Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 21. Februar

Namenstag haben: Enrica, German, Gunhild, Irene, Petrus

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Daniel Ek (1983 –  ist ein schwedischer Unternehmer, der 2006 zusammen mit Martin Lorentzon den Musikstreamingdienst „Spotify“ gründete und heute CEO des weltweit von über 200 Millionen Menschen genutzten Dienstes ist.)

– Kelsey Grammer (1955 – ist ein amerikanischer Schauspieler, der über rekordverdächtige 20 Jahre die Rolle des Dr. Frasier Crane in den beliebten US-Sitcoms „Cheers“ und „Frasier“  spielte.)

– Alan Rickman (1946 – war ein britischer Schauspieler, der vor allem in der Rolle als Bösewicht Hans Gruber in „Stirb langsam“ und als Professor Severus Snape in den „Harry Potter“-Verfilmungen  bekannt war. )
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1842: In den Vereinigten Staaten erhält John James Greenough das erste US-Patent auf eine Nähmaschine. Sie ist auch zur Lederverarbeitung gedacht.
  • 1878: New Haven, Connecticut verfügt über das weltweit erste Verzeichnis der Telefonteilnehmer. Es umfasst 50 Einträge.
  • 1947: Der Physiker Edwin Herbert Land stellt in New York gemeinsam mit der Firma Polaroid die erste Sofortbildkamera vor.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
TH Rosenheim baut Grundlagenforschung im Bereich Nachhaltigkeit aus

TH Rosenheim baut Grundlagenforschung im Bereich Nachhaltigkeit aus

Rosenheim – Im Zentrum für Forschung, Entwicklung und Transfer der TH Rosenheim freut man sich über die Bewilligung zweier Forschungsanträge: Das Bayerische Wissenschaftsministerium unterstützt mit über 700.000 Euro den Aufbau eines Forschungsschwerpunktes, mit dem die Verwendung von Holz- und Naturfasern und der positive Effekt auf die Umwelt untersucht werden soll.

Mit fast einer Million Euro fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft die Anschaffung einer Anlage für die Entwicklung und Optimierung von CO2-neutralen Leichtbaumaterialien.
Der Forschungsschwerpunkt „Klimaresiliente Bioökonomie“ vereint die interdisziplinäre Expertise in der stofflichen Nutzung von Holz und anderen nachwachsenden Rohstoffen in verschiedenen Anwendungsbereichen. Die beteiligten Wissenschaftler aus verschiedenen Fachgebieten wie Holzwerkstofftechnik, Kunststoffverarbeitung und nachhaltiges Engineering arbeiten an innovativen Lösungen für die Herausforderungen des Klimawandels. Ziel ist, nachhaltige und wirtschaftliche Technologien zu entwickeln, die zu einer eine CO2-neutralen Volkswirtschaft beitragen. Gleichzeitig sollen Wertschöpfungsketten zu Wertschöpfungskreisläufen umgebaut werden, in denen zunehmend knapper und teurer werdende Rohstoffe möglichst lange im Kreislauf verbleiben.

Klimawandel erfordert neue Ansätze

Als Folge des Klimawandels und des fortschreitenden globalen Bevölkerungswachstums stehen in Zukunft weniger Holz und andere nachwachsende Rohstoffe zur Verfügung als heute. Darüber hinaus wird das Holz überwiegend von schlechterer Qualität sein. Zudem wird die Nachfrage nach Holz und anderer Biomasse steigen, um fossile Rohstoffe zu ersetzen. „Wir werden aus weniger nachwachsendem Rohstoff mehr machen müssen“, erklärt Dr. Andreas Michanickl, Professor für Holzwerkstofftechnik. „Mit Blick auf den fortschreitenden Klimawandel ist es notwendig, auf andere Biomasse auszuweichen und nachwachsende Rohstoffe effizienter zu nutzen sowie Recyclingverfahren zu optimieren“, ergänzt Dr. Sandra Krommes, Professorin für Rohstoffmanagement.
Bei dem auf vier Jahre angelegten Forschungsprojekt wird daher unter anderem untersucht, wie sich Fertigungsprozesse auf andere Holzarten wie z. B. Laubhölzer umstellen lassen. Außerdem werden völlig neue Produktionsverfahren für bestehende und auch neue Anwendungen von Holz und anderer pflanzlicher Biomasse entwickelt Im neuen Forschungsschwerpunkt werden zudem hochwertige Anwendungen für den Einsatz von Fasern aus Altholz und anderen Naturfasern, unter anderem in Kunststoffen, untersucht. „Aus der Industrie wurde bereits Interesse an den Forschungsergebnissen signalisiert“, sagt Peter Karlinger, Professor für Kunststofftechnik, der sich mit den beiden Kollegen die Projektleitung teilt.

Kunststoff mit nachwachsenden Rohstoffen

Für die Forschung im Bereich Leichtbau wird das Zentrum für Forschung, Entwicklung und Transfer auch eine neue Anlage erhalten. Mit dieser wird es möglich sein, die Verwendung nachwachsender Rohstoffe bei der Herstellung von Kunststoffteilen zum Beispiel für die Automobilindustrie zu erproben. „Bislang werden meist Glasfasern eingesetzt. Wir werden herausfinden, welche Naturfasern sich eignen und wie die Produktionsprozesse verändert werden müssen“, erläutert Professor Karlinger.
(Quelle: Pressemitteilung TH Rosenheim / Beitragsbild: Sabine Hummel und Sebastian Wiedl begleiten zusammen mit ihren Kollegen die Projekte als wissenschaftliche Mitarbeiter im Zentrum für Forschung, Entwicklung und Transfer. Copyright Adrian Krey)

Tierisches Kindermusical mit der abenteuerlustigen Kuh im KU’KO

Tierisches Kindermusical mit der abenteuerlustigen Kuh im KU’KO

Rosenheim – Das Sternschnuppe Kult-Familien-Musical „Die Kuh, die wollt ins Kino gehen“ tourt wieder durch Bayern. Am Sonntag, 10. März ist die abenteuerlustige Kuh um 15 Uhr auf der Bühne im KU’KO zu sehen.

