis“ zur Film-Ikone der 1920er Jahre wurde. Ihr bürgerlicher Name: Brigitte Eva Gisela Schittenhelm.)

– Rudolf Chametowitsch Nurejew (1938 – war ein sowjetisch-österreichischer Tänzer, der von der Fachwelt und Öffentlichkeit als Ikone des Balletts im 20. Jahrhundert gefeiert wurde.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1845: Der Brite Stephen Perry erhält ein Patent auf das von ihm erfundene Gummiband.
  • 1968: Die Zentralbanken der westlichen Länder heben formell ihre Verpflichtung auf, dass die nationale Währung in erster Linie durch Gold gedeckt sein müsse. Der Goldstandard wird damit aufgegeben.
  • 2000: In Berlin wird das Museum für Kommunikation im ehemaligen Gebäude des Reichspostmuseums eröffnet.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Mangfallbrücke in der Innsbrucker Straße kommt in die Jahre

Mangfallbrücke in der Innsbrucker Straße kommt in die Jahre

Rosenheim – Die Mangfallbrücke in der Innsbrucker Straße in Rosenheim kommt in die Jahre. Einer Analyse aus dem Jahr 2022 nach, sind die Schäden bereits erheblich. Nun steht fest: Statt Sanierung setzt die Stadt auf einen Ersatzneubau. Die Entscheidung dazu fiel in der jüngsten Stadtratssitzung mit zwei Gegenstimmen.

Laut unserer Recherche im Stadtarchiv wurde die jetzige Mangfallbrücke in der Innsbrucker Straße im Jahr 1953 eröffnet. Mittlerweile ist sie in die Jahre gekommen. Bei der letzten Hauptprüfung wurde das Bauwerk mit einer Zustandsnote von 2,7 bewertet – bedeutet nach der Beschlussvorlage der Stadtverwaltung „in einem noch ausreichendem Zustand“. Die Dauerhaftigkeit sei damit aber nicht mehr gegeben.
Um einen möglichen Sanierungsumfang genauer eingrenzen zu können, wurde im August 2022 eine Schadensanalyse mit tiefergehender Untersuchung zur Chloridbelastung der Unterbauten durchgeführt. Demnach sind im Regelbereich des Überbaus für das Alter des Bauwerks typische Schadensmuster zu erkennen. Die Unterbauten weisen speziell in den Randbereichen erhebliche Schäden infolge von Tausalzeintrag auf. Es wurden noch sehr hohe Chloridkonzentrationen in der größten Tiefenstufe, welche bis hinter die Betonstahlverwehrung reicht, dokumentiert.

Den Stadträten wurden nun in der jüngsten Sitzung zwei Varianten präsentiert – für eine Instandsetzung oder für einen Ersatzneubau.
„Nach Sanierung des Bauwerks liegt die Restlebensdauer bei ca. 25 bis 30 Jahre, so dass ein Neubau der Brücke in 2056 vorzusehen wäre“, heißt es zur Instandsetzung in der Beschlussvorlage. Bedeutet, auch bei einer Sanierung, würde ein Neubau in den kommenden Jahrzehnten im RAum stehen. Weiteres Problem: Bei einem 100-jährigen Hochwasser der Mangfall wird die jetzige Brücke derzeit seitens der Stadt als kritisch eingestuft.

Jetzige Brücke kann ca. noch 10 Jahre erhalten bleiben

Darum favorisiert die Stadt einen Ersatzneubau. Für die jetzige Brücke bedeutet dies, dass  ab sofort nur noch unumgängliche Sicherungsmaßnahmen bei Gefährdung der Verkehrssicherheit durchgeführt werden. Die geschätzte Restlebensdauer der jetzigen Brücke liegt somit bei etwa 10 Jahren.
Die Neubaukosten schätzt die Stadtverwaltung aktuell in einer ersten Kostenannahme auf rund 3 Millionen Euro für die Herstellung und ca. 1 Million Euro für den Abbruch. Unter Berücksichtigung einer Preissteigerung in Höhe von 30 Prozent würde dies zu geschätzten Gesamtprojektkosten von rund 6,5 Millionen Euro bei einer Durchführung der Baumaßnahme m Jahr 2034 führen.
Mit dem Neubau der Brücke könnte dann auch der Neu- und Ausbau der Innsbrucker Straße von der Brianconstraße bis einschließlich des Knotens Chiemseestraße in Angriff genommen werden.

