Spende statt Geburtstagspost

Spende statt Geburtstagspost

Rosenheim – Geburtstage sind Momente, die oft mit Grüßen und Wünschen in Form von Geburtstagskarten gefeiert werden. Zum Jahreswechsel hat der Wirtschaftliche Verband Rosenheim e.V. die Tradition der Geburtstagskarten auf Geburtstagsmails umgestellt. Sämtliche Einsparungen aus dieser Umstellung wird der Rosenheimer Bürgerstiftung zugutekommen.
 
„Der Wirtschaftliche Verband hat sich die letzten Jahre stark verjüngt und wird kontinuierlich digitaler. Mit der neuen Geschäftsstellenleitung Sabrina Obermoser kam nochmal Schwung und Ideenkraft in das Team“, sagte Maximilian Werndl, Vorstandsmitglied des Vereins. „Es macht uns große Freude interne Prozesse zu verbessern und neue Potentiale zu schöpfen, die dem Vereinszweck dienen. Die Umstellung der Geburtstagswünsche von Post zu Mail war ein erster einfacher Schritt, der aber direkt spürbare Vorteile liefert. Hier vor allem für die Rosenheimer Bürgerstiftung.“
Die Bürgerstiftung Rosenheim setzt sich seit Jahren für verschiedene lokale Projekte ein, die das Leben der Menschen in unserer Stadt verbessern. Die Bürgerstiftung setzt dort an, wo Not am Mann ist. Die Ziele der Bürgerstiftung liegen jenen des WVs sehr nahe, weshalb sich das Zuwendungskomitees des Wirtschaftlichen Verbandes für diese Unterstützung ausgesprochen hat. Das Zusammenwirken der Gemeinschaft in Rosenheim ist beiden Institutionen sehr wichtig. Dort wo Stadt und Staat an seine Grenzen stoßen, setzt die  Bürgerstiftung an, sei es beim Chor der Erkrankten, dem Schwimmprojekt, dass jeder schwimmen lernen soll, oder dem Hausaufgabenprojekt, bei dem benachteiligten Kindern bei den Hausaufgaben unter die Arme gegriffen wird. Mehr dazu unter buergerstiftung-rosenheim.de/
Geburtstage sind Momente der Freude und des Feierns, und mit der Einführung von Geburtstagsmails wird dieses Gefühl der Feierlichkeit beibehalten, während gleichzeitig eine positive Wirkung auf die Umwelt und die Gemeinschaft erzielt wird. Der Wirtschaftliche Verband unterstützt Projekte in der Region, gerne auch mal anfragen,wenn ein konkreter Bedarf besteht.
(Quelle: Pressemitteilung Wirtschaftlicher Verband der Stadt und des Landkreises Rosenheim e.V / Beitragsbild: Von Links Sabrina Obermoser (WV), Christian Hlatky (Bürgerstiftung), Maximilian Werndl (Vorstand WV), Joachim Doppstadt und Viktoria Pertl, (Vorstände der Bürgerstiftung) Copyright WV Rosenheim)
Freundschaft feiern und Verbindungen ausbauen

Freundschaft feiern und Verbindungen ausbauen

Rosenheim – Oberbürgermeister Andreas März reist mit einer 33-köpfigen Delegation nach Japan. Dabei stehen das 20-jährige Jubiläum der Städtefreundschaft zwischen Rosenheim und Ichikawa sowie die Knüpfung von weiteren Wirtschaftskontakten im Vordergrund.
 
„Trotz der großen Distanz sind unsere Beziehungen sehr nah. Sei es durch den fortwährenden Schüleraustausch der Mädchenrealschule und die Fußballcamps oder die Wirtschaftsbesuche der letzten Wochen des japanischen Generalkonsuls und der Außenhandelsorganisation JETRO mit deren Sitz in München. Mit unserem Besuch in Japan pflegen wir die Freundschaft weiter und erweitern unser Wirtschaftsnetzwerk, von dem unsere heimischen Unternehmen profitieren können“, so Oberbürgermeister Andreas März.
Die Reise beginnt am heutigen Freitag, 15. März. Am 17. März wird das 20. Jubiläum der Städtepartnerschaft in Ichikawa begangen, am Tag darauf nimmt die städtische Delegation an der Wirtschaftstagung teil. Zudem steht ein Besuch der Chiba University of Commerce an, einer Partneruniversität der TH Rosenheim.
Des Weiteren sind Empfänge durch die Repräsentantin des Freistaats Bayern in Japan und durch die deutsche Generalkonsulin und ihren Wirtschaftsreferenten in Osaka geplant.
Die Delegation setzt sich zusammen aus Mitgliedern des Stadtrates, der Stadtverwaltung, einer Firma aus dem Stellwerk18 sowie des Fördervereins „Städtepartnerschaft Ichikawa-Rosenheim e.V.“ der auch satzungsgemäß die Delegationsreise fördert. Die Flugkosten und sonstigen Auslagen trägt jeder Teilnehmer selbst. Das Veranstaltungsprogramm in Ichikawa wird – wie es die beiden Städte gegenseitig auch in der Vergangenheit handhabten – von der Partnerstadt Ichikawa übernommen.
Die Städtefreundschaft wurde im Jahr 2004 mit einem Memorandum zum Kultur-, Sport- und Jugendaustausch erstmals schriftlich festgehalten, daher gilt das Datum als Beginn der engen Freundschaft zwischen Ichikawa und Rosenheim. Die offizielle Unterzeichnung der Städtepartnerschaft erfolgte im Jahr 2008.   
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)
Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 15. März