Seit über zwölf Jahren ist dieses herrlich verrückte Sternschnuppe Familien-Musical ein Publikums-Magnet in München und anderen Theatern. Sechs Schauspieler und eine vierköpfige Live-Combo begeistern in einer temporeichen Inszenierung von Regisseurin Ruth-Claire Lederle Kinder, Eltern und Großeltern mit dieser Geschichte von der liebenswerten, abenteuerlustigen Kuh, die sich auf den gefährlichen Weg in die Stadt macht, um sich ihren großen Traum zu erfüllen. Ein turbulentes Bühnenabenteuer mit live Musik und Gesang (Keyboard, Gitarre, Bass, Drum und Perkussion, Sax und Klarinette). Das Sternschnuppe Rollenbuch und die Liederstammen aus der Feder von Margit Sarholz und Werner Meier.
„I geh heut no ins Kino!“, sagt die Kuh zu den anderen Kühen. Doch die lachen sie nur aus, denn sie scheitert ja schon am elektrischen Weidezaun. Aber irgendwie schafft sie es auszubrechen und macht sich für ihren großen Traum vom Kino in Dirndl und Stöckelschuhen auf den langen Weg in die Stadt. Unterwegs auf der Landstraße trifft sie erst die albernen Knödel Fritz und Franzisco, die grad aus der Disco kommen. Dann kann sie nur mit Not dem scheinheiligen Metzger-Schwein entkommen. „Mei, das war sauknapp!“ Zum Glück nimmt sie dann Rosa mit ihrem roten Roller mit in die Stadt: „Mei, da is was los! Die Straßn! Die Häuser! Die Autos! A Brunnen, der springt und a Treppn, die fahrt!“ Mit der Tram schafft sie’s endlich bis zum Kino! Aber dann: „Oh, mei! Die Schlang‘ ist lang!“ AUSVERKAUFT! Doch da …
Seid live dabei beim großen Abenteuer der Kuh. Bereits ein Spaß für die Jüngsten, empfohlen ab 4 Jahre.
Tickets gibt es noch im Vorverkauf unter www.kuko.de oder am Ticketschalter im KU’KO, Kufsteiner Straße 4, Mo-Fr 9-12.30 Uhr sowie 13.30 -17 Uhr und Sa 10-14 Uhr, Tel. 08031 365 9365.
(Quelle: Pressemitteilung KU´KO / Beitragsbild: Copyright Mohr Studios)

Hans Sagmeister – scheinbar real

Hans Sagmeister – scheinbar real

Prien / Landkreis Rosenheim – Die Galerie im Alten Rathaus zeigt von Samstag, 9. März bis Sonntag, 28. April eine Werkschau des Samerberger Künstlers Hans Sagmeister. Dem Figurativen verbunden, lässt er sich keiner Stilrichtung zuordnen, seine Werke sind gegenständlich, symbolisch und surrealistisch zugleich.

Seine Bildsprache spielt mit Dimensionen, Räumen, verschiedenen Blickwinkeln und mehreren gleichzeitigen Ebenen des Bewusstseins. Es sind Bilder voller innerer Bilder, die anregen zum Durchwandern und zum assoziativen Diskurs. Dabei kann man sich Zeit nehmen, sich auf eine Reise durch die vielfältigen Themen aus Literatur, Musik und Lebenswelten zu begeben. Dahinter steckt ein intensives Studium der Literatur, ein profundes Wissen, bildtechnisch sorgfältig inszeniert, individuell interpretiert und zu einem neuen Ganzen zusammengefügt.
Rund um die Ausstellung erwartet Kunstinteressierte ein facettenreiches Rahmenprogramm bestehend aus Führungen, Kinderworkshops und einem Künstlergespräch mit Hans Sagmeister. Der Ausstellungsflyer „Hans Sagmeister – scheinbar real“ mit Veranstaltungsprogramm ist im Tourismusbüro Prien, Alte Rathausstraße 11, sowie online unter www.galerie-prien.de erhältlich. Die Teilnehmeranzahl zu den Führungen, Workshops und Künstlergesprächen ist begrenzt. Eine Anmeldung ist unter galerie@tourismus.prien.de erforderlich.
Während der aktuellen Ausstellung hat die Galerie im Alten Rathaus donnerstags von 17 bis 19 Uhr sowie freitags bis sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eingang befindet sich in der Alten Rathausstraße 22. 
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: „Gefrorene Tränen“ lautet das Titelbild der aktuellen Ausstellung in der Galerie im Alten Rathaus. Hans Sagmeisters Bilder der Visionen und Träume blicken hinter die Kulissen – wirken magisch und überzeitlich auf den Betrachter. Copyright Marion Hennes)

Caritas-Frühjahrssammlung

Caritas-Frühjahrssammlung

Rosenheim – Die Caritas-Frühjahrssammlung in München und Oberbayern beginnt am Sonntag, 25. Februar  mit Gottesdiensten und Kirchenkollekten für die Caritas der katholischen Kirche.

Ab Montag, 26. Februar, bis Sonntag, 3. März, bitten Ehrenamtliche dann wieder persönlich an den Haustüren in Stadt und Landkreis Rosenheim um eine Spende. Vielerorts werden auch Spendenbriefe in die Briefkästen eingeworfen.
Mit dem Ergebnis der Sammlung können Hilfebedürftige unterstützt, beraten und begleitet werden. Das gesammelte Geld bleibt zu 100 Prozent vor Ort. 60 % erhält das zuständige Caritas Zentrum und 40 Prozent verbleiben in der Pfarrei, um damit unbürokratisch schnelle Hilfe leisten zu können, Menschen in Notsituation zu unterstützen.
(Quelle: Pressemitteilung Caritas Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Vorbereitet für medizinische Notfälle

Vorbereitet für medizinische Notfälle

Trostberg / Landkreis Traunstein – In einem eigenen Seminar unter der Leitung des Kreisfeuerwehrarztes Holger Hübner haben kürzlich rund 25 Teilnehmer ihre Erste Hilfe Kenntnisse aufgefrischt und unter anderem ein Reanimationstraining durchgeführt.

