Antik- und Trödelmarkt in Rosenheim

Antik- und Trödelmarkt in Rosenheim

Rosenheim – Dieser Termin freut alle Raritäten- und Schnäppchenjäger: Am Montag, 15. August findet in der Rosenheimer Innenstadt wieder der beliebte Antik- und Trödelmarkt in der gesamten Fußgängerzone statt. Der Eintritt ist frei.

Veranstalter ist das City-Management in Kooperation mit der Firma Veranstaltungen Heigermoser. Erwartet werden über 100 Aussteller. Das Angebot umfasst Bücher, Möbel, Kleidung, Spielzeug, Schmuck und vieles mehr. Beginn ist um 10 Uhr. Bis um 18 Uhr ist der Antik- und Trödelmarkt geöffnet.
(Quelle: Beitragsbild: Symbolfoto: Karin Wunsam)

Max-Bram-Platz, Rosenheim, 1910

Max-Bram-Platz, Rosenheim, 1910

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1910. Auf der historischen Aufnahme sehen wir den Max-Bram-Platz in Rosenheim.

Der Platz verdankt seinen Namen dem Oberlehrer Max Bram, der kurz vor seinem 50, Geburtstag im Jahr 1905 die Ehrenbürgerschaft der Stadt Rosenheim verliehen bekam als Förderer bürgerlicher Kunstpflege und Gründer der städtischen Gemäldesammlung. Die Erfüllung seines größten Wunsches, die Eröffnung der städtischen Galerie an diesem Platz im Jahr 1937, konnte er aber nicht mehr erleben. Er starb im Jahr 1935.Der Fokus auf dieser Aufnahme ruht aber ohnehin auf einem anderen Bau – der evangelischen Erlöserkirche auf der rechten Seite. Eingeweiht wurde das evangelisch-lutherische Gotteshaus im Jahr 1886. Zuvor feierten die Rosenheimer Protestanten jährlich vier Gottesdienste im alten Rathaus am Max-Josefs-Platz.

(Quelle: Info:stadtarchiv.de / Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann)

„Fairen Welthandel stärken“

„Fairen Welthandel stärken“

Rosenheim – „Fairen Welthandel stärken – in Rosenheim und Europa: Was bringt uns das europäische Lieferkettengesetz?“ Zu diesem Vortrag begrüßte Dr. Beate Burkl, Vorsitzende des Fördervereins Fairtrade-Stadt Rosenheim  die parlamentarische Staatsekretärin der Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dr. Bärbel Kofler, MdB, als Referentin.

Burkl (rechts im Beitragsbild) stellte in ihren einführenden Worten die Traunsteiner SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Kofler (links im Beitragsbild) vor. Seit 2005 ist Kofler in der Entwicklungspolitik tätig, war lange Jahre die entwicklungspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, von 2016 bis 2021 die Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung und ist seit Dezember letzten Jahres Parlamentarische Staatssekretärin bei Ministerin Svenja Schulze im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und
Entwicklung (BMZ).
Bärbel Kofler stellte in ihrem Vortrag eingangs das deutsche Lieferkettengesetzt in seinen Grundzügen vor. Durch das im vergangenen Jahr zum Ende der letzten Legislaturperiode nach langem Ringen gegen
große Widerstände verabschiedete Gesetz hat das Ziel, den Schutz der Menschenrechte in globalen Lieferketten zu verbessern. „Es geht nicht darum, überall in der Welt deutsche Sozialstandards umzusetzen, sondern um die Einhaltung grundlegender Menschenrechtsstandards wie des Verbots von Kinderarbeit und Zwangsarbeit.