Namenstag haben: Dieter, Klemens, Louise, Lucrezia, Zacharias
(Quelle: namenstage.katholisch.de)

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Zarah Leander (1907– war eine schwedische Schauspielerin und Sängern, die mit Leinwanderfolgen wie „Zu neuen Ufern“ und „Es war eine rauschende Ballnacht zu den großen Ufa-Filmstars im nationalsozialistischen Deutschland zählte und populäre Schlager wie „Ich weiß, es wird einmal ein Wunder gescheh`n“ sang. Bürgerlicher Name: Sara Stina Hedberg, verheiratete Sara Stina Hülphers )

– Ruth Bader Ginsburg (1933 – war eine US-amerikanische Juristin und Richterin, die zur führenden liberalen Anwältin ihrer Generation in Fragen der Geschlechterdiskriminierung wurde, bahnbrechende Entscheidungen vor dem Supreme Court erstritt und als feministische Ikone gefeiert wurde.)

– Eva Longoria (1975– ist eine US-amerikanische Schauspielerin und Model.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1867: In Österreich wird im Zahlungsverkehr die Postanweisung eingeführt.
  • 1892: Jesse Wilford Reno erhält in den USA das Patent für sein schräges Förderband, den Vorgänger der Rolltreppe.
  • 1961: Als erste deutsche Großstadt führt Kassel das Parken mit Parkscheiben in der Innenstadt ein.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re)
Biotonne: Bürgerbegehren darf mit Europawahl zusammengelegt werden

Biotonne: Bürgerbegehren darf mit Europawahl zusammengelegt werden

Rosenheim – Über die Einführung einer Biotonne in Rosenheim wurde 2023 viel diskutiert. Ende September fiel die Entscheidung: Ein Bürgerbegehren soll entscheiden, ob Hol- oder Bringsystem. Nun steht auch der Termin dafür fest: Sonntag, 9. Juli – und damit bei der Europawahl. Das verkündete OB Andreas März bei der gestrigen Stadtratssitzung (13.3.2024).

Zur Vorgeschichte:
Wie bereits vielfach auch bei uns auf Innpuls.me berichtet, sind Bioabfälle seit dem 1. Januar 2015 laut Paragraph 11 des Kreislaufwirtschaftsgesetz getrennt zu sammeln und diese Getrenntsammelpflicht betrifft auch die Bioabfälle aus privaten Haushalten. Nach vielen Jahren und zähem Ringen über viele Jahre wurde dann in Rosenheim im Herbst 2022 von den Stadträten mehrheitlich eine Kompromisslösung gefunden: Restmüllentsorgung nur noch alle 14 Tage, dafür eine wöchentliche Biomüllabholung (wir berichteten).

So richtig wohl fühlten sich damit aber viele Stadträte nicht, darum sprechen sie nun auch oft nur noch von einer „Notlösung“. Überhaupt keine Lösung in dieser Entscheidung sah der Rosenheimer Seniorenbeirat, der ein Bürgerbegehren startete, indem er sich für eine dezentrale Sammlung von Bioabfällen an Wertstoffinseln oder häuslicher Kompostierung aussprach (wir berichteten). Rund 3000 Unterschriften kamen zusammen und damit genug um ein Bürgerbegehren anzuschieben. Aber aufgrund formaler und formeller Fehler kam dann im Ferienausschuss die Absage (wir berichteten)
Für Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März war es aber dennoch wichtig, die Meinung der 3000 Bürger, die mit ihrer Unterschrift ihren Unwillen gegen die Entscheidung das Stadtrats kundgetan haben, zu respektieren und sprach sich für ein Ratsbegehren aus. Damit können Gemeindevertreter Entscheidungen, für die sie selbst zuständig sind, an die Bürger der Gemeinde abgeben. In Deutschland fanden laut wikipedia von 1956 bis 2017 insgesamt 1242 Ratsbegehren statt.

Wahlzettel werden in grüner Farbe gedruckt werden

Im September 2023 fiel die Entscheidung für ein weiteres Ratsbegehren (wir berichteten).30 Stadträte sprachen sich dafür aus. Es gab 12 Gegenstimmen. (siehe auch Kommentar) Als Termin wurde Sonntag, 9. Juli, festgelegt.
Noch nicht ganz klar war aber, ob dieser Termin auch tatsächlich rechtlich möglich ist. Denn an diesem Tag findet auch die Europawahl statt. „Jetzt steht fest, dass die Abstimmung über die Biotonne gleichzeitig mit der Europawahl stattfinden darf“, informierte Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März die Stadträte in der gestrigen Stadtratssitzung (14.3.2024).
Was man nun auch schon weiß: Die Wahlzettel werden in grüner Farbe gedruckt und müssen getrennt von der Europawahlzetteln versendet werden. Begründung: Weil bei der Europawahl diesmal bereits mit 16 Jahren gewählt werden darf, aber eine Stimmabgabe bei dem Ratsbegehren erst ab 18 Jahre möglich ist.  Die getrennte Wahl führt zu mehr Papiermüll – auch darauf wies Rosenheims Stadtoberhaupt schon mal hin.
(Quelle: Artikel: Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Symbolfoto re)