„In der langen Geschichte unserer Ausbildungsstätten haben wir zwar glücklicherweise noch nie mit einem ernsthaften medizinischen Problem zu tun gehabt, dennoch sollen alle Ausbilder die wichtigsten Handgriffe der Ersten Hilfe beherrschen“, so Fach-Kreisbrandmeister Atemschutz, Stefan Thurner, im Gespräch mit Hubert Hobmaier von der Pressestelle des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein. Aus diesem Grund unterziehen sich die Ausbilder der regelmäßig verschiedenen Weiterbildungen.
Ziel ist es, die ehrenamtlichen Ausbilder bestmöglich auf ihre Anforderungen vorzubereiten. „Wir freuen uns stets, wenn sich neue Ausbilder bei uns melden, die Freude daran haben, Wissen und Fertigkeiten an andere weiterzugeben“, so Stefan Thurner und betont, „egal ob Frischling oder alter Hase, unser Ausbilderteam soll neben den fachlichen Themen auch für außergewöhnliche Ereignisse gut vorbereitet sein, um schnell und richtig handeln zu können. Daher ist uns die kontinuierliche Ausbildung der Ausbilder wichtig“.
In dem kürzlich durchgeführten Erste Hilfe Training im Feuerwehrhaus Trostberg lieferte Kreisfeuerwehrarzt Holger Hübner einen Überblick über die aktuellen Themen sowie einige Änderungen. Im Vordergrund des Trainings stand jedoch die praktische Übung und so trainierten die Teilnehmer an Übungspupen unter anderem die Durchführung einer Reanimation samt dem Einsatz eines Defibrillators sowie weitere grundlegende Erste Hilfe Themen.
Gerade in den beiden Übungsstrecken in Traunstein und Trostberg Jahr durchlaufen für Jahr hunderte Atemschutzträger ihre Belastungsübung und setzten sich dabei in voller Montur samt Atemschutzausrüstung einer hohen körperlichen Belastung aus. Darüber hinaus finden dort die Grundausbildungslehrgänge des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein für angehende Atemschutzgeräteträger und Speziallehrgänge wie das Tragen von Chemikalien-Schutzanzügen für die 80 Feuerwehren im Landkreis statt. Neben einer erweiterten Ausrüstung zur Ersten Hilfe werden in den Anlagen auch Defibrillatoren vorgehalten, damit man für den „Fall der Fälle“ unverzüglich medizinische Maßnahmen einleiten kann.
Stefan Thurner betont, „die Sicherheit bei unseren Ausbildungen hat höchste Priorität, dennoch kann immer mal etwas unvorhergesehenes passieren und darauf sind wir nun wieder gut vorbereitet“. Lobende Wort fand der Fach-Kreisbrandmeister auch für den Kreisfeuerwehrarzt Holger Hübner, „neben der fachlichen Expertise ist es besonders erfreulich, dass jemand aus den eigenen Reihen die Ausbildung durchführen kann, denn so konnten wir einmalmehr eine maßgeschneiderten Ausbildungstag verbringen“
(Quelle: Pressemitteilung: Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Copyright Kreisfeuerwehrverband Traunstein)

Starbulls Nachwuchs: Erfolgreiche Spiele und Teamgeist

Starbulls Nachwuchs: Erfolgreiche Spiele und Teamgeist

Rosenheim – Die vergangenen Faschingsferien waren für die Nachwuchsmannschaften der Starbulls Rosenheim eine Zeit intensiver Spiele und wertvoller Erfahrungen. Trotz einiger Herausforderungen und Niederlagen war diese Zeit geprägt von positiven Erfahrungen und wertvollen Lernerfahrungen für das gesamte Team.

 

 
U20 mit drei Siegen
 
 
Die U20-Junioren absolvierten in der vergangenen Woche, insgesamt drei Spielen. Eins davon fand am Mittwoch gegen den EV Augsburg statt. Dieses gewannen sie mit 2:1.
Die anderen beiden Spiele erfolgten gegen den ESV Kaufbeuren. Das erste Spiel endete in einem spannenden Penaltyschießen, welches die Junioren für sich entscheiden konnten. Das zweite Spiel gewannen sie verdient auswärts in Kaufbeuren.
 
Gerhard Unterluggauer, Trainer der U20, zu den Spielen: „Die Jungs haben eine sehr starke Woche hinter sich. Wir haben sehr kompakt gespielt und nie aufgegeben. Die Mannschaft hat sich das verdient und vor allem auch gesehen, dass sie mit jedem mitspielen können.“
 
 
U17 mit Wochenende in Berlin
 
 
Für die Mannschaft um René Wild stand ein Wochenende in Berlin an. Dieses bestand neben zwei Punktspielen, auch mit einem Spiel der DEL vor Ort und einer Sightseeingtour durch Berlin. Das erste Spiel gegen die Jungeisbären gewannen die Starbulls in einem sehr spannenden Spiel mit 4:5. Im zweiten Spiel mussten sie sich leider geschlagen geben.
 
„Im ersten Spiel gegen die Eisbären konnten wir eine Top-Leistung abrufen und hatten mit Clemens Stocker den nötigen Rückhalt im Tor. Wir konnten die Intensität trotz unserer kurzen und sehr jungen Bank über drei Drittel hochhalten. Im zweiten Spiel mussten wir auf zwei Spieler krankheitsbedingt verzichten und gingen mit nur 13 Mann in dieses Spiel. Das Spiel war von vielen Strafen geprägt, so dass kein richtiger Spielfluss zustande kam. Wir gingen mit einem 2:1 Rückstand in den Schlussabschnitt. Im letzten Abschnitt entglitt den Offiziellen das Spiel komplett, welches sich auf dem Scoreboard für Berlin bemerkbar machte. Clemens Stocker war wieder in Top-Form. Das Resultat von 5:1 reflektiert den Spielverlauf nicht. Am Ende des Tages ein verdienter Sieg für die Eisbären.
Ich bin sehr stolz auf meine sehr junge Mannschaft. Sie haben wirklich Charakter gezeigt. Für uns war es ein sehr lehrreiches und erfolgreiches Wochenende“, so René Wild, zum Berlinwochenende.
 
 
 
U15 mit zwei Niederlagen
 
 
Die Schüler spielten in der Ferienwoche zwei Spiele. Das erste auswärts im Bundesleistungszentrum in Füssen. Dieses verloren sie mit 4:6. Das zweite Spiel gegen den Augsburger EV verloren sie mit 1:9.
 
„Augsburg war spielerisch und kämpferisch besser als wir. Sie haben verdient gewonnen. Wir waren nicht in der Lage dagegen zu halten. Ich bin von dem Spiel und der Präsentation enttäuscht und hoffe, dass es nächstes Wochenende besser wird“, so der Trainer Martin Reichel.
 
 
U13 mit Sieg und Niederlage
 
 
Ebenfalls absolvierten die Knaben zwei Spiele in den vergangenen Tagen. Das erste Spiel, welches auswärts gegen den Augsburger EV gespielt wurde, verloren die Starbulls knapp mit 4:3. Das zweite Spiel gegen den SC Riessersee gewann die Mannschaft von Rick Böhm in der Höhe von 13:3.
„Das Spiel gegen Augsburg war vernünftig. Die Mannschaft war bemüht, aber das Zusammenspiel hat etwas gefehlt. Ebenfalls schlecht in das Spiel sind wir gegen den SC Riessersee gestartet. Dennoch konnten wir den 0:2 Rückstand aufholen und wieder gut ins Spiel finden. Die Jungs sind als Mannschaft aufgetreten und haben die Scheibe gut laufen lassen. Das hat mich sehr gefreut“, so Rick Böhm zu den Spielen.
 
 
U9 mit Pflichtturnier
 
 
Am vergangenen Samstag spielten die Kleinstschülern ein Turnier in Bad Aibling. Gespielt wurde neben der Gastmannschaft, gegen die Mannschaften aus München und Garmisch. Die Jungs und Mädels waren mit viel Freude und Eifer dabei und zeigten ihre gewonnen Eishockeykenntnisse der bisherigen Saison.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V. / Beitragsbild: Copyright Starbulls Rosenheim e.V.)
Schauspiel „Gott“ von Ferdinand von Schirach im KU’KO

Schauspiel „Gott“ von Ferdinand von Schirach im KU’KO

Rosenheim – Nach dem erfolgreichen Bühnenstück „Terror“ wir nun unter der Regie von Miraz Bezar Ferdinand von Schirachs zweites Theaterstück „Gott“ am Donnerstag 14. März um 19 Uhr im Kultur+Kongress Zentrum Rosenheim aufgeführt. 
 
 
Mit den Schauspielern Ernst Wilhelm Lenik, Klaus Mikoleit, Karin Boyd, Christian Meyer, Wolfgang Seidenberg, Martin Molitor und Susanne Theil.
Diesmal tagt unter Einbeziehung des Publikums kein Gericht, sondern der Deutsche Ethikrat, der am Beispiel eines älteren gesunden Mannes die Frage um die Rechtmäßigkeit von Sterbehilfe und damit nach dem Recht auf einen selbstbestimmten Tod berät.
Schirach widmet sich erneut einem Thema von höchster gesellschaftspolitischer Relevanz. „Gott“ stellt Fragen, die die menschliche Freiheit, Autonomie und Selbstbestimmung betreffen. Fragen, die im Spannungsfeld von Moral, Christentum und Politik seit Jahren unterschiedlich und leidenschaftlich diskutiert werden. Wie schon in „Terror“ muss der Zuschauer seine moralischen Wertvorstellungen im Hinblick auf die im Grundgesetz garantierte Würde des Menschen und die Verantwortung jedes einzelnen für jeden einzelnen überprüfen. „Gott“ will eine Debatte anstoßen, die der Gesetzgeber und die Gesellschaft öffentlich führen müssen. Unser Tod soll nicht erschrecken, er soll andere nicht behelligen, er soll selbstbestimmt und friedlich sein. Können wir diese Entscheidung für uns treffen und auf Beistand hoffen? Also: Wahltod statt Qualtod? Bis vor Kurzem war dies nach geltendem deutschem Recht nicht möglich. Paragraf 217 des Strafgesetzbuches vom Dezember 2015 verbot die »geschäftsmäßige Förderung« von Suizid. Dagegen hatten Ärzte, Privatpersonen,Sterbeorganisationen, Pfleger und Rechtsanwälte Verfassungsbeschwerde eingelegt.
Das Verbot – so die Beschwerdeführer – verletze ihre Grundrechte. Denn wenn der Staat Sterbehilfe verbiete, so verwehre er das Recht auf selbst bestimmtes Sterben. Am 26. Februar 2020 hat das Verfassungsgericht dieses Verbot nun für verfassungswidrig erklärt. Doch was bedeutet das für unsere Zukunft? Wie wird der Gesetzgeber handeln, um die Suizidhilfe mit Erlaubnisvorbehalten, Aufklärungs- und Wartepflichten etc. zu regulieren? Und: Ist das Ganze überhaupt wünschenswert, ethisch vertretbar und zukunftsweisend — oder treten wir damit eine Lawine los, deren Ausmaße wir zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht absehen können…?
Tickets sind erhältlich unter www.kuko.de oder direkt am Ticketschalter im KU’KO, Kufsteiner Straße 4, Rosenheim von Mo-Fr 9-12.30 Uhr sowie 13.30 Uhr-17 Uhr und Samstag von 10-14 Uhr, Tel. 08031 365 9365.
(Quelle: Pressemitteilung KU´KO / Beitragsbild: Copyright T. Behind-Photographics)
Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 20. Februar

Namenstag haben: Amata, Corona, Eucherius, Falko, Jacinta

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Rihanna (1988 –  ist eine international erfolgreiche barbadische Sängerin.)

– Kurt Cobain (1967 – war ein US-amerikanischer Rockmusiker, der insbesondere als Sänger, Gitarrist und Songwriter der Band „Nirvana“ Erfolge feierte.)

– Cindy Crawford (1966 – ist ein ehemaliges US-amerikanisches und eines der bekanntesten Models der 1980er- und 1990er-Jahre.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1926: In Berlin wird die erste Grüne Woche als Verbindung der traditionellen Wintertagung der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft in Berlin mit einer landwirtschaftlichen Ausstellung eröffnet. Die Messe dauert bis zum 28. Februar.
  • 1979: Der Europäische Gerichtshof verkündet die Cassis-de-Dijon-Entscheidung zur Warenverkehrsfreiheit. Die mengenmäßige Einfuhrbeschränkung von Likören durch die Bundesmonopolverwaltung für Branntwein ist danach nicht mit EU-Recht vereinbar.
  • 1993: Das Magazin New Scientist berichtet über das Entdecken des jüngsten je beobachteten Sterns. Der Protostern VLA 1623 ist etwa 10.000 Jahre alt.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Ab in die Hecke: Brutsaison der Vögel beginnt im März

Ab in die Hecke: Brutsaison der Vögel beginnt im März

Hilpoltstein / Bayern – Die Tage werden wieder länger, die Temperaturen in Bayern steigen und die ersten Sträucher treiben aus. Viele Menschen möchten jetzt ihre Gärten nach dem Winter aufräumen und greifen zur Heckenschere, um Gebüsche und Gehölze ordentlich zurückzuschneiden. Zum Schutz verschiedener Tierarten ruft der LBV  Gartenbesitzende dazu auf, darauf nach dem 1. März erst einmal zu verzichten.
 
„Naturnahe Hecken aus verschiedenen heimischen Sträuchern sind ein wichtiger Lebensraum, beispielsweise für Igel, Spitzmäuse, Erdkröten und Blindschleichen. Sie finden dort Nahrung und verstecken sich. Im dichten Gestrüpp nisten und brüten auch viele Singvögel wie Amsel, Rotkehlchen, Gartengrasmücke und Heckenbraunelle“, sagt die LBV-Biologin Angelika Nelson.
Die beste Zeit für eine Heckenpflege ist zur Vegetationsruhe von Oktober bis Februar. Wer noch vor der nächsten Wachstumssaison Schnittarbeiten an seiner Hecke vornehmen möchte, sollte dies bis zum 28. Februar erledigen, bevor im März bereits die ersten Vögel zu brüten beginnen. „Wenn die Hecke während der Brutzeit geschnitten wird, sind die Jungvögel aufgrund fehlender Zweige nicht mehr geschützt und so leichte Beute für Fressfeinde. Außerdem finden die Altvögel keine sicheren Schlafplätze und auch Insekten, die in der Hecke leben, fehlen als wichtige Nahrungsquelle“, betont Angelika Nelson.
Zum Schutz der Natur schreibt der Gesetzgeber vor, dass zwischen dem 1. März und dem 30. September kein radikaler Heckenschnitt im öffentlichen Raum sowie in privaten Gärten erfolgen darf. „Kleine Verschönerungen an der Hecke – sogenannte leichte Form- und Pflegeschnitte – sind in diesem Zeitraum in Ordnung. Aber mit Vorsicht. Dabei ist es wichtig, vorher zu überprüfen, ob und wo Vögel in dem Gebüsch brüten und ob kleine Säugetiere sich dort Futtervorräte angelegt haben. Wildtiere dürfen nicht gestört werden“, so die LBV-Biologin.
 
Optimale Heckenpflege
 
Damit naturnah angelegte Hecken alle Funktion als Sichtschutz und Lebensraum für Tiere erfüllen können, sollten sie gepflegt werden. Darunter versteht man eine Verjüngung der Hecke. Denn überaltern die Hecken, tragen sie kaum mehr Früchte, werden innen kahl oder sterben ganz ab. Eine sachgerechte Pflege erfolgt, indem in Abschnitten von 20 bis 30 Meter alle Sträucher der Hecke bis auf wenige Zentimeter Höhe abgeschnitten werden. Wichtig ist, dass eine Heckenreihe nicht komplett entfernt wird. Stattdessen sollten Heckenabschnitte im Wechsel stehen bleiben, damit ein Teil des Lebensraums immer vorhanden bleibt. „Nicht fachgerecht ist auch der Einsatz von Geräten, die Äste und Zweige nicht sauber abschneiden, sondern regelrecht zerfetzen. Das schadet den Sträuchern“, erklärt die LBV-Biologin.
Weitere Informationen finden sich unter www.lbv.de/hecken
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)
In Kammer ist die „Feuerwehr-Welt“ in bester Ordnung

In Kammer ist die „Feuerwehr-Welt“ in bester Ordnung

Kammer / Landkreis Traunstein – Eine straffe Tagesordnung samt Neuwahlen, Ehrungen und Beförderungen hatten die Mitglieder der Feuerwehr Kammer im Saal des Gasthauses zur Post bei der diesjährigen Generalversammlung über die Bühne gebracht.

Hinter den Floriansjüngern aus Kammer liegt ein ebenso forderndes Jahr mit vielen schweren Einsätzen als auch ein geselliges Jahr mit einem erfolgreichen „Bulldogtreffen“ sowie dem Feuerwehrausflug nach Regensburg und einer mehr als erfolgreichen Langen Nacht der Bayerischen Feuerwehren mit über 500 Besuchern, die dem aktiven Dienst gleich mehrere Quereinsteiger gebracht hat und nun 14 Frauen bei der Feuerwehr Kammer „ihren Mann stehen“.
Routiniert und mit viel Witz brachte Traunsteins Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer die Wahlen der Vorstandsmitglieder innerhalb weniger Minuten über die Bühne. Jeweils einstimmig wurden Vorstand Sebastian Reischl und sein Vize Hubert Wimmer in ihren Ämtern bestätigt. Die beiden Schriftführer Georg Osenstätter und Wolfgang Petzsch bleiben ebenfalls in ihren Ämtern. Das wichtige Amt des Vereinskassiers bleibt in den Händen von Peter Freutsmiedl der als neuen Stellvertreter Florian Wimmer zur Seite gestellt bekam. Rudolf Weiß, der bisherige 2. Kassier hatte auf eine Wiederwahl verzichtet. Herbert Wimmer und Georg Huber bleiben für drei weitere Jahre Kassenprüfer. Als Fähnriche sind Tobias Heigermoser und Thomas Schuster ausgeschieden. Florian Wimmer, Max Schuster und Felix Kriegenhofer wurden einstimmig für die neue Legislaturperiode gewählt.

Bulldogtreffen der Feuerwehr bestens gelaufen

Der umfangreiche Jahresüberblick durch den Schriftführer Georg Osenstätter machte sehr deutlich, dass sich die Vereinsmitglieder sowohl im Ort als auch in der Stadt gesellschaftlich engagieren. Beim Dorfschießen hat die Feuerwehr die Ringwertung für sich entscheiden können, außerdem wurden der Blau-Weiss Ball und das Theater des Trachtenvereins besucht und am Jahrtag der Vereine sowie am Florianitag in Haslach teilgenommen. Darüber hinaus war man beim Auftakt zum Frühlingsfest beteiligt, hat an der Fronleichnamsprozession teilgenommen und bei der Radlbildersuchfahrt der Schützen mitgemacht.
Der Tag der Vereine auf dem Stadtplatz gehörte ebenso zum Jahresplan wie der Besuch des Open Air des Arbeiter- und Burschenvereins am Sportplatz und die Teilnahme am Gartenfest der Krieger- und Soldatenkameradschaft. Zum Bulldogtreffen auf der „Wirtswiese“ in Kammer waren rund 300 historische Fahrzeuge gekommen und viele Feuerwehrleute haben kräftig zum Gelingen mitgeholfen. Ebenso wurde im Spätsommer die „obligatorische Almwanderung“ durchgeführt und hat bei der Durchführung des Fohlenmarktes in Alterfing unterstützt. Der Ehrenabend der Stadt Traunstein, Besuche der Weihnachtsfeiern des Arbeiter- und Burschenvereins sowie der DJK-Kammer und des Adventsmarktes beim Schnitzer gehörten ebenso dazu, wie die zahlreichen Geburtstagsbesuche von Vereinsmitgliedern.

Feuerwehrausflug erhielt viel Lob von den Teilnehmern

Vorstand Sebastian Reischl noch einige besonders erwähnenswerte Ereignisse heraus informierte darüber, dass man an den Feuerwehrfesten in Hart, Ruhpolding, Lampoding, Fridolfing und Freutsmoos teilgenommen hat. „Das Bulldogtreffen war wieder einmal ein voller Erfolg. Den vielen vielen Helfern die zum Gelingen beigetragen haben, danke ich an dieser Stelle nochmals ausdrücklich“, so Sebastian Reischl. Im November wurde ein zweitägiger Feuerwehrausflug nach Regensburg unternommen, bei dem es unter anderem einen Blick „hinter die Kulissen“ der Feuerwehrschule Regensburg gab und ein geselliger Abend in Form eines Ritteressens abgehalten wurde.
In diesem Jahr nimmt die Feuerwehr Kammer an neun Feuerwehrfesten teil. Hochberg (4.5.), Kay (12.5.), Truchtlaching (19.5.), Wonneberg (9.6.), Kienberg (16.6.), Eisenärzt (23.6.), Kirchanschöring (30.6.), Waldhausen (7.7.) und Törring (18.8.). „Trotz des dichten Terminkalenders und der vielen Termine bitte ich euch, dass ihr euch daran zahlreich beteiligt und wir jeweils mit einer soliden Teilnehmerzahl an den Festen teilnehmen“, so der Vorstand. Am 2.8. ist die traditionelle Bergwanderung geplant und am 3.10. wird es einen „Tag der Feuerwehr“ mit einem bunten Rahmenprogramm geben. „2025 werden wir uns sicher an den Feierlichkeiten rund um die Verleihung der Stadtrechte vor 650 Jahren beteiligen“, gab Sebastian Reischl bekannt.
„Der Kassenstand des Vereins hat sich im vergangenen Jahr verringert“, informierte Vereinskassier Peter Freutsmiedl und nannte dabei größere Investitionen in die Renovierung des Floriansstüberls im Feuerwehrhaus als Hauptgrund. Neben mehreren Spenden und Zuwendungen bildeten die Erlöse des Bulldogtreffens sowie aus der langen Nacht der Bayerischen Feuerwehren die Haupteinnahmen des Feuerwehrvereins.

 

Generalversammlung der Feuerwehr Kammer im Saals des Gasthauses zur Post Copyright: Kreisfeuerwehrverband Traunstein
Frauenquote bei den Aktiven fast 20 Prozent

Grund zur Freude hatten die beiden Kommandanten Alois Wimmer und Tobias Heigermoser in ihrem Jahresrückblick. Durch erfolgreiche Mitgliederwerbung, insbesondere durch die lange Nacht der Bayerischen Feuerwehren, entwickelte sich der Personalstand sehr erfreulich auf 71 aktive Feuerwehrdienstleistende. „Ich bin wirklich stolz darauf, dass bei uns mittlerweile auf 14 Frauen dabei sind und wir somit fast 20 Prozent Frauenanteil im aktiven Dienst haben“, zeigte sich Alois Wimmer zufrieden.
Aus den Reihen der Mannschaft wurden im vergangenen Jahr 23 Lehrgänge auf Landkreis und Landesebene besucht. Maxi Fritz und Michaela Blank haben das MTA-Basismodul abgeschlossen. Felix Kriegenhofer und Simon Wimmer haben den Wissenstest erfolgreich abgeschlossen, Max Schuster und Michaela Stöger haben das Funkmodul der Grundausbildung absolviert und Florian Wimmer hat den Lehrgang als Atemschutzgeräteträger besucht. Alexander Maier hat die Stufe 2 für Atemschutzgeräteträger in der Brandsimulationsanlage abgelegt und Franz Maier hat die Ausbildung zum Chemikalienschutzanzugträger durchlaufen.

Kommandant nun mit Zugführerqualifikation

Alois Wimmer und Franz Maier haben einen Führungslehrgang mit dem Thema Löschschaum beziehungsweise Brandmeldeanlagen besucht und Tobias Heigermoser einen Lehrgang zum Führen einer Kettensäge bestanden. Den dazugehörenden Aufbaulehrgang haben Thomas Schuster und Florian Wimmer absolviert. An einem Fahrsicherheitstraining für Löschfahrzeuge haben Andreas Haitzer und Thomas Mitterer erfolgreich teilgenommen. Verschiedene Teile der Ausbildungsreihe „E-Mobilität“ haben Thomas Mitterer, Tobias Heigermoser, Franz Maier und Alois Wimmer besucht. Florian Mitterer, Michael Wilka und Tobias Heigermoser besuchten unterschiedliche Module zur Vegetationsbrandbekämpfung. Die beiden Kommandanten waren zudem bei einer Updateveranstaltung zur Alarmierung und Alois Wimmer hat die Ausbildung zum Gerätewart sowie zum Zugführer durchlaufen.
Zwei Gruppen haben das Leistungsabzeichen „Brandbekämpfung“ bestanden. Sebastian Maier und Maria Fleck haben dabei die höchste Stufe in „Gold-Rot“ erworben und „reihen sich damit zu den mehr als 20 weiteren Aktiven, die das höchste Abzeichen tragen dürfen“, so Alois Wimmer. Im März dieses Jahres ist für die Aktiven ein Erste-Hilfe-Kurs geplant und im April will man das Leistungsabzeichen „Technische Hilfe“ in Angriff nehmen. Eine Aktiven Versammlung ist für den 8.5. angesetzt und man will sich auch am diesjährigen Zeltlager sowie dem Tag der Jugendfeuerwehr des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein beteiligen.

orstand Sebastian Reischl wurde wiedergewählt Copyright: Kreisfeuerwehrverband Traunstein
Baukran auf Hausdach forderte den Helfern alles ab

„Viele der insgesamt 83 Einsätze waren wirklich fordernd“, betonte Tobias Heigermoser in seinem Rückblick. Neben zwei Großbränden galt es bei zahlreichen schweren Verkehrsunfällen und sogar einem Busunfall Technische Hilfe zu leisten. Ein Waldarbeiterunfall und zwei Bombenfunde forderten die Aktiven ebenfalls. Der umgestürzte Baukran in Kammer sowie der Schneebruch im Dezember forderte die Kammerer Einsatzkräfte jeweils über viele Stunden und eine nächtliche Vermisstensuche eines Jugendlichen kurz vor Weihnachten endete glücklich und „darf als kleines Weihnachtswunder bezeichnet werden“, so der stellvertretende Kommandant und ergänzt, „vergangenes Jahr konnten insgesamt elf Menschenleben gerettet werden und zeigt, wie wichtig eine gutfunktionierende Feuerwehr ist“. Von den nahezu 4.500 Gesamtstunden des aktiven Dienstes sind mehr als 1.600 Einsatzstunden zu verzeichnen.
Der stellvertretende Jugendwart Kilian Söldner informierte über das abgelaufene Jahr des Nachwuchses. So hat der Nachwuchs nicht nur geübt, sondern auch beim Bulldogtreffen mitgeholfen, sich am Leistungsabzeichen beteiligt, einen Schnuppertag beim Messzug gemacht, sich am Tag der Vereine in Traunstein beteiligt, am Tag der Jugendfeuerwehr in Heiligkreuz mitgemacht, beim Wissenstest in Traunreut erfolgreich teilgenommen und sich an der Aktion Christbaum beteiligt. Drei Jugendliche sind vergangenes Jahr in den aktiven Dienst gewechselt. Somit war der Personalstand am Jahresende bei fünf Jugendlichen. „Im Januar haben wir einen Jugendinfotag durchgeführt, bei dem sich weitere fünf Jugendliche zum Mitmachen entschlossen haben und somit zehn Jugendliche dabei sind“, freute sich Kilian Söldner.
„Der Übungsbetrieb läuft in geordneten Bahnen“, betonte Hubert Hobmaier in seinem Rückblick auf den Ausbildungsbetrieb. Die Feuerwehr Kammer kann derzeit auf drei Zugführer, acht Gruppenführer, 26 Atemschutzgeräteträger, vier Chemikalienschutzanzugträger, neun Personen mit der Qualifikation „Absturzsicherung“, 22 Maschinisten und zehn Personen im Messzug Süd zurückgreifen. Neben den Montas Übungen der drei Gruppen werden regelmäßig Fachübungen für spezielle Themen angeboten.

OB: „Danke für Unterstützung bei der BR-Radltour“

Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer lobte in seinem Grußwort die vielfälltigen Beteiligungen des Feuerwehrvereins am gesellschaftlichen Leben im Dorf und in der Stadt und freut sich, dass sich die Feuerwehr Kammer an den Feierlichkeiten 2025 beteiligen wird. „Gerade der Kranunfall hat gezeigt, dass auch außergewöhnliche Einsatzlagen erfolgreich bewältigt werden können. Ich habe im Nachgang nur positive Stimmen über den Einsatzablauf sowie die professionelle Herangehensweise vernommen und bin letztlich heilfroh, dass keine Menschen zu Schaden kamen“, so Traunsteins Stadtoberhaupt. Einen ausdrücklichen Dank überbrachte er auch für die Unterstützung bei der BR-Radltour die gerade von den Ehrenamtlichen sehr viel abverlangt habe.
Kreisbrandinspektor Martin Schupfner ergriff seitens der Kreisbrandinspektion das Wort und dankte den Ehrenamtlichen für ihren Einsatz an der Allgemeinheit. Gleichzeitig sprach er seine Glückwünsche an die gewählten Vorstandsmitglieder aus und brachte seinen Dank insbesondere für Familienmitglieder zum Ausdruck. „4.500 Stunden Einsatz für das Allgemeinwohl heißt auch viel Verzicht für die Familie zu Hause“, so Martin Schupfner. Als weitere Ehrengäste verfolgten Feuerwehrreferent Andreas Kaiser sowie die Stadträte Thomas Stadler und Georg Osenstätter, Traunsteins Kommandant Christian Schulz, Josef Wolkersdorfer vom Wasserbeschaffungsverband sowie Gerhard Freutsmiedl von der Feuerwehr Pierling und zahlreiche Vertreter der Ortsvereine die Versammlung.

 

Jugendwart Thomas Mitterer wurde zum Löschmeister befördert Copyright: Kreisfeuerwehrverband Traunstein
Thomas Mitterer wurde zum Löschmeister befördert

Den Abschluss des Abends bildete der Tagesordnungspunkt „Ehrungen und Beförderungen“, in dem langjährige und verdiente Mitglieder gewürdigt wurden. Irmi Gartner, Maxi Fritz und Felix Kriegenhofer wurden zu Feuerwehrmänner beziehungsweise -frauen befördert. Thomas Hobmayer, Alexander Maier, Martin Schmalzbauer und Christoph Wimmer sind ab sofort Oberfeuerwehrmänner und Kilian Söldner wurde zum Hauptfeuerwehrmann ernannt. Die Beförderung zum Löschmeister hat Thomas Mitterer erhalten und trägt somit nun einen „Führungsdienstgrad“.
Florian Billinger, Andreas Haitzer, Michael Strohhammer und Valentin Hartwig wurden für ihre 20-jährige aktive Dienstzeit gewürdigt und Johann Kröger ist seit 30 Jahren aktives Mitglied der Feuerwehr Kammer. Aus den Händen des Kreisbrandinspektors Martin Schupfner erhielten Matthias Brandstätter, Johann Sailer, Georg Osenstätter und Johann Wimmer das „Bayerische Feuerwehrehrenzeichen in Silber“ für ihre 25-jährige Dienstzeit.

Lebenswerk Feuerwehr: Drei Aktive seit 40 Jahren dabei

Seit 40 Jahren sind Alois Poller, Gerhard Wimmer und Robert Maier bei der Feuerwehr Kammer aktiv und erhielten seitens des Feuerwehrvereins ein kleines Geschenk. Die offizielle Ehrung des Freistaates Bayern erfolgt in wenigen Wochen beim Ehrenabend des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein und des Landkreises, bei dem sie das Ehrenzeichen aus den Händen des Landrats Siegfried Walch entgegennehmen werden.
Sebastian Maier und Johann Wimmer sind aus Altersgründen ausgeschieden und wurden beim Ehrenabend der Stadt Traunstein bereits gewürdigt. Nun erhielten sie auch seitens des Vereins ein „kleines Dankeschön“ für ihren jahrzehntelangen Einsatz. Aus den Händen des Vorstands haben außerdem die beiden ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder Rudolf Weiß und Thomas Schuster eine „Aufmerksamkeit“ für ihr geleistetes Engagement.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild, Fotos: Copyright: Kreisfeuerwehrverband Traunstein)

Grünland klimafit machen

Grünland klimafit machen

Rosenheim – Rund 150 Landwirte, Studierende der Landwirtschaftsschule Rosenheim und Interessierte waren zum traditionellen „Rosenheimer Pflanzenbautag“ in den Gasthof Höhensteiger nach Westerndorf-St. Peter gekommen. Hier ein Bericht der Veranstaltung.
 
 
Herr Dr. Georg Kasberger, Behördenleiter des AELF Rosenheim stellte in seinen einleitenden Worten fest, dass es in den letzten Jahren auch im Landkreis Rosenheim, besonders im nördlichen Teil zu längeren Trockenperioden und den damit verbundenen negativen Folgen für die Landbewirtschaftung kam. Veronika Koder (AELF Rosenheim) konnte diese Feststellung mit der Auswertung der Wetterdaten 2024 im Vergleich zum langjährigen Mittel (30-jähriger Durchschnitt) bestätigen. So zeigte sich im Juni letzten Jahres ein großes Defizit an Niederschlag (100 mm) im Vergleich zum langjährigen Mittel. Als Folge kam es zu Trockenstress und Ertragsausfällen im Grünland. Wie zukünftig mit Wetterextremen, insbesondere langanhaltende Trockenheit im eigentlich niederschlagreichen Voralpenland umgegangen werden kann, war Thema des Referenten Andreas Klingler von der Höheren Bundeslehr- und Forschungsanstalt für Landwirtschaft in Raumberg – Gumpenstein, Steiermark.
 
Strategien für eine zukunftsfähige Grünlandbewirtschaftung
 
Andreas Klingler stellte in seinem Fachvortrag Ergebnisse aus praxisnaher Forschungsarbeit in Österreich und aus den seit 2012 durchgeführten Freiland-Klimaversuchen im Grünland an der höheren Lehr- und Forschungsanstalt vor und übertrug wesentliche Erkenntnisse auf das Rosenheimer Land.
Gerade der Standortfaktor Boden mit einer ausgewogenen Nährstoffversorgung, ein angepasstes Grünlandmanagement, zum Beispiel mit Schnitthöhen von bis zu 8 Zentimetern und Vermeidung von Bodenverdichtung bei organischer Düngung sowie die Sortenwahl der Grünlandmischungen tragen zu einer nachhaltigen Grasnarbe bei, die Stresssituationen, wie Trockenheit, besser verträgt. Bei der Bestandszusammensetzung wies Klingler darauf hin, dass wertvolle Futtergräser und Leguminosen wie dt. Weidelgras oder Weißklee durch ihr flaches Wurzelsystem auf regelmäßige Niederschläge angewiesen sind. Andere Arten wie Knaulgras und Rotklee können durch ihr tiefer ausgebildetes Wurzelsystem besser mit Trockenstress umgehen. Auffällig bei den wissenschaftlichen Ergebnissen sei die hohe Resilienz, das heißt gute Erholungsfähigkeit von dt. Weidelgras und Weißklee, so der Referent. Zwar entstehen bei Trockenheit hohe Ertragsverluste, da diese Arten in einen Ruhemodus schalten würden, erklärte Klinger, bei wiedereinsetzendem Niederschlag trieben diese aber sehr schnell wieder aus. Qualitativ – beim Rohproteingehalt – verschlechtere sich nach den Beobachtungen in Österreich der Aufwuchs nach Trockenstress nicht. Große Bedeutung wies Andreas Klingler einem nachhaltigem Grünlandmanagement im Alpenraum auf den Almen zu, um einer raschen Verbuschung beziehungsweise. Waldentstehung bei steigenden Temperaturen, Wetterextremen und längerer Vegetationsperioden vorzubeugen. Entscheidend für die Region Rosenheim wird nach seinen Worten künftig eine flexible, situativ angepasste Nutzung des Dauergrünlands bei zunehmenden Wetterextremen werden.
 
Wiesenrispe erfolgreich im Grünland etablieren
 
Johannes Überacker (AELF Rosenheim) präsentierte erste Ergebnisse zum Praxisversuch der Grünlanderneuerung mit dem Ziel die Wiesenrispe zu etablieren. Im Vergleich zum dt. Weidelgras ist die Wiesenrispe wesentlich unempfindlicher gegenüber Trockenheit bei gleichzeitig hoher Schnittverträglichkeit. Allerdings ist es eine Herausforderung diese im bestehenden Grünlandbestand aufgrund der langsamen Jugendentwicklung zu etablieren. Die ersten Versuchsergebnisse deuten auf eine Wahl des Saattermins im Herbst, aufgrund der geringeren Konkurrenz der Altnarbe hin. Bereits die Taufeuchte im Herbst 2023 reichte aus, um die Qualitätsmischungen zu etablieren.
Aktuelle Informationen zum Maisanbau und Pflanzenschutz lieferte Mathias Mittereiter vom AELF Rosenheim. Zunächst wurden für die Region empfohlene Maissorten vorgestellt. Der Wegfall von Herbiziden Wirkstoffgruppen unter anderem im Mais und Getreide, veränderte rechtliche Anwendungsauflagen und verlange von den Rosenheimer Landwirten Anpassungen.
 
Wie funktioniert pflugloser Maisanbau im Landkreis Rosenheim?
 
Johannes Überacker stellte in einem weiteren Beitrag die Erfahrungen aus den Praxisversuchen von Landwirten zum gewässerschonenden Maisanbau vor, die in enger Zusammenarbeit mit dem AELF Rosenheim erfolgten. Für erosionsgefährdete Ackerflächen wie z.B. KWasser2 Feldstücke erörterte er mögliche Lösungsansätze: Engsaat des Maises, Hangteilung quer des Feldstückes sowie Mulchsaat des Maises in die Zwischenfrucht. Josef Linner, Demonstrationsbetrieb für Gewässerschutz des AELF Rosenheim stellte seine Praxiserfahrungen aus den langjährigen Versuchen zum pfluglosen Maisanbau ergänzend vor. Gegenüber der gepflügten Parzelle wiesen, die mittels Grubber bzw. Fräse bearbeiten Parzellen eine verbesserte Wasserinfiltration und somit geringere Erosion bei einem möglichen Starkregenereignis auf. Entscheidend bei der Saatbettvorbereitung von Mais seien die Witterungsbedingungen, um die Zwischenfrucht bzw. Altverunkrautung zu bearbeiten. Der Betrieb Linner setzt hierzu auf mehrmalige Bodenbearbeitungsschritte und auf eine anschließende Saat mit Kreiselegge. Eine weitere Möglichkeit Erosion im Maisacker zu verringern, ist die Einsaat einer Untersaat. Dies lässt sich in der Praxis auch beim mechanischen Hacken durchführen. Nach den Vorträgen und dem Dank an die Referenten und die Praxisbetriebe Linner (Pelham), Fischer (Alteiselfing), Hamberger (Stephanskirchen), des AELF Rosenheim konnten die Besucher beim Mittagessen den informativen Vormittag ausklingen lassen.
(Quelle: Pressemitteilung AELF / Beitragsbild: von Links Anna Bruckmeier (Bereichsleiterin Landwirtschaft, AELF Rosenheim), Mathias Mitterreiter (AELF Rosenheim), Andreas Klingler (HBLFA Raumberg- Gumpenstein), Josef Grandl (Vorsitzender des vlf Rosenheimer Land), Dr. Georg Kasberger (Behördenleiter AELF Rosenheim), sowie Veronika Koder und Johannes Überacker vom AELF Rosenheim. Copyright AELF)