Die Stadträte sprachen sich bei der jüngsten Stadtratssitzung mehrheitlich für einen Brücken-Ersatzneubau in der Innsbrucker Straße aus – mit zwei Gegenstimmen, diese kamen von Grünen-Stadtrat Peter Weigel und Grünen-Stadträtin Daniela Dieckhoff. „Ich sehe das ganze kritisch, wenn man eine Brücke sanieren kann, sollte man das machen“, sagte sie.
(Quelle: Artikel: Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Innpuls.me)

Fachbereich Kunststofftechnik der TH Rosenheim etabliert neues Branchentreffen

Fachbereich Kunststofftechnik der TH Rosenheim etabliert neues Branchentreffen

Rosenheim – Premiere an der TH Rosenheim: Beim ersten Kunststoff-Kolloquium an der Hochschule kamen mehr als 100 Fachleute aus ganz Deutschland zusammen, um sich über aktuelle Forschungsprojekte zu informieren und zu Branchentrends auszutauschen.

Ein Höhepunkt des ersten Tages war der Impulsvortrag von Vertretern des Automobilkonzerns Volkswagen zum Thema Nachhaltigkeit im Automobilbau. Die Diskussion darüber, wie Kunststoffe einen nachhaltigen Beitrag zur Mobilität leisten können, fand im Publikum reges Interesse und eröffnete eine Perspektive für die zukünftige Entwicklung der Automobilbranche. Der zweite Tag des Symposiums stand im Zeichen der Forschung. Die Vorträge der Wissenschaftler der TH Rosenheim behandelten breit gefächerte Themen wie Nachhaltigkeit, Biopolymere und Digitalisierung. Zudem ging es um die Verwendung von Holz aus heimischen Wäldern für Leichtbauteile mit hoher Funktionsdichte. Hier leistet der Fachbereich Holztechnik wichtige Forschungsarbeit.
Professor Peter Karlinger, Studiengangsleiter Kunststofftechnik, zog ein positives Fazit zum ersten Kunststoff-Kolloquium: „Die Veranstaltung hat gezeigt, dass die TH Rosenheim eine zentrale Rolle in der Kunststoffforschung einnimmt und einen bedeutenden Beitrag zur Zukunft der Branche leistet. Wir sind stolz darauf, dass so viele namhafte Unternehmen an unserer Forschung interessiert sind und freuen uns, dass wir mit unserer Arbeit einen positiven und vor allem ökologisch sinnvollen Beitrag zur Weiterentwicklung der Kunststofftechnik leisten.“
Auch bei den Teilnehmern kam die Premiere sehr gut an. „Es ist beeindruckend zu sehen, wie innovativ und nachhaltig die Lösungsansätze sind, die hier diskutiert werden. Neue Werkstoffkombinationen und praktizierte Kreislaufwirtschaft werden genauso die Nachhaltigkeit steigern wie die gezeigten Anwendungsfälle von KI in der Produktionsführung“, so Dr. Johannes Eben von der BORA Lüftungstechnik GmbH.
(Quelle: Pressemitteilung TH Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Peter Karlinger)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 16. März

Namenstag haben: Gundomar, Gummar, Heribert, Herbert, Rüdiger (Quelle: namenstage.katholisch.de)

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Georg Simon Ohm (1789 – war ein deutscher Physiker, der über die elektrische Leitfähigkeit von Metallen forschte und mit dem „Ohm`schen Gesetz“ im Jahr 1826 den Zusammenhang zwischen Strom, Spannung sowie dem ihm zu Ehren in „Ohm“ gemessenen Widerstand entdeckte.)

– Clemens August Graf von Galen  (1878 – war ein deutscher katholischer Geistlicher. In der Zeit des Nationalsozialismus war er Bischof von Münster. Als einer von nur wenigen Kirchenvertretern stellte er sich offen gegen das NS-Regime. Bekannt wurde er vor allem durch sein öffentliches Auftreten gegen die „Vernichtung lebensunwerten Lebens“.)