HZA-RO: Der ZOLL bringt Pfandwaren unter den Hammer

HZA-RO: Der ZOLL bringt Pfandwaren unter den Hammer

Garmisch, Weilheim, Rosenheim – Mit dem Highlight einer öffentlichen Versteigerung, mehreren Zollhundevorführungen und diversen Informations- und Veranschauungsmöglichkeiten präsentiert der ZOLL seine Aufgaben am Dienstag, 19. März auf dem Richard-Strauss-Platz in Garmisch.
 
 
Ab 12 Uhr stehen Zöllner des Hauptzollamts Rosenheim bereit, um über ihre Aufgaben zu informieren, angefangen von der Schmuggelbekämpfung bis hin zum Ablauf der Ausbildung beim ZOLL.
Jeweils um 13 Uhr und um 14 Uhr starten Zollhundevorführungen unter Anleitung eines Zollhundetrainers.
Um 15:15 Uhr kommen insgesamt 24 Auktionsartikel unter den Hammer. Das Hauptzollamt Rosenheim versteigert unter anderem einen E-Scooter, verschiedene Goldschmuck-Stücke, ein Herrenrennrad sowie ausgesuchte Spirituosen. Mitbieten darf, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat. Generell sind aber alle dazu eingeladen, bei der spannenden Aktion mitzufiebern. Eine Vorbesichtigung der Auktionswaren ist ab 14:15 Uhr direkt vor Ort möglich.
Abgerundet wird der Informationsnachmittag mit einer Hundevorführung um 16:30 Uhr.
Insgesamt sollte für alle etwas geboten sein. Für die Kleinen hat sich extra das ZOLL-Maskottchen Mateo angekündigt. Gerne können Kinder die Streifenwägen in Anleitung der Zöllner unter die Lupe nehmen und zum Beispiel das Blaulicht betätigen, während die Erwachsenen die Möglichkeit haben, sich hinsichtlich der Bekämpfung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung zu informieren. Begeisterung bei Groß und Klein sollte auf jeden Fall das Können der beiden Zollhündinnen Dika und Siri auslösen.
Den richtigen Durchblick erhalten Besucher bei einer Demonstration am und im Scan-Van vom Zollamt München-Flughafen (Hauptzollamt München). Dabei handelt es sich um eine mobile Gepäckröntgenanlage in einem Kleintransporter. Dass damit nicht nur am Flughafen Gepäck durchleuchtet wird, sondern das sehr spezielle Gefährt auch seinen Einsatz auf den Autobahnen und überall dort findet, wo der Zoll den Reisverkehr kontrolliert, dürfte viele eher überraschen.
 
Schutz der Pflanzen- und Artenvielfalt.
 
Ein zentrales Thema des Zolls ist der Schutz der Pflanzen- und Artenvielfalt. Leider hat sich der internationale Handel mit geschützten Tieren und Pflanzen zu einem lukrativen Geschäft entwickelt. Heute sind weltweit mehr als 6.600 Tier- und 34.300 Pflanzenarten und die daraus gewonnenen Erzeugnisse geschützt. Der Zoll trägt mit seinen Kontrollen dazu bei, Verstöße gegen die Artenschutzbestimmungen aufzudecken und die Vielfalt der Natur zu bewahren. Die meisten Verstöße werden von Urlaubern begangen, die Präparate oder Teile geschützter Tier- und Pflanzenarten aus Unwissenheit oder fehlendem Unrechtsbewusstsein als Souvenirs mit nach Hause bringen. Den ganzen Nachmittag über informiert der ZOLL anhand verschiedenster Anschauungsbeispiele.
 
Genauso ist dem ZOLL der Schutz der Wirtschaft, insbesondere der Schutz der Markenrechtsinhaber vor Fälschungen und Plagiaten wichtig. Teilweise sind die Fälschungen kaum erkennbar. Zöllner aus der Praxis vom Zollamt Weilheim geben darüber Auskunft.
(Quelle: Pressemitteilung Hauptzollamt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Hauptzollamt Rosenheim)
„Kita im Aufbruch“: Nachhaltigkeit von Klein auf lernen

„Kita im Aufbruch“: Nachhaltigkeit von Klein auf lernen

Hilpoltstein / Bayern – Mit Nachhaltigkeit in der Kita von klein auf zukunftsfähiges Denken und Handeln zu entdecken, zu erleben und zu entfalten, das ist das Ziel von „Kita im Aufbruch“. Der LBV begleitet in diesem Bildungsprojekt Kindertageseinrichtungen über eineinhalb Jahre auf dem Weg Richtung Nachhaltigkeit.
 