Menschenrechte müssen in den
Lieferketten eingehalten werden

Laut dem Kinderhilfswerk Unicef arbeiten 160 Millionen Kinder vor allem in den Entwicklungsländern teils
unter unmenschlichen Bedingungen. Dafür tragen auch Unternehmen in Deutschland Verantwortung. Sie müssen dafür Sorge tragen, dass in ihren Lieferketten die Menschenrechte eingehalten werden. Das Gesetz legt klare und umsetzbare Anforderungen für die Sorgfaltspflichten von Unternehmen fest und schafft so Rechtssicherheit für Unternehmen und Betroffene“, erläuterte Kofler.
Mit Blick auf eine europäische Regelung machte Kofler deutlich: „Wir wollen nun auf der Basis der in unterschiedlichen Ländern bereits bestehenden Regelungen zu den Lieferketten das Beste zusammenführen um eine Richtlinie für starke europaweite Regelungen für Lieferketten zu entwickeln. Ich bin optimistisch, dass uns das in den kommenden Jahren auch gelingen wird.“
In der lebhaften Diskussion ging es dann in die Details des ab 2023 geltenden deutschen Lieferkettengesetzes alle Branchen und ob alle Branchen unter das Gesetz fallen. „Ja, das Gesetz gilt für alle Branchen und die im Gesetz geregelten Sorgfaltspflichten der Unternehmen erstrecken sich grundsätzlich auf die gesamte Lieferkette“, so Kofler. Auch die Frage nach der Kontrolle des Gesetzes, die im Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) angesiedelt ist, kam zur Sprache. Kofler erläuterte auch die Hintergründe, warum das deutsche Lieferkettengesetz ab 2023 nur für Betriebe ab 3000 Mitarbeiter gelte und erst ab 2024 die Grenze dann auf 1000 Beschäftigte fallen werde. Dies sei ein Kompromiss gewesen, den man mit dem damaligen Koalitionspartner habe eingehen müssen, so Kofler.
(Quelle: Pressemitteilung Förderverein Fairtrade-Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Förderverein Fairtrade-Stadt Rosenheim)

Krisenintervention soll weiter wachsen

Krisenintervention soll weiter wachsen

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Der plötzliche Tod eines nahen Angehörigen oder ein tragischer Unfall, bei dem man schlagartig Zeuge wird, kann Menschen überfordern. Das bestehende Team der Johanniter-Krisenintervention deckt mit regelmäßigen Diensten die Versorgung in Stadt und Landkreis Rosenheim ab – in enger Kooperation mit der ökumenischen Notfallseelsorge und dem Roten Kreuz. Nun suchen die Johanniter weitere Ehrenamtliche zur Verstärkung ihres Teams sowie Förderer, die den so wichtigen Dienst durch ihre finanzielle Unterstützung erst ermöglichen.