– Jerry Lewis (1926 – war ein bekannter US-amerikanischer Komiker und Filmemacher, der vor allem im Duo mit Dean Martin auch hierzulande große Erfolge feierte. Sein bürgerlicher Name: Joseph Levitch.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1798: Napoleon Bonaparte ruft im Auftrag des Direktoriums die Commission des sciences et es arts ins Leben, eine multidisziplinäre Expertengruppe, die ihn auf dem Feldzug nach Ägypten begleiten sollte.
  • 1966: Die beiden amerikanischen Astronauten Neil Armstrong und David Randolph Scott schaffen mit Gemini 8 das erste Kopplungsmanöver, indem sie an eine vorher von einer Atlas-Rakete ins All gebrachte Agena-Stufe andocken.
  • 1983: In Ismaning wird der letzte aus Holz gebaute Sendeturm in Deutschland wegen Baufälligkeit gesprengt.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re)
Innenstadtbelebung: SPD für mehr studentisches Leben in Rosenheim

Innenstadtbelebung: SPD für mehr studentisches Leben in Rosenheim

Rosenheim – Nachdem die SPD-Fraktion mit Projekten wie der Einführung eines Flächen- beziehungsweise Leerstandsmanagements und dem „1-Euro-Busticket“ an Samstagen bereits politische Akzente und Maßnahmen für die Belebung der Innenstadt gesetzt haben, möchten die Sozialdemokraten nun ein weiteres Feld unter dem Motto „die Innenstadt beleben – gegen das Innenstadtsterben!“ angehen.

„Rosenheim ist eine Studentenstadt, es studieren ca. 6000 Studierende an unserer Technischen Hochschule“, stellt Ricarda Krüger, stellvertretende Fraktionsvorsitzende, fest und schiebt sogleich hinterher: „in der Innenstadt merkt man davon leider sehr wenig. Das sollten wir ändern.“
Geht es nach Krüger und Ihrer Fraktion sollen leerstehende Immobilien im Innenstadtbereich als Treffpunkt und Gründerzentrum, aber auch als Hörsaal für Studierende genutzt werden können. In einem Antrag an Oberbürgermeister Andreas März fordert die SPD-Fraktion die Verwaltung auf, mit der TH Rosenheim im Sinne eines Pilotprojekts ein studentisches Zentrum in der Innenstadt zu schaffen. Die Idee ist dabei nicht neu. Dem erst kürzlich beschlossenen Innenstadtentwicklungskonzept liegen unter anderem Maßnahmen und Ideen aus anderen Kommunen zugrunde, die ebenfalls einen Strukturwandel beziehungsweise Innenstadtsterben ausgesetzt sind. „In
anderen Städten, die ebenfalls über eine Hochschule verfügen, hat man leerstehende Immobilien angemietet, um dort eine Austausch- und Gründerplattform für Studierende zu schaffen“, erklärt Krüger.
„Wir dürfen als Kommune nicht tatenlos zusehen, wie es mit der Einkaufsstadt Rosenheim bergab geht. Wir brauchen einen Plan und wir brauchen auch den Mut, Nutzungen auszuprobieren, um Aufenthalt und damit auch Nachfrage zu fördern“, sagt Abuzar Erdogan, Vorsitzender der SPD-Fraktion. Das Mantra der Stadtspitze, der Markt regle das schon, tritt Erdogan entschieden entgegen. „Wenn das Licht einmal aus ist, geht es nur schwer wieder an. Wir müssen als Stadt Vorreiter und nicht Beobachter sein.“ „Es ist uns ein großes Anliegen, das studentische Leben in die Innenstadt unserer Stadt zu holen und sichtbar zu machen. Wir reden schließlich von fast zehn Prozent der Bevölkerung unserer Stadt. Schließlich können wir froh sein, über eine Hochschule zu verfügen“, begründen Krüger und Erdogan ihren Antrag.
(Quelle: Pressemitteilung SPD Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Frühjahrs – Galakonzert der Munich Harmonists ausverkauft

Frühjahrs – Galakonzert der Munich Harmonists ausverkauft

Rosenheim – The Munich Harmonists – ein aus fünf Gesangssolisten und einem Pianisten bestehendes Sextett stehen in der Tradition der Comedian Harmonists und der Musik der 30er Jahre des letzten Jahrhunderts. Das Konzert, am 16. März, im Ballhauses Rosenheim ist nun schon ausverkauft.