„Kitas sind als früheste Bildungseinrichtung besonders geeignet, einen Lernort zu schaffen, an dem Bildung für nachhaltige Entwicklung ganzheitlich verankert und gelebt wird“, sagt die LBV-Projektleiterin Alexandra Lindig. Nach zwei erfolgreichen Projektphasen geht „Kita im Aufbruch“ nun in die dritte Runde. Ab sofort können sich Kindergärten und Kindertageseinrichtungen aus ganz Bayern hierfür beim LBV bis zum 6. Mai bewerben unter www.lbv.de/kitaimaufbruch. 
Das Bildungsprojekt „Kita im Aufbruch“ möchte das Leben in der Kita gemeinsam mit dem Team, den Eltern, den Kindern und dem Träger in vielfältiger Weise nachhaltig gestalten. Der LBV unterstützt hier für eineinhalb Jahre mit Workshops, Beratung und Materialien. „Wir ermöglichen den Einrichtungen, alltägliche Gewohnheiten und Tagesabläufe sowie Strukturen unter dem Fokus der Nachhaltigkeit zu überdenken und Veränderungen in Gang zu setzen“, so Alexandra Lindig. Bayerische Kitas aller Träger, besonders solche, die bisher nur wenig im Bereich der Nachhaltigkeit gearbeitet haben, sind aufgerufen sich für das Projekt zu bewerben. „Kita im Aufbruch“ wird gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt- und Verbraucherschutz. 
Die teilnehmenden Pädagogen lernen im Projekt Inhalte einer Bildung für nachhaltige Entwicklung, die 17 Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 der UN sowie den Referenzrahmen für die frühkindliche Bildung kennen. Auch Kinder und Eltern sind mit viel Praxisbezug beteiligt. „Gestaltung naturnaher Gärten, Plastikreduktion im gesamten Kita-Alltag, Tauschen von gebrauchten Büchern und Spielsachen sowie die Umstellung auf Frischküche mit regionalem, saisonalem und biologischem Angebot sind nur ein kleiner Einblick in die vielfältigen Aktionen der Kindertageseinrichtungen“, berichtet die LBV-Projektleiterin. 
In den vergangen vier Jahren wurden 13 Kitas bayernweit individuell auf ihrem Weg Richtung Nachhaltigkeit beraten und begleitet. Davon sind es derzeit acht Kitas, die kurz vor dem Abschluss ihrer Projektbegleitung stehen. Sie werden im April als „Kita im Aufbruch“ für ihr besonderes Engagement für Nachhaltigkeit vom LBV und dem bayerischen Umweltministerium ausgezeichnet. „Bildung für nachhaltige Entwicklung endet nicht mit einem Projekt, sondern versteht sich als tiefgreifender, langfristiger Wandlungsprozess“, so Lindig. 
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)
Daniel Artmann übernimmt Vorsitz des Kuratoriums der TH Roseheim

Daniel Artmann übernimmt Vorsitz des Kuratoriums der TH Roseheim

Rosenheim – Der Rosenheimer Landtagsabgeordnete Daniel Artmann ist bei der jüngsten Sitzung des Kuratoriums der TH Rosenheim zum neuen Vorsitzenden gewählt worden. Er folgt auf Klaus Stöttner, der seinen Rückzug aus dem Gremium im vergangenen Jahr angekündigt hatte.

Das Kuratorium berät die Hochschule in ihrer Arbeit und unterstützt ihre Interessen in der Öffentlichkeit.
„Ich bedanke mich für das Vertrauen und die einstimmige Wahl. Ein besonderer Dank gebührt meinem Vorgänger Klaus Stöttner, der das Kuratorium 13 Jahre erfolgreich geführt hat und die Entwicklung der Hochschule als Vorsitzender des Hochschulrats weiter begleiten wird“, so Artmann. Ebenso dankte er dem ausscheidenden ehemaligen Staatsminister Dr. Marcel Huber für dessen langjähriges Engagement als stellvertretender Kuratoriumsvorsitzender. Bei der Sitzung regte Artmann auch an, die Zahl der stellvertretenden Vorsitzenden zu erhöhen, um die Regionalisierung der Hochschule mit den Außenstandorten auch im Kuratorium abzubilden. Als Stellvertreter wurden einstimmig Konrad Baur für den Campus Traunstein, Sascha Schnürer für den Campus Mühldorf am Inn und Martin Huber für den Campus Burghausen gewählt.
Mitglieder des Kuratoriums der TH Rosenheim sind Rosenheims Oberbürgermeister sowie die Landräte und die direktgewählten Landtags- und Bundestagsabgeordneten aus Rosenheim, Traunstein, Mühldorf, Altötting, dem Berchtesgadener Land, Bad Tölz-Wolfratshausen, Miesbach, Ebersberg und Erding.