„Gerade die ersten Minuten und Stunden nach einem Unglücksfall können sehr belastend sein“, berichtet Ralph Bernatzky, der das Team aus derzeit 19 Ehrenamtlichen der Johanniter leitet. „Wenn der Rettungsdienst wieder abrücken muss, haben wir dann Zeit für die Betreuung von Angehörigen, Opfern, Verursachern und Zeugen. Speziell geschulte Einsatzkräfte begleiten Betroffene, etwa bei unvorhergesehenen Todesfällen wie dem plötzlichen Kindstod und nach einem Suizid oder Gewaltdelikt – eigentlich immer dann, wenn Angehörige völlig überraschend vom Tod oder einer lebensbedrohlichen Verletzung eines nahestehenden Menschen erfahren.“
Der Bedarf an Krisenintervention ist in der Region hoch, aus diesem Grund findet ab September Jahres wieder ein Fachlehrgang zur Fachkraft für psychosoziale Akuthilfe statt. Für diese spannende und herausfordernde ehrenamtliche Tätigkeit suchen die Johanniter nun neue Ehrenamtliche.
„Man sollte aus der Stadt oder dem Landkreis Rosenheim kommen, mindestens 23 Jahre alt sind und sich und andere Menschen gut einschätzen können“, beschreibt Bernatzky einige Grundanforderungen. „Auch eine gute psychische und physische Belastbarkeit ist nötig sowie die Akzeptanz unterschiedlicher Weltanschauungen und Religionen.“
Jeweils am 4., 5., und 12. August stellt Ralph Bernatzky und das Team der Johanniter-Krisenintervention ab 19 Uhr in ca. 30 bis 40 Minuten in den Räumen der Johanniter-Dienststelle in der Schmerbeckstraße 10 in Wasserburg die Ausbildung und das Ehrenamt vor.
Die Ausbildung umfasst eine Sanitätsausbildung, sofern diese noch nicht vorhanden ist und einen Kriseninterventionslehrgang mit 108 Unterrichtseinheiten – unter anderem mit den Themenfeldern Psychologie, Psychiatrie und Psychotherapie, Kultur und Religionen, Kommunikation, Struktur einer Intervention und Psychohygiene. Im Anschluss geht es dann in erste gemeinsame Einsätze mit erfahrenen Helferinnen und Helfern.
Die ehrenamtliche Krisenintervention der Johanniter ist für Betroffene kostenfrei. Aber die Ausbildung der Einsatzkräfte, deren Begleitung und Supervision sowie ihre Ausstattung kosten Geld. „Freiwillige, die sich in der Krisenintervention ehrenamtlich für andere Menschen engagieren, brauchen eine sichere Einsatzkleidung und erweiterte Ausstattung zur Dokumentation und Begleitung im Einsatz – hierfür sind wir auf die Unterstützung von Fördermitgliedern und Spenden angewiesen“, so Ralph Bernatzky.
Wer die Krisenintervention der Johanniter im Landkreis Rosenheim durch eine Spende oder eine Fördermitgliedschaft bei den Johannitern unterstützen will, findet alle Informationen unter www.krisenintervention-rosenheim.de. Wer an einem der Online-Infoabende am 4., 5. oder 12. August teilnehmen möchte, kann sich telefonisch unter 08071/95566 oder per E-Mail an ehrenamt.wasserburg@johanniter.de anmelden.
(Quelle: Presseinformation Johanniter / Beitragsbild: Gerhard Bieber)

Ideen für halbleere Einfamilienhäuser

Ideen für halbleere Einfamilienhäuser

Kolbermoor / Landkreis Rosenheim / Bayern  – Wie kann aus den halbleeren Häusern wieder aktiver Wohnraum werden und überhaupt: Wie wohnt es sich in der Zukunft auf dem Land? Die Leerstandskonferenz „Jemand daheim?“ leuchtet  vom 21. bis 23. September in dunkle Treppenhäuser, verstaubte Obergeschosse, ungenutzte Gästezimmer und bringt im September Hauseigentümer mit Ideengeber, Projektumsetzer und politischen Entscheider  in der Alten Spinnerei in Kolbermoor ( An der Alten Spinnerei 5, 83059 Kolbermoor) zusammen. Teilnahme kostenlos, Anmeldung nötig.

Veranstaltet vom Wirtschafts-Forum Mangfalltal, kuratiert von den Beteiligungsexperten des Architekturbüros nonconform, moderiert vo„Almost“ Autor Wojciech Czaja und nachverdichtet durch zahlreiche Expertenreferate und Exkursionen, verspricht die Leerstandskonferenz 2022 vom 21. bis 23. September einen neuen Blick auf das Thema Zukunftswohnen im ländlichen Raum. Die Teilnahme ist kostenlos. Verbindliche Anmeldung aufgrund des begrenzten Platzangebots unter: www.jemand-daheim.de.