Berühmte Lieder wie „Mein kleiner grüner Kaktus“ und „Veronika, der Lenz ist da“ oder „Irgendwo auf der Welt“ berühren auch heute noch alle Generationen durch ihren Wortwitz, ihre musikalische Schlagfertigkeit, aber auch durch die Melancholie und Tiefgründigkeit der musikalischen Arrangements. Am Samstag, 16.März singen die Munich Harmonists im denkmalgeschützten Stucksaal des Ballhauses Rosenheim.
Das Konzert ist bereits ausverkauft. Es wird keine Abendkasse geben. Einlass ist um 19.00 Uhr und Konzertbeginn um 20.00 Uhr.
(Quelle: Pressemitteilung Ballhaus Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Ballhaus Rosenheim Munich Harmonist)

Wichtiger erster Schritt im Donaumoos

Wichtiger erster Schritt im Donaumoos

Hilpoltstein / Bayern – Der bayerische Naturschutzverband LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz) begrüßt den Startschuss für die Wiedervernässung von rund 50 Hektar im Donaumoos bis Ende nächsten Jahres durch Umweltminister Thorsten Glauber.

„Wir freuen uns, dass die von Ministerpräsident Markus Söder lange angekündigte Wiedervernässung im Donaumoos endlich vorankommt. Damit bietet sich die einmalige Chance, Klima- und Artenschutzmaßnahmen großflächig umzusetzen“, betont der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer. „Die für die nächsten zwei Jahre geplanten Maßnahmen sind ein erster Schritt. Der LBV fordert, dass die Renaturierung der Moore als natürliche CO2-Senken mit dem gleichen Tempo vorangetrieben wird wie der Ausbau der erneuerbaren Energien. Wir brauchen auch bei der Moorrenaturierung ein ‚Deutschlandtempo‘“, verdeutlicht der LBV-Vorsitzende.
Bis zum Jahr 2031 will der Freistaat Bayern für 200 Millionen Euro auf insgesamt 2.000 Hektar Fläche im ehemals größten bayerischen Niedermoor im Dreieck zwischen Ingolstadt, Neuburg an der Donau und Pöttmes den Wasserstand anheben und eine dauerhafte Wiedervernässung erreichen. „Der LBV sieht in diesem Vorhaben mit seinen positiven Effekten für den Klima-, Hochwasser- und Artenschutz eine Jahrhundertchance, von der auch die beteiligten Grundeigentümer finanziell profitieren werden“, so der LBV-Vorsitzende.
Dazu braucht es aus Sicht des LBV faire Rahmenbedingungen, praxistaugliche Förderinstrumente, langfristige Perspektiven und entsprechende Beratung. „Ein ‚Weiter so‘ im Donaumoos kann es aus Sicht des Klimaschutzes nicht mehr geben. Das dürfte heute allen klar sein. Moorbodenschonende Landwirtschaft ist das Gebot der Stunde,“ mahnt Schäffer.
„Um das Projekt der ökologischen Sanierung des Donaumooses endlich zum Erfolg zu führen und dieser Landschaft wieder den Wert zu geben, den sie verdient, braucht es den ernsthaften Willen aller, sich zu beteiligen. Landwirte, Bürger, Kommunalpolitiker und Behördenvertreter müssen jetzt an einem Strang ziehen“, fordert Norbert Schäffer.

Artenschutz nicht vergessen

Bei der Planung von Moorrenaturierungen dürfen die Belange des Artenschutzes nicht vernachlässigt werden. Gerade für unsere stark gefährdeten Wiesenbrüter wie den Brachvogel oder den Kiebitz ist die Wiedervernässung degradierter Moorböden überlebenswichtig. Gleichzeitig wird dadurch die weitere Freisetzung klimaschädlicher Treibhausgase reduziert und der Wasserrückhalt in der Fläche gefördert. „Aufgrund dieser positiven Effekte ist die Wiedervernässung von Mooren als besonderes öffentliches Interesse einzustufen, da sie gleichzeitig gegen die Klima- und die Artenkrise wirkt“, fordert der LBV-Vorsitzende.

Hintergrund:

Das Donaumoos ist mit rund 170 Quadratkilometern das größte zusammenhängende Niedermoorgebiet Süddeutschlands. Für seine Wiedervernässung stellt die Bayerische Staatsregierung eine Summe von 200 Millionen Euro zur Verfügung. In den letzten 150 Jahren wurde es intensiv landwirtschaftlich genutzt, so dass sein ursprünglicher Charakter weitgehend verloren ging. Wo früher auf nassen Torfböden Niedermoorpflanzen wuchsen und somit CO2 gespeichert wurde, werden heute auf großen Flächen Kartoffeln und Mais angebaut. Einige kleinere Maßnahmen zur Wiedervernässung wurden in den letzten drei Jahren bereits angestoßen. Bis 2031 soll das Donaumoos auf 2.000 Hektar renaturiert werden, das heißt die Ackernutzung soll einer bodenschonenden Wiesenutzung weichen und der Grundwasserspiegel im Moor angehoben werden. So sollen weitere Verluste des Moorkörpers und damit der Austritt von klimaschädlichen Gasen verhindern bzw. die Möglichkeit geschaffen werden, dass CO2 wieder im Torfkörper gebunden werden kann. Durch die intensive landwirtschaftliche Nutzung in Verbindung mit der starken Entwässerung der Moorböden entweichen im Donaumoos jährlich knapp eine halbe Million Tonnen klimaschädlicher Treibhausgase, das sind etwa zehn Prozent der Treibhausgase aus der Moornutzung in ganz Bayern.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Öffentlicher Eislauf im ROFA-Stadion

Öffentlicher Eislauf im ROFA-Stadion

Rosenheim – Öffentlicher Lauf und Schuleislauf finden in der kommenden Woche (KW 12) im städtischen Eisstadion zu folgenden Zeiten statt:
 
Montag, 18. März: 8 Uhr – 12:50 Uhr
 
Dienstag, 19. März: Kein öffentlicher Eislauf
(wegen technischer Prüfung der Eismaschine)
 
Mittwoch, 20. März: 8 Uhr – 12:50 Uhr
 
Donnerstag, 21. März: 8 Uhr – 12:50 Uhr und 20:15 Uhr – 22:00 Uhr
 
Freitag, 22. März: 8 Uhr – 12:50 Uhr
 
Samstag, 23. März: Kein öffentlicher Eislauf
 
Sonntag, 24. März: 13 Uhr – 15:50 Uhr
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)
Prien: Auftakt Jahresmotto Tag der Sinne

Prien: Auftakt Jahresmotto Tag der Sinne

Prien / Landkreis Rosenheim – Am Samstag, 6. April, eröffnet der Markt Prien am Chiemsee das touristische Jahresmotto „Prien am Chiemsee für alle Sinne“ mit einem „Tag der Sinne“ von 10 bis 16 Uhr im Kleinen Kurpark, an der Alten Rathausstraße 11.

Kinder entdecken ihre Umwelt mit allen Sinnen, bei Erwachsenen hingegen ist das Wahrnehmungsvermögen oft abgestumpft. Angesichts der permanenten Reizüberflutung fällt es heute sehr vielen Menschen schwer, sich in Ruhe auf bestimmte Sinneseindrücke einzulassen. 2024 ist man in der Marktgemeinde dazu eingeladen, seine Aufmerksamkeit auf die Sinnesempfindungen zu lenken und Erlebnisse bewusst wahrzunehmen. Besucher der Auftaktveranstaltung können zu Beginn bei einer Vogelstimmenwanderung sehen und hören, bei einer Kräuterwanderung riechen und schmecken oder bei Qi Gong Choreografie die Zusammenhänge zwischen Jahres- und Lebensrhythmen entdecken. Anschließend erwarten die Gäste musikalische Unterhaltung mit der Harthauser Musi, eine eindrucksvolle Vorführung eines Mentalisten sowie ein abwechslungsreiches Kinderprogramm und Kinderschminken. Zudem wird der „Tag der Sinne“ aktiv und kreativ durch den Priener Einzelhandel begleitet. Bei dem Genuss für alle Sinne kommt das leibliche Wohl keinesfalls zu kurz, vor Ort können diverse Getränke und kulinarische Schmankerl der Priener Direktvermarkter erworben werden. Der Eintritt ist frei. Bei Schlechtwetter wird die Veranstaltung in den Chiemsee Saal verlegt.
Für das Thema „Sinne“ möchte der Markt Prien am Chiemsee ortsansässige Schulen, Vereine, Unternehmen und Gastronomiebetriebe begeistern, die den Jahresablauf mit kreativen, phantasievollen und informativen Aktionen bereichern. Interessierte, die sich an dem Jahresmotto beteiligen möchten, können sich bei der Projektleiterin Nina Mroczeck von Gliczinski unter der Telefonnummer +49 8051 6905-28 oder unter nmroczeck@tourismus.prien.de melden.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prein am Chiemsee / Beitragsbild: Copyright Markt Prien a. Chiemsee – Tanja Ghirardini)