Neue Technologie-Transferzentren verstärken die Regionalisierung der Hochschule

Artmann betonte, dass das Kuratorium die weitere Regionalisierung der TH Rosenheim mit den Technologie-Transferzentren in den Landkreisen Miesbach und Berchtesgadener Land voll unterstütze. Entscheidend sei dabei der Dreiklang zwischen Hochschule, Kommunen und Unternehmen. Zusammen müsse es gelingen, Menschen vor Ort bestens auszubilden und damit den dringend benötigten Fachkräftenachwuchs der regionalen Unternehmen zu sichern, so der neue Vorsitzende weiter.
TH-Präsident Professor Heinrich Köster verwies in der Kuratoriumssitzung auf die positive Entwicklung an allen Standorten der Hochschule. „Die deutlich gestiegenen Studierendenzahlen sind ein Beleg für das attraktive Studienangebot der Hochschule. Daran hat auch der Zuwachs bei Studierenden aus dem Ausland erheblichen Anteil“, so Köster. Problematisch sei hingegen das Thema Wohnen, weshalb es für die Zukunft weitere Angebote für Studierende brauche. Der Präsident stellte im Kuratorium zudem erste Überlegungen für einen „Innovation Campus“ in Rosenheim vor, der im Hochschul-Konzept „Roadmap 2035“ enthalten ist.
(Quelle: Pressemitteilung TH Rosenheim / Beitragsbild: Martin Huber, stv. Kuratoriumsvorsitzender; Konrad Baur, stv. Kuratoriumsvorsitzender; Daniel Artmann, Kuratoriumsvorsitzender; Prof. Heinrich Köster, Präsident TH Rosenheim; Sascha Schnürer, stv. Kuratoriumsvorsitzender; Klaus Stöttner, Vorsitzender Hochschulrat TH Rosenheim (von links). Bild: Büro Klaus Stöttner Copyright TH Rosenheim)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 14. März

Namenstag haben: Einhard, Enno, Eva, Eveline, Evita, Mathilde, Hilde, Tilda, Paulina
(Quelle: namenstage.katholisch.de)

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Paul Ehrlich (1854 – war ein deutscher Chemiker, Arzt, Immunologe und Begründer der Chemotherapie. 1897 entwickelte er die Impfung gegen Tetanus.)

– Albert Einstein (1879 – war ein bedeutender deutscher Physiker, der als Verfasser der speziellen und allgemeinen Relativitätstheorie mit seinen Erkenntnissen über Zeit und Raum das physikalische Weltbild bis heute prägt.)

– Akira Yoshizawa (1911 – war ein japanischer Origami-Meiser, der als Begründer des modernen Origami gilt. Er entwickelte über 50.000 Origami-Modelle.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1794: Eli Whitney erhält in den USA das Patent auf die von ihm erfundene Egreniermaschine zur Entkörnung von Baumwolle. Damit wird der großflächige Anbau der Pflanze in den Südstaaten lukrativ. Für das Abernten werden Sklaven benötigt und eingesetzt.
  • 1995: Norman Thagard wird als erster US-amerikanischer Astronaut an Bord eines russischen Raumschiffs mit der Mission Sojus TM-21 zur Raumstation Mir mitgenommen.
  • 2002: Die von Microsoft entwickelte Spielkonsole Xbox wird in Europa veröffentlicht.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re)
Verschenken statt Wegwerfen

Verschenken statt Wegwerfen

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim –  Nach dem Motto Wiederverwenden statt wegwerfen veranstalten die Aiblinger Tauschfreunde zweimal im Jahr einen Verschenk-Markt. Am Samstag, 16. März in der Aula des Gymnasiums Bad Aibling findet dieses Jahr der erste der beiden Märkte statt.

Man will endlich seinen Schränke oder den Keller räumen, die Sachen sind aber noch gut und der Gang zum Bauhof oder Altkleider-Container reut Sie deshalb? Dann ist der Weg zum 9. Verschenk-Markt der Aiblinger Tauschfreunde eine gute Lösung.
Angenommen werden: Fahrtaugliche Fahrräder, Bett- und Tischwäsche, intaktes Werkzeug und Elektrogeräte, Spiele (bitte vollständig), Kindersachen, Pflanzen und Gartenzubehör, Bücher, Haushaltswaren, Geschirr, Sport- und Hobbyartikel usw. Ebenso gut erhaltene, saubere Kleidungsstücke, passend zur Saison.
Heuer wird erstmals eine Sammelbox für alte Handys aufgestellt, die dann zu einer zentralen Stelle weitergeleitet werden, um die wertvollen Bestandteile fachgerecht zu recyclen.
Pro Haushalt sollen nur bis 2 Kartons Ware und bis zu 20 Bücher abgegeben werden. Mehr kann leider nicht angenommen werden.
Ort: Gymnasium Bad Aibling, Max-Mannheimer-Str. 2
Warenannahme: Von 10.00 bis 12.00 Uhr
Verschenk-Angebot: Von 14.00 bis 16.00 Uhr
Alles ist kostenlos. Es wird hier ausschließlich von Privat an Privat verschenkt. Spenden sind willkommen.
Mit hausgemachten Kuchenspezialitäten und Kaffee ist natürlich auch für das leibliche Wohl gesorgt.
Sollten noch Fragen zum Verschenk-Markt und den Aiblinger Tauschfreunden bestehen, gibt es weitere Informationen auf der Homepage unter: http://www.aiblinger-tauschfreunde.de oder unter der Telefon-Nummer 08061-3913992.
(Quelle: Pressemitteilung Aiblinger Tauschfreunde e.V. / Beitragsbild: Copyright Aiblinger Tauschfreunde e.V.)