Der Traum vom Eigenheim oder ein Alptraum an Zersiedelung? Gebaut für die Familie mit Kindern, wird das eigene Haus im Alter für Paare oder alleinstehende Senioren zur Belastung. Gleichzeitig wächst der Wohndruck, leistbare Grundstücke sind Mangelware. „Die Siedlungsstruktur in vielen Teilen des Landes ist von der Wohnform des Einfamilienhauses geprägt. Dieses Wohnmodell wird aber der Diversität der Gesellschaft auch im ländlichen Raum längst nicht mehr gerecht. Als Siedlungsstruktur ist sie durch den hohen Erschließungsaufwand enorm flächenintensiv, durch das kleinteilige Bauvolumen nicht energieeffizient und daher aus ökologischen Gründen nur noch schwer vertretbar. Gleichzeitig bleibt sie aber die beliebteste und nachgefragteste Wohnform“, wissen Roland Gruber und Torsten Klafft vom Architekturbüro nonconform, die als Kuratoren der Konferenz fungieren.

Problematik
ungenutzter Gebäude erfassen

Ein Teufelskreis? Ziel der Leerstandskonferenz in Kolbermoor ist es, die Problematik untergenutzter Gebäude zu erfassen, die Potentiale für zukünftiges Wohnen sichtbar zu machen und gemeinsam mit Experten über Lösungsansätze nachzudenken.
„Wie sehen Modelle des Tauschens und Teilens aus? Wie könnte sinnvoll nachverdichtet und im Sinne der Kreislaufwirtschaft Materialien wiederverwendet werden? Welche alternativen Wohnmodelle schaffen die Transformation hin zu einem klimaneutralen Leben?“, fragen Altbürgermeister Michael Pelzer und Bürgermeister Anton Wallner, Vertreter der fördergebenden Leader-Regionen.
Den Auftakt der interdisziplinär besetzten Veranstaltung in Kolbermoor bildet die Filmvorführung des österreichischen Kinokabarett-Klassikers „Hinterholz 8“ mit anschließendem Leinwandgespräch. Der darauffolgende Vormittag bietet eine Reihe an Fachvorträgen und Diskussionsrunden mit Experten aus Deutschland, Skandinavien und Österreich. Am Nachmittag wird die Leerstandskonferenz mobil: Unterwegs mit Ideenbussen lernen die Teilnehmer vier verschiedene Best Practice Wohnprojekte der Region kennen. Am Abend wird Erfolgsautor Daniel Furhop („Verbietet das Bauen“) ein Dinner Speech zum unsichtbaren Leerstand geben. Seine Anregungen bilden die Grundlage zum spielerischen Weiterdenken beim gemeinsamen Essen und Trinken.
Der Abschlusstag ist für ein Ideenfeuerwerk reserviert, in den Hauptrollen: „Pyrotechniker“ in Form von Architekten, Bürgermeistern, Quartiers- und Projektentwicklern und Bewohnern bereits umgesetzter Projekte. Die Leerstandskonferenz endet mit einem gemeinsamen Suppenessen.
(Quelle: Pressemitteilung Kommunikationsmanagement Dieterle + Partner, Beitragsbild: nonconform)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 31. Juli.

Namenstag haben: German, Ignatius, Ignaz, Joseph, Helene

3 bekannte Geburtstagskinder:

–  Louis de Funès (1914 – war ein französischer Schauspieler und Komiker, der auch hierzulande sehr beliebt war, aufgrund Filmen wie „Der Gendarm von Saint Tropez“ oder „Der außerirdische Kohlkopf“.)

–  Oleg Popow (1930 – war ein russischer Clown, Pantomime und weltbekannter Zirkuskünstler, der über 60 Jahr als Hauptclown des Russischen Staatszirkus auftrat. Jahrzehntelang galt er als bester Clown der Welt.)

– Ted Cassidy (1932 – war ein US-amerikanischer Schauspieler. Bei uns bekannt vor allem in seiner Rolle des Butler „Lurch“ in der von 1964 bis 1966 sehr beliebten Fernsehserie „The Addams Familiy“. )
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1752: Der Tiergarten Schönbrunn in Wien wird eröffnet. Er ist damit der weltweit älteste noch bestehende Zoo.
  • 1815: In Philadelphia, County Durham, Großbritannien, explodiert der Kessel der experimentellen Dampflokomotive „Brunton`s Mechanical Traveller“. 16 umstehende Zuschauer sterben. Dieser Unfall ist der älteste bekannte Kesselzerknall einer Lokomotive und bis heute derjenige mit der höchsten Zahl von Toten überhaupt.
  • 1979: In Hessen wird mit Tagesablauf nach 31-monatiger Existenz die künstlich geschaffene Großstadt Lahn wegen anhaltender Ablehnung der Bevölkerung aufgelöst. Am 1. August entstehen wieder die alten Städte Gießen und Wetzlar sowie drei frühere Gemeinden.
  • (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Starnberg ist Blitz-Hotspot

Starnberg ist Blitz-Hotspot

Bayern / Deutschland – Rund 491.000 Blitzeinschläge in Deutschland verzeichnete der Blitz-Informationsdienst von Siemens im Jahr 2021 – knapp 100.000 Einschläge und damit 23 Prozent mehr als im Vorjahr. Der blitzreichste Hotspot Deutschlands ist dabei Starnberg.  

Blitz-Informationsdienst von Siemens nutzt rund 160 verbundene Messtationen in Europa und betreut das Messnetz in Deutschland, der Schweiz, Großbritannien, Benelux, Tschechien, der Slowakei und Ungarn. Seit 1991 analysiert Siemens die registrierten Blitze.
Nun wurde der Siemens Blitzatlas 2021 veröffentlicht: Demnach ist Baden-Würtemberg das Blitzreichste Bundesland. Die Rangliste der Landeshauptstädte führt erneut München an. Die geringsten Blitzdichten verzeichneten Solingen, Brandenburg und Bremen.

Der blitzreichste Tag 2021 war der 29.Juni. Über 45.000 Einschläge wurden aufgezeichnet. Der Landkreis Starnberg ist Blitzhochburg Deutschlands 2021. Mit einer Blitzdichte von 7,6 Blitzeinschläge pro Quadratkilometer liegt der oberbayerische Landkreis deutlich vor dem zweitplatzierten Augsburg (5,9) und dem Bodenseekreis (5,9) an der dritten Stelle.
München führt erneut mit einer Blitzdichte von 4,4 die Liste der Landeshauptstädte an, gefolgt von Kiel (knapp 4,0).
Bayern registrierte unter den Ländern die meisten Erdblitze im Jahr 2021 – mit knapp einem Drittel aller gemessenen Einschläge.

Feuchtigkeit und heiße Temperaturen
waren das Rezept für ein blitzintensives Jahr

„2021 war gegenüber den Vorjahren wieder deutlich niederschlagsreicher bei dennoch hohen Temperaturen vor allem im Juni. Damit waren die Grundvoraussetzungen für Gewitter – Feuchtigkeit und heiße Temperaturen – vorhanden, um ein doch deutlich blitzintensiveres Jahr zu registrieren“, sagt Stephan Thern, Leiter des Blitz-Informationsdienstes von Siemens. Insgesamt gab es 2021 in Deutschland 15 Tage mit mehr als 10.000 Einschlägen, so Thern. „In Starnberg und Umgebung gab es 43 Gewittertage, davon allein 14 im Juni“, sagt der Experte. „Bei den vorwiegend bayerischen Stadt- und Landkreisen unter den Top-10 spielt sicherlich – wie nahezu jedes Jahr – die Nähe zum Alpenrand eine große Rolle.“
Die Haupt-Gewittertätigkeit in ganz Deutschland lag 2021 im Juni, in dem mehr als die Hälfte aller Blitze des Jahres niedergingen. Blitzreichster Tag war der 29. Juni mit über 45.000 Erdblitzen, die meisten gemessenen Blitze 2021 ereigneten sich im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern mit über 10.000 Einschlägen im Kreis Mecklenburger Seenplatte sowie fast 8.000 im Landkreis Vorpommern-Greifwald. Unter den Bundesländern führt Baden-Württemberg mit 2,6 Blitzen pro Quadratkilometer, Bayern (2,2) sowie Schleswig-Holstein (1,7) folgen. Schlusslicht mit nur 0,4 Blitzen pro Quadratkilometer ist – wie bereits letztes Jahr – der Stadtstaat Bremen. Blitzhauptstadt unter den Landesresidenzen ist München (4,4), gefolgt von Kiel (4,0) und Stuttgart (2,7). Bremen und Magdeburg (je 0,3) sind die Landeshauptstädte, in denen es vergangenes Jahr am wenigsten geblitzt hat. Nur elfmal hat im ganzen Jahr 2021 der Blitz in Schweinfurt, der Blitzhauptstadt 2018, eingeschlagen.
2021 lag der Durchschnittswert für Deutschland bei 1,4 registrierten Blitzeinschlägen pro Quadratkilometer. Im Vorjahr waren es 1,1. Im Vergleich der Nachbarländer liegt es im Mittelfeld. Die durchschnittliche Blitzdichte für ganz Deutschland in den letzten zehn Jahren lag bei 1,4. Damit liegt Deutschland im europäischen Vergleich an Stelle 18 von 43 Ländern. An der Spitze liegt Bosnien-Herzegowina vor Slowenien und Montenegro. Schlusslicht ist Irland, hinter Norwegen und UK. In Bosnien Herzegowina gibt es im Schnitt mehr als viermal so viele Einschläge wie in Deutschland und sogar 77-mal mehr als in Irland.
(Quelle: Pressemitteilung Siemens / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Frühschoppen mit Trio Mio