Prien am Chiemsee nutzt EnergieMonitor

Prien am Chiemsee nutzt EnergieMonitor

Prien / Landkreis Rosenheim –  Grün und regional: Künftig soll auch der Strom am besten direkt vom Nachbarn kommen. Wie es um die Eigenversorgung in der Gemeinde Prien heute bestellt ist, zeigt jetzt der EnergieMonitor vom Bayernwerk. Energieerzeugung und -verbrauch vor Ort bleiben mit dem innovativen Online-Tool des Bayernwerks immer fest im Blick, mit klarem Kurs auf die Energiewende vor Ort.
 
Alexander Usselmann, Kommunalbetreuer bei der Bayernwerk Netz GmbH, präsentierte das Online-Tool am Freitag, 8. März im Rathaus. „Die Energiewende ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Wer auf Kurs bleiben will, braucht vor allem eines: Transparenz. Der Monitor gibt detaillierten Aufschluss über die eigene Produktion und den Verbrauch von Strom“, erklärte Alexander Usselmann. Erster Bürgermeister Andreas Friedrich ergänzte: „Wir in Prien sehen dieses Instrument als Baustein und Chance, die Bürgerinnen und Bürger zum Nachdenken anzuregen, sich mit eigenen Projekten an der Energiewende zu beteiligen und unsere Ökobilanz weiter zu verbessern. Die Stromeinsparung und die intelligente Nutzung des regional erzeugten Stroms sind uns sehr wichtig“.
 
Wie grün war der heutige Tag?
 
Klimafreundliche Energie dort zu produzieren wo sie auch gebraucht wird spielt eine immer größere Rolle bei der Energiewende. „Die Energiezukunft ist dezentral. Städte und Gemeinden spielen deshalb eine immer größere Rolle in der Versorgung“, betonte Alexander Usselmann. Bürgermeister Friedrich hat den Bürgern den EnergieMonitor bereits über die kommunale Internetseite zugänglich gemacht, ebenso kann der Monitor über https://energiemonitor.bayernwerk.de/prien eingesehen werden. „Möglichst viele Bürger sollen von diesen Informationen profitieren. Dieses Tool wirkt sich langfristig positiv auf den Klimaschutz aus: Mit einem einzigen Zugang wird eine ganze Kommune dazu motiviert, sich mit der Energiewende zu befassen und eigene Maßnahmen dazu beizutragen“, sagte Bürgermeister Friedrich. Der EnergieMonitor zeigt auf einer online einsehbaren Plattform, dem so genannten Dashboard, wie viel Strom vor Ort in einer Kommune aktuell erzeugt und verbraucht wird. So sehen die Betrachter auf einen Blick, wie hoch der Grad der Eigenversorgung zu welcher Jahres- und Tageszeit ist. Auch aus welchen Quellen die elektrische Energie innerhalb der Gemeindegrenzen produziert wird, ist transparent dargestellt. Vergleichswerte aus anderen Tagen und Monaten ermöglichen Rückschlüsse, wie sich die Energieversorgung in der Kommune entwickelt. Die Daten aktualisieren sich im Viertelstundentakt. Am Ende jeden Tages kann die Kommune Bilanz ziehen: Wie grün war der örtliche Energiemix heute?
Der Bürgermeister sieht im Energiemonitor darüber hinaus wichtige Erkenntnisse für die Ausrichtung der örtlichen Energiepolitik sowie das Nutzungsverhalten der Bürger. 
Wo liegen Stärken und Schwächen in Prien am Chiemsee? Wie können wir besser werden? Beispielsweise durch einen Ausbau der Energiespeicherung oder der intelligenten Nutzung des Energiemixes.
(Quelle: Pressemitteilung Prien a. Chiemsee / Beitragsbild: Christoph Kurz, angehender Energiewirt des Marktes Prien a. Chiemsee sowie Erster Bürgermeister Andreas Friedrich lassen sich von Alexander Usselmann, Fa. Bayernwerk Netz GmbH (von rechts) den EnergieMonitor erklären. Copyright Foto Berger, Prien a. Chiemsee)
Kelvin Jones live im KU’KO Rosenheim

Kelvin Jones live im KU’KO Rosenheim

Rosenheim – Zehntausende Konzert- und Festivalbesucher, die Kelvin Jones in 2023 erleben durften, wissen was das bedeutet: Energie, Intensität und ein Auf und Ab der Emotionen. Am Mittwoch, 10. April ist der Singer- und Songwriter live im Kultur+Kongress Zentrum Rosenheim zu Gast.

Supported wird er um 20 Uhr von Sänger und Moderator Sascha Seelemann, ab ca. 20.45 Uhr gehört die Bühne Kelvin Jones. Der Sänger und Songschreiber liebt es zwar auch im Studio neue Musik zu erschaffen, die Menschen auf verschiedenste Weise berührt. Allerdings lebt er wirklich dafür, auf der Bühne zu stehen und mit dem Publikum zu interagieren. Dabei gibt er seinen Songs einen einzigartigen Kontext, um das Publikum auf eine Achterbahnfahrt zwischen wildem Tanzen und bedächtigem Fühlen mitzunehmen. Angeleitet durch Kelvin Jones, der schon aus seiner Biografie Einflüsse aus Zimbabwe, England und Deutschland vermittelt, ist jedes Konzert einzigartig.
Dass dieses Jahr die Einzigartigkeit noch erhöht wird, stellt Kelvins persönliche „No Setlist“-Regel sicher. Keines der Konzerte hat eine vorgegebene Setlist vor der Show, sondern getragen von der jeweiligen Atmosphäre entscheidet Kelvin Jones spontan den Ablauf eines jeden Konzerts neu. Nach dem großen Erfolg von „No Setlist“ in 2023 wird nun „FUCK SETLISTS“ in 2024 ausgerufen und das Erlebnis in 2024 auf das nächste Level gebracht. Jede Stadt eine eigene Show, jede Stadt eine individuelle Erinnerung, jede Stadt ein intensives Erlebnis und dazu ein Haufen neuer Songs im Gepäck. Direkt, Ungeschnitten und Live recorded.
Tickets gibt es noch im Vorverkauf unter www.kuko.de oder am Ticketschalter im KU’KO, Kufsteiner Straße 4, Mo-Fr 9-12.30 Uhr sowie 13.30 -17 Uhr und Sa 10-14 Uhr, Tel. 08031 365 9365.
(Quelle: Pressemitteilung KU´KO / Beitragsbild: Copyright PhilippGladsome)

Arbeitsreiches Jahr der Aktiven der Feuerwehr Traunstein

Arbeitsreiches Jahr der Aktiven der Feuerwehr Traunstein

Haslach / Landkreis Traunstein – Eine umfangreiche Tagesordnung absolvierten die Mitglieder der Feuerwehr Haslach bei ihrer Generalversammlung. Neben Neuwahlen der Vorstandschaft standen auch mehrere Ehrungen und ein umfassender Bericht der aktiven Mannschaft auf der Agenda.

Wenn man im Ehrenamt von einem Lebenswerk sprechen darf, dann trifft die Laufbahn von Martin Thullner bei der Feuerwehr Haslach zweifelsohne zu. Seit der Jugendfeuerwehr ist er in der Vorstandschaft vertreten und stand bei der Wahl nun nicht mehr zur Verfügung. Neuer Vorstand ist Ferdinand Wernberger, den die Mitglieder im Feuerwehrhaus anlässlich ihrer Generalversammlung einstimmig zum „Vereinschef“ wählten. Einen beeindruckenden Jahresbericht lieferte Kommandant Klaus Kropp. Die 60 Aktiven mussten 87-mal ausrücken und leisteten dabei fast 3.700 ehrenamtliche Stunden.
Bei den turnusmäßigen Neuwahlen schritt Feuerwehrreferent Andreas Kaiser als Wahlleiter zur Tat. Innerhalb kurzer Zeit waren alle Positionen besetzt. Als neuen Vorstand wählten die Mitglieder den bisherigen „Vize“ Ferdinand Wernberger. „Martin Thullner, du übergibst nun den Verein in bester Ordnung in gute Hände und trittst in die zweite Reihe“, so Andreas Kaiser und ergänzte „ich danke dir im Namen der Stadt Traunstein für dein jahrzehntelanges Engagement in der Feuerwehr Haslach“. Der bisherige Amtsinhaber stand zehn Jahre lang an der Spitze des Feuerwehrvereins in Haslach und lenkte zuvor viele Jahre lang die Geschicke der Aktiven in der Kommandantenrolle.
Michael Schier ist neuer stellvertretender Vorstand. Das Amt des Kassiers übt zukünftig Jakob Geisler aus, der die Nachfolge von Andreas Neuner antritt. Der alte und neue Schriftführer ist Christian Mehringer. Thomas Grella und Dr. Christina Schreiner wurden in ihren Ämtern als Beisitzer bestätigt. Den dritten Beisitzer Posten übernahm Jakob Schillinger für Stefan Kaiser. Als Rechnungsprüfer wurden die beiden Amtsinhaber Alois Haistracher und Martin Widmann bestätigt.

Thullner: „Ich will keine Sekunde missen“

Mit gefüllten „Feuerwehr Haslach Rucksäcken“ und begleitet von langanhaltendem Applaus der Mitglieder wurden die ausgeschiedenen Verantwortungsträger durch den neuen Vorstand verabschiedet. „Martin, du wirst immer Teil der Feuerwehr Haslach bleiben und du bist jederzeit in unseren Reihen herzlich willkommen“, hob Ferdinand Wernberger insbesondere den scheidenden Vereinschef hervor und würdigte ihn als unermüdlichen Ideengeber, Vorbild sowie Mann der Tat für sein jahrzehntelanges Engagement. Der sichtlich bewegte Martin Thullner entgegnete, „ich war seit meiner Jugendfeuerwehrzeit als Jugendsprecher bis zum heutigen Tag in der Vorstandschaft und möchte keine Sekunde davon missen“.

Die Feuerwehr hat nun einen eigenen WhatsApp Kanal

Einen umfassenden Rückblick auf das Vereinsjahr der insgesamt 192 Mitglieder lieferte Schriftführer Christian Mehringer. So wurde durch die jungen Feuerwehrler ein Bosna- und Glühweinfest organisiert, an der Aktion Christbaum teilgenommen und ein „Bradl Essen“ im Angerbauer Hof abgehalten. „Das war noch der 2. Meistpreis beim Dorfschießen und der Termin wurde aus dem Vorjahr coronabedingt verschoben“, so der Schriftführer. Außerdem gab es eine Brauereiführung samt Kegelabend beim „Wochinger“ und der Florianitag wurde gemeinsam mit den städtischen sowie den Nachbarfeuerwehren gefeiert.
Abgerundet wurde das Vereinsjahr von der Weihnachtsfeier im Pfarrheim. Als großen sportlichen Erfolg ist der Sieg in der Mannschaftswertung sowie der neuerliche 2. Meistpreis zu werten. „Neben unseren bisherigen Sozialen Medien haben wir ganz neu nun auch einen eigenen WhatsApp Kanal“, freute sich der Schriftführer und brachte außerdem seine Begeisterung zum Ausdruck, dass sich das neue Logo sowie die „moderne Vereinskleidung“ großer Beliebtheit erfreut. Nachdem es im vergangenen Jahr zu Neuwahlen bei den Kommandanten gekommen war und der bisherige Aktivenchef Stefan Breitling mit Klaus Kropp die Positionen getauscht hatte, trat dieser nun erstmals als Kommandant ans Mikrofon und präsentierte einen beeindruckenden Jahresbericht der 60 Aktiven, die im vergangenen Jahr zu insgesamt 87 Einsätzen ausrücken mussten. „Neben den beiden Bombenfunden in Haslach und Traunstein war sicherlich der Brand eines Reparaturzuges in unmittelbarer Nähe zum Gewerbegebiet Haslach der größte und schwierigste Einsatz des letzten Jahres. Es galt rund 300 Einsatzkräfte zu koordinieren“, so Klaus Kropp.

Haslacher Aktive leisteten fast 3700 Stunden

Bei den 37 Bränden, 37 technischen Hilfeleistungen, zwei Gefahrguteinsätzen, vier Sicherheitswachen wie dem mehrtägigen Einsatz bei BR-Radltour sowie sieben sonstigen Tätigkeiten wie Absperrdiensten wurden insgesamt acht Menschen gerettet oder medizinisch betreut. In den unterschiedlichen Gruppen sowie zu unterschiedlichen Schwerpunkthemen wurden insgesamt 59 Übungsabende durchgeführt. Darüber hinaus waren die Atemschutzträger beim Belastungsgehen und es wurde an der Kommunikationsübung, der Katastrophenschutzübung im Herbst sowie am Übungstag des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein teilgenommen, der vergangenes Jahr in Traunreut durchgeführt wurde.
Mehr als 500 Stunden kamen, allein für Lehrgänge auf Landkreisebene sowie an den Landesfeuerwehrschulen zusammen und 14 Aktive haben außerdem das Leistungsabzeichen „Löschangriff“ erfolgreich absolviert. „Für den Übungs- und Einsatzbetrieb fielen im vergangenen Jahr insgesamt 3.681 ehrenamtliche Stunden an“, betonte der Kommandant in seinem Vortrag.

Kropp: „Die Aggression gegenüber Einsatzkräften nimmt zu“

Kritische Worte fand Klaus Kropp gegenüber manchem Mitmenschen, „Die Aggression gegenüber Einsatzkräften beziehungsweise bei einschränkenden Maßnahmen wie Straßensperren nimmt zu“, so der Kommandant und bedauert, „dass viele Menschen dabei nicht bedenken, dass es sich bei den Helfern um Ehrenamtliche handelt, die anderen in einer Notlage helfen und alles Private zuvor stehen und liegen gelassen haben“. Dennoch betonte er, „ich bin unheimlich stolz auf die Truppe, die das ganze Jahr über zur Stelle ist, wenn der Pager anschlägt und die Sirene heult“.
Zu Feuerwehrmännern ernannte der Kommandant Johanna Kaiser, Christoph Leimer, David Mehringer und Alexandra Wastlhuber. Stephan Maaßen und Ferdinand Wernberger wurden zu Löschmeistern befördert und Stefan Breitling trägt nun den Rang des Brandmeisters. Thomas Grella, Karl Rosenegger und Alfons Schröder sind seit 40 Jahren aktive Mitglieder und wurden neben der offiziellen Ehrung des Bayerischen Innenministeriums anlässlich eines landkreisweiten Ehrenabends auch innerhalb der eigenen Feuerwehr gewürdigt.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Von links nach rechts: Neuer Kassier Jakob Geisler, alter Kassier Andreas Neuner, Kommandant Klaus Kropp, Jugendwart Andreas Kropp, Schriftführer Christian Mehringer, neuer 2. Vorstand Michael Schier, Beisitzer Thomas Grella, ehemaliger Vorstand Martin Thullner, Beisitzerin Dr. Christina Schreiner, neuer Vorstand Ferdinand Wernberger, ehemaliger Beisitzer Stefan Kaiser, neuer Beisitzer Jakob Schillinger. Copyright Kreisfeuerwehrverband Traunstein)