Frühschoppen mit Trio Mio

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Die drei Musiker Ben Leinenbach, Fritz Schillhuber und Robert Winkler sind seit 2007 gemeinsam als Trio Mio unterwegs. Am Sonntag, 24. Juli, erfreuen sie von 11 bis 13 Uhr das Publikum beim Frühschoppen im Brunnenhof des Kurhauses Bad Aibling (Wilhelm-Leib-Platz 1, 83043 Bad Aibling) mit ihrer Musik.

Die sowohl ausdrucksstarke als auch kräftige Stimme von Ben wird von Fritz und Robert instrumental und gesanglich unterstützt. Das rhythmische Zusammenspiel von Kontrabass, Gitarre und Akkordeon macht ein Schlagzeug völlig überflüssig. Das Repertoire des Trios reicht von Rock-, Pop- und Jazzklassikern über Tangos, Walzern, Polkas bis hin zu alten Schlagern.
Die besondere Zusammenstellung der Instrumente bedingt fast zwangsläufig neue und originelle Versionen der Songs, z. B. „New York, New York“ und „Sultans Of Swing“. 
Der Eintritt ist frei, die Plätze sind überdacht. Das Team des Kurhauses bewirtet seine Gäste mit Biergartenschmankerln und Getränken.
Mehr Infos und das gesamte Sommerprogramm sind auch unter https://www.bad-aibling.de/kultur-events zu finden.
(Quelle: Presseinformation AIB-KUR / Beitragsbild: AIB-KUR)

Offene Feuer verboten

Offene Feuer verboten

Rosenheim / Landkreis  – In den Wäldern in der Region Rosenheim sind ab sofort keine offenen Feuer mehr erlaubt. Darauf hat das Sachgebiet Öffentliche Sicherheit und Ordnung im Landratsamt Rosenheim jetzt aufmerksam gemacht. Laut Deutschen Wetterdienst herrscht in den kommenden Tagen sehr hohe, teils extreme Waldbrandgefahr.

Rechtlich begründet wird das Verbot von offenen Feuer mit der Verordnung über die Verhütung von Bränden. Sollte es zu einem Feuer kommen, ist ein Mindestabstand von 100 Metern einzuhalten. Laut Pressemitteilung des Landratsamts Rosenheim sollte wegen des Brennglaseffekts kein Glas in Wäldern oder auf Freiflächen zurückgelassen werden. Ausflügler sind aufgefordert, die Zufahrten zu Wäldern freizuhalten und nur ausgewiesene Parkplätze zu benutzen. Auch deshalb, weil sich Grasflächen durch heiße Katalysatoren entzünden können.
(Quelle: Pressemitteilung Landkreis Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 19. Juli.

Namenstag haben: Bernulf, Bernold, Marina, Maren, Mara, Mascha, Reto

3 bekannte Geburtstagskinder:

–  Samuel Colt (1814– war ein US-amerikanischer Erfinder, Industrieller und Patentinhaber des Revolvers, der ersten funktionierenden Feuerwaffe mit Drehzylinder.)

– Brian May (1947 – ist ein britischer Gitarrist, Sänger und Komponist sowie Gründungsmitglied der Rockband „Queen“.)

–  Benedict Cumberbatch (1976 – ist ein britischer Schauspieler. Bekannt durch Filme wie „Amazing Grace“, „Star Trek Into Darkness“ und „The Imitation“. International bekannt durch die Titelrolle der BBC-TV-Serie „Sherlock“.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1695: In England erscheint die weltweit erste Heiratsannonce in der Wochenzeitung „A collection for improvement of husbandry and trade (Sammlung für den Fortschritt in Landwirtschaft und Handel“.
  • 1980: Aus Protest gegen den sowjetischen Einmarsch in Afghanistan boykottieren zahlreiche Staaten die in Moskau beginnenden Olympischen Sommerspiele.
  • 2003: Ein Ärzteteam des Wiener Allgemeinen Krankenhauses verpflanzt weltweit zum ersten Mal die Zunge eines Menschen.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Anton Hötzelsperger, entstand am Chiemsee am Freibadeplatz Schraml in Prien-Harras)
Von Jugendlichen für Jugendliche

Von Jugendlichen für Jugendliche

Rosenheim / Landkreis – Von Jugendlichen für Jugendliche – das ist das Konzept des Jugendmedienprojekts „aROund“, das 2019 ins Leben gerufen wurde. Der Jugendhilfeausschuss des Landkreises Rosenheim hat beschlossen, dass das Projekt weitere vier Jahre fortgeführt wird.

 „aROund Rosenheim“ informiert junge Menschen über für sie relevante Themen und Neuigkeiten aus dem Landkreis Rosenheim. Die Themen stammen dabei durchweg von jungen Menschen zwischen 14 und 27 Jahren. Die jungen Autoren werden dabei fachlich von Mediengestaltern und Journalisten unterstützt und begleitet. 
Ein weiterer wichtiger Baustein des Projekts richtet sich an Schulklassen: Der Workshop „Überall Fake News? Lass dich nicht verarschen!“ wurde in der ersten Jahreshälfte 2022 von 22 Schulklassen weiterführender Schulen im Landkreis gebucht. Ziel ist es, gute Nachrichten-Quellen zu erkennen und zu versehen, wie Fake News selbst enttarnt werden können.
2018 wurde das Projekt „aROund“ auf fünf Jahre befristet. Da die Ergebnisse des Projekts bislang vielversprechend sind, allerdings aufgrund der Pandemie auch aussagekräftige Beobachtungen vor allem im Veranstaltungssegment fehlen, soll das Projekt nun bis Ende 2026 fortgeführt werden.
Warum junge Menschen bei „aROund“ mitmachen sollten, bringen die Autorinnen und Autoren in einem kurzen Werbevideo selbst auf den Punkt: „Weil jede Idee einen Platz findet.“ – „Weil es keine Grenzen gibt.“ – „Weil man sich persönlich entfalten kann.“ – Kurz: „Weil es Spaß macht.“
Das partizipative Format zur Beteiligung von Jugendlichen ist ein Produkt der seit 2014 jährlich stattfindenden Jugendkonferenz „#myvision“. Jugendliche und junge Erwachsene formulieren in dieser Konferenz ihre Wünsche und Anliegen. 
(Quelle: Pressemitteilung Landkreis